Lokales und Vermischtes.
Kohlen.
Nit der weiteren Entwicklung des süddeutschen Kohlen—
tes konnte man im großen und ganzen nicht zufrieden
Nußkohlen größerer Körnungen haben an Interesse
jüngster Zeit unverkennbar eingebüßt. Die Nachfrage
ach feineren Körnungen war eher befriedigend. Der
andel mit Gaskoks dehnte sich weiter aus, denn es fan—
en vermehrte Umsätze darin statt, weil der gute Begehr
arnach stand hielt. Der Handel mit Brechkoks konnte
uch befriedigen. Hausbrandkohlen wurden im allgemei⸗
en nicht mehr in dem bisherigen Amfang begehrt, so daß
e bisherigen Anfänge zu einer Belebung dieses Geschäf—
z fast ganz verloren gegangen sind. Es mag sein, daß
irch die Abwesenheit der Privatkundschaft, die sich viel—
ch auf Reisen befindet, das Interesse etwas abgeschwächt
rde, allein der diesmalige Wegfall der immer im Herbst
erwartenden Preiserhöhungen im Kleinverkauf wird
ohl auch zur Abflauung des Interesses beigetragen haben.
je Umsaͤtze in Industriekohlen waren durchweg beschränkt.
je Werke disponiertea allgemein nur über mäßige Mengen
d so fehlte eben dem Handel die Möglichkeit zur Aus—
ehnung. Die Wasserverhältnisse blieben günstig Davon
urde durch Beifuhr von Kohlen ausgiebig Gebrauch ge—
acht. Allein man mußte neuerdinds zu einer Beschränk—
ag der Beifuhr schreiten, weil sich keine Möglichkeit mehr
gagerung belangreicher Mengen bietet. Englische
rohlen werden fortgefetzt an den Mann zu schaffen gesucht,
d mit Erfolg, der hauptsächlich durch die billigen Offer—
en ermöglicht wurde.
Bon der Entwicklung der Saargruben kann man
y einen Begriff besonders dann machen, wenn man die
ahresförderung mit rund 12 000 000 Tonnen versucht, sich
unlich vorzuflellen. Denkt man sich diese Jahresförder⸗
ag von 12 000 000 T. als den Verbau eines einen Meter
achtigen Flözes, so bildet sich eine Fläche von 10 909 091
uadratmelert d. h. von je 33029 Meter Länge und
Freite, wenn die Tonne Kohlen zu etwa 1,1 Kubikmeter
genommen wird. Denken wir uns diese ansehnliche
sasse aber körperlich, so würde sie einen Kohlenwürfel
on 32 413,5 Quadratmeter Grundfläche und 228,9 Meter
Zhe bilden. Diese Höhe entspricht ungefähr der achtfachen
zöhe eines einfachen Seilscheibengerüstes gewöhnlicher
zauart. Sollte es dem Leser geläufiger sein, sich die jähr⸗
chen Fördermengen in sotönnigen Waggons verladen in
em Eisenbahnzuge darzustellen, so würde derselbe bei
ner durchschnitflichen Länge von 6,6 Meter für einen
ewöhnlichen Doppellader von 10 Tonnen Belastung einen
dohlenzug von 1200 000 Doppelwaggons bilden, derdie Fläche
es kleinsften deutschen Fürstentums, als Kreis gedacht,
30 mal, und die Preußens in ähnlicher Weise 4 mal
mspannen würde. Eine einzige Tagesförderung von rund
0000 Tonnen würde in Eifenbahnwagen verladen eine
änge von 26,4 Kilometer, also fast die Strecke von Saar⸗
rücken bis Ottweiler, einnehmen. Bei gewöhnlichen Gru—
enförderwagen von einhalb Tonne Inhalt würde die
ztrecke von 100 Kilometer betragen, also der Entfernung
on Saarbrücken bis Monzingen entsprechen. Vergleicht
nan die Stärke der Belegschaft in den verschiedenen Jah—
en mit der eines Bataillons Infanterie in Friedensfor⸗
nation, so repräsentiert die Belegschaft von 1816 eine
ztärke von 2, die von heute eine Stärke von 96 Bataillonen
der von rund 32 Infanterie-Regimentern. Bergmannsfrd.
