Zelbstinord. In Wandsbeck bei Hambvur
—— Ab alte Goldschmied Baygardt in sei—
er Wohnuug im Bett erschossen aufgefunden. Vor dem
Bett lag die um 2 Jahre ältere Frau, die sich durch ei—
gen Schuß in die Brust tödlich verletzt hatie. Das Motir
des Doppel⸗Selbstmordes ist noch nicht belannt.
Folgenschwere Gas-Erplosion. In dem Hause
5inbaumstraße 3 in Vres! au machte sich Mittwoch Abend
der 8 Stunde ein inten rer Gasgeruch bemerkbar. Der
gasgeruch war am sarkf en im Erdgeschoß, wo eine Woh—⸗
ung leer stand. Unvorsi htigerweise bettat der Hausmei—
ster diese Wohnung mit einem offenen Licht. Kaum hatte
die Räume bereten, als eine heit ge Erplosion erfolgte,
Zämlliche Fonfer flogen heraus und der hintere Teil des
daufes frürzte krachend in sich zusammen Auch in der
deileren Umgebung wurden die Terst. richeiben zertrümmert.
Unter den Trümmern lagen meyrere Personen begraben.
die Feuerwehr wurde alaͤrm'ert und nach turzer Zeit wur.
den zwei Personen als Leichen heworgezogen. Es waren
der Lehrer Platzet und ein alter Mann, der im Augen⸗
hzück der Katastrophe an dem Hause vorübergegangen war
ud von den Mauccelen zu Boden gerissen wurde. Un—
er den Trümmern liegt noch ein sechsjähriges Kind des
Lehrers, das sicher auch bereits tot ist. Von den übrigen
Bewohnern des Hausfes wurden 5 schwer verletzt. Der
dausmeisier selbst, der die Explosion verschuldet hatte, kam
mit leichteren Verlerungen davon.
Großer Brand. Die un zarische Ortschaft Hadant
wurde von einer großen Brand⸗gatastrophe heimgesucht.
deber 50 Wohnhäuser samt zahlreichen Wirtschaftsgebäu—
den wurden ein Raub der Flammen.
Explosion eines gelandeten Luftballons. Als
hei La Morlaye ein Freiballon der aeronautischen Gesell⸗
schaft landete, geriet das Gas des Ballons bei dessen Ent—
derung in Braͤnd. Durch die Erplosion wurden die dre
Zufischiffer, dze den Korb bereit. verlassen hatten, sowie
einige andere hinzugekommene Leute zu Boden geschleu—
deit' und zum Teil durch Brandwunden verletzt. Die Er
plosion hatte ein Radfahrer verschuldet, der rauchend der
Fasentleerung zugesehen hatte.
Verhaftung. Der Chef des Petersburger Unter
suchungsgefaäͤngnisses Staatsrat von Koschnowti ist wegen
Unterschlagung verhaftet worden.
Der Ausbruch des Aetna. Aus Nicolosi wird
gemeldet: Der Lavaausbruch nimmt zu. Ein Strom von
300 Meler Breite woalzt sich mit 4 Km. Geschwindigkeit
quf Nicolosi. Der Wind träat heißen Qualm und Stichk⸗
dämpfe in den Ort.
