* Trier, 29. März. (Jum Familiendrama,
der Brauer Vetter, der seine beiden Kinder ermordete, ist
in den furchtbaren Verletzungen, die er sich beigebracht
jatte, gestorben.
mBoͤchum, 29. März. MMor d und Selbstmord.)
In dem Hause Jägerstraße 2 hat der frühere Werkführer
Wilhelm Brünsmann die neunzehn Jahre alte Tochter des
Nonteurs Loitmann arch zwei Revolverschüsse getötet und
dann auf die aleiche' Weise Selbstmord verübt. Brünk—
mann war früher bei der Bochum-Gelsenkirchener Straßen—
bahn als Werksührer tätig, aber wegen seines unsoliden
Lebenswandels aus dem Dienste entfsernt worden.
Butterboykott in Sicht. Ein großer Butterboykott
st in Sicht. Ter Ortsoerein der Maschinenbau- und Me—
allarbeiter Venlin hat beschlossen, vorläufig auf drei Mo—
naie keine Bulter zu lonsumieren. In etwa 14 Tagen bis
drei Wochen soll von samtlihen Arbeiterorganisationen der
Butterbonott auegesprochen werden. Es ist bekannt ge—
worden, daß in dem Nührraum der Buttergroßhändler noch
Taͤufende von Zenskern Brutter liegen, die bisher zurück—
gehallen wurden, um erhöhte Butterpreise herbeizuführen
Erplosion. Insolge einer Erxplosion in den Carbid—
werken“ in Muͤhltal bei Bromberg slog ein großer vier—
diger Turm in die Lusft, wobei ein Arbeiter getötet
wurde.
Hofrichters Helfer. Die Korrespondenz Wilhelm
neldet: Ter Profoß Salomon Tuttmann des Garnisonar—
eses in Wien wurde mit dem rechtskräftigen Urteil des
Harn songerichts in Wien wegen des Verbrechens der
Amtsgeroalt und des Verörechens der Vorschubleistung zu
chwerem verstärkten Kerker in der Dauer von drei Jah⸗
en verurteilt. Weie betannt, hat Prosoß Tuttmann meh—
tere Briese des Tberleutnants Hofrichter aus dem Garni—
sonarrest an Angehörige Hojrichyters hinausgeschmuggelt.
Lustmord. Am Mtittwoch voriger Woche hatte sich
»in 15jähriges Madchen im Rew-VYork auf Grund einer
zeitungs-Annonce zu einem gewissen Welter in der 75.
Straße begeben, um sich um die Sielle e ner Bureaudame
zu bewerben. Da das Mädchen nicht mehr zurücktehrte,
erstatteten die Schwestern Anzeige bei der Polizei. Diese
nähm in der Wohnung Welters eine Haussuchung vor,
die aber ergebnislos verlies. Welter wechselte dann seine
Wohnung. Die Polizei folgte ihm und verhaftete ihn we—
gen Fluchtverdacht. Bei einer nochmaligen Durchsuchung
seiner alten Wohnung wurden im Rauchfsang des Ramins
die verstümmelten Leichenteile des Mädchens gesunden.
der Mörder hatte es zerstückelt und die Leichenteile zu ver—
yrennen versucht.
Geschützexplosion. Auf dem amerikanischen Kreuzer
Charleston“ in Manuila ist bei einer Schießübung ein
Beschütz zersprungen. Acht Mann wurden getötet.
Der Ausbruch des Aetna nimmt nach einer Mel—
dung aus Catania wieder größeren Umsang an. Ein La—
vastrom bewegt sich in der Richtung auj Fradiapolo, ein
anderer gegen Montesusara.
Rossfevelt als Gastgeber. Der srühere anierikanische
Präsident Roosevelt veranstaltete in Kairo einen Tee zu
Ehren des Prinzen und der Prinzessin Eiten ried
reisch von Preußen.
Zyklon. Die Fidji-Inseln wurden von einem sehr
schweren Zyklon heimgesucht und haben großen Schaden
erlitten. Ohne Zweifel sind auch Personen umgekommen.
