Gaänzlicher Ausverkauf
⁊
Wsgen Aufgabs des Gesonäfts.
Uhren- Gold- und dilber· Maron
verden wegen bevorstehender Geschäftsaufgabe
zu jsdam annenmbaren Pe-e!
abgegeben.
Uhrmacher und luwe
Evangelischer
Arboitor-Vorein
Dudweiler.
1
—A
Am Sonntag den 24. cr. nachmittags punk
3.30 Uhr findet im Lokal Niedschy die dies—
ährige
—
ihrtsbersammlun
—
Tagesordnung:
.Jahresbericht,
Kassenbericht
Wahl der Revisoren
Kassenrevifion
Entlastung,
. Bericht des Turnwarts,
. Vericht des Zeugwarts,
.Neuwahl des Vorstandes,
Wahl des Vereinslokales,
. Aufnahme neuer Mitalieder,
3. Verschiedenes,
Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten.
IBor Purnrat,
Die Mitglieder uns. Vereins werden gebeten, an dem am Sonn⸗
ig den 24. ds. stattfindenden Kaisers-Geburtstags
fellgollesldienst
deilzunehmen. Die Nachfeier findet erst au Sonntag, den 31. ds.
Mts. abends 8 Uhr im Saale der Wwe. Riedschy statt.
Der Vorstand.
—VVD
X *
hasenhrücder-Perein
Dudvweiler.
die Feier des diesjährigen
Kaisers⸗SGeburtstages
indet am 24. ds. Mts. statt. — Antreten zum Kirchgang
nuf dem Marktplatze vorm. punkt halb 10 Uhr. —
Abhends
Gesellschaft der Narren!
„Es war un stommt nock emol“.
Balt
Am Sonntag, den 24. Januar findet
mserer großen Narrenhalle, unsere
roße
Gala⸗Damensitung
deim närrischen Wirt Wendel Matßt stat
Programm:
(nachmittags)
Von nachm. 327 Uhr närrischer Tanz
(abends)
Von 8 Uhr ab närrischer Tanz,
(nachts)
Von 12 Uhr ab bis 1 Uhr Gala⸗Damen
Sitzung, von dann ab geht es zum
Tanzen weiter.
Während der Sitzung werden ganze neu⸗
Stücke aufgeführt.
ür den Kriegerverein in den Lokalen Baldes (5—8) und
Bayer (124). — Für den Waffenbrüder-Verein im Lokale
vasthaus zur Post Golzer).
Die Mitglieder werden darauf aufmerksam gemacht, mi
Mützen und Vereinsabzeichen zu erscheinen.
Die Vorftände.
osphorsaurer Julterkalß
st die beste Beigabe zum täglichen Futter für ——
Kühe, Schweine, Ziegen, Schafe u Jungvieh.
Er erregt eine enorme Freßlust, bewirkt eine gute Verdau—
ing, schnellere Aufzucht und Gewichtszunahme; käuflich zy
Driginalpreisen in F und 10 Pfund-Säcken bei
e
Naul Jennewein.
Wer sich will amüfieren
Der läßt sich nicht verführen,
Dder kommt zur goldenen Sonne
Denn dort wird was begonne;
Zu unserm närrischen Rat
Weil er hat eine große Schwat.
Die närrischen
Die Befreiung der õeknechteten.
Er vernahm auch das Schimpfen der bestürzten Auf—
eher, das Heulen der Neger, Pistolenschüsse und Aechzen.
Endlich gelang es ihm, mit seinen nervigen Armen
den Pflanzer gut zu fassen und ihn mit einem gleichzei—
tigen wohlgezielten Kopfhieb kampfunfähig zu machen.
