Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales und Vermischtes.
Judweiler, 27. Nov. Die nächste Invaliden—
der Königlichen Berginspektion in Dudweiler
reitaa, den 1. Dezember ds. Is. nachmittaqgs

ibher vor allen ist sie außerordentlich englich und man kann
ierüber nicht erstaunt und nicht enttäuscht noch beunruhigt
ein. „Aurore“ schreibt. Man erwartet in Berlin heftige
Angriffe seitens Sir Edward Kreys. Dieser hat aber nu
den Wunsch Englands äußern können man wolle mit aller.
und besonders mit Deutschland in Frieden leberi. Mögen
seine Worte in Berlin Gehör finden! „Libre Parole“
chreibt: indem sie diese Rede lesen, werden die Franzosen
sehen, wie die Engländer uns lieben. England liebt uns
nehr denn je, aber es liebt uns gegen Kaiser Wilhelm.
Die Enqländer haben ihr hohes Interesse im Auge. Das
Interesse Englangs ist es nicht. die kaiserlichen Stimmun—
gen zu befragen, und England hat seinen RNaclen gespaunnt
Paxris, 27. Nov. Die Seine steigt seit einigen Tagen
fortwährend. Gestern hat der Wasserstand 28 cm zuge—
nommen und dürfte heute um weitere 40 cm. steigen
Auch alle Nebenflüsse der Seine steigen rapid. Die Ar
beiten an der Eisenbohnbrücke von Asnietes mußten be—
reits unterbrochen werden. Die Behörden erklären. daß sie
die für die Sicherheit der Hauptstadt notwendigen Vor—
ehrungen getroffen hahen und daß nichts zu hbefürchten
ei.
London, 27. Nov. Nachdem das deutsche Hospital in
Tungkuan teilweise von Piraten ausgeraubt ist, hat die
Hinesische Regierung auf Ersuchen des deutschen Konsuls
Truppen zum Schutze des Hospitals abgesandt. In der
Provinz nimmt das Piratentum überhand. Die Regierung
st außerhalb Canton machtlos. Die Verbindung nach dem
Innern ist überall unterbrochen. Die deutschen Missionar—
Jaben ihre Posten bis jetzt noch nicht verlassen.
London, 28. Nov. Im Unterhause hat gestern di—
große Auseinandersetzung über die deutsch⸗englifchen Bezieh
ingen mit einer Rede des Staatissekretärs des Aeußern
Sir Edward Greys, begonnen. Sir .Edward Grey sagt
u. a. Die Marokkoverhandlungen und die Beziehunger
zwischen England' Frankreich und Deutschland seien seo
wichtig und noch jetzt so empfindlicher Natur, daß er seine
Rede auf diese Fragen allein beschränken müsse. Die Ent—
hüllungen des deutschen Staatssekretärs seien nicht voll—
ftändig gewesen. Ea habe geschienen, daß die ganze Ma
rokkofrage aufserollt werden sollte Nach einem Kabinets.
rat suhr Sir Edward Grey fort, habe er dem Botschafter
Graf Metternich erklärt, die Regierung sei der Ansicht,
daß eine neue Situatiod geschaffen sei. Englands Haltung
bezügl. Marokko sei keine uninteresfierte. Wegen Deutsch⸗
linudẽ Ansprüche auf die Abtretung des sranzös. Kongoge—
bietes sei er besorgt. Wenn diese Ansprüche aufrecht er—
halten würden, dürfte eine Verlegenheit bereitende Situati—
Zaen entstehen. Am 21. Juli yalte der deutsch Botschafter
noch keine Informationen, was die iffentliche Meinung in
England irreführen müsse.
Petersburg, 27. Nov. Die Nowoje Wremja meldet
zus Wutschang, daß die dortige Bevölkerung gegen die
Deutschen wegen Lieferung von Gewehren sehr aufgebracht
ei. Den Regierungstruppen gelang es nur mit Mühe
drei gefangene deutsche Offiziere vor dem Lynchen zu retten
der deutsche Konsul in Hankau bat den deutschen Botschaf—⸗
er in Peking um Verstärkung der Wachtposten Fir —R
Konzessionen.
Petersburg, 27. Nov. Es verlautet, daß das italien
Ministerium anf eine Anfrage des russischen Kabinetts er—
klärt habe, vorläufig eine Blockade der Dardanellen beab⸗
sichtigen.
Petersburg, 27. Nop. Der Justizminister hat eint
Untersuchung gegen den Direktor des Gefängnisses in Kras⸗
nojarsk eingeleitet, dem die Folterung von Gefangenen vor
geworfen wird. Verwandte eines Untersuchungsgefangener
üchteten ein Telegramm an den Minister, worin sie berich⸗
en, der Gefangenen-Direktor habe vier Gefangene auf
Zlühende Kessel setzen lassen und angeordnet, sie mit glühen⸗
zen Nadeln zu stechen, ihnen die Glieder zu recken und
aͤhnliche Greuel mehr verübt. Ein Untersuchungsgefangenen
sei infolge der Folterungen gestorben, ein anderer irrsi nnie
geworden. Der Minister enlsandte einen Beamten des
Ministerium nach. Arasnoiarsf. der die Unternchung fuih
ren wird.
Rom, 27. Nov. Im heutigen Konsistorium, in welchen
der Papfi die neuen Kardinäle ernannte, hielt er eine An—
sprache, in der er das Jahr 1911 als een Trauerjahr für
Kirche bezeichnete, Er sprach sein lebhaftes Bedauern üben
die in Italien gefeierten geräuschvollen FeOe und die Ver—
folgung der Kirche in Portugal aus. Der Papst erneuert
darauf den Wortlaut seiner Encyklika worin er die Tren—
nung zwischen Kirche und Staat verurteilt. Dann drückte
er noch seine Befriedigung über die in Montreal, Londor
Köln und Madrid stattaefundenon oucharistischen Konarss
aus.
Turin, 27. Der Flieger Umberto de Groce der ein
Flieger-Patent anstreble, um am Kriege teilzunehmen, is
gestern Nachmittag beim Einstudieren des Werfens von
ungeladenen Bomben auf dem hiesigen Fluafelde abgestürz
und was sosort tot.
Konstantinopel, 28. Nov. Ein Telegramm Enve
Beys aus Derna vom 23, berichtet: Jin Laufe der letzter
10 Tage haben unsere Vorposten bei den verschiedener
Vorpostengefechten mehr als 200 Italiener getötet, zahl—
eiche Gewehre und viel Munition und Ausrüstungsgegen—
stände erbeutet. Wir hahen hisher7 Icto und einige Ver—⸗
vundete

