in Ktaufmannsstande tommen heute nur wirklich tüchtige
nit guter allgemeiner Bildung versehene und auch gei
tig vefähigte Leute vorwärts und bringen es z3ru
twas. Aber auch das Handwerk braucht für seine Qua
itätsarbeit tüchtige Leute, und die kommen in ihm
veit besser fort, als im Handel.
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Breslau, 13. Nov. Wie die Schlerische Volkszta. mel⸗
zet, ist bei der Staatsanwaltschaft in Veuten eine Anzeige
iber den bekannten Konitzer Mord eingegangen. Die ge—
chiedene Frau eines Agenten in Siedianowiez gab an, daß
hr Mann sehr häufig jenes Mordes gedachte uud sich da—
»ei jedesmal recht sonderbar benommen habe. Er habe
eitweise die Tat in allen ihren angeblichen Einzelheiter
nit grauenerregender Deutlichkeit geschildert und sei danr
mmer in heftiges Schluchzen ausgebrochen. Der Beschul—
»igte war nach dem Konitzer Mord in Siedianowicz zuge—
jogen und hatte dort eine Bäckerei eröffnet. Jetzt befaß
er sich mit Agenturen und Vermittlungsgeschäften.
Konstantinopel, 13. Nov. Aus Tripolis hat die Pforte
interm 10. ds. M. eine Meldung erhalten, wonach an diesen
dage ein Kampf stattgefunden hat und 3800 Tuareggs die
Italiener angegriffen hätten. Letztere hatten 400 Tote und
ꝛbensoviele Verwundete.
Konstantinopel, 13. Nov. Der Deputierte von Tri
polis, Foirhad telegraphiert der Kammer, daß die Arabe—
im Verein mit den türkischen Truppen nunmehr den heili
gen Krieg proklamiert“ haben.
Konstantinopel, 18 Nov. Der gestrige Ministerat be—
schloß, den Mächten offiziell mitzuteilen, daß, falls daß ei
Angriff gegen die türkischen Inseln oder die türkische Küst
erfolgen sollte, die Pforte sofort unverzüalich sämtliche Itc
iener ausweisen werde.
Wien, 13. Nov. Heute früh sind in Triest die Kutsche
der Fuhrwerks⸗Unternehmungen in den Ausstand getreten
Der Streik hat eine allgemeine Verkehrsstörung zur Folge
vovon alle großen Unternehmungen empfindlich betroffen sind
gzois dam, 14. Nov. Der Kai,ser tritt am 15.
achnittags die Reise nach Donaueschingen an. Er
bird am 23. November hierher zurückkehren.
* Kassel, 14. Nov. Infolge eines Schlaganfalle⸗?
ttarb plͤßlich der Kommandeur der 22. Division, Ge
derallenmant v. Oertzen, im Alter von 59 Jahren
London, 14. Nov. Der Sultan von Sansi
har hat sich entschlossen, zugunsten seines fünfjährigen
Zohnes abzudanken. Er will nicht, daß sein Land wäh
end seiner öfteren Abwesenheit ohne Herrscher dastehe
Was soll der Junge werden? Eltern und Vor— Bekanntlich befindet sich der Sultan fast stets im Aus.
nünder üelen bald pieder — und ost nicht ohne vunge and, besouders in den Kurorten von Deutschland und
Sorge — an die Lösung dieser Frage heran, die ja Frankreich, um Heilung zu suchen.
für die jungen Leute ein Lebensschicksal bedeutet. Vor. Shanghai, 13. Noo. Eine Maßnahme, welche einen
sbergehende Nesgungen sind vielfach ausschlaggebend großen Fortschritt in der Nevolutions-Bewegung bedeutet
»afür, den uunen zann in einen Veruf eintresen, zu st gestern wie der New York Herald meldet, getrossen wor—
In 7 ann dn dee deiteni vV hht den. Es wurde beschlossen, an die 14 Provinzen, die von
fühlt. Dann sin e Lehrjahre o ore Jah 7 ß
dne deien 5 enn — Siegen Feen edwe Ind Dd ech e demen Deschhoh
vas in den ersten Jahren nach der Schulzeit an hoff „die ig ten,
nuugsvoller aeigten ꝑ 8 Lehre nennen, damit in Shanghai eine Nationalversammlung vor
erstort worden ist Nicht sellen sindet man auch Eltern peking ergänzen; letztere ist bekanntlich aus Personen zu—
ind Vormünder, die bestrebt sind, ihre Rinder etwas sammengesetzt, die von der Regierung ernannt worden sind
Besseres“ werden zu lassen, als sie selbst waren. Das und nicht aus von den Revolutionären gewählten Leuter
9 dur haus Wrnndhe 38 — *8 Ine Ein Kriegsrat wurde in Suchow abgehalten, in dem e—
ade Dererarn den Dueng ar en he sich davum handelte, die Maßnahmen zur Einnahme vor
— — — e *88 hen Nanking zu studieren. Man beschloß, jedes unnütze Blut
dag n Linck VBehaupitung in solcher verbesserten vergießen zu vermeiden und den Offizieren des Generals Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein
Lage unter allen Umständen auch eine gesunde Grund— Chang Hsun 18,000 Doll. zu bieten, damit sie keinen A E 8
In in emer entsprechenden Erziehung gekegt werden Wiederstand leisten, oder 200,000 Dollar für den Kopf des ug. Endres.
