Zeitung in den Erhboden, jeder Struͤde, jeder Brücke, jeizer
hahn, öffentlicher Gebäude muß der davon berührte Boden
in Wert steigen (vergl. auch: W. Kennzin, Elemente des
Finanzwesens 1908 ) der Wert einer Sache wächst mit jedem
yusatz von Arbeit, den wir darauf verwenden. Nun wind
„iensfach die Behauptung aufgestellt, jener Wertzuwachs, den
das Gesetz trifft, sei unverdient. In Wirklichkeitiftes jedoch
nicht sorz er ist auch verdient und zwar gemeinwirtschaftlich.
Und diey er gemeinwirtsea aftliche verdiente Zuwachs führt
„azu, den Besitz auch von diefer Seite zu besteuern. Es
sandelt sich dabe. um die steuerliche Erfassung des Unter—
chiedes zwisehen dem Katasterwert nunnd dem Verkaufspreis
Die Steuer ih also nicht eine neue, sondern nuce nenedes
Moment zar Ausmessung zur Grundsteuer.
Begen die Zurücksetzung jüdischer sSoldatenn. Der
reußische Kriegstinister don Heeringen hat wie noch er—
nnerlich sein dürfte, in der Reich stagsitzung am 28 v.
MNts. die Erklärung abgegeben, daß eine Zurücksetung ;üd⸗
scher Soldaten bei der Beförderung, ob bewußt oder unbe⸗
ↄußt, zweifellos antisemitischen Regungen entspringe, da⸗
er ungesetzlich sei und von ihm mnicht gehbilligt werde.
iuf diese Erklärung ist es jedenfalls eurückzuführen, daß
ht von den Truppenfommandeuren die ihnen unterstellten
hess daran erinnert werden, daß bei der Beförderungen
Unteroffizieren ↄder Eruennungn zu Gefreiten ausschließch
die Diensttüchtigkeit des Soldaten verbunden mit guter
ihrung, maßgebend sein dürfte. Es wird ganz besonders
zrauf hingewiesen, unter keinen Umständen eine konfessio—
le Scheidung vorzunehrnen und etwa iüdische Soldaten
ie Identität des Selbstmörders festzustellen. In seinem
zesitz fand man 41 Mk., einen Schlagring, mehrere Messer
nd eine Damenuhr, sowie ein Eisenbahnbillett.
spiesen. 19. März. dDie Ehefrau des Bergmanns
Fritsch von hier, die kürzlich ihre Kinder im Zustand von
jeistiger Umnachtung umbrachte und sich augenblicklich in
er Provinzialirrenanstalt zu Merzig befindet, verweigert
aselbst jede Nahrungsaufnahme, fodaß ihr dieselbe ge—
valtsam eingelößt werden muß. Ihrer begangenen chweren
cat ist sie sich nicht bewußt und verlangt fortwährend
ach Hause, um ihrem Manne und den aus der Schule
eimkehrende ĩ Aindern daß Essen zu kochen.
Trier, 20. März. (GGefunken.) Bei der Ueber
ahrt über die Sauer sank bei Metzdorf ein mit Holz be
cdener Kahu. die beiden Insassen, Brüder Laͤuer, 2
uud 32 Jahre alf, sind ertrunken.
* Wiesbaden, 20 März. (Die verkrachte Kafs—
e.) Zur Klarstellung der Krisis bei der Spar- und Dar
ehenskasse in Langendernbach die nach dem plötzliche
'ode ihres Rechners, des Kreisdeputierten Schneider, ein
cat, und die elne Beunruhigung des ganzen Westerwal
es hervorgerufen hat, wurde um er Leitung des Diret
ors Petitjean vom Verbande nassauischer Genossenschafte;
1 Langendernbach eine Versammlung argehalten, die vor
90 Glaubigern der Kasse besucht war. Nach den Aus
iͤhrungen des Direltors ist die Krisis nur durch die leicht
nnige Kreditgewährung seitens des Vorstandes und X
achläss'ge Kontrolle des Au' sichtsrates entstanden. Ein
immig wurde beschtossen, die Gesder auf drei Jahre bei
er Kasse stehen zu lassen und den Zinsfuß auf drei Pro
ent zu ermäßigen.
