posrichters anstellen, die er angeblich fruher begangen ha—
en soll.
Streikende Aerzte. Da die Forderungen der Aerzte
es Prager Krankenhauses nach Lohn- und Koswerbesser—
ing nicht erfüllt werden, wollen sämtliche Aerzte, deut—
che wie tschechische den Dienst kündigen.
Wetterschäden. Dreitägige Stuͤrme verbunden mit
vollenbrüchen und Fagelschlag haben in Ungarn großen
zchaden angerichtet. In der Gemeinde Hodos wurde eine
zchafherde samt ihrem Hirten von einem Bergabhang
urch herabstürzende Wassermengen fortgerissen. Viele
zchase sind umgekommen, der Hirt ist verschwunden.
Großzfener. In der Ortschaft Kötsch bei Graz brach
in Feuer aus, welches zahlreiche Häuser einäscherte. Ein
tind wurde als verkohlte Leiche aus den Trümmern her—
oraezogen. Rwei Versonen erlitten lebensgefährliche und
aeyrere bedeutende Brandwunden. Das Feuer ist durch
ait Streichhölzern spielende Kinder verursacht worden.
Durch einen Blitzschlag entstand nach einer Mel—⸗
ung aus Paris in der Frauenabteilung des Irrenhauses
u Baileul (Dep. Nord) eine Feuersbrunst, die einen gro—
en Teil des Gebäudes einäscherte. Die Rettung der Kran—
ein war mit erheblichen Schwierigkleiten verbunden, da sich
iele von ihnen unter den Betiten versteckt hatten.
Der SHalleysche Komet. Professor Millosevichi, der
direltor des römischen Observatoriums, teilt mit, daß nach
en Beobachtungen und Berechnungen der Sternwarten zu
tom und Padua der Kometenschweif die Erde nicht be—
ihren wird.
Feuersbrunst. Wie die „Agence Ottomane“ aus
zayrut (Türlkei) meldet, wütete dort eine große Feuers—
„runst. Der Schaden wird auf 4 Millionen Franks ge—
chätzt. Der Brand wurde durch eine Gas-Exrplosion ver⸗
crsacht, wobei eine Panik entstand. Mehrere Personen sind
mgekommen.
Sir W. Huggius 7. Einer der hervorragendsten
usltandischen Vertreter der astronomischen Wisienschaft, Sir
Lilliamn Huggins, ist in diesen Tagen in Londen geston
en. Bere'ts im Jahre 1855 hat er sih ein eigenes Oun—
ervatorium eingerichtet. in dem er zunächst Planelen nd
ber englische As tronom dir M. Huggins.
yoppelsterne bdeobachtete. Große Verdienste später erwarh
sich durch seine vielen Forschungen. Er untersuhie spe—
ell die Spektren von Komelen und benuste die Speltral—
ꝛobachtung zur Bestimmung der Eigenbewegung von Fixr—
nen
Gibt es Ahnungen? Eine merkwürdigçe Geschichte,
ie der „Mundu⸗ß“Mitarbeiser der „World“ von besteir
u orität er ahten haben will, berichtet er in einer der
»zten Nummern. Er behauptet, daß Königen Alexandra,
is sie noch auf Korsu welte, eine deutliche Vorahnung
atle. daz der verstorbene König vor eier sehr erntha'
AKrantheit stand. Es war die Absicht der König
ewesen, noch eine wertere Woche mit ihrem Lieblings
ruder und seiner Famtlie zu verweilen, are das Gefüh
er inneren Unruhe und die Ahnuing, vag irgend etwas
inheilvolles bevorstand, war sö stark in «Ir, daß sie jich
efort vecabschiedete und nach Venedig ceinte. von wo se
hleunigst nach Calais eilte. Hier wartele ein Telegramm
uf sie, dessen Text so ernsthaft klang, daß 18xe Unrude
ur noch gesteigert wurde und die Königin telegraphiert,
ofort, daß einer der in Dover stationierten Torpedoboot
zerstörer sich zur Abfahrt bereit halten solle, sobald die
sͤnigliche Jacht ankommen würde. Es war ein rechit
sürmischer Nachmittag und selbst mit der größimöglichen
rile erreichte die Königin London später als sie beabsich
igt hatte. Wäre aber nicht ihre Vorahnung einer bevor
lehenden Gefahr gewesen, so hätte die Königin den lan
gen Weg von Korfu kaum so schnell haben machen kön
en, um den König vor seinem Ende noch wiederzusehey
Fahrrad und Segelschlitten. Man komb niert jer
zahrzeuge derart, daß sie in ganz verschiedener Weise be
utzt werden können; so wurde ˖ nach e'nem Berichte in
Sitein der Weisen“ (A. Hartlebens rlag in Wien und
Zeipzig) ein Fahrzeug ersunden, das in den weitester
kreisen Interesse beanspruchen dürfte Es handelt sich um
einen paientamtlich geschützten Segelsͤnitien, der durch
infache Auswechselung der Kusen gegen ein Radgestell ir
in Fahrrad umgewandelt werden kann. Der Apparat is
3weckmäkig und leicht auseinandernebmbar und dabei
Humoristische Ecke.