Die neuen Tagegelder der preußischen Staatsbeamten.
Zom 1. Oktober 1910 an erhalten die Staatsbeamten ge⸗
näß der neuen Bestimmungen bei Dienstreisen Tagegelder
zach den folgenden Sätzen: 1. Aktive Staatsminister 35
Nk. 2. Beamte der ersten Rangklasse 28 Mk., 3. Beamte
»er zweiten und dritten Rangklasse 13 Mk., 6. Beamte,
ie nicht zu den obigen Klassen gehören, soweit sie bisher
u diesem Satze berechtigt waren, 12 Mk., 6. Subaltern⸗
eamte der Provinzial⸗. Kreis⸗ und Lokalbehörden und
indere Beamte gleichen Ranges 8 Mk., 7. andere Beamte,
oweit sie bisher zu diesem Satze berechtigt waren 6 Mk.
ind im übrigen 4 Mk. Wird die Dienstreise an demselben
sdage angetrelen und beendet, so werden ermäßigte Tagegelder
ewährt und zwar bei 1. 23 Mk., bei 2. 18 Mb., bei 3.
b Mk., bei 4. 12 Mk., bei b. 9 Mk., bei 6. 6 Mk., bei
.4,60 Mk. oder 8 Mk. Erstreckt sich die Dienstreise auf
wei Tage und wird sie innerhalb 24 Stunden beendet, so
dird das einundeinhalpfache der Sato unter 1. bie 7.
ewährt.
Biwakfeuer. Im diesjährigen Kaisermanöver wird,
ie der Schlesischen Zeitung mitgeteilt wird, auf einem sonst
»enig beachteten Gebiete eine Neuerung versucht werden.
is handelt sich darum, das Biwakfeuer den neueren An⸗
prüchen der Kriegskunst anzupassen. Die kleinen Biwak⸗
euer sollen nämlich durch ihren kräftigen Rauch und hellen
Flammenschein verräterisch sein und in vortreffliches Ziel—
bjekt bilden. Aus diesem Grunde wurde für das diesjäh—
ige Kaisermanbver die Weisung gegeben, daß für die Bi—
vakfeuer nicht mehr, wie bisher, Holz verwendet werde, da
holzfeuer eine zn große Flamme und viel Rauch erzeuge.
zielmehr sollen Kohlenbriketts verwendet werden, die auf
astzügen ins Manöverfeld mitgeführt werden. Zum Ent—
ünden der Feuer werden pelroleumgetränkte Anzünder
ebranen a Biwakfeuer mit Briketis geben »— eine
leine Flamme, die von weiter Ferne unsichtbar bleibt und
aher nicht zum Berräter werden kann.
Ernteergebnis. Nach den Schätzungen des ungarischen
lckerbauministeriums über das voraussichtliche Gesamter—
ebnis der Welternte ist für Weizen ein Mehr von rund
2 Millionen Meterzentnern gegenüber dem tatsächlichen von
ihrigen Ertrag, für Mais ein Mehr von rund 100 Mil⸗
onen Meterzentnern, dagegen für Roggen, Gerste und
— D im Vergleich zum
zorjahre zu erwarten. Unter denjenigen Ländern, die auf
Zrund der diesjährigen Ernte weit über den eigenen Be—
arf hinaus Getreide zur Verfügung haben und voraus—
chtlich von andern getreidebedürftigen Staaten in Anspruch
enommen werden, steht Rußland mit 115 Millionen Dop—
elzentnern an erster, die Vereinigten Staaten von Amerika
iit 63 Millionen Doppelzentnern, Argentinien mit 40
Nillionen Doppelrentnern an dritter Stelle. Auch unter
en weizenansführenden Staaten steht Rußland mit 56
nillionen Doppelzentner weitaus an erster Stelle. Umge—
hrt ist Großbritannien derjenige Staat, der den größten
zedarf an Weizen durch ausländische Zufuhren zu decken
at. Voraussichtlich wird Großbritannien im laufenden
rahre 57 Millionen Doppelzentner Weizen einzuführen ha—
en; es folgen Deutschland mit 22 Millionen, Oesterreich
nd Belgien mit je 13 Millionen, Frankreich und Italien
nit je 12 Millionen Doppelzentnern.
