Full text : Dudweiler Zeitung

Nummer 78.
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Postschließfach Nr. 14.
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23. Jahrgang.
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9 —17B24 * 9 21 54 Anzeigen
9 IB4 WAs 23 3 nosten 10 4 pro 6spaltig Petitzeils,
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—X

Französisches Luftschiffahrts⸗Fieber.
Die gesamte Pariser Presse leitartikell üͤber das Neue
lebergewicht Deutschlands, das in der Luft liegt! Erfl
var es das Landheer, dann die Flotte und jetzt die Luft⸗
schiffahrt — dieser deutsche Michel läßtausländische
Schwarzseher nicht mehr aus den Besorgnissen heraus⸗
ommen. Narcel Prevost ergeht sich in einer Betrachtung
mFigaro“ in langen Erörterungen über den modetnen
Skeptizismus“ der Franzosen, mit welchem Wort man
ver Senatsdebatte über die Militärluftschiffahrt sehr
reffend die ganze Kritik der Verschleppungen und Miß⸗
lande zusammenfaßte. „Unsere Generation schreit sehr laut,
aft aber leine Entschlüsse“, klagt Prevost. Im Senai
stin der Tat sehr viel geschrien worden, ein bißchen zu
iel über die Riesenflotie der Lüfte, die Deutschland im
kriegsfalle mobilisieren könne.
Der Matin“ bringt, da er sich in Uebertreibungen
hon niemand übertreffen lassen will, ein spaltenlanges
Telegtamm seines Berliner Mitarbeiters, der in Hamburg
eine große Untersuchung vornahm und mit schöner Phan—
zasie ausmalt, was der größte Seehafen einmal als Luft⸗
schiffhafen sein kang, was er aber noch nicht ist .... Na—⸗
ürlich hat das prächtige Ergebnis der Hamburger Geld—
sammlung für die neuen Pläne des Grafen Zeppelin in
Frankreich unangenehm überrascht, da dort die gesamte
nationale Sammlung für die Militär-Luftschiffahrt nicht
die halbe Summe erbracht hatte. Auch über die bevor—
stehenden Luftschiffmanöver werden Nachrichten gebracht,
nach denen es demnächst am Rhein und im Elsaß bereits
tombinierte Uebungen „mehrerer Geschwader und von zu⸗
ammen mindestens zwölf Zeppelins, Parsevals und Groß'
geben soll. Da bereits einige deutsche Zeitungen ihr Er—
taunen ausdrückten, daß man in Frankreich die Bedeutung
er rheinischen Luftflotte übertreibt, meint der „Matin“:
Das sind Ausreden, die man von den Deutschen gewöhnt
st, die aber nicht ausreichen, die beträchtlichen Fortschritte
ind die seit zwei Jahren in diesem Zweig der Kriegs—
orbereitung entfaltete fieberhafte Tätigkeit zu verbergen.
Ihnen gegenüber, diesseits der Grenze, in diesem Frank—
reich, das die Luftschijfahrt ins Leben rief und die ersten
delden und Märtyrer zählte, ist nichts bereit, nichts vor⸗
gjesehen, nichts beschlossen, steht man nur Unordnung, Ver—
schwendung und Inkohärenz!“
Kriegsminister Brun, der sich merkwürdig wenig für
zie militärische Luftschiffahrt interessiett und sowohl in
der Kammer wie im Senat böse Dinge zu hören bekam,
wird selbst von dem sehr ministeriellen „Temps“ stark an—
zegrisfen, weil er die Organisation einer Luftschifferab—
e lung total versahren und zwei verschiedenen Waffengatt⸗
ungen, der Artillerie und dem Pionierkorps, unterstellt
zabde. Der Erfolg des Senators Reymond. der eine
dymne auf die deutsche Unternehmungslust und ein Klage—
jed über die eigne Trägheit anstimmte, war so groß
sewesen, daß das Oberhaus gewiß am liebsten den Ge—
ieral Brun aus dem Sattel gewor'sen hätte, wenn eine
dabinettskrise kurz vor den Kammerwahlen weniger ge—
ährlich gewesen wäre. Es mißfiel außerorden lich, daß
»er Kriegsminister es unternahm, den Wert der deut—
chen Ballonsysteme herab⸗ und den der französischen hin—
mfzusetzen, wo doch allein die deutschen Ballons praktisch
iach dem ersten Uebungsjahr verwendbar und die franzö—
ischen sämtlich außer Dienst sind; es hagelte Zwischenrufe,
vie den General darüber aufklärten, daß er hinfort das
beispiel Deutschlands befolgen muß.
Die Flugmaschinen allein hatten bisher Gnade vor
»en Augen des Kriegsministers gefunden; er hatte dem
Zenat erzählt, daß er 12 Apparate angelkauift habe, auf
enen sich gegenwärtig seine Offiziere einübten. Die „Opi—
iion“ erzählt, daß General Brun und sein Kabinettschef
stoque ein ganzes Jahr lang nichts von den bereits er—
robten Fliegern wissen wollten und ihr ganzes Vertrauen
inem Erfinder schenlten, dessen System sich dann als ganz
lugunfähig erwies. Die „Opinion“ schreibt weiter: „Wo
ind gegenwärtig die militärischen Flugkünstler, die das
Ministerium nach Paris und Chalons sandte? Wir wis—
en es nicht. Dagegen wissen wir, daß vor einem Monat
wei französische Flugmaschinen, ein Farman und eine
Antomette, an die deutsche Militärbehörde verkauft wur—⸗
n. die fie nach Johannistal senden ließ, wo eine große

