Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales.
Keine eingeschriebeuen Fensterbriefe. Fenster⸗
oriefe sind von der Reichspostverwaltung seit etrwa 14
Jahren zugelassen worden. Unter Fensterbriefen versteht
nan Briefe mit Umschlägen, de die Adresse durchscheinen
iassen. Diese braucht dann nur einmal auf den Brie!
elbst geschrieben zu werden. Man hat neuerdings ver—
ucht, solche Fensterbriefumschläge auch zur Versendung von
Ein chreibebriefen zu versenden. Das Fehlen jeglicher
Aufschrift auf dem Fensterbriefumschlag macht es aber
möglich, die ursprüngliche Briefeinlage nachträglich durch
ine andere zu ersetzen. Der Poftverwaltung wird es au
iese Weise schwer gemacht, nachher zu beweisen, daf
zie ursprüngliche Sendung richtig ausgehändigt worden
st. Das Bedenken, daß die Postverwaltung nach den ge—
etzlichen Bestimmungen für Einschreibebriefe Gewähr zu
eisten hat, hatte deshalb das Reichspostamt veranlaßt.
m einem besonderen Bescheid sich dahin auszusprechen
daß eingeschriebene Fensterbriefe nicht zulässig sind. Fen—
terbriefumschläge können deshalb nur im inneren deut—
chen Verkehr für gewöhnliche Briese verwendet werden.
ür die die Post keine Gewähr leistet.
Voraussichtliche Witterung. Meist heiter und wieder
värmer.
Zeitungsnachrichten. Wie enistellt Nachcichten in
auswärtigen Zeitungen, zeiat folgendes: In der Pfalzer Presse
in Kalsersloutern steht: „In Dudweiler entstand im Anwesen
des Bergmannes Johann Müllet ein Brand, wodurch das⸗
Webe gänzlich zerfört wurde.“
Steuern. Bis witte August ist das 2. Quartal der
Staate- und Gemeindesteuern fällig. Alle Staatsbürger
wollen wir hiermit an ihre Staasbürgerpflicht Steuern zu
zahlen] etinnern, ihnen freilassend, auch von ihrem Staaisbürgerrecht
 süber Steuern schimpfen]) Gebtauch zu machen.
Bierpreis. Der Saarbrüchker Loka'-Anzeiger schreibt
Was lommen mußte, ist eingetroffen, nämlich: Bierpreiser⸗
höhung. Das Liter Bier kestet 12,5 Peennige mehr als
früter. Vier Zehntel Rier kosten 20 Pfennia. dabei sind die
Glaäser noch nichr „voll“.
Bestenerung der Automaten. Bekanntlich sind
jetzt auch die Ausomaten und Musik verke, die in Gast⸗und
Schankwirtschaften sow e auf Bahnhöfen oder anderen öffent:
lichen Orten zur Aufstellung gelangen, einer Steuer unter—
worfen. Befreit sind nur Automaten, die zu Betriebszwecken
öffentlicher Behörden aufgestellt werden oder die zuc Verar—
reichung von Speisen und Getränken in Restaurationen und
solche, die zur Abgabe von Gas und Elkrriziuät zu hauswirt⸗
schaftlicen und kleingewerblichen Zwecken dienen. Als Speisen
im Sinne dieser Befreiungsvorschreift find nicht Genußmittel
zu rechnen, die nur Naschwaren sind, wie Schokotadentafela,
Konfitüren und dergl. Zur Versieuerung sind die Eigeutümer
der Automaten oder Musikwerke binnen eines Monatis nach
der Aufftellung oder Inkbetriebsetzung verpflichtet. Die An—
meldung der am 1. Julin d. Je. in den Gastwirischaften
bereits aufgestellten Automaten und Musikwerke hat durch
die Eigentümer zur Vermeidung von Stempelstrafen ungesäumt
bei demjenigen Zollamte zu erfolgen, in dessen Bezik der
Steuerpflichtige seinen Wohnsitz hat, was für die Folge stets
spärenens innerhalb des Monais Januar iedes Kalenderiahres
in voraus zu geichehen hat.
Der rücksichtsvolle Fiskus Zur Auslührung der
neuen Reichssteuergesetze ist ein Eclaß des Reichsschatzamts
ergangen, in dem es heißt: „Ee erscheint mir geboten, die
Ausfuͤhrung der Gesetze so zu gestalten, daß Klagen und Be—
schwerden der Steuerpflichtigen soweit als mözlich vermieden
werden, und ich beehre mich ... dringend zu erluchen, bei
Anwendung und Durchführung der neuen Sieuergesetze mit
tunlichfter Schonung vorzugehen und insbesondere in der
Uebergangszeit von der Verhängung von Straefen in oller
denjenigen Fällen abzusehen, in denen es um sichOrdnungswid⸗
rigkeiten oder um eine entschuldbare Unkenntnis der neuen
Bestimmungen handelt.“
Vermehrung der Naucherabteile. Den Rauchern
denen derSpeisenagen entzogen bleibt, kommt jetzt die peuß⸗
ische Eisenbahnverwaltung entgegen, nachdem das Rauden
durch die Steuer zur patriotischen Tat geworden is. Die
Raucherabteile werden vermehtt, wo sich daran ein Mangel
bemerkbar macht, während Ueberfluß aun „Nichtraucher- und
Frauenabteilen“ ist. Besonders ist es der Fall bei den Morgen-
 und Abendzlgen, die viel von Geschafisteisenden benutzt
werden. Die SEisenbahndirektionen sind ermächtigt worden,.
in geeigneten Faͤllen die Raucherabteile zu dermehren und die
Züge und Wagengattungen dafür zu bestimmer.
Gaftwirte-Protest gegen die Bierpreiserhöhung. Eine
Versammleng von etwa 1000 Gastnirten in Dresden pro⸗
testierte gefisern entschieden gegen die geplante Mehrbelaftung
der Gastwirte durch die Bievn öhuvg seitens der Brau—
ereien; die Versammlung eiklärte sih nur bereit, einen Auf⸗
schlag zu zahlen, welcher der Höhe der Mehrbesteuerung
enispricht. Im übrigen seien die Brauereien angesichts ihrer
hohen Dividenten sehr wohl in der Lage, wenigstens einen
Teil hor nenen Seerer foalb u traner

