Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales und Vermischtes.
Von der Ginlegung von Feierschichten auf den
igl. Saargruben kann für den Rest des Monats Septem—
er erfrenlicherweise Abstand genommen werden. So
„äre denn im Monat September nur eine Feierschicht
„egen Absatzschwierigkeiten zu verzeichnen, während aus
inlaß der ortsüblichen Kirmesfeiern auf einigen Gruben
agewohnter Weise am kommenden Montaa nicht agear—
eitet wird. Gergmsfrd.)
Wehrordnung. Wie schon mitgeteilt, hat der Kaiser
lenderungen der deutschen Wehrordnung genehmigt. Diese
lenderungen beziehen sich auf die verschiedensten Einzelheiten.
vir wollen nur noch hervorheben, daß diejenigen Personen,
ie nicht im Besitze der bürgerlichen Ehrenrechte sind, aus—
ehoben werden dürfen im vierten Militärpflichtjahre,
jenn sie wieder in den Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte
elangten. An die Stelle des vierten ist jetzt das fünfte
uilitärpfiichtige Jahr gesetzt. Bet eintretender allgemeiner
Robilmachung haben alle im Auslande besindlichen Per—
)nen des Beurlaubtenstandes sich unverzüglich in das In—
ind zurückzubegeben. Dieser Bestimmung ist jetzt hinzu—
efügt, daß die Seebefehlshaber im außereuropäischen Aus—
inde im Kriege ermächtigt sin“, die aui Ausrüstungsorte
on Kriegs- und Hilfskriegsschiffen befindlichen Personen
es Beurlaubtenstandes des Heeres und der Marine, sofern
ꝛe nicht als fest angestellte Kaufleute, Gewerbetreibende
sw. von der Einberufung in Mobilmachungsfalle befreit
ind, unmittelbar in die Kriegsbesatzung der Schiffe einzu—
ellen. Auf die deutschen Schutzgebiete findet diese Be—
riimmung keine Anwendung. Ganz neu ist die Bestim—
aung über die Zurückstellung der im Frieden bei den
echnischen Instituten beschäftigten Dienstpflichtigen, sowie
Jver als ausgebildet dem Landsturm zweiten Aufgebots
ingehörenden Personen vom Waffendienste. Sie lautet
olgendermaßen: 1. In welchem Umfange die im Frieden
ei den technischen Instituten beschäftigten Beamten, ver—
raglich angestellten Personen und Arbeiter vom Waffen—
ienste zurückzustellen sind, bestimmt alljährlich die Feld—
eugmeisterei. 2. Die Zurückstellung der nach Ziffer 1 in
zetracht kommenden Personen ist im Januar j. J. unter
sbersendung einer aufgestellten Liste von den technischen
instituten bei den Bizirkskommandos von den technischen
zustituten am 1. jeden Monats mitzuteilen. 4. Die Feld—
eugmeisterei bestimmt nach Eintritt einer Mobilmachung
obald als angängig, in welchem Umfange und zu welchem
zeitpunkt das zurückgestellte Personal entbehrlich ist. 5.
iber die Verwendung des nach Eintritt einer Mobilmach—
ing etwa entbehrlich werdenden Personals (Ziffer 4) trifft
as zuständige stellvertretende Generalkommando Bestimmung.
Ernenuung. Der Neupriester Herr Seibert aus Her⸗
nsohr ist zum Kaplan in Hülzweiler ernannt.