zahl Offiziere ihre Lehrzeit als Flugtechniker durchma⸗
hen. Ihre Lehrer sind zwei deutsche Ofsiziere, die im
Lerlauf dieses Jahres in Frankreich, im Lager von
zhalons, also auf einem militärischen Gebiet von den
zerren Latham und Farman unterrichtet wurden. Waren
u diesem Kursus auch französische Offiziere entsandt wor⸗
den? Zur Stunde haben wir nur einen Offizier, den
Leutnant Cammermann, der als Heeres-Flugkünstler aus
dem Lager von Chalons hervorgina.“

reichstag auch angenommenen Antrag auf Gründung einer
Lersuchsanstalt für Luftschiffahrt in Friedrichshafen ge—
prochen und sachverständig die Bu'gaben und die Bedent—
ing einer solchen Anstalt auseinandergesetzt. Seine Stu—
ien, Chemie und Phyiik. und seine eigene Tätigkeit als
ruftschiffer befühigten ihn dazu. Er dankte in dieser
dede auch dem Grasen Zeppelin für die schönen Tage, die
„ie Abgeordneten im letzten Herbst am Bodensee verlebt
aben und „namentlich für das unendliche Wonnegefühl,
»aß er uns verschafft hat, als wir in seinem „3. 3“ über
ie Menschheit dahinflogen“. Er erwähnte das Wort:
deutschland in der Luftschiffahrt voran! und schloß: „Ich
nöchte davor warnen, sich auf dieses Wort zu sehr zu ver—
assen. Es gibt noch viel zu tun in der LVufttlchiffahrt
ind ich hoffe und wünsche, daß sie auch in Deutschland
uf einen Stand kommen wird, der ihr bald das Gefähr—
iche nimmt, was sie heute noch hat, damit Deutschland
virklich in der Luft voran bleibt.“
* Wie die D. Tag.⸗Ztig.“ einem Privatbriefé
ntnimmt, wird in der Leitung der in Swakopmund er—
cheinenden „Deutschiüdwestafrikanischen Zeitung“ aus Grün—
»en, die mit der Diamantenfrage zusammenhängen, ein
Lechsel eintreten. Der bisherige Redakteur Kindt, ein Geg—
er der Diamantenpolitik des Reichskolonialamtes,
ritt zurück, weil die Verwaltung des Zeitungsunterneh—
nens ein Zusammengehen mit Staatssekretär Dernburg
ind mit dem heimischen Kapital verlangt.
Desterreich⸗ Ungarn.
* Die neuerdings verbreiteten Gerüchte, daß der Mini—
terpräsident Bienerth in kürzester Zeit zurücktreten und
durch den jetzigen Handelsminister Dr. Weißkirchner ersetzt
werden soll, werden zuständigerseits als Un begrün—
Rett bezeichnet.
Rußland.
* Außer den 700 Millionen für den Flottenausbau wird
zie Regierung von der Reichsduma weitere 650 Millio—
ten für Landes-Verteidigungszwecke insbesondere für
den Ausbau der Festungen und Reorganisation der Ar—
mee verlangen.
Italien.
* Wie von gut unterrichteter Seite verlautet, werde die
Ernennung Tittonis zum Botschafter in Paris
nunmehr erfolgen.
Finnland.
* Der Talman des finnländischen Landtages, Svin⸗
hu'vudt, teilte einem Mitarbeiter der „Birschewija Wedo—
mosti“ mit, es könne keinem Zweifel unterliegen, daß alle
Fraktionen des Landtades den vielerwähnten Gesetzentwurf
1blehnen werden. Er sagte: „Der Landtag kann un—
ler keiner Bedingung nur ein Gutachten abgeben, sondern
er wird entscheiden. Das Verlangen der russischen Regie—
rung ist ungesetzlich, und der Landtag kann nicht Unge
etzlichkeiten begehen.“ In gleicher, durchaus bestimmter,
zuf dem Boden der finnländischen Verfassung fußender
Weise äußern sich die beiden Vizetalmans. — Der finn—
indische Landtag beschloß, die finnländische Gese tze s—
orlage der Kommission für die Grundge
etze zu uüberweisen.

