Full text : Dudweiler Zeitung

en Verunglückten wähnten, traten halb ärgerlich halb
, wieder den Weg zu den heimatlichen Penaten an
ängliche. Gesichter gab es: die machten die mehreren
asreporter, die selbverständlich als die ersten erschiener
aber glücklicherweise nicht auf ihre Rechnung kamen
ick daß derjenige, der in unverantwortlicher Weise
eucht aufbrachte, nicht unter ihre Finger kam.
»en, 27. März. SBin schrecklicher Unfall ereignete
„reitag in der Mitt gschichht auf dem Grubenbah i⸗
echengrube. Doͤrt ma der 16jährige Abert
aus Hierstein deim Rangieren der Eisenbahn—
is beschäftigt. Er geriet mit beiden Füßen unter
mrollenden Waagon, der dem Unglücklichen bride
»om Körper trennte. Vor kurzem wurde er erst
n Lazarett entassen.
itgendortmund, 27. März. (GBergmanns.
Auf Zeche „Bruchstraße“ verungluckten der 22jäh—
⁊beter Heinrich Hannemann von hier und ein nock
er Bergaspirant aus Witten tödlich. Sie gerieten
n Bremsschacht zwischen Schaͤchtzimmerung und Lem
estell und wurden zu Tode gequetscht.
ngen, 27. März. Gesperrter Berkehr)
ichlepplahn mit Kohlen ist auf der Fahrt von Duis—
ach Mannheim im Binger Loch sestgesahren und
»en Verkehr. Alle Schifsse müssen bei Aßma nzhau
Anker gehen.
ankffurt, 27. März. GErsisoch en.) In der Rach
auf dem Garküchenplatz von Passanten ein Maß—
nter schweren Saichwunde aufgesunden, der nach tur—
it starb. Die Leiche kam auf den Fran'sur er Fri d
Als mutmaßlicher Täter wurde ein junger Offen
Fabrikarbeiser, namens Freudenberger sestgenommen
riedrichshafen, 27. März. GGom Zeppelin
„Die Teilnehmer der Jahresversammlung des Bo
verkehrsvereins besuchlsen die Zeppe inwerst und be
en »ie beiden in den letzien Stadien der Fe tigstell
oesindlichen Luftschiffe „L. 3. 8 Ersatz Deutschland
das Versuchsschiff „L. 3. 90. Das Luftechiff „Ersat
hlend“ ist 146 Meter lang und hat 14 Meser Durch
i der vorderen Gondel besindet sich ein Mosonr
50 ꝓPferdestärken, in der hinteren Gondel zwue Mo
oen 250 Pferdestärlen. Es wird bekanntlich in den
a In seine ersten Versuchsfahrten unternehmen
jorm der Gondel und d'e Steueranordnung sind im
lig. eselben wie bei der alten „Deutschland“, him
iee. der „L. 83. 9* einen neuen Typ, sowehl ir
wie f1 Größe. Die Länge von 100 Meser mit läna
tzß sf ein Nobum. Motoreinrichteng, Sropelr
ARcaeruna “nd wie bei „B. Z3. 8“. Das Shiff, des
hessKwind get auf 17 Selundenmeter beredhnit ist
n jseiner Konstruktion die Oberflächenresbungen genar
robieren und ist für militärische Bedürsnisse im Desal
ebaut. NRach Abfahrt des „L. 3. 8“ nach Düsseldor
2ne Versuchssahrten antreten.
München, 27. März. (Mach 27 Jahren Zucht
Abegnadigt.) Unter den vom Prinz-Regenter
nlaß seines 90. Geburtstages begnadigten Sträflik
esindet sich auch ein Mann, der 27 Jahre im Zuch'
zugebracht hat. Er ist jeßt 47 Jahre alt und wurd
unger 20jähriger Mensch zum Tode verurteilt, we'
ne Geliebte in etnem Walde ermordet hatte.
München, 27. März. (Die gestohlene Uhr.
euen Verkehrsmuseum in München blieben plötlaid
Ränumen die elektrischen Uhren stehen. Die Mut
c, die den Gang aller anderen treibt, war nämlic
len worden; an ihrer Sitelle prangte ein Zettel mi
Vorten: „Dem Glücklichen schlägt keine Stunde.“
Straubing, 27. März. Geiin Riesenrekrut.
der in Straubing stattgefundenen Musterung stellte sid
Rekrut, der eine Körperlänge von 2.06 Meter bei ei
Körpergewicht von 205 Psund aufwies. Er wurd
den Dienst beim In'anterie-Leib-Regiment wie aud
den Dienst bei einem FußArti lerie-Regiment für aug
befunden. Er wird also voraussichtlich der Flügel
in eines dieser bayerischen Regimenter werden