Zwei heldenmütige Schwestern. Ueber ein Opfer
weier Schwestern für ihren kleinen Bruder wird den Lon—
oner Zeitungen aus Cardiff wie folgt berichtet: Zwei
zchwestern in Cardiff, Namens Madge und Dorothy Brock—
ugton, haben sich willig und heroisch sehr schmerzlichen
Iperationen unterzogen, indem sie sich große Stücke Haut
pperativ entfernen ließen, um ihrem siebenjährigen Bruder
douglas den Arm zu erhalten. Der Knabe hatte nämlich
erartige Brandwunden an seinem rechten Arm erlitten, daß
r ihn unbedingt verloren hätte, wenn eben nicht die beiden
zchwestern sich bereit ecklärt hätten, ihn zu retten. Als
er Arzt den Eltern des Kindes mitteilte, daß der Arm
es Knaben noch dadurch gerettet werden könnte, daß man
ie verbaunten Stellen mit neuer Haut von lebenden Men—
chen versehen könnte, da erklärte sich Madge sofort bereit,
ich für den Bruder zu opfern. Der Knabe war allmälich
jon den erlittenen schweren Verletzungen genesen, nur sein
echter Arm wollte nicht die erwünsebten Fortschritte machen
a er seiner ganzen Länge nach von der Schulter bis an
ie Fingerspitzen der Haut beraubt war. Das Mädchen
vurde von dem Arzte ernsthaft erwarnt, der ihr die nicht
orauszusehenden Folgen einer solchen Operation vor Augen
ührte, aber das Mödcheu blieb standhaft und verlangte
aß die Operation sofort vorgenommen werden sollte. Der
Irzt, Dr. Cumberlidge chloroformierte nunmehr das opser—
illige Mädchen und große Teile Haut wurden von ihren
schenkeln entfernt um damit den kleinen Bruder zu retten.
die Operation erwies sich als erfolgreich und mußte wie⸗
erholt werden, aber trotz der Wiederholung reichte die ge⸗
vonnene Haut für den Arm des Jungen nicht völlig hin.
un sprang die zweite, 13jährige Schwester des Knaben bei
ind erbot sich, obwohl sie die Schmerzen ihrer älteren
—zchwester mit angesehen hatte, sich derselben Operation un—
erziehen zu lassen. Auch dieser kleinen Heldin wurden
weimal große Stücke Haut von ihren Schenkeln entfernt.
doch auch diesmal erwies sich die Haut als noch nicht hin—
eichend, inzwischen hatte aber der Knabe so erfreuliche
jortschritte in der Genesung gemacht, daß man daran gehen
Innte, von seinen eigenen Schenkeln die noch notwendige
daut zu entnehmen ... Nachdem der Junge volle 17
Wochen in ärztlicher Behandlung gestanden hat, ist er nun
oweit genesen, daß er wieder umherlaufen und in die Schule
ehen kann. Die beiden heroischen Mädchen mußten steter
irztlicher Aufsicht 14 Tage zu Bett liegen. Die Narben
hrer Wunden werden sie aber ihr ganzes Lebenlang tragen.
„Ich wußte sehr wohl, was die Operation bedeute,“ sagte
ie Aeltere, „aber die Narben, die ich davon getragen habe
ereichen mir doch nicht zur Unehre!“ Die Seelenstärke der
eiden Mädchen hat sich auch auf den Bruder übertragen,
er entsetzliche Schmerzen erlitten, sie aber standhaft ertra—
en hatte und sich des Opfers seiner beiden Schwestern inm
ollen Maße bewußt ist.
Eine Submissionsblüte! Die Stadtverwaltung Saar—
rücken hatte die Bildhauerarbeiten für den „Staden“
uusgeschrieben. Es gingen 6 Angebote ein. Während
die billigste Offerte auf 477 Mark lautete, forderte eine
sirma 776 Mark. Bei einem solch geringen Objekt also
iin Unterfchied von 300 Marfk. Mer kann do vicht
echnen?
Altenwald, 12. Sept. In hiesiger Grube erlitt am.
amstag morgen der Bergmann Aug. Lentes aus Fried—
ichsthal durch umherfliegende Gesteinssplitter, die von
inem Sprengschusse herrührten, eine schwere Kopfoerletzung.
tin Auge mußte dem Bedaueroswerten in der Höderath's
chen Augenklinik in Saarbrücken ausgenommen werden.
ermutlich war der Bergmann nicht weit genua vom
vrengschuß entfernt. (Srbr. Volksztg.)
