Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales.
Ordenoͤverleihung.-. Am Samstag abend sand auf
Frube Dudweiler eine Kbschiedsfeier für den aus dem Dienst
geschiede en Königl. Ober steiger Heren Ries statt. Bei die⸗
er Gelegenheit wurde det ibm von Sr. Majestät dem Kai⸗—
er verliehene Kronenorden 5. Klasse feierlich überreicht.
The Oceanik Bio Co. trifft hier auf dem Mark platze
in und gibt von morgen ab täglich 2 Vorstellungen. Der
lufenthalt dauert sechg Tage Näberes in der mocgigen
summer.
Das Einwickeln der Lebensmittel in Zeitungspapier
gesundheiisgefährlich, worauf schon wiederholt aufmerksam
emacht worden ist. Besonders schädlich kann es wirker, wenn
ack. und Fleischwaten beim Verkauf in Zettungspapier ab⸗
egeben werden. Die städtische Gesundheitspolizel macht
jeuerdings wieder hierauf aufmerkfam und fsagt: Es kann
einem Zweifel untetliegen, daß auf diese Weise ansteckende
drankheiten verbreitet werden können, wenn das zum Ein—⸗
ickeln von Eßwaren benutzte Zeitungspapier aus Häusern
ammt, in denen Übertragbare Krankheiten herrschen. Da—
ublikum kann sich am besten gegen die nicht unerheblichen
efuhren dieses unappetiutlichen Gobrauches schützen, wenn es
e in Zeitungs oder anderes benutztes Papier eingewickel⸗
in Waren zurückweist.
Preis. Gestern erhielt das Mitglied Wilhe m Kleema⸗ßn
es Kraft⸗- und Sport-Klubs Herrensohr auf dem nationalen
Jetistreit 1n Neunkerchen den 5. Preis im Stemmen 4. Klasse
Aus Nah und Fern.
Von der Saar. Durch statke Eisenbänder muß en
ie beiden gewaltigen etwa 75 Meter hohen Schornsteine
es neu errichteten fiskalischen Elekirizitätswerles ia Louisen⸗
jal gebunden werden, da sie Sprünge zeigten, die sich vom
zockel bis an das Brandgesims etwa 30 Meter hoch erftreckten.
die Risse hatten stellenweise eine Breite von 5 Millimeter.
* Von der Saar. Die Gmeinderatsmitglieder van
utlingen konnten sich mit dem Bürgermeister nicht einigen
id harmonisch arbeiten. Darauf legten sie alle bis auf
xen ihr Amt nieder.
»Neunkirchen, 5. Aug. Die hiesigen Wirte beschlossen,
e Bierpreise zu ändern und Vierzehntel im Glase zu 15
id Zweizehntel Liter zu 10 Pfennig zu verkaufen. Dos
acht im ersteren Falle füͤr einen Liter gegen jetzt ein Mehr
yn 7Zeinhalb Pfennig, und em letzten Falle ein Muhr von
Pifs.
München, 7. Aug. Sicherem Vernebmen nach wird
r zukünftige Bierpreis ier 30 bis 32 Pfeinnig betragen
ine seste Einigung in Munchener Großbrauereien ist noch
cht erzielt.