„Ich geige nämlich.“ Folgenden hübschen Beitraf
ur Charakecissit Joseph Joachims sender der „Voss. Z.“
zeh. Rat Prof. Tr. Wilhelm Ebstein (Göttiungen): Es
bar am 1. September 1894, an einem Sonntag, als ich
nich nach beendeler Krankenvesie in mein Sprechzimmer
n der medizinischen Klinik begab. In desen Vorzimmer
tand Joseph Joachim, wel ver mich sprechen wollte, ans
Fgenster gelehnt. Ich lud ihn sogleich ein, näher zu tre—
en. In meinem Sprechzimmer lag auf dem Schreibtisch
Joachims V'isiten?'arte. Er erössnete mir sofort, daß er
sich um Rat fragen wolle, weil der Zustand seiner Hände
hm Sorge mache. Ich beabsichtige hier durchaus nicht
nich in eine weitläufige Krankengeschichte zu vertiefen
Ver Gelegenheit gehabt hat, sich des Meisters Hände ir
einen spaäteren Lebensjahren anzuschauen. dem werden
venn er in medizinischen Dingen Laie ist, seine geschwol
enen Fingergelenle aufgefallen sein. Nach einer eingehen
en Untersfuchung Joachims, die durch dessen Mitteilungen
iber die Entwickelung seines Leidens ergänzt wurde, tra
ch meine Anoronungen betreffs der Behandlung und äu
zerte mich über die Natur des Leidens. Hierauf erkun
igte sich Joachim sehr eingehend über die Aussichten, die
hh ihm für die 3. unft, betreffs der Gebrauchsfähigkeit
einer Hände, eröffnen könne. Ich sagte ihm, das Leiden
ei nicht so schlimm, man dürfe sogar hoffen, daß es sich
illmählich noch etwas bessern werde und daß zu erwar—
en sei, daß eine schwere Beeinträchtigung der Gebrauchs—
ähigkeit der Hände als ausgeschlossen angesehen werden
ȟrfe. Dieser Bescheid erleichterte Joachim ersichtlich, und
x sagte, daß er über die Aussichten, die ich ihm eröffne
sjabe, sehr erfreut sei: er brauche notwendig seine Hände
er geige nämlich!“ Ich versicherte den Meister, daß mi
dies wohl bekannt sei!
Die windigste deutsche Großstadt! Bekanntlich
verden jetzt regelmäßige Luftschiffahrten zwischen einzelner
Städten geplant. Da jedoch auch die Lenkballons noc
ꝛom Winde abhängig sind, war es von Wichtigkeit, Ge
tdaues über die Windrichtung und Windstärke in den ver
chiedenen Gegenden sestzustellen. Das Resultat dieser Er
nitterungen liegt nunmehr vor und man berichtet in de
„Deutschen Revue“ darüber. Demnach hatten im Jahr«
urchschnittlich Celle 2,2, Berlin 4, Breslau 4,4, München
5,3, Aachen 19, Friedrichshafen 24, Straßburg 28, Me—
nel 32, Darmstadt 36, Hamburg 37, Posen 46 Sturm—
age. Vosen ist demnach, abgesehen von einzelnen Hafen
tädten, die windigste deutsche Großstadt und daher ver—
nutlich ein Dorado jür Glaser und Dachdecker Dieĩert
*
Spielplan
des
i
ttadttheuter, Ensemble Judweiter
im Saale
ä
„Nafsauer Hof“ (Inh.: K. 86slag).
Freitag den 1. April abends 8.10 Uhr
Fräulein Flama
Lustspiel in 3 Akten.
v *. b !
Freibank.
Zeute nachm. wird
as Pfund zu 35 und 40 Pfg. verkauft.
Morgen nachmittag
* v *
gekochtes Riudfleisch 35
Die Schlachthofverwaltung.
Bringe in . mea reichsortiertes Lager in
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weih, braun u. grau Emaillegeschirr, Guh—
*
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zu erfragen bei Wer Steéellung sueht ver
2 ange sofort Deutschlands Neuest.
zchlohermeister Jennewein Valanzaposi, Berun o. 34.
zorrang wird ihr wohl keine andere Stadt streitig ma—
jen wollen.