*Karlsruhe 20. März. (So ziale Fürfsorge,)
in Landeswohnungsverein für Baden zur Förderung de
Vohnungsfrage der Minderbemittellen wurde unter per
n icher Führung des Ministers von Bodman, der sic
hon so manchesmal auf den Gebieten der pralt schen So—
ialpositik durch In tiat ve und Sachkenn: nis betätigt hat
un einer aus dem ganzen Land start hesuchten Versamm—
ung gegründet.
* Konstanz, 20 März. (Der Gotthard-Ver—,
ag.) In einer Voltsverlammlung, in Kreuzlingen, die
on ungefähr 140 Personen, daruntert einem Du zend Deut
her, besucht war, sprach Landamtmann Heincich Scherrer
vei Saunden über den Golthardvertrag. Er erläuterte di
e chichte des allen und neuen Vertrags. Dieser habe set
hwere Nachteile für die Schweiz, die Au'gabe der Un—
bhängigkeit und Selbständigkeit im Gefolge. Er hoffe
af eine nochmalige Prüfung durch Deut hland im Inte⸗
sse harmonischer Beziehungen. Es fand nur eine un—
esent iche Diafieti —ν RotAu e wurden —X—
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Trier, 21. März. In der Nähe von Igel im Kreis
rier scheuten die Pferde des Fuhrwerkes eines Gastivirt⸗
us Wasserbillig und stürzten in die Mael Der Gastwir
rtrank.
Frankfurt a. M. 20. März. An der gestrigen Be—
prechung in Karlsruhe über die Organisation des Deut—
hen Zuverläßigkeitfluges am Oberrhein nahmen auch ver⸗
chiedene Oberbügermeister teil. VDas Resultat dieser
zesprechung war durchaus günstig, sowohl in finanzieller
zeziehung wie auch was die Beteiligung von Firmen und
iktisen Fliegern anlangt. Es ist daher mit Sicherheit an—
unehmen, daß der Ueberlandfluß im Mai vor sich gehen
vird. Auch von militärischer Seite zeigte sich überall
roßes Entgegenkommen. Das Kriegsmipisterium wie auch
ie verschiedenen Generalkommandos haben Soldaten und
Naterial bereit gestellt.
Berlin, 20. März. Ein großer Diebstahl ist in der
Zonntag Nacht bei der Speditionsfirma Jakob u. Valentin
n der Holzmarktstraße ausgeführt worden. Dort erbeuteten
ri einem Geldschrank Einbruch Spitzbuben ungefähr 20 000
Nark in barem Gelde, viele Schmuckgegenstände, preußische
lonsols und Checkbücher.
Düsseldorf, 21. Vaͤrz. Die hiesige Polzei verhaftete
ie Silberarbeiler Koester und Malherbe in ihrer Wohnung
ind beschlagnahmte eine besteingerichtete Falschmünzerwerklätte
und eine Meng täuschend nachgemachter b⸗Markstücke
nit dem Bilde des Königs von Sachsen.
Haͤlle a. d. 5., 20. März. In der vergangenen Nacht
purde in den Geschäftsräumen der sächsischethüringischen
ktien-Gesesellschaft für Braunkohlen⸗Verwertung ein Ein⸗
ruch· Diebstahl verübt. Es wurden 24 7458 Mark ent—
vendet. Von den Tätere fehlt bisher jede Spur.
Frankenhausen, 21. März. Der Flug von Hans
ßrade um das Kyffhäuser-Denkmal, der gestern stattfinden
ollte, hatte eine nach Tausenden zählende Menschenmenge
oͤrthin gelockt. Grade stieg nachmitlags 5 Uhr auf, blieb
iber nur eine Minute in der Luft. — Der Apparat uͤber—
chlug sich bei der Landung. Der Abialiker blieb unver⸗
etzt, die Flug naschine wurde beschädigt.
Magdeburg, 20. März. Nachdem erst kürzlich die
lochter eines hiesigen Antsgerichtsrates verschwunden war,
hne daß es gelang, eine Spur von ihr zu finden, ist am
amstag Nachmittag auch die 19jährige Tochter eines
Nedizinalrates von Linem Spaziergange nicht in die elier—
iche Wohnung zurückgekehrt Man nimmt an, das ihr
in Unglücksfall zugestoßen ist, während die Angehörigen
er ersten Dame vermulen, daß sie sich in einem Anfalle
»on Schweimut das Leben genommen hat.
Oedenburg, 20. März. Auf der Fahrt von hier nach
dedenfurt gerie ein Ehepaar in heftigen Streit, wobei der
Nann die Frau mit dem Revolver b drohte. Diese sprang
n ihrer Angst aus dem Zuge und der Mann sprang ihr
ofort nach. Als der Zug zum Stehen gebracht worden
var, fand man die baden beinahe unverletzt vor. Sie
vurden von Gendarmen in Haft genommen.
Danzig, 20. März. D68 Todesurteil im Prozeß van
»en Velden hat groß 8 Aufsehen und Erregung hervorge—
ufen. Der Verieidider hat Papisijon heim Reichsgericht
ingemeldet.
Krefeld, 21. März. Ueber das Unglück der Passagiere
»es Ballons Düsseldorf, der in die Zuidersee gefallen ist,
vird noch gemeldet: Ju dem Besinden des Krefelder Fa—
rikanten Schröder ist eine Besserung eingetreten. In Kre
eld ist ein Telegramm an seine Gattin eingetrossen, die
iese über die Verleßzungen ihres Maͤnnes voständig beru—
igt. Sein Fahrgenosse Paul Kayser ist ertrunken, seine
eiche konnte noch nicht geborgen werden. Die Ufer der
juigersee werden sorgfätng ahnesucht. doch his jietzt ohne
ürsolg.
München, 20. März. Wie die Münchener Zeitung
neldet unternahm gestern der Müachener Aviatiker Kuesle
nehrer Passagierflüge in Gars am Inn. Bei einem der
lufstige neigte sich der Apparat zur Seite, stürzte aus sechs
Meter herab ued wurde fast demoliert. Die beiden Flieger
lieben fast unverletzt.
Wien, 21. März. Der Neuen freien Presse wird aus
zetersburg gemeldet“ Dort fei die Nachricht eingetroffen
iß der russische Gesandte in Peking ermordet lei.
Wien, 21. März. Neben dem Programm für den Be
des deutschen Kaisers wird ein besonderes Programm
ie kleinen Söhne des drnnne quF᷑ootet —
etzen.
)er ser wird gewöhnlich wegen seiner verhaͤltnis⸗
krättigen Bewurzelung ganz ans CErnde der Frucht⸗
ze gestellt. Es ist jedoch ein großer Fehler. wenn vicl
newirte glauben, er könne an dieser Stelle ohne Düngung
te Erträge liesern. Für reichen Kärnerertrag in“ di
osphorsäure unerläßlich und um Trieb zu geben Stick⸗
f; daher lohnt der Hafer stets eine reichliche und kräf ige
pmasmehldüngung in Verbindung mit Stickstoff und biecl
auch mit Kali. Ferner begegnet man heute gelegent—
auch noch der Ansicht, daß Thomasrnehl zu Gerste
um Plaßtze set, weil man früher glaubte, die Gerfte
ein zu geringes Wurzelvermögen, um bei der schnellen
wickelung die Thomasmehlphosphorsäure gut auszunutzen.