Von den Saargruben, 6. Sept. Wie der „Neuen
Zzaarbr. Ztg.“ aus Elversberg geschrieben wird, haben eine
roße Anzahl von Bergleuten, namentlich auch Schlepper
ius Elversberg und Rohrbach, auf Grube Heinitz die
Arbeit gekündigt. Sie waren am vergangenen Sonntag
in das lothringische Erzrevier gereist, um Erkundigungen an
Ofrt und Stelle einzuziehen. Das Ergebnis muß ein
zutes gewesen sein, denn die Kündigung folgte.
Saarbrũcken, 6. Sept. Sitzung der Ferienstrafkammer.
Im 20. Mai wurde durch den Bergmann L. F. aus
berhomburg zu Dudweiler auf der Sudstraße ein Söhn⸗
hen des Johann Knorst überfahren; das Kind war auf
er Stelle tot. F. fuhr einen schweren Lastfuhrwagen und
mder Unglückssselle hat die Straße ein ziemlich starkes
hefälle. Vom Verteidiger des Angeklagten wurde be⸗
jerkt, daß in diesem Falle wohl die meiste Schuld auf die
Nutter faͤllt, die in der Nähe des Vorfalles sich mit einer
dachbarin unterhielt. Das Kind lief dem Pferde des F.
irekt vor die Fuͤße, wurde umgeworfen und überfahren.
kann Fahrläfsigkeit nicht vorgeworfen werden. Es er—
Jofe die Freisprechung
iner Eingabe erklärten, daß es ihnen unmöglich sei, mi⸗
dikolai weiter zu arbeiten.
Görlitz, 8. Sept. Durch unvorsichtiges Hantieren mil
iner Pistole hat der Fabrikbesizer Müller in einem Hotel
n Grottau den Studenten Punzmann erschossen. — In
cietschen fand im Restaurant Waldschlößchen eine Azetylen—
Frplofion statt, wobei ein Dienstmädchen getötet und die
vaststube vollständig zerstört wurde.
Barmen, 8. Sephl. An einem im Bau befindlichen
ieuen Gasometer der Unterbarmer städtischen Gasanstalt
t hente mittag eine hohe eiserne Treppe eingestürzt. Drei
Urbeiter, die sich gerade auf der Treppe befanden, wurder
nit in die Tiefe gerissen und zwei von ihnen unter den
rümmern als Leichen bervorgeholt: der dritte ist schwe
zerletzt.
Wien, 8. Sept. Bei den Truppenübungen in der
Zergen ven Vetriolo in Tirol kommen fast täglich Unfälle
or. 21 Soldaten wurden mit schweren Verletzungen an
lrmen und Beinen in das Militärkrankenhaus zu Trien
ingeliefert.
Wien, 7. Sept. Im Bezirk Preran sind infolge Hoch
vassers vier Personen ertrunken, 32 Häuser eingestürzt
iele andere dem Einsturz nahe. Das Wasser fällt
fus Troppan wird gemeldes, daß in ganz Oesterreich Schle—
ien große Ueberschwemmungen eingetreten sind. Das Was
er, das viele Brücken weaggerissen hat, aeht seit aesterr
urück.
Wien, 8. Sept. Trotz des Dementis der spanischen
zotschaft hat es seine Richtigkeit, daß die Königin-Mutter
Narie Christine nach Osterreich übersiedeln will, weil sie
m Gegensatz zu ihrem Sohn die Aktion des Muisterprä⸗
denten Canalejas gegen den Vatikan nicht billigt. Die
panische Königsfamilie bietet alle Ueberredungskunst auf,
im die Königin-Mutter von diesem Entschluß abzubringen,
»och soll es Tatsache sein, daß sie ihr Bruder bereits für
Oktober auf Schloß Freudental erwartet.