die Hosen nicht mit der Veißzange anziehen. Wenn nun der
Vorfland des Ortsinterefsen-Vereins glaubt, ich hätte Herrr.
Bößmann als beratendes Vorstandsmitglied genannten Verein
angegriffen, so möchte ich hier an dieser Stelle betonen
daß diese Meinung direkt hinfällig ist. Ich achte und ehr
Vereine mit guten und gesunden Bestrebungen, bin jedoc
der Ansicht, daß ein gefundes und frisches Arbeiten ausge
schlossen ist, wenn Leute ihre Sand dazu reichen, die weite
nichts können, als überall stänkern und bessermachen wollen
derr Bößmann spricht iich dahin aus, daß wir zu viel
demeinde⸗Beanten hätter. Ich bin der festen Ueberzeu
zung, daßk keiner von unsern Gemeindebeamten so überflüssit
st als Herr Bäßmann als Schlafhauemeister. Ist nich
er Herr Schlafhausmeister Versitzender und Vorstandsmit
zlied von so vielen Vereinen? Es lieat mir ferne, diese.
derrn auch nur eines Atomes einer Pflichtverletzung zu be
zichten, jsedoch kann ich mir die Frage nicht versagen, wi
herrn Bößmann neben seiner Arbeit, diesen zeitraubende
Verpflichtungen nachkommen kann. Ich glaube nicht, dar
es im Sinne der vorgesetzten Behörde von Herrn B. liegt
daß dieser in einer solchen Art und Weise auftritt. Wem.
derr B. glaubt, daß ein Geschäftsmann sich nur goldené
Früchte schütteln kann, warum tut er es denn nicht gerade
so wie diese oder hat der Herr als früher auch einmal gewe
sene Geschäftsmann noch die PRase voll! Die Kon
kurrenz sorgt schon dafür, daß die Bäume nich,
in den Hiͤmmel wachsen, dazu brauch man kei—
nen Schlafhausmeister. Die Berechnung die detn Metz—
gern in voriger Woche so liebvoll entagegenleuchtete, stammi
wohl auch von diesem Herrn. Wie sehr slich Herr B. ir
diesem Sinne dem Allgemeinwohle opfert geht daraus
jervor, daß B. mir vorige Woche begeanete und an einen
Seile ein Schwein zur Schlachtbank trieb. Aus diesen
Schweine hat er doch gewiß die Berechnung gezogen. Ja
dieser Mann ist die ideale Verkörperung der Wohltat
Opfert ein Schwein um seinen Mitmenschen den Profi.
der Metzger auszurechnen. Ich zweifle keinen Moment
daran, daß dieser edle Mann das Fleisch den Armen geschenkl
Hat. Jedenfalls, und so viel steht ja auch jetzt fest, deß B. den
Metzgern nichts abkauft und daß er denselben ob ihre
Preise auch nicht zu zürnen braucht und dennoch tut er es,
er kann es nicht über sich bringen, ohne zu stänkern, der
Metzgern ihren verdienten Teil zukommen zu lassen. Besser
wäre es, wenn Herr B. sich die Agrarier und dergleicher
Leute einmal etwas aufs Korn nehmen würde. Es ist je
für unsere ärmere Klasse momentan eine etwas harte Zeit u
große Leute waren schon bestrebt eine Vesserung anzustreben
Es ist ihnen nicht gelungen. Ich bin der Ueberzeugung
daß auch recht wenige an eine Aenderung der momentaner
Lage durch Herrn B. glauben. Wie es seinerzeit mit der
Brotfrage war, so ist es auch nun mit der Fleischfrage
Oder soll Dudweiler in den großen Weltall das einzia
Fleckchen Erde sein, das man in ein Paradies umwandeln
kann? Ich glaube bis jetzt an die gesunden Be—
trebungen des Ortsinteressen⸗Vereins, doch habe ich das
vmpfinden, als ob durch manche Unoorsichtigkeit
die in einer Bößmann⸗Politik ihren Ursprung findet
eher den Verein eine Nachteil als einen Vorteil erwüchse.
Aufrichtig leid tut es mir, daß der Vorstand sich dazu her—
gab, mir in einer solch brüsken Art den Marsch zu pfeiffen,
mich dumm und frech hinzustellen, mir ein Hirn zuzu—
schreiben, das wie ein Waschlappen aussähe. Doch ich will
mich darüber nicht weiter aufregen, denn ich weiß jetzt schor
ganz bestimmt, daß man dereinst auch einmal einer ande—
ren Ansicht sein wird. Es sind dies meine letzten Worte
Nhwmaöorfen:! Fin saltor Mürgoer

