Voraussichtliche Witteruna. Hiiter. wichselnd be—
wölki, warmier.
S Sorgt für Luftbäder. So sheibt in einem sehr be⸗
herzigenswerten Artikel üüber das „Lustbad“ in der Zeischrift
in seiner letzten Nummer „dies Blatt gehört der Hauefrou.“
Der Artikel lautet! „Das Lichtlufibad hat bedouerlicherweise
Zis jetzt noch nicht die Verbreitung gesunden, die es wegen
feiner Bedeuturg für die Ktankheitsbehandlung und Krauk—
hbeitsvyerhülung verdient. Am meisten eingeführt ist es in
den Sanaildren, die sich wie Dr. Ebnein in Essennach kor—
natiert, bezüglich der physilalischen Theropie eine Art Uono—
pulftellung erwotben habtr. Schwerkcanke schließen sich aus
and Leichtktaänke dönnen nur durch einen kostspieligen und
nit manchen Unannehmlichkeiten verbundenen Aufenthalt in
einem Sanstorium sich die Benutzung der physikalischen Heil—
akloren erkaufen, weil diese ebes nur dort zu haben siad.
Ee müßte daher ein Weg gesucht werden, die vhysikalischen
Heilmetihoden dem Halb⸗ und Fastgetsunden als Heilmittel,
dem noch Ganzgesunden als Vrrbengungsmittel „uf eige be—
queme und billige Weise zugang!ich zu maben. Eösitem will
fur diesen Zweck die Badereise berutzen. Bis jetzt fehlt für
die große Mehrheit des de Bäder besuchenden Poblikums
jebe Gtlegenheit, außerhalb der Bade- und Teitikar etwas
jur die GBesundhtit zu uun und die vielen frreien Stunden
zweckmäßig zu verwerter. Die chimesische Mauer, die die
physitalischen Heilmethöden umgibt, muß foaller; sie müssen
sedem Badegast ohne Rücksicht auf seine Mittel zut Verfttg—
ung siehtn. Daoher verlangt Dr. Ebftein daß ig jedem Bade—
orte je ein öffen liches Lchluftrad mit gelt für schlechte
Witterung für Damen und Herren angelegt werde. Da
aber dessen Wirteng erst dann voll zur Gellung kommt, wenn
s mit gymnastischen Uebungen kombiniert wird, so muß die
zymnastische Unterwme sung eine öffentliche Institutien werden.
Die Sanatorien würden auf diese Weise euzlastet und es
würde ihnen dee Möglichkeit gegeben werden, ihre Hauptouf⸗
zabe in der Kufnahme solcher Parienten zu finden, die eine
zeschlessene Behandlung notwendig habern.“
Die in den vorstehenden Sätzen so warm empfohlene Be—
nutzung des „Lichtlusibabes“ haben sich eine Anzarl Herrin
von hier zu Nutze gemacht, indem sie sich ein eigenes Luft⸗
Lichibad in dem Garten bes Christian Käämer hietr im Di—
trik Muüuhlenkalkofen bauten. Gegebenenfalls körnen auch andere
Persoren als die Eigentumer und deren Angebörtae Zutritt
rlangen.
Theater. Die vom hiesigen Ensemble angesetzte Volks⸗
vorstelung am Samstag abend brachte uns unerwartetes,
is war nach dem Tuel genannt wirklich „Erne tolle Nacht“
Das leider nur wenig erschienene Publikau. kam bei bril—
iantesten Witzen welche dem Stück eigen, nicht aus dem Lachen
heraus, und bewies seine Zufrteder heit durch tosenden Bei—
all bei den Ateischlüssen. Diensrag den 24. Aagust ha—
Herr W. Reuß, der Geschäftaleiter des Easembles, seiner
Benetfi⸗, und Ehrenabend. Er hat vielen Wünschen eatsprechend
zu seinem Ehrenabend das Preislust'pitel „Im weißer
Roß't“ gewählt, dasselbe ist bestes Zuge und Kassenftück aller
zuten Bürnen. Der Benefiziant har in diesem Stück den
Zahlkellner Leopold zu spielen, und es wird ein Genuß scin
oon Herrn Reuß den komischen Kellner zu seher. Wünschen
vir dem strebsaimen Künftler auch einen recht veluniären
Erfolg.
