Full text : Dudweiler Zeitung

Lokale
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der Bauer aus dem Hause gelaufen und will die bundbe—
nützten Sünder verhauen. Doch die machen sich eiligst aus
»em Staube. Nur ein Bürschchen, das nur ein Zuschauer
»es Schauspiels gewesen, bekommt unschuldigerweise eint
erbe Ohrfeige von dem ergrimmten Eselbesitzer. Beid
dände vor die Augen hallend, geht er heulend davon, und
ennt gerade gegen seinen gestrengen Ordinarius an. Klatsch
itzt die zweite Ohrseige auf der anderen Backe: „Junge paß
uf und renn deinen Lehrer nicht an!“ Der Tränenstrom
ießt stärker. Da kommt mit würdigem Schritt der Herr
Ddirektor die Straße hinauf und fragi den Sextaner seines
zymnasiums: „Nun, warum weinst du denn, Kleiner?“
Ja, Herr Direktor, der Herr Doktor X. hat mich geschlagen,
nd ich hatte dem Esel doch gar nichts getan!“ „Wos fäll
ir ein? Darfst du deinen Klassenlehrer Esel nennen ?“
ind auf der roten Wange brannte die dritte Ohrfeige.
Ruhrkohlenmarkt. Die Berg- und Hüttenmännische
zeitschrift Glückauf in Essen schreibt: Für den Eisenbahn—
»ersand von Kohlen, Koks und Briketts wurden im Ruhr—
zezirk drurchschnittlich arbeitstäglich an Doppelwagen, auf
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. * 35 —
In der Lage des Ruhrkohlenmarktes war im Juli keine
zesserung zu verzeichnen: die Beilegung der Arbeiterschwierig—
eiten im Baugewerbe und in der Eifenindustrie des Hagen—
z„chwelmer Reviers hat sich noch nicht in der Nichtung eines
Nehrbedarfs geltend gemacht. Zwar stellte sich der Ver—
and im ganzen etwas höher als im Vormonat, da aber
ie Zahl der Arbeitstage größer war, ergibt sich, auf der
Urbeitstag berechnet, trotzdem ein Ausfall, eine Entwicklung
ie auch in der gesteigerten Zahl der Feierschichten zuw
lusdruck kommt. Der Versand über die Rheinstraße wan
mfangreich, wenn auch das Hochwasser verschiedentlich Stö—
ungen im Hafenbetrieb zur Folge hatte.
In Fettkohlen sowie in Gas- und Gasflammkohlen
at sich der Absatz im Juli ungefähr auf der Höhe des
Zormonats gehalten. Die Bestände in allen Sorten waren
hr erheblich.
In Eß- und Magerkohlen machte sich in den für die
Industrie bestimmten Sorten wie bisher Absatzverlegenheit
jeltend, dagegen zeigte sich in der Abnahme von Haus—
»randkohlen eine kleine Besserung.
Der bereits im letzten Bericht erwähnte Rückgang im
Lersand von Hochofenkoks setzte sich im Juli fort. Auch,
„ie Ausfuhr über See sowie der Versand in Gießerei—,
zrech- und Siebkoks blieben hinter der in Aussicht ge—
sommenen Ziffer zurück, so daß es nicht möglich war, die
dokereien in dem beschlossenen Umfang zu beschäftigen.
In Briketts zeigten die Markt- und Absasverhältniss—
»asselbe Bild wie in den Vormonaten.
Herrensohr, ). Aug. In der Nacht zum Santag
vurde dahier ein ganz gemeiner Bubenstreich vollführt
zur Primizfeier des Herrn Edmund Seibert waren Triumph—
ogen errichtet worden. An einem derselben wurde durck
zubenhände Fähnchen heruntergerissen und zerbrochen, die
Fähnchen zerrissen, ferner ein Teil des Triumphbogens voll—
sttändig zerstört. Man ist dem Verüber dieser Roheit, der
aus Dudweiler stammen soll, auf der Spur. Eine harte
Strafe dürfte seiner wohl harren.
Saarbrücken, 8. Aug. Auf das von der Generalver—
sammlung des Verbandes deutscher Kriegsveteranen an den
daiser gerichtete Huldigungstelegramm ist aus Schloß Wil—
helmshöhe folgende Antwort eingetroffen: Se. Maj. der