Erfahrung hat aber gezeigt, daß auch die Gerste das
nasmehl vollkommen befriedigend auszunutzen vermag,
bei Anwendung im Frühjahr. Man bemesse die
nasmehlgabe bei beiden Sommerfrüchten nicht zu schwach,
l,wenn gleichzeitig noch eine Kleeeinsaat erfolgat. Bei
eichen Versuchen hat sich herausgestellt, daß Dürigungen
00 bis 800 Kilogramm Thomasmehl pro Hektur diel
ler sind als schwache Gaben, und daß danß auch die
virkung im folgenden Jahre um so besser ist.
zetterbericht. Die Depression über der Biscayasee
langsam gegen den Kontinent vor, da der im äußer⸗
ten Europas noch immer hoher Druck liecht, so bleibt
ig bei östlichim Winde die Witterung heter und
igs zi mlich mild.
sichtliche Uebersicht: Wetterlage noch underändert.
rafkammer sSaarbrücken. Sitzung vonn 17. März.
valide Peter Buße zu Herrensohr wurde durch
gerichtliches Erkenntnis wegen Nichtsorgens für
amilie in Strafe genommen. Da die erforderliche
che Verwarnung nicht an den Angeschuldigten er—
war, hat die Berufung des B. den Erfolg kosten—
eisprechung. — Wegen Bettelns in Puttlingen, so—
en Landstreichens verfiel der Tagelöhner Jakob
Schmidt aus Saargemünd in Haftstrafen von je
unund wird nach Verbüßung derfelben der Lan—
überwiesen. Von den erkannten Haftstrasen
Voche als in der Untersuchungshaft verbüßt erachtet.
Straßenbahnführer Franz Weingard zu Saar—
dalstatt wurde zu Geldstrafe von 2Mt. kostenfäl⸗
eilt, weil er die Straßenrinne vor dem Hause, in
r die 1. Etage bewohnt, nicht hatte reinigen
n der von dem Angeschuldigten beantragten Be—
tanz erkennt das Gericht auf Freisprechung. In
»ist der Hauseigentümer zur Reinigung ver—
wzweiter Stelle der Parterrbewohner. — Vom
icht Neunkirchen wurde der Bergmann Philipp
hreiber zu Wellesweiler wegen Nichtssorgens
ejahrten Mutter am 29. Oktober vorigen
daftstrafe von einer Woche genommen. Die
zte von der Gemeinde unterstütßßzt werden. Des
Berufung wird abgewiesen. — Der Kaufmann
zu Saarbrücken ließ zu Altenkessel Bestellungen
w. aufnehmen, ohne im Befitz des erforder—
erbescheines zu sein. Vom Schöffengericht
vurde auf die geseßgzliche Strafe von 96 Mark
owohl die Berufung der Königlichen Staatsan—
Is diejenige des Angeklagten, finden koften fäl⸗
ung. — Kostenlos freigesprochen wurde der
inrich Bode zu Obervölkliagen von der Anklage
czum 19. November 1910 doriselbst Gäften
»end noch Getränke verabreicht zu haben. Auf
der Königlichen Staatsanwaltschaft sindet
age in allen Punkten bestätigt nund verfällt
— 8 337 5— BR in Geidstrafe 333
Reifeprüfung der diesjährigen Adbitarienten
chule konnte den sämtlichen 19 Abit urienten
tannt werden, darunter 10 unter Vieefre ung
dlichen Prüfung.
vald, 19. März. Die Nachricht betr. angeb⸗
ing des Herrn Obersteigers Gräber, bestätigt
rweise nicht. Der erwähnte Briot ift wirklich
ben worden.
ald, 19. März. Vorgestern abend 11 Uhr
der Grundstrecke, Flötz Kallenbeg, 3. Tief—
verheiratete Bergmann Peter L'henste aus
hoste kam unter einen geladenen Förderzug
be über ihn. Die erlittenen Verlcetzungen
rer Natur, daß seine sofortige Ueberführung
tslazarett Neunkirchen angeordnet werdenß
liegt hoffnungslos darnieder.
ler, 19. März. Der Bergmann Georg
»ahyrte heute morgen, als er in den Ziegen⸗
ym im Laufe der Nacht eine Ziege ge—⸗
var. Die Spur des entfühcten Tieres
telbexbach. Durch einen Polizeihand aus
oer Tärer ermittelt worden.
e, 20. März. Den Tod auf dem Schienen—
gestern früh ein junger Mann. Kurz vor
nal sprang er bei Einlaufen des Arbeiter-⸗
»komotive und ließ sich auf die Schienen
der Lokomotioführer sofort den Zug zum
ang, es nicht mehr, das Drama zu der—
müden wurde der Kopf vom Rump
s oie Veranlossung zur Tat war, konnt⸗
nerden 9316 nα öälι
—chönbrunner Schlosse wird u A. eine große Kindergesell
chaft veranstaltet werden.