Wahrheiten. Die Sparjamkeit pflegt im Verbältnis
zu den Mitteln und zum Verstande zu stehen. Wirklich
reiche Leute kennen den Wert des Pfennigs und nehmen den
Hut ab vor ihm. — Man muß nicht alle Bagatillen im
Leben ernst nehmen. — Der beste Reisemarschall ist ein
fräöhliches Herz. Mit der Sorge im Räzel wondert es sich
schlechht — Dem Langschläfer geht viel verloren. — Laß
uns höflich sein mit Bewußsein! Rechte Höflschkeit ist der
heste Boppeis einer echten Herzensbildune.
Aus Naßh und Fern.
* Saarbrücken, 23. Ausß. Am Samstag abend saßen
in einer Wirtschafi in der Hohenzollerastraße mehrere junge
Männer zusammen. Als es gegen 2 Uhr ging, 'amen sie
nuf den Gedanken eine Wette einzugeher, im nächilichen
Dunkel in der Saar ein Bad zu nehmen. Die Leute beza—
den sich an die Saarbrücker Schltuße, an welcher dae
Wasser durch die Stauung mehrece Meter tief ifn. Diei
Mann tummelten sich aisbald m den kühlen Fluten. Als
nan sich ankleidete, bemerlte man, daß einer von den Dreien
iehlte. Es stellte sich heraus, daß derselbe, ohne einen Lauf
von sich gegeben zu haben, im Wasser verschwunden war.
Man nimmt an, daß der Mann von einem Herzschlag nach
reichlich genosserem Alkohol bettoffen worden ist. Ec war
als guter Schwimmer bekannt. Die Leiche lonnte noch icht
geborgen werden. (Saarbr. Volkszie.)
Saarbrücken, 23. Aug. Landrat von Maquel wird sich
vom 25. d. M. ab auf Urlaub befiader. Seine Vertretung
erfolgt beim Landratsamt durch den Regierungs⸗Ass ssor ven
Dartmann⸗Krey und bei der Polizti- Direktion durch den Re—
Ilerungs⸗Nssessor von Hagen. Aus diesem Anlaß sei bier
mit darauf hingewiesen, daß es sich ein⸗ sür allemal empfiehlt
dienstliche Eengaben an den Herrn Landrat oder Polizel-Direklor
nicht an dissen persönliche Adrisse, sondern unter
Wezlessung des Namens einfach an den „Herin Landrat in
Saarbrücken“, bezw. an den „Herrn poͤlizei Direktor in
Saarbrücken“ oder „an das Landra!samt in Saarbiticken“
und, sofern es sich um Kreisaueschußangelegenheiten handelt
in „den Kreisausschuß in Saarbrücken“ zu senden.
*Differten, 22. Aug. Am Montag ereigneie sich hier
ein Ungluͤck. Ein 4jaähriger Knabe ka unter die Räder
ines Wagens und kounte von seiner Mutter nur alz Leiche
nach Hause getragen werden.
* Neuß, 23. Aug. (Kürchenrauvb. — Defrau—
datton) In der Münsterkirche sind vergangene Nacht
wei Opferstöcke in der Krypta erbrochen worden — Der
Bote der Margarinewerke, wescher mit 5000 Mark flüchtig
war, ist in Luxemburg verhaftet worden.
*Oberhausen, 23. Aug. (Ein Mordbube.) Der
Arbeiter Pannebecker, der mit dem Gemüsehändler de Lon—
vuevelle seit einiger Zeit in Streit lebt, geriet mit die—
em zusammen; er brachte ihm mit einem Messer einen
Stich in den Hals bei, der den Tod des Lonbuevelle zur
Folse hatte.
* Paderborn, 23. Aug. EErkrankter Kirchen—
ünrist. Bischof Schmerder ist an Lungenentzümdung
me Rippenfollentzündung erkrankt. Sein Zustand ift sebe
rnsi.