Kaiser haben die Meldung von der seitens der Generalver—
sammlung in Aussicht genommenen Angliederung des Ver—
bandes deutscher Veteranen an den deutschen Kriegerbund
gerne entgegengenommen und sich allerhöchst gefreut, daf
die Einmütigkeit der deutschen Krieger bei der 40. Gedenk—
eier der ruhmreichen Schlacht bei Spichern in erhebender
Veise zum Ausdruck gebracht worden ist. Se. Majestäl
assen allen Beteiligten für das erneute Gelöbnis der Treu—
»estens danken. Auf Allerhöchsten Befehl der Geh. Kabi—
iettschef von Valentini.
Landsweiler-Reden, 9. Aug. Hier wurde am Sams-⸗
ag nachmittag ein Zeinhalb Jahre alter Junge von einem
uhrwerk überfahren und getötet. Das Kind lief direkt
———
zolizei nahm hier eine Haussuchung bei einem Manne vor
er im werdacht der Falschmünzerei steht. Ueber das Er
‚ebnis ist noch nichts bekannt geworden. (Sbr. Volksztg.)
Michelbach, . Aug. Im benachbarten Limbach gof
ine Frau Petroleum in das noch glimmende Feuer, wo—
ei die Flamme in den Behälter schlug und explodierte. Di
Frau erlitt dabei derart schwere Brandwunden, daß nac
sualvollen Stunden der Tod eintrat. (Sbr. Ztig.)
Merlenbach, 9. Aug. Freitag nachmittag wurde der
zergmann B. aus der Kolonie durch die Gendarmerie den
Untersuchungsrichter aus Saargemünd im hiesigen Gemeinde—
aus vorgeführt. B. soll sich an seiner 12jährigen Tochter
»ergangen haben, wobei er von einem Feldarbeiter ertappt
ourde. Die Verhaftung erfolgte schon vor einigen Tagen.
Hostenbach, 7. Aug. Ein Angler, der etwas zu tief
n seine Schnapsflasche geschaut hatte, fiel am Sonntag
»eim Angeln in die Saar. Vorbeigehende Männer befreiten
den Verunglückten aus dem nassen Elemente; die Schnaps—
lasche hatte er noch bei sich. Zhr, Nlkszta.
* Trier, 9. Aug. (Weinbergfrevel.) In der
etzten Zeit ist es wiederholt vorgekommen, daß den Win
ern an der Mosel über Nacht in der schändlichsten Weix
hre Weinberge zerstört worden sind. So fand der Win
er Theisen in Maringen am 10. Juni einen großen Teit
einer Rebstöcke von frevelnder Hand vernichtet. Mit Hilse
nes Polizeihundes wurde ein Kellereiarbeiter in Marin
sjen als Uäter ermittelt. Vor dem hiesigen Schöffengerich
zab der Beschuldigte die Tat zu. Der Amtsanwalt be
intragte eine Gefängnisstrase von einem Jahre. Das Ur
eil lautete auf eine Gefängnisstrafe von neun Monaten
ztrafmildernd kam in Betraächt, daß der Angeklagte mi—
em Geschädigten auf gespanntem Fuße lebte. — Vo
venigen Wochen hatte das gleiche Gericht einen Frevler
er ebenfalls Rebstöcke abgebrochen hatte, zu einem Jah.
zefängnis verurteilt. Uuch hier war das Motiv zur Ta
tdache. Die hohen Strafen scheinen zu wirken, denn seir
em Bekanntwerden des ersten Urteils sind neue Weinbero
cevel nicht zu verzeichnen.
* Saargemünd, 9. Aug. (Fermalmt.) Im Hayin—
jer Hochofenbetrieb wurde ein dreißigjähriger verheirate
er Hüttenarbeiter zermalmt.
*NAus Rheiunhessen, . Aug. (Stachelbeer—
neltau.) In der Gemeinde Bodenheim ist in den dor—
gen Gärten und Obstbaumantagen der amerikanische Sta—
sxelbeermeliau anitlich festzestesklt worden. Das Aꝛtstreten
Fieses gefährlichen Pi:zes wurde dadurch zum eriten Male
n Rheindessen festgestellt.
*Oppenheim, 9. Aug. (Wobkenbruch.) Ein star—
er Wolkenbruch ist üher de Weinberge und Felder unse
er Nachbargemeinde Dienheim niedergegangen. Das Was
er wälzte sich fußhoch durch die Straßen des Ortes. Di—
Vernberage haben besonders viel Schaden geliten