Der englische Kolonialminister hat von dem Gouverneur
dieser Inseln die Schreckensnachricht in einem kurzen Tele—
granum erhalten, das vom 24. dis. datiert ist. Einzelhei—
ten fehlen noch
Telegramme.
Trier, 29. März. Bei Remich ist ein mit Pferden be—
panntes Gefähri in die hochgehende Mosel geraten. Der
Fuhrmann und die Pferde ertranken.
Dortmune, 30. März. Bei dem Orte Hukarde über—⸗
ielen drei polnische Bergleute 4 deutsche Bergknappen mit
charf geschliffenen Dolchen. Die deutschen setzten sich sehr
»nergisch gegen ihre Angreifer zur Wehr, sodaß' es zu einer
urchttbaren Messerstecherei kam. Sämtliche daran beteilig—
ren Bergleute haben schwere Wunden am Kopfe und an
der Brust erhalten. Einem' deutschen Bergmann! wurde' der
Zeib anfgeschlitzt, ein zweiter erhielt einen tiefen Stich in
die Lunge, beide liegen im Sterben.
Posen, 29. März. Infolge einer Explosion in den
Larbidwerken bei Mühltal flog ein großer Turm in die
dufl, wobei ein Arbeiter getötet wurde.
Stuttgart, 30. Marz. Bie Warenyaussteuet
in Stuttgart soll nach einem Beschluß der Etatkommission
von 20 auf 50 Prozent der Gewerbesteuer erhöht werden.
In Stuttgart kommen für die Warenhaussteuer vier Ge—
schäfte in Betracht. Die Mehreinnahmen infolge der Er—
höhung werden nach einer früheren Berechnung auf 50 000
Mark geschätzt.
Wien, 30. März. Den Ministern Baron Härdtl und
Graf Stürgkh wurde der Orden ver Eisernen Krone erster
Klasse und dem Leiter des Ackerbauministeriums Sektions—
hef Ritter von Pov die Geheimratswürde verliehen.
Rom, 30. März. Die „Tribuna“ brachte ein Inter—
view mit einem deutschen Diplomaten, wobei sie durch—
blicken ließ, daß der Interviewte der Umgebung des
Reichskanzlers angehöre. Obschon der Inhalt des Inter
yiews die Haltlosigkeit dieser Behauptung dariut, muß sest
zestellt werden, daß der Reichskanzler selbst erklärt hatte,
reinen Interviewer zu empfangen, überhaupt keine Anfra—
Jen von irgend Jemand angenommen wurden.
Brüssel, 30. März. Wie der „Patriote“ meldet, steht
der Abschluß einer Uebereinkunft zwischen Holland und
Belgien unmittelbar bevor, wonach das Briefporto zwi—
chen beiden Ländern auf 10 Centimes wie im Inlands—
»erkehr herabgesetzt werden soll
Wien, 29. März. Aus Szatmar wurden gestern 360
Zärge nach Oekoterito gebracht. Vor der Gemeinde steht
eine große Wagenburg. Aus allen umliegenden Ortschaften
ind Leidtragende herbeigekommen, die sich nach ihren An
gehörigen erkundigen. In vielen Häusern sind nur kleine
Kinder und alte Frauen am Leben geblieben. Die Kinder
wurden von der Behörde in Obhut genommen. Auf dewm
Schauplatz der Katastrophe spielen sich ergreifende Szenen
ab. Die Angehörigen gehen die Reihen der verkohlter
Leichname ab und suchen nach ihren Vermißten. Von den
im Spital befindlichen Verletzten erzählte einer, der Brand
sei dadurch entstanden, daß eine Petroleumlampe explodierte,
wodurch die Papier-Laternen und die Reisig-Guirlanden an
den Wänden Feuer fingen. Er stand in der Mitte der
Scheune und eilte sofort nach Ausbruch des Brandes nack
dem einzigen Ausgange zu. Dabei fiel die brennende Glu
uuf ihn und seine Tänzerin. Ueber die Körper der andern
ginweg gelang es ihm, ins Freie zu gelangen und auch
seine Tänzerin, die ebenfalls ins Spital gebracht wurde,
mit herauszuziehen. Er hatte Brandwunden am Kopf, seine
Tänzerin an Kopf und Brust erlitten. — Nach den letzter
authentischen Mitteilungen beträgt die Zahl der Toten 344,
die der Verwundeten 160.