„Altenwald, 12 Sept. Im Baderaume der Grube wurde
inem Bergmaun letzten Freitag sein Abschlag (60 Mark)
esiohlen. Der Verdacht gegen einen jüngeren, zu selben
eit sich in derselben Zelle befindlichen Kollegen bestätigte
ch bei seiner Durchsuchung. In der gestohlenen, bei ihm
rerundenen Börse befanden sich noch 20 Mark Erx gab
die Borse gefunden zu haben.
i Neunkirchen, 12. Sept. Herr Fahrsteiger Bauer von
F wird vom 1 Qktober ds. Is. als Einfahrer nach dem
ugl. Bergrevieramte Wattenscheid versetzt.
r Navbach 12. Sept. Wie bestimmt verlautet, soll die
7 Pensionierung des Obersteigers Herrn Klein in
ß frei gewordene Obersteigerstelle durch Herrn Fahr—
Kliebenstein von Grube Maybach wieder neu besetzt
en. wahrscheinlich zum 1 Oktobor Shr. Volksz.

Kleinblittersdorf, 12. Sept. Gestern gegen 4 Uhr
achmittag erscholl ploͤtzlich hier Feuerallarm. Das Wohn—
aus des Peter Schmitt stand in hellen Flammen. Ehe
ie Feuerwehr, die bald zur Stelle war, eingreifen konnte,
atte sich das Feuer auf die Nachbarhäuser (Joseph Grün
ind J. N. Metzger) fortgepflanzt. Durch tatkräftiges
ẽingreifen der Freiwilligen Feuerwehr wurde der Brand
iuf seinen Herd beschränkt. Die drei genannten Häuser
ind bis auf die Fassungsmauern niedergebrannt. Das
dachbarhaus, J. Gebel gehörend, wurde auch beschädigt.
er Schaden ist durch Versicherung gedeckt.
—X—
off⸗Aktiengesellsfchaft, die in der Nähe unseres Ortes eine
rößere Sprengstoffabrik errichtet hat, hat zum technischen
eiter dieser Fabrik Herrn Einfahrer Donie, der früher die
ztelle eines Obersteigers auf dem Kgl. Steinkohlenbergwerk
Gerhard“ bekleidete, ernannt.
Guichenbach, 14. Sept. Am Donnerstag, 15. d. M.,
zachmittags von Jeinhalb bis deinhalb Uhr findet im
Hasthause: Gabriel eine landwirtschaftliche Versammlung
tatt, in welcher über Gesundheitspflege, Küchenbetrieb und
luswahl bester Milchtiere: „Kühe und Ziegen“ gesprochen
bird. Gleichzeitig wird dort von Herrn Oekonomierat
Nurzel unentgeltlich Auskunft erteilt über Anmeldungen
ur Beschickung der landwirtschaftlichen Ausstellung in
Zaarbrücken am 2., 3. und 4. Oktober d. J. Es sei hier
uch daran erinnert, daß die Anmeldefrist mit dem 14. d.
MN. abläuft. Lose 1 für die Verlosung bei der Ausstellung
im 4. Oktober sind in jeder Gemeinde zu haben. Sie be—
n l J ι vo ron MurSsfessue

Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 13. Sept. Für die Flugwoche in Johannistal
it Graf Zeppelin zu dem großen Preis des Kriegsmimi—
eriums von 25 000 M. den Betrag von 10000 M. als
veiten Preis aus der Zeppelin-Stiftung gegeben.