vι α ,Q se⸗
—
An syouc sorun αο
.

alt.
lauer schutzmann. In einem Londoner Po—
isch kürzuch, wie eine englische Wochenschrift
ende spaßhafte kleine Unterhaltung abgespielt:
hringt einen herrenlosen Hund ins Polizeire—
and und Hundemarke fehlen, aber der wackere
befetzes behauptet bestimmt, der Hund gehöre
Lerwundert fragt der Kommissar: „Warum
daß der Hund gerade einer Dome gehören
ihrte den Hund doch durch die Straßen hier—
Tier blieb von selbst vor jedem Modeladen

Qια
—— F
Eichen-Gitterwände
das beste Hilfsmitiel zur raschen Auszucht deẽs
Spalierobstes.
Wilh. Streek, Bonn.
,tinee Mustterhuch Me 10

nachrichten. Der Fabrsteiger Krebs des Stein⸗
s i. d. Heydt ist vom 4. ui. M. ab unter
der Dienstgeschäfle eines Kohlenexpedienten in
Werksbeamtenstelle nach dem Berawerke Fried⸗
etzt worden. J
hen großen Seehäfen. Während im Jahre
Hfahrtsverkehr des Hamberge Seehafens an
stand, finden wir ihn deute bereits an zweiter
bnis liefert eine Zuscimmenstellung, die über
sverkeyr der größten Sechäfen der Welt soeben
wurde. Vor 10 Jahren verzeichnete der Ham
die Ankunft von 8038000 Nettoregisterton
10 waren 12657 000 erreicht! Damit stehn
leich hinter London, das mit der ungeheueren
631 000 Nettoregistertonnen noch immer gänz⸗—
len die erste Stelle einnimmt (1900 rechnete
endon 15653 000 Registertonnen). Noch stärker
hat sich aber der Antwerpener Hafen in der—
entwickelt; der Schiffahrtsverkehr stieg hier von
auf 10 756 000, also um über 5 Millionen Re—
Tamit stieg Antwerpen von der siebenten zur
auf. Die dritte beansprucht, wie vor zehn
heute noch Liverpool mit 10881 000 Register—
igegen fiel Cardiffs Hafenverkehr, der 1900 gleich
unkam, auf die sechste Stelle. Rotterdams
der sich von 6327 900 auf 10659 000 Re—
erhöhte, blieb auf dem fünften Platze stehen,
ink der Marseiller, obwohl er um mehr als 3
unahm und jetzt 9441 000 Reaistertonnen aus—
die siebente Sielle.
X. Das in den Besiztz der Reichsmilitärver—
ergegangene Luftschiff L. Z. IX. mit seiner Ge—
von 21 Meter in der Sekunde das schnellste
r Welt, machte Dienstag vormittag von Fried
us seine erste Probefahrt nach der an ihm vor—
Verlängerung. Am Mittwoch vormittag wurd
nindige gelungene Probefahrt unternommen, an
militärische Abnahmekommission teilnahm. Am
a fuhr L. Z. IX. von Friedrichshafen nach Köln.
l-Kinema. Wir machen unsere Leser besonders
instler-Konzert der Herrn Ludini und Robert im
Jemg aufmerksam, das einen genußreichen Mend