Neueste „tachrichten und Telegramme.
Metz 28. März. Der Spe sewagen des Schnellzuges
n—Metz geriet gestern Abend am Achsenschenkel in
ind. Das Feuer wurde beim Durchfahren der Station
bern bemerkt und zum Ersticken gebracht. Der Speise—
gen fiel auf die Seite. 18 Versonen erlitten leichté
letzungen.
Berlin, 28. März. Veim 6 Tagerennen ereigneten
gestern schwere Unfälle. Um Geinviertel Uhr stürzte
ind beim Einfahren in die Kurwe und brach das linke
Jlüsselbein. Durch diesen Brach wurde der ehemalige
Atmeister außer Kampf gefetzt, von Nag ner erlitt bei
ein Sturz ebenfalls einen Schlüsselbeinbruch.
Frankfurt a. M., 27. März. Der heute Nacht von
n 30jährigen A beiter Karl Freudenberger aus Neu—
enburg durch einen Stich Getötete ist der 40 Jahre alte
unnenmacher Adolf Leinenstoll aus Denzlingen bei Frei—
J. Es befand sich in Heidelberg in Stellung und war
übergehend in Frankfurt beschäftigt. Der Täter, der
ändig ist, will die Tat in der Trunkenheit begangen
rrankfurt a. M., 27. März. Für das Oberhosmar—
mt des Kaisers gelangte vor kurzem ein weiteres
nobil zur Ablieferung, das aus den Kleyer Werken zur
eferung gelangte.
zochspeier, 27. März. Gestern in der Frühye wurde
Wege z wischen hier und Fischbach der verheiratete Stein—
uer Albrecht Matheis von Altenhof vbei Fischbach erstarrt
igefunden, er starb gleich darauf Matheis war am Abend
in einer Wirischaft hier eingekehrt, mit 2 Kollegen schlug
»en Weg nach Haus ein und blieb anscheinend etwas
⸗r den anderen zurück. Wie man annimmt, ist er dann
roren.
Koblenz, 28. März Bei Andel an der Mosel und in
mnem Gelände des Goldbarhthales sind abbauwürdige
zoldfunde gemacht worden. Bei Andel will man Stücke
im Weste von 50 Mark gefnnden haben. Das Gestein.
das aus der Nähe von Andel stammt und untersucht wurde
zeigte sich zum Teil so stark goldhaltfig, daß man das Edel—
metall mit bloßem Auge sehen konnte. Auch von Seiten
des Fiskus werden Mutungen vorgenommen.
Halle a. d. S, 27. März. Vor s5 Jahren ist ir
Warsleben der Oekonom Schwaneck tot aufgefunden und
als Selbstmörder begraben worden. Jetzt hat sich heraus—
geitellt, daß ein Mord vorliegt. Als Täter wurden zwoe—
sjunge Landwirte verhaftet, von denen einer gegenwärtig
beim Militär dient. Nähere Einzelheiten über die Persön—
lichkeit der Mörder und das Motiv des Verbrechens fehlen
noch.
Bamberg, 27. März. In dem benachbarten Bischberg
zertrümmerten in der vergangenen Nacht ausständische Ar—
beiter der Ton- und Ziegel verke sämtliche Fensterschreiben
der Farbrik und warfen Steine in die Wohnung des Direk—
tors, der mit seiner Fanilie nach Bamberg flüchtete. Die
ginze Gendarmerie der Umgebung ist zusammengezogen und
—D
damerie feuerte, als sie nit Steinen beworfen wurde, blind.
deute früh wurden die Bogenlampen in der Fabrik durch