Berlin, 13. Sept. Eine Nbordnung des Deutschen
leischerverbandes wurde, wie die „Allg. Fleischerztg.“ mel—
et, heute von dem Landwirtschaftsminister in einer 2ein—
albstündigen Audienz empfangen. Der Minister erkannte
ie bedenkliche Höhe der Viehpreise an, meinte jedoch, eine
»eitere Oeffnung der Grenzen für die Einfuhr lebenden
Ziehes werde z. Zt. wohl nicht in Frage kommen, weil dies
»em Notstand nicht abhelfen würde. Die Abordnung wird
rorgen vom Handelsminister empfangen.
Berlin, 13. Sept. Das Offizierkorps der im Feld—
uge 1870271 gebildeten Gardelandwehr-Division, von der
as 4. Eardelandwehr-Regiment sich aus Rheinländern
usammensetzte, wird die Erinnerung an die Einnahme
on Straßburg am 28. September in Berlin im Hotel
zellebvue am Potsdamer Platz durch ein Festmal feiern.
Neldungen nimmt der Oberleutnant und Obermünzwardein
u. D. Bork, Charlottenburg 2, Grolmanstraße 3 entgegen.
Berlin, 13. Sept. Ins Rudolf Virchow⸗Krankenhaus
zurde gestern die auf der Durchreise in Berlin eingetroffene
dussin Somja Geisen eingeliefert. Die unter choleraver—
ächtigen Erscheinungen erkrankte Frau Geisen wurde wäh—
end der Fahrt von Karlsbad über Dtiesden nach Berlin
on einem choleraähnlichen Brechdurchfall überrascht. Alle
zorsichtsmaßregeln sind getroffen worden. Auch die bakterio—
ogische Untersuchung ist bereits eingeleitet.
Berlin, 14. Sept. Der angeblich gestern früh in einem
zorortzuge überfallene Kaufmann Rudolf Beger hat ge—
ern nachmittag eingestanden, den Ueberfall erfunden zu
jaben um die Unterschlagungen der ihm von seinem Cchef
mvertrauten Gelder zu verschleiern.
Trier, 12. Sept. In einem Neubau der Marienstratze
»urde Samstag ein Gipser von einem Ziegelstein ge—
roffen. Man brachte ihn schwer verletzt zu den Barm—
erzigen Brüdern, wo er gestern seinen Verletzungen erlag
zr hieß Rauen, wohnt in Olewig, stand im Anfang der
reißiger Jahre und hinterläßt eine Witwe und 2 Kinder
Trier, 13. Sept. Beim Räuberspielen hat ein zwölf—
aäͤhriger Knabe in Beidweiler seinen elfjährigen Spielge—
nossen durch einen Messerstich getötet.
.Dortmund, 13. Sept. Die hiesige Strafkammer ver—
arteilte heute den Waldarbeiter Biermann aus Overberge
zu 31, Jahren Gefängnis, weil er am 28. Juni in be—
runkenem Zustande seine Frau schwer mißhandelt, auch
inen Revolverschuß auf sein in der Wiege liegendes
weijähriges Töchterchen abgefeuert und es so verlekt hat
aß es auf einem Auge erblindete.
Stockholm, 13. Sept. Den hiesigen Blättern wird aus
betersburg telegraphirt, daß dort im Zentrum der Stad!
ein Fall von Pest festgestellt worden ist. Die ganze Stadt
hefindet sich in lebhafker Bestürzung. Die städtischen Sani—
ätsbehörden haben sofort angeordnet, daß der Kranke unte
»eständige ärztliche Aufsicht gestellt werde. Das Haus, in
dem der Kranke liegt, ist isolirt worden. Alle erforderlichen
Vorsichtsmaßregeln gegen die Weiterverbreitung der Souche
ind getroffen worden.
Wien, 14. Sept. In dem Schnellzuge Berlin⸗-Wien
wurde einem französischen Reisenden in 1Klasse seine Hand
asche mit wertvollem Inhalt entwendet. Der Dieb sties
n Aussig aus und trug sich in einem dortigen Holel al⸗
daufmann Weber ein. Sodann flüchtete er nach Dres
den, von wo jede Spur von ihm fehlt.
