Full text : Dudweiler Zeitung

summer 1901. —— F 28. dahrgang
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der deutsch⸗französische Krieg 1870 —71.
Zum 40iährigen Gedächtnis.
(Nachdruck verboten.)
Als vor 40 Jahren die Kriegsposaune erklang und
msere wackeren Truppen hinausrief in Feindesland, um
die Wacht am Rhein“ zu halten, da machte man sich
uch deutscherseits keinen Hehl daraus, daß es sich um
jnen Krieg handle, der unter Umständen jahrelang dauern
zune. Hatten wir es doch mit einem an Zahl fast eben⸗
uürngen Gegner zu tun, der uns außerdem durch seine
riegstechnischen Ersindungen — wir denken hier vor al—
'an die grundlos so gefürchteten „Mitrailleusen“ oder
zugelspritzen“ — beträchtlich überlegen schien; endlich ging
er Anzahl von französischen Heerführern, vor allem dem
dem italienischen Feldzuge (1859) bekannten Mar—
hall Mae Mahen Herzog von Magenta, ferner Bazaine,
urbakti usw. .. Ruf besonderer Tüchtigkeit und rei⸗
et Erfahrung voraus. In gewissem Sinne flößten auch
e namentlich aus Algier seitens der Franzosen herbei—
cholten ‚Wüstensöhne“, die Turkos, Spahis und Zephyrs,
en uUnsrigen ein gewisses Grusernn ein. Die heiderseitige
därtke der Heere stellte sich am Beginne des Krieges so:
die Gesamtstärke der deutschen Truppen betrug 1183 000
Nann umd 250 000 Psferde, die größte bis dahin über—
aupt aufgestellte Truppenmacht; von dieser bildeten zu—
ächst 328 000 Mann mit 1580 Geschützen die Feldarmee.
e Zahl der französischen Truppen betrug Mitte Juli
67 000 Mann, wovon jedoch 231000 Mann für die Feld—
mee nicht in Beiracht kamen. Außerdem verfügte Frank—
eich über eine Flotie von 99 gepanzerten und 110 unge—
anzerten Schlachischiffen, von denen eine Landung an un—
eret Kuͤste mit Recht befürchtet wurde. Daher war eine
er besten Kriegsmaßregeln deutscherseits die Löschung
er Leuchtseuer an der Küste. Die eigentliche Eröffnung
es Krieges bildete dag Gefecht bei Saarbrücken
m 2. August. Die kleine 1400 Mann itarke Besatzung

— MEM——„&&ÆCAAC —

it zwei Boilagen:;¶ —
50nntausblatt ud Beitere Blätter. sd 4 pro aspaltige Palitzelle

Von den kaum 800 Mann starlen 6 Schwadrone
verloren die Kürassiere 7 Offiziere, 183 Maunn und 20
Pferde, die Ulanen 9 Ofifiziere 174 Mann und 200
Pferde, also zusammen 379 Mann! — In den drei ge
nannten Schlachten bei Metz harten auf beiden Seiten etw—
180 000 Mann im Gesecht gestanden; die Deutschen hat
ten mit gleichen Streitträften einen in weit günstigeren
Siellungen kämpfenden Feind niedergerungen; sie als An
greifer verloren 20 000 Mann, die Franzosen 13 000
VYdann. Aber den großen Opfern entsprach auch der Er
folg. Bazaines Armee war in Metz eingeschlossen um
von zwei deutschen Armeen, der 1. und 2., umlagert
vorläusig vom Kampfe ausgeschaltet und unfähig, sich m
Pac Mahons inzwischen neugebildeter Armee zu vereini
gen. Diejer suchte nun von Norden her gegen Metz vor
zudringen und Vazaine zu besreien. Inzwischen war au—
Truppen der 2. deutschen Armee eine 4., die Maas-Ar
mee under dem Oberbesehle des Kronprinzen Albert vor
Sachsen gebildet worden, die in Gemeinschaft mit der 3
Armee unler dem preußischen Kronprinzen gegen Pari—
vorrücken soll'se. Auf die Kunde von Mace Mahons Plar
schweniten beide jedoch nach Norden ab, und bei Beau
mont (30. Augusth erhielt die Maas-Armee zuerst Füh
lung mit dem Feinde. So wurde Mac Mahons Versuch
Bazaine zu entseten, vereitelt, und es solgte nun die ge
raaltige zweitägige Schlacht rund um Sedan (61. Au
zust und t. Septeniber), in der 200 000 Deutsche geger
139 000 Franzosen, die in gedeckter Stellung mit de
Fessung im Rücken fochten kämpften und die mit der setß