—

Reoolverschüsse zertrümmert. Hinzugezogene italienische
Arbeiter haben bisher die Arbeit nicht aufgenommen.
Hamburg, 27. März. Der bei Scharhörn gestrandete
unglische Dampfer Chorley ist durch die Hilfe von sechs
Ichleppern wieder flott geworden. — Bei hartem, nordöst⸗
ichem Schneesturm sank in der Elbmündung der kleine
zegler Anna. Die Mannschaft ist gerettet.
Hannover, 26. März. Als Nachfolger des Regierungs—
»räsidenten von Hannover, Philippsborn wird in hiesiger
Fegierungskreisen der Regierungspräsident Graf Berg ir
Stade genannt.
München, 28. März. Der Löwenbräu-Prozeß wirdt
noch weitere Nachspiele haben. Gegen eine ganze Reiheé
»on Münchener Wirten ist jetzt eine Voruntersuchung weger
»etrügerischen Einschenkens eingeleitet und gegen eine An—
ahl Heugen aus dem Prozeß sollen Anzeigen wegen Mein—
id erfolgt sein.
München, 27. März. Bei einem Fabrik-Wehrbau in
Schongau senkte sich eine Brücke unter der Last beladener
Rollwagen. Zwei Arbeiter wurden von den umstürzenden
Wagen getroffen und lebensgefährlich verlegßt.
PNosen. 27. März. In der Nikolaikirche in Hohen—
calza wurde ein sSinbruch verüt und vom Muttergottes—
bilde am Altar zwei Goldene Ringe, mehrere hellrote ir
Bold gefaßte Korallen sowie drei silberne Medaillen gestohlen.
Die Tiebe wurden bisher noch nicht ermittelt
Venedig, 27. März. Der Kaiser entsandte den Gene—
raladjudanten v. Scholl, die Kommandanten der drei deut—
schen Schiffe, Kapitän zur See Grafen Platen, Fregatten⸗
kapitän Heinrich, Kapitänleutnant Mann sowie die deutscher
Aitoches in Rom, den Oberst Frhrn v. Hammerstein und
den Fregattenkopitän Fuchs zu der Jubiläumsfeier, die um
3 Uhr im Dogenpalast stattfand.
Rom, 27. März. Der Kaiser licß zum heutigen ita—
ienischen Nationalfest einen Kranz am Denkmel Viktor
Emanuels in Venedig niederlegen.
Rom, 27. März. Kaiser Withelm hat an König Viktor
Fincnuel folgendes Telegramm gesande: Seiner Majestäl
dem König, Rom. Die Kaiserin und ich sind glücklich, Dir
om gastlichen Boden Deines schönen Landes unsere auf—
schtigen und herz'ichsten Wünsche auszudrücken, die wir mit
auz Deuschland für Dich und für die defreundete Nation
u der heusigen Feier des 50. Jahrestags hegen. Wir
ehmen den lebhaftesten Anteil an der Erinnerungsfeier, di
em Werke Deines erlauchten Großvaters, des Schöpfers
es Königsreichs und der Einheit Italiens, gilt. Wir bitter
zott, daß er all seinen Segen auf Dich, Dein Haus und
Deine Regierung ausbreite und daß er stets seine mächtige
zilfe leihe zun wachsenden Gedeihen und zum Ruhm
ztaliens. Unsere herzlichen Grüße der Königin. Wilhelm
Wien, 28. März. Die 3 Touristen Reonthale, Dr
alafchke und Korany, die auf eiuer Tour in den Hoher
Tauern von einer Lawine verschüttet wurden, sind als
Leichen geborgen worden.
Kopenhagen, 27. März. Der heftige Schnee-Orkan
»er am Samstag plötzlich über die Ostsee hereinbrach, ha
ahlreiche Schiffsunfälle in G.solge gehabt. In der Nach.
st der deutsche Schooner Heinrich aus Untersen bei Rends—
»urg, der mit einer Maisladung von Hamburg nach Ny—
bng auf Seeland bestimmt war, westlich von der Insel
Laland gestrandet. Gestern vormittag strandete der holländ
sche Segler Ebba mit einer Zementladung aus Königs
zerg in dichtem Schneegeföber. Er befisdet sich in gefähr—
icher Lage Ferner strandete vormittags der große englische
Dampfer Catheartport aus Greenrock, der mit einer Koh—
lenladung nach Nakskoo auf der Insel Laland bestimm
var, in der Nähe seines Bestimmungsortes und sitzt dort
est. Mehrere Rettungsdampfer sind nach der Strandungs—
elle abgegangen. Der Dampfer Präsident Grand sitzt im
Fahrwaffer bei Brunnsbüttel fest.
BParcelona, 27. März. Ein große Volksmenge griff
während der letzten Nacht die Angestellten der Straßendahn
an, weil ein Arbeiter beim Ueberschreiten der Straße von
einem Wagen zermalmt worden war. Zwei Straßenbahn—
wagen wurden umgeworfen. Erst in später Nacht wurde
die Ruhe durch Militär und Polizei wiederhergestellt.
Peking, 28. März Das Auswärtige Amt hat nach
langen, wichtigen Beratungen dem hiesigen russischen Ge
sandten die Versicherung gegeben, daß China morgen rück
haltslos die Fordernngen Rußlauds bewilligen werde
Man ist hier allgemein der Ansicht, daß Ehina keine andere
Wahl habe, weil es auf einen Kriea pöllig nuvorbereitet
i.
New-York, 28. März. Das Klatt „Sun“ teill mit,
aß ein blutiges Gefecht in der Nähe von Tepis in West—
Nexko stattgefunden hat. 152 Revolutionäre und 363
Kegierungstruüppen sollen getötet worden sein. Außerdem
wird von verwundeten Studenten berichtet. Die Regie—
rungstruppen sollen die Flucht ergriffen haben.
Newyork, 28. März. Nach Informationen aus par—
kamentarischen Kreisen soll der Schiedsgerichtsoertrag mit
England bereits vorgelegen haben und dort der Kommission
zur Erledigung der äußeren Angelegenheiten überwiesen
vorden sein. Die Kommission hat in der Angelegenheit
keine Schritte unternommen, sondern dieselbe als lächerliel
bezeichnet.
Newyork, 28. März Die Opfer der Brandkatastrophe
wurden nach der umfangreichen Side-Landungsbrücke trans—
portiert, die man in aller Eile zu einer Art Trauerhalle
umgewandelt hat. Die dort aufgebahrten Leichen wurden
gestern von über hundertausend bvesichtiat, weil noch nicht alle
Opfer erkennt wo den sind Die hiesige Rote Kreuz-Ge—
sellschaft hat Sammellisten ausgelegt, um einen Hilfsfonds
zu gründen für de notleidenden Hinterbliebenen der be—
der Katasirophe Um zekommenen. In diese Listen haber
sich mit namhaften Summen alle Gesellschaftskreise einge
tkragen. NRufsehen und zugleich Beunruhigung ruft die Er
tklärung des Chefs der Newyorker Feuerwehr hervor, daß
ie Stadt nicht weniger als 309009 solcher „Feuerfallen“
hesike wie je e. die soeben niedergebrannt ist.
Berlin, 28. März. Die Budgetkhommis.sio
des Reichstags beriet den Etat des Auswärt'ge'
Amtes. Siaatssekretär v. Kiderlen-Wächter b—
sprach die Marokkofrage, worauf die Angelegenhe
der französischen Frem denlegion in längerer De
batte bespcoͤchen wurde. In d'e'er Sache habe bereits cir
Besprechung mit dem französischen Botichafter stat'g
fuͤnden

