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Kaiser Franz Josef und Zeppelin.
Kaiser Franz Josef trifft am Montag, den 30. Au—
zust in Bregenz am Bodensee ein und unternimmt dann
in Bord des Salondampfers, Elisabeth“ die angekündigte
kKundfahrt auf dem Bodensee. In Lindau wird der Kai—
er vom Prinzen Ludwig von Bayern in Vertretung des
Brinz-Regenten Luistyold bearüßt werden. Nach kurzem
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lufenthalte im Lindauer Hasen setzt der Kaiser zu Schiff
zie Fahrt zum Besuche des Großherzogs und der Groß—
zerzogin von Baden nach der Insel Mainau fort. Bei
zer Rücksahrt von diesem Besuche hält der Dampfer um
Uhr nachmittags in Friedrichshafen, woselbst der Kaiser
om König Wilhe'm von Wür temberg erwartet und be—
zrüßt wird. Der König wird den Kaiser ins Schloß
releiten, wo Königin Charlotte von Würtiemberg den
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rdaiser willkommen heißen wird. Auf der Rücksahrt nach
Bregenz werden dem Kaiser in Manzel Graf Zeppelin
und sein Neffe vorgestellt werden. Der Ka'ser wird die
Reichsballonba!le besichtigen und sich vom Grafen Zeppe—
in jun Aufklärungen über die Landung des Luftichiffes
zeben lassen. Dann besteigt der Kaiser das Schiff und
ritt die Weiterfahrt nach Bregenz an. Auf der Boden—
eefahrt von Manzell bis vor Bregenz wird Graf Zeppe—
in mit dem lenkbaren Luftschiff den Kaiser bealeiten
Vermischtes.
Kein Jägerlatein. Eine „wabrhafte Episode“, die
besonders in Jägerkreisen mit Interesse gelesen werden
wird, erzählt der „Zaberner Anzeiger“ aus Stambach: An
ꝛinem schönen Sommermorgen, gegen 6 Uhr in der Frühe,
tand der Wirt „Zur Greifensteiner Mühle“ vor der Tür
in der Straße und berrachtete zur Erkundigung des Wer—
ers für diesen Tag prüfend den Horizont. Plötlich ist
ein Augenmerk auf einen noch jugendlichen Rehbock gelenkt
worden, der am Kanal entlang angaloppiert kam und sich
augenscheinlich auf der Flucht befand. Gerade vor der
Wirtschast machte er plötzlich Halt, denn es kamen meh—
ere Arbeiter des Weges daher, die ihm den Pfad ver—
legten; als er Kehrt machen wollte, wurde ihm auch der
Rückweg durch ein herankommendes Fuhrwerk abgeschnit—
ten. Kurz entschlossen, sprang er über die Straße und
ief direlkt durch die offenstehende Tür in das Gastzimmer
der Greifensteiner Mühle. Dem Wirt — nebenbei bemerkt,
ein gewaltiger Nimrod vor dem Herrn — schlug iein
Weidmannsherz in hörbaren Schlägesi unter der Wesite
und er lief eiligst hinzu, um den seltenen Gast höchst ei—
zenhändig zu bedienen und ihm einen recht „warmen Em—
»fang“ zu bereiten. Da jedoch infolge des alltäglich vor—
zunehmenden Reinigungsprozesses alle Türen offen stan—
den, so sah der Wirt nur noch, wie der Rehbock, ohne
»twas zu verzehren, die „Blume“ lüpfte, seine „Losung“
1ibgab und durch die Hintertür wieder ins Freie sprang
Nachdem er den Hof durchquert, watete er durch den dorr
seichten Zornbach und verschwand in den Jaadaründen
des Greifensteiner Waldes.
Zur Bierpreisbewegung.
Köln, 27. Aug. Die Bierpreisfrage spitzt
ich immer weiter zu. Die Vereinigung der Brauereien
bon Köln und Umgegend teilte der Kölner Wirte-Verei—
nigung mit, daß die Beschlüsse des Einigungsausschusses,
die unter dem Vorsitze des Syndikus der Kölner Han
delskammer gefaßt wurden, nicht angenommen wurden.
danach hatten die Wirtevereinigungen sich bereit erklärt,
inen Aufschlag von 3.50 M. und vom 1. April 1910 ab
inen solchen von 4 M. pro Hektoliter zu zahlen. Die
Mitteilung der Brauereien rief in der letzten Versamm—
ung der Wirtevercinigungen große Entrüsmung hervor.