5

Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 9. Aug. Die Ermittelung in der Angelegen—
seit des Angriffes auf den Militärposten bei Nedlitz haben
u der überraschenden Entdeckung geführt, daß es sich dabei
illem Anscheine nach um Spionage handelt. Schon wieder—
jolt sind in letzter Zeit Versnche gemacht worden, sich in
»en Besitz deutschen Pulvers und deutscher Waffen zu setzen.
Auch hier dürfe wiederum ein solcher Fall vorliegen.
Hannover, 9. Aug. In der Kaserne des Trainbatail—
—
vagens die Leichen zweier Kinder entdeckt, die seit dem
30. Juli vermißt worden waren. Die Kinder sind vermut—
iich bei dem Versteckspielen in den Wagen gestiegen, und
iachdem der Deckel durch irgend einen Anlaß zugeschlagen
var, erstickt. Jetzt soll der Kasernenhof für Kinder gesperrt
verden.
Wien, 9. Aug. Wie die Neue Freie Presse erfährt,
hat Kaiser Franz Josrf dem Fürsten Nikolaus von Monte—
iegro anläßlich der bevorstehenden Jubiläums-Feierlich—
teiten zwei prachtvolle Vollblutpferde zun Geschenk gemacht.
Wien, 9. Aug. In der Hohentatra wurden von Forst—
»eamten zwei bereits in der vorigen Woche abgestürzte Tou—
risten noch lebend aufgefunden, die Bein- und Rückaratbrüche
erlitten hatten.
Rom, 9. Aug. Infolge des aufreibenden Dienstes bei
den Wahlen in Ronciglione, wo auch für kein Nachtquartier
»orgesorgt war, hat nach Meldungen von dort unter den
dorthin entsandten Carabinieri eine Meuterei stattgefunden.
Fünf Rädelsführer wurden verhaftet und in Ketten gelegt
Luxemburg, 5. Aug. Am 8. Juli 1906 fand ein
Zaaldiener an einem bewaldeten Abhang, kaum hundert
Meter von dem nächsten Häuserviertel und fünfzig von dem
südlichen Kopf der neuen Adolfbrücke, die Leiche eines
16jährigen Arbeiters mit Namen Pommerelle. Die Gurge'
war bis auf die Nackenwirbel durchgeschnitten und der
Körper war arg verstümmelt. Unterleib und Oberschenke'
wiesen zahlreiche, noch nach dem Tode beigebrachte Wunden
auf; der Mörder hatte ofsenbar noch auf die Leiche seines
DOpfers blindlings und wie im Taumel des Blutdurstes?
osgestochen. Alle möglichen Spuren wurden verfolgt
imdonst, der Schuldige wurde nicht ermittelt. Jetzt end
ich scheint Licht in diese dunkle Angelegenheit zu kommen
In Nancy wurde dieser Tage ein Zuhälter mit Namer
Rene Faure aus Saint-Nazaire unter dem Verdacht der
Ermordung oder der Mitschuld an der Ermordung de—s
Pommerelle verhaftet. Er war im Jahre 1906, zur Zeit
des Verbrechens, mit einem Kameraden namens Viot aus
dem französischen Heere desertiert und auf der Flucht auch
nach Rümelingen in Luxemburg gekommen. Dort bezeich—
neten mehrere Diebstähle die Spur der beiden. Dieser
Tage wurde nun der Luxemburger Staatsanwaltschaft aus
Zrüssel gemeldet, ein gewisser Rene Faure habe nach eine,
Verbüßung einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten einemn
Kellner anvertraut, daß er mit Viot den Mord in Luxem
hzurg begangen habe. Er sei darauf verschwunden und
verde sich uber Longwy nach Luxemburg wenden. Die
diesige Gendarmerie hielt zein wachsames Auge auf ihr
ind entdeckte ihn schließlich in Naney, wo ihr dann der
Inspektor der Sicherheitspolizei mit einem Agenten aus
dem Bett holte. Faure stellte wohl energisch in Abrede
iberhaupt im Luxemburgischen gewesen zu sein, mußte sich
aber schließlich zu einem Geständnis nach dem andern be—
quemen. Er erklärte, er wisse, wer den Pommerelle ge—
ötet habe, weigerte sich aber, einen Namen zu nennen
Liot, der nach seiner Rückkehr nach Frankreich in ein.
Ztrafanstalt gesteckt worden war, wird nächstens wohl auck