Bekanntmachung.
Heute Mittag, von 2 Uhr ab, wird auf dew
Güterbahnhof Dudweiler ein Wagen
Dickwurzeln
verkauft. Der Zentner kostet J.ãMä MII.
— — — — — —— — —— —,
VFrisch eingetroffe
2
Geräuscherte Schellfische
Goldgelbe Kieler Bücklinge
Offeriere
feinstes Klieiniscsies Apfelkraut, Ercheer—
Marmesace, 8fackelbeer⸗sflarmelalse,
Zwelscien⸗Marmelacle. Mesange-Marmelacse
9
Jofiannisbeer-Gesee, Zuckerrühensaft,
Marke „Stern“.
⸗
Franz Conuis Wwe.
Telefon 269. Saarbrückerstraße 320
Lieferung frei ins Haus—⸗
Zwangsversteigerung.
Zum Zwecke der Aufhebung der Gemeinschaft, die in
Ansehung der in Dudweiler belegenen, im Grundbuche von
Dudweiler Band 8 Artikel 354 zur Zeit der Eintragung
des Versteigerunasvermerktes auf den Namen des Flach
Johann Jakob, Bergmann und dessen Ehefrau Josefine
geb. Kraus zu Herrensohr in gesetzlicher Gütergemeinschaft
eingetragenen Grundstücke Flur 22 Nr. 1374/65 Bergstr.
26, Geb. Rolle 1812, Haufraum und Hausgarten groß 6,24
Ar a) Wohnhaus mit Abtritt mit 10 Mark Nutzungs—
wert, Flur 22 Nr. 1634/66 in der Bärendick Acker groß
5,39 Ar mit 0,21 Taler Reinertrag besteht, sollen diese
Grundstücke
Jam 19. Januar 1912 Nachmittag
3 Uhr,
durch das 'unterzeichnete Gericht in Herrensohr Gasthaus
Franz Kirchberg“versteigert werden.
Saarbrücken, den“21. November 1911.
Königliches Amtsgericht Abt. 11.
h 71
Heute zum letzten Male
90
gründe
sowie das übrige Schlagerprogramm dabei
XTX 2
Lünstler-Konzert 0
unter gütiger Mitwirkung der Instrumental-Virtuoser
Herrn Boudini und Robert (Glavier).
Preiserhöhung findet nicht statt.
Central⸗Kinema.
bersandstele * Wir suchen
333 — 2 für vorgemerkte —8— oae
lichez Wohn⸗ u. Geschäftshäusfen
Deng Denęg ⸗ Osl jeder? Art u. an jedem Platze. Rel.
ieles Mitel eeen meu. le u. diskrete Unterbreitung. Ver—
maiische Assektionen aller Art wie A Vesuich un
dleht, belenkzehmerzen, Ulzranee Vermiet- u Verkaufs-Centrale
ecuschuz, Loptztkmerren eel! söln a. Rh. Sansahaus
— —— Schöne Wohnung
AMachnahme v Pfennig mehr..
QbP-in Uar⸗nd —— 3 Zimmer und Küche zu
— — — vermieten.
„* F Curner⸗- Wilhelmitrt. 39.
Bund — 77 —
— — — — * J Abgeschlossene
FF ADudweiler w
ohnun
d, 27. Nov. Hier ist aus Corfu die Meldung Tür den unter dieser Rubrik gebrachten Artikel übernimmt Heute NMaond Turnen g
cu, daß in den dortigen Hafen Torpedoboote ein die Rodaitian beinettet Verantwoermng Jæ
ind, denen nach Angabe des Befehls 35 Warum muß der Vorstand des Ortsinteressenvereins das Haus zu mieten gesucht.
) Ang 3 Befehlshabers ein 245 — * dte Erped. dss. Blattes
Geschwader foigen soll. Nach Auͤsnahme von Schild erheben und die Wurfgeschosse auffangen, die gegen —
iteln und Kohlen soll das Geschwader den Kurs ein Stücklein seines Bestandes geschleudert werden? Muß —W * w
chtung des ägäischen Meeres nehmen. dies Verteidigungswerk unter einem solchen Deckmante! ge— — WE —E —W ohnung
. 27. Nov. Die Note der russischen Regierung schehen? Id qn Altersschwäche leidender Bürger mit dem AIs 1. Etage, 3 Zimmer, Küch
