Full text : Dudweiler Zeitung

T. V. D. Gestchäfts-Gröffn—
4. „BGeschafts-Eroffnung.
Zur Beteiligung am diesjährigen Der verehrten Einwohnerschaft von Dudweiler die er
* 11 * fe ebene Nachricht, daß ich
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in Saarbrieken am 4. Juli tritt der Ver— ru ens r. ueben em Pos amt
in um 11.2330 Uhr vormittags am Vereinslokale;; ẽrhen FIri A
behe aee neetm Hause der Erben Fritz Hansen, in dem früherer.
evang Rürche. hrengeschäft des Herrn Chr. Faus, eine
Rückfahrt 8 Uhr abends ab Dudweilerstraß D »2 v 8 12 —
n Saarbrücken. RAlolßerai Fi lig le
Nützen und Vereinsabzeichen sind anzulegen 5 7 71 *
Recht zahlreiche Beteiligung ist erwünschi röffnet habe.
Der Turnrat. . *
NB. Mützen u. Vereinsabzeichen sind zu Empfehle alle Produkte der Molkerei, wie: Milch
haben bei Fritz Brandel, St. Ingbertstr. 30. dahm, KRäͤße usw.
—* — LAurner⸗- N F —J Am geneigten Zuspruch bittet
Bund X orro dochachtungsvollst
— Dudweiler Zakob Langenbahn.
Zur Beteiliaung am diesjähriger
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Ganfest
u vaarbrücken, (Volksgarten)
ritt der Verein am Sonntag den
. Juli nachmittags punkt 1 Uhr
im Vereinslokale Reiter an, um
jalb 2 Uhr Abfahrt mit der Bahn.
Um pünktliches und zahlreiches
krscheinen bittet
der Turnrat.

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ämlliche Fullerarhiht
wie:
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Achtung! Kleien, Futtermehl, Weizen—
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klektriscieHeilmetsiodelschalen, Maisschrot, Mais etc.
ie neuesten Apparate tausend— 94 IIs;
5 sch ach bewährt bei allen Krank— liefern billigst
* 3 u eiten und Vorbeugungen 3435 89
8 gegen dieselben. Ge b AUrnuchte 48
u. II spreéechstunde v. 3-6Uhm 5. TXI.. 7
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— Saarbrücken 8 Brennessell⸗Spiritns
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udweiler. —— — * — —
Sonntag den 4. Juli nachm. cehrende, alkalienreiche- 9 3b —2—.4*
»Uhr findet im Lokale Deutsch' Kräuter, Pslanzen, u. Obst 44 — — d
Inh. Kunkel) — — —— * 1 V
Generalvoersammlung ee orperze ⸗
8 . B ae Schngiderhieister
vem Klub beizutreten, sind freundl. eineien nmnamiu ZSustr.
zu dieser Versammlung eingeladen nanchen u. dc kalsmnnne, Empfehle alle Sorten
Der Vorstand. dunwelia hüute u. Nützen, Schirme, Stöcke, Cra⸗
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ss en, rote. Blutchen ꝛcufmerksam, dieselben sind 100 Gramm leicht, Iuftdurchlässi d
Zur a AAse 4 e u ——— mi Vehnde qhR Iuftdurchiasig an
FArbol-Teerschwefel-Seife 34
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D 3 B Imit dem reichen Boktenlohn beschäftigt, den er erhalten var es kein großer Schritt mehr um seine Absn gar
as blutge Jatt. iee Dy kümmerte ihn der * v 8— er sahren Sicher gobr der Graf dec zu⸗
532 urückkam brauchte er ja nur zu sagen, daß er denselben rückkehren können und wenn er wirklich zurückkam.
Original⸗Roman von Gustav Lange. em Gärkner Denis übergeben habe. onnte er lange nach den verschwundenen Frauen suchen,
12 „Mein Lieber,“ sagle Herr von Serin mit größker „Also vergesst nicht zu sagen, daß Ihr den Brief vielleicht war Marguerite dann schon seine Galtin und
Freundlichkeit. „Ihr habi einen küch tigen Weg zurückge em Gärtner Denis gegeben habt und daß im S—mchlosse nit dem Grafen wuürde er in diesem Falle schon ferkig
legt, den Ihr nun auch wieder zurück müßt. Es illes Gut steht!‘“ rief Herr von Serin dem davontra⸗verden.
riffft sich guk, ich bin vom Schlosse des Grafen von enden Boken noch nach. der diese Worke nur noch halb Herr von Serin instruierte seinen Diener, einen
Pressy und kann Euch den letzten Teil des Weges er— örke. schlauen, geriebenen Menschen, der sofort durchschaute,
paren. Gebt her den Brief und wenn Ihr zurückkommt Herr von Serin schaute dem Davoneilenden noch daß hier sein Herr ein falsches Spiel trieb, auf das
sum Grafen, so sagk, daß im Schlosse alles noch wohl inige Sekunden nach, dann ritt er auch davon, aber eingehendste. Unzweifelhaft werde die Marquise nach
stehe und daß Ihr den Brief an den Gärtner Denis ur so lange er sich noch im Gesichtskreis des Boken dem Lesen des Briefes in Bestürzung geraken und
Wgegeben hältket.“ laubte, verfolgte er die Richtung nach dem Schlosse des sdiesen Augenblick sollle er benuhen, sich ganz unauffäl
Der Bursche schauke den Sprecher etwas ungläubig Zrafen von Pressy, dann aber bog er seitlich ab 8 iich zu entfernen, um weikeren Fragen zu entgehen.
mm, wie ein Gärtiner sah dieser doch nicht aus, Herr hlug die Richtung nach seines Vaters Besitztum ein. Der Diener rieb sich vergnügt die Hände, als er
yon Serin bemerkte wohl die Zweifel des Bolen und Roch an demselben Tage ging von Herrn von Se- ich auf den Weg nach dem Sschlosse des Grafen
agke daher schnell: in ein Bote nach dem Schlosse des Grafen von Pressy nachte, denn ganz sicher würde der heutige Tag ihm
„Ich bin nicht der Gärkner selbst, sondern werde b, welcher ein umfangreiches Schreiben an die Mar- joch manche goldene Früchte tktragen und Herr von
demselben den Brief sofort nach meiner Rücklehr geben; mnise von Callet abgeben sollke. Mit geschickt nachge- zerin wieder trällerle ein fröhliches Liedchen vor sich
also zeigt her den Brief, damit ich schnell nach dem ihmler Schrift halte Herr von Serin einen neuen Brief hin, denn auch er höoffte, daß er mit dem heutigen Tag
zchlosse reite und die Braukt des Grafen bald von dem usammengestellt, aber anstatt wie in dem ersten, daß einem sehnlichsten Wunsch ein bedeulendes Stück näher
Unfall ihres Verlobten Kenninis erlangt und dies hier henier die Verwundung des Grafen als nicht Besorg- erückt war.
für den Weg. iserregend hinstellte, schrieb nun Herr von Serm — — — — — — — cj — —
Bei den letzten Work haltte Herr von Serin in die daß eine Genesung ausgeschlossen sei und fügte hinzu, Als die Marquise von Callet den angeblichen Brief
Tasche gegriffen und ein Geldstück herausgeholt, welches daß eine Räckkehr ins Schloß nicht erfolgen könne, da soseph Cyeniers empfangