Full text : Dudweiler Zeitung

Gewitter ein, so wird es bis zu Ende sein. — Der Au
gust muß h haͤben, fonst wird der Früchte Zahl. und
Guüte begraben. — Je dichter der Regen im Auaust, ije
dünner wird der Most. .
Die Zunahme der Lebensdauer in Deutschlaud.
Aus den vom Raiserlich Statistischen Amt veröffentlichten
Sierbetafeln ergibt sich, wie ja nach den großartigen Jort⸗
chritten der medizinischen Wissen chaft es elbidersand
ich ist, daß im Lause von nur 20 Jahren die Lebens,
vahrscheiosichteit in allen Lebensaltern in Deutschland recht
Theblich zugenommen hat. Dieselbe betrug 3. B. mden
Jahrzehnt von 1871 bis 1880 für den 30jährigen Wan.
roch durchschnittlich 31,11 Jahre, während sie im Jahr—-echut
 1391 1900 33,16 Jahre betrug. Die Zuuahme der
Labenswahrscheinlichleit ist am stärksten in den J jüngsten
enee was sich aus der weitge heuden Saãuglings.
fürsorge der letzten Jahrzehnte leicht erklären läßt. Si⸗
ist für männliche Kinder unter 109 Jahren un 4,98 Jahr
gestiegen, d. s. mehr als 10 Prozent. Wie bekannt, ist
die Lebenswahrscheinlichkeit des weiblichen Geschlechts in
allen Lebensaltern größer als die des männlichen, daraus
erklären sich die beseren Zahlen, die sich jür das weib—
liche Geschlecht ergceben. Bei diesem beixug innerhalb 20
Sahren die Zunahme der Lebenswahrscheinlichkeit für Ken
der bis zu 10 Jahren 5,52 Jahre, im 30. Lebensjahre
stehen sich welbliche Personen immer noch geneu Jahr
günstiger als männliche und selbst im 1009. Lebensjahre
wo bis jetzt die Frauen etwas ungünstiger abschnitten,
sind die Zahlen sür weibliche Persenen besser. Für 100—
jährige Männer betrug nümlich im Jaßrzebnt 1871-80
die Lebenswahrscheintichfeit noch 1,39 Jahr, für weib—
liche nur 1,24, im Jahrzehnt 18531 -1900 stieg sie für
männliche auf 1,36, für weibsiche auf 1,67 Jahr, die Zu—
nahme betrug bei Männern »afe 000 Jabhr bei Frauen
2,41 Jahr.
Soubrette und Reichskaänzler. Im Augustheft von
Velhagen u Klassings Monatshefien veröffentlicht Memor
Wien) personliche Errunerungen an die Gallmeyer unter
dem Tite!: „Das Trauerspiel der Wiener Lustigmacherin“
ind schildert eine Begegnung der berühmten Soubrette und
dem Reichskanzler Graf Beust — zwei echten Wiener
Spottgeistern, freilich von grundverschiedenem Herkommen.
Fraf Beust hatte sich der Gallmeyer auf einer Soiree vor—
tellen lassen, beide gerieten alsbald in ein Theaterge—
präch, und da hatte die Gallmeyer auch schon die Asso—
nanz zwischen ihnen beiden gesunden: „J bitt' Ihnen,
Fx'llenz, Politik oder Theater, alles eins, dort Komödie,
da Komödie! Ex'llenz spiel'n Ihre Roll', wie i die mei—
anige.“ Lächelnd meinte der Kanzler: „Nur mit dem Un—
terschiede, daß Sie immer gefallen und von Publikum
und Kritik nur Schönes zu hören bekommen. Aber was
alles muß ich anhören, und welche Kritiken muß ich mir
efallen lassen!“ „Uijeh, Er'llenz“ — fiel sie ihm in das
Wort — „und i erfcht! Maan's, i werd' nit verriss'n.
Alles eins, sag' i Ihnen, Ex'llenz, alles nur Komödie,
ind anmol erlebt's jeder, daß er ausgespielt hat, in der
Politik, im Theater — i, wie Sie, Er'llenz ...“
Die Hotelinspektorin. Ein neuer Frauenberuf ist
zurch die „Hotelinspektorin“ entstanden. Turch die Flucht
der großen Korridore sieht der Gast in manchen Hotels,
wenn er zufällig ein Frühaufsteher ist, schon bei Tages—
grauen eine Dame wandern, die mit kritischem Blick die
Arbeit der Hoteldiener und Stubenmädchen mustert. Es
ist dies die Frau Hotelinspektorin, deren Tätigkeit schon
zei Nacht beginnt, und die für die innere Einr'ichtung der
Zimmer insbesondere verantwortlich ist. Will ein Hotel—
Jaft sein auf längere Zeit gemietetes Zimmer nach be—
sonderen Wünschen ausgestattet haben, so ist es die Frau
Hotelinspektorin, die mit feinem weiblichen Instinkt das
Richtige trifft. Hierzu kommt, daß es den weiblichen Ho—
telgästen angenehmer ist, Spezialwünsche einer Frau als
einem Manne vorzutragen. Die Hotelinspektorin muß fer—
ter während des ganzen Tages die Koutrolle über das
Personal ausüben. Die Wertschätzung dieser Dame erhellt
»araus, daß der Internationale Verband der Holelbesitzer
einen besonderen Stellennachweis für diese Hoteldamen
eingerichtet hat.
Ein Gymmnasiastenstreich. Mit der schnellen Ent
vickelung der modernen Technik schreitet auch die Phanta—
sie unserer Schuljugend vorwärts. So ist es denn nicht
gerade verwunderlich, daß ein Knabe ein „Opser“ der
Aviatik geworden ist. Allerdings handelt es sich hier
um ein ganz absonderliches Opfer. Vor einigen Tagen
traf hei der Direktion einer Bank in Schsneberg ein Brie
ein, in dem ein Rentier, der bei der Bauk ein erhebliches
Guthaben hat, die eigenartige Bitte aussprach, man möchie
ihm unter einer näher bezeichneten Chifsre die Summe
von 40 000 Mart nach dem Hauptpostamt in Schöneber
schiclen. Die Bank schöpfte natürlich fofort Verdacht, daß
hier irgendein Schwindelmanöver versucht werde, imd be
nachrichtigte die Kriminalpolizei. Eine Nachfrage bei den
Rentier ergab, daß er nicht das Geringste von dieser son
erbaren Depotüberweisung wußte, und außerdem war
»er Brief mit kindlichen Schriftzügen in keineswegs ge—
chäütsmäßigen Formen ageschriepen Die Bank sandte aäus