*sHangelar, 23. Aug. Gurchtbar bestrafter
Leichtfinn.) Eine Ferstuückelte weibliche Leiche wurde
in der Nähe der hiesigen Halteftelle det Bröhitalbahn bon
einem Zugführer auf dem Geleise gefunden. In der Nahe
lagen zwer Pakete. Die polizeilichen Feststellungen erga
ben. daß es sich um die 34 Jahre alte Dienstmagd Urjsu—
a nom FFeld von hier handelt Sie haute ihr⸗ Stesftung
DIse, Und bel ig o ααα urcauruß, C
hier nicht hielt Als sie merklte, daß der Zug an der Sta—
tion vorbeifuhr, warf sie zuerst ihre Sachen aus dem
Zuge und sprang dann selbst hinaus. Dabei geriet sie
unter die Räder, die ihren Körper zermalmten.
* Oberlahnstein, 23. Aug. GBauunglück.) Die
Eisenbdahnbrücke, welche die beiden Ufer von Ober- und
Niederlahnstein trennt und im Winter dieses Jahres durch
die verheerende Gewalt des Hochwassers sich sentte, wird
zur Zeit von dem Eisenwerk Kaiserslautern durch eine
nene zweigleisige Bogenbrücke ersetzt. Es ereignete sich an
ihr ein bedauerlicher Unfall. Auf einem der Gerüste an
der Ostseite brach cin Tragbalken und das Gerüst stürzte
mi: den darauf veschäftigten vier Nietern in die Lahn
Der 18jöhrige Arbeiter Johann Wenger blieb hierbei tot
Ein zheiter Arbeiter, ein Luxemburger namens Bollen
hach erlitt schwere Verletzungen am Unterleib, der dritte
Heorn Angel, eine Wunde am Kopf, während der vierte
donrad Kurz, mit dem Schrecken und einem nassen Bad—
zavonkam. Die Verletzten wurden in das hiesiage Kran
enbaus gebräacht.
* PReaing, 23. Mai. Parsevalin Mainz) Ge
gen 6 Uhr abends fuhr „Parseval 3“ in schöner Fahrt
iber unsere Stadt. Nach einigen Schleisenfahrten nabhn
er die Richtung Frankfurt auf.
* Frankfurt, 23. Aug. (Der Parseval⸗Bal—
ony) hat sich nach seinem Unfall wieder in der Oeffent
ichkeit gezeint Gegen 5 Uhr stieg er vom Gelände der
„Ila“ mit acht Personen in der Gondel in die Höhe. Er
anternahm nur eine Fahrt von einer Stunde. Er fuhr
hinüber zum Rebstöcker Wald und war von der Ausstellung
aus immer sichtbar. Vor der Landung, die glat!
auf dem Korbplatz von statlen ging, kreuzte das Luftschif
noch eine Zeitlaung über der Aussteilung, um zu zeigen
daß es wieder vollständig intakt und fahrtüchtig ist.
* Straßburg, 23. Aug. Ballonaufstiege.) Am
Donnerstag, den 2. September finden in den Morgen—
stunden internationale wissenschaftäche Ballonaufstiege statt
Es steigen Drachen, bemannte und unbemannte Ballons
in den meisten Hauptstädten Europas auf. Der Finden
eines jeden undemannten Ballons erhält eine Belohnung
wenn er der jedem Ballon beigegebenen Instruktion ge—
mäß den Baslon und die Instrumente sorgsfältig birgt und
an die angegebene Adrefse sofort telearavhiich Nachricht
sendet
*Vom Schwarzwald, 23. Aug. Unvernünfti—
g⸗e Wechsel.) Die Schule in Birkendorf hat inner—
halb Jahzresfrist durch Erlaß des Oberschulrats vom 4.
August bereits den neunten Lehrer erhalten. Durch eine
neue Versuügung der gleichen Behörde vom 5. August wird
nun dieser Lehrer bereits wieder zur Ableistung seiner
Militärpflicht auf den 1. Ok.ober beurlaubt., Dann er
scheint also der zehnte Lehrer. Die badischen Schulver—
hältnisse werden nachgerade unübertrefflich.