oesonders darauf hingewiesen werden, daß es sich 5
der ganzen Angelegenheit um Vorgänge rein lokaler Na
ur gehandelt hat. Unsere nicht unerheblichen Handelsin
eressen in Liberia, die in der Presse zum Teil mit den
Sperber“Vorfall in Verbindung gebracht worden sind
saben mit die en direkt nichts zu tun. Für ihre Wah
ung ist von der Reichsregierung in anderer Weise Sorge
getragen worden. Es schweben schon seit längerer Zei:
Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten, um bei der
»on diesen in Liberia geplanten Aktion unsere wirtschaft
ichen Interessen sicher zu stellen. Bei diesen Verhand—
ungen, die auf guten Wegen sein sollen, hat sich die
Reichsregierung in ständiger Fühlung mit den deutscheu
Interessenten gehalten und es ist begründete Aussicht,
daß das für den Schutz der deutschen Ineressen Erforder—
iche erreicht werden wird

Oer „Matin“ veröffentlicht einen längeren mit sensa⸗
onellen Bildern versehenen Artikel über die Anwesenheit
ausländischer und namentlich deutscher Offiziere auf den
franzesischen Flugfeldern. Das Blatt schreibt: Wir müs—
sen die Franzosen darauf aufmerksam machen, daß au
inem Gebiet, welches ausschließlich der französischen Mi—
sitärbehörde gehört, deutsche Offiziere die Erbauung und
den Bau von Aeroplanen erlernen. Wir müssen den,
ranzösischen Volke zeigen, welche Gefahr für französische
Erfindungen und französische Technik darin liegt, daß die
eutschen Offiziere sie studieren. Unsere Untersuchung, die
vir in Mourmelon eröffnet haben, hat uns über diese
Tatsfache vollständig aufgeklärt.