NAus Nah und Fern.
*Saarbrücken, 4. Aug. Die Brigademanöver des 16.
Arnkeekorps finden vom 6. bis 11. September in dem west
lich durch die Saar, nördlich ducch den Schwarzwalde-Hoch
wald und östlich durch die Linie Kirn⸗Meisenheim bezw. die
Rheinpfalz begrenzten Teile der Rheinprov nz statt. Während
dieser Brigademanöver werden die Truppen den Andauf der
Biwaksbedürfnisse — mit Ausnahme des Kochsal,e; —, ein⸗—
zelne Bligaden auch versucsweise den Ankauf von Verrfle—
zuneebedürfnissen und des Reuhsutters freihaäͤndig bewirken
Saargemünd, 3. Aug. Der Saarkohlenindustrie
jehlt es gegenwärtig an Abnehmern ihrer Veodukte. Der
schlechte Geschafisgang macht sich äußerlech in den Feie.schichten
bemerkbar, die faft allwöchentlich in l tzier Zeit in den Grube—s
Spittels, Merlenbtech usw. eingelest werden müssen.
* Dortm und, 3. Aug. In der Naͤhe von Lunen wurde
zwischer dem Geleise der Staaisbahn die Leiche eines Berg
mannes defunden, der nach Ansicht der Polizet durch zabl
reiche Msserstiche ermordet wurde. De JTäter hat wahrscheinlick
sein Opfet anf den Bahnkörper geschlevot, um eigen Infall
vorzufschüßen
* Qüln, 4. August. (—DBurchgebrannt.) Ein Kom
mis einer Ehrenfelder Fabrik, der mit 5000 Mark zu
Bank gesandt wurde, ist mit dem Betrag durchgebrann⸗
* Aachen, 4. August. (In die Tiefe gestürze
— Beamtenkündigung.) Dem Der e
mer Trentani, der an der Brikettfabrik in Vucherberg du
Erde von den Braunkohlen abbaggert, ist eine Lokomo
tive mit mehreren Wagen in die Grube gestürzt. Di. Ma
schinisten retieten sich im letzten Augenblick durch Absprin
zen. Der Miaterialschaden ist bedeutend. — Aus Anlaf
der Aufhebung der städtischen indirekten Steuern ist an
August sämtlichen städtischen Steuerheamten zum 1
fril 1910 gefündiat morden