In dem Augenblick der Katastrophe hatte Tom die
Türe zugeworfen, den Riegel vorgeschoben und sich da—
vor gestellt, so daß niemand hinaus konnte. Auf sein
um Kampfe anfeuerndes Geschrei hatten sich dann die Skla—
en vereint auf die Aufseher geworfen. Diese zogen flugs
hre Säbel, Messer und Pistolen hervor und wehrten sich
»erzweifelt. Mehrere Sklaven wurden getötet, aber nach
uind nach sanken auch schwer verwundet vier Aufseher
lieder. Nur Macpherson und Bannatyne hielten sich noch
ind trotzten Rücken an Rücken gestemmt dem Angriffe, als
bierre Legrand vom Gerüste herabsprang und zur Selle
ilte. Ein kurzer Kampf und auch diese beiden Veiniger
agen schwer verwundet am Boden.
Als dies vorbei war. stieß der alte Tom ein lautes
durrahgeschrei aus.
In der Tat hatten die Schwarzen vollftändig gesiegt.
doch war keine Zeit zu verlieren, um die Flucht nach den
zlauen Bergen zu bewerkstelligen, bevor die benachbarten
gflanzer und die nächsten Militärstationen Nachricht von
»em Geschehenen erhielten. Unter Toms Leitung wurde
zas Haus vollständig ausgeplündert. Alles, was an Geld,
Vertsachen, Kleidungsstücken und Lebensmitteln aufzufin—
sen war, wurde auf die bier Karren der Pflanzung ge⸗
aden und diese mit sämtlichen Pferden bespannt. Die vor—⸗
gefundenen Waffen sowie die Munitionsvorräte wurden
iatürlich nicht vergessen. Gegen Mittag brach der Zug
ruf, welchem sich auch die alte Mulattin angeschlossen hatte.
die Witterung war angenehm. Lachend und scherzend leg—
en die befreiten Sklaven den weiten beschwerlichen Weg
zurch die Sumpfwildnis zurück, während Pierre Legrand
ind der alte Tom forgfältig auslugten, um rechtzeiti«
Erzählung von J. Hauser.
Fortse tzung. Nachdruck verboten.
Das störte ihn übrigens nicht, denn er fühlte, daß
er sich auf ihn verlassen könne.
Als er oben in der erstickenden Atmosphäre des Kessels
ingekommen war, blieb er in der Nähe der Treppe stehen
uind begann den Zuckerschaum abzuschöpfen, indem er sich
jenau nach den ebenso beschäftigten Negern richtete.
„Recht so!“ rief Jasaias Rogers, der ihn beobachtete.
„Immer fleißig, denn Faulheit wird hier mit dem Kant—
schu belohnt!“
Der Pflanzer und sein Bruder, welche an der anderen
Zeite des Kessels gestanden hatten, schritten nun langsam
und vorsichtig auf dem Gerüst entlang, um die Treppe zu
erreichen, da sie den infernalischen Aufenthaltsort zu ver—
lassen wünschten. Der Kapitän ging voraus.
Als dieser bei der Treppe und dicht bei Pierre Le—
zrand anlangte, ließ der Franzose wie aus Versehen seine
Schaufel aus den Händen gleiten und bückte sich danach.
Anstatt aber die Schaufel zu ergreifen, klammerte er seine
deiden Hände um die Knöchel des Kapitäns, hob mit Rie—
enkraft den vor Angst laut aufschreienden Elenden auf
uind warf ihn auf den Boden, daß er betäubt liegen blieb.
Da stieß der Pflanzer ein Gebrüll der Wat aus und drang
nit gezücktem langem Messer auf Pierre Legrand ein. Doch
dieser schlug ihn mit der inzwischen aufgerafften heißen
Schaufel ins Gesicht, daß er vor Schmerz kreischte, und
vand ihm das Messer aus der Hand. Es entstand nun
wischen den beiden Männern am Rande des Kessels ein
derzweiflungsvolles Ringen. Währenddem vernahm Pierre
den lauten Ruf Tonis: „Auf sie! auf sie! ihr Brüder, es
ist nun Zeit! Schlagt zu! schlagt zu!..“
Gasthaus Schade-Jost.