»Wahres Geschichtchen. Ein Stabsoffizier, der
»egen seiner bestrickenden Liebenswürdigkeit bei Unterge—
»enen allgemein beliebt war, ritt mit dem neuernannten
Zrigadekommandeur auf dem Etxerzierplatz spazieren. Der
General war ein wegen seines Tones im Dienste wie im
Arsönlichen Verkehr bekauniser Grobian. Als nun der
Aajor seine Pferde wechseln wollte, rief er seinem Bur—
chen: „Bitte, Ludwig, richte mir jetzt den Hellbraunen
ettig!“ Verblüfft über diese Form, mit Mannschaften zu
teden, fragte der General: „Na, sagen Sie mal, wenn
zie mit diesen Leuten schon so fein umgehen, wie muß
nan denn dann erst Sie ansprechen?“ „Mein Name in
ꝛeopold, Herr General!“ war die prompte Antwort.
*Aus Berliner Gemeindeschulen erzähli
ine Leserin der „Täglischen Rundschau“: Die kleine Ma—
e weint immerzu. Nachdem die Lehrerin sie zu trösten
ersucht hat, wird sie endlich ungeduldia. da aar kein
zuund des Jammers zu sinden war, und sagt: „RNun höore
ber endlich auf zu weinen“, worauf das kleine Ding ganz
aämmerlich sagt: „Ich weine ja gar nicht, es weint von
Aleine!“ — — — Eine Lehrerin in derselben Gemeinde—
chule spricht von der Zahnpflege, der doch von der Be—
jörde so große Wichtigkeit beigelegt wird. Ihr müßt
uch jeden Morgen die Zähne putzen, damit ihr gesunde
zähne behaltet. Wer hat denn keine Zahnbürste?“ E—
nelden sich sehr viele kleine Mädchen. Lehrerin: „Nun.
ttet heute eure Mutter, sie soll euch eine Zahnbürste kau⸗
n.“ Am andern Morgen meldet sich eine Kleine und sagt:
Fräulein, meine Mutter kauft mir keine Zahnbürste, sie
at gesagt, so was soll ich man nicht erst anfangen, das
ann man sich dann schwer wieder abgewöhnen!“
Für Geist und Gemüt.
e Es ist ein stolzer Gedanke, einen Freund zu haben,
nit dem wir unser Ich auslauschen, unfere Leiden und
vümmernisse teilen, unsere Freuden und Wonnen verdop⸗
in ronnen, aer ein noch diel siolzeret Gedante zu wiß
oe bit ns dem Feinde gegenüber selbst besisen und
ihm nichts von unserem höheren menschlichen Werte b
reten werden ·c·c.. —
⸗Wie vermochte die verworfenste Tochter der Holle
we Verleumdung — sich so leicht in der Weli forteu⸗
ringen wenn sie nicht an den Ausgeburten unferes Her
na In der Schadenfreude, dem Neid und der Mue
he Mischuldigen faändel
rwon jo geringem Gewicht, daß der Sportsmann, der nicht
nuder Lage ist, sich eine große Jacht zu halten, in ihm
ie Möglichkeit findet, ohne große Unkosten dem Segelspor
u huldigen. Dadurch, daß der Apparat mit dem Fuß
esteuert und durch das Körpergewicht ausbalanciert wird
ommt überdies noch ein neues Moment von sportlichem
deiz hinzu. Diese Anordnung der Steuerung bringt ein⸗
edeutend empfindlichere Steuerwirkung zustande als bei
uderen Fahrzeugen, da sie im Verein mit der geringeren
zeistung eine bisher unerreichte Manövrierfähigkeit und
zchnelligkeit ergibt.
