Full text : Dudweiler Zeitung

Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 28. Mai. Im Reichstagsgebäude begannen
estern mittag 2 Uhr die vom Reichsamt des Innern neu—
rdings eingeleiteten Einigungsverhandlungen im Bau—
jewerbe. An den Verhandlungen, die von den drei Un—
sarteiischen Geheimrat Dr. Wiedfeldt vom Reichsamt des
znnern, Oberbürgermeister Dr. Beuttler-Dresden und dem
landgerichts-Direktor Dr. Preller-München geleitet werden,
iehmen 10 Vertreter der Arbeitgeber und 24 Vertreter der
Irbeitnehmer teil. Geh. Rat Wiedfeldt eröffnete die Ver—
andlungen mit einer Darlegung der Gründe, welche das
deichsamt des Innern bewogen, neue Verhandlungen ein—
uleiten. Es wird konstatiert, daß die Verhandlungen von
einer der beiden Parteien beantragt wurden. Die nun—
nehr beginnenden Verhandlungen üͤber die sachlichen strit—
igen Punkte der Vertragsnehmer gestalten sich äußerst
chwierig, weil beide Partelen unbedingt an ihren Auffas—
ungen festhalten. Unter diesen Umständen sind die Aus—
ichlen auf eine Verständigung äußerst gering. Die Ver—
andlungen werden heute fortgesetzt.
Berlin, 27. Mai. Nach der Vossischen Zeitung wird
oraussichtlich eine neue Wahlvorlage im Herbst eingebracht
verden. Indessen sind darüber noch keine Beschlüsse ge—
aßt. Der Reichskanzler hatte während der Sitzung des
bgeordnetenhauses eine Konferenz mit dem Zentrumsabeordneten
 Dr. Porsch.
Berlin, 27. Mai. Der Kaiser leidet an einem Furun—
ꝛl in der Gegend des rechten Handgelenkes und ist des—
alb genötigt, die Hand zu schonen. Nach dem Lokalanz.
andelt es sich um einen Insektensticht, der eine ziemliche
zchwellung hervocruft. Um jeder Gefahr einer Blutver—
iflung vorzubeugen, ist die Geschwulst, die ganz unbedeu—
ender Nalur ist, geschnitten worden. Der Kaiser, der sich
nder Behandlung des Generalarztes Dr. von Ilberg be—
indet, kann die Hand ohne jede Störung gebrauchen. In—
essen wurde aus diesem Grunde der für heute geplante
zefuch beim Bankier Delbrück in Alt-Modlitz aufgegeben.
as Befinden des Monarchen ist im Uebrigen vorzüglich,
odaß alle für die Parade und den Empfang des belgischen
königspaares getroffenen Dispositionen unverändert be—
ehen bleiben.
Frankfurt, 27. Mai. Anläßlich der gestrigen Fron—
eichnamsfeier in Münster (Starkenburg) wurde der Schrei—
er Glöckner durch einen vorzeitig losgegangenen Schuß aus
inem Mörser vollständig zerrissen.
Karlsruhe, 27. Mai. Im badischen Militärwochen—
latt werden die Inhaber von Briefen und Tagebüchern
hemaliger Kriegskameraden von 1866 70 und 71 dringend
zebeten, diese der Direktion des Generallandesarchivs zur
leberweisung an die staatlichen Archive, sei es als freie
zabe oder nur zur Hinterlegung und Wahrung des Eigen—
ums oder sei es endlich für einen bestimmten Kaufpreis
u überlassen.
Großwardein, 28. Mai. In einem hiesigen Kranken—
ause brachte eine Bäuerin zusammengewachsene Zwillinge
ur Welt, die bald nach der Geburt starben. Die Mißge—
zurt hat ein gemeinsames Herz, eine gemeinsame Leber, zwei
köpfe und vier Beine.
VBork a. d. Lippe, 28. Moi. Auf der Zeche „Hermann“
zurden gestern zwei Bergleute durch das vorzeitige Los—
ehen eines Sprengschusses getötet.
Brünn, 27. Mai. Der Oberleutnant Redelhauer zielte
iit einer Browningpistole, die er für nicht geladen hielt,
um Scherz auf die Frau des Bankdirektors Sch. Plötzlich
ndlud sich die Waffe. Als Redelhauer sah, was ex ange—
ichtet habe, schoß er sich eine Kuget in den Kopf, die ihr
'ofort tötete. Die Frau ist lebensgefährlich verletzt.
Paris, 26. Mai. Aus Konstantine wird gemeldet:
xin ehemaliger Turko nainens Majous, der sein Weib er—
nordei hatte, verbarrikatierte sich in seinem Hause und
mpfing die Gendarmerie und die Truppen, sowie den
Ztaatsanwalt, die ihn verhaften wollten, mit Gewehrschüssen
Zein Haus wurde dreizehn Tage lang regelrecht belagert
erst gestern ergab Majouf sich, vom Durst besiegt.
Paris, 28. Mai. Der „Pluvose“ ist durch eine starke
zirömung von der Unglücksstätte weggetrieben worden. Die
zersuche zur Bergung des Schiffes werden heute mit er—
ieuter Kraft aufgenommen worden. Es besteht die Hoff—
iung, daß die Taucher heute eine günstige Strömung vor—
ausgesetzt, in das Innere des Bootes eindringen können.
—Der Kondolenzbesuch des deutschen Marineattachés, des
eapitäns Stark im Marineministerium war die erste offi—
elle Kundgebung des Auslandes an dem nationalen Un—
lück. Diese Aufmerksamkeit vonseiten Deutschlands wird
nder Presse mit anerkennenden Worten vermerkt. Der
eutsche Botschafter, Fürst Radolin, begab sich zu Briand
ud drückte ihm die herzliche Teilnahme der deutschen Re—
ierung aus.
Paris, 28. Mal. Der Marineminister erklärte, daß
ich den letzten Feststellungen das gesunkene Unterseeboot
icht von der starken Strömung weiter getrieben werde
⸗s wäre dies auch ein seltener Fall gewesen, denn man
nüsse bedenken, daß es ein Tauchboot von 4560 Tonnen
ei. Die Taucher konnten nach der Aussage des Ministers
eststellen, daß das Schiff seiner ganzen Länge nach auf dem
Meeresboden ruhe und ein großes Leck in der Flanke zeige
die genaue Größe des Lecks konnte man wegen der starker
trömung, die die Arbeit der Taucher sehr erschwere., bis—
er nicht feststellen.
Calais, 28. Mai. Um 6 Uhr gestern abend mußten
e Rettungsarbeiten des „Pluviose“ infolge der heftigen
ztrömung, welche im Kanal herrschte, eingestellt werden—
lim 11 Uhr begab sich der Marinepräfekt Admiral Bellue
in Bord eines Torpedobootes nach der Unfallstelle, um per—
zulich die Arbeiten zu leiten. Jede halbe Stunde steigen
zaucher in die Tiefe und dieses Schauspiel mitten in der
dacht sieht gespensterhaft aus. Bis jetzt ist es noch nicht
jelungen an die Hebekrähne des -Pluviose“ Fetten anzu—
ringen.
Rom, 27. Mai. In Genua erschoß der Arbeiter Mo—
etti in einem Anfall von wahnsinniger Eifersucht drei Per—
onen und verletzte eine vierte lebensgefährlich. Er drang
n die Wohnung seines Arbeitsgenossen Renzi, den er mit
einer Geliebten antraf. Er schoß beide nieder. Dann be—
ab er sich nach Hause und erfchoß seine 20jährige Braut.
rinen Bacbiergehilfen, der dem Mädchen zur Hilfe eilte,
erwundete er schwer, worauf er sich schließlich selbst drei
schüsse beibrachte und sich schwer verletzte.
Petersburg, 27. Mai. Die Städte Kiew und Jeka—
»inoslaw sind für choleraverdächtig erklärt worden.
Moskau, 27. Mai. Der Mörder Schuwaljew, der den
etektivbeamten erschoß, gestand die ihm zur Last gelegten
Morde, 15 räuberische Überfälle, 12 Kirchendiebstähle und
andere Verhrechen ein Er ift 30 Jahro altf