die Sicherstehung der Neutralitäl ver — wässerigen Gehirn würde mich an Bößmanns Stelle etwas r 5 billig zu vermielen.
ehn, wide dar Hrächten den Freitag überreicht nder el haben, i n innnenente 3 A. J. V. D. Saarbrückerstr. 63.
iungsaustausch unler diese — weine Redeweise die in dem Ling esandt in Anwendung komm — 53 — — —— —
id und — wird enan sigesezn Da ist von Dummheit und Frechheit die Rede. Eine nett Seute Abend iht — Zwei Zimmer und
wie die russische Waes * und es se * Verteidigung. 6s gibt eben Leute, die, wenn sie sich nich Turnen der Damen. Küche
daß auch Frankreich uaͤnd Enoland Gch dioss — lönnen, zu den Wenernsivn niedertaächtig⸗ Empfehle mich in zu vermieten.
auschließt sten Schimpfereien ihre Zuflucht nehmen. Mit dem ist hierorte — — — M t ich 3 Freiheitstraße 24
henithoe Der Sbent Aher W och noch icht gedient Gemiß, es soll eder seine Anfich Fehtung! Achtun aschinenstrickerei Errheunrae 24
en F ied een belter Ren und Meinung stets vertreten; aber sich dabei nicht vor g! g Annahmen können bei Frau Schmel⸗ 2
mordet hade ern r Hane hon gin Motiven leiten lassen, die aus einer Bößmanns-Politik klar Bringe hiermit der Bürgerschaft von Dudweiler und 8 hse. 9 entgegengenommen immer
m Garicht n trotz senes Geständnisses und deutlich als das zu Tage treten, was man als Stre. Umgebung zur gefl. Kenntnis, daß i* wer Frau Joh. Fuhrmeister und 1 Küche sofort zu vermieter
* n neritz freigesprochen. bung nach Ehr und Ruhm bezeichnen könnte. Wenn Böß— SpielwarenAusstellun 294 α9— Iuhr Maberoi Munn.
— d Die heutigen Morgenblätter kommen- mann sich absolut in den Dienst des Allgemeinwohles stellen g — —— — — —
ide ide Lir Edward Greys. Das Blat will, so ist das ja an und für sich eine ganz schöne Sache. —E nebst Christbaumschmuck Sehr guter Tüchti en Diri ent
A er An enh daß die Rede des Staatssekretärs Es gibt noch recht viel auf diesem Felde zu arbeiten, ohne eröffnet habe. Gebe auch dieselben gegen Lumpen und g g
a war und daß sie das herzliche Cinvernehmen daß man dabei seine Mitmenschen treten wmuß. Dann spricht altes Eisen asb. Wa und sucht ein gut geschulten Ge—
Gen europtiische Frieden dient. Uebrigens se das Eingesandt eine recht ungehobelte plebejische Sprache 5 P ni se sangverein der Bürgermeistere?
— —û— und der europäische Frieden »edoch von einer Rechtfertigung ist nichts zu sehen. Wie ranu * eler 1 ieser. weil überzäplig 2u ver Dudweiler.
arie e fragt sich, ob die Rede önnie sich eigentlich Herr Bößmann rechtfertigen! Kennt man saorbrückerstraße 328 kaufen Dferten nepst edeten
Jedensalls sei sie Deutschland gegen— hoch allseits die bereits gelieferten Mätzchen von diesem Herrn — —— — 3 sprüchen an die Expedition
friedlich Frankreich gegenüber herzlich Ja Herr Bößwann, in Dudweiler gibt es auch noch Leute die — [ [ 8 ———— Joh. Fischer. Bl.
87* 2472
nir lanaiährig erprobte Qualitäten —
*81 zͤnereeon Wo IU
8 —X an