*Aachen, 7. August. (Saubere Pochzeits
iste.) Der Fall, daß eine Hochzeitszefellschaft mit dem
ajonett auseinandergetrieben werden mußte, hat sich
er ereignet. In einem Restaurant in der Kanserstraße
ind eine Hochzeit statt, an welcher nahezu 150 Personen
ilnahmen. Im ersten Stock desselben Restaurants fand
igleich eine Beförderunzsseier von etwa 130 Unteroffr
eren des hiesigen Regiments statt. In der Hochzeitsge—
lschat, die in einem hinteren Erdgeschoßsaale versam
elt war, schien eine kampflustige Stimmung zu herr
hen, und als zwischen 2 und 3 Uhr nachts ein Teilneh—
er an der Beförderungsfeier, ein Feldwebel, in den
aal der Hochzeitsgesellschaft ging, angeblich um von der
ort beschästigten Wirtin Abschied zu nehmen, wurde er
ich einem kurzen Wortwechsel vom Bräutigam, dem noch
n Hochzeitsteilnehmer zu Hilfe kam, tätlich angegriffen
aͤne Schwester der Braut ergriff nun ohne weiteres den
Stuhl und schlug damit dem Feldwebel auf den Kopf.
Die vom Wirt sofort verständigten Kameraden des Feld—
vebels drangen nun gemeinsam in den Saal, um ihrem
sameraden beizustehen, wobei sie von einem Füsilier un—
terstützt wurden. Da die Soldaten außer dem Füsilier
keine Waffen hatten, waren sie vorläusfig der Uebermach
nicht gewachsen. Es entwickelte sich sofort eine ungegeure
Schlägerei, woran sich besonders auch die obenerwähnt(
Frauensperson beteiligte. Man schlug und warf mit Bier
seideln, Tellern usw., und es setzte noch manche Verletz
ung ab. Der bewaffnete Füsilier verletzte mehrere Hoch
zeitsteilnehmer erheblich. Schließlich eilte auf eine Meld
ung hin die nahe Kasernenwache herbei, welche mit auf
gepflanztem Settengewehr den Saal stürmte und die ge—
samte Hochzeitsgesellschaft aus dem Hause trieb. Die Un—
teroffiziere blieben zu ihrer eigenen Sicherheit noch eine
Zeit lang in dem Hause, bis die Wache auch die umlie—
genden Straßen gesäubert hatte. Ein Arzt vernähte den
Feldwebel die schwere Kopfwunde an Ort und Stelle.
Dem Wirt wurden annähernd 100 Bierseidel, einige 36
Teller und zahlreiche Fensierscheiben zerschlagen. Der Hoch—
zeits saal glich einem blutigen Trümmerfelde. Die Sache
wird selbstredend ein gerichtliches Nachspiel haben. Die
Militärbehörde hat die Untersuchung eingeleitet.
* Düsseldorf, 7. August. (Flüchtiger Feldwe—
bel.) Der Feidwebel von Grob von der 11. Kompanie
des hiesigen 39. Infanterie-Regiments wurde nach Unter—
schlagung von 1500 Mark amtlicher Gelder flüchtiz.
** Duisburg, 7. August. (Tobende Angeklag
be.) Zu einem heftigen Auftritt lam es im Strafkammer
jaul. Zwei wegen Fahrraddiebstahls zu längeren Gefäng—
ntsstrase verurteilte junge Burschen sprangen nach ihrer
Verurteilung auf, gebärdeten sich wie toll und bomdbar—
dierten schließlich das Richterlollegium mit Stühlen. Der
Staatsanwalt wurde an Kopf und Armen verletzt. Mit
vieler Mühe gelang es, die Rasenden zu überwäligen
und zu sesjseln. ——
Se Essen, 2. August. EEnn nefter Bräutigam.)
Der Schustseher Bobert Weindorf, der am 19. Juli er.
auf der Vereinsstraße seiner Braut 2100 M. abschwindelte
und damit flüchtig wurde, ist am 4. dss. Mts. in Ge—
meinschast mit dem Handlungsgehilfen Bernhard Eich!er
in Hamburg festgenommen worden. Beide hatten das
erschwindelte Geld bereits bis auf den letzten Wiennig
durchgebracht
* Hamm, 7. August. ( KaAdbod.) Das auf der
dötze von Hövel belegene Massengrab der Zeche Radbod
nimmt immer größere Ausdehnung an, bis jetzt um aßt es
b8 Grabhügel. In den letzten Tazen wurden wieder vier
unlenntiche Leichen beigesetzt. — Binnen 4 Wochen dürf⸗
len die Aufräumungsarbeiten auf der zweiten Sohle der
Zeche Radbod beendet sein. Dann werden die Verbind
ungen zwischen der zweiten und der dritten Sohle wiee—
der hzergestellt und mit der Sümpfung der dritten Sohle
begonnen. Diese dritte Sohle soll noch über 250 Leichen
in sich bergen. Die Belegschaft ist bereits wieder auf rund
0 gestiegen.
* Hamm, 7. Aug. (Rach e albt.) Heute Vormittag
erschoß der Knecht Georg Nöllenburg in der Westvorstadt
die Frau des Gastwirts Lippmann. Ein Schuß auf den
herbeieilenden Ehemann ging fsehl. Der Mörder flüchtete
hierauf in den Garten und lötete sich durch einen Schuf
in den Kopf. Die Tat erfolgte aus Rache. weil der Knech
entlassen worden war.
* Frankfurt, 7. August. Geim Baden ertrum
— 3* Fer*

