Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales und Vermischtes.
Wohltätigkeit. Dem Wunsche vieler Theaterfreund
gegen zu kommen, haben sich die Theateispieler des
rigerverein Dudweiler entschlossen einen Theaterabend zu
Zohltätigkeitszwecken zu veranstalten. Derselbe finder den
gJanuar 1912 Abends 8 Uhr im Saale der Frau Ww.
iiedschy statt. Den Theaterspieler wird es Ihr volles und
anzes Bestreben fein den Theaterfreunde einen recht ge—
uͤßteichen Abend zu bieten. So wie früher so haben sie
ich diesesmal bei der Wahl ihrer Theaterstücke das Rich—
ge getroffen. Es kommt zur Aufführung 1. Heinrich von
schenfels Weihnachtsstück in 6 Akten und einem Vorspiel.
Ddas Rosel von Schwarzwald Singspiel in einem Akt.
Zie Theaterspieler werden die Eintrittskarten selbst den
erehrten Einwohnern zum Kaufe anbieten und bitten wir
in Interresse drr guten Sache die verehrten Einwohner
ud Theaterfreunde uns in unserm Unternehmen gütigst
ierstüßen zu vollea. (Edel sei der Mensch, hiffreich
d autb

Reichstagswahlen
In einer Rundverfügung an die Oberpräsidenten
ad die Regierungspräsidenten hat der preußische Mi⸗
ister des Innern die solgenden Grundsätze und Ge—
ichtspunkte zu Beachtungbei den bevor—
lehenden Reichstagswahlen bekannt ge—⸗
eben. Bei der Abgrenzung der Wahlbezirke ist zu
ermeiden, daß zu kleine, Wahlbezirke gebildet werden,
heil in solchen Bezirken infolge der geringen Zahl der
wähler die verfassungsmäßig gewährte Geheimhaltung
er Wahl gefährdet erscheint. Durch die Aufgabe, die
sildung zu kleiner Wahlbezirke zu vermeiden, darf aber
ie Vereinigung von benachbarten oder durch ihre Lage
ieinander gehörigen Ortschaften zu einem Wahlbezirl
ucht beeinträchtigt werden. Betreffss der zu verwenden—
en Wahlurnen erinnert der Minister daran, daß
aach Einführung der Wahlzettelumschläge erheblich ge
aumigere Gefäße zur Aufnahme der Umschläge bezw.
der darin befindlichen Stimmzettel zu verwenden sind,
als bisher vielfach üblich gewesen ist. Der Erlaß be—
stimmt, daß gänzlich ungeeignete Gefäße wie Suppen,
jerrinen, Zigarrenkisten usw., die noch bei den letzten
Wahlen als Wahlurnen Verwendung gefunden haben,
sortan grundsätzlich auszuschließen sind. Als Wahlur—
ien dürsen vielmehr nur solche Gefäße Verwendung
inden, deren Größe und räumlicher Inhalt die Gewähr
zsibt, daß die Möglichkeit eines willkürlichen Aufein—
nderschichtens der Wahlzettelumschläge bezw. die Mög—
ichkeit einer nachherigen Kontrolle bei Entnahme der
Vahlzettel nicht vorhanden ist. Der ministerielle Erlaf
enthält sodann noch Bestimmungen, die gleichfalls da—
hin wirken sollen, daß die Zahl der Wahlungültigkeits—
erklärungen, die auch in der laufenden Legislaturpe—
riode recht erheblich war, vermindert war. Der Mini
ster weist deshalb darauf hin, daß für eine ausrei—
chende Zahl von Wahlvorstandsmitgliedern Sorge zu
tragen ist, damit nicht unter Berusung auf unzuläng—
liche Besetzung des Wahlvorstandes, wenn auch nur
infolge zeitweiliger Abwesenheit von Mitgliedern des
selben, ganze Wahlakte für ungültig erklärt werden
önnen. Betreffs der Einsichtnahme der Wähler—
issten bestimmt der Erlaß, daß die Gemeindebehör—
den gegenüber den den Wählern gesetzlich zustehenden
Befugnissen in keiner Weise Schwierigkeiten bereiten
ürfen. Um Wahlfälschungen zu verhindern, werden die
Wahlvorsteher angewiesen, die Identitaͤt der zur Wahl
erscheinenden Personen genau festzustellen; auch öffent⸗
lich soll darauf aufmerksam gemacht werden, daß jeder—⸗
nann nur in einem Wahlbezirke und bei der
