Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

Lokales
Voraussichtliche Witterung: Zunächst noch meist hei⸗
r und warm, später ven Westen her zunehmende Bewöl⸗
ung, stellenweise Niederschläge.
Feuerwehr. Vom Oberpräsidenten der Rheinprovinz
st Herrn Branddirektor Kerger daher die Berechtigung veriehen
 worden, den Tit-l als „Branddirektor“ für die Dauer
eines Amtes als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Dad⸗
veiler zu führen.
Einquartierung. Gestein war das Straßenbild in⸗
olle der Eimquartierung ein recht belebtes. Die Wirtschaf⸗
en ztigten abends auch ein etwas anderes Bild, doch war
es im ganzen ruhig, was wohl seinen Gtund darin hatte,
daß es aufangs hieß, die Truppen müßten morgens schon
jegen 2 Uhr wieder ausrücken. Dies war jeboch nicht der
Fall, denn der Abmarsch erfolgte erst gegen 5 Uhr frith.
Has Straßenbild zeigt jetzt wiedec seine alte Physiognomie.
Gewitter. Gestern abend hatten wir ein ziemlich hef—⸗
iges Gewitter zu verzeichnen, begleitet von stürmischen Win⸗
»en und hestigen Niederschlägen. Der Regen war recht
ange anhaltend — heute früh ist wieder heller Sonnenchein
u veizeichnen.
Die Welterute mit zusammen rund 3515 Millioven
doppelzenmern on Weizen, Roggen, Maise, Hafer und Gerste
iberfteiat die des Vorjahres nach der jüngsten Schatzung um
82 Millionen Doppelzentner.
Der stärksfte Schlepppampfer auf dem Rhein ist,
die uns aus Ruhrort gemeldet wird, vor einigen Tagen in
Betrieb genommen worden. Der Dampfer wurde eibaut auf
der Schiffswerft der Firma Gebr. Sachsenberg, A.G. in
Roßlau a. d. Elbe, für Rechnung der Großreede:e. M. Stinnes
Muhlheim⸗Ruhr. Dieser kolossale Radschleppampfer hat eine
dänge von 75 Meter, über dem Radkasten eine Breite von
22 Meter und einen Tiefgang von 1,30 Meter. Die Ma—
chine weist 2000 Pferdekräfte auf. Der Dampfer ist im—
iande einen Schleppzug von 5 Kähnen mit einer Gesamt—
adung von 150 000 Zentner den Rhein hinauf zu ziehen.
Das entspricht der Ladung von 12 Eisenbahnzügen zu je
0 Wagen mit 10 Tonnen Inhalt. Der Schleppdampfer
jassierte gestern abend gegen balb 7 Uhr die hiesige Schiff-X
 J
Theater. Der Benecfiz und Ehrenabend von Herrn Kraus
var gestern abend aufs beste besucht, über die Breiter ging
as herrliche Schauspiel „Die Liebe wacht“ Gespielt wurde
techt floti, und die Darsteller eruteten auch bei jedem Alt⸗
chluß wohlverdienten Beifall. Am Sonntag, den 12. Sept.
ibends 8.45 Uhr ist letzte und Abschieds⸗-Vorstellung. Um
nen Theaterbesuchern zum Schluß noch etwas ganz besonders
u bieten, hat dieGeschäftsleitung den Schlager der Saison, die
reizende Operettenposse „Eine lustige Witwe“ gewählt. Die
Posse ist von sprudelndem Humor, ein Witz solgt dem an⸗—
dern, ein Kalauer jagt den andern. Ausgestattet mit herr⸗
ichen Liedern und komischen Couplets und Duetts, dürste
ich jeder Besucher aufs Beste amüsieren. Also Parole muß
auten, zur Abschieds-Vorstelluna alles ins Thevter aur lusigen
 Witwe. —
Gottesdienst in Manöver. Die Manöverordnung
zat mehrete Aenderungen-erhalten. Unter denselben befindet
uuch folgende: An Sonntagen und hohen kirchlichen Festagen,
 an denen keine Märtsche staufinden, ist der Dienst, der
wußer dem unerläßlichen Wacht- und Ordonnarzdienst
getan werden muß, so anzusetzen, daß die Mannschaften am
reiwilligen Besuch des Vormittaasaottegdienftes nicht behin⸗
zert sind.
Gutachten. Wie wir uns durch eingehende Besichtig⸗
ung ihres Betriebes durch Prof. Dr. Philipend Unter⸗
uchung der zur Fabrikation der Sinalco⸗Seele dienenden
Materialien überzeugt haben und wie durch unsere unten Nr.
24972 ausgeflihrie Analyse eine aus einem Lagerfaß ge⸗
rogene Probe der Sinalco-Seele bestätigt wird, besteht die
Sinalco⸗Seele (einfacht auß dem reinen Saft und dem
durch sorgfältige Extraktion und Destillation gewonnenen
Aroma frischer Früchte, aus reinen Fruchtsäften und einem
ehr geringen durchaus unschädlichen Farbstoffe.
Aus dem durch Zusatz von Zucker aus der Sinalco⸗
Zeele gewonnenen Sinolco-Sirup wird durch Vermischen mit
ohlensaurem Wasser ein angenehm schmeckendes, erfrischen⸗
des und wohlbelömmliches Getränk von nicht zu vernach⸗
assigendem Nährwert erhalten. Der zur Konservierung der
Frucht'äfte und zur Gewinnung des Aromas der Früchte er⸗
'orderliche, in der Sinalco-Seele enthaltene Alkohol erfährt
dei der Daist Uung der Sinalco Btiause eine solche Ver—
unnung, daß in 100 cem des fertigen Getränkes weniger
als 0,1g Allkohol vorhanden sind und die Sinolco⸗Brause
demnach praktisch und im üblichen Sinne als alkoholfrei be—
eichnet werden kann.