nuß. Fom enuß enbe e bednherchsu u nee Generals auszuwerfen. Das republikanische Zentralkomitee —
nisse, in denen sich Menschen zeitlebens herumplagen, — — — — —nßt
»ie für den Beruf. in den sie —* wurden, nur eine Ft, e Menggande mededee en süen ee Der Winter kommt gegangen mit sein em Freud
⏑⏑ mit der de we dassen Abdankung verlangt und gleichzeitig der kaiserlichen und Leid,
nate is de nis geseeine betlagenswerte Auf. Famielie das Leben zusichert. An die Bevölkerung wurd Wie sind blos manchmal die Fuße so kalt bei
assuge wenn Haͤndwerterellern giauben, ihr Soon in Appell des neuen republikanischen Regenten gerichtet dieser jetzigen Zeit.
nüsse — um es besser zu haben, als sie — Beamten velcher Freiheit und Gleichheil in vollster Weise verbürgt Da werden wir uns zu helfen wissen uud kaufen
— —⏑ ——
raut, oft auch ausgerüstet mit besserer Schulbildung großer Teil Telegrammen ausgeblieben — Stricken von früh bis spät, daß uns der Schnupfen
dnnie der Ince dem Stande Gpes Vaters unendlich Bekanntmachung nicht hole.
ziel nutzen, wenn er in guter Lehre in eine ine
ane entprechenden 4 peenseg oder Meoseint Die Quierschiedersiraße zu Fischbach wird wegen Chaussier. Besonders zur Weihnachtszeit, mir anderen gern
eedet und zu einem guchtigen Duglitata handwer ung derselben vom Hause des Gastwirtes Kraus bis zun Frende bereiten,
ter herangezegen würde. Das Handwerk leidet ia ge Weiherdamm von heute ab bis auf weiteres für den Durch— ů
radezu daran daß ihm fortgesetzt der beste und in'elli — er w Durch haleln von Mutzen. — Westen
genteste Rachwuchs aus seinem eigenen Stande entzoger Die umleilung des Verkehrs erfolge durch die Berg⸗ und und Kissen dergleichen,
ae e e als — Handwerts Schiͤstcaße— Die wir unsern Lieben gern als Präsent verehren
88 ee ae Wen Wned nnsene d Die Sperrung ist durch entsprechende Schilder kenntlie Drum kaufet schnell eure Ware ein,
r pb —83 — ane dem vaͤterlichen Hand gempi. net sund des C2 der holien Bei Frau Metzelhin, Alter Stadtweg AUr. 2.
werksberuf zu erhalten, wird eine größere berufliche ebertretungen werden auf Grund des 8 2 der Polize ini * i
und auch eine gewisse kaufmännische ingeae verordnung vom 10. August 1909 bestraft. 5 ist — —6 mania
des Handwerks, vor allem aber eine größere und ge Dudweiler. den 10 Nov. 1911. Welches Wäsche nn eider herstellt wie ne
schicktere öffentliche Vertretung des selbständigen Miitel— Der, Bürgermeister Hurrah!
snneieeen Deeuns un siaottchen Reden wer Jost Sogar denselben eine andere Farbe verleiht,
nen. — —————— — — ———— — — d *2 *
Die unselige Ansicht, daß es zur Hebung der sozia 7 wWodurch bei dieser schmutzigen Zeit, viel Geld
en Ange nger ———— *2 se 8* heut⸗ bend 8 Uhr im Waisenheim gespart wird und auch Müh,
dandelsgewerbe zugeführt werden, hat in der letzte! — itbü
zeit besonders haͤufig ihre Opfer e Ganz iw Missions-Vortrag Drumm liebe Mitbürger, bringt Ze schnell herbei
jesehen von den glücklicherweise noch seltenen Faällen Nach „Alter Stadtweg“ Ur 2.