daubpt⸗ und Stichwahl nur in dem gleichen Wahlbezirke
vählen darf. Endlich erhält der Erlaß eine neue Be—
timmung betreffend Einsprachen und Proteste gegen
zie Gültigkeit der Wahlen. Abweichend von der An—
»xdnung des Erlasses vom 27. Mai 1877 haben die
Vahlkommissare künftig die bei ihnen eingehenden
Vahlproteste noch am Tage der Ergebnisfeststell⸗
ung, alle übrigen aber unverzüglich auf kürzestem Wege
an die Einsender mit dem Anheimstellen zurückzugeben,
ie direkt an den Reichstag einzusenden. Auf diese Weise
oll, was wiederholt vorgekommen ist, verhindert wer—
en, daß die für die Wahlanfechtung vorgeschriebene
Frist nicht innegehalten wird, und daß Einsprachen um
zerücksichtigt bleiben müssen, weil sie später als zehn
Tage nach Eröffnung des Reichstages erfolgen. Wi
vereits erwähnt, ist der Erlaß des preußischen Minisfter⸗
des Innern in der Absicht ergangen, der Möglichkei
bon Wahlanfechtungen bezw. Wahlungültigkeitsertlarun.
gen, soweit tunlich, vorzubeugen, und den Klagen üben
Lerlezung des Wahlgemeinisfes ein Ende zu machen
*Köln, 18. Dez. (GBesahrlicher Brücken;
vau.)? Aus dem Ruhrrevier kommt die aufsehenerregende
Meldung, daß beim Bau einer Eisenbahn-Rheinbrücke
stark phosphorhaltiges Eisen in dem Mittelbogen ver—
wendet wurde, an denen sich Risse und Sprünge zeig—
len. Auf Grund einer Unsersuchung von fachmännischer
Seite wurde noch weiterhin festgestellt, daß etwa hun—
dert Stück Winkel an den Diagonalträgern aus brü—
chigem Eisen bestehen. Die Brücke sollte im Frühjahr
ertiggestellt sein. In den nächsten Tagen werden die
esamten Anlagen einer sorafältinen Machnrüfung ntor.
ogen.
* Mannheim, 18. Dez. (SSchwer geprüfte
Familied) die Schülertragödie hat ein weiteres Op—
er gefordert: Der Vater des unglücklichen Knaben,
der sich wegen einer schlechten Weihnachtszensur er—
zängte, der Friseur Christian Moll, ist wahnsin—
nig geworden. Ueber die Affäre werden noch fol—
jende Einzelheiten bekannt: Der Junge hatte in sein
NRotizbuch kurz vor der Tat die Worte geschrieben: „Ge—
ber Eltern: Ich tröste Euch, ich gehe zur Emmi.“
mmi war die einzige Schwester des Knaben. Sie ge
tiet vergangenes Jahr unter einen Wagen der elekiri—
chen Straßenbahn und wurde getötet. Der Junge, der
damals das Schwesterchen hätte beaufsichtigen sollen,
zuälte sich seitdem mit Selbstvorwürsen und ließ auch
in der Schule nach. Am Eamstag brachte er ein
chlechtes Zeugnis nach Hanfe. Er schämte sich, diefes
zu zeigen, obwohl er kdeine Züchtigung zu erwarten
hatte, da sich der Vater mit der Sache bereits abgefun—
den hatte und den Knaben aus der Schule nehmen
wollte. Der Verlust nun auch des zweiten Kindes ha
sen Vater zur Verzweiflung gebracht.
* München, 18. Dez. (Alpine-Museum.) Ge—
tern wurde in Gegenwart fast aller bayerischen Prin—
hden und Prinzessinnen, der Bürgermeister und Stadt.
vorstände Münchens, der Deputationen der deutschen
und österreichischen Mlyen-Moroino das8 Asnon-⸗Miüuseum
eierlechst *
— — — ——
steueste Nachrichten und Telegramme.
Paris 18. Dez. „Echo de Maris“ berichtet: De'
usschuß für auswärtige Ängelegenheiten, welcher mit der
Assng des Marokkoabkommens beauftragt ist, wird 27
nlieder umfassen. Es heißt, der Ausschuß werde Cail—
erfuchen, ihm alle diplomatischen Akten zu übermitteln,
* bezüglich des Abkommens unterzeichnet worden sind
ondon 19. Dez. „Times“ berichten aus Teheran
og7e zwischen Rußland und Persien gibt Anlaß zu
o er Beunruhigung Man bestätigt daß energische Vor
gon bei Rußland wegen der Besebung von Choinde
—R —X E