Budapest, 30. März. Der „Szaumarer Vizegespan“
neldet über das Unglück in Oekoerito, nach seiner amtlichen
Aufnahme betrage die Zahl der Toten 302, die Zahl der
ichwer Verwundeten 70, geborgen seien bis zum gestrigen
uibeud 272 Leichen. Im Laufe der vergangenen Nacht ist
eine größere Zahl der Verletzten den erlittenen Brandwunder
erlegen. Vielen mußteu einzelne Gliedmaßen amputiert
verden. Es ist eine Tatsache, daß es in dem Orle nur
‚rei Familien gibt, die keinen Verlust der vächsten Ange,
örigen zu beklagen haben
Rom, 30. März. Der römische Korrespondent des
Echo de Paris“ versichert, daß die Frage des Protekto—
orats weder in der Unterhaltung Bethmann-Hollwegs mit
»em Papste noch mit dem Kardinalstaatssekretär Merry
»el Val berührt worden sei Der Papst sei, wie er be—
timmt versichern könne, entschlossen den sstatus quo iu
»ieser Angelegenheit aufrecht zu erhalten und daß der
deilige Vater nichts unternehmen werde, was den Anlaß
ieten würde zu glauben, er wöolle die traditionellen Rechte
frankreichs schmälern.
Paris, 30. März. Nach der Aeußerung eines italie—
ischen Ministers hat der deutsche Reichskanzler während
iner Knwesenheit keine Schritte unternommen, um den
vor dem Ablauf des jetzigen Vertrages vorzeitg zu erneu—
rn. Es dürfe aber jetzt schon als sicher gelten, daß im
Jahre 1913 der Dreibund bis zum Jahre 1920 aufs
Neue geschlossen werden wird.
Paris, 29. März. Der 72jährige Baron.de Gabe ist
nestern aus der im 3. Stockwerk gelegenen Wohnung in
zer Rue Vernet auf die Strabe gestürzt und war sofort tot.
Es läßt sich nicht feststellen, ob Selbstmord vorliegt.
Lille, 30. März. Hier wurde eiu Franzose namens
Suget in dem Augenkblick verhaftet, als er in der Nähe
eines Forts eine photographische Aufnahme machen wollte.
Der Verhaftete gah an, daß er bei einer deutschen Firma.
velche eine Fabrik in Flers besitze, als Ingenieur ange—
tellt sei.
Sondon, 29. März. Ernste Unruhen sind, wie ein
»om Kap Palmas eingetroffener Dampfer berichtet, zwischen
der Negerrepublik Liberia und der angrenzenden französischen
rüstenbesatzung ausgebrochen. In Kep Palmas wurden
ie Faktoreien angegriffen und 34 französische Ansiedler
zetötet. Dabei sollen im Kampfe zwischen liberalischen und
Stämmen der Elfenbeinküste Maschinengewehre benutzt
vorden sein. Die Lage der dort lebenden Weißen gilt als
ehr bedroht.
London, 29 März. Wie dem Lissaboner Diario de
Notizias berichtet wird, unterhandelt eine Gruppe britischer
kapitalisten mit dem Direktorium des deutschen Sanatoriums
n Madeira, um dieses anzukaufen und in ein zweites Monte
Farlo umzuwandeln. Das Suyndikat will der portugiesischen
Legierung 53 Millionen sofort bezahten und außerdem 30
zroz. des Jahres-Ueberschusses.
Konstantinopel, 30. März. In Smyrna sind 14
LBersonen von einem lollen Hundr gebissen worden Man
at die Gebissenen sofort nach hier gebracht, um sie nach
»em Verfahren Pasteurs zu behandeln.