Der Kampf im WBangewerbe.
die Generalversammlungen der Arbeitnehmer des
zaugewerbes in Berlin lassen keinen Zweifel mehr auf—
ommen, daß wir vor einem schweren Lohnkampfe stehen.
das Ultimatum der Arbeitgeber, die mit ihrer 23000
Nitglieder starken Organisation stark gerüstet und auch
inanziell gut vorbereitet dastehen, ist in Dresden am 22.
Närz gestellt worden. Die Organisation der Arbeitneh—
ner mit ihren 350 000 Anhängern, die am Sonntag in
Berlin ihre Vertreterversammlungen abhielten, lehnen es
Jeschlossen ab. Da ersahrungsgemäß gerade Streiks des
Baugewerbes, mit dem so viele andere Gewerbe eng zu—
sammenhängen, rasch um sich greifen und Arbeitgebern wie
Arbeitnehmern wohl Unterstützung aus anderen Lagern
ommt, scheint eine schwere Erschütterung unseres Wirt—
schaftslebens unvermeidlich zu sein, wenn es nicht in letz
er Stunde gelingt, zu vermitteln. Schon hat der Arbeit—
geberverband für das Baugewerbe der Unterweser, um
ür alle Eventualitäten gerüstet zu sein, seinen Mitglie—
dern empfohlen, den zentralorganisierten Arbeitern zum 15.
d). M. zu kündigen. Die „Vossische Zeitung‘ sieht da die
etzte Hoffnung in einem Eingreifen von unbeteiligter Seite
ind die „Tägliche Rundschau“ verzeichnet es mit Bedauern,
daß man noch nichts von einem Eingreifen der Regierung
gehört habe.
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e —
Politische Rundschau.
Deutsches Reich.
⸗—Der Reich Zkanzler von Bethmann-Hollweg
ourde in Homburg von dem Gesandien Frhr. v. Jenisch,
randrat Dr. Ritter von Marr, empfangen. Jenisch ge—
eitete den Reichskanzler in einer königlichen Equipage
zach dem Schloß. Der Kaiser empfing im königlichen
zchlosse den Reichskanzler unmittelbar nach dessen Ankunfi
ind konferierte mit ihm längere Zeit. Später begab sich
zer Kaiser mit dem Reichskanzler durch den Schloßgarten
ach der neuen Erlöserlirche, um mit ihm das Gottesbaus
u desichtigen. Hierauf machte der KFatfer mit dem Reichs
anzler ohne weitere Begleitung eine Ausfahrt im Auto
nobil in den Taunus. Der Kaiser war in vorzüglicher
zaune. Der Rückweg nach dem Schloß wurde nach halb—
ändigem Aufenthalt um 66 Uhr zu Fuß durch den
Vald angetreten. Während des langen Spazierganges
sielt der Kanzler dem Kaiser seinen Vortrag. Die Ab—
eise des Kanzlers ersolgte Abends 11 Uhr über Fried—
»erg. Dienstag Vormittag 10 Uhr traf der Kaazler wie—
er in Berlin ein.
* Dem Reichstage isi der Bericht über die Tätigkeit der
deichskommissare für das Auswanderungswesen im Jahreé
909 zugegangen. Danach betrug die Zahl der im Jahre
909 über Bremen ausgewanderten Personen 144417.
nter denen sich 11 962 deutsche Reichsangehörige befan—
en. Ueber Hamburg wanderten im Berichtsjahre insge—
amt 113 535 Personen aus, darunter 6353 deutsche
deichssangehörige. Die Auswanderung hat gegen das Vor—⸗
ahr um 69 790 Personen zugenommen. Der größte Teil
er Ausländer gehört der slawischen Nationalität an. Als
herkunftsland stehen Rußland und Oesterreich Ungara an
»er Spitze. Der Haupistrom der deutschen Auswanderer
ergoß sich nach Amerika (11 208), nach Südbrasilien wan—
erten 291, nach Argentinien 191, nach Australien 176
bersonen aus. Die Denkschrift führt die Zunahme der
luswanderung nach Amerika auf den wirtschaftlichen Auf
chwung in den Vereinigten Staaten zurück. Das Haupt
ontingent der Auswanderer bestand aus Fabrikarbeitern
andwerkern und landwirtschaftlichen Arbeitern und Tage—⸗
hnern. Die deutsche Auswanderung zeigt eine stete Ab—
ahme.
* Staatssekretär Der aburg wird am 14. April
vo in Berlin der Deutsche Handelstag zusammentritt,
m Mozartsaal einen Vortrag über die Baumwoll—
»rodutktioninden Kolonien halten.
* Der durch das Ballonunglück bei Kössslin ums Leben
zsekommene Reichssstagsabgeordnete Dr. Delbrück war in
»er Fortschrittlichen Volkspartei sehr beliebt und geachtet,
in besonnener, vielseitig gebildeter, charaktervoller Mann
nd Politiker. Seine letzte Rede im Reichstage, und wenn
vir nicht irren, war das auch seine erste Rede, galt der
Zuftschiffahrt. Er hat am 2. März für den vom