don Kaswin in den ersten Tagen nach Teheran aufbrechen
verden. Die Trujppen des früheren Schah nehmen ebenfalls
hren Vormarsch gegen Teheran wieder auf. Diese Trup⸗
pen befinden sich nur wenige Tagemärsche von der Haupttatt.
 Die Frauen von Teheran haben dem Kabinetches
mitgeteilt daß sie bereit seien ihre sämtlichen Juwelen zu
verkaufen, um die nationale Sache zu verteidtgen.
London, 19. Dez. Aus New NYork wird telegraphiert:
Gestern morgen fand bei Odessa im Staate Minesotta eine
urchtbare Eisenbahnkatastrophe statt. Ein Nachtzug des
Transcontinental Expreßzuges, der Chicago-Milwauke—
St. Paul⸗-Eisenbahn stieß auf den ersten Teil der durch ein
Signal zum Stillstand gebracht worden war. 9 Personer
vucden getötet, eine große Anzahl schwer verletzt.
London, 18 Dez. Ueber die Verletzungen des Mini—
sters Lioyd George durch das Attentat auf ihn wird noch
bekannt, daß die Lippe durchschnitten ist und das linke
Auge schwere Verletzungen erlitten hat. Die Sardinen—
büchse, die als Wurfgeschoß benutzt wurde, sauste an dem
Kopfe von Frau Lloyd George, welche ihrer Mutter ih en
Gatten begleitete, vorbei und traf den Minister. Das Ge—
schoß war mit großer Krafi aus nächster Nöhe geschleudert
vorden. Der Arzt Dr. Max Nauqhton welcher den Mi—
aister sofort nach dessen Rückkehr in die Downing Street
dehandelte, erklärte, das Lloyd George nur mit knapper
Not dem Verlust eines Auges entgangen sei. Der als
däter verhaftete junge Mensch gehört einer politischen
Lerbindung an, die ihre Sympathie mit der sozialen und
holitischen Frauen⸗Union, welch letzlere die bekannten
Frauenrechts⸗MNemorstrationen neranstaltete, ostmals bezeugt
at