Wien, 9. Sept. Ueber das Hochwasser im Ostrauge—
iet wird aus Oderfurth berichtet: Das Hochwasser trat in
»en ersien Morgenstunden plötzlich ein, daß die Bewohner
Jjanzer Straßenzüge durch die Alarmsignale aus dem Schlaf
seweckt wurden nnd auf die Dächer flüchten mußten. Die
Feuerwehr reitete 200 gefährdete Personen. Es drohen
uch einige Häuser infolge von Unterwaschungen einzu—
ttürzen. Eine Anzahl Vrücken sind fortgerissen.
Brünn, 8. Sept. Dem Hochwasser in der Gemeinde
Kunowitz sind zehn Personen zum Opfer gefallen. 100
däuser find eingestürzt und weitere 100 drohen einzufallen.
In Möährisch-Ostrau sind 50 Häuser eingestürzt, eine
roße Zahl gilt als unrettbar verloren. Die zur Hilfe—
eistung erbetenen Pioniere begannen die Rettungsarheiten.
der Regen dauert fort.
Wien, 9. Sept. Auf dem Flugfelde von Wien⸗Neu—
adt macht gestern Nachmittag Erzherzog Leopold Salvator
rit dem Arroplan des Aviatikers Warschalowski einen
zässagierflug mit. Der Auviatiker heitte eine andere
lugmaschine gestreift und stürzte um und brach den Fuß.
zrzherzog Leopold blieb unverletzt, da es gelana ihn vor
em Sturz zu bewahren.·.
Rom, 8. Sept. In Florenz wurde eine Frau ver—
aftet, die Perlen und Juwelen im Werte von einer
Nillion, sowie mehrere Hunderttausende in Wertpapieren
in Besitz hatte. Es wird angenommen, daß ihr Geliebter,
in Postbeamter namens Marullo, diese Wertsachen aus
den Trümmern Messinas gestohlen bat Marullo wurde
erhaftet.
Paris, 8. Sept. Wie aus Bordeaux gemeldet wird,
st eiu 17jähriges Mädchen namens Charrier, das in Be—
leitung seines Verlobten, des Schiffsfähnrichs David, an
zer Küste bei Tremlade badete, von den Wellen fortgerissen
vorden und ertrunken, ebenso der Bräutigam. der es zu
retten suchte.
Paris, 9. Sept. „Journal“ meldet, aus Tunis: Zwei
ßefangene, welche mit der Ausführung öffentlicher Arbeiten
eschäfligt waren, sind gestern geflüchtet. Eine Abteilung
zchützen, begleitet von zahlreichen Arabern, wurde mit, der
Jagd auf die beiden Geflohenen beauftragt. Die Flücht—
inge wurden abends eingeholt und in einer Weise getötet,
ie große Entrüstung hervorrief. Einer der Sträflinge
onnle z. B. nicht mehr laufen und hatte sich flach auf den
zoden gelegt, wo er durch einen Gewehrschuß in den Rücken
etötet wurde. Sein Gefährte wurde ebenfalls durch einen
„chuß in den Rücken getötet.
Cardiff, 8. Sept. Die hiesigen Kohlenarbeiter hielten
jestern eine Massfenversammlung ab, in der 1100 Angestellte
zes Vereinigten Cambrian-Kohlenbergwerks beschlossen, ir
»en Sympatiestreik mit den andern Grubenarbeiten zu tre
e, die aus ihre Forderunga von Lohnerhöhung ontlasser
vorden sind.