——

1

TAHLADSECI

Haiser Napoleonlu
uhmreichen Kapitulation und der Gefangennahme Kaisen
apoleons (2. September) endete: 83 000 Soldaten mit
; Fahnen, 319 Feld- und 139 Festungsgeschützen wurden
bergeben; außerdem waren während der Schlacht 25 000
Feinde gefangen genommen, 17 000 getötet und verwun
‚et und etwa 300 Mann über die belgische Grenze ge
rängt worden. „Welch' eine Wendung durch Gottes
Bnade!“ telegraphierte der greise König nach Berlin..
In Paris wurde die Republik proklamiert, wäh
eend Napoleon als Kriegsgefangener auf Schloß Writ
zelmshähe hei VGKassel interniert wurde“

indere 2 Ader Geeldzeichen), über 30 Eeschütze — sen! Die nächste Folge war, daß der Katiser Napoleor
n d in ee eeene den Oberbefehl über die etwa 200 000 Mann starke Trup
penmacht, die bei Mentz zusammengezogen wurde, in die
Hände des Marschalls Bazaine legte, während Mac Ma—
hon, bei dem sich Napoleon besand, weiter rückwärts, im
Lager von Chalons, ein neues bedeutendes Heer sam
melte. Die drei Schlachten um 9 FolLom
heyNouilly (14. August), bei Vitonvillers
Mars-lba⸗Tour (16. August) und bei Grave—
otte (18. August) endeten mit der Einschließung der
ßazaineschen Armee in der Festung Met,.
die Schlacht von Vionville, die elf Stunden währte, war
ine der mörderischsten des ganzen Feldzuges; hier fanden
ruch die großartigsten Reiterkümpfe:des Krieges statt. Wer
zächte da nicht an den „Todesritt“ der Brigade Bredow,
»en Freiligrath in seiner „Trompeie von Vionville“ so
»reisend hesanag?

könig WVilhelm.
er offenen Stadt wurde von der zwanzigfachen sranzä—
ischen Uebermacht (Korps Frossard, über 30 000 Mann)
mgegriffen und zum geordneten Ruͤckzuge genötigt. Das
ranzösische Kriegsbulletin bauschte das in seinen Folgen
öllig negative Ereignis zu einer glänzenden Ruhmestat
uf, wobei der vierzehnjaͤhrige kaiserliche Prinz „Lulu“
Louis) „die Feuertause empfing“ und seine Kaltblütig⸗
eit bewies, indem er eine Kugel auflas, was die ergrau—
en Krießer „zu Tränen rührte“ (11). Der erste ernsie
horstoß der deutschen Truppen galt den drei im Elsaß
ehenden fraͤnzösischen Armeelorps unter Marschall Mac
Plahon. Am 4. August wurde dessen Worhut von de.
ritten deutschen Armee unter dem Kronprinzen Friedrich
Vvilhelm bei Weißenburg geschlagen und der südlich
javon gelegene Geisberg, der von Turros besetzt war,
on den vereinten Preuen und Bayern erstürmt. Das
»ar die „Weißenburg-Onvertüre“, die Nord und Süd zu
iniger Wassenbrüder schaft zu ammenschweißte. Am 6. Au⸗
lust wurde Mac Mahon serbst bei Wörth besiegt nud
urückgeworsen: in veiden Tressen verloren die Franzosen
Goh Moanßonanaenen. 10 6600 Foren d uα

„Kein anderer Gefängnisort,
Demütigend wie jener dort:
Auf Wilhelms höhe — welch' ein Hohn —
ssrrwniedriat sikt Navolennt“

Oie Hofsnung, daß nun, nachdem der Urheber de—
blutigen Ringens seinen gebührenden Lohn empfangen.
der Krieg zu Ende sein werde, erfüllte sich nicht. Es kam
war zu Unterhandlungen, die aber scheiterien, weil di
Franzosen „keinen Fuß breit' Landes, leinen Stein von
hren Festungen“ hergeben wollten, während deutscherseit:
ruf Abtretung von Elsaß-Lothrengen, diesem einst uns mi
List geraubten deutschen Landen, bestanden wurde. Si
folgte auf den Krieg gegen das Kaiserreich der ungleich
langwierigere gegen die Republik. Nachdem am 28. Sep
tember Straßburg und am 27. Oktober Mentz ka
pituliert hatten — in Metz gerieten 180 000 Mann mit:
Marschällen, Bazaine, Canrobert, Leboeuf, in Kriegsge
fangenschaft, außerdem wurden 56 Fahnen und Adler
322 Feldgeschütze, 72 Mitrailleusen, 876 Festungsgeschütze
260 000 Gewehre erbeutet —, begann die Belagerung vo
Paris, die 130 Tage dauerte und nach verschiedenen
Pe v e eee p

—8
Sie haben Tod und Verderben; gespien —
vir haben es nicht gelitten; 8
zwei Kolonnen Fußvolk, zwei Batterien, 3
dir haben sie niedergeritten. — —
die Säbel geschwungen, die Zäume verhängt, .
dief die Lanzen und hoch die Fahnen, —8
50 haben wir sie zusammengesprengt,
rürassiere wir und Ulanen. e —
doch ein Blutritt war es, ein Todesritt;
Vohl wichen sie unseren Hieben,
doch von zwei Regimentern, was ritt und was stritt
inser 2mwoiter Mann isft agohbsiehen n

öraf bismarck
An domse:ben 6. Augmust griffen Teile der ersten und
weiten Armee das Rorps Frossard an, das die steilen
—A
jahm diese ein; das Korps wurde jfast gänzlich ausge—
öst, das Lager einer französischen Division genommen
ind 2000 Gesangene gemacht. Den Eindruck dieser drei
ersten Schlachten, durch die die französische Armee von
»ec Grenze ab⸗ und in das Innere gegen Metz gedrängl!
vurde, war in Frankreich ungeheuer. Die vielgepriesene
gloire“ war wie eine Seisenblase zerstoben und von der
Br23beritichaite daer osrmee arniebhte zu αα

— 5—72—

Der Schuldige.
Zehntansend Mark!“ rief Homberg und wich er—
* zurück. „Zehntausend Mark willst Du n
ieder haben. Kurt, bist Du toll geworden! Du ver angf
on mir heute schon wieder zehntausend Mark, nachdem
h Dir vorige Woche die gleiche Summe gegeben habe.
das ist eine Uumöglichkeit, daß Du solche Summen zu
heiner vollräntigen Aushildung, zu Deinen Studien
nd zur Bezahlung laufender Rusgaben bedarfst. Kurt,
Iun spielft Hazard oder treibst sonstig schliumme Dinge
nnd dazu habe ich kein Geld für Dich. Heute bekomm
du auch entschieden kein Geld von mir. Erst muß
dissen, wie es wirklich mit Dir steht, und das werde i
„pn Deinen Freunden und von Deinen Gläubigern w
8 e Onhet b mir die Sun nocũ
„O, er Onkel, gieb mir die Summe nur
—X s
„Da müßte ich ein schlechter Rechner und noch ein
chlechterer Onkel sein,“ gab Ho mberg kalt zurück. „Du
eunft meine Güte, Kurt, denn seit dein Tode Deiner El⸗
ern habe ich Dich unterstützt und Du bist noch nicht von
mr abgewiesen worden, aber jetzt bekommst Du keine
biamige und wenn Du, mein leibligher Sohn wäre, K—
bündest Du auch nichts bekommen, deun ich habe Dch in
em Verdachte, daß Du seit Monaten schon meine 33
nißbraucht haft. Wo sind die zehntausend Rark die
dir erst vorige Wohe gab?“
Kurt wollte antworien, aber es war ihm, e 7
x dein Wort aus der Kehle und er schwieg mit verten
ier Geberde.
„Du kannst oder willst mir alffo keine Rechenschafi
zeben,“ jiubhr Homberg erzürnt fort, „nun, so bleibt es
hen erft decht bei meinem Entschlusse, daß ich Dir jetzt
in Geld gebe. Ich will morgen oder die kommenden
age Deine Angelegeuheit unerfuchen und was ich dang
Wine Pflicht halte zu tun, das wird sich sindem
ute Nacht fur heute“ 2*
Hombetge zog üch nach diesen Worten aus dem Salon
n Shiasgnner zurück und ließ seinen verblüfften
en.
e Bald erschien der Dieuer des Kommerzienrats un
ate it in te —— A

