VLokales.
Abschaffung der Franenabteile. Die preußische
isenbahnverwaltang beabsichtigt, in den Eil- und Perso—
enzügen die Frauenabteile abzuschaffen. Maßgebend isi
abei die Erwägung, daß bei großem Andrang des Pu—
uükums die Passagiere in den Nichtraucher- und in den
zaucherabteilen dichtgedrängt beieinander sitzen, waͤhrend
anden Frauenabteilen oft nur wenige Personen Platz ge—
ommen haben. Es handelte sich jedoch zunächst nur um
ne vorübergehende Maßnahme, die aber eine dauernde
erden soll, wenn sie sich bewährt.
Beschwerden über unregelwäßige und unpunktliche Zu—
ing derZeitung wolle man gefl. der Geschäftsste Je mitteilen.
zUhr⸗Ladenschlußz. Ebeno wie in Sulzbach ist auch
riedricbsihal der 8 UÜhr Ladenschluß gesichert. Fast alle
cäftsinhaber, über 80, boben sich datür erklärt. — In
adwetler ist auch schon der Antiag zur Einführung des
Ahr⸗Ladenschlusses gestellt. Wir zweifeln nicht darxan, daß
ch h er die überwiegend große Mehrzahl der Geschäftsin⸗
oer sich dafür erklärt.
Nationalliberaler Wahlverein für den Kreis
rarbrücken. Wie wir berei s meldeten, findet am
inntag den 25. d. M. nachm. Zeinhalb Uhr im Saalbau
Saarbrücken eine allgeme ne nationalliberale Wäbhlervermmlung
fiatt. Es ist dem nationallib. Verein für den
Lahlkreis Saarbrücken gelungen, den Reichttagsabgeordneten
jahrmaunn für diese Versammlung als Referenten zu gewin⸗—
en. — Angesichts der zroßen Ecregung, die infolge der
ingsten Ereignisse im Reichstag durch einen großen' Teil des
eutschen Volkes geht, hat sich der natlonalliberale Wahl⸗
rein veranlaßt gese en diese Versammlung zu veranstalten,
mit der nationalen und liberalen Wählerschaft Gelegenheit
geben wird, sich sozusagen aus erster Hand üüber die Vor—
imge zu inform eren und nötigenfalls eine Aussprache her⸗
azusüͤhren. Herr Fuhrmann, der Mitglied der Finanz⸗
mmission war und an den Arbeiten derselben den regsten
nteil genommen hat, dürste wie kein zweiter geeignet sein,
ner die verhängnisvollen Vorgänge zu berichten und einen
usblick in die Zuknaft zu eröffnen, owie sonst jeden wun—
genswerten Aufschluß zu geben.
Der Kohlenkrieg. Die „Miners Federation of
eant Britain“ hat letzten Freitag nach zweitägigen, in
indon gepflogenen Verhandlungen den Beschluß gefaßt,
mitlichen Mitgltedern dieses Verbandes, über 900 000
„ergleute umfassend, die Frage zur Eatschtidung vorzulegen,
din Sampathie mit deu schottischen Bergleuten ein allge⸗
einer Ausfstand sämtlicher Kohlenberaleute Englands, Schott⸗
inds und Irlands ftastfinden soll. Nach der in den Krei⸗—
en der Arbeiter herrschenden Stimmung zu urteilen, wird die
bstimmung wahrscheinlich im Sinne des Generalstteiks aus⸗
llen, wenn es nicht den Bemühungen der Regierung gelingt,
n Generalftreik dadurch abzuwenden, daß durch ehre Ver⸗
titlung Einigung zwischen den schottischen Grubenbesitzern
id Grubenarbeitern erzielt wird. Der Handelsminister
Finston Churchill empfing denn auch noch im Laufe des
reitazs Vertreter der Arbeiter; über den Erfolg seines Verches,
Frieden zu stiften, ist bieher nichts Zuvezlässiges in
e Deffentlichkeit gedrungen. Während in einigen Blättern
e Aussichten auf eine Einigung als ziemlich trübe bezetch—
x werden, glauben andere, zu der Annahme berechtigt zu
in, daß sich die Streikgefahr noch im letzten Augenblick
erde abwenden lassen. Sollte der Generalstreik zut Wirkhkeit
werden, so würde er der größte und in seinen Folgen
cderblichste sein, den die Geschichte des englischen Wirt—
gaftswesens oufzuweisen hat. Sollte der Kampf mit einer
iederlage der Arbeiter endigen, so würde dies, wie der
Daliy Telegraph“ meint, die Macht der „Trade Unions“
adgiltig brechen. Dasselbe Blatt erinnert daran, daß auch
sei dem letzten großen schottischen Ausstande die englischen
irbeiter ihre schottischen Genossen unterstützt und daß diese
nterstützung einen Geldaufwnand von lLeinhalb Millionen
dark erforderlich gemacht habe. Der jetzt bevorstehende
ꝛtreik würde die englischen Gesinnungsgenossen der schottischen
irbeiter nicht wenigee els 900 000 Mark wöchentlich an
interstützungsgeldern kosten. Rechnet man dazu den Ge⸗
innstentgang, welcher dea Arbeitern derch Schließung vieler
geniede bezw. Verringerung der Arbeitszeit infolge Kohlen⸗
nangels zugeführt wird, so steigt diise Summe nach der
zchätzung des Daily-Telegraph auf wöchentlich 7 Millionen.