Man will nunmehr auch von dem bisherigen Angebot auf
Zahlung von 3.50 M. zurücktreten und nur die durch die
Biersteuer bedingte Erhöhung bezahlen.
* Solingen, 27. Aug. Die Einführung der Bier—
wreisßerhöhung wird auch hier nicht so glatt von
tatten gehen, wie die Brauereien und Wirte es sich ge—
acht haben. Es scheint vielmehr zu einem heftigen Bier—
rieg kommen zu sollen, haben doch die Führer der Ar—
veiterichnit hereites den 3z51 haedingt heichlossen
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Rotstern seoe Stern
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Norddeutschen Woll⸗Kammerei and
dammgarn⸗Spinnerei in Boehrenfeld.
za beben ie den meisten Geschäften: wo diÄä erhaͤlt lich,
—6 die Kabrik Se⸗fñiten nd Handlaugen nach.
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Achtung!
„chneiderinnen Privat-Damen Propa—
zjanda Zuschneide-Kursus der deutschen
Zekleidungs⸗· Akademie Archimedes
zaarbrücken und Frankfurt am Main.
CLeiter: Schneiderm. Karl Sommer,
Sulzbach, Sulzbaͤchstraße.
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Nlbelter· Verein
—— Dudweller.
Senat Romn. 2.30 Uhr
Probe der Gesanasabteilung
m Lokale Nmi⸗dschy
Der Vorstand.
Achtung.
Heute Mittaa 4 Uhr findet im Lokale Limburq-Poller eine
Versammlung
er Flaschenhierbändler aus Anlaß der Bierpreiserhöhung statt.
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Gelchäkts-Cröffnung.
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Für Beruf⸗Hausbedarf
in Dudweiler im Lokale P. Bayer am Markto»latz.
Beginn: Mittwoch den J. Septem—
ber. Um alle Interessenten im Voraus schon
die Leichtfaßllchkeit, Sicherheit sooie das neu—
zeitliche Modellzeichnen ohne Berechnen und
zreihandzeichnen zu zeigen gibt, Herr Schnei—
»ermeister Karl Sommer aus Sulzbach Mon—
'ag, den, 80. August im obigen Lokale abends
3.30 Ukr einen Vortrag und Vorführung über
Zuschneiden und Schneidern im Atelier und in
eder Familie.
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Einer geehrten Einwohnerschaft von Dudweiler u.
Umgebung die ergebene Mitteilnuq, daß ich heute abend
yvon 7 Ubr oin⸗
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Metzgerei
Für jede Figur, jede Mode, nach jeedm
Bild, nach jedem Maß, kann jede Schülerin
jelbst garantiert schneidern und hat keine Aen—⸗
derung.
im Baldes'schen Haus (Geschäftslokal früher Wunn,
neu eröffnen werde und bitte um geneigtes Wohlwollen.
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Nikolaus Feltes.
— — Achtung!
Zwangsversteigerung. cusniasze
Um Montag den 30. I dyyre 0
rittags 10 Uhr werde ich auf dem P
Narktplotze zu Dudweiler 1 8 n 0
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ahlung versteigern.
Nietmann,
Gerichtsvolso i⸗bor
zwungs-Hersteigerung
Am Montag den 30. ds. Mts
ormittags 11 Uhr werde ich ein
Theaterbühne
ffentlich gegen Varzahlung ver
teigern.
Sammelpunkt der Käufer Hot
zur Post.
Nietmann,
Herichtsvollzieher.
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G. V. D.
bu dem am Sonnta,
abend 8s.30 Uhr im Lokale
Limburg stattündenden qge
ichlossenen
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gegenüber dem Wasserwern,
haltbar, aueh bei ĩst
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Am Sonntag den 29. August nachmittags von 7 Uhr ab Curner⸗
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ardo es arten onzer 4 Dudweiler
usgeführt von der Berakapelle Dudweiler Morgen früh 6 Uhr
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———Wvalentin Baldes. * GesangUerein
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estauration .Zum hirsch“n.
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ind eingetroffen. Urkomische Solo, Gesangs- u. Spiel vid zahlreiches Erscheinen der!
* 4* g italieder wird gebeten.
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