„Sch stehe zu Viensten, Verr Mättheh, als ich Ihnen
ie Haustür öffnen soll.“
Igtonme gleich,“ erwiderte der Maler wie in
raume und schritt langsam hinter dem vorausgehenden
iener her.
Vals war die Haustüre geöffnet-und wieder hinter
im geschlossen und Kurt Maͤtthey befand sich auf der
* 3 —— ——— — —
„Man möchte rasend werden,“ knirschte er vor Wut
id vᷣlieb noch eine Weile vor Hombergs Hause stehen.
Dieser Mensch könnte mir Hhelfen und tut es nicht, ob⸗
»ohl er mein leibhaftiger Onkel und ein reicher Mann
hne direkte Leibeserben is.? Wir scheint, als hätte ich
ile eine rechte Dummhett begengen, als ich ihm erklärte,
aß er die Baronesse in meinem Atelier nicht werde
chen können, denn es ist wahrscheinlich, daß er die Dame
och ebenso liebt, als vor zehn oder eff Jahren. als Ke
rin unerreichbares Ideal war“
HO, könnte ich doch nur woch einmal in die Wohn
nug zurück und ihm sagen, daß er die Baronesse bei mir
hen kann.“ fuhr Kutt Matthey in seinem Selbstge⸗
prache fort. „Aber er Vt offenbar bereits zu Bett ge⸗
angen, und er ist anch jetzt viel zu mißtranisch, um mir
uf eine solche Zusichernng hin das Geld zu geben. Und
qh' muß aber doch Geld haben, sonit bin ich entehrt und
inglücklich.“
Wie gebannt stand der junge Mann noch eine ganze
——— verschwand dann
m Dunkel der dlacht.
Wie ein Lauffeuer x am anderen Vormittag die
— Haufe des Kommer
—33 Homberg ein schwerer Ranbmord begangen wor
en sei. *
Unglaublich! Unglaubfich riefen sich alle Leute Zu,
aelche die Schreckenslunde vernahmen. Der Kommerzien⸗
ai mi samt seinem Diener wurde ermordet und eine
v geguet ch dem Hause in welchea
ele Menschen liefen na —A e
as Verbrechenstattgefunden hattfhee...
Vlex Pollziflen Pertten alshalb ben Zuhasg zu
use schon im weiteren Umkretse ab und zwei 88
den an der Haustur.
ub — Racen pb v ba

ʒaus und der Staatsanwalt, der Gerichtsarzt und A
rimingalinspektor stiegen aus und gingen rasch in da
zaus. Schon auf der Treppe wandten die drei Beamte
hre Augen fcharfprüfend nach allen Seiten und betraten
ann die Stätte des Verbrechens.
Homberg, der edle, gute Mann, lag halb Dndene
ind leblos in einer Blutlache in seinem Wohnzimmer.
αναι der Gαεονα ũber Gouibααα u
rüfte die Wunde. „Es ist ein Stich in die rechte Bruft
ind nicht absolut tödlich!“ rief der Arzt. Wenn keiue
peiteren Verietzungen vorhanden sind, könnte der Kom—
merzienrat vielleicht noch gerettet werden.“
Rasch wurde Homberg ein Notverband angelegt und
ner schwer Verletzte auf ein Bett gelegt.
sird nun woͤllen wir zum Diener,“ rief der Staats⸗
nwa
Den Diener fand man tot im Bette seines Zimmers
iegend, aber es war keine Wunde an ihm sichtbar. Eilig
ruͤfte der Arzt den leblos daliegenden Köürver des Die—
ers.
„Der Diener ist stark durch Chloroform betäubt imd
nier Umständen auch zu retten,“ rief der kluge Gerichts
rzt. Er riß dann die Fenster des Zimmers auf, daf
asche Luft eindringen konnte, und begann Wiederbeleb
igsversuche mit dem Betäubten anzustellen. Gleichzeiti
jef er einem zweiten inzwischen noch herbeigekommenen
— zu, fich des schwerhermundeten Kommerzienrats an
wWehmer