* Bitterseld, 2452. Aug. Falls Graf Zßeppelin
schon am 27. d. M. hier eintrifft, wird er bei dem Land—
rat des hiesigen Kreises, Freiserrn von Bodenhausen
Wohnung nehmen. Jedoch ist es möglich, daß Graf Zep—
petin erst am 28. mit dem mittaos fälligen D-Zug hier
ankommt.
*Paris, 24. Aug. Clemenceau wurde in einem
Hotel in Clermont-Ferrand von einem Unbekannten an
zehalten, der ihn fragte, ob er Clemenceau sei. Auf die
bejahende Antwort sagte der Unbekannte: Hat man Ihnen
auch mitgeteilt, daß ich hier bin, um Sie zu ermorden?
Elemenceau antwortete mit Gelächter. Das Personal
nahm den Unbekannten fest, der geisteskrank zu sein scheint.
* Reims, 24. Aug. Der Eindruck des ersten Tages
der großen Flugwoche war trotz der schlechten Witterung
jervorragend. Es waren die berühmtesten französischen
md englischen Flieger mit Aeroplanen der verschiedensten
ronitruftilönen erschienen. Von den Zweide ckheren
unttonierten die Wrightmaichtnen geradezu stau
ienerregend, sowohl was Sicherheit, wie Lenkbar eit an
angt Einen wundervollen Eindruck machten die Ein
decher, die wie Riesenvögel dahiuschwebsien. Tem un
verglesch ichen Schanfpiel, ber dem oft dis zu zehn Flie
zer zu aleicher Zeitein der vVujt waren und teüs hurer
eils übercinander dabunfuhren, wohrten eut nach zobn
aufenden zählendes Publilume darunter bacte va ente
der vornehmtten Pariser Kreise bei.
*VLoundon, 24. Ang. Van einer Meldung des „W..
atug Leader“ aus Odessa wurde dort en sehr eraumit
Palast für den abgesessten Schah Mohamed Bi
zemietet: der Schatz sol anm 7. September dort eintreffer
* Pittsburg, 24. Aug Schwere Streiker
zessse sind in Pittsburg vorgekommen, bei denen min
destens acht Tote, vierzia Verletze auf dem Pla tz
blieben. Die Streikenden durchsuchten alle Tramwager
rach Arbeitswiligen und fanden den Hilsssheriff mit die
Arbeitzwirtigen. Letztere flohen, der Hiljssheriff wurd
son den Angre sern mit Knütteln totgeischlcgen. Tausend—
ammelten sich vor den Werken, worauf die Staatspolize
zorrücite und Schüsse abgab, welche von den Streikenden.
urch Revolversener erwidert wurden. Ein Polizist bleeb
ot, mehrere wurden tötlich verletzt, sechs Arbei sri b. ge
getästet, wahesche niich auch Streikende Indessen wurden
Ae Leichen der Letzteren wegseschafit — Fünihunder
Frausen agrisen die Staatspolizei an, welche sie mil
vewe irteleen »urückschlug. Der Werkarzt erfient bei der
sücklehr aus den Werken eine tödlche Kugelwunde. De
Zhe iti ist untermegs mise zehn Schnerlkteuergeschützen
Aus aller Welt.
* Eifersucht. Ein Arbeiter in Dresden lockte sein
Tänzerin vom Tanzsaale in einen Hausflur und verse tzu
ihr fünf Messerstiche in die Brust. Hierauf stieß er sich
das Messer durch die Kehle. Der Zuͤstand der beiden is
hoffnungslos. Das Motiv zur Tat ist Eifersucht.
* Eisenbahnunglück. Ein schweres Eisenbahnunglüd
hat sich Sonntag abend auf dem Bahnhofe Frankfurt a
d. O. ereignet. Ein von Posen kommender Zug stieß vor
dem Bahnhose mit einem Sonderzuge zusammen. Di
Zahl der Verletzten soll acht, nach einer anderen Meldunç
„wanzig betragen. Die Ursache des Zusammenstoßes if
noch nicht ermittelt. Der Schaden ist beträchtlich. — Nad
iner späteren Meldung wird amtlich mitgeteilt, daß de
Zugführer und 2 Reisende leicht verletzt wurden. Entgleij
ist die Lokomotive und der Packwagen. Die Verlebte,
konnten sich nach ihren Wohnuͤngen begeben.
