Full text : Dudweiler Zeitung

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Nr. 162 23. Jahrg.

Donnerstag 15. Juli 00

Bei Jahres-Abonnenent
höchster Sabaott

Redaktion. Druck und Verlag von J. Unterkeller, Dudweiler.

2
Der neue Neichskanzler.
hon Bethmann-Hollweg zum Reichskanzler ernannt
Der „Reichsanzeiger“ gibt die nachgesuchte Ent—
lassung des Fürsten von Bülow unter Verleih—
ung des schwarzen Adlerordens mit Britlanten bekannt
Ferner die Ernennung des bisherigen Staatssekretärt
von BethmannHollweg zum Reichskanzler,
zum Präsidenten des preußischen Staatsministeriums
und Minister des Auswärtigen.
Ferner die Ernennung des Staatsministers v. Del⸗
»Sück zum Staatssektetär des Innern, serner die Er—
nennung des Staatssekretärs Sy d o w zum Handelsmi—
nister, ferner die Ernennung des Unterstaatssekretärs
des Innern Wermuth zum Staatssekretär des Reichs—
schatzamtes, serner die nachgesuchte Entlassung des Hul—
rusministers Holle und die Ernennung des Oberpräsißen—
sen von Brandenburg von Trott zu Solz zum
Kultusminister und schließlich die Ernentung des
Unterstagtsse'retärs in der Reichskanzlei von Loetzel a4u
Oberprasidenten von Brandenburdo