—
Der Geldschrank war durch geschickte Hände, vielleicht
gar mit dem Homberg entwendeten Schlüssel geöffnet und
reines großen Teiles seines Inhaltes beraubt worden.
Sonst hatten die Räuber andere Wertgegenstände wie
Ahren, Juwelen u. s. w. unerbührt gelassen.
„Es sieht aus, als wenn keine Professionsdiebe die
Untät begangen hätten,“ wisterte der Kriminalinspektor
leise den Staatsanwalte zu. Henu es mackht fast den
Eindruck, als ob eine mit den Voku
trante Person die Tat vollbrachte.“
„Dies ist auch meine Ansicht,“ bemerkte der Staatsan—
wall, „und wir werden auf alle Personen, welche in Hom—
bergs Hause verkehrten ein scharfes Auge haben müssen.“
Diefe Maßregel würde allerdings nach meiner An⸗
fcht zu weit gehen,“ entgegnete der Kriminalinspektor,
Amn im Hause des verunglückten Kommerzienrates ver
kchrten viele Personen aus den besten Ständen, Bankiers,
Off tziere, Groͤßkaufleute, Beamte, Künstler und Hofschau—
spieler. Gegen solche Mäuner, welche zudem Hombergs
edle Freundschaft genossen, kann man doch keinen Ver—
dacht haben. Amßerdem ist es für uns Kriminalbeamte
urchtbar peinsich, sosche Lente, von denen höchstwahn
cheinlich aͤlle unschuldig an dem Morde sind. einer: W
obachtung zu unterziehen.“ 9—
Kun auf dem Gebiete der Verbrechen kommen 30
weilen die unglaͤublichsten Dinge vor, Herr Inspektor
antwortete der Staatsanwalt, „und es ist unsere —
alle Möglichkeiten in Bexechnuug zu ziehen, zumal wu
hier an der Stätte des Verbrechens nicht den geringster
Anhalt für die Entdeckuna des Mise täters his ietzt⸗ ve
funden haben.“
Ich werde meine Pflicht tun, Herr Staatsanwalt
rwiderte der Kriminalinspektot diensteifrig und auch meine
Rchilfen entsprehend instrnieren. Ich vermute, daß ein
ñderliche untergeordnete Person, welche vielleicht mi
Zombergs Diener befreundet war und deshalb oft hie
ns Hauͤs fam, den Raubmord begangen hat. Gestert
jat Herr Homberg, wie ich bereits erfuhr, seinen Geburts
ag gefeiert und da war wahrscheinlich eine günstige Ge
egenheit vorhanden, daß sich der Verbrecher in das Hans
inschleichen und bis zur Ausführuno des Nerhrechem
erbergen konnte.“ WMW F
„Dennoch erscheint es wichtig, den Diener Homberge
unin foöoin Austand e8s orsaußt in möosoe NMnagelegenke

Homberg schlug wirklich nach einer Weile die Augen
uf, und blickte wie irrsinnig um fich und war noch fso
sywach, daß er kein Wort reden konnte.
„Dieser Zustand tritt nach schweren Ohnmachten
nmer ein,“ tröstete der Arzt den Staatsanwalt, „und
ir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, den Herrn Kom⸗
nerzienrat zu retten.“
Man floͤßte dem Verwundeten wiederholt staͤrkenden
8 ein und nach einger Zeit wurde sein Befinden ein
esseres.
Auch der betäubte Diener atmete wieder leise, lag
her immer noch wie betäubt auf seinem Bette.
Der Slaalsanwalt und der Kriminalinspektor hatten
azwischen noch das Verbrechen des Raubes und Diebstah⸗
GImerienrats eigentlich fest aestel
            
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