rücken, 28. Nov. Bei der gestrigen Stadtver—
chwahl der 3. Abteilung für den Stadtteil
in wurde der Gewerkschaftskandidat Michael
749 Stimmen gewählt. Burgemeijster erhielt 731
kirchen, 24. Nov. Im Walzwerk der Hütte ist
neister Augus? Stoll verunglückt. An den Ver—
iitf Stoll gestorben

ste Nachrichten und Telegramme.
27. Nov. Auf dem Hauptbahnhose hat sich heute
gende Szene abgespielt. Dort wurde plötzlich ein
gehilfe, der früher schon in einer Irrenanfialt inter—
jen war, irrsinnig. Er gab vier Schüsse auf
utzmann und auf die zunm Zuge eilenden Reisen—
lücklicherweise ohne jemand zu treffen. Der Irr—
urde schließlich nach heftiger Gegenwehr aefesselt
der Heilanstalt gebracht.
vruck, 27. Nov. Infolge heftiger Regengüsse in
Tagen trat in Valsungang Hochwasser ein Der
csen und Umgebung sind teilweife überschwement.
ind Feuerwehr arbeitet Tag und Nacht. In
chlug der Blitz in den Kirchturm und setzte ihn in
Die Kirche wurde mit Mühe von der Zerstörung
Oberhalb Gossensaß ging ein Felsabsturz nieder
düttele die Brennerbahn. Der Verkehr ist heute
behindert. Auch bei Claufen ging ein großer
iieder.
a, 27. Nov. Das Luftschiff Schwaben hat heule
viertel nhe die Fahrt nach Baden-Baden ange—
astadt, 27. Nopo. Die „Schwaben“ passirte unsere
mder Fahrt nach Baden-Ods um 1 Uhr 20 in
rahrt.
ppurne, 27. Nov. 300 Personen, meist Kinder,
unter Vergiftungserscheinungen nach dem Genuß
lonserven bei einem Picknick. 20 der Kinder schwe—
bensgefahr, 6 sind bereits gestorben.
rest, 27. Nov. Blättermeldungen zufolge hat das
ninerium bei deutschen belgischen und österreichischen
4 Nrstionon Votranon lieforhar in « Monaten

4
            
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