Von der Luftschiffahrt.
*zVonden ZeppelinLuftschiffen. Wie
von der Luftschiffbau-Geselsschaft Zeppelin mitgeteilt wird,
ind die ersten Probefahrten mit dem umgebauten und
erlängerten Luftschiff „Z. 6“ für die nächsten Tage in
4ussicht genommen. Auch der neue „Z. 7 ist soweit fer—
ig gestellt, daß schon in etwa 14 Tagen die ersten
ßrobefahrten gemacht werden können. Das Zeppelin-Luft—
chiff trifft, wie mitgeteilt wird, am 12. Juni Morgens
on Wien in Dresden auf dem Heller Exerzierplatz ein,
vo die Mitglieder des königlichen Hauses, sowie die
zertreter der Staats- und Stadt-Behörden zugegen sein
verden. — —
Die preußische Wahlrechtsvorlage.
Berlin, 27. Mai.
Im Abgeordnetenhaus begann heute bei dichtbesetz—
em Hause und Tribünen die erneute Beratung der
Wahlrechtsvorlage.
Ministerpräsident v. Bethmann-Hollweg gab
uu Beginn der Beratung eine kurze Erklärunng dahin
ib, daß der Antrag Richthofen, die Maximierung,
ie Streichung der Kulturträger usw. betreffend, ebenso
»er des Zentrums auf Wiederherstellung der Abge—
rdnetenhausbeschlüsse und schließlich der der Natio⸗—
ralliberalen auf Einführung des direkten und ge—
seimen Wahlrechts Un an nehmbar seien. Der Mini—
lerpräsident bemerkte, wenn das Abgeordnetenhaus außer
Ztande sei, die Herrenhausbeschlüsse zur Grundlage seiner
E3ntscheidung zu machen, sehe er keinen Ausweg,
im mit der Vorlage zu einem positiven Ergebnis zu ge—
angen. (Lebhaste Unruhe.)
Abg. v. Hey,debrand (cons.) lehnte den untrag
»es Zentrums, die Beschlüsse des Abgeordnezenyauses wie—
er herzustellen, ebenso wie den Antrag der Nationallibe—
calen auf Einführung der direkten und geheimen Wahl
ib. Die Beschlüsse des Herrenhauses können nicht durch
geführt werden, weil sie Lücken enthalten. Redner schließt
Vir haben unsere Pflicht getan gegenüber den anderer
Zarteien und vor dem Lande. Wir sind soweit entgegen
jekommen, als es ging. Aber wir müssen die Grenzen
nnehalten, die uns durch un ere Ueberzeugung geboten
ind, und wenn darüber als Konsequenz ein Scheitern der
ßorlage erfolgen sollte, so tragen wir nicht die Schuld
Lebhaste Zustimmung rechts.)
Nachdem für den 86 in der Fassung des Herren
sauses nur die Freikonservativen und Nationalliberalen
gestimmt hatten, war dieser Paragraph abgelehnt. Daraus
rhob sich Ministerpräsident v. Bethmann-Hollweg
ind erklärte, daß durch die Beschlußfassung eine Lücke
im Gesetz entstanden sei, und infolgedessen keine Ausssicht
zur Verständigung der Parteien mehr vorhanden sei. Er
rkläre deshalb, im Namen der preußischen Staatsregie—
ung, daß diese kein Interesse an der Weiterberatung des
gesetzentwurfses mehr habe. Das Gesetz ist also geschei—
ert. — Das Haus vertagt sich alsdann auf morgen 1*
1hr. Tagesordnung: Kleine Vorlagen