Berlin, 5. April.
Im Gewerkschaftshause in Berlin hielt der von 267
Delegierten besucht Zentralverband der Mau—
er Deutschlands seinen elften Verbandstag ab.
Die Tagesordnung wurde wie folgt festgesetzt: 1. Bericht
iber die zentralen Verhandlungen am 9. und 10. März
ieses Jahres; 2. Stellungnahme zu den Anträgen des
Arbeitgeberbundes für das Baugewerbe und 3. besondere
Naßnahmen für die Lohnbewegung. In seinem Referat
vies Paeblow-Hamburg auf die Verhandlungen mit
»em Bunde der Arbeitgeber hin, der ein neues Vertrags—
nuster zum Zwecke des Abschlusses eines Tarifvertrages
orgelegt hat. Der Verband lehne diesen Vertrag ab, weil
ich der bisherige Vertragsabschluß bewährt habe. Es hat
vohl früher niemand geglaubt, so bemerkte der Referent,
zaß der Arbeitgeberbund die Unverfrorenheit besitzen wür—
»e, zu glauben, daß wir seine Maßregelungsbureaus an—
rkennen sollen. (Zuruf: Niemals!) Der Verbandstag
etzte sodann seine Beratungen in nichtöffentlicher Sitzung
ort und beschäftigte sich mit der Stellungaahme zu den
Anträgen des Arbeitgeberhundes für das Baugewerbe
ind mit den besonderen Maknahmen für die Lohnbeweg—
ing.

Serbien.
* Auf Grund der in den letzten Wochen zwischen Se r⸗
hien und Oesterreisch gepflogenen Vorverhandlungen
vurden die formellen Verhandlungen für den Abschluß
ines österreichisch-serbischen Handelsvertrages in Bel⸗
rud aufgenommen. An denselben nehmen der österrei⸗—
hisch-ungarische Gesandte Graf Forgach und der General⸗
onsul Joanowitsch, sowie die serbischen früheren Minister
Batschu und Draskowitsch teil.
ιει Turtet.* *
s* Der König von Serbien äußert sich entzückt über
eine Aufnahme durch den Sultan und die Bevölkerung.
vͤr wird seinen Aufenthalt bis Samstag verlängern. —
könig Peter unterzeichnete einen Ukas, der alle in Serbien
thaftierte Musel manen begnadigt. —
Liberia.
* Die in den letzten Tagen irn Zusammenhang mit dem
ẽrscheinen des deulschen Kanonenboses „Sperber“ vor
dap Palmas in Liberia verbreiteten irrigen Nachrichten
ind inzwischen richtiag gestellt worden. Es mag aber noch

Die christlichen Gewerkschaften. *
Vie starkbesuchte Generalversammlung der christ⸗
ichen Gewerkschaften tagte ebenfalls in den
Lonkordiasälen unter dem Vorsitz des Reichstagsabgeord⸗
teten Wie deberg, der den neuen Vertragsentwurf ei—
ier scharfen Kritik unterzog. Auch er lehnte die Bestim—
nungen über Arbeitslöhne und Akkordarbeit im neuen
Bertragßsentwurf ab und wandte insbesondere gegen
»en 8 10, „Einstellung und Entlassung von Arbeitern“,
er in den Arbeitsnachweisen der Arbeitgeber die reinsten
Naßregelungsbureaus schaffen werde. Die Stimmung al—
er Diskussionsredner war unzweideutiag, ftür Ablebn-⸗
un a des neuen Entwurfs

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inder lind
kinderagen kindernagen 17.
mit elegantem Geflecht in englischen Prinzess- A.
— — und anderen modernen Farben 33, 25, 20 bis
tleg. Kastenvagen 36*
in sãmtl. Formen u. Farben, gut lackiert, mit A.
und ohne Gummiraäder 48, 36, 50 bis
Sportwagen 46*
8 457 3
Wreunabor Wanen ersrenen sisß caialte bürer —
kleganz dunck Preiswürcigkeit allgemeiner Heliebbß
heil. Fie sinck kroheJ spielender, Fellerung un Iportwagen h.
— V6
            
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