Die verräterische Ansichtskarte. Aus Neustadt
. d. H. wird der „Fr. Zig.“ folgendes orginelles Ge—
hichtchen erzählt: Cinen argen Possen hat eine Ansichts⸗
arte einem hlesigen Tagner gespielt. Er hatte bei der
uständigen Behörde ein Gesuch um Krankenunterstützung
ingereicht. Das Gesßach wurde jedoch in der letzten Stadt—
atssitzung abgelehnt. Die Gründe, durch welche diese ab—
ehnende Haltung bestimmt wurde, entbehren nicht eines
tark komischen Beigeschmackes. Der beir. Tagner hatte
ich nämlich während der Zeit, in der er sich als „krank“
ingemeldet hatte, gegen Entgelt an das Komitee des hier
‚eranstalteten Winzerzuges verdingt, wo er bei einer Fest—
zruppe eine stumme Rolle zu übernehmen hatte. Dieser
Lerpflichtung ist er auss peinlichste nachgekommen. In der
Stadtratssitzung wurde zum Beweise desen eine Ansichts—
arte herumgezeigt, wie solche in verschiedensten Ausführ
—R
jergestellt wurden. Auf dieser Ansichtskarte, die durch Zu
sall — oder vielleicht durch das Wohlwollen irgend eines
guten Freundes des inzwischen „wiedergenesenen“ Tagners
— in die Hände der Behörde gelangt ist, war der so
schwer „Kran'e“ gencau zu erkennen, wie er vergnügt auf
einem Festwagen saß. Die Ansichtskarte läßt noch erken
nen, daß er von seinem Postament mit einem kreuzfidelen
gesicht herab auf das spalierbildende Publikum blickte.
Inter diesen Umstaänden glaubte der Stadtrat, seine Kran—
enunterstuͤtzungspflicht verneinen zu müssen, welcher Be—
chluß unter allgemeiner Heiterkeit einstimmig zustande
am. Der Taguner aber wird diese Ansichtskarte wohl mit
üßsaurer Miene betrachten, wenn er seine Ansichtskarten⸗
ammlung durchblättert.
Eine halbe Million für eine Perle. Eine der
zrößten Perlen, die je in die Vereinigten Staaten einge—
führt worden sind, wurde Ende der vorigen Woche von
einer New-Yorter Firma impo tlert und gelangte zunächst
zu der Zollbehörde, um auf ihren Wert abgeschätzt zu
verden. Die Perle ist birnenförmig und hat ein größeres
Zewicht als alle ähnlichen Schmuclsstücke, die seit langem
in das Land gekommen sind. Der Wert der Perle, die
ür ein Gehänge dienen soll, wird auf 100 000 Dollar
geschätt; der Zoll würde demnach 10 000 Dollar betra—
sen. Als Verkaufspreis werden 150 000 Dollar, jeden—
ralls eine Summe, über eine halbe Million Mark, ange—
geben. . WM.
Berechtigungo osien. Arf die Bekanntmachung im⸗
eres Herrn Bürgermeisters sei auch an dieser Stelle hin—
zewiesen. Die verehrl. Bürgerschaft wird gebeten, dieser
Bekanntmachung Aufmerksamkeit schenken zu wollen.
Telegramme.
Nennkirchen, 831. März. Aus der Konfirmandenspar⸗
asse tonnte diesesmal an die Konfirmanden eine Summe
»on ungefähr 4000 Mark gezahlt werden.
Saarbrücken, 31. März. Gerhard Offermann hier er
varb in Paris das Monovol für die Bleriotschen Flug—
naschinen im Regierungsbezirk Trier, die Reichslande und
»as Großherzogtum Luxemburg. Die e'ste Flugmaschine
rifft am 20, spätestens 25. Äpril bei Offermann ein.
Oberstein, 81. März. In einem Anfall geistiger
Umnachtung griff gestern die kinderlose Frau des Steuer⸗
mntsasfistenten St. zum Revolver und brachte sich einen
Schuß in die Schläfe bei, der sofort den Tod zur Folge
Jatte.
Diedenhofen, 81. März. Ein Opfer seines Berufs
vurde der Militäroberarzt Grimm, der zur bakteriologischer
Ztation im Bürgerspital abkommandiert war. Er wurde
aselbst vom Typhus ergriffen und starb nach wenigen
Tagen.
Kreuznach, 1. April. An der Nahe haben sich zwischen
Nünster uͤnd Sobernheim infolge der großen Niederschläge
in verschiedenen Stellen, namentlich in der Nähe von
Zzteinbrüchen große Bergrutsche ereignet. Bei Ebernburgç
enken sich von Tag zu Tag etwa 100 000 cbm Gestein.
zießden Bahndamm zu verschütten drohen. Bei Oderu—
jeim wurden verschiedene Steinbrüche zerstört.