Bei der heute nachmittag stattgehabten Ubergabe des
vom Kaiser der Erzabtei Beuron geschenkten prachtvolle
drei Meter hohen Bronzekreuzes überreichte, nach der „K
Vztg.“, der Fürst von Fürstenberg dem Erzabt Schone
'olgendes Handschreiben:
Hochwürdiger Herr Erzabt! Um Ihnen und der
Benediktinergenossenschaft einen neuen Beweis meiner
Anerkennung und Wertschätzung zu geben, habe ich
nich in Gnaden bewogen gefunden, der Erzabtei Beu—
ron ein Kunstwerk, Christus am Kreuz, in Bronze zu
tiften und meinen Oberstmarschall, den Fürsten vor
Fürstenberg, mit der Ubergabe desselben zu betrauen
Mit der Wahl meines Geschenkes hoffe ich Ihnen ein
»esondere Freude zu machen, ist es doch dasjenig
Zinnbild, zu dem beide Konfessionen mit gleicher Ver—
ehrung aufblicken und von dem für die ganze Mensch
Jeit ein unermeßlicher Segensstrom ausgegangen ist.
Möge das Kreuz auch in ihrer Erzabtei reichen Seger
stiften allen Gläubigen, die vor ihm in Demut die Kni—
heugen, und Kraft und Trost aus der Höhe spenden
Ich verbleibe Ihr wohlgeneigter Wilhelm J. R. Ber—
lin, Schloß, 27. April 1910.
Budapest, 19. Mal In der Szaswarer Kohlengrube
»ei Fünfkirchen, die Eigentum des Bistums ist, hat gesiern
ine Explosion schlagender Wetter stattgefunden. Die Ka—
astrophe ereignete sich auf der 280 Meter unter der Erde
liegenden Sohle. Den meisten dort tätigen Bergleuten ge
ang es, sich durch schleunige Flucht zu retten. 265 Berg—
nappen, und mit Ausnahme von «, die sich auch retten
tonnten, verunglückt. 4 Bergleute sind tot. 16 Arbeite
uind 1 Steiger sind durch Einstürze abgeschlossen. Man
»ermutet, daß sie ein Opfer der Explosion geworden sind
Rom, 19. Mai. Der Direktor der Sternwarte erkläri,
daß nach seinen während dieser Nacht gemachteu Beobach—
tungen der Schweif des Halleyschen Kometen eine Länge
von 70 Graden habe und eine Breite von 6 Graden.
Innsbruck, 18. Mai. In Gargnano im Gardagebie,
wurde ein reichsdeutscher Kurgast von italien. Karabiniere
unter Spionageverdacht verhaftet, nach zweistündigem Ver
hör aber wieder freigelassen.
Paris, 19. Mai. Die Pariser Bevölkerung feierte der
Durchgang der Erde durch den Schweif des Halleyscher
Kometea durch Wachbleiben und den Besuch der Kobarett
ind Cafe's, nachdem der umwölkte Himmel jede Aussich
auf eine Beobachtung der Himmelserscheinung zu nichte
gemacht hatte. Alle Restaurants blieben bis zur Morgen
stunde geöffnet und waren noch in den Morgenstunde!
iberfülll. Mehrere Astromome hatten die Spitze des Eiffe!
urmes als Beobachtungspunkt gewählt.
London, 19. Mai. Die Times schreiben: Von alle
remden Leidtragenden, die dem Leichenbegräbnis des ver
sorbenen Königs beiwohnen werden, gebührt Kaiser Wilhelw
er erste Platz, der auch in Zeiten, in denen die Beziehun—
gen zwischen Großbritannien und Deutschland am gespann
esten waren, niemals seine Popularität bei uns verloren
hat. Er gleicht unserm letzten König darin, daß er steti
die Interessen seines Landes und seine Pflichten gegenübe
dem Volke allen persönlichen Rücksichten voraussetzte, und
die Achtung und die Bewunderung, die die Deutschen neid
los dem Onkel zollten, werden in gleicher Weise dem Neffen
zurch die Engländer bewiesen. Der Kaiser begleitet seinen
Bruder Prinz Heinrich, der Seemann, dessen Liebe zu eiuen
Beruf, der in den Herzen der Engländer einen so hervor
ragenden Platz einnimmt und den unser eigener König hat
allein schon ihm eine große Hochachtung in England sicher
wpürde.