rei ch) Eine 70 XSayre aate BVame aus Paris, Frau
Thampion, die Witwe eines franzöfischen Generals, di
um Vesuch ihrer im Hause Kettenho'weg 66 wohnenden
Schwester hier weilte, wurde in der Badewanne tot au
zgefunden. Die Dame wollte ein Bad nehmen, hat ver
nutlich einen Ohnmachts- oder Schlaganfall erlitten un
ist, da Hilfe nicht zur Stelle war, ertrunken. Die Leich
kam auf den Frankfurter Friedhof und wird zur Fest
stellung der Todesursache gerichtlich seziett. — Der Bal
lon „Ila“, der am Donnerstag Abend mit sechs anderen
Ballons von dem Ausstellungsplatz aufgestiegen war, lan—
dete am Freitag Mittag in der Nähe von Longwy, einem
französischen Orte unweit der luxemburgischen und lothrin—
gischen Grenze. Von der Zollbehörde wurde den Luft—
schiffern ein Zoll von 500 Franks abverlangt, sowie ein
mitgeführter photographischer Apparat mit Platten be—
schlagnahmt. Nach einer Meldung der „Frantif. Zig.“ ift
der Führer des Ballons, Hauptmann a. D. Thewalt, nebst
seinen drei Begleitern zuerst sistiert, aber nach ihrer Ver—
nehmung wieder freigelassen worden.
* Frankfurt, 7. Aug. Parseval wollteflie
gen.) Der Parsevalballon wurde 9 Uhr vormittags
durch Ila“⸗Mannschaften aus der Halle gebracht und zun
Fluge vorbereitet. Der Ballon machte zuerst eine Dreh
ung, dann arbesteten die Motore und der Ballon erhol
sich einige Meter vom Boden. Da stoppte aber die Ma
schine schon wieder und die Mannschaft eilte herbei und
brachte den Parseval in die Halle zurück. Wie sich her
ausstellte, war ein Schaden an der Kühlwasserpumpe ent
standen. Der Schaden soll nicht bedeutend sein. In de
Gondel hatten gesessen der Polarforscher Lerna, Oberleut
nant Steiling und Ingenieur Kiefer.
* Hanau, 7. August. Ein Reservist vor dem
Kriegsgericht.) Wegen Fahnenflucht, Ungehorsams
vor versammelter Mannschaft, Beleidigung und Preis
gabe von Dienstgegenständen wurde heute vor dem Kriegs
zericht der 21. Division der Franksurter Reservist Oskar
Roske zu 24 Jahren Gefängnis verurteilt. Die unten
Anklage gestellte Tat war bei der Einstellung des Nosk
zu einer 14tägigen Uebung erfolgt. Der Mann war sinn
los betrunken und ließ sich in diesem Zustande dazu hin—
reißen, einen Sergeanten zu beleidigen und dann durch
zubrennen.
* Stuttgart, 7. August. (Feppelintrank.) Graf
Zeppelin ist von Köln mit einem Geschwür am Halse zu—
e 7 hat das städtische Krankenhaus in Kon
tanz aufgekucht. ι
Aus aller Welt.
W* Zeppelin wird mit seinem neuen Luftkreu—
zer 3. 3“ nach einer Mitteilung der „Kölnischen Zeit
ung“ dem Kaiser in Berlin am 28. August vor
führen. Dies geschieht auf besonderen Wunsch des Kai—
sers. Außer dem deutschen Kaiser will Graf Zeppelin
auch das Luftschiff dem Kaiser von Cesterreich auf dem
odeniee vortünr—