Hachachtungsvoll
aez. Dr. Hundesbagen und Hr. Philip.
Aus Nah und ZFern.
* Herrensohr, 10 Sept. Auch hier soll am nächsten
Sonntag eine Ver ammlung auf dem Markttplatze zwecks
Stellungnahme zur Bierfrage statifinden.
* Düsseldorf, 10. Sept. (ueberfahren — Ge—
andete Leéische.) Das Automobil des Grafen Hoens⸗
bro ech⸗ Austenrade übersuhr in der Nätze der hollaänvischen
Zrenze einen holländischen Sergeanten der Infanterie aus
Arnheim. Derselbe weilte bei seinem Vater, der Ge—
neindesekretär in Belfeld bei Venlo ist, zu Besuch. Der
Sergeant ist, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu ha—
ben, an den erlittenen schweren Verletzungen im Kranken⸗
hause zu Venlo gefiorben. Im Rhein in der Nähe von
Kaiserswerth wurde die Leiche eines neugeborenen Kin—
des angeschwommen, die bereis merete dn Waĩser
gzelegen hat.
* Ohligs, 10. Sept. Seine Fraugetötet.)
Zerhaftet wuͤrde hier der Schuhmacher P. Haarhaus, der in
dem dringenden Verdacht steht, seine Ehefrau schwer miß⸗
handelt und getötet zu haben. Die Untersuchung ergab,
daß der Körper der Frau vötlig mit Wunden bedeckt war.
Her Schädel weist mehrere Etiche auf. Haarhaus gibt zu,
aß er die ganze Nacht mit der unbetieneten dehn zu⸗
Ammen im Bett geschlafen habe.
* Duisburg, 10. Sept. (Gerurteilun g.) Wegen
hetruges, begangen an dem im Konkurs befindlichen 27
Fahre alten Prinzen von Bensheim⸗Steinsfürth. verur⸗
eilte die Strafkammer den Kaufmann Gerwo zu neun
Nonaten Gefängnis und 150 M. Geldstrafe. Von der
Anklage der Erpressung und des Wuchers wurde er irei
iesprochen.
*Duisburg, 10. Sept. (Khpleraverdach t.)
Luf dem von“ Dordrecht in den hiesigen Hafen einlaufen
»en Schiff ‚„Willm Disportus“ ertrantte din Schiffsknecht
uter Choleraverdacht. Das Schiff wurde isolier umd die
alteriologische Untersuchung wurde so ort eingeleitet.
Essen, 10. Septe (R'o be Menfche n.) In der
dafchinenftraße murdo der Schüasier Fnard Stein vpoöon