zeranlassung der Polizei einen fingierten Brief nach dem
bostamt, wo es am nächsten Tage obne Schwierigkeit ge—
ing, den Missetäter zu verhaften. Er entpuppte sich als
er sechzehnjährige Sohn einer angesezenen Familie in
Steglitz. Er besucht noch das Gymnasium und gab sein
zerschulden ohne weiteres zu, versicherte aber tränenden
luges, daß er keine böse Absicht gehabt habe. Die glän—
enden Flugleistungen des Apigtikers Grade hätten ihn
derartig begeistert, daß er den Enischluß gefaßt habe, sich
inen gleichen Apparat zu bauen. Nur zu diesem Zwechkh
rabe er das Geld nötig gehabt. Wenn er in späteren
zahren ein berühmter und reicher Mann geworden sei,
»ann habe er das Geld dem Rentier zurückerstatten wol—
en. Die Polizei nahm den jugendlichen Phantasteu in
daft und lieferte ihn nach Moabit ein, wo er über die
dunst zu fliegen, wohl einige Zeit nachdenken kann.
RNettungsdienst im Tierreich. Eine ganz erstaun
liche Beobachtung, die dazu führt, auch in winzigen Tierer
„menschliche“ Eigenschaften zu vermuten, berichtet Dr. El
zie in einer Zuschrift an die Wochenschrift „Nature“. Je—
»er hat wohl einmal von den sogenannten Essigälchen
gehört, die mit einem ganz entsprechenden lateinischen
Namen in der Wissenschaft als Anguillula aceti bezeichnet
verden. Von den Essigfabrikanten werden sie nicht be—
onders geliebt, weil sie die Essigpitze, die für die richtige
Härung verantwortlich sind, in ihrer nützlichen Verrich—
ung stören. Man muß schon ein sehr scharses Auge ha—
yen, um diese zu den Fadenwürmern gehörigen Tierchen
dahrzunehmen, denn sie erreichen eine Länge von höch
rens 2 Millimesern, so daß in einem Essigtropfen ein«
nauze Menge von ihnen Platz finden kann. Einen sol—
hen Tropfen hatte nun Dr. Eigie unter dem Mikrostop
und versolate mit diesem sorgsam die Bewegungen der
leinen Würmere Plötzlich war einer von diesen „gestran
det“, nämlich in einen Teil der Flüssiglkeit geraten, wo
diese zu fsach war, um dem kleinen Wurm noch ein wei—
seres Schwimmen zu gestalten. Das Tierchen suchte sich
durch heftige Bewegungen aus der Gesahr zu befreien,
was ihm aber um so weniger gelang, als der Essigtrop
sen immer mehr verdunstete, die Flut also immer flacher
virde. Ais das Aelchen gerade im Begriff zu sein schien
seinen Geist auszugeben, kanien zum größten Erstauner
es Beobachters drei oder vier seiner Geschwister ange
chwommen und zwängten sich durch die Untiefen hin
zurch bis zu ihrem gestrandeten Kanteraden. Mit dem
Mut der Verzweissung zogen und zerrten sie an ihm her
uim und brachten es wirklich zustaude, ihn nach den tie
seren Teilen der Flüssigkeit hinzuschleppen, die sie gerad
ioch rechtzeitig erreichten, um jenes und ihr eigenes Le
den zu retten. Dr. Elgie nennt diese Beobachtung das
nerlwürdigste Ding, von dem er je in der Welt des
dleinlebens Zeuge gewesen sei.
Der Nachtwandler“. Auf einer Nachtwandlung ist
ein 18 Jahre alter Russe namens Sender Jagla über—
ascht worden. Der junge Mann mietete sich unter dem
Namen Alex Goldberg, Sticker aus Kalisch, in einem
Berliner Fremdentogis in der Liniensiraße ein Zimmer.
Eine halbe Stunde später sah man, wie er über den äu—
ßeren Mauersims hißnweg durch das Fensier in ein Neben—
zimmer stieg, das ein anderer Gast gemietet hatte. Als
er in diesem Zimmer ertappt wurde, bestritt er jede Ab—
iicht eines Diebsiahls, behauptete vielmehr, daß er gar
nicht wisse, wie er in das fremde Zimmer hineingekom—
men sei, denn er sei Nachtwandler. Der Verhaftete, der
ruch der Polizei gegenüber erst seinen falschen Namen
»eibehielt, wurde als der Sticker Jaala aus Kalisch fest
——