Budapest, 21. März. In den Kulfa⸗Flüssen in Kroa—
ien wurden 8 verstümmelte und unkenntliche Leichen heraus⸗
efischt. Nachforschungen führten auf eine Mordbande, die
chon mehrere aus Amerika zurückaekehrte Arbeiter ver—
chwinden ließen.
Toulon, 20. März. Gesiern Nachmittag traf eine
Truppe streikender Dacharbeiter, die beiden Arbeitswilligen
Zalducei und Debasach, die aus Verseille eingetroffen
varen. Beide wurden von den Streikenden fürchterlich
nißhandelt und Salducei dann von ihnen ins Meer ge—
vorfen. Es gelang Vorübergehenden, den Unglücklichen
u retten. Er war gutmütig genug, keinen Strafantrag
jegen seine. Widersacher zu siellen.
Paris, 21. Maärz. „Petit Parisien“ teilt mit, daß das
Zlatt für den Monat Mal einen großen Wetiflug zwischen
Zaris und Madrid veranstaltet hat. Für diesen Flug sind
00 000 Franken als Preise festgesetzt.
Palermo, 20. März. Das Fräulein Salamone, eine
eiche Erbin, die viele Verehrer und Bewerber in ihren
dreis gezogen hat, wurde auf dem Wege zur Kirche von
wei unbekannten Männern gepackt, in einen Wagen ge—
soben und entführt. Die Polizei ist den Entführern auf
»er Spur. Der Urheber der Entführung soll der Sohn des
Symnasialdirektors von Cotleone sein, der von der reichen
dame abgewiesen worden sein soll.
Kopenhagen, 20. März. Die Einweihungs-Feierlich⸗
eit einer nenuen Kirche, an der auch das Königspaar und
iele Würdenträger teilnahmen, fand gestern dadurch eine
neinliche Unterbrechung, daß der die feierliche Handlung
leitende Bischof Madsen, das Oberhaupt der dänischen Lan⸗
deskirche plötlich von einem Unwohlsein befallen wurde,
durz nach Beginn seiner Einweihungsrede erlitt er einen
Ohnmachtsanfall und brach zusammen. Die zunächst sitzen—
den Geifstlichen eilten hinzu und trugen den Bischof nach
rinem bereitstehenden Wagen, worauf er sofort in seine
Wohnung überführt wurde. Dort erholte er fich unter
irztlicher Hilfe nach kurzer Zeit. Die kirchliche Feier wurde
yon einem anderen Geistlichen zu Ende geführt.
Kaschau, 20. März. Gestern ist infolge falscher
Weich nstellung der von Satoralj⸗Cujhely kommende
Lersonenzug auf dem hiesigen Vahnhofe entgleist. Der
bepäckwagen stürzte um und begrub einen Hilssbremser
inter sich, der auf der Stelle getötet wurde. Die Paffa⸗
ziere kamen mit dem Schrecken davon.
Myslowitz, 20. März. Gestern Nacht wurde hier der
Balizier Boleslaus erstochen aufgefunden. Er hatte am
end vorher in Begleitung einer Dirne mehrere Schank⸗
okale besucht.
Petersburg,. 20. März. Wie aus Charbin gemeldet
vird, haben die chinesischen Kaufleute den Getreideverkaus
in russische Häuser eingestellt. Sie bonkottieren russische
Waren.