Berlin, 19. Dez. Der bayerische Militärbevollmäch—
agte in Berlin, Generalleutnant Frhr. v. Gebsat—
el, wurde unter Enthebung von der Stellung als
Bevollmächtigter zum Bundesrat zum Kommandeur der
2. bayerischen Division in Augsburg ernannt. Als sein
Nachfolger in Berlin ist vom Prinz-Regenten Oberst
Wenninger, Kommandeur der 6. Kavallerie-Bri
zade in Regensburg, bestimmt worden.
Berlin, 19. Dez. Als Termin für die Reichs
ags⸗Stichwahlen ist der 258. Januar in Aus—
sicht genommen. Die amtliche Feststellung der Ergeb—
nisse der Hauptwahl erfolgt am 16. Januar.
Berlin, 19. Dez. Die „Nordd. Allgem. Zeitung“
nacht bereits heute allgemeine Mitteilungen über der
deichshaushaltsEtat für 1912, aus dem
emnächst Auszüge veröffentlicht werden sollen. Die
Nehrbeträge aus den ansteigenden Zöllen, Steuern und
Hebühren, sowie den Ausgleichsbeträgen dafür, sind
auf 78073 672 Mark angenommen.
Paris, 19. Dez. Der hiesige türkische Botschafter
oeröffentlicht ein Communique, in dem die fkürkische Re—
zierung Einspruch gegen die am vorigen Freitagç
tattgefundene völkerrechtswidrigeBeschieß ung einel
Noschee erhebt, wobei neun Personen getötes und
zahlreiche verletzt wurden.

G klä
egenerklärung,
gegen die Sprechsaalartikel der Dudweiler Zeitung und der
Dudweiler Bürgerzeitung, vom 18. Vezember betreffs Ge—⸗
meinderatswahl.
In diesen Artikeln wird behauptet, daß ich der Begrün⸗
zer des Ortsinteressenvereius sei, ich weise dies als eine
inverschämte Lüge zurück, die Beweise hierfür zu erbringen
st leicht, man braucht nur die Einzeichnungsliste sich an⸗
ehen und man wird meinen Namen faßt am Schluß der
ca. 130 gezeichneten Namen lesen. Auch mag man sich
bei denjenigen Herren erkundigen, die mit der Agitations—
Liste herumgingen, welche Mühe es Ihnen gemacht hat,
nich für die Sache zu gewinnen. Auch wird versucht das
Festhalten an meiner Kandidatur in ein falsches Licht zu
sttellen. In der Kommissionssitzung, bei Herrn Wirt Bender
wurden folgende Kandidaten gemeinschaftllich vom Orts—
interessenverein und dem Unterkartel des christlichen Gewerks—
—DDDDDDD0
Paul, Bergm. Tiefensee, Beram. Scherer, Bergm. 2. Klasse
Berginspektor Lworoski, L. Bößmann, Meiser, Britz, Er⸗
satzmann Herr Benasch. 1. Klasse: Dr. Specht, Jos. Kuhn
Joh. Rektenwald, Joh. Wunn-Keitz. Ersatzmann Herr Val.
Woll. Am Schlusse der Sitzung wurde ganz speziel vor
Jührer der Gewerkschaft Herr Baltrutsch darauf hingewiesen,
daß es Ehrensache sür jeden der Kommission⸗-Mitglieder
sein müfse, für diese Kandidaten in der Hauptversammlung
einzutreten. selbst in den Fällen, wo eventuelle Anpralle
gegen ein oder den anderen Kandidaten versucht würden.
Es wurde dann eine weitere Sitzung bei Herrn Wirt Kuhn
anberaumt, in welcher lediglich nur noch über die Vorar—
beiten der Wahl verhandelt werden sollle. Es kam aber
anders, die Gewerkschaft kam nicht wie abgesprochen mit
ihren 5 Kommissionsmitglieder sondern erschien mit über 20
Mann, nach meiner Beurteilung meistens aus Mitgliedern
des Männer⸗Vereins, Konkortia. Auch hatte sich inzwischen
noch der Handels u. Gewerbe⸗Interessenverein der Verhaad⸗
lung angeschlossen. Letzterer mit dem Unterkatell (darunte
die versteckte Vertretung des Männervereins „Konkortia“
hereint, versuchten nun meine Kandidatur auszuschalten.
Auf Grund der Abstimmung der Hauptversammlung bei
derrn Reiter, und den gemeinschaftlichen Commissionsbe—
chlüssen bei Herrn Bender, wo ich einstimmig als Kandida
rufgestellt war, auch von den Mitgliedern des Ortsinteressen⸗
ereins sowie vieler Bürger aufgefordert worden bin, auf
einen Fall freiwillig meine Kandidatur fallen zu lassen,
in ich lediglich nachgekommen. Das Gegenmich kam da—
jer, weil ich auch unorganisierte Arbeiter berücksichtigt wissen
vollte, worauf ein führendes Kommissionsmitglied mir zu—
ief: „wer fich nicht wirtschaftlich organisiert muß auf der
Strecke liegen bleiben. Als ich dann auch das
confessionelle ausgeschaltet wissen wollte, rief ein Mitalied
aus der Gewerkschaft (sheint auch Mitglied des Männer⸗
dereins Konkortia zu sein) „vor allem müsse aber auch einé
destimmte Weltanschauung berücksichtigt werden. Wer mich
näher kennt wird nicht im Stande sein, mir nachzuweisen
daß ich ein Unterschied zwischen andersgläubige je gemach
habe. Ja ein Mitglied aus der Gewerkschast rief mir zu
„wir können Herrn Bößmann nicht wählen, weil er der
Arbeitern das Brot verbilligt hat, weil er den Arbeitern
das Fleisch verbilligt hat. Herr Bößmann ist an verschie—
denen Wohltätigkeiten beteiligt, weshalb wir ihn nicht wählen
können. Ja Herr Bößmann reißt die von unseren Ver—
trauensmännern in dem Schlafhaus angemachten Zetteln ab,
zie zu Einladungen von Versammlungen bestimmt sind.
Aus diesen Gründen können wir Herrn Bößmann als Kandi—
zaten nicht zustimmen. Ich schätze alle Organifationen, so—
veit sie sich in gesetzlichen Bahnen vewegen hoch, bekämpfen
iber Systeme solcher Organisationen, die für Sonderinteresser
intreten, und das Allgemeinwohl aber hintenan stehen lassen
Ihr unorganisierten Arbeiter beider Confessionen speziel ihr
vangelischen Arbeiter gehen euch denn noch nicht die Auger
uf 222 Weltanschauungen pp. sollen berücksichtigt wer—
vον Me G Zον A —