der Polizei in die Hände fallen. Die beide werden, falls
ie schuldig sind, in Frankreich abgeurteilt.
Sofia, 9 Aug. Als gestern Pioniere mit der Legung
iner Flattermine für das Freudenschießen anläßlich des
degimentsfestes beschäftigt waren, explodierte diese. Neur
zoldaten wurden getötet, ein Leutnannt und b Mann schwer
erwundet.
Mailand, 9. Aug. Bei der Besteigung des Monte
hrivola, eines 4000 m hohen Gipfels der Grajischen Alpen,
ind die beiden jugendliche Söhne des ehemaligen Unter—
taatssekretärs Segato Gerolam und Paolo Segato in einer
Wgrund gestürzt, wo sie gestern von zwei englischen Alpi
isten als schrecklich verstümmelte Leichen gefunden wurden
Bilbao, 9. Aug. Die Bergwerkbesitzer haben dem Mi
ister des Innern mitgeteilt, sie seien bereit, morgen die
Arbeit wieder aufnehmen zu lassen und den Arbeitern einç
vẽnischädigung zu gewähren, jedoch seien sie mit einer Ver—
ürzung der Arbeitszeit nicht einverstanden, ehe das Parla
nent zu der Frage Stellung genommen habe.
Madrid, 89. Aug. In Palosulce, einer Vorstadt Malu—
jas, explodierte, wie die „Frkft. Z1g.“ meldet, ein Dampf
essel. Ein Gießereigebäude wurde zerstört. Vier Versoner
vurden getötet, 22 verwundet.
Paris, 10. Aug. „Matin“ meldet aus Madrid: Di
heruͤchte, nach denen der Vatikan demnächst die Beziehunger
nit der Regierung wieder aufnehmen werde, dauern fort
Man erwartet, daß die Antwort des Vatikans auf die spa
rische Note zweimal durchgesehen, einmal vom Papste selbst
velcher einige Abänderungen wünschte.
Petersburg, ꝰ. Aug. In Kiew wurden zahlreich
Fälle von Bestechlichkeit und sonstige Mißbräuche der Be
imten der Gouvernements-Verwaltung festgestellt. Weite
ind ganz beispiellose Diebereien in der Waggonbau-Werk
tatt von Krinkow in der Nähe von Kiew entdeckt worden
kine Reihe von Schuldigen wurde verhaftet.
Petersburg, ꝰ). Aug. Professor Rein, der von der
ussischen Regierung zur Bekämpfung der Cholera abgesandt
vurde, hat vor seiner Abreise einigen Vertretern der Presste
erklärt, daß er die gegenwärtige Epidemie für staatsge—
ährlich und den Kampf gegen sie für eine Aufgabe vor
rößter Wichtigkeit halte.
London, 98. Aug. Nach hiet eingetroffenen Meldungenr
st zwischen San Franzisco und Santa Rosa ein Personen—
ug mit einer Lokomotive zusammengestoßen. 15 Personer
vurden dabei getötet, 12 schwer verletzt.
Newyork, 9. Aug. Auf den hiesigen Bürgermeister
ßaynor wurde bei seiner Einschiffung nach Europa an
zord des Kaiser Wilhelm der Große geschossen. Er ist
oahrscheinlich tötlich verletzt. Der Angreifer ist verhaftet.
zeine Person ist noch unbekannt. — Gaynors Angreifer
„eißt Gallagher. Er ist ein Angestellter des städtischen
dockdepartements. Er erklärte, Gaynor habe ihm der
rzebensunterhalt geraubt. Er gab vier Schüsse ab. Wegen
einer einschneidenden Reformen hatte Gaynor, der als ein
nöglicher Bewerber für die Präsidentschaft galt, sich viele
Feinde gemacht. Gallagher lungerte seit Wochen im Rat—
sjause herum, um Gaynor zu sprechen. — In dem Augen—
oͤlicke, wo das Attentat erfolgle, stand Bürgermeister Gaynor
zuf dem Oberdeck des Dampfers in Unterhaltung mit eini—
jen Freunden. Die Kugel drang in die linke Kopfseite ein.
Haynor hatte beabsichtigt, einon Mongt 2ur sfrholung naelt.
Nordeuropa zu reis⸗
Die Entwöhnung der Kinder ist oftmals eine recht
chwierige, weil dieselben die schwerverdauliche Kuhmilch
nicht vertragen können. Eine große Erleichterung bietet
zierbei des Nestle'sche Kindermehl, entweder allein mit
Wasser gekocht oder als dünnere Sunve der Milsch 2audeseß.