Palermo, 18. Mai. Ein 16jähriger Student der hie
igen Hochschuͤle, der von einem der Professoren eine schlecht
gensur erhalten hatte, forderte den Professor in harten
'one auf, diese abzuändern. Da der Professor sich weigert.
ies zu tun, schoß der Student auf ihn und verletzte ihr
ötlich. Hieraus beging der Student Selbstmord.
Turin, 19. Mai. Nach Telegrammen aus Talcb
tießen seit der Annäherung des Halleyschen Kometen die
Schwefelquellen eine solche Menge von Gasen aus, daß ef
unmöglich ist, sich in der Nähe der Quellen aufzuhalten.
Newyork, 19. Mai. In dem Orte Phönix im Staate
Arizona ist das Adams-Hotel niedergebrannt. Bei den
Ausbrechen des Feuers logirten in dem Hotel 102 Gäste,
en denen 30 vermißt werdern Sie baben der JTode
Humoristische Ecke.
*Dorfvergnügen: Fremder: „Warum wird den
ier nicht mehr so viel gerauft wie früher?“ — Enheimi—
cher: JJa wissen S', wir müßten sonst zu viel Lustbar
eitssteuer zahlen.“
*zFatales Mißverständnis. „...... Mein
Nann ist das ganze Jahr auf Vergnügungsreisen; nur
m Winter bleibt er vierzehyn Tage zu Hause.“ — „Das
väre mir aber zu langwellig!“ — „O, die vierzehn Tage
sjehen auch herum!“
*Verschlimmert. „Nun, Lisi, bei der letzten
Treibjagd ist ja vow To?tor Dein Valer naufgeschossen
vorden! Wie gehts ihm denn?“ — „J' dant' der Nach—
rag'! Im Ansang war's net so schlimm — aber dann
at er ihn seibst behandelt.“
*»Beitrag zum Mietrecht. Amtsrichter A.
Mein Praktikan ist zur Zeit mit einer jur stischen Dok—
ordissertation beschäftigt; er bearbeitet ein für manche
ädtischen Mietverhältnisse hochaktuelles Thema.“ — Amts—-ichter
B.: „Ah, und das wäre?“ — Amäésrichter A.: „Die
Wanze im Lichte des bürgerlichen Gesetzbuches.“
*Derenge Rock. „Unsere Lucie lernt gehen!“ —
Ach, Sie haben ein kleines Töchterlein?“ — „Rein, nein,
neine ältere Schwester —! Sie hat ein neues Kostuüm be—
ommen!“
*]Beruhigt. „Fürchten Sie sich denn gar nicht vor
»em Weltuntergang?“ — „J wo! Geht doch die Sonne
ille Tage unter und es mt ihr nichts.“
*?Kaltblütig. „Was werden Sie beim Weltunter⸗
ang machen?“ — „Wenn's losgeht, se?e ich mich ein—
ach in mein Automobil. Darin ist mir noch nie was
assiert, bloß immer andern!“
2—
Neueste Nachrichten und Telegramme.
Berlin, 19. Mai. In der Erwartung des Durchgangs
zer Erde durch den Schweif des Halleyschen Kometen waren
vährend der Nacht hunderttausende wach geblieben und
rieben auf den Straßen und Plätzen Allotria. Im Trep—
ower Park waren über hunderttausend Personen. Die
S„ternwarte war von Tausenden während der ganzer
Nacht umlagert. Erst gegen Morgen gingen die unüber—
hbaren Scharen enttäuscht auseinander.
Bingerbrück, 18. Mai. Der hiesige Bahnhofsvorstehen
Nohr wurde in Ausübuug seines Dienstes in vergangener
dacht von einer Lokomotive erfaßt und so schwer verletzt.
»aß er heute früh starb.