— haet Verun des Herrn Missionars Michel aus Borneo 8117 ? I
d angen haben T8
mmer wieder wers daß hage enee —8X Alle Missionsfreunde sind herzlich eingeladen Catilitn⸗Uertin Judweiler
Ver ——— — se man die Igeue Kontordie — Eintritt frei.
er⸗ Helferarbeit so vieler „Lehrlinge“ no al⸗ z abends ZSeinhalk
Lehre bezeichnen will — die jungen Leme sich e Freanrmershausen. Ahr sar wosen re 8 redi abends Zeinhal
pun e d als Kontordiener, Bo — 78* l V s —J
ergleichen ihr Fortkommen suchen. Es ij x 2
en aeee Ihe beim en, 85 — 73 — * — Genera or amm unq
e damit der junge Mann wenigstens kei mit folgender Tagesordnung statt:
nen Schaden für sein späteres Fortkommen enee National- Jugend. 1. Ballotage.
Schließlich sei noch auf eins aufmerksam gemach * —8 2. Bosprechung über bie Abhaltung eines Snlpelter-Balles
und das ist die Ernährungsfrage. Viele Handwerker 3. Mitteilungen.
oder auch Aubeitereltern, die ihre Söhne in das Han iboraler 5* Voroin Um zahlreiches Erscheinen bittet
delsgewerbe siecken, denien gar nicht varan, daß “d Der Vorstand.
krästige, für den schwer arbeitenden Vater berechnet Am Mittwoch Abend 8 Uhr findet im Lokale Dröschel iii —— — 660 h — 6 — —
een diß er vin Fr Handel und besonder—⸗ V t d — *
in Kontor nicht immer verträgt. Da wo wirkli i s I
einigermaßen gute Lehre an q in der V ein orstanos itzung 2 Ta elöhner soforl gtsuchl
befindlichen Geisteskräste der jungen Leute gewisse An statt. . Weheter de ae mh
lorderungen steult. die noch erhöht werden durch di 7 *
Nangen Arbeitszeiten, da ist mit der kräftigen Haus Die gerren Vorstandesmitglieder? werden gebeten, vollzählich hilil
ost der breiten Masse unserer Bevölkerung meiss uu erscheinen? Mitalieder sind willkommen 4
leine zwekdmäßige und der kaufmännischen Tätigkeit an Der Vorstand 7
se ittting geunden eieem aa
J gen Leuten Krankheiten auf, die Pon⸗ —&e n.
wan srüher e bei ihnen gekannt hat, und man Bäci er⸗Innung Dudweiler. * * 301 vn unt mädche
e —S de Angewohnten der vielfach sitzenden Am Mittwoch den 15. November ds. Irs., Nachmittagé 8* unc Wo sagtdie Erpedilion.
ee en ie — deuernden Aennge in ge- 2 Uhr, findet im Hotel „Monopol“ saarbrücken, an Dudweiler —
liche Folge dauon sige cite p e riene —— 1 Cine Ichöne abgeschlossene
F ⸗ *
die zu seiner Taͤtigkeit passende Koft 5 Itei Obermeistertag für den Verbandsbezirk Heute Abend Turnen Abend Turnen Wohnung
dee aus sollten Eltern und Vormünder statt. Die Mitglieder der Innung sind hierzu höflichst ein— Guter Nebenerwerb. s1. Etage 3 Zimmer unt
einem vre atic ien bor sie ihren Sohr geladen . wr Eine großze Lebens-⸗Unfall- u. Haft⸗Küche sowie 1 Zimmer und
hu bine bese Vee Whed em sie nur hoffen, daß er Um eine zahlreiche Beteiligung wird gebeten. Ge— pflicht-Versicherung sucht noch einige Küche weiter 3 Zimmmer und⸗
sie selbst hatlen. Venn meßt W5 ι moͤge, als meinschaftliche ÄAbfahrt Kirche Dudweiler mit der Straßen- Agenten rehp. stille Vermittler; ge— Kuche zu eruneen
end fein de 2 as allein darf enischei— hakn i.30 üͤhr. eignet für Beamte, oder pens. Berg⸗ Ri z
ei der Berufswahl, sondern ebenso sehr mu leute. Off, unter C. H 100 Haupt: Sudĩtratze 41
* ewogen werden, welche Aussichten der Junge ban Unt Der Vorstand. posti. Saarbrücken 3.