chiedenen Gebiete melden. Ju Hamburg regnete es gestern
n Strömen von morgens 10 Uhr abꝛ: Die UÜberschwem—
nungen in einzelnen Stadtteilen wurden im Laufe des
Tages so groß, daß gegen Abend der Verkehr auf zwei
lektrischen Vorortbahnen völlig unterbrochen werden mußte
Die Feuerwehr wurde ununterbrochen zur Hilfe herbeige
rufen und mußte über 40 Keller auspumpen. »— Au—
Rordhausen meldet man. daß der heftige Regen die Zuflüss—
»er Werra und Line aus dem Thüringer Wald über ihr
Ufer getreten sind. In den Talniederungen sind große
Strecken überflutet. Der durch das Hochwasser angerichtet
Zchaden ist sehr beträchtlich. Aus Görlitz laufen betrübend
dachrichten ein, nach denen in der Ebene von Görlitz und
Zzittau durch Uberschwemmungen, die Hochwässer verürsach
en, der größle Teil der Ernte vernichtet ist. In jenern
hegend wurden am gestrigen Nachmittag bei einem schweren
dᷣewilter 4 Gehöfte durch Blitzschlag eingeäschert.
Hassel, 4. Aug. Heute nacht starb plötzlich die 10
ährige Tochter des Eisenbahnangestelllen Christian Osthafs
Das. Mädchen hatte VRflaumen gegessen und darauf Butter
nilch getrunken.
Innsbruck, 4. Aug. Tr. Wilhelm Güdker aus
Reichenstein in Schlesien wurde beim Besteigen des Zinker—
hutl von einem Steinschlag überrascht. Ein Bein wurde
hm vollständig zerschmetlert. Er wurde ins Insbrucker
dospital gebracht, wo er hossnungslos darniederlieat. Sein
Begleiter wurde leicht verletzt.
Zürich, 4. Aug. In der Schweiz ist insolge Welter—
turzes in dem höheren Gebirge wieder Schnee gefallen und
ahlreiche Bergpartien werden durch das schlechte Wetter
in den Schutzhütten zurüekgehalten. — In den Greizer
Alpen stürzte ein junger Kausmann aus Bern beim Edel—
veißpflücken 150 Meter tief ab, sodaß er tot mit zerschmet—
ertem Schädel liegen blieb. — Vorgestern nachmittag ver—
rrte sich eine Kolonne von fünf Personen am Gotthard,
dabei stürzte der Bankier Blendinger-Hizel aus Basel ab
und war sofort tot. Ein Verner Herr wurde mit seiner
Frau und zwei Kindern in die Tiefe gerissen. Die Frar
ind ein Kind wurden schwer verlekt. der Herr und das
indere Kind leichter.
London, 4. Aug. Aus Kalkutta wird gemeldet, daß
n Bengalen wieder zahlreiche Verhaftungen wegen Hoch—
»errats stattgesunden haben. Während die Polizei in
Kalkutta eine Cocain-Hölle aushob, ergriffen einige Männer
den die Beamten begleitenden Syikel und schnilten ihm
die Kehle durch.
Berlin, 5. Aug. Wie vWceriünier, sind die wrundzuge
ur ein neues Patentgesetz im Reichssamt des In
ern sestgestellt. Es soll im nachsten Winter der öffent—
lichen zeritik unterbreitet werden, den Reichsstag also in
der nächsten Sefsion noch nicht beschäftigen. Es wird sich
bei dem Entwurf in erster Linie um eine Umgestaltung
des Verfahrens, besonders in Bezug auf die Fristen und
sßebühren, sowie um die Wahrung der Erfinderrechte de,
Angestellten handeln.
Wien, 5. Aug. Die japanische diegierung hat
nun auch den österreichischen Handelsvertrag gekün—
digt und sich gleichzeitig bereit erklärt, in neue Ver—
handlungen einzutreten.
Haag, 5. Aug. Prinz Heinrich der Niederlande
zog sich bei einem Sturz mit dem Rade einen Bruch
des Schlüsselbeines zu.
London, 5. Aug. Das GExelutivkomitee im Schiffs—
haugewerbe hielt in Califle eine Sitzung ab, um zu ei—
iem auf den Elydewerft ausgebrochenen Streik Stel—
lung zu nehmen. Es wurde beschlossen, alle Mitglieder
der Verbände der Kesselschmiede und der Schisffs—
zimmerleute am 13. August aus zusperren, wenn
die Ausständigen nicht zur Arbeit zurückkehren.
Konstantinopel, 5. Aug. Blättermeldungen zufolge
ind mehrere kriegsgerichtlich Verurteilte in Rhodos an
Bord eines belgischen Dampfers geflhüchtet. Die Aus
lieferung der Flüchtlinge wird seitens der Belgier ver
weigsert do es a um vritsche Verbrecher handle.
— — ——
„BDas liebe Geud. Sochter: „Ich weiß, Papa,
der Rechtsanwalt liebt mich; daß er mich heiraten wird,
ist keine Frage.“ — Vater: „Doch, mein Kind. es ist so—
gar eine Preisfrage.“
*Boshaft. Junger Schauspieler: „Seit ich mir
meine ersten Lorbeeren geholt habe, kann ich nachis nicht
mehr schlasen.“ — Aelterer Schaufpieler: „Na, dann wirst
Du halt Ungeziefer in Deiner Bude haben.“
*zKolossale Beherrschung. Onsel (zu dem
Neffen, der Student ist): „Aber Fritz, Du hast doch gar
ucht ein bißchen Selbstüberwindung! Heute hast Tu we—
der elf Maß getrunken!“ — Nesfse: „Oho! Onkel, gerade
jeut hab' ich mich lolossal beherrscht, ich trinke sonst im—
nuer elf Maß und einen Schnitt