4

——

uus der 3. in die 2. Klasse und Beiseitigung meiner Kan—
idatur. konnte ich als Kommifsionsmitglied des Ortsin—
erressenvereins auf keinen Fall zugeben, und beharrte ich
uf die vorher geflogenen Kommissionsbeschlüsse. Auch
beise ich die Bemerkung Herrn Rohe beeinflußt zu hbaben
entschieden zurüek mit dem hinzufügen, daß Herr Rohe in
dieser Sache selbständig gehandelt hat. Trotz aller Anfein⸗
zungen, werde ich meinen Weg ruhig weiter wandeln. Ich
berlasse die Beurteilung der in den Sprechsalartikeln gegen
nich gerichteten Angriffe der Bürgerschaft, speziell der un—
»xganisierten Arbeiterschaft, und denen, den ich die Lebens—
nittel verbilliat habhen sat Dies ist mein lettes Wort.“
Rößmann

* — h * —
v t J
Cin blärkungsmilleh!
für
Magenschwache
ind solche, die sich durch Erltältung oder Ueberlad—
ing des Magens, durch Genuß manglhafte, schwer
derdaulicher, zu heißer oder zu kalter Speisen eine
Inyäßlichkeit des Magens, wie
Magenkatarrh, Magenkrampf,
Magenschmerzen, Blähungen usw.
agezogen haben, stellt das
Dr Enagel'sche Baldrianum