verlief ohne störende Zwischenfalle. Das Straßenbahnper
sonal verzichtete auf den geplanten Streitk.
Venedig, 28. März. Anläßlich der Jubelfeie
Italiens flaggten die „Hohenzoslern“ und „Königs
erg“ über die Toppen. Bei der Flaggenparade gab di
Kön'gsberg“ einen Salut von 21 Schuß. Im Auftrag
des Kaisers begaben sich Generaladjutant von Schel
und Flügeladjutant Chelius mit dem deutschen Kon
sul Rechsteiner von der „Hohenzollern“ an Land un!
legten am Denkmal Victor Emanuels auf der Riva deg
Schiavoni enen Kranz mit schwarz⸗-we ß-roter Schlef
nieder. — Die Kaiserin besuchte den Dom. Später
»e uchten der Kaiser, die Kaiserin und die Prin
zessin mit den Herren und Damen ihrer Umgebung di
alte Kirche San Stefano.
Das Brandunglückin New-York.
New⸗York, 28. März. Einschließlich dreier noch ge
sundener Leichen wird als Gesamtzahl der Toten bde
hördlicherseits 142 angegeben, welche Zahl indessen all
gemein für zu niéedrig gehalten wird. Davon sind 8
agnosziert, durunter 16 Männer. Von den weiüblicher
Toten war ein Mödchen 14, eines 15, sechs waren 16
zwölf 17, dre'zehn 18, zwölf 19 Jahre alt.