Raab, 29. März. Ein aus Budapest kommendes, init
nehreren Wiener Familien' besetztes, großes Automobil
ieß gestern mit einem von Ausflügler voll beseßten Om—
ibus zusammen. Der Kutscher des letzteren wurde getötet,
ine Frau schwer verlett. Die übrigen Insassen erlitten
mehr oder weniger schwere Verletzungen. Die Insassen
des Automobi's blieben unverlekßt. Der Chauffeur, den
man die Schuld an dem Unglück beimißt, wurde verhaftet
Newyork, 29. März. Aus Manila wird gemeldet
Tin Soldat des amerikanischen Ingenieurkorps, welcher
gefaßt wurde, als er photographische Aufnahmen von den
Befestigqungen der Insel Corregidor machle, gestand geheime
Abmachungen mit zwei Japanern ein, welche darin bestan
zen, daß er ihnen Pläne und Vbotographien zu liefern
zatte. Daraushin wurden die Japaner festgenommen, als
ie mit dem Soldaten zusammentrafen und im Begriffe
varen, die Photoaraphien zu prüfen
Ortsstatut,
die Beschäftigung an Sonn- und Festtagen im Handels—
gewerbe betreffend.
Auf Grund der 88 106 b Absak 2,41 a und 142 der
Bewerbeordnung für das deutsche Reich in der Fassung
»es Gesetzes vom 1. Juni 1891 wird zur Regelung der
Beschäftigung von Gehülfen, Lehrlingen und Arbeitern im
handelsgewerbe und des Gewerbebetriebes in offenen Ver—
aufsstellen nach Anhörung der beteiligten Gewerbetreiben—
»en und Arbeitern und nach Beschluß der Gemeinoe Dud—
veiler folgendes Ortsstatut erlassen:
Einziger Paragraph.
Im Gemeindebezirk von Dudweiler dürfen Gehülfen
Lehrlinge und Arbeiler im Handelsgewerbe an Sonn- und
Festtagen, soweit an letzteren eine Beschäftigung derselben
überhaupt zulässig ist, nicht länger als 4 Stunden be—
chäftigt werden. Die Stunden, während welcher die Be—
chäftigung und demgemäß in offenen Verkaufsstellen im
Bewerbebetrieb an diesen Tagen stattfinden darf, werden
auf die Zeit von 8—veinhalb Uhr vormittags und leinhall
his 4 Uhr nachmittaas festgestellt.
Dudweiler, den 23. November 1892.
Der Bürgermeister gez. Petermann.
Vorstehendes Ortsstatut bringe ich hiermit zur öffen⸗
ichen Kenntnis.
Dudweiler, den 29. März 1910..
Der Bürgermeister Joo st.
Bekannimachung.
Zu der durch Kreispolizeiverordnung vonn 26. Januan
909 (Amtsblatt S. 28) vorgeschriebenen Besichtigung sind
ie Hundefuhrwerke der Bürgermeisterei Dudweiler am
Freitag, den 3. April, vormittags 11 Uhr dem Herrn
dreistierarzt vorzuführen, und zwar am Schlachthof der
hemeinde Dudweiler.
Unentschuldigtes Ausbleiben wird auf Grund der 883
Abs. 1 und 21 der Kreispolizei-Verordnung vom 26. 1.
1909 bestraft.
Die *Erlaubnisscheine, sowie kreistierärztliche Atteste
ind mitzubringen.
Der Bürgermeister Jeo st.
—
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in der Ge—
neinde Dudweiler belegene, im Grundbuche von Tudweiler
Blatt 3134 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungs⸗
»ermerkes auf den Namen der Eheleute Andreas Welsch,
3ypsermeister, und Wilhelmine geb. Schwartz zu Dudweiler
ingetragene Grundstück:
Flur 1 Parzelle Nr. 442, Gebäudesteuer-Rolle Nr. 527
Scheidterstraße 4, Hofraum groß 1,858 Ar
a Wohnhaus mit Hofraum mit 660 Mar
Rutzungswert
am 9. April 1910,
nachmittags 3 Uhr
zurch das unterzeichnete Gericht zu Dudweiler, Wirtschaf
beter Bayer, Provinzialstraße 208 versteigert werden.
Saarbrücken, den 8. Febr. 1910.
Usnialiches Amtsgericht 11.
Die Auguste-Viktoria-Stiftung in
— *
Jerusalem.