Konstantinopel, 8. Sept. Die Pforte ließ den Kreta—
nächten eine Milteilung zugehen, in der sie deren Aus—
nerksamkeit auf die beabfichtigte Ersetzung der ausgedienten
riechischen Offiziere der kretischen Miliz und der Gen—
zarmerie durch andere griechische Offiziere lenkt und die
Mächte auffordert, diesen neuen Uebergriff gedgen die
Urtis νι )e noren doα
hütet, denn mit „Kufeke“ ist Milch den Gärungsvor—
ängen, welche die Darmkatarrhe verursachen, weniger aus
eseßt, als allein. „Kufseke“ macht die Milch gehalt—
eicher, leichter verdaulich, beugt den häufigen Verdauungs
törungen vor und sichert den Kindern ein vorzüaliche
Bedoihon
Andauernde Regenfälle haben in vielen Gegendern
nicht nur die Ernte beeinträchtigt, sondern auch dle Arbeiten
für die Herbistsaat verzögert. Infolgedessen iste vorauszu—
sehen, daß der Tüngerversand wieder auf sehr kurze Zeit
zusammendrängen wird; es empfiehlt sich daher, Dünger—
Feftellungen moͤglichst frühzeitig aufzu zeben. Besonders gilt
dies für Thomasmehl, für das schon jetzt sehr lebhaft
Nachfrage besteht. Sollte es übrigens zutreffen, daf
Superphosphat, wie hier und da verlautet, für dieses Jah
»ereits ausverkauft ist, so wird die Landwirtschaft noc“
nebr alfe hishen Drasmehl bostollo—
Bekanntmachung.
In der
8
Pfähler⸗Straße
hat die Gemeinde noch mehrere Bauplätze preiswert zu verkaufe
Der Bürgermeister
Einstellung von
Dreijährig — Freiwilligen.
Zum 2. November werden bei der 4. Matrosenartillerie—
Ubteilung Cuxhafen noch eine größere Auzahl Dreijährig—
Freiwillige angenommen.
Mindestarbßkenmasz: 144 un. ferner kräftiger Körver
dau.
Gesuche sind unter Beifügung eines Meldescheines zun
reiwilligen Eintritt, welcher unter Vorlage einer, Ge—
hurtsurkunde, einer schriftlichen, bezw. mündlichen Einwil—
igund des Vaters bezw. Vormundes, polizeilicher Führ—
igszeugnisse vom 12. Lebensjahre an, von dem Civilvor⸗
tzenden der Ersatzkommision (Landrat) zu erhalten sind, zu
ichten an das
gommande or 4. Matrosenartillerie-Abt. Cuxhafen
Vorstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit mit den
hiuzufügen zur Keuntnis, daß Anträge auf Erteilung eines
Tdeldescheines auf dem Bürgermeisteramt, Zimmer Nr. 10
u stellen sind.
Dudweiler, den 7. September 1910.
Der Bürgermeister.
Jost.
—
344 J d
National- 49ugend-34*
**
liberaler Verein.
Am Sonntag, den 11. September, abends 8 Uhr
*
Vorstandssitzung
bei Wirt Joh. Fries. Die Theaterspieler sind hierzu freundlich!
eingeladen. Die im Besitz befindlichen Rollen sind mitzubringen.
„Vaterländische Jugendabteilung“
Abmarsch zu der am Sonntag stattfindenden
Marschuũbung
am 7 Uhr an der Wohnung des Vorsitzenden, Fischbachstraße Nr. 5
iber Saarbrücken, Ehrenfal, Spichererberg (dortselbst Vortrag
iber die Schlacht von Spichern), Heilstätte Sonnenberg, Felsenweo
über St. Arnual zurück.
Die Mitglieder des Vereins, sowie die Mitglieder des Turne
hundes sind freundlichst eingeladen.
Frühstück ist mitzunehmen.
Der Vorstand.
F j
hehmeine-Versicherungt Raht
⸗
6
285 *
für Dudweiler und Umgebung.
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Koblenz, 9. Sept. Hier hat eine Erfindung für mili⸗
arifche Masseniransporte der Leutnant Hartdegen gemacht.
zr hat einen E'senbahn-⸗Dampfküchenwagen für Massen—
erpflegung hergestellt, in dem die Kochkessel durch den Ab—
ampf der Lokomotioe erhitzt werden, um die Speisen zum
dochen zu bringen. Die Mahlzeiten für 1000 Mann können
arin in zwei Stunden gekocht werden. Dem ersten prak—
ischen Versuch wohnten Vertreter des Kriegsministeriums,
es Eisenbahnministeriums und sonstige Militärs bei. Der
zersuch ergab einen vollen Erfolg.
