Full text : Dudweiler Zeitung

23. Jahrgang.
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0 —3 o 0 o 0 —X fpüteflens aber innerhalb 13 Stunden nach dem Eintritt zur Anmeldung gebracht werden. Ueber die Voraussetzu g der Versicherung neben die Versicherungsbedingungen Aufschluß, die vom Berlage oder von der Nürnberger Lebensversicherur
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onentuchen Versammlung gesagt yatte, „Dꝛe ganze Scyar schen Behörden bereitwillig Unterstützung. Nachdem das J
Assüre sei auf Machenschaften der Rechtsanwälte Cohen militärische Unternehmen gegen den Häuptling“ Lukarra.nl retchs Korea veschästigt und die ossizielle Annexion Ko
ind Blitz zurückzuführen.“ Die Verhandlung endete, nach. an der sich auch die Eingeborenen eifrig beteiligten, been? mreas steht nahe bevor.
dem mehrere Zeugen vernommen worden waren, mit ei- det ist, sind die Truppen und die Polizei bis auf 40
iem Vergleich. Döring erklärte, daß die Absicht der Be- Mann, welche auf dem Muhengeriposten belassen wurden
eidigung ihm serngelegen habe. Damit gaben sich die urückgezogen worden
dläger zufrieden. Jede Partei trägt ihre eigenen Kosten.
Hollaud.
* Die Kammer hat mit 49 gegen 31 Stimmen den An—
rag des Sozialisten Troelsira, gegen den früheren Mi—
nister Kuyper eineentersuchung in der Or⸗
zensangelegenheit einzuleiten, abgelehnt.
England.
* Lord Rosebery dementiert das aufgetauchte Ge—
ücht, daß er seine Resolutionen über die Reform des
RBerhauses bei dem Zusammen ritt des Parlaments zu⸗
ächst nicht einbringen wolle. Jedoch dürfte es nicht aus—
eschlossen sein, daß die Debatte darüber vertagt wird,
alls auch die Regierung von der Einbringung ihrer ei—
enen Resolutionen im Oberhause vorläufig absieht, da
tan weder in den nächsten Monaten, noch gegen Mitte
»es nächsten Jahres, wo die Krönung stattfinden soll,
eine Verfassungskrisis haben will. So ist es nicht un—
vahrscheinlich, daß eine Herbstsession einberufen wird und
darauf etwa im Januar Neuwahlen folgen.
Tuͤrkei.
* Die von ausländischen Blättern verbreitete Nachricht,
daß der Exsultan Abdul Hamid demnächst in Freiheit
Jgesetzt und zu dauerndem Aufenthalt nach Frankreich über—
jedeln wird, entbehrt, wie aus gut unterrichteten Kreisen
ekannt wird, jeder Begründung.
Nicaragua.
* Die „Morning Post“ meldet aus Washington: Dem
ommandierenden Offizier der Flottenmacht der Vereinig—
en Staaten an der Küste von Nicaragua wurde die
Veisung erteilt, allen ameritanischen Schiffen, sowie dem
zigentum und den Interessen der Amerikaner im Blue—
ields vollen Schutz zu gewähren, wenn nötig, durch die
ꝛandung von Marinesoldaten.
Marokko.
*Die Nachrichten aus Marokko lauten wieder ernster.
der Sultan lehnte ab, Spanien und Frankreich weitere
donzessionen zu machen und weigert sich, die Vertreter
der Siaaten in dieser Sache fernerhin zu empfangen.
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Koloniales.
Die Verfolgung des Mörders. Aus Deutsch-Ost—
ifrila meldet der stellvertrekende Gouverneur, daß es der
ur Verfolgung des Häupttings Lukarra in Ruanda ent
andten Askari-Abteilung nicht gelungen ist, der Mörder
des Pater Loupias habhaft zu werden. Letztere flohen
eilweise in Höhlen, teilweise in das Gebiet der belgischen
dongokolonie. Beim Eindringen in diese Höhlen wurde
eutnant Falkenstein von der kaiserlichen Schutztruppe an
dnie leicht verwundet, ist aber wahrfcheinlich schon wie
»er dienstfähig. Bei der Versolgung der Täter, bei der
in Nskari schwer verwundet wurde, leisteten die belai

NRummer 120.

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Wie verlautet, hat die koreanische Regierung sich a
zwei Großmächte gewandt und um Schutz gebeten weages
der beabsichtigten Einverleibung Koreas in Japan.
Aus dem Poesie-Album der Frau,
Die reinen Frauen steh'n im Leben
Wie Rosen in dem dunklen Laub;
Auf ihren Wünschen, ihrem Streben
Liegt noch der feinste Blütenstaub.
In ihrer Welt ist keine Fehle
Ist alles ruhtg, voll und weich
Ein Blick in eine Frauenseele
If wie ein Blick ins Himmelreich.
——

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Der Kampf im Baugewerbe.
Die Bemühungen des Geheimrat Wiedfeld vom Reichs
imt des Innern, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer im
Baugewerbe zu neuen Einigungs-Verhandlungen zu be—
wegen, sind von Erfolg gewesen. Beide Parteien wer—
den neuerdings Vertreter nach dem Reichsamt des In—
nern enisenden. In letzter Stunde haben sich aber neue
Schwierigkeiten in den Weg gestellt. Die Arbeitgeber wol
en das von ihnen auf dem Dresdener Verbandstage ent—
vorfene Tarismuster als Grundlage für die Verhandlun
jen benutzt wissen, während die Arbeiter den alten am.
April abgelaufenen Tarif als Unterlage gelten lassen wol—
ren. Es handelt. sich dabei im wesentlichen um das Ver—
langen der Arbeitgeber, zentrale anstatt lokale Arbeitsver—
räge abzuschließen und die Anerkennung der Berechtigung
der Akkordarbeit. Ueber die Anregung, daß beide Par—
teien sich dem Schiedsspruch unterwerfen möchten, ist noch
kein Beschluß gefaßt. Die Arbeiter-Organisationen sind
der Frage, welche Herren sie als Unparteiische in Vor
schlag bringen könnten, noch nicht näher getreten.
Die plötzlich eingetretenen neuen Schwierigkeiten in
den Verhandlungen zur Beilegung des Kampfes sind, wie
zersichert wird, nicht von solcher Bedeutung, daß durch sie
die erhoffle Einigung gefährdet ist. Sie dürften die Sache
ur insofern beeinflussen, als der für Ansang Juni er
vartete Abschluß der Verhandlungen etwas hinausge
choben werden wird.
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Zur Kretafrage.
Aus Kreta wird gemeidet, daß man dort mit de.
Voltsbewaffnung begonnen hat. Die neue Drei—
nännerregierung unter Veniselos erklärt, von ihren letzten
Beschlüssen unter keinen Umständen ablassen zu wollen.
Zie beabsichtigt, eine Abordnung von zehn der hervorra
genderen Landesräten nach Europa zu entsfenden, die der.
Kabinetten, Politikern und Zeitungen auseinandersetzen
sollen, daß die vollzogenen Tatsachen nicht abgeändert
werden können. Auch gedenke die kretische Regierung jed
wede Beziehungen mit der Türkei abzubrechen und all—
Wappen und sonstigen Abzeichen, die an den Zusammen—
hang mit der Türkei erinnern, zu beseitigen. Außerdem
soll die bisherige Kretische Bank sich mit der griechischen
stationalbank vereinigen und fortan bloß als deren
zweigniederlassung bestehen bleiben.
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Zur Annexion Koreas.
Es bestätigt sich, daß Japan sich zurzeit erustlich mit
dem Plan einer endaultigen Einverleibung des aler

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