RAer Personen ohne jede Veranlassung überfallen. Er er—
ielt mehrere Schläge mit einem Siock über ven Kopf
ind einen Messerstich in den Ruͤcken. Da die Verletzung
ine ernste ist, muß Stein auf Anraten des Arztes das
drankenhaus aufsuchen. Die Taͤler sind bis jetzt noch
ticht ermittelt
* Dortmund, 10. Sept. Womm Turme gestürzt.)
bom Turme der katdolischen Kirche in Barop, stürzte ein
nit Ausbesserungsarbeiten veschäftigter Dachdeckergehülfe.
er wurde zu Tode verlebt ins Krankenhaus geschafft
*Rürnberg. 10. Sept. (Unter hragungen.)
der Buchhalter Schmidt von der Königl. Hauptbank ist
iach Unterschlagungen von Geldern in Söhe von 100 000
Mark flüchtig gegangen.
* Friedrichshafen, 10. Sept. (Auszeichnun—
nen.) König Friedrich August von Sachsen hat
heim Abschied sich über den Verlauf der beiden Aufstiege
ind die Besichtigung der Zeppelinschen Werftanlagen äu⸗
zerst befriedigt ausgesprochen. Der König äußerte: Die—
er Tag sei der interessanteste seines Lebens gewesen. Die
er hohen Befriedigung gab der König durch zahlreiche
OBrdensverleihungen Ausdruck. Dem Gracen Zeppelin ist
»er Hausorden der Rautenkrone verliehen worden; Dr.
Folsmann, die Ingenieure Dürr und Kober und Graf
Zeppelin jun. erhielten das Ritterkreuz des Albrechts or⸗
»ens. Außerdem hat der König einer Reihe von Ange—
tellten der LuftichiftihauxSesellicheft Orden verliehen.

Aus aller Welt.
Zur Triole-Affäre. Gegen den Reichstagsabgeord⸗
neten Schack ist nach den „Hamburger Nachrichten“? we⸗
der Triole-Affüre vom Staaisanwalt ö ffe ntliche An—

. w. ASchack
lage erhoben worden und die betreffende aunge Dame
ils Nebenklägerin zugelassen worden. — Der Fall
kriole gab in Berlin Veranlassung zu stürmischen Sze⸗
ien, die sich in der vom Zentralverbaͤnde der Handlungs⸗
ehilfen und Gehilsinnen Deutschlands nach den Armin—
allen einberufenen Versammlung abspielten. Es waren
twa 1000 Personen anwesend, darunter 200 Anhänger
zchacks. Als der Referent, der sozialdemokratische Land⸗
agsabgeordnete Ströbel, den Fall Triole zur Sprache
rachte, entstand starker Lärm. Die Deutschnationafen rie
en dem Referenten Schimpfworte zu, worauf der Vor—
itende die Gegner aufforderte, den Saal zu verlassen.
Am Ausgange kam es zu Zusammenstößen, wobei meh—
ere Anhänger beider Partelen leicht verletzt wurden.
Von der Cholera. Seit Mittwoch ist ein Cholera⸗
ranker in Rotterdam gestorben. Seitdem sind weder neue
drankheits⸗ noch Todesfaͤlle vorgekommen. Neun an Cho⸗
era erkrankte Personen, deren Beänden gut ist, befinden
ich noch in den Baracken; alle übrigen auf ihren Gesund⸗
jeitszustand hin beobachteten Versonen wurden als ge
und entlassen.
Der flüchtige Spion. Die Pariser Poltzei hat ei—
ien Brief beschlagnahmt, der von dem geflüchteten De⸗
schamps an seine Geliebte in Toul gerichtet war. Der
Brief ist aus Straßburg abgeganzen. Deschamps teilte
darin mit, daß er sich in diefser Stadt niederlassen und
daß er der Geliebten Geld ckenden werde damu ñe vu
m kommen könne.
* Spivnitis. Zwei Deutsche wurden in Nizza von der
ranzösischen Sicherheitspolizei unter dem Verdacht der
zpionage verhaftet. Ein französischer Offizier soll blo ß⸗
gestellt sein.
Liebestragödie. Aus Rom wird berichtet: Von dem
eutschen Paar, welcher bei Amalsi tot im Meere gefun⸗
»en wurde, war er etwa 35 Jahre alt und hatte sich in
»as Fremdenbuch als Dr. med. Jul. Wommer aus Köln
inaeschrieben. Die Dame war sehr elegant gekleidet.