Am 9. April wird in Gegenwart des Prinzenpaares
Sitel Friedrich von Preußen die Kaiserin
Auguste-Viktoria-Stiftung auf dem Oelberge bei Jeru—
alem feierlichst eingewelht. Veranlassung zu dem Bau gab
einerzeit der Besuch des Kaiserpaares in Jerusalem. 3
Oftern 1907 wurde der Grundstein gelegt und vom Re
gsierungsbaumeister Leibnitz und dem Architekten Otto Hofs
nann ausgeführt. Die Baukosten stellten sich aquf 2 225 000
Nark, die größtenteils vom Kaiserpaar gedeckt wurden
)as Stift hat sich unter Obhut des Johanniterordens ge
ellt, und da Prinz Eitel Fritz der Herrenmeister des
rdens ist, hat ihn der Kaiser mit der Einweihung de—
jebäudes beauftragt. Gleichzeitig werden zwei Erzstand
ilder des Kaiserpaares dort aufgestellt, die das Kaiser—
aar in mittelalterliche Auffassung darstellen und vom
zildhauer Albert M. SDolff-Berlin stammen. Die Sta
uen sind von Gladenbeck in Bronze gegossen worden uns
e 2 Meser hoch. Feiner wird das Prinzenpaar der Ein
reihung der esean elischen Hmejahrtskirche und der ka
holischen Si. Mar Stircke auf dem Berge Zion beiwoh
sien. Ledtere ist vom Kotner Diszezenbaumeister Renard
ebaut und ist ein stoles Bauwert Das Grundftück hat
»er Kalser den deutschen Hat oliken des heiligen Landes
esch'enit. Neben der Kirche steht ein schönes Klosterge
ñude, das deutiche Benediteine mönche bewohnen werden.
J
*
F
258
23
A
—
54
8
3
25
3
3
—
— *
—
*22
—
53
—*
—
J
*
dbilcder 444 18erpaare s för die Kaiseri r
— D
—5444 —
Früftjafirs-Konkrollo rlammlung 1910
im Landwehrbezirk Saarbrüden.
—
Es haben teilzunehmen:
1. Sämtliche ffiziere, Aerzte und obere Militärbeamte der Re—
erve, Marineteserve und Landwehr 1 und Seewehr 1. Sie können
ich nach Belieben an einer Kontrollversammlung im Bezirk betei⸗
igen.
2. 78ämtliche Mannschaften der Reserve, d. h. die Jahresklassen
1902 dis 100 einschl.
Diejenigen Mannschaften, welche bei der Herbstkontrollversamm⸗
siung 18009 bereits zur Landwehr 1 überführt worden sind, haben
ich auf den betr. Kontrollplätzen gleichfalls mit der Jahresklasse
1902 zu stellen.
3. Die Angehörigen der Land- und Seewehr 1 d. h. die Jahres⸗
ilassen 1887 bis 1901 einschl. mit Ausnahme derjenigen Mannschaf⸗
en, welche bei der Herbstkontrollversammlung 1909 zur Land- und
zeewehr 2 überführt worden sind.
4. Die Angehörigen der Ersatzreserve und Marineersatzreserve
er Jahresklassen 1897 bis 1909 einschließlich
5. Die bis zur Entscheidung über ihr ferneres Militärverhälinis
vegen Dienstunbrauchbarkeit, auf Reklamation, wegen Invalidität
Rentenempfänger — wegen Strafen) zur Disposition der Er
tzbehörden entlassenen Mannschaften.
6. Die vor erfüllter aktiver Dienstpflicht zur Disposition der
Truppenteile (Marineteilej beürlaubten Mannschaften
7. à die dauernd Halbinvaliden,
b die zeitig Ganzinvaliden, d. h. die zeitig felde und garni—
sondienstunfähigen,
die zeitig Halbinvaliden, d. h. die zeitig nur garnisondienst⸗
fähigen,
die noch garnisondienstfähigen Rentenempfänger.
Die zu 5, 6 und 7 gehörenden Mannschaften stellen sich auf
»en zuständigen Kontrollplaͤtzen mit ihrer Jahresklasse. Die Jahresuasse
steyt auf dem Deckel des Militärpasses.