wieetz, 4. August. Aus dem Zugegesprun
en.) der von der Staatsanwaltschaft in Aachen we—
en Wechselfälschung verfolgte Kaufmann Hugo Graffweq
prang, nachdem er von den französischen Ag an der
jrenze abgeliefert worden war, bei der Station Chatel—
Noulins aus dem in voller Fahrt befindlichen Schnell—
uge. Die ihn begleitenden Gendarmen brachten den Zug
um Halten und man fand Graffweg mit schweren Kopf—
vunden am Boden sliegen. Er wurde ins Krankenhaus
ebracht.
* Gießen, 4. August. TCüchtige Schützen.) Die
Ldeibkompanie des 2. dess. Inf.Regts. Kaiser Wilhelm er—
ang beim Wettschießen der kaiserlichen Leidregimenter
um zweiten Male den Kaisserpreis. Der Kaiser
niftete der Kompanie aus diesem Anlaß sein Bildnis.
* Ingolstadt, 4. August. (EErtrunken.) Drei hie—
ige Offiztere unternahmen auf der Donau eine Kahnfahr!
riach Welkenburg, wo Prinz Ludwig mit Teilnehmern vom
13. bayrischen Turnsest weilte. Das Boot wurde in Meh
ing gegen einen Brückenpfeiler geschleudert und zerschellte
Während sich zwei Offiziere retten konnten, ist Ooderleut—
nant Brunner vom 13. Infanterie-Regiment ertrunken
Zeine Leiche konnte noch nicht geborgen werden.
* Heidelberg, 4. August. (SSchloßbeleuchtung.)
Anläfßlich des am 7., 8., 9. und 10. August hier start
indenden oberrheinischen Turnfjestes siindet am 10. Augui
roße Schloßbeleuchtung statt
*R8ro bat. . . . In Ohnmacht ist Deine Frau ge
sallen? Was hast Du denn getan, daß sie wieder aufge—
vacht ist?“ — Auf ihren neuen Hut hab' ich mich gesetzt.“
*Einen köstlichen Spaß gab es jüngst in ei—
tem großen Zahnatelier Chicagos. Kam da in die Sprech
tunde des vielbeschäftigten Arztes eine seine Dame, die
»es Englischen mit keiner Silbe mächtig war und sich des
zalb absolut nicht verständigen konnte. Zum Glück ent
ann sich der Arzt, daß einer seiner Assistenten mit seinen
enntnissen der deutschen Sprache geprahlt hatte, und er
ieß diesen rufen. Lange siand der Apsistent der Patien—
cin sprachlos gegenüber; endlich faßte er sich ein Herz,
ieß die Dame durch eine Handbewegung auf dem Ope—
rationsstuhl Platz nehmen und rief ihr mit Aufbietung sei—
ier ganzen Energie den lategorischen Imperativ zu: „Mach
dein Maul auf!“ Die Patientin soll sich über diese auf—
nerkiame Behendlung sehr gefreut baben

* Warschau, 5. August. Beuerdings wurden in ganz
Rujfisch-Polen Massenverhaftungen vorgenommen. Unter
den Verhafteten befindet sich eine große Anzahl Privatbe
amter, Ingenieure und Schriftsteller.
* Paris, 5. August. Der Untersuchungsrichter stellt
die Untersuchung gegen den Generalsekretär des Syndikate
der Elektriker, Patand, ein. Letzterer wurde wegen Ver—
anlassung des Ausstandes der Elelktriker des Hotels Con
tinentale gerichtlich verfolgt.
* Rom, 5. August. Die h'eesigen Blätter veröffentlichen
Einzelheiten über die Verteilung der Unterstützungsgelder
für die Opfer des Erdbebens in Sizilien. Die gesammelte
Summe beträgt 25 Miillionen Lire, welcher Betrag bies
auf 125 000 vLire verteilt worden ist.
* London,. 5. August. Der russische Minister des Aeu—
beren Iswolski empfing an Bord der russischen Kai—
serjacht vor Cowes einen Vertreter des „Daily Telegraph“
zu längerer Besprechnng, in deren Verlauf der russische
Minister die russisch-englische Entente als die wichtigste
Bürgschaft für die Erhaltung des Völkerfriedens dar
stellte, was durch die Vorgänge in Persien bestätigt wer—
de, wo Großbritannien und Rußland einander völliges
Vertrauen entgegenbrächten. Rußland verfolge in Persien
nur friedliche Ziele, was von den persischen Nationalisten
anerkannt werde. Rußland werde seine Truppen zurück
ziehen, sobald die Ordnung wieder hergestellt sei.
* Konstantinopel, 5. August. Für den Besuch des Za—
ten wird das Schloß Beter-Bey hergerichtet. Man be
weifelt jedoch, daß der Zar das Land betreten wird und
zJlaubt, daß die Begrüßung zwischen dem Zaren und dem
Zultan auf den Jachten stattfinden wird.
Stockholm, 5. Aug. Der gestrige erste Tag des sich
Uber ganz Syweden eistreckendenGeneralstreiks ist wieber alles
erwarten ryhig verlaufer. Arbeiterfüührer wirkten selbst mit
um Rubstörungen zu verhindern. In Stockholm wurde aw
meisten darüber geikagt, daß es nicht möglich war, für die
Kin er genügend Milch zu kaufen. Auch die Gräberschaufler
das nördlich von der Siadt gelegenen Friedhoss haben sich
dem Gegeralausstand angeschlosset, wodurch viele Familien
in eine peinliche Laze gebrabt warden, da man die Toten
nicht bestalten konnte, weil die Arbeiter des südlichen Feied—
hofs nur für die zu ihren Bezirk gehörigen Verstorbenen
Gruben aus warfen.
Rom 4. Ang. Don Carlos hat sein Baarvermögen
sowie Rel quien von großem künstlerichem Wert dem Papste
testawentarisch vermacht. Das Baarpermögen wird auf 10
Millionen Lire veranschlaat.