—

Telegramme.
Saarbrücken, 11. Sept. Eir quartierung. Am Sams⸗
aq und Sonniag werden von dem in der Nähe manöve⸗
ierenden 16. Armeekorps in unserer Stadt Quartier be—⸗
iehen: Der Stab des Armeekorps mit Exzellenz General
jon Prittwitz und Geffron, der Stab der 63. Feldartillerie⸗
Brigade und der Stab der 66.2 Infanterie⸗Brigade. Die
Nannschaften dieser Brigaden werden in Kasernen, die Osst⸗
iere in Bürgerquartiere untergebracht. Ferner beziehen hier
Auartier die 1. und 2. Abteilung des Feldartillerie⸗-Regi⸗
nents Nr. 70, das Jnf.Rut. 130, wovon das 1. und 3.
Zataillon Buͤrgerquartiere erhält, währer d das 2. Bataillon
n einer Kaserne untergebracht wird. Außerdem kommen
och hier in Ouartier eine Abteilung Pioniere, eine Abteil⸗
ing des Trainbataillons Nr. 16 und ein Teil des Husaren
segiments Ne. 13 „Köniz Humbert von Italien“. An
Montag früh rücken die Truppen in das Manövergelände zurück.
Berlin, 10. Sept. Das preußische Kultusminifterium
jat anläßlich der Schülerselbstmorde in Charlottenburg eine
berfügung erlassen, nach der die Schul Inspe'tionen von
etzt ab vierteljährlich und nicht wie bisher halbjährlich statt⸗
inden sollen. Den Schülern soll ferner geftattet sein, beim
Schul⸗Inspektor Beschwerden vorzubringen.
Berlin, 11. Sept. Auf der funkentelegraphischen
Statidn zu Nauen sollen heute Abend Versuche einer Ver—
hindung mit Kamerun angestellt werden.
Kölnu, 10. Sept. Der Schuhmacher Haarhans in
Ohligs wurde unter dem Verdacht, feine Frau ermordet zu
haben, verhaftet. Haarhans gestand, seine Frau derart miß⸗
handelt zu haben, daß sie bewußtlos wurde, worauf sie ge⸗
lorben sei. Die Untersuchung ergab, daß der Körper der
zrau über und über mit Wunden bedeckt war. Der Schä—
»el wies mehrere Stiche auf. Haarhans gab zu, daß er die
etzte Nacht mit der unbekleideten Leiche zusammen in einem
hett geschlafen hatte.
Nürnberg, 11. Sept. Der Buchhalter Schmidt von
er löniglichen Hauptbank ist nach Unterschlagung von De⸗
ots in Höhe von 100 000 Franks flüchtig geworden.
Innsbruck, 11. Sept. PRaumeister Därr⸗Innobruck ift
n den Meininger Beigen bei Telfs abgestürzt. Die VLeiche
vurde bisher noch nicht geborgen.
Lemberg, 10. Sept. Nach Meldungen aus Zakopane
ind 4 Studenten, welche eine Partie in die Hohe Tatra
internommen hatten, in eine mehrere 100 Meter tiefe
A
Rom, 10. Sept. Bei Emalfsi stürzte sich ein deutiches
Heygaar in selhstmörderischer Absicht ing Wo Me

zab siy jut den Arzt Dr. Wommer aus Coln aus. Das
Paar war odne Geldmittel.
Nizza,. 11. Sept. Zwei Deutsche wurden von der
ranzösischen Sicherheitspolizei unter dem Verdacht, Spionage
getrieben zu haben, verhaftet. Ein französischer Offizier sol
ompromittiert sein.
Chikago, 11. Sept. Der bekannte Milliardär Morgan
nachte Dr. Cook den Vorschlag, auf seine Kosten eine Expe⸗
ition auszurüsten, um die Eztkimos zu briugen, die die
Wahrheit der Angaben bestätigen sollen. Dr. Cook hat das
Anerbieten dankend abgelehnt init der Bemeikung, daß er
ine solche Exoebdition auf eiaene Koften auerasten werde.

Evang Nischer Gottesdienst.
Kollekte sür die Trinkerheilanstalt Lintorf.
Dudweiler.
8,00 Uhr. Pfarrer Trommershausen.
10 Uhr. Pfarrer Schmidt.
Herreusohr⸗Jägersfreude.
8,30 Uhr. Pfarrer Uhrmacher.
Bekanntmachung
Die Impfung der zurückgestellten Ecst- und Wiederimpf—
inge von Dudweiler, Herrenfohr, Jägersfteude und Fifchb ach
findet am Mittwoch, den 22. Sepiember nachmittags 4 Uhe
hier im neuen Schulhause statt.
Die Nachschau findet am 29. September ds. Mts. statt
Dudweiler. den 9. Sept. 1909.
Der Buͤrgermeister J sr