LBochen-RNundichan.
Durch das fortwährende Regenwetter ist auf dem
Lande viel verdorben worden und aus allen Gegenden
vird Hochwasser gemeldet. Die Fluten drohen über ihre
Ddämme zu steigen und mit elementarer Kraft Feld und
Wald zu überschwemmen und dadurch all die schönen
Feldfrüchte, die vor einigen Wochen noch so stolz dastan—
den, zu vernichten. An vielen Stellen stehen die Fluren
schon unter Wasser und die Flüsse selbst sind noch forj—
während im Steigen begriffen.
In unserer inneren Politikwird es jetzt ruhiger, nach—
dem die Voltisboten nach Schluß des Reschstages den Ber—
iner Staub von sich schütteln konnten. Noch knapp vor
Toresschluß wurde die vielumstrittene Reichsinanzreform
rach einem Uebdereinkonimen zwischen dem Bondesrat ei—
terse'ts und der neuen Viehrheit andererseits, sowie die
Beamtenbesoldungsceförm erledigt. Viele Beamtenwün—
che werden vei dem Gesete wohl nicht erfültt worden
sein, aber nachdem die Regierung gegenuber den Abän—
derungsansrägen zweiter Lesung ihr „Unannehmdar“ ver—
künden ließ, galt es, die Kommissionsbeschlüsse wieder
herzustellen, jollze nicht das ganze Werk in die Brüche
gehen. Alle Pareleien haben der Vorlage zugestimmt,
nur wenige Abgeordneten enthielten sich der Stimmabga
be. Der Reichstag ist nun nicht vertaat worden, wie an—
iangs angenommen wurde, sondern er ist geschlossen
morden, und zwar ist es die erste Sesson des im Jahre
1907, also vor 24 Jahren, gewähtlten Reichstages, die
durch den Schluß zu Ende ging. Zweimal ist er nach
iangen Sitzungspersoden vertagt worden, vertagt mit Ruc
icht auf schwebende Gesetzenunurse, deren Kommissionsar—
beiten man nicht fallen lassen wollte. Daß die Regier—
ung jetzt den Schluß ausgesprochen hat, laßt sich in erster
Lintie erklären durch den Kanzlerwechsel. Dazu
ommt noch eins: Wäre der Reichstag vertagt worden,
Do blieben der Präsident und die beiden Vizepräsidenten
m Amte. Bei Beginn einer neuen Session müssen sie
zeuzewählt merden. Tas hige vrätbium, der konier—
atdve Graf Udo Stolber, der nat onastiberale Dre. Pna—
che und der freisinnige Kaempf, war das Präsidium der
zloctmohrheit, es war gewahlt unter der Baäacyhvirtung der
Fanuarwahlen. Nachdem aber der Block nicht mehr zu
»en Lebenden zu zählen ist, wird auch woh, hierin eine
lenderung zu erwarten sein. Die stärtste Partei des Hau—
es, das Zentrum, wird wohl voraussichlich, wie seit
dezennten, den Präsidenten stellen, während ein KSonserva—
iver das Amt eines ersien Vizepräsidenten, betonnen
vird. Damit verschwindet also auch der lerte Reit der
instigen Blockherrlichteit.
Rußland hat jert wieder etne LockspitzelAfährre,
 die neben der büngsten Assare Azew ein Streilecht
uuf die Zusammensetzung des ru sischen Polizei-Matcrials
virft. Die größten Verbrecher werden in Amt und Wür—
den gesetzt, und wenn sie sich dann einigermaßen beipaa—
rten, indem sie ihre früheren Kumpane und deren Pläne
erraten, werden sie bald Wirllicher Geheimrat mit dem
räüdikat „Exzellenz“. Diese Leure befinden sich nicht
elten in unm'tielbarer Nähe des Zaren und in dieser
Besellschaft fühlt sich der sonst so ängsttiche Herrscher al—
er Reußen wohl und sicher. Der Parser Revolufonir
Burzew hat sich durch seine neuerlichen Enthittlungen, durch
die der russische Posizcichef in Paris, Harting, entlarvt
vurde, große Verdienste erworben, zumal es sich ansaei—
iend bet dielsem „Po izeichef“ um ein ganz gefährliches
Zubtekt handelt, das den jüngsten Anschltag auf den
ßräsidenten Fallieres auf dem Gewissen haben soll. Man
»arf nun aber keinesfalls annehmen, daßz der russischen
tegierung diese Enchüllungen angenehm sind, um mit
isernem Besen auskehren zu können, im Gegentell, man
ucht jetzt sogar Burzew, den Enthüller der Afsäre, un—
chaüdlich zu machen. In Petersburg weiß man ganz ge—
iau, woraus die Polizet zusammengcsetzt ist, die gröften
Lerbrecher haben in der Polizeilaufabn die gauüniticgsten
hancen.
Auf dem Balkan regt es sich noch immer. Die kre—
ische Frage komle noch nicht beigelegt werden und
n Griechenland ist man der Ansicht, daß kriegerische Ver—
vickelungen nach wie vor nicht ausgeschlossen sind. In
der Türlei scheut man große Lust zu haben, die in der
üngten Zet erlittenen Schappen durch cinen Krieg mit
Griechensan) wieder auszumerzen. RNan verlanagt va

den vier Schutzmächten allerret Konzeinonen, die diese
edoch ablehnen und den Grundsatz der ossenen Tür in
rreta nicht verletzt wissen wollen. Die Jungtürken sind
durch ibren Sieg über das alte Reqime anicheinend etwas
arg übpig geworden.
Das Hauptinteresse der Woche wendet sich den Er
eignissen in Perssien zu. Die Nationaolisten haben Te
heran, die persische Hauptstadt, besetzt und die Koscten
inter Führung der russischen Offtziere zurückgedrungt.
Fortgesett inden heftige Straßenkämpfe statt. Der Schabh
zat sich, wie verlautet, in eine ausländische Gesandijdraf
egeben. Sein Stern scheint dem Untergange nahe. Sei—
ie: Treulosigkeit und all' die Bluttaten werden nun wohl
etne Sühne sinden, aber jedensalls wird der grau'ame
Tyrann unschädlich gemacht werden. genau id wie Rueae
damid.
In Marokko ist Frankreich jetzt durch Spa—
nwnisen abgelöst worden. Die spanischen Truppen haben
nit den feindlichen Riffstämmen schon wiederholt harte
rämpfe gehabt und die französische Regierung wollte nun
chleunigst in liebenswürdiger Weise den Spaniern zu
dilfe eilen, aber davon will man in Madrid nichts wis
en. Man will die Beute anscheinend allein haben. Wäh—
end die Spanier sich mit den Riffsftämmen herumsch a
sen, muß Muley Hafid in Fez seine Truppen gegen die
stoghi⸗Leute führen, um seinen Thron zu verteidigen. In
»en letzten Tagen sind nun zwar wiederholt Gerüchte
rufgetaucht, daß der neue Sultan unterlegen sei, aber
iese Nachrichten stammen von Frankreich und sind ten—
denziös gefärbt. Allzu rosig wird die Lage Muley Ha—
ids ja wohl nicht sein, aber er ist noch Sultan und ho—
zas Heft nach wie vor in der Hand.