* Der Dieb, der in der Nacht von Samstag auf
Zonntag den Einbruch im Berliner Kaiser Friedrich-Mu—
eum verübt hat und Schaustücke im Werte von über 3
ehntansend Mark raubte, ist verhaftet worden. Er heiß
Waldemar Döring, und ist 19 Jahre alt. Seine Fest
rahme erfolgte auf Anzeige eines Geschäftsinhabers ir
der Köpenickerstraße, bei dem Dsring einen Teil der ge
tohlenen Sachen veräußern wollle. Alle gestohlenen Stück⸗
ind beschlagnahmt worden und besinden sich in den Hän
zen der Kriminalpolizei. Döring legte ein umfassendes
Beständnis ab und behauptet, den Diebstahl allein, ohn
Zomplicen ausgeführt zu haben. Dem Kaiser wurde tele
zraphisch Mitteilung gemacht.
* Unterschleife. Umfangreiche Diebstähle sind in dem
Münchener Hauptzollamt entdeckt worden. Einzelheiten
über die Art der Diebstähle fehlen noch. Dꝛe Behörder
verweigern jede Austunft.
* Mord. Der Oberregierungsrat von der Kreishaupt
mannschaft Leipzig, Freiherr von Wöhrmann, ist im Gar
tenhaus seiner Leipziger Villa ermordet aufgefunden wor
den. Der Mörder ist ein früherer Zimmermann namens?
Georgy. Er hatte seinem Opfer den Schädel eingeschla
gen und dann die Villa ausgeraubt.
* Ertrunken. Im Dorfe Eberhardslust bei Buk (Schle
fien) ertranken drei neun- bis fünfzehnjährige Söhne ei
nes Besitzers, die mit dem Wagen in den Dorfiee fubren
Der vierte Sohn ist gerettet.
* Rach der „Ila“ abgereist. Der belgische Luftschif
fer de Caters ist von Ostende mit seinem Doppeldecker
nach Frankfurt a. M. abgereist, wo er auf der Aussiell—
ung Flüge ausführen wird. Er konnte wegen des an
haltenden schlechten Wecters seinen genlanten Flua in
Oftende nicht ausführen.
* Grenzzwischen fall. In Crusles an der eljsaß⸗loth
ringischen Grenze wurden zwei französische Zollbeamte,
weiche Nachts auf Posten waren, von italienischen Arbei—
tern angegriffen und durch Messerstiche schwer verletzt.
Die Grenzbeamten der Nachbarschaft eilten ihren Kamera
den zu Hilfe und deutsche Gendarmen verhaiteten mehrere
verdächtige Italiener.
* Unwetter. Aus Eisenerz wird berichtet: Hier und
in der Uimgebung ging Dienstag Nacht ein fürchterliches
Unweiter nieder. Zwei Touristen, welche aus Südtirol
tamen, suchten unter einem Baume Schutz. Bald darauj
schlug der Blitz in den Baum und tötete einen der Tou—⸗
risten, der andere wurde schwer verletzt.
* Beschossenes Schiff. Der Dampfer „Jolanda“ isi
auf dem Bojana-Fluß in Dalmatien zweimal von auf bei—
den Ufern aufgestellten Banden beschossen. Drei Manr
der Befsatzung wurden verwundet. Die „Tribuna“ ver
langt energische Genugtuung für diesen Banditenstreich.
* Dammbruch. In Colorado (Amerika) ist der Damm
eines Riesen-Wasserreservoirs zusammen gebrochen. Eine
Milliarde Kubilfuß Wasser überflutet eine Meile breit da⸗
Farmland. Der Schaden ist sehr beträchtlich.
Vesegramme.
Frankfurt, 6. Auc. Zur Abfahrt des Zeppelin 2 vpom
Belände der „Ila“ wird gemildet, daß eine nach tausenden
zählende Meuge sämtliche Tribünen besetzt hielt Als dae
Zuftschiff aufstieg, ang die Menge „Deuischland, Deutschland.“
Heute vormitiag 7 Uhz fuhr das Lufischifs in schneller Fabr
iber Neuwied und folgte den Stromlauf.
Frantifurt, 5 Aug. Heute fruüh um 4 Uhr 40 Min.
st Graf Zeppelin mit dem Vufischiff 3. 2 bei günfstiger
Witterung aufgestiegen. Trotz der frühen Morgenstund
vohnte eine große Menfschenmenge der Absahtt bei, da gestern
abend die Stunde des Aufstegs bekannt geworden war. Der
Braf bofft eine glatie und schnelle Fohrt zu machen.
Berlin, 5. Aug. Der Bundesrat hat beschlossen, die
ebergangsabgabe von Bieren, die in die Norddeuische Brau
deuergemeinschaft aus Boyern, Wultemberg, Baden und
Elsaß⸗Lothringen eingeführt werden, mit Wirkung vom1
August auf 5 Mark für das Hektoliter festzusetzen.
—QXXIVVä
Einzeibeiten üder die Verteilung der Unterstützungs gelder für
die Opfer der Eidbebenkatastrophe in Calabrien und Sizilien.
Die gesammelte Summe beträgt 25 Millionen, welcher Be⸗
trag bis auf 126 000 Lire verteilt worden ist.
London, 4. Auz. Aus Madbiid wird gemeldet: Ueber
die Zahl der Dpfen, die ducch die Unruhen in Bacelona
zefordert haben, in amtlich noch nichts oder nur halbwahres
veröffentlicht worden. Nach ztemlich ficheren Schätzungen
ollen 2000 Personen in den Straßen gefallen und 300 6n
zerichtei worden sein, waäͤhrend etwa 160 ihr Todesurteil
erwarter. Weite Stadtteile sind durch das Artilleriegefecht
jom 1. ds. Monats in Schutt verwandelt. Der Schader
nirn auf niele Mislienen Flancrea geschätt