Maybach, 19. Mai. Entlassen wurde am Mittwoch
der Bergarbeiter Joseph Kronenberger aus Tiergarten
Hermeskeil) ohne Kündigung, weil er in seiner Arbeit mii
zrennender Lampe und zerbrochenem Lampenalas angetroffen
vurde.
Köln, 17. Mai. Die Kölner nehmen den Zusammen⸗
toß der Erde mit dem Halleyschen Kometen und den darauf
olgenden „Weltuntergang“ von der lustigsten Seite. Für
die Nacht vom 18. zum 19. d. M., die von der Polizei—
irekton freigegeben worden ist, sind alle möglichen Ver—
nügungsveranftaltungen vorgesehen. Eines der vornehmsten
donzertlokale kündigt ein „Kometenfest“ an, zu dem eir
roßes Programm aufgestellt ist. U. a.: Henkersmahlzei
in reservierten Tischen, Fackelpolonaise durch den Pari
zur Betrachtung des herannahenden Kometen. Punkt 17
uühr: Großer Krach! Zusammenstoß der Erde mit dem
dometen. Weltuntergang unter Palmen! Der 2. Teil
zelangt nur zur Aufführung, falls der „Krach“ gut, über—
danden. Gemeinschaftliches Lied: „Et hätt noch immer
jot gegange!“ Fortsetzung des Balles.
Aachen, 18. Mai. Aus dem Geldschrank der München⸗
lachener Feuerversicherungs⸗Gesellschaft sind an den Pfingsteiertagen
438 000 Mek. wahrscheinlich von internationaler
rinbrechern gestohlen worden.
Posen, 18. Mai. In Kriewen wurde im Königsschießen
er 26jährige Kaufmannssohn Staniszewski, der als Kon—
rolleur fungierte, erschossen. Den Unglücksschuß hatte ein
Malermeister abgegeben.
Beuron, 18. Mai. Heute mittag fand die Ubergabe
des der Erzabtei von Kaiser Wilhelm geschenkten Bronze—
reuzes durch den Fürsten Max Egon von Fürstenberg statt
sNach der Ubergabe und Enthüllung des Kreuzes hielt Erz—
61Schober im Namen des Konvents eine Dankesansprache
zwmangsversteigtrung.
Am Freitag, den 20. d. Mts.
bormitiags 10 Uhr werde ich aui
dem Marktplatz zu Dudweiler
1 Sofa
1 Tisch m. Decke
1 Spiegel m. Konsole
1 Vertikov
1Ladenteke
u. a. m.
öffentlich meistbietend gegen Bar—
zahlung versteigern.
Nietmann, Gerichtsvollzieher.
Braves
dienlmähchen
resucht.
Von wem sagt die Exrped.
rm delbes
Wyandott⸗Huhn
erloren gegangen.
Wiederbringer erhält Belohnung.
Von wem sagt die Erped
9
zu Uoh s
Jakob Rech, Sud.
mit hu ha
Ladeneinrichtung
u verkaufen.
Fryed., saat mo
hachrus.“
Am 17. d. Mts. nachmittags halb, 2 Uhr, verschied
vach käürzem Krankenlager im Alter von 67 Iahren
der Roniqliehe Schichtmeisster und Sekretaär
Ferr Wihelm Weih.
Er war ein pflichttreuer, tüchtiger Beamter, der von
einen Vorgesetzten hochgeschätzt und bei der Beamtenechaft
allgemein beliebt war
Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bé—
wahren.
Grube Dudweiler. 18. Mai 1910.
Hamens der Beamten der Roͤniglichen Berginspektion 4.
Neft, Bergrat.
den Flammen gefunden. Es sind jene Leute, die im
obersten Stockwerk wohnten und in der herrschenden Ver—
wirrung und dem starken Qualme den Ausweg nicht mehr
zu finden vermochten,
New-York, 18. Mai. Die Explosion im Kanton Ohio
forderte 13 Menschenleben. Von dreißig schwer Verletzten
dürften noch über zehn sterben. Die Explosion war so ge—
waltig, daß einzelne Leichenteile 600 Fuß weit geschleuderr
wurden.
Newyork, 19. Mai. Die Neger in hiesiger Stadi
sind von' großer Kometenfurcht gepackt. Hunderte hörten
auf zu arbeiten und beteten den ganzen Tag. Fast über—
all wurden Gottesdienste abgehalten.