s 8 *
VBolitischje Rundsechau.
Deutsches Reich.
*æ Der Kaifer, die Kaiserin und Prinzessin Vik
oria Luise sind in Berlin eingetroffen. Rachdem der
neue Kanzler ernannt ist, wird sich der
daiser auf kurze Zeit nach Kadinen begeben. Inzwischen
verden die für die Nordlandreise bestimmten Schiffe ihre
Reise-Vorbereitungen tressen. Die Rückkehr aus den
Norden dürfte zwischen dem 5. und 8. August erfolgen
daß Herr von Bethmann-Hollweg zum Reichstangler aus
rsehen ist, unterliegt keinem Zweifel mehr. Als die
RNeichstagssitzung geschlossen war, begaben sich eine Am
ahl von Reichsstags-Abgeordneten zu Herrn von Beth⸗
mann-⸗Hollweg, um ihm ihre Glückwünsche auszusprechen
die er mit Dank und ohne Widerspruch entgegennahm.
* Der Bundesrat hat der Besoldungsvorlage in der
om Reichsstage angenommenen Fassung die Züftimmum—
erteilt.
*Mit dem Fürsten Bülow tritt, wie das „B. T.“ hört
auch der jetzige Chef der Reichskanzlei,‚on Loebell, zu—
ück. Herr von Loebell wird vermutlich in den preußtischer
Staatsdienst übertreten. Sein Nachfolger duͤrfle bereits
— wenn auch noch nicht offiziell — ernannt sein.
*Wie verlautet, hat Fürst Bülow in der Dienstag—
Sitzung des Staatsminifteriums die Gründe seines Ruück
rittes dargelegt und gleichzeitig Mitteilungzs über die
Entscheidung des Kaisers hinüchtlich des Nachfolgers in
Reichskanzleramt gemacht
* Von den neuen Steuern tretendie Biser steuer-Erhöh
ung, die Reichs stem pel snovelle, die Erhöhung des
daffee- und Teezohles am 1. August in Kraft
Am 15. August folgt das Tabaksteuergesetz, am 1
Zeptember die Zigarettensteuer-Erhöhung, und an
.Oktober endich die Zündho!z steuer, die Be—
euchtungs steuer, die Schaumweinsteuer und
as Branntweinsieuergesek
Oesterreich-Ungarn.
*In der Unabhängigkeitspartei wurde eine Bewegun
für die Einberufung einer außerordentlichen Sitz
ung des ungarischen ÄAbgeordnetenhauses eingeleitet
damit dieses Gelegenheit ßabe, gegen das auf die unga
rische Fahne in Sinaja begangene Attentat und geger
den Empfang des aus Unaarn flüchtizen Schriftstellers