Petersburg, 21. März. Die „Nowole Wremza“ reg.
kriert im Zusammenhang mit Liner Hi ederlag«é
Ztolypins im Reichsrat ernste Krisengerüchte, die Ab
ehnung natibnaler Kursen in den Semstwos des Wesige⸗
iets erscheint für die Regierung umso schmerzlicher, arg
»ie Nationalkurien den Mittelpuntt der Vorlage bildeten
ind von Stolypin nachdrücklichst befürwortet wurden. Wenr
dre „Nowoje Wremja“ behaupet, daß Stolypin demis—
ionieren wolle, so ist das überirleben, da die Fäden
iner Intrige, in der die Namen Witte und Trep—
o w genannt werden, recht offen liegen. Es wird wohl
ediglich zu peinlichen Enthüllungen koͤmmen
London, 21. März. Wie qdus Buenos Aires gemel—
el wird, wurde die Aufsftands⸗Bewegung in Parag ay bei
Billa Roßari'o zu Boden geworsen. Der Diktator
Iberst Java befehlig'e persönlich die Truppen und er
ang einen vollständigen Sieg. Die Aufstaͤndischen wur
en zersprengt. Ihr Führer Dr Biquelme wurge getv.
eit, die übrigen Le'ter der Bewegung meist gesfangen
java gibt zu, 100 Mann und vig höhere Oifiziere ver—
dren 2u hober
Auf falsscher Fähr
sind Sie, wenn Sie Elauben, ein
Malzkaffee sei wie der andere.
Swischen dem seit 20 Jahren bewãhrten
Kathreiners Malzkaffee und den vielen Nach
ahmungen oder gar „lose ausgewogenem“
Malzkaffee ist ein Unterschied wie Tag und
Nacht! Kathreiners Malzkaffee, dessen Ver
breitung von Jahr zu Jahr zunimmt, ist de—
wohlschmeckendste und preiswürdigste Malz
kaffee. Er kommt nie lose ausgewogen zum
Verkauf, sondern nur in geschlossenen Paketen
mit Bild des Piarrer Kneipp.
Der Gesili macktsal
—
Wir bitten höflichst um Rückgab
)er aus unserer Bibliothek entliehenen
Bücher, unter anderem fehlen auch au⸗
„Schlossers Weltgeschichte“ Band 13, 141
18; ferner fehlen aus „Das Wissen de
Begenwart“ Band 1, 2, 3, 4, 9, 10, 18
17, 18, 20, 21, 28, 35, 47, 48, 52, 54
30, 61, 62, 63, 67; desgleichen aus Mayers
alassiker Ausgaben ca. 100 Bände.
Buchdruckerei Unterkeller.
Dr. med. Bergmann
*Ppezialaret für Chirurgie und Frauenkrankhelten
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Mehrere Bürger und Abonnenten. Nach Erkun—
»igung bei zuständiger Stelle ees den betreffenden Händ—
ern gestattet, durch Schellen uud Ausrufen die Leute auf
yren Verkauf aufmerksam zu machen. Allerdings ein Üeber—
reiben des Ausschellens und Ausrufens kann als Unfag
ingesehen werden und eine Anzeige bei der zuständigen
bärde wird von Erfolg sein. Gted.)
5 — — — —— —— —
cin, mein Freund. Geoönsd in Amnn,
5 und ein gefährlicher dazu. Mit Katarrhen darf
45 man keine Geduld haben, die bekämpft maän sofort
— durch den Gebrauch von Fays ächten Sodener
8 Mineral-Pastillen. Die sind ein Produkt der So—
— dener Heilquellen und machen so einem Katarrh in
25 unglaublich kurzer Zeit ein Ende. Fays ächte So—
33 dener kann man in allen Apotheken, Drogerien,
8 Mineralwasserhandlungen für 33 Vfa. kaufen. hüte
56 aber vor Nachahn nae
Christian Kramer
Ursearoichergeshãft Rüchelstroße.
4
Stenographenverein
ztolze⸗Schrey Dudw
Heute abend
Uebungsstunde.
— — —
Forterrier
nit Marke 452 entlaufe
Wiederbringer erhält Bei
Bahnho⸗
Vor Ankauf wird g⸗
Monate altes
Zuchtschwe
verkau“
Neuweilern
Gegen guten F
ißigen
Knocht «
σαασXααæιααα αëä
—
Zum Beginn der Saison
empfehle ich mich im
Tapezieren und
Anstreichen.
A. C. D. D.
Heute nachmittag von 5 Uhr ab
spielen und volkstüm⸗
liche Uebungen
auf den Kitten.
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