Freundliche Mahnung. Wie das Organ des Ver—
bandes deutscher evanzelischer Schul- und Lehrervereinre
nitteilt, wuͤrde einem jungen Lehrer des Herzogtums Mei
iingen beim Einzug in den Ort seiner Wirksamkeit von
teben Dorfschönen ein Kranz mit nachstehendem niedichen
Boem überreicht!
Heut zu Dernem Ehren seste
Wünschen wir das Allerbeste, ete
Mögest glücklich sein auf Erde
Und ein guter Gate werden! ——
Doch nun fange balde an,
Sonst wirst du ein alter Mann!
Zeit ist Geld. Im Lande der „unbegrenzten Mög
ichfeilen“, wo jede Minute sozusagen als kängende Münz
»ewertet wird, wendet man oft drastische Mittel ade, un
ich unliebsamen Schwätzern zu erwehren. So war ich —
uso erzählt der „Tägl. Rundschau“ ein Leser — bei einen
Besuch, den ich einem Geschäftssreunde, dem Besitzer ene
roßen Importhausea in New⸗-York, abstatlete, nicht weni—
staunt, über dessen Pult an der Wand ein Plakat zu er
licken, das folgenden Wortlaut hatie:
Ich habe meine Zeitungen gelesen
Ich weiß, was für Wettiter es ist.
Ich bin hier, um zu arbeiten.
der vielbeschäftigte Kausherr erklärte mir auf mein Be
ragen, daß die nie versagende Wirküng dieser Worte ihn
täglich eine volle Stunde Zeit erübrige. Alle ihn besuchen
den Bankherren, Makler oder Kaufleute hätten sich nack
der ersten Ueberraschung bald daran gewöhnt, zeden un
nützen Gesprächsstoff, der bekanntlich als Einleitung se
ehr bellebt ist, zu vermeiden, die Besucher brächten nun
Sachliches vor, und so wickelten sich alle Geschäste in der
denkbar kürzesten Zeit ab. Od dieses praktische Verfahren
nicht auch auf die Vechältnisse anderer Länder Anwendung
nden könnte?

der Tauwind weht von Mittag her
0 und er bringt für empfindliche Menschen eine Menge
bedenklicher Erscheinungen mit: Husten, Heiserkeit,
OA ernste Katarrhe, Atemnot infolge Verschleimung ete.
DI So kommt es, daß das Frühjahr manchem gefährlich
* 7 wird und den Grund zu ernsten Erkrankungen legt.
EMan sollte darum stets Fays ächte Sodener Mineral—
Pastillen zur Hand haben, die allen diesen Gefahren
——— gegenüber ausgezeichnete Dienste tun. Man kauft
D N sie für 86 Pfg. in allen einschlägigen Geschäften.
— — — — — —
r Unserer heutigen Nummer liegt; ein Prospekt de
ir na Gust. Wiechmann zu Straßburg im Els. be

v —D—

7 *
Todes-Anzeige.
Verwandten, Freunden und Bekann—
ten zeige hierdurch an, daß es dem
Allmaͤchtigen gefallen hat, nach lang⸗
jährigem, schwerem, mit Geduld ertra—
genem Leiden unsere geliebte Mutter,
Großmutter, Schwester. Schwägerin und
Tante
Frau Witwe
Jak. Wie cann
geb. Varbara von Erden
im Alter von 69 Jahren zu sich in ein
hesseres Jenseits abzurufen.
Um stilles Beileid bitten
die trauernden Angehörigen.
Dudweiler, Osterfeld (Rasine Nord—
amerika), Landstuhl, Haardt, Neustadt,
den 28. März 1911.
Die Beerdigung findet am Donnerstag, der 80.
Marz nachm. 1 Uhr in Dndweiler. Brückenstraßke 18

—S—

Danksaqung.
Für die liebevollen Beweise inniger Teilnahme und
Sympathiebezeugungen beim Hin'cheiden unseres teuren
Verstorbenen, insbesondere dem Arbeiter-Verein und der
Bäcker-Innung Dudweiler sagen wir auf diesem Wege
unseren
tiefgefühlteften Dank.
Familie Wilhelm Gerwert.
— —
J JJ
281 4456
Es steht ein Wirtshaus an der Lahn!
Wer kennt sie nicht, der Wirtin Verse?? Größter Lacherfolg der
intimen Herren-Gesellschaften!! Die Broschüre gegen Cinsog. von
1,80 Märk in Briefm. od. p. Postanw. — Sämtliche Pariser
Artikel-, Scherz⸗ u. Jux-Gegenstände Konkurrenzlos billig
Verlangen Sie portofreid. reichill. interess. Katalog
D
amanf. 468, Ans Kavienvisse, Varis 18