Dortmund, 8. Sept. Direktor Ohm von der Nieder—
eutschen Bank ist erkrankt. Er lehnt weitere Vernehmungen
b.
Essen, 8. Sept. Von den seit gestern abend auf der
eche Zolloerein in Stoppenberg verschütteten drei Berg—
euten wurden heute früh zwei Mann lebend geborgen,
ährend der dritte nur tod zu Tage gefördert werden
nnte.
Lübeck, 8. Sept. Bei einem durch Explosion eines
zptritusplätteisens entstandenen Feuer ist ein 20jöhrlges
Nädchen um das Leben gekommep.
Augsburg, 8. Sept. Im Manövergebiet in Ottobeuren
at sich der Soldat Karl Florian vom 2. schweren Reiter—
egiment aus Furcht vor Strafe erhängt.
Breslau, 9. Sept. Die letzten Nachrichten von der
Oder und ihrer Nebenflüsse lauten: Man befürchtet, daß
vieder ein Hochwasser, ähnlich wie 1908 über Schlesien
sereinbrechen wird. Der Scheitel der großen Hochflutwelle
teht unmittelbar vor Ratibor. Ungemein schwer sind die
derheerungen in Mittelfchlesien, besonders im Gebiet der
Weißtritz und ihrer Nebenflüsse. Ueberall wurden Brücken
— — Allenthalben fluten die
Wasser über die Dämme und bilden große Seen. Schleng—
eld wurde von Wassern überflutet.
Thorn, 8. Sept. Der Bürgermeister Nikolai von
ernsee war seinerzeit wegen Verfehlungen im Amte vom
nienste susper dirt und gegen ihn ein Disziplinarverfahren
röffnet worden. In diesem stellte sich heraus, daß seine
zerfehlungen nur geringfügiger Natur waren. Er wurde
mweiner Geldstrafe von 1600 M. verurteilt und verfügt,
aß er sein Amt wieder übernehmen dürfe. Der Beige—
rdnete lehnte jedoch die Einführung Nikolai in seiu Amt
b. Da der Regierungspräsident und der Landrat bereit
»aren, so führte ihn der die Untersuchung führende Re—
orarnf die 71äůειιιον GRrwovsel. At
Eintritt 1.00 Mk. Für jedes Schwein pro Monat 20 Pf.
ks kann der Schaden bezahlt werden, der durch Kommisson sest,—
jestellt wird. In Dudweiler nimmt Anträge entgegen Nikolaus
Mai, Neuweilerstr.
Es werden tüchtige Agenten in Fischbach, Camphausen und
berall gegen hohe Provisiou gesucht. Gefl. Offerte.
Die Haupt-Verwaltungsstelle
Hherrensohr, Talĩtr. 10.
u vernachten
Wilhelm Schulde
Die Darmkatarrhe der Sängliuge werden durch die
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— — — — — —
die brauchen nicht mehr vergebens nach
inem gut passenden und doch preisverten
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ↄrobieren Sie einmal den Selawender
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Beéachten Sie meine Schaufenster.
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Joseph Levy WVwe.
Dudweiler.
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— — 777 Iausner's
2port⸗· u. pieltlu Wendelsteiner
Ol m 7 RFGMMESSSel-DANympid.
Spiritus —
Zum am Sonntag, den 11 ds cht Marke „Wendelstei-Mts.
stattfindenden er Kircherl“ bleibt und ist
— 3 mmer und immer wieder
Ausflug nach Neuweiler pe e en
werden die Mitglieder nebst ihren reichstellaarwasser gegen
verten Angehsörigen freundlichst Schuppen u. Iaaringeladen
und bittet um nedel. ASFAII. In Apotheken, Droge-Beteiligung.
en und Friscurgeschästen.
Der Vorstand.
Abmarsch 8 Un hon enn- Oentral-Germania-Droo
okale.
— — — — —— —
S,, Ay t s S
2
—RXL
—— M22— — —— — —— ——— — 5 2—,—,—D
— Schneestern-Molle
interessante Beschftigung,
auch für Ungeuübtel:
jedem Schneestern- und Golistern-haket liegt
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