9. Die auf den Hütten Burbach, Völklingen und Brebach sowie
auf dem Werk Erhardt und Sehmer beschäftigten Mannschaften des
Beurlaubtenstandes nehmen an den Kontrollversammlungen der be⸗
treffenden Hütte bezw Werke teil.
10. Kavgileristen massen ihr Körpergewicht angeben können.
11. Die Militörpapiere sind mit zur Stelle zu bringen.
12. Das Tragen von Stöcken und Schirmen während der Kon—⸗
rollversammsnng ist verboten.
13. Mannschaften, deren Wohnort in dem hier angeführten Ort
nichi genannt ist, nehmen auf dem Kontrollplatz ihrer Gemeinde teil.
dudweiler auf dem Marktiplatz, bei Regen im
Saale der Wirischaft Bayer.
Donnerstag, den 21. April 1910, nachm. 2 Uhr Jahresklasse 1897
bis 1900 Gediente und Ersatzreserve.
Donnerstaa, den 21. April 1910, nachmittags Zeinhalb Uhr Jahres⸗
kiassen 1901 1904 Gediente und Ersatzreserve
Donnerstag, den 21. April 1910, nachmittags 4einhalb Uhr Jahres⸗
klaffe 1905 — 1900 Gediente und Ersatzreserve
rämtliche Kontrollpflichtige der Ortschaften: Dudweiler, Herrensohr,
Fischbach, Camphausen, Hirschbach und Jägersfrrude.
Jeder Gesteillungspflichtige hat ausnahmelos bei der Kontrol⸗
versammlung zu erscheinen, zu welcher er nach de Bekanntmachung
befohlen ist.
Saarbiücken, den 8. März 1919.
Koͤnigliches Bezirksskommando.
Piseher
Oberstleutnant z. D. u. Bezirks-Kommandeur.
— —m————«‘ —— —»D—
j a * ⸗ J
n Mosnntecarlo uncdin Feisßzza
ist man natürlich gegen Erkältung geschützt. Daheim im
rauhen Norden aber muß man hubsch auf der Hut sein und
hor albem darf man Erkaͤltungen im Anfang nicht vernach⸗
ässigen. Das Wichtigste ist dann, daß man sich sofort in
ver nächsten Apotheke oder Drogerie für 85 Pfg. eine
Schachtel Fays ächter Sodener Mineral-Pastillen kauft
und nach Vorschrift gebraucht. Hat man diese, dann kann
man zur Not schon auf Nizza verzichten und jedenfalls bleibt
man auch bei der zAnwendung von Fays Sodener gesund.
7 — GC 9
DuMonts Sorgenbrecher
2in gesunder, vorzuꝗqlicher Rauchtabak
Srobschnift in Blou- feinschnift in Broundruck
dss Viertelpfundpaket 30 Pfꝗ
Bergmanns-Unterstühungs-Kassen-Herein
Dudweiler:Herrensohr⸗Fischbach
Neuweiler.
Nachruf.
Am 26. März verstarv nach kurzem Krankenlager, im blühende
Alter von fast 19 Jahren unser Mitglied, der Bergmann
Hherr Jakob Klicker
ius Dudweiler.
Wir verlieren)? an“ dem Dahingeschiedenen ein treues Mitglied
dessen allzufrühes Ende von uns allen aufs tiefste betrauert wird.
Der Vorstand.
Spielplan
des
Htoditheater· Ensemble Judweiler
im Saale
„Nafßauer Hof“ (Inh.: &. 8qlag).
Donnerstag den 31. März abends 8.10 Uhr
Liebes-Manöver
Lustspiel in 3 Akten
Freitag den 1. April abends 8.10 Uhr
Fräulein Flama
— — Lustspiel in 3 Akten.
Alles nähere durch die Tageszettel.
KRB. Die Vorverkaufsstellen sind wieder in diesem Jahr bei den
herren K. Troeger, A. Kerger und in der Buchhandlung A. Karche
Wwe., daselbst liegt auch der Sperrfitzplan offen.
Frisch gewässerte
Stockfische
Pfd. 20 und 30 Pfg.
Franz Louis Wwe.
—A
Kartoffel-Verkauf.
Prima
Saat- und Speisekartoffeln
alle Sorten
Quiuten, Luiseustr.