Delegramme.
Saarbrücken, 9. Aug. Auf der Station Reden ereic⸗
nete sich genern ein gräßlicher Unglücks fall. Mit dem 11.30
Uhr abgehenden Zuge wollte der gauf Urleub gewesene Unan
Scdorr von der WEskadron der 7. Ulanen von Schiffweller
rach seinet Garnison zurück. Als der Zug noch nicht einge
lausen war, schllef er auf einer Bank ein. Turch das Ee
Ausch des deranbrausenden Zuges erschreckt, prang Schor
auf und lief schlaftrunken direlt vor die Lokomative. wele
ihn vollstöndig zermalmte.
Saarburg!. Lothr., 6. Aug. Zu Tode getreten wurde
estern der Ulan Remus der hiesigen Hä'eler Ulanen. Au
Slallwache erhielt er von einem Pferde einen Huftritt au“
den Unterleib, daß er schwere innere Verletzungen davontrug
an denen er starb.
Frankfurt, 8. Aus. Der Rilitärballon „Parseval 3
unternahm g stern eine zwei Stunden wãhren de Fahrt, die
einen beiriedigenden Verlauf nahm. Bei der Fahrt nahmen
der Erbprirz und die Ecbprinzestin von Sachsen⸗Meiningen
tei'.
Berlin, 98. Aug. In dem benachbarten Treptow fuhr
gestern ein Wagen der Siraßenbahn in einen mit Kindern
besetzten Wagen, auf dem die Kleinen einen Aus flu machten
Das Gefähtt wurde umgeworfen. Von den Kindern sind
fünf schwer verletzt in das Treptower Krankenhaus transvor—
tiert worden.
* Berlin, 9. August. Der aus den Kolonialde
batten vor zwei Jahren betannte frühere Kolon'albe
amte Pöplau, der zur Zeit die ihm zuerkannte Ge—
ängnisstrafe wegen Dienstvergehen im Amte nachbüßt, ist
aun auf Grund einer ehrengerichtlichen Untersuchung des
Landwehrbezirls 3 Berlin aus dem Effiziersstande ent
ernt worden Er war Leutnant des 4. Garde-Landwehr—
Regiments. Das Urteil ist vom Kaiser bestätigt und vor
turzem Pöplau in der Strafanstalt Tegel mitgeteilt wor
den. Dem das Urte übermitielnden Offizier hat Pöp
au einen geistig nicht normalen Eindruck gemacht. Er
war zunächst nicht dazu zu bewegen, im Direktorzimmer
zu erscheinen. Als das kaiserliche Erklenntnis in seiner
zelle verlesen wurde, hielt er sich die Ohren zu und be
hauptete nichts gehört zu haben, aso nicht ordnungsge
mäß orientiert worden zu sein.
* Hamburg, 9. August. Die Kaiserjacht „Standart
nit dem Zaren an Bord war, als sie in den Kaiser
Wilhelm⸗Kanal einfuhr, zum Schutze von sechs deutschen
dorpedobooten umzeben, die einen Ring um sie bildeten
der Kaänal isi streng abgesperrt.
* Zurich, 9. August. Durch den Oberrichter Lang iss
der Heimarbeitskongreß eröffnet worden, der
zahlreich besucht ist.
* Salonik, 9. August. Anläßlich eines Streitfalles
mit der Mil tärbehörde beläagerten AUbanesen den
Konak von Gussinje. Ein Oifsizier wurde getötet. Trup—
pen sind zur Hilfeleistung abgegangen. Die Mohammeda—
ner Thessaliens klagen über eine gegenwärtia drückend
Behandlung vor den Griechen.
* Konstantinopel, 9. August. Die Kriegsbegei—
ste rung wächst, aus allen Teilen des Reiches kommen
Nachrichten über Versammlungen, welche immer drohender
die Erhaltung Kretas oder den Krieg fordern. Mehrere
große türkische Firmen bhaben ibre griechische Angestellnen
entlassen.
Bern, 6. Auc. An der Junaftau sind zwei Toursten
deuischet Herkunst namens Seese und Bisser, die in Baden
in der Saweiz in Siellung waren, abgefrürzt. Die Leiche
Seeses wurde geborgen, wähtend die seines Kameradin noch
nicht aufgesunden werden konnte. F
Aniwerpen, 7. Aug. Gestein wurde ein neunjahrtaes
zind von einem wil enden Elefanten zertreten.
Newyot, 9. Aug. Aufsehen erregt die Verhaftuog des
Bürgermeifirs von Elbi ass Baibkville. Elli glaubte sich
durch den Bau einer Bahn um grotze Summen geschädig!
Um sich pun zu räken, dar et wedrere DTynamit⸗ Attentate
zegen Brücken vtrübt. Bei seiner Verhaftung fand man nos
e Meygen Tynamit nar Wibi in e e de