Briefkasten.
Herrn R. Die in der gestrigen Erklärung sich befind—
lichen Buchstabenfehler rühren daher, daß der betr. Setzer
die Korrektur zu machen vergcik. Es sind barmlose Fehler,
die von sogenannten Zwiebolfischent herrühren Ein ver—
rünftiger Mensch verliert darüber kein Wort. Red.
Bekanntmachung.
Der Haushaltunasplon der Bürgermeisterei Dudweiler
ür das Rechnungsjahr 1912 liegt gemäß 8 89 der Rhein.
Landaemeinde⸗Ordnung vom 23. Juli 1845 bezw. 15. Mai
18536 14 Tage lang und zwar von Dienstaa, den 19. d Mts.
ib bis einschließlich Montag, den 1. Januar 1913 im Rat—
zaus zu Dudweiler Zimmer Nr. 8 zur Einsicht der Bürger—⸗
meistereimitalieder und der Forensen offen.
Dudweiler, den 16. Dezember 1911
Der Blirgermeister

n hohem Maße dar.
Raldrionum erweist sich bei solchen Unpäklichkei⸗
en des Magens, wenn sie noch im Keime sind, als
in guter Magenwoin von vorzüglicher Mirksamkeit
ind verbütet somit auch deren Folgeerscheinungen,
vie Norvñsitãt, Schlaflosigkeit, Schwindelanfälle.
zeklemmungen usw
Infoldo serner Asammensebung aus heftem Samaos
doin mit Rardrigntranfen. Kimbeorsirun und Kirsch⸗
aft wirkt Raldrianum anuch färderlich bei Stuhl⸗
erstonfung und uasein stärkend aaf den ganzen
Irganismus des Menschon.
Pas Dr Enaosschen Rasdrianum enthält absolnt
reine schädlichen Bestandtoise und kann auch von
chwachen Personen und Kindern selbst hei sängerem
Rehrauche auf vertragen wrden NMmehoösten nimmt
nan es frühmorgens nũchtern und abends vor dem
zchlafengeben in einem Quantum his au einem Li—
zöralase voll KSindern und schwächlichen Perfanen
erdünnt man Raldrianum onagemessen mit heißem
Masser und versüßt es noch mit etwas Zucker.
Das Dr. Engel'sche Bardrianum ist in Fluschen
1. 1.50 Mk. und 2,00 Muk. in allen Apothekon, Dro⸗
venhandlungen und besseren Kaufmannsgeschäften des
Zaarkohlengebietes zu haben, in
Dudweiler Guichenbach, Sulzbach, Elversberqg,
St. Inabert, Friedrichsthal, Quierschied,
Merchweiler, Illingen, Schiffweiler, Wiebels⸗
kirchen, Neuukirchen, Heusweilor, Schwalhach,
Püttlingen, Völklingen, Louisenthal, Mal—
tatt⸗Burbach. St. Johann, Brebach, Saar—⸗
brücken usw.
owie in allen arößeren und kleineren Orten des
zaarkohlengebietes, der Rheinlande und ganz
Deutschlands in den Avolheken.
Auch versendet die FTirma Unhert TIIviehhinpig8
 und mehr Flaschen Dr Enagel'sches
ßaldrianum zu Originalpreisen nach allen Orten
deutschlands porto u. kistefrei.
*
Vor Nachahmungen wird gewarnt!
Man verlange ausdrücklich
ael'sches Baldrianum

V— —
trauter, lieber einzeiger Mann!
Wie ich dir danke, daß du mit Fays ächte Sodener
Mineral⸗Pastillen mit ins Haus gebracht hast. Die
kleinen Dinger nehmen sich so angenehm und ich
fühle mich riesig wohl dabei. Aber warum muß
man denn Fays ächte verlangen? — Weil nur
Fays ächte Sodener aus den berühmten zur Kur
gebrauchten Heilquellen der Gemeinde Soden a.
Taunus gewonnen find, weil nur sie die Bestand⸗
teile dieser Quellen selbst wirken nur natürlich viel
schneller, als eine Trinkkur wirken kann. Fays
ächte Sodener kosten 85 Rfg. und sind überall zu
haben.
Dudweiler-Herrensohrer
Volksbank e. G. m. u. H. — 450 Mitglieder
n Dudweiler, — Telephon 259 — zahlt für Spar
einlgagen in ießder Sübe Ach an Michtwitatioder 4u/, 0/46.*

AM.T. J. n.