V. Befhmant

Die Bethmauns sind ein altes goslarsches Geschlecht,
»as in der alten Kaiferstadt 1416 erscheint und im 16.
Jahrhundert zu den ratsfähigen Geschlechtern gehört. Der
Vater von Bethmann-Holtweg ist der zweite Sohn des
Ministers, Felir von Bethmann-Hollweg. Er erwarb die
dereschaft Hohen-Finow im Kreise Oberbarnim. Seine
yattin, die Mutter des Staatssekretärs, war eine Schwei—
zerin, ein Fräulein Isabella von Rougemont, deren Fa—
niltie aus dem Kanton Neuenburg ssammt. Die Rouge
nonuts sind die Nachkommen des Bankiers und preußischen
lgenten in Paris, Dionysius Rougemont, der von Köni
Friedrich 2. 1784 nobilltiert wurde. Der neue Reichsskanz
er stammt sowohl von mütterlicher wie von väterliche
Zeite von Kausleuten ab.
Der frühere Staatssekretär und jetzige Reichskanzler
st seit dem Jahre 1889 mit Fräulein Martha von Psuel
erheiratet, Tochter des Ritterschaftsdisrektors Gustav von
bfuel auf Wilkendorf aus dessen erster Ehe mit der Grä
n Isa Reventlow.
Herr von Bethmann-Hollweg gilt als gemäßigt kon—
ervativ. Während der wenizen Jahre, in denen er das
FErbe des Grafen Posadowskty verwaltet hat, ist er weder
chöpferisch noch organisatorisch in bemerkenswerter Weise
Jervorgetreten. Das lag wohl weder an seinem Fleiß,
noch an seinem guten Willen; das lag an den Verhältnissen.
 Herr von Bethmann-Hollweg ist auf dem Gebiet
der auswärtigen Politik praltisch unbewandert. Das in
ein Manko, das auch der gewissenhafteste Fleiß des Be—
ähigtesten schwerlich ganz beseitigen kann. Graf Caprivis
anzlerschaft hat es bewiesen. In olgedessen wird dem
rnuswärtigen Ressort unter einem nicht diplomatischen
tanzler eine größere Selbständigkeit eingeräumt werden,
vird an seine Spitze ein Mann gestellt werden müsen,
der nicht nur Routine und Spezialkenntnisse besitzt, son—
dern der auch eigene selbständige politische Ideen entwickelt.
— ——

—— — — —

Das blutige Blatt.
Original-Roman von Custav Lange.
sO Als alle auf dem Karren Platz genommen hakken,
netzle sich unter Begleitung der Militäreskorke der trau—
cige Zug in Bewegung. Chenier flüsterke einige leise
Worke zu dem nebenher reikenden Kommandanten, der
auch einen mikleidigen Blick auf die drei schönen, un—
glücklichen Männer warf und dann leise mit dem Kopfe
nickte. Als der Zug ganz in die RNähe kam, wo Mar—
zuerite in die Arme ihrer Mutter gestützt stand, da
deugte sich Chenier leicht vor und warf den Frauen
ein Blakt Papier zu, welches er aus seiner Brufttasche
gezogen. Angelika, die dies bemerkte, fing das Blakt!
uuf, keiner der Soldaken hindertke es.
Die Karren fuhren weiter bis an die Barriere, die
)as Blutgerüst umgab und wo ebenfalls Militärabteil.
angen Aufstellung genommen hakten. Den Grafen von
hressy traf zuerst das Todesloos. Mit verklärten Anllib
vetrachlele er noch einige Augenblicke die herrlichei
Baumgruppen, welche sich von“ Vincennes herzogen
teichte den Freunden die Hand zum letzten Lebewoh
und legte sein edles Haupt unker das Faällbeil. Nadk
hm folgten Chenier und Viroflary und noch siebenund
wanzig andere und mehr wie ein Wehruf durchzitterke
»ie Morgenluft. — — — — 2 —
Marqguerite verfiel infolge der Aufregung in eine
ichwere Krankheit. Wochenlang schwebte sie in ernster
Lebensgefahr und wenn schließlich auch ihr jugendlicher
ßörper genas, war es doch nur ein Scheinleben, wel—
hes sie jsortan führle. Ihre Mutter überlebte die Kan äh brach hier die Strophe ab, wie der Ton einer Geige
astrophe nicht lange, denn sie war durch die furcht wenn eine Saite springt und der Spieler nun einhalken
aren Ereignisse zu sehr erschüttert worden und nach— nuß.
dem sie auf dem Kirchhofe zu Pere Lachaise zur Ruhe Die Marquue hat dieses biutige Blatt als heiligste⸗
nebeltet worden war, da verieß Marguerite von Cal⸗l Vermãchinis aufhemahrt und oft dat ihr Blick in sum—