*

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Si nalco —
durch die danze MWelt
in menrerea 100 Mnonen fiaschen.
Stnaico. des äσα ονοιÑανο Gotrank.
ist oö beεα οαι αανανινα.
din batgos. astes f amtnget aru.
Soins Vogeæ turg so enoem, dass es
In sast πι[οα ιιt Rανααιοnts,
Caos . Dentess - 4

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Die gute bürgerlicht Lüchel

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Eine leichtfassliche Unterweisung, J
gute, Schmadckhafte Speisen,
Saucen, Backwerke, Getränke
ↄtc. auf Sparsame Art zu be-.
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Von Sophie von Berg. —
EkFeiner Linband. 300 Seiten starß!
Ein gutes Kochbuch ist ein Hausschatz,
namentlich, wenn es wie das nun uns vor—
liegende aus durchaus bewährten Rezepten
besteht und den Vorzug hat, dass eine
sGeschmaeksriehtung der Gegend. für die es
bestimmt ist, Rechnung trägt. Viele fleissige
Hände haben mit Bienenfleiss das Material
dazu zusammengetragen und erprobte
Kochvorschriften von Mutter und Grossmutter
 her, die sich als Lieblingsgerichte
in der Familie eingebürgert haben, geliefort
Die Abonnenten dieser Zeitung
erhalten das Kochbuch als Prämie
 zum Vorzugspreise: 13
Original⸗Einband l.25 Mxk. —
l Feiner Einband Mk. 1.so
Versand nach auswärts gegen vorherige
Einsendung des Betrages einschliess!
25 bezw. 50 Pfg. Porto.
Exp. der Dudweiler Zeitung.
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Violet stern wollen!
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Braunstern jconice
eer echt pain obigen Seerrsabri eiches dee
Vorddeutschen Woll⸗ Kammerei und
KammgarnSpimerei in Bahrenfeld.
            
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