Burgstät, 14. Sept. In dem kleinen Orte Bürkersdors
st eine schwere Bluttat verübt worden. Gestern Nachmit⸗
ag fanden Gäste, die das Restaurant, Vergißmeinicht be—
raten, die Besitzer, des Niller'sche Ehepaar, tot auf. Der
Zastwirt lag mit eingeschlagener Schädeldecke in der Gasi—
zube während die Frau dasselbst mit einem Schädelbruch
ot aufgefunden wurde. Ohne zweifel liegt Raubmord vor.
zis zur Stunde hat man noch keine Spuren den Täter.
Paris, 14. Sept. „Echv de Paris“ meldet aus Genf
der Bundesrat beschäftigte Fsich mit dem Zwischenfall,
»elcher von verschiedenen Blättern der deutschen Schweiz
erursacht worden ist bezüglich der Beteiligung von 75
anzösischen Offlzieren nn den schweizerischen Jasres-Ma—
övern. Die französischen Offiziere waren in Zivil. Die
llgemeine Ansicht ist, daß die Zahl 75 übertrieben ist und
aß Frankreich an der schweizerischen Gastsreundschaft einen
bertriebenen Gebrauch gemacht habe. Andrerseits wird
er Bundesbehörde vorgeworfen, ein üöertriebenes Ent—
ꝛgenkommen Frankreich gegenüber bekundet zu haben. Die
Hazette“ von Lausanna antwortet auf diese Kritik und
rklärt, Deutschland hätte eine gleich hohe Zahl, wenn nicht
ioch eine höhere Zahl von Offizieren, nach dem Jura ent—
enden können. Es beweist nicht das Gegenteil. Deutsch—
and habe immer das schweizerische Manbver durch eine
zroße Anzahl Offiziere verfolben lassen; aber Deutschland
atte insofern Anlaß zu dem Protest als Deutschland nie—
nals Veröffentlichung von soscher Beteiliaten an fremden
MNanövern mache.
London, 13. Sept. In der Whitesand-Bai finden
ortgesetzt Schießversuche der Artillerie gegen fliegende
Rrachen statt, die Drachenflieger und Lenkballons darstellen
»llen. Die Zielscheiben wurden an einem Kriegsschiff fest—
emocht, das mit großer Schnelligkeit fuhr. Einer am
'ande befindlichen Haubitzenbatterie gelang es, eines dieser
ziele in einer Entfernung von zwei Meilen und einer
öhe von 4000 Meter zu zerstören. (Anter wiepiel Schüs⸗—
ist leider nicht gnoegeber

Die Sommerhitze bringt große Gefahr für alle mit
Milch ernährten Säuglinge, ünd treten die Tarmkrantheiten
iud Brechdurchsfälle in erschreckender Weise auf. Wer seinen
liebling dieser großen Gefahr aussetzen will, beuge vor
ind verabfolge dem Kinde eine gleichbleibende, die Verdauung
richt störende Nahrung. Die beste Gewähr bietet hierin
das seit Jahren altbewährte Nestle'sche Kindermehl, weir
dasselbe —r mit Wasser zubereitet zu werden braucht.
Der heutigen Auflage liegt ein Prospekt ves
Varenhausee Sasef Levy Wwe. he

J ⸗
zur jehigen Plamzeil
empfehle
Prima Hyazinthen, Tulpen
Crocus Zwiebeln
für Töpfe und Gläser
8 und Gräberpflanzung
Karl Birkenmeier,
J Bieinerel — Marhit 9.
Jachener ebasien-Bprudel
Heil. und Tafelwasser.
Alleinvertrieb
Giergrothand inun Johanu Weber
Cuor Airmes
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derden
Fabrikat Küppersbusch
nerkannt bestes Fabrikat. Backen und Brennen leiste
Ferner empfehhle ich mein großes Lager in
haus· und Ruchen Geraãtschaften
nur Ja. Qualität keine Schundwaren.