I α Xα ν

let Paris und zog sich nach dem entlegenen Städkchen
Aix zurück, Angelika begleitete sie freiwillig in die Ver—
borgenheit. Mit keinem Menschen ist die Marquise vor
da an wieder in Berührung gekommen, außer mitk An—
gelika, kein Lächeln hat je wieder ihre Züge erhellt
iber auch keine lauke Klage kam über ihre Lippen. Si
ührte forkan das Dasein einer lebendig Begrabenen.
Jenes vergilbte Blalt aber, mit den rostbraunen.
Hwer entzifferbaren Zeilen, welches am Eingange die—
er Erzählung die Aufmerksamkeikt des Schriftttellers in
o hohem Grade erregt hatte, war das Blait Papier
gewesen. welches der Dichter Chenier auf dem Wege
aach der Kichtstätte Angelika zugeworfen hatke und welchee
rür die Marquise bestimmt gewesen war. Es enthiel
eine letzten Vichkerworke. Er hatte sie niedergeschrieben
Us seine letzte Stunde schon nahte und da ihnen die
Tinke mangelte, so hatken die Freunde ihre Hände blu—
ig geritzt und mit diesen Blukskropfen hakte Cheniei
nũhsam das letzke Produkt seines heilstrah lenden Geiste—
iedergeschrieben. Die Worte laukeken:
Gleich einem Zephyr oder Sonnenstrahle,
Der noch, des Tages letzte Stunde grüßt,
Berühre ich vielleicht zum letzten Male
Die Feder nah' dem Blutgerüst!
Das Schicksal eilt, es schwindet unsere Zeit,
Entgegen gehen wir der Emigkeit.
Nur wenige Schritte noch auf diesem Erdengleise
Und blutig endet unsere Pilgexrreise.
Es ist bei uns auch endlich Abend worden,
Die Ruhe winkt, wir weichen der Gewalt,
Wir nahen uns den florumhüllten Pforten,
Horch! Waffenklirren — es nahen — — —

men Schmerz darauf geruht. Die übrigen von der
Marquise geschriebenen Blätter, zwischen denen das
»lutige Blatt gefunden worden war, gaben Aufschluß
iber die Vergangenheit der Marauise. wie Saint-Simon
5 gewünscht hatte

Die hochbekagte Dienerin überlebke ihre Herrin nicht
ange, dann jand sie auf dem Kirchhose in Aix an ihrer
zeite die ewige Ruhe. Ein kostbarer Graoͤstein, ein
Neisterwerk der Bildhauerkunst, erhebt sich über diesen
eiden Gräbern und ist noch heute zu sehen. Als auch
die Leidensgeschichke der Marquise bekannt wurde, als
die Leute erfuhren, warum sie die Menschen gemieden
jalke, da wurde ihr NRame mit noch größerer Hochachtuing
 genanntk und dieienigen, denen ihr großartiges Ver—
nächtnis no h heute Not und Sorgen ündert, sprechen
ou ihr wie yon einer Heiliden

Doh zurück noch einen Moment in jene schreckliche
zeit. Robespierre, dessen Ramen mit Fluch beladen
var, ernkete nur das, was er gesäet hatte und mikt ihm
ndete, von der Volkswut geftürzt, auch der Gouverneur
on Versailles feig und elend auf dem Schafott. Herr
on Serin, als er seine Hoffnung auf Marquerite volltändig
 schwinden sah, schloß sich später den Vendeern
in und fiel in dem hoffnungslosen Kampf.
„Ih habe geiühnt!“ waren seine lehten Worke. die
eine Lippen stammeln konnken.

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