Alexandrowsk, 18. Mai. Auf dem Dyuiepr geriet
ein mit 94 personen besetztes Fahrzeug gegen ein
Riff. 47 Personen sind ertrunken.
Peking, 12. Mai. Das Consularcorps in Nanking hat
an das diplomatische Corps in Peking telegraphiert, daß
eine neue fremdenfeindliche und antydinastifche Bewegung
in Nanking und in der Nähe von Jangtse sich bemerkbar
mache, die dem Boreraufstand von 1880 ähnlich sei.
London, 19. Mai, Der Direktor der Greenwiche.
Sternwarte, Profeffor Dr. Crommelin erklärt, daß nach
einer Berechnung die Erde erst heute und wahrscheinlich
um 9 Uhr vormittags durch den Schweif des Halleyschen
Zometen gehen werde.
des Lebens ungemischte Jreude
ward keinem Sterblichen zu teit ODas erfährt jeder
der nach einem Spaziergang, nach einem Ausflug
schwer erkältet heimkommt. Aber man kann sick—
dann wenigsteus leicht helfen, wenn man schleunigs
Fays ächte Sodener Mineral-Postillen in der nächsten
Apothele oder Drogerie kauft Fays Sodener lassen
eine Erkältung nicht hochkommen und ihre Anwendungç
ist dabei außerordentlich bequem und angenehm
Preis 85 Pfg. pro Schachtel
Impfung..
Die diesjährige Impfung in Dudweiler findet im neuer
Schulhaus an folgenden Tagen statt:
a. Für die Erstimpflinge
am 30. Mai 1910, nachmittags 4,30 Uhr ab
für die Restanten aus Vorjahren und die von
1. Januar 1909 bis einschließlich 341. März 1908
am 31. Mai 1910 nachmittags 4,30 Uhr ab
für die vom 1. April bis 30. Juni 1909
am 1. Juni 1910, nachmittags 4,30 Uhr ab
für die vom 1. Juli bis 30 September 1909
am 2. Juni 1910, nachmittags 4,330 Uhr ab
für die vom 1. Dktober bis 31. Dezember 1909
geborenen und sämtliche hier zugezogenen, nock
nicht geimpften Kinder.
Die Nachschau für die am 30. 5 bis 2. 6. geimpftes
Kinder erfolgt am 16., 17., 18 und 18. Juni.
b. Für die Wiederimpflinge.
Am 3. 6. 10, nachmittags 4.30 Uhr.
die im Jahre 1898 geborenen katholischen und evang⸗
lischen Knaben.
Am 4. 6. 1910 nachmittags 4.30 die Mädchen
Nachschau am 10. und 11. 6. 10.
Für Herrensohr und Jägersfreude.
Erstimpflinge von Herrensohr (Evangl. Schulhaus)
Am 13. Juni nachm. Aeinhalb Uhr.
mit dem am 1. Januar 1909. geborenen Kindern beain
nend
am 14. Juni nachmittags Aeinhalb Uhr
Erst- und Wiederimpflinge von Jägersfreude
Wiederimpflinge von Herrensohr.
Nachschau am 20. und 21. 6. 10.
Für Fischbach und Camphausen.
Neues Schulhaus.)
Am 15. 6. 10, nachmitags 5 Uhr ab.
Erst- und Wiederimpflinge.
Nachschau 22. 6. 10.
Dudweiler, den 17. Mai 1910.
Der Bürgermeister.
Jost.
XEE
Kasen Verein
VDadweiler⸗Herrenso hr⸗Fischbac
7 ller.
αα
Anm nächsten? Sonntag, den 22. Mai er., vor nittaas um 9 Ub
findet im Vereinslokale eine
—
Vorstands⸗Sitzung
statt, behufs Mitteilung über die versicherngstechnische Prüfung
unserer Kasse.
Hierzu sind sämtliche Vorslandsmitalieder und Kassenrevisoren
»ingeladen.
Der Vorsitzende
Lud. Steinhauser.
kKieffer-Kocher
EAIIIII EAe o
entsprechen den hoͤrcheten Anlorderungen.
weil gediegen vornehm und preiswert
Lan
verlangt
Drudl-—WW
Frau Cuise Wolf.