Rie en sind die Vorteile, die ich Ihnen jetzt, insolge billigen Cin⸗d
syro kaufs in Pottharchont und Pottfedern biete. IO —I —W —W.. u We er.
uuf Annag des Abg. Bebel, (Soz.) wird Be
prechung der Interpellation beschlossen.
Abg. Beche rArnsberg (Ztr.): Gewiß, die Auf
echterhaltung der Disziplin ist unter allen Umständen
wendig. Muß aber gleich das stärkste Geschütz auf
jefahten werden: Entlassung? Das geht zu weit. Wir
ehnen eine Zuchthausvorlage ab. Man gebe den Eisen
ahnern das ihnen zustehende Menschenrecht, dann brau
hben wir hier nicht immer Klagen vorzubringen. Gei
ui.) Redner wendet sich dann gegen die Sozialde
kratie.
nottgie Graf Westarp (kons.): Vereinsgesetz und
gewerbeordnung hindern die Unternehmer nicht. ihre
Arbeiter zu entlassen.
Abg. Beck h-⸗Heidelberg (natl.) Wir verlangen für
msere Beamlen und Arbeiler das Recht, sich in Ver—
einen und Verbänden zusammenzuschließen. Daran
halten wir unter allen Umständen fest. Eine Art Po
— DD
Z nicht. Ein Streikrecht dürfen die Arheiter nicht haben
wer das Recht. sich über dienstliche VBerhältnisse und
hre gemeinsamen Angelegenheiten zu beraten. kann
hnen nicht voreinthalten werden.
Abg. Müller-Meiningen (Vp.): Es handelt fich
mr um taltische Fehler der Arbeiter. Wie kann man
da so dralonische Strafen verhängen. Unzweifelhaft
liegt eine Beschränkung des Vereins- und Versamm
luugsrechtes vor. Mit der Bevormundungs-Politik wird
der Minister keinen Erfolg haben. Wir verlangen ge
setzliche Garantien für die Koalitionsfreiheit.
Abg. Höffel (Rchsp.): Sozialdemokratische An
naßungen müssen zurückgewiesen werden. Man soll die
Arbeiter mit großer Rücksicht behandeln, aber die Dis
ziplin muß gewahrt werden.
Abg. Nowizki Gole) protestiert gegen die Be
chränkung der Koalitionsfreiheit der Eisenbahner.
Abg. Behrens (W. Vgg.): Wir wünschen das
mbedingte Vereinsrecht für die Arbeiter, aber keir
Ztreilrecht. Die Arbeiter sollen nicht sozialdemokratisch
timmen, aber auch nicht die Beamten. Redner sprich
iber den Terrorismus der Sozialdemokraten gegenüber
mdersgesinnten Arbeitern.
Das Haus vertagt sich auf Dienstag 1 Uhr
Zagesordnung: Vorlage betr. Ausgabe kleiner Aktien
und weitere Besprechung der heutigen Interpellation.
Schluß 6 Uhr. — ——*
Lokales und Vermischtes.
wWissentschaftliche Vorträge. Auch in diesem Winter
oecden zum Besten unseres evangel. Waisen- und Alters—
versorgungsheim wieder wissenschaftliche Vorträge allgemein
nteressierenden Inhaltes gehalten werden. Eine Anzah
vissenschaftlich gebildeter Herren haben sich gütigst dazu
ereit erklärt, so Herr Direktor Zarth aus Saarbrücken, Herr
zchulrat Mülius, ebendaher, Herr Professor Trommerssausen
aus Frankfurt a. M., Herr Pfarrrr Brand aus
dinz am Rhein u. a. Wir hoffen, daß auch in diesem
Winterhalbjahr solche Vorträge mit Anerkennung und Dank
ntgegengenommen und freundlichst begrüßt werden. Die
kintrittspreisen sind die früheren: 5 Mk. für ein Familien—
bonnent, 3 Mk. für ein Einzelabonnent für alle Vorträg
ind 1 Mk. für jeden Einzelvortrag. Tag und Thema de—
borträge gibt das Evang. Wochenblatt und die Dudweile
eitung rechtzeitig bekannt. Auch ein Vortrag mit Licht⸗
ldern ist in Aussicht genommen.