J

5
Heute Abend punkt 7 Uhr Turnen der Damen—
Abteilung.
Melhnachts-dtoIlen
nach Leipziger Art empfiehlt
Paul Jennewein.

Unseren werten Abonnenten zur gess. Kenntnis
daßk wir in diesem Jahre einen

in elegantem und geschmackvollem Halbleinen-Finband
 zum Preise von 4 Mark als will⸗
kommene Weihnachtsprämie anbieten.
Der Atlas enthält: 48 Kartenblätter mit 184 Karten,
Diagrammen, Tabellen und Städteplänen, in einem Former
von 39546 em. Die Karten sind Stiche in 4-6-farbigat
Ausführung. Jede einzelne Karte ist aus Falz, In Buch—
handelgebracht würde dieser Atlas 12 his 15 Mark kosten⸗
Fin Probeexemplar liegt in unserer Expedition
zur Aussicht aus.
Wir sind überzeugt, daß wir mit diesem Atlas eine
wirklich prächtige und bill ige Prämie bieten und
sehen zahlreichen Bestellungen entgegen.
Hochachtend
Expedition der Dudweiler Zeitung.
EA 2
JFür Weihnachten emplehle:
Prima Hofbutter, Prima Süßrahmbutter,
Tafelbutter-Ersatz (Margarine)
„Wilhelmina“ ohne
Salz, Pfund 90 Pfg., Prima Tafelbutter
„Vitello“, PfundsoPfg., Mandeln, Baum⸗
uind Haselnüsse, Aepfel und Apfelsinen.
*
Valentin Bohn.
Saarbrũckerstr. 276.
Wahl. Beginn der Wahl moraen früh einhalb a
112

— —328 — J
* —E 5
* ——
—
—2X8 ⸗ 2. chuvb X ⸗ —*

**

dieses Bild zeigt den genauen Aufdruck des Krebsfett-⸗
fett-Dosen. Aehnliche Dosen, wie sie von gewissen Kon—⸗
urrenten angeboten werden, sind Nachahmungen des be—
iebten und allbekannten Krebsfett. Also, bitte, Vorsicht
beim Cinkauf!
Wer die Krebsfett-Dosen snachahmt oder täuschend nachge—
nachte Dosen in den Handel bringt oder im Laden ver—
—— H BBü Frnofhar

* * Curner⸗
* Bund
X Dudweiler
zeute Abend Turnen.
1. Etage, 3 Zimmer, Küche
np. billig zu vermieten.
Saarbrückerstr. 63.
Dιν“ανöhe.
Tan notarielle;
Beglaubigung
abe ich über RMOmeflektant. s. allerh Geschäfte,
zrundit, landwirtichaftl. ueden Betrie be
enß ‚orgewerli, weshalb ich für alle Objette
«aufer
und Teilhaber
of. erbringen kann. Abschlüsse schon innerh.
eniger Tage erzielt. Berl. Sie lostenft.
zet 9 adß a Meine Beding. sind
Jommen Nache
ia 2 ⸗nezaasse

Gemeindiu
Arbeiter und Bürger!

Cassen wir uns durch die von Lügen strotzenden Angriffe die geger
herrn Bößmann von bestimmter Seite gerichtet werden, nicht beirren
—A
sein offenes Auftreten beweist, daß er der richtige Mann ist, uns Bür—
ger zu vertreten, darum zurück ihr Verhetzer. Wir Bürger und Ar
beiter, treten wir Morgen geschlossen in der 2. Klasse ein. für die Kan.
r doß Rorru (udsswin uν-Ä

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