Athletenclaub Siegfeied.
Montag, den 8. ds. Mts
norgens 9 Uhr
AUebungsstunde.
Mittags 3 Uhr
VBersammlung.
Die Togesordnung wird in de
dersanenlung bekannt gegeben.
Der Vorstand

— ⏑ ⏑⏑———
arecemont
— α
——— —2
αιααααο9,
— Ernst Locilsce —
IDroquerie.

Dieser Brief

bestätigt Ihnen, was nuzählige Hausfrauen
längst wissen. Ihre alte erfahrene Tante
rät Ihnen darin, zum Waschen doch ja
nich s anderes zu nehmen als Flammier's
Seise und Seifenpulver. Sie habe alles
ausprobiert und verwende nun nichts an—
deres mehr, denn etwas besseres für die
MWäsche naehe oes einfach nicht

oc οαα
Luftkurort Birkenfeld.
Gesunden und angenehmen
Ferienaufenthalt können 223
Kinder oder junge Mädchen er—
halten bei billiger Pension.
Frau J. Werry
Birkenfeld (Fürstentum)
Untere Bahnhofstraße. —
Näheres zu erfahren in der Expd.
—8 —
— ð
6 cate.

Neueste Nachrichten und Telegramme.
Trier, 4. Aug. Für die Trierer Flugwoche und den
Fernflug Trier-Metz wird das Progromm bekannt gegeben,
aus dem Nachstehendes hervorzuheben ist: Am 25. und 286.
Septeiber ds. Irs. finden Vorflüge in Trier statt. Für
die Wettflüge sind bestinmt der 27.. 28., 29., 30. Sep—
tenber und der 1. Oktober. Am 2. Oktober soll der Fern—
lug. Trier-Metz stattstuden.
Trier, 4 Aug. Tie von dem Verein der Weinguts—
»esitzer vonn Mosel-, Saar⸗ und Ruwergebiet aus der Well—
russtellung in Brüssel ausgestellten Weine wurden durch den
„Grand-Prix“ ausgezeichnet.
Duisburg, 4. Aug. Bei Bohrungen an der Ruhrnmün
dung wurden abermals bedeiltende Kohlenfunde gemacht.
München, 4. Aug. Heute Vormittag stürzie sich von
der 25 Meter hohen Groß-Hesseloher Eisenbahnbrücke ein
Mann in die hochgehende Isar. Wasserbauarbeiter relteten
ihn zwar, doch ist er lebensgefährlich verletzt. — Der Gast—
wirt Bissinger tötete sich heule Mittaa. indem er sich ein
Messer ins Herz stieß.
Berlin, 5. Aug. Die Reichshauptstadt wurde gestern
wiederum von einem schweren Wolkenbruch heimgesucht,
wodurch Straßen und Plätze überschwemmt und der Verkehr
nehrfach unterbrochen wurde. — Aus dem Reiche irefsen
heute früh Teteoramme ein, die arxoße Unwetter aus —

Samstag nachmittag vird
Rindfleisch roh u. gekocht
das Pfund zu 35 Pfg. verkauft.
Die Schla⸗ Jerantnn
Bedrucktes
24.
ungs-Papier
7 Pfund 50 Pfg.
wer

18

J Samstagꝗ
6. Auqust
Beachten Sie *
unsere D
Schaufenster!
— XNur 5 Tage!: ——

— —

Sonntaꝗ
7. Uno

Montaq

Dittwoch
10 Nugust
7* Beachten Sie
e— — 6
5chaufenster

Dienstag
q. Auqust

5—

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in
— si je, s —EV rümpfe Un — u —W
Während der Ausnahmetage ist ein Besuch im Hamburger Engros-Lager für jede Hausfrau lohnend.
Soweit Vorrat reicht! Auf CExttatischen ausgelegt. Soweit Vorrat reicht!
für Domen u Kinder sind vollständia lang u. weit u. bestehen nur aus guten erprobten Qualitötoen
ug
7 posen Sommerwaren wie Wäsche, Strümpfe, Hand—
schuhe uswp. Auf Extratischen ausgelegt.
Weit unter Preis.
Günstiaste Gelegenheit zu billigem Ankauf.

J —
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—
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IIS— — —
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Brotze 10 38 Pfa. Größze 80 45 Pig.“ Groͤhe 36 48 Pfo
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