Essen, 31. März. Auf der Zeche Dahlbusch in Rott
hausen, die der gleichnamigen Aktien Gesellschaft gehört
ereignete sich heute nacht bei der Vornahme von Repara—
luren eine schwere Schlagweiter⸗Explosion. Ein Bergmann
vurde kald'nach der Explosion tot zu Tage gefördert, 2
einer Kameraden sind in den Schacht gestürzt und konnten
noch nicht geborgen werden. Weiter haben ein Steiger
ind ein Arbeiler durch die Explosion schwere Brandwun—
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nnehmern und in allen durch Flakats kenntticuant verkaulse —ien.
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esucht. Nicht unter 16 Jahren
Wo sagt die Erxpedition ds. Bl.
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Iee. und trockens Sebuoppontlechte
Xrop Eema, Hantausschlago,
Solaꝝehidon. Beingonchwro, Aderoine,
boöuο Fiagot. alto Wunden
cind oft rohr hartauerie;
rxer bisher vergeblien dofte
ebhoilt aa wordon, Macho nooh einen
orsuch mit dot bestens bovanrien
Rino-Salhe
ift- a. ατotfroi. Does M. I. 1I60 2. A
—Daakeehroiben gehon tägltieb ein
Xur ocht in Originalpackung
roiasn- grn · rot updd mit Fema
ehbabert & Co. Wointohla-Drosdon.
FbAlsebuagen veiss wan zurüek.
Zu haben in des Apothokon.
Mbeitep
ier dieh anee — etwa 3 Wochen eine golder
Kravatten⸗Nadel
Beugsch n Sohn e
⁊ Der redliche Finder wird gebete,
Eingang neben dem Rathaus. ieselbe gegen gute Belohnuns
— — — — — — bzugeben in der Wirtschaft JIul
25 2 urieger. Luisenstr
Aus Elfaß⸗Lothriugen. Der 60 Jahre alte Wiri
»elt in Epfig reinigte sin Jagdgewehr. Dabei entlud
H ein Schuß used tötete den alten Mann auf der Stelle.
München, 81. März. In St. Jakob im Achenta,
ntzündete sich bein Böllerschießen der Pulvervorrat, wo—
urch drei Personen tötliche Brandwunden erlitten.
Wien, 31. März. Wie dem Wiener Abendblatt aus
Nicolosi telegraphirt wird, werden, wenn nicht ein Wunder
eschieht, Nicolosi, Belpasso und Borello spätestens in 48
ztunden von der Lava überflutet sein. Der Lavastrom ist
jon Nicolosi 8, von den andern beiden Orten 2 km. ent—
ernt.
Wien, 31. März. Kaiser Wilhelm bat an Kaiser
dranz Josef anläßlich des entsetzlichen Unglücks in Oetkörito
in Beileids-Telegramm gesandt.
Rom, 81. März. Aus Ricolosi wird von 2 Uhr heute
acht gemeldet: Die Lava nimmt erschreckend zu. Ein
ztrom von 300 Meter Breite wälzt sich mit 4 km. Ge—
hwindigkeit in der Stunde auf Nicolosi. Der Wind trägt
seißen Qualm und Stickdämpfe nach Nicolosi.
London, 30. März. Nach der heutigen Konferenz
zer Großbritannischen Bergarbeiter-Vereinigung wurde eine
Kesolntion bekannt gegeben, in der den Bergleuten von
Südwales der Rat erteilt wird, die Bedingungen onzu
iehmen, die in den Unterhandlungen zwischen den Gruben
»esitzern und den Bergarbeiter⸗-Delegierten aufgestellt wor
en seien. Die jetzt noch strittigen Punkte seien nicht
vichtig genug, um einen regionalen oder nationalen Sktreik
u fördern
Newyork, 1. April. 200 000 Bergarbeiter der Weich—
ohlengruben der Vereinigten Staaten sind in den Ausstand
zetreten. Sie verlangen eine bprozentige Lohnerhöhung.
die Vorräte der Gesellschaften an Kohlen werden auf eine
4tägige genügende Versorgung der Abnehmer berechnet.