Zestheuahrte
Jesunde
und
magen F
sarmkranke F

—XL
SOuie
zchwãchliche,
in der knwuicklunq
Zzurückgebliebene
hinder.

F

Einladung.

Zu dem amSonntag, den 14.
ds. Mts. auf dem Bergfestplatze
hier stattfindenden Veteranenfest
aden wir sämtliche Veteranen der
Bemeinde, sowie die gesamte Bür—
gerschaft herzlichst ein!
Die am Festzug sich beteiligenden
Vereine werden gebeten, ja recht
dünktlich — 2 Uhr — auf dem
Marktplatz anzutreten.
Ddie Veteranen wollen sich um
h. Uhr nachm. an dem Lokal der
Wwe. Karl Riedschy einfinden. —
Der Festausschuß.

34

*

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(Turner.)
Am nächsten Freitag, nachmittags 6 Uhr Durchnahme der
* v
Ffrei- und Keulübungen
mit Musik
nuf dem Bergfestplatze Dudweiler.
Nur diejenigen Turner, die dieser Uebungsstunde beiwohnen
zönnen am Festsonntag berücksichtigt werden.
Der 1. Turnwart: Liebig.
zaison-Theater im Nassauer Hof.
— — — direktor: Anton Bräuning. — — —
—
Donnerstag, den 11. August 1910
Benefiz für Fräulein Toni Bräning.
⸗ v
Singvögelchen.
Operette in 1 Akt von E. Jakobson.
Hierauf:
Das Versprechen
2
hinter'm Herd.
Operette in 2 Akten von A. Baumann.
„Singvögelchen“ hat 6 Gesangsnummern.
Das Versprechen hinter'm Herd“ hat 8 Gesangsurmmern.
Mit der höflichsten Bitte, meiner Benesizvorstellung gefälligst ge⸗
enken au wollen. ladet hierzu ganz ergebenst ein
Toni Bräuning.
—— ——— ———— —
ge Ffür Blutarme 29
mpfehle: l t —

n Zante
orzüalicher Rotwein, von angenehmer milder Süße
Flasche 1.50 Mark.
Franz CLouis Wwe.
C. Troeger.
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