—7 k* hnt
rDUnAKSIUC
J Eine Probe von dem PObDTDRE ZENENTO vwird gratis gss andt.
Die Neigung zu berauschenden Getränken kann dauernd
rernichtet ⸗⸗ↄdν. Sklaven der Trunkencht können jetzt bofreit
worden, sogar gegen
bren eigenen Willen.
Ein harmloses Palver,
 POUVDRE ZE-NENTO
 genannt ist
ꝛrfundon worden, ist
eicht z2u nehmen, sftr
edes Geschlecht und
Altor geeignet und
cann sin Speisen oder
Getrànken gegeben
werden, aelbsst ohne
Wissen des Betroffenden. POIIDRE NRNTO vd als un-3ehädlion
 garantiert.
Diejenigen, die einen Prunkaichtigen in ihrer Familie oder
ꝛSokanntenkreise haben, sollen nicht versänmen eine Graitisꝰrohe
 von dem POVDRE SENENTO verlangen. Dieselbe
xird per Brlef geschickt; Korrespondenz in deutsch.
POVUDRE ZENENTO 6O.,
76, Warpon Street, LONDON 2016, (Englaud)
Porto für Briefe 20 Pse.: stir Posstkarten 10 Psg.

J. RURZ, Rechtskonsulent
XMEÆ BUVRO ——
für Bearbeitung von BRechtssachen. Auskunftei
—— PilielöBüro Dudvweiler: Saar
Sulzbach-Saar Provinæzialsstr. 2321
Hauptstrasso 25IL. bei Gastwirt Val. Bohn
Jnahe der evangel. Kirche

Eintreibung von Schuldfor- Bearbeitung von Strafprolerungen
 aller Art, Inkasso, ressen, Berufungen gegen
dat vd Belehrurgen in allen schöfslengerichts -Revisionen,
dechtssachen. Bearbeitug regen Straf ammerurteils
ron Zivilproꝛessen. Reage- Sttraseux und Hastentchen
 jeder Art, Alime lassungsanträge. Privatklagen
ationoen. Zahlungsbesehle, wegen Beleidigungen und
Mreste, einstweilige Verfüg⸗ Körperverletzungen, Gnedenuægen,
 Iimnobilar - und Geld. gesuche, Anfertigung von
ndungen. Pfandungsauf- Eingaben und Gesuchen an
hobumngen, Erbschaftssachen. alle Rehörden, Unfallsachen
sestamente, Nachlass und etc.
Teilumgoæachen etc. —
Vermittelung von Darlehn, Auskũnfte jeder Art
Hiuser· und Grundstũcks· Nobilaer- und Woren - Ververksufe.
 steigerungen.
prechstunden in Dudweiler: Rachm. 1 - s dhr
Sonntags 1jo — 12

— 4 — 5
—

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Die Lieferung von 330 000,00 Kg. Heu und 95 000 00
ee. Preßstrod während der Zeit vom 1. Oktober 1909 bis
bis Eade September 1910 für die Giuben Camphausen und
Brefeld foll im Wege der öffentlichen Anaschreibung vrrqgeben
werden.
T.ilangebote sind zulässig.
Die Bewerbungs⸗ und allgemeinen Vertragbedingungen sind
n Nr. 9 des Amisblat‘es der Königlichen Regierung zu
Trier vom 19. Februar 1909, Seite 42, bekannt gemadt.
Die besonderen Bedingungen und Angebotsvordrucke
önnen bei unserer Matertalien⸗Verwaltung eingesehen, sowie
jegen vorhecige Erstattung der Selbsikosten im Betrage von
).40 Mark von dort bezogen werden. Anbebote sind unter
Benutzung der voigeschriebenen Vordrucke. mit entsprechender
ufschrift versehen, versiegelt und postfrei bis Diensatag,
den 21. September ds. Is. nachmittags 6 Uhr,
m unsere Materialienverwaltung hier einzureichen.
Die Eröffnung der Angebote findet am Mittwoch, den
22. September vormittags 9 Uhr im Seschäftszimmer
»es Materialienverwalters siatt.
Die Zuschlagsfrist endet Mittwoch, den 6. Oktober
nachmittags 6 Uhr.
kamphausfen. Kr. Saarbrücken, den 31. Auguß 1909.
Kal. Berqinipektion 11.
            
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