*Im Scherz erschofssen. Der Gutsbesitzer Flöter in
Konradswaidau Schlesien), der auf einem Birnbaum saß
und Birnen pflückte, wurde von dem vorübergehendei
Butsbesißer Hanke mit seinem Jagdgewehr im Scherz er
chossen. Hanke legte sein Gewehr auf Floͤter an, wose
es sich unglücklicherweise entlud. Floöter stürzte, tödich
den Unterleib getroffen, vom Baume und war in
Minuen tot.
*Raubmord. In dem Dorfe Breda (Belgien) wur
den der Gastwirt Daks, der bald 80 Jahre alt war, um
jeine blinde Gattin ermordet; während sie schliefen, dran
gen Verbrecher in ihre Wohnung ein, raubten alles aus
zündeten sodann das Haus an imd antiloben“ Si Ehe
leute verbrannten.
*Ein Unjall des ‚Bayard Clement“. Der lenkbar
französische Luftballon Bayard Clement, welcher eine
Ausfahrt unternommen hatte, wurde bei der Landung von
einem Windstoß erfaßt und bei Maison Lafitte nahe be
seinem Schuppen in die Seine geworfen. Die Insassen
iind gerettet. Der „Clement Bayard“ ist ein Ballon de
instarren Sussems Kapferer wie die Ville z
uuu
Berlin, 23. Aug. Wie ein hiesfigtr Korrespondent zu
berichten weiß, werden beim Aufenthalt des Grafen Zeppelin
mebrere Fragen ihre Ecledigung finden, die bereits seit
einiger Zeit in der Schwebe sind. So ses bei den Unier—
edungen des Kaisers mit dem Grafen die Schaffung eine«
nationalen Luftschiff Maseums in den Vordergrund treten
Der Kaiser bringt der Gründung eines derartigen Museum
großes Interesse entgegen und er wirb, wie es helßt, aus
seinem Prtvatbesitz, der sih auf geaaue Aufzeichnungen der
b sherigen Ecrangenschaften auf dem Gebrern der Lufischiffahr
Diodelle verschiedener Typs und zahlreiche Werde der der—⸗
schiedensten auslä dischen Fachleute üder diese Maftetie er—
streckt zu dem Unternehmen nach Kräften beisteuern.
Idar, 23. Aug. Wie der Bürgermeifter mitieilte, lie—
gen die Pläne betr. einen Bahnbau — Verbindung der Nahe
und Mosel — dem Mimisterium zur Genehmignung vor. Die
beteilinten Gemeinden haben bisher 277 500 Nart gezeichnet
Weißenfels, 23. Aug. Beim Zahnarzi gestorben ist die
36jährize Frau eines Arbetters. Nachdem ein Zahn gezogen
wa, sollte der zweite an die Reihe kommen. Die Frau sanf
plötzlich um und war tot. Die Frau war vor Etregung
eirem Herzschlage erlegen. Betäubunasmittel waren nicht an
gewandt worden.
Dortmund, 23 Aug. Hier ist ein 18jähriges Mädchen
das als Verkäuferin beschäftigt war, in den Tod gegangen
als bekannt wurde, daß es sich rechtswidrig 12 Mart angeeignet
ha't.
Zürich, 24. Aug. Der vorgestern in Si. Moxitz ors
zu einer Alpensahrt aufgestiegene Ballon ist gestern bei dem
Dorfe Weisdmeßg'ün in Böhmen gelandet. Die größte Höhe
die der Ballon erreichte, betrug 7000 Meter.
Conrieres, 24. Aug. ꝛiuf der Giube, auf der im
Jahre 1906 sich die Resenkatastrophe ereignete, die 1200
Opfer forderte, wurden 5 Bergleute verschüctet, Einer war
sofort tot, die audern schwer verletzt.