atürlich ist auch die reichste „Trade Union“ nicht in der
zge, derartige Summen zur Unterstützung der ausftändigen
rbeiter und der durch den Streik in Mitleidenfschaft gezoge⸗
n Genossen aufzubringen Der Kampf würde daber not⸗
drungen ein sehr kurzer, allerdings aber auch ein sehr
ftiger und sür die Wohlfahrt des Landes Überaus schäd⸗
tzer sein. Falls es zur Abstimmung kommt, wird diese
n 27. d. M. abgeschlossen sein; das Ergebnis wird in
ier am 28. d. M. in London abzuhaltendea Spezial—
mferenz des Verbandes bekannt gegeben werden. .Der
zottische Grubenarbeiter-Verband zählt 80 000 und der eng
che 3520 000 Mitglieder; es wird daher keine leichte Aus—
ibe sein, die mit der Absimmung verbundenen, ziemlich
nständlichen Formalitäten in dieser kurzen Zeit zu bewälti⸗
a. Ebenso fest, wie die Arbeiter auf ihrem Standpunkt
harren, zeigen sich die schottischen Grubenbesitzer.
Aus Nah und Fern.
Saarbrücken, 22. Juli. Am Dienstag geriet ein
inderwagen mit Kind, die unter Aufsicht eines Dienst⸗
adchens ssanden, in die Saar. Ein behegter Mann sprang
m Kinde nach. Es gelang ihm auck, das Kind zu retten.
ser Wagen verschwund in den Fluten. Die getrieue Maid,
ie ihres Postens als Hüterin des Kindes so schlecht waltete,
ird füe ihren treuen Dienst wohl den richtigen Lohn er⸗
ilten haben.
*Saarbrücken, 22. Juli. In der Gutenbirgstraße
riet am Dienstag ein etwa 7jähriger Junge unter eine
were Steinfuhre. Dem Jungen ging ein Rad des Wagens
rekt über den Kopf. Sein Tod rrat sofort ein.
*Vom Rhein, 21. Juli. GFon der Schiffahrt
on jetzt ab steht in der Mittelöffnung der Süd-Lüche
bei Köln nach Beseitigung der Aufftellungsge—
aosie eine Durchfahrtsöffnung von 90 Meter Breite dem
chiffsverkehr zur Versuügung. Von diesem Tage an hai
er gesamte Tal- und Bergverkehr, mit Ausngame der
hne Anhang zu Berg sahrenden Dampf- und Molorboole
inen Weg durch die e 90 Meter weite Mittelöffnung zu
ehmen. die ohne Anhang zu Berg fahrenden Dampf
nd Motorboote haben die am linken Ufer befindliche,
wa 30 Meier weite, Stromöffnung zu benutzen. SVet
ahrschaudienst in Ensen bleibt bis auf weiteres bestehen.
völlige Beseitigung des Gerüstes der Mittelöffnung
td bis zum 1. Augus d. J. erfoigen. Die rechtsfeitige
nuns ist von jeßt ab iür den Schiffs- und Floßver—
rwgesperrt
—
Koln, 22. Juli. GZur DampferErplospron.