Sohn⸗ und Arbeitsverhalinisse im Handwerk.
Der durchschnittliche Tagelohn beträgt für die Geseller
»nd Gehülfen der einzelnen Gewerbezweinge;

Durchschnittlicher
Wochen
sen 6
Mark Mark

Maurer
Zim merer
Schreiner
Schlosser
Maler und Anstreicher
Klempner und Installateure
Dachdecker
Stukkateure
Stellmacher und Wagenbauer, Sattler,
Polsterer und Dekorateure
Posamentierer
Drechsler
Schmiede
Feilenhauer
Buchbinder
Buchdrucher
Gold⸗ und Silberschmiede
Graveure
Ziseleure und Kunstformer
Mechaniker

5.-5,50

4,20
4,30
5,-5,.—

5,20
530

32,-—*

25.
27
30.4
30.
31
35

4,50 27.-4,50
 27.
4,25 25,
5,20 40,-5.7
 32.-4,25
 2.-5.
 30. -
—A
5. ⸗ 30.
5,90 35,-5150
 33.
nebst Kost und
Wohnung
Bäcker 2,- 12,—
Kon ditoren 2,50 16,—
Fleischer 2,50 16,—
Müller 1.80 11.-X
 2.40 183,—
Schneider 2,.0 138
Barbiere, Friseure und Perückenmacher 1,40 8.,50
Schornsteinfeger J230 14,-Die
 Dauer der täalichen Arbeitszeit beträat für:
segete höchste 8
Std. Std. 598.

Maurer 0
Zimmerer 10
Schreiner 10
Schlosser 160
Maler und Anstreicher 190
Klempner und Installateure 10
Ddag deaer 2
Stukkateure 9u⸗
Stellmacher und Wagenbauer 10
Zattler, Polsterer u. Dekorateure *
Posamentierer 9
Drechsler 10
Schmiede 2 10
Feilenhauer 9 10
Buchbinder X g9i.
Buchdrucker und Setzer 9 9
Bold⸗ und Silberschmiede — 10
Graveure 9 9
Ziseleure und Kunstformer 9 9
Mechaniker 9 9
Bäcker 12 12
Konditoren 12 14
Fleischer 12 10
Schuhmacher 12 10
Schneider 12 10
Barbiere, Friseure u. Perücken⸗
macher 13
Schornsteinfeger 10
— 3Jewse—————ree.ee—e—e,,,,e,e,eeeere————— eoe ä tuctecMOtO.aeteaeeeeeιααααααα
Die sozialen Verhältnisse, nicht das Unvermögen
der Mutter zu stillen, sind sehr oft der Gruad, wenn die
Kinder nicht mit Muttermilch ernährt werden. Als gesund
heinsgemäße Nahrung hat sich
„Kufele“
mit oder ohne Kuhmilch hervorragend bewähr', da es die in
der Muttermilch vorhandenen Nährstoffe im richtigen Ver—
haͤlinisse erthält, von den Kindern seines Wohlgeschmackes
wegen gern genommen wird, leicht zuzubereiten, im Gebraucht
sehr ausgiebig und daher billig ist, stets ateichfötmin herae
fellt wird und nicht verdirbt.

Todes⸗Anzeige.
Dem lieben Gott hat es gefallen. unser inniast⸗
neliebtes Töchterchen
o
Johanna Soña
im zarten Alter von 4 Jahren 5 Monaten
7 Tagen zu sich in die Schar seiner Engel auf⸗
zunehmen.
Um stilles Veileid bitten
die tiefbetrübten Eltern
Heinrich Pitz u. Frau.
Johanna, geb. Schankola.
Dudweiler. den 7. Augqust 1909

Die Beerdigung findet am Dienstag nachm. halb 4 Ubr
von der Scheidterstr. 74 aus statt

— —77 —
Spiel⸗Plan
des Stad tihealer⸗Ensemble in Dudweiler
m EFtonfiftoment zum Massauer Haf

Dienstag, den 10. August 09
Uebern großen TCeich
Schwank in 4 Akten.
Donnerstag den 12. August 09
De. Klaus
Lustspiel in 4 Auten.
Sonntag, den 15. August 08
Der Stabstrompeter
Operettenposse in 4 A,ten.
Alles Nähere durch die Taaes—rettel
            
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