Paris, 24. Aug. Der Mitin berichtet aus Rom: In
Regina ist ein starkes Gewitter, begleitet von einem heftigen
Regenguß, der bedentende Uederschwem nungen derucsachte,
uledergegangen. Vele Einwohner flüchteten auf die umlie—
genden Hügel. Alle Stratzen der Stadt sthen uater Wasser
Der trausailantische Dampfer „Derana“ drohte zu siaken
und maßte Feuerwehr alarmierr verden, um das Wasser
aus dem Dampfer zu pumpen. Mehrere Boote, die mit
Waren beladen waren sind gesunken.
Paris, 24. Aug. Der Neffe des Grasen Clucieur
welcher augenblicklich in feinem Kabinett seiner Dienfizeit ge
rügt, wurde gestern verhaftet. Er wird beschuldigt erner
Diebstahl aus geführt zu haben, nachdem ir das sSchloß
feines Großraters in Brand gesteckt datte.
Paris, 24. Aug. Bei Guerat fanden Militär⸗Schieß—
Ubungen statt. Es sollten Figuren beschossen werden. Stat!
dessen beschossen einige Soldaten ein Sieinkreuz, in desser
Naͤhe sich mehrete Offiztere befanden. 6. Offiziere wurden
schwer verletzt. Die Untersuchung ist eiugeleitei.
London, 24. Aug. Der nach Bordeanx gehende
Dampfer „Seiruk Batrau“ sttandtte in der Nähe von Us
kabat. Man glaubt daß die Besatzung von 25 Manr
umgekommen ist. 4 Lelchen sind bereits ans Land ange—
ichwemmt.
Genf, 24. Aug. Aus bisber unbekannten Gründen
fand gestern nachmittag gegen 5 Uhr eine furchtbare Explosion
in der in unmittelbarer Nahe der Stadt gelegenen Gasan—
stalt statt. Bis gesterr abend 8 Uhr waren 7 Tote und 15
ichwer Verletzte geborgen. Die Zahl der Verwundeten be—
trägt ungefähr 49, konnte aber noch nicht genau festgestellt
werden, wiil verschiedene Arbeiter aus Angst flückteten. Di⸗—
Duoser siad ara verülmmelt und verbrangt
J. RURZ, Rechtskonsulent
MXEA BURO
für Bearbeitung von Rechtssachen. Auskunfte'
———— — — pilial-Büro Dudweiler-Sa-Sulzbach-
Saar Provinzialsstr. 2321
Hauptstrasse 28 bei Gastwirt Val. Bohr
naeheæ der evangel. Kirche
Eintreibung von Schuldfor- Bearbeitung von Straspro
derungen aller Art, Intasso, zessen, Berufungen geger
Ret und Belehrungen in allen Schöflengerichts-Revisionen
Rechtssachen, Bearbeitunß géegen Straffammerurteile
von Zivilprozessen, Klage- Strafausstands und Hastent
aechen jeder Art, Alimen- lassungsantrãge, Privatklager
tationen. Zaklungshefehle, wegen Beleidigungen unc
Arresto, einst weilige Verfüg- RKõrperverletzungen, Gnaden
unen, Immobilar - und Geld.- gesuche, Anfertigung vor
pfandungen. Psandungsauf. Eingaben und Gesuchen ar
hebungen. Erbschaftssachen, alle Behörden, Unfallsache
Tenxtamonte, Nachlass und etc.
Teilungesachen etc. —
Vormittelung von Darlehn, Auskünste jeder Art
Huuser- und Grundstücks- Mobilar- und Waren - Ververkaufe.
J steigerungen.
sprechstunden in Dudweiler: Nachm. 1— 5 uh
Sonntags ljo — 121,
ü——— ———
Molkereiproduktenhandung
Jakob Langenbahn —
— Scheidterftr. 10 — Brückenstr. —
8 —e— 14. — neben dem rn
empfiehlt:
Voll. und Magermilch, Buttermilch
Sauermilch und süßer Rahm
Süßzrahmbutter
stets frisch, soboie weiche Käse; CLimburger und
Frühstucks käse
Candeier stets frisch.
— Filiale Brückenstraßze
sind pr. Schweizerkäse, Münsterkäse und verschiedene
andere Sorten Käfe, sowie reiner Bienenhonig zukaben