Ver heutigen Gesamtauflage liegt ein Prospekt
es Herrn J. N Jebsen, Basel-Bottmingermühle (Schweiz)
ei, in welchem er auf seine vielen Erfolge in der Behand—
ung von Tuberkulose, Haut- und Geschlechtskrankheiten
zicht ete. hinweist. Wir empfehlen die Beilage der beson—
eren Aufmerksamkeit unserer Leser.
Per unterm Flieder träumen will
mag sich vorsehen! So ein Frühlingsabend ist mit—
uinker recht gefährlich, und manche Krankheit ist auf
ine Erkaͤltung zurückzuführen, die man sich da geholt
at. Dagegen ist aber geschützt, wer Fays ächte So—
ener Mineral⸗-Pastillen anwendet, wenn auch uur die
Möglichkeit einer Erkältung gegeben ist. Sie sind ja
bequem zu gebrauchen, wirken so sicher und tadel⸗
os daß man sie nicht nur in akuten Fällen sondern
vor allem vorbeugend zu jeder Jahreszeit gebrauch;
en muß. Fays ächte Sodener kosten nur 85 Pfg.
die Schacht⸗

Bekanntmachung.
Der Verbindungsweg von der Rehbachstraße zur neuen
Vegüberführung auf der Flitsch wird hiermit zum Zwecke
es Ausbaues für Fuhr- und Reit-Verkehr gesperrt.
Indem ich auf die Polizeiverordnung vom 10. August
909 hinweise, bemerke ich, daß Zuwiderhandlungen gegen
ieselbe mit Geldstrafe bis zu O Muund im Unvermögens—
alle mit Haft bis zu 3 Tagen bestraft werden.
Dudweiler, den 23. Mai 1910.
Die Polizei-Verwaltung.
Der Bürgermeister: Jo st.
Bekanntmachung.
Es wird nochmals darauf hingewiesen, daß die Ge—
eindebedarfskohlen nur für den eigenen Haushalt bestimmt
ud und daß es verboten ist, mit diesen Kohlen Handel
der Tausch zu treiben. Das Übertreten dieses Verbots
bird uͤnnachsichtlich mit Entziehung der Vergünstiaung des
Zeruges von Gemeindekohlen bestraft.
dudmöeiler. 23. Mai 1910

Ist, Bürgermeistor
Jwanosdersteigerg
Im Wege der Zwangsvollstreckung soll das in der Ge⸗
neinde Dudweiler belegene, im Grundbuche von Dudweiler,
Zlatt 35 zur Zeit der Eintragung des Versteigerungsver—
derkes auf den Namen der Eheleute Bergmann jetzt Wirt
zalentin Baldes und Sofie Wilhelmine geb. David zit
)udweiler eingetragene Grundstück Flur 9 Nr. 320,110,
Zrovinzialstraße Nr. 1382. Geb. Rolle 687. Hofraum und
dausgarten, 3,34 Ar:
a) Wohnhaus mit 540 Mark Nutzungswert,
b) Schlachthaus mit 24 Mark Nutzungswert,
c) Schweinestall mit 12 Mark Nutzungswert,
am 21. Juli 1910, Vormittags 10 Uhr durch das unter—
zeichnete Gericht zu Dudweiler — Wirtschaft von Wwe.
JartRiedfch, Saarbrückerstraße 231 — versteigert
verden.
—rbrücken, den 23. Mai 1910.
Königliches Amtsgericht 11.
Evangelischer Gottesdienst.
1. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Mai 1910.
Tollekte für die Instandsetzung der kirchlichen Gebäude in
St. Johannisberg an der Nahe.
Dudweiler.
3 Uhr. Pfr. Smend, Friedrichsthal.
10 Uhr Pfr. Trommershausen.
11134. Uhr. Christenlehre.
Herrensohr.
4.30 Uhr. Pfr. Uhrmacher.
nu 16 (6brisfensosoo

—7 Kk —X
rUuUnksuondt.
Eine Prohe von dem POODTDRE ZENENTO wird gratis gesandt.
Die Neigung zu berauschenden Getränken kann dauernc
vernichtet werden. Sklaven der Trunksucht könneajetet befrei
werden. sogar geger
ihren eigenen Willen
Ein harmloses Pol.
ver, POVDRE ZE.
NENTO genannt ist
rsunden worded, ist
eicht zu nehmen, sür
edes Geschlecht und
Alter géeignet und
kann in Speisen oder
Getrânken gegeben
— werden, selbsst ohnt
Wissen des Betreffenden. POVODRE ZENENIO wird als un
s hädlich garantiert.
Diejenigen, die einen Trunksichtigen in ihrer Hamilie oder
Bekanntenkreise haben, sollen nicht versäumen teine Grafis-—
Prohe von dem PCODRE ZENENTO zu verlangen. Dieselbe
wird per Brlef geschickt; Korrespondenz in deulsch.
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Sonntag den 29. Mai abend
nd 7 Uhr
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1 19 e Tages-Ordnung wird in der
hersammlung bekannt gegeben.
im Um zahlreiches Erscheinen bitte
Sohlen —
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—8 — ese und im Ve
s das genpner vöndwort sihanhhn he PPfeifenklub
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Philipp Gossing, Mis., nachmittags b Uhr find
Klempnermstr., sr 8
5 ersammlun
Instrumental· Verein statt. Die 3883 wir!l
Dudweiler. sinedet Versammlung bekannt ge
——83 den WD. Mad wachm — zahlreiches Erscheinen bitte
der Vorstand.
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Am Sonntag den 29. Mai i jeselstraf
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versichert ist.
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Tod zur Folge haben, vor; da keine Be
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daß unsere mit der Versicherung geschaffene
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Abonnenten zuführen wird.
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welche im Jahre 1884 gegründet wurde und
unter der Aufsicht des Kaiserl. Aufsichtsamtes
in Berlin steht, hat in den Jahren 1906 -1909
an versicherte Abonnenten bezw. deren Hinter
bliebenen nicht weniger als Mk. 8335 000.-zur
 Auszahlung gebracht, davon im Jahre 1908
allein, Mk. 2485 000.. Diese Zahlen sprechen
mehr wie jede andere Mitteilung für die große
Bedeutung der von uns geschaffenen Neuein
richtung.
Der Verlag der Dudweiler geitung
J. Unterkeller.

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Gjener

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Carola⸗Schloßbrunnen 3
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