Frankfurt a. M., 1. April. Wie der hiesige fran—
õosische Generalkonsul der „Fr. Zig.“ mitteilt, hat er ein
mitliches Telegramm aus Paris erhalten, wonach die An—
vendung des neuen französischen Zolltarifs auf den 1.
Juli dss. Is. hinausgeschoben wird.
Homburg v. d. H., 1. April. Die kaiserliche
Familie trifft am 2. April vorm. 1014 Uhr mit Son—
erzug hier ein.
Defssau, 1. April. Der Landtag nahm den Ge
etzentwurf an, der die Haftung des Staates für Amts
Fflichtverletzungen seiner Beamten bei Ausübung der öf
entlichen Gewalt regelt. Danach haftet der Staat aus
hließlich und unmittelbar.
Rom, 1. April. „Popolo Romano“, „Messagero“ und
Vita“ sprechen sich in sehr günstigem Sinne über die Zu—
ammensetzung des neuen Kabinetts aus. Dasselbe hat
ereits den Eid in die Hand des Königs geleistet.
Mainz, 31. März. Im Laufe des gestrigen Tages
jerrschte in der ganzen Provinz heftiges Schneegreiben.
zegen Abend trat Frost ein, der sich während der Nach
erart steigerte, daß die in prachwoller Blüte stehenden
)bstbäume schwer gelitten haben.
Herborn, 31. März. Auf dem Westerwald ist
ieuer Schneefall eingetreten. Es schneit, als ob wir mit—
en im Winter wären.
Vom Schwarzwald, 31. März. Bei beträchtli—
jer Kälte ist starker Schneefall eingetreten.
Marburg, 31. März. Im kurhessischen Oberhessen
aͤllt Schnee.
Wien, 31. März. Der gestrige überaus starke
Ichneefall in Wien hat nachts aufgehört. Die einen hal—
en Meter hohen enormen Schneemassen verursachen em—
findliche Verkehrsstörungen und richteten in den Gärten
roßen Schaden an.
St. Gallen, 31. März. Nach einem heftigen,
on Gewitter begleiteten Schneesturm ist die Temperatur
uf 6 Grad unter Null gesunken. Auf den Appenzeller
zergen liegt massenhaft Neuschnee. Der Verkehr ist er—
chwert; die knospenden Bäume haben starlen Frostschaden
rlitten.
Triest, 1. April. Eine furchtbare Boa, die eine Stun—⸗
dengeschwindigkeit bis zu hundert Kilometer erreichte, hat
vährend des gestrigen ganzen Tages (Triest und dessen
zanze Umgebung heimgesucht. Die Gewalt der Boa war
o groß, daß der Sturm den ersten Waggon und der Post⸗
vagen des vom Staatsbahnhof nach Parenza abgehenden
zuges umgeworfen und vollständig zertrümmert wurden.
die folgenden Wagen entgleisten durch diesen Unfall. Die
zassagiere der entgleisten Wagen eilten sofort den Verun—
lückten zu Hilfe. Von 12 Personen des ersten umge—
ürzlen Wagens fand man 4 tot vor, die übrigen haber.
neistens schwere Knochenbrüche davongetrage
*i. aui-22474
st
⸗
i
uge
ohne Lotfsuge in 338 und 686 Gold Feinge—
halt, die neuesten Mustor,“ “schmal und hoch
gewölbt, in größter Auswahl bei
Karl Illig
Uhren⸗ und Goldwaren⸗OGeschäft
Sudstraße 10.
— — — —— —
dudweiler- herrensohrer
e. G. m. u. H.
zu Vndweiler, Bureau Provinzialstt. 176.
Fele phon Nr. 259. Telephon
dasse geöffnet von 9 bis 12 Uhr, Nachm. von 2 bie 4 Uh
Soun⸗ und Feiertags geschlofsen,
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2Zeinbalb Millionen Mark,
erzinst Spar⸗ und Kapitaleinlagen in jeder Höhe auch vor
Nichtmitgliedern zu
4 ꝓCt.
immt für Daclehn
5 ꝓCt.