Zur Feier des Geburistages Sr. Maiestät de—
Kaisers und Königs findet Montag 25. Jannuagt
abends 8 Uhr ein
att, wozu die verehrten Bürger nebst Damen ergebenft ein
geladen werden
Für Herren das trocken: Gedeck Mk 2.4
„Damen, ⸗20 2 M.-Für
gute Musik und patriottsche Vorträge gesorgt'
Listen zum Einzeichnen liegen auf dei August Waunn, Peter
Pusse n. Gasthaus Gchade.
Agtungsvou
Friedrich Jest.
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Audweiler Carnevals-Gesellschaft
4
Mir kenne uns besierrsche
s 44
»us LKrieger.
Der Vorstand veranstaltet Sonntag oen
24. Januar im obigem Soale von 4 bis
7 Uhr patriotischen Tanz hierauf um
8 Uhr eine Theater⸗Aufführung von
den besten Darstellern aufgeführt, sodann
Ball.
Vorstandssitzung nachmittags 2 Uhr
n, Gasthaus Johann Krämer auf der
ud.
Um zahlreiches Erscheinen beim Krieger
werden die Mitglieder und Gäste gebeten
der Vorstand.
Küurnebal⸗Uertin
zur närrischen Quelle.
Am Sonntag, den 24. Januar 1909 finde
im Vereinslokal Wwe. Pitz nachmittaa?
von 4 bis 7 Uhr
großer närrischer Tanz
statt, abends 8 Uhr 11 Min beginnt
vierte
Gala Damensitzung
mit neuestem Prograutm.
Auf! Auf! Ihr Narren all;
Jetzt geht's zum Prinz Karneval,
Da oben bei Wwe Pitz
Da finden Sie unseren Sitz,
Heut tut es sich erst lohnen
Der Sitzung beizuwohnen.
Voll Freud und voller Witz
Taucht auf der größte Narr von Segelitz.
Bei uns gibt es viel Späß
Dafür garantiert Euch ja der Kläß.
Der närrische Rat
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twaige Verfolger zu entdecken, gegen welchen sie sich er⸗
orderlichen Falles zu verteidigen gedachten. Doch zeigte
ich keine derartige Gefahr und am Abend des zweiten Rei⸗
etages langten sie wohlbehalten am Fuße der blauen
Berge an, wo sie alsbald die Lagerfeuer einer großen
Schar Maronneger gewahrten, welche die Flüchtlinge
reundlich aufnahmen, zumal da diese viele gute Sachen
nitbrachten. Sobald die Maronen von den befreiten Ne—
gern sich den gräßlichen Kampf auf Rogers Pflanzung
satten erzählen lassen, gerieten sie außer sich vor Freude
ind es wurde zur Feier des Sieges bei Mondenschein eine
zroße Festlichkeit veranstaltet mit Gesang und Tanz, wel—
her kannibalische Spektakel bis spät in die Nacht dauert⸗
ind weit durch die düsteren Beraschluchten hallte
Pierre Legrand hielt sich unter den Maronnegern »u
halbes Jahr auf und bestand manche Gefechte mit der
Zoldaten der Inselgarnison so glücklich, daß sich sein Ruhn
mmer mehr ausbreitete. Doch empfand er Sehnsucht nach
der See und also tat er sich mit einer kleinen Gesellschal
Flibustier und Schmuggler zusammen, die ihn seiner Tapfer⸗
eit und seemännischen Talente halber zu ihrem Kapitän
vählten. Er hatte kein anderes Fahrzeug, als ein gro⸗
zes offenes Boot, welches kaum seine 26 Leute und der
reuen Tom, der stets bei ihm blieb, tragen konnte. Gleich
vohl segelte er häufig damit aus und überfiel die Pflau⸗—
ungen an den Küsten von Jamaika, Kuba und St. Do—
mingeo, wozu er sich vollkommen berechtigt erachtete, da
er sich fur einen unschuldia von der Menschbeit Geächtete
hiest.
Endlich glüctte es ihm, eine außerordentliche Tat aus
zuführen, die seinen Namen in den Annalen bes zu
hustiertums verewiat hat.
Fortjesung folgi.