Die Jubelfeier Italiens.
Mom, 29. Marz. Die Jubelfeier der Proklla
mation Roms zur Hauptstadt begann umn Mitternacht duré
Kanonenschüsse vom Janiculus und durch Umzüge de
Volks in den äußeren Stadtiteilen. Die Stadt bietet en
festliches Blsd. Sonsteg vormi tags 9 Uhr zogen die va
ir otischen Vereine zun Pantheon, um vor den König?
gräbern zu huldigen. Um 10 Uhr ersolgte die prunkvol
Aufsfahri des Königs zum Kapitol, wo Bürger
meisler Nathan und Luzzasti die Honneurs machten. Di
Präsidenten des Senats und der Kammer verlasen Adref
—

———

*qrössster Auswah, alla formsn
aAlle Lederarten

——

Anlauaw

—M——

muß man heutzutage lein, wenn man aus den
taulenderlei Dingen, die angeprielen werden, das
wirklich Gute herausfinden will. Beim Malzkalfee
ilt jedes Suchen überflüllig, denn es gibt —
Kathreiners Malskallee, der schon leit 20 —Jahren
als bestes Erzeugnis sich überall bewährt hat,
Seine boræüge sind: Unschädlichkeit, kräftiges Aroma
und Billigkeit!
In letzter Zeit wird verlucht, beim Publikum Nachahmungen
 oder auch lolse ausgewogenen Malskaflee
 anzubringen. Zwischen dielen „Malzkaffees“
und dem echten Kathreiners Malzkaffee ist ein Untersichied
 wie Tag und Racht. Man beachte deshalb:
Nur die geschlossenen Pakete mit Bild des Pfarrer
Kneipp enihalten Kathreiners Malskaffee!
Mer Gesiolt mackto!

Lodes⸗Anzeige.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, un—
sern lieben guten Sohn, Bruder, Schwager
und Onkel
im Alter von 30/, Jahren zu sich in seir
Jenseits aufzunehmen.
Um stilles Beileid bitten
die trauernden Hinterbliebenen.
Dudweiler, Liepgarten, 27. März 1911

— — — — —— —
Die Beerdigung sindet Mitwoch Nachmittag 8. 30
Uhr vom Kloster aus statt

—
7

—
Arbelter⸗Uerein
Dudweiler.

Die Beerdigung unseres verstorbenen Mitgliedes Herrr
Max Glasow findet am Mittwoch Nachmittag 3*/, Uhr
mit Musik statt.
Antreten am Sterbehause (Kloster).
Um zahlreiche Beteiligung bittet —
der Vorstand.
J — — —
IVersäumen sSie nicht, einen Versuch
uüt Professor Finklers Finalbrot zr
machen. Zu haben in der Brot- und Fein⸗
Bäckerei Karl Ammon, Saarbrückerstraße
 322.
bGbesunden wurde eine
goldene Damen-Halskette Stenographenverein
mit Anhanger. Stolze⸗Schrey Dudw
Verlierer kann sich auf dem hie— —
iigen Polizeibüro melden. * e abend
Dudweiler, den 27. März 1911.
Die Polizeiverwaltung. ebungsstunde.
Der Buͤrgerneister. Ara
Am Sonntag Abend wurde Sine af eue
auf dem Wege von der De 8Strickmaschine
Waser nach der Pfählerstraß Illi g zu verkaufen.
Schade, Bahnhofstr
Biber⸗Pelz Ereg
Ich war am ganzen Leibe w
verloren. Der ehrliche Finder —
wird gebeten, ihn Scheidter 34
straßze 24 abgeben zu wolle
Achtung Achtung! sche mich durch od
Achtunau, den hi — nglen pe — —
3 Uhr findet im Lokale Baldé« peinigten. Nach kaum 14 Tage.
Lorenz) eine W sdneWeent wedn
i . ReP. 13
Versammlung der dee vollständ. Weee g
Militärpflichtigen geife ift wicht 1. 10 Mi sondern
tatt wegen Musikangelegenheiten. dvo M wert. Serg M —5— 5
Die Einberufer. *. Goo igh. u. 1250 M.
2 — —— — stärkste Form). Dazu Zuckseh
Achtung Nilitarpflichtige reme (ucht ettend und milt
Am Donnerstag, den 30., aben' Ppfg. u. 2 Mk.
8 Uhr un haben bei Ernst Loerke
V ers ammlun g ania⸗Mediainal⸗Drogerie
im Lokale Pitz, Saarbrückersin
zwecks Musikangelegenheit.
Alle Mann an Bord.
(Musik zur Stelle.)
F 391.
* *
—A
etzgerei Kuhn
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.