— —
Bekanntmachung
betr. Kohleniettelverteilung.
Die Kohlenzettel für 1910 der Gemeinde TDudweiler
verden verausgabt und zwar:
a) für den Ortsteil Herrensohr im Schulhaus Jobannestraße
27 daselbst am Samstag den 2. April er Vor—
nittags von 8 bis 11.39 Uhr und nachmittaas von 2 bis
5 Uhr.
b) für den Ortsteil Jägersfreude im Schulhaus Brunnen—
traße 1, am Mittwoch, den 6. April er. nachmittags von
130 Uhr bis 5.30 Uhr.
c) für den Ort Dudweiler imegroßen Saale des Herrn
Bayer hier, Provinzialstraße 204 und zwar: vom Buch—
taben Abbis einichl. N. am Tienitag, den 5. April er.
»ormitttags von 8 bis 12 Uhr und nachmittags von 2 bis
Uhr.
Von Buchstabe Nbis zum Schluß am Donnerstag,
en 7. April er., vormittags von 8 bis 12 Uhr, und
achmittags von 2 bis 5 Uhr.
An Kindern unter 14 Jahren werden keine Zettel ver—
bfolgt.
Dudweiler, den 31. März 1910.
Der Bürgermeister J o st.
— —— — —
Hekanntmachung.
Fine Damenuhr gesunden worden.
Der Eidentümer kann dieselbe auf dem hiesigen
Zolizeiamt (Fundbüro) in Empfang nehmen.
Dudweiler, den 31. März 1910.
Der Bürgermeister Jo
Bekanntmachung.
Zum Neubau eines 128lassigen Schulhauses für die Oristeil«
zerrensohr-Jägersfreude der Gemeinde Dudweiler sollen die einzel
len Arbeiten und Lieferungen im Wege der öffentlichen Ausschrei
zung vergeben werden, und zwar:
Los J Erd-, Maurer- und Steinhauerarboiten
Los 2 Schmiede und Eisenarbeiten.
Los 3 Eisenbetonarbeiten.
Los 4 Zimmerarbeiten. J
Zeichnungen und Bedingungen liegen auf dem Gemeinde⸗Bau—
mi (Rathaus 1. Stock Zimmer Nr. 2) während der Dienststunden
ur Einsichtnahme aus.
Die Verdingsunterlagen können gegen porto⸗ und bestellgeld⸗
reie Einsendung aon 3.00 Mk. für Loos 1; O.65 Mk. für Los 2;
.00 für Loos 8 und 1.10 Mk. für Los 4 (in bar) von dem Ge—
ieinde-Bauamt bezogen werden.
Zeichnungen werden nur bei Los 3 abgegeben.
y 8 find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift ver—
en, bis
Hienstag, 12. April 1910, vormittags 10 Uhr
uf dem Buüro des Unterzeichneten einzureichen, woselbst die Er—
ffnung der rechtzeitig eingegangenen Angebote in Gegenwart der
twa erschienenen Vewerber ersolgt. Zuschlagsfrist 14 Tage. Zu—
chlag vorbehalten.
Hudweiler, den 29. März 1910.
Der Bürgermeister Jo st.
Fdierepoh Grorg Pih
Scheidterstraße 24
mpfrehll in Flaschen und Gebinden
Unionbräu (Saarbrücken)
hell und dunkel
—orlbräu (München)
Naser.
J
J
w ——
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bo zeugen Sie sich, ceb die
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2 ih mulon san
desten chherig bebranet
ve allerhtzten srt.
erlangen Se 2c8—
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Poutstasgn satpron s
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diees atgsꝛtes fat tar ners egeee
0Efund
—DIAZe—
—⸗chweine⸗Poðrelfleisch
räpfe, Rippen, dicke Beine etc
amlich undersuchte, holsteinische
Ware) AM. 3.70
trrer, 25 Pfund netto A. 8.75
wale, hochfeiner Holstei⸗—
ischer Holänder 10 Pfd.⸗
)ostkolli Al. 3. 20
Gleler Fetrwaren⸗Verfandt⸗
haus Wiel.
. —— —— —