Voraussichtliche Witterrung: Fortschreitende Besserung
schnee im Hochwald. Gestern morgen fiel der erste
esjährige Schnee auf den Höhen des Hochwaldes.
Eingesandt. Au Sonntag nachmittag fand im Lokale
es Wirtes Jakob Schode hierselbst die erste öffenlliche
zersammlung des vor 3 Wochen gelegentlich einer großer
ffentlichen Bürgerversammlung neugegründeten Ortsinte—
essenvereins für die Orte Dudweiler, Herrensohr und
gjägersfreude statt und'war diese Versammlung mit war Rück—
cht auf die interessanten Punkte der Tagesorgnung von
en Mitgliedern sowohl wie auch von Nichtmitgliedern
qut besucht. Bedauerlicherweise und trotz der durch die
zresse erfolgte Einladung der Herren Gemeinderatsmit⸗
lieder war nur ein Gemeinderatsmitglied in der VRersammlung
uwesend. Der 1. Vorsitzende des Vereins Herr Steiger
nohe eröffnete nach einer kurzen Begrüßung die Versamm—
ung und erteilte dem 2. Vorsitzenden Herrn Schlafhaus—
ieister Böbmnann zu Punkt 1 der Tagesordnung betr.
zekanntgabe des Winterarbeitsplanes des Vereins das
8 und ist aus diesem Plan kurz folgendes hervorzu—
ohon.
1. Wie schützt sich der Virger gegen den hohen Steuer⸗
k der Komunen?
2) Abhaltung von Vorträgen über die deutsche
eichsanfassung sewie preußische Verfassung übergehend
uf die Rheinische Gemeindeordnung im einzelnen und zwar
iber die Rechte und Pflichten der Gemeindeverwaltung,
owie über die Rechte und Pflichten der Gemeindeglieder.
3.) Wie kann man einer Teuerung entgegentreten,
peziell einer künstlich getriebenen.
4) Auf welche Weise können die verschiedene Gewer—
treibenden in einer Arbeitergemeinde bestehen?
6.) Wie schützt sich die Bürgerschaft wegen schlechtem
icht gegen die Gasgesellschaft.
5.) Wasserversorgung unserer Gemeinde,
7.) Wegebau in der Gemeinde,
8.) Welches Interesse hat die Bürgerschaft an der
nentlichen Auslage des Bebauungsplanes.
9 9.) Welche Pflichten hat der Ortsinteressenverein bei
ätigung von Gemeinderatswaählen zu verfolgen.
Redner ging dann in seinem Referate auf die einzelnen
bunkte speziell ein. Er wies an Hand von Zahlenmaterial,
uinter Vorbehalt auf Prüfung der Richtigkeit nach, daß die
or kurzem erfolgte Verpachtung des hiesigen Gemeinde—
daswerkes an die Berliner Gasbetriebsgesellschaft gegen—
iber andern Gemeinden wie Sulzbach usw. recht ungünstig
erfolgt und das die Gemeinde Dudweiler gerade der Ge—
neinde Sulzbach gegenüber einen schweren pekunären Nach—
eil erleiden würde. Eine genane Zahlenangabe ist für
päter vorbehalten. Vesonders richtete der Redner an die
vemeinderatsmitglieder die Frage: „Welche Motive haben
ur Verpachtung unseres Gaswerkes geführt?
.Hierauf kam Redner auch auf die Wasserversorgung als
Fr der bedeutendsten und wichtigsien Fragen inbezug auf
eben und Gesundheit der Einwohner und Bürger zu spre—
hen. Er tadelte besonders die s. Zt. durch die Gemeinde
orgenommenen Bohrversuche, die trohdem man sage und
hhreibe 80 — 100 Tauͤfend ausgegeben habe, leider zu keinem
ennenswerten Resultat geführt hätten. Gerade bei derar—
gen Angelegenheiten sei größte Vorsicht und größte Spar—
amkeit am Platze. Auch inbezug auf unseren Wegebau
ießen sehr vieles zu wuͤnschen uͤbrig. So sei z. B. die
Nangenehme Wahrnehmung gemacht worden, daß Haupt—
ächlich in der nächsten Jahreszeit die Wegebauarbei—
en in hiesiger Gemeinde in Angriff penoammon würden.