die Dampischiffahrts-Gesellschaft für den Nieder- und der
Nittelrhein in Düsseldorf veröfsentlicht über die Ursach
es Unglücks auf dem Dampfer „Gutenberg“ in Rolands
ck folgende Erklärung: Wie die Untersuchung ergeben hat
wdas Unglück auf Bruch eines oder mehrerer Stahl
olzen, die im Innern den hinteren Kesselboden mit de
Feuerbüchsenrückwand verbinden, zurückzuführen. Wa
iesen Bruch veranlaßt hat, kann erst durch eingehend
Naterialuntersuchung festgestellt werden. Ein Verschulder
es Bedienungspersonals liegt nicht vor. Sämtliche Ar
naturen des Kessels sind intaklt. Auch zeigt sich sonst nir
lendswo eine Leckaage.
*Gelsenkirchen, 21. Juli. (UUeberfahren.) Auf
em Schalker Gruben- und Hüttenverein wurde ein Ar—
eiter von einer Lo'omotive übersahren. Der Kopf wurde
hm vom Rumpfe getrennt.
* Langendreer, 21. Juli. (Jum Gruben-Un—
Jhück.) Von den bei dem gestrigen Grubenunglück auf
der Zeche „Mansjeld“ schwer Verletzten sind heute noch
wei gestorben, so daß die Zahl der Toten bis jetzt fünf
und die der Schwerverletssten zwei beträat.
* Zur Reunvahn-Katastrophe. Das Bennden der
»ci der Berliner Rennbahn-RKataftrophe Verletzten ist un—
erändert. Tie Staatsanwaltschaft hat die Leichen der
IRpfer zur Beerdigung noch nicht freigegeben. Die pol:zei—
sche Sperre über die Radrennbahn ist insofern aufgeho—
en worden, als den Besitzern gestattet wurde, an der
ioch nicht ganz vollendeien Haupttribüne weiter zu ar—
beiten.
* Raubmord, In Dessau wurde in einem Tümpel
am Schützenplatz der Restaurateur Kahle vom Stadipart
ermordet und beraubt aufgefunden. Sein Gesicht war bis
zur Unkenntlichkeit entstellt.
* Das Ende des Spielers. Der aus Polen stam—
mende Student Stanislaus Zolatynsli hat sich erschossen,
nachdem er innerhalb 24 Stunden in einem Krakauer ade—
ligen Klub 40 000 Kronen verspielt hatte.
* Festgefahren. Der Lloyddampfer „Derfflinger“, der
sich auf der Fahrt von Bremen nach Yokohama befand,
uhr auf der Shingles-Sandbank bei der Insel Wight
iuf Grund und sitzt fest. Auf seine Notsignale kamen ein
stettungsboot und zwei Schleppdampfer zu Hilse. Man
sofft, daß es gelingen wird, das festgefahrene Schiff wie—
der flott zu machen. Die Vassagiere blieben an Bord, da
für sie nicht die geringste Gefahr besteht und vollkommene
Ruhe bewadren. Es verlautet, daß eine starke Strömung
das Schiff aus dem Kurse und auf die Sandbank trieb.
*Ein Auto vom Zuge erfaßt. Ein Personenzug
in Clermont-Ferrand erfaßte beim neuen Bahnübergang
ꝛin Auto, in dem sich vier Personen béefanden. Einer der
Insassen, ein Student, wurde sofort getötet, ein zweiter
chwer, die beiden anderen leichter verletzt.
* Flugmanöver. Orville Wright unternahm in
New-York beim Fort Myers einen Flug, der 80 Minu—
en dauerte. Er umkreiste den Exerzierplatz Bmal und
ührte eine Anzahl Figuren in Form einer 8 aus. Die
Zandung ersolate ohne Zwischenfall.
Zelegramme.
Köln, 21. Juli. Zwei junge Damen, Töchter einer
Majorswitwe aus Neuwied, die am Mantag mit dem Damp'er
„Gutenberg“ nach Rolandseck fuhren, werden seitdem ver⸗
nißt. Da ihre Hüte gefunden worden sind, nimmt man an,
daß sie bei dem Unfall des Dampfers (es handeli fich um
die gemeldete Kesselexplosian) umgekommen sind.