Billige Preise. — — Reelle Bedienung.
Eisenhandlg. Georg Baum,

—

*
r 8 ES
—S—
—X —
DuMonts Sorgenbrechep
ein ges under, vorzuqlicher Radehfabek
srobschnitt in Blau-, feinschnift in Braundruck
ss Vierlelpfundoakert 30 Pfo desetloesch

5Unserer heutigen Gesamt-Auflage liegt ein Pro—
pekt der Firma Müller und Co., Schwerin in Meckl. bei.
* —
Einstellung von
Dreijährig — Freiwilligen.
Zum 2. November werden bei der 4. Matrosenartillerie
Abteilung Cuxhafen noch eine größere Auzahl Dreijährig
Freiwillige angenommen.
Mindestarößenmaße 1.64m, ferner kräftiger Körper
au.
Gesuche sind unter Beifügung eines Meldescheines zum
reiwilligen Eintritt, welcher unter Vorlage einer Ge—
»urtsurkunde, einer schriftlichen, bezw. mündlichen Einwil—
igund des Vaters bezw. Vormundes, polizeilicher Führ—
ingszeugnisse vom 12. Lebensjahre an, von dem Civilvor—
itzenden der Ersatzkommision (Landrah) zu erhalten sind, zu
cichten an das
Kommando der 4. Matrosenartillerie-Abt. Cuxhafen
Vorstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit mit dem
hiuzufügen zur Keuntnis, daß Anträge auf Erteilung eines
Peldescheines auf dem Bürgermeisteramt, Zimmer Nr. 10.
zu stellen sind.
Dudweiler. den 7. September 1910.
Der Bürgermeister
Jost
— — — — — — —
Zum Bau eines Lokomotivschuppens für die Grube
Jägersfreude des Berawerks Didweiler sollen vergeben
verden:
Los 1. Die Erd- und Maurerarbeiten. .. (0,50 M.)
Los 2. Die Schmiede- und Eisenarbeiten. . (0,30 M.)
Die besonderen Bedingungen und Angebotsvordrucke
önnen auf dem hiesigen Bauwerkmeisterbüreau eingesehen
ind letztere auch gegen Erstattung der oben in Klammern
ingegebenen Selbstkosten von Baubüreau — nicht von
der Kasse — bezogen werden.
Angebote sind bis Freitag, den 16. d. Mts., abends
Uhr, bei der unterzeichneten Kasse einzureichen, woselbsi
ie Gröffnung am Samstag, den 17. September, vor⸗
nittags 10 Uhr, stattfinden wird.
Zuschlagsfrist bleibt vorbehalten.
Grube Dudweiler, den 6. September 1910
Königliche Grubenbetriebskasse.
— — — — — — —
Zwangsversteigerung.
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in der Ge
ieinde Dudweiler belegene, im Grundbuche von Dudweiler
latt 35 zurzeit der Eintragung des Versteigerungsvermer
es auf den Namen der Eheleute Bergmann jetzt Wir
zalentin Baldes J und Sofie Wilhelmine geb. Davit
u Dudweiler eingetragenen Grundstück Flur 9 Nr. 320,110
Zrovinzialstraße Nr. 132, Geb.«Rolle 687, Hofraum und
»ausgarten, groß 3,34 Ar mit:
a) Wohnhaus mit 540 Mark Nutzuugswert,
b) Schlachthaus mit 24 Mark Nutzungswert,
c) Schweinestall mit 12 Mark Nutzungswert,
am 26. September 10910, von vor—
mittags 10 Uhr
)urch das unterzeichnete Gericht zu Dudweiler — Wirtschaft
»on Wwe. Karl Riedschy, Saarbrückerstraße 251 — verstei—
gert werden.
zaarhrücken, den 16. Juli 1910.
Könialiches Amftsgericht 11

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