Maunnheim, 20. Juli. Der Verein Mannheimer Zi—
zarrenspezialisten hat einstimmig beschlossen, ab 15. August
en infolge der Tabaksteuer notwendig gewordenen Ausschlag
uür Zigarren eintreten zu lassen. Die b⸗, 64 und 7 Pfennig⸗
zigarre wird in Zukunft 1 Pig., die 8- und 10Pfenrig⸗
zigarre 2 Pfg. und die 12 Pfennig-gigarre 3 Pfg. mehr
osten. Die 15 Pfennig-Zigarre schlägt um 6 Pfg. auf.
Aachen, 22. Juli. Ein schreckliches Verbrechen ist gestern
uuf dem Wege nach Carneli⸗Münser an einem neunjährigen
dnaben verübt worden. Das Kend hatte seinem Vater, der
uf einem Acker arbeitete, Frühstück gebracht. Auf dem
Kückwege wurde der Knabe von einem Wuülstling in ein Korn
eld geschleppt und dort durch Stiche in den Hals getötet
die Volizei ist dem mutmaßlichen Täter auf der Spur.
Hamborn, 25. Juli. Durch einen Schuß getötet wurde
n Schmidthorst ein Bergmann, der mit mehreren andern in
5treit geraten war. Ein anderer wurde durch Messerstiche
n Rücken und Hand schwer verletzt. Drei Personen wur⸗
zen verhaftet.
Friedrichshafen, 22. Juli. Entgegen mehrfachen in
er Presse auftauchenden Meldungen über die Abfahrt des
3. 2 und dessen Ueberiührung nach Köla wird hier mitge⸗
eilt. daß noch kein Termin festgestzzt ist.
Dessau, 21. Juli. Der Besitzer des Stadtvparketoblisse⸗
nents Kahle wurde nachts bei der Heimkehr vom Schützen⸗
est ermordet, beraubt und in die Mulde geworfen. Von
»em Täter fehlt bis jetzt jede Spur.
Chemnitz 21. Juli. Der „Chemn. Allg. Zig.“ zu⸗
olge ist gestetn fuh in Pinzolo in den Tiroler Apen der
n Tarnerkreisen weit bekannte Realgymnasium Oberlehrer
dertel aus Chemnitz abgestürzt. Er war sofort tot.
xFrankfurt a. M., 22. Juli. Die peruanische Re—
lsierung teilte dem hiesigen Konsulat durch Telegramm
nit, daß die von der bolivianischen Regierung infolge
er Zwischenfälle in Lapaz an Argentinien erlassene Sa—
isfaktion auch zu gleicher Zeit und in ähnlicher Weise
in die peruanische Regierung ergangen ist. Die regel⸗
näßigen Beziehungen zwischen Peru und Bolivien sind
adurch wieder hergestellt.
* Stuttgart, 22. Juli. Die Erhöhung der Bier⸗—
te uer wird in Württemberg nach einer Mitteilung der
Württemberger Zeitung“ nicht vor dem 1. Oktober die—
es Jahres in Kraft treten, und es wird der auf den
donsum umzulegende Betrag drei Mark pro Hektoliter
aum übersteigen.
* Norderney, 22. Juli. Fürst und Fürstin Bülo w
ind zum Kuraufentydalt eingetroffen.
* Tonlon, 22. Juli. Die Hafendirektion in Toulon
ieß 30 000 Meliniigranaten, deren Kaliber nicht mehr in
er Kriegsmarine gebraucht werden, ins Meer versenken.
die Granaten wurden zwei Meilen vom Hafen bei 3000
MNeter Tiefe versenkt.
* Salonik, 22. Juli. Eine albanesische Bande er—
nordete auf der Landstraße Filat-Pechupitza zwei Dorf⸗
»ewohner und einen Popen. — Aus Drama erging an
»as diesige Komitee die Aufforderung, grisech i ssche Wea—⸗
en und Schiffe zu boykottieren. Die anti—⸗
zriechische Bewegung ist neuerdings im Wachsen.
* Konstantinopel, 22. Juli. Ein abermaliger Wech—
el des Ministeriums steht bevor, Hussein Hilmi
Zasscha, der Kandidat des Komitees für Einheit und
zortschritt, wird mit der Bildung eines neuen Kabinetts
eauitragt werden.
* Teheran, 22. Juli. Das erste Handschreiben des
reuen Schahs an den Regenten besiehlt, die Ein⸗
»erufung des Parlaments und des Senats zu beschleuni—
zjen zur Beruhigung des Volkes und Herbeiführung ge—
»rdneter Zustände. Ein Erlaß des Ministers des Innern
iber die Krönungsfeterlichtetten ordnet su. Vonnerstag
ind Freitag Festtake und eine Illumination an. Ein
inderer Erlaß ver Aet das Waffentragen für alle Per—
onen außer Revor vonären, Bachtiaren und Kosaken.
* Buenos⸗Aires, 22. Juli. Die argentinische Regie—
ung ließ dem boliviabischen Gesandten seine Pässe zu—
tellen. Der Gesandte erhielt die Weisung, innerhalb 24
Stunden abzureisen. Der Abbruch der diplomatischen Be—
siehungen zu Bolivien ist durch dessen Weigerung verur⸗
acht, den argentinischen Schiedsspruch anzuerkennen.
* New⸗-York, 22. Juli. Der Streik bei den Standard⸗
Steel⸗-Werlen in Lyndora (Pennsylvanien) ist schiedsge⸗
cichtlich erledigt.
Newyork, 22. Juli. Die Stadt Galveston im Staate
Texas ist gestein von einem Wibelsturm beimgesucht worden,
der den westlichen Teil der Stadt, in dem viele Kranken⸗
häuler und Kurhotels sich befinden, vollftändig zerstört hat.
Durch den Orkan wurde auch ein Schoner gegen die Brücke
zeschleudert und ging mit Mann undMaus unter.
Brüffel, 22. Juli. Auf der Radrennbahn in Karrefeld
wurde der bekannte Rennfahrer Verbist von einem Motor,
den die Schrittmacher seines Gegners führten, überfahren.
Berbist ist bald darauf seinen Verletzungen erlegen.
Paris 22. Juli. Nus Meelux laufen Telegramme ein
daß der Motor des Ballons Renard Beauval in Brand ge⸗
raten ist. Man mußte befürchten, daß eine Explosion der
Hulle erfol,en werde, die etwa 4000 Kubiemeter Gasinhalt
hatte. Durch die Tätigkeit der Luftschiffer⸗Abteilung konnte
das Feuer sogleich gelöscht werden, jedoch sind die Motore
unbrauchbar geworden,
Paris, 22. Juli. Die Vermehtung der Artillerie tritt
milt dem beutigenTage inkraft. 90 Batterien sollen neu gebildet
und bis Oktober fertiggeflellt sein.
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J
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Unserem verehrten Mitgen e
herrn Britz und Frau
bringen wir zum heutigen Hochzeitstage die
herzliehsten Qlek und Segenswünsche!
Geschlossen hat die Liebe am Altare
Den Bund, den kein Verhängnis trennen soll,
And daß das Herz den heil'gen Schwur bewahre.
Treibt euch die Treue still und segensvoll.
So schweif' euch nie mit Sinnen und mit Tränen
In eine ferne Welt hinaus der Blick
Aus eures Hauses engbegrenzten Räumen! —
Fin Lebehoch auf euer weit'res Glück!
Im Namen der Feuerwehr⸗Abt. Herrensohr
Die Brandmeister:
— Schmidt. Fuhrer.
Stenoqgraphie · Aursus
sSystem Stolze-Schreu)
Am Mittwoch, den 4. August, abends 8seinhalb Uhr
deginnt im Gasthause Riedschy (Vereinszimmer des
ztenographen-Klubs Stolze-Sehrey) ein
Anfanger⸗Rursus.
rründliche Erlernung nach den besten Lehrmethoden
Preis des Kursus inch. Lehrmaterial 7 Mark.
Anmeldungen werden im Gasthause Riedschy, sowie
»ei den Mitgliedern des Stenographen-Klubs entgegengenommen.
Hohkönigsburg Lose
Geldlotterie, Ziehung 21., 22., und 23. Sept.,
pro Stück 5 Mark 20 Pfg.
Metzer Dombau-Lotterie,
aur Geldgewinne, Ziehung 19., 20. und 21. August,
ganze Loose Mark 5,20 halbe Mark 2,60
Münchener Kunstausstellungs-Loose,
Wertgewinne jedes 2. Lors ein Gewinn, Ziehung 15. Nop
pro Stück Mark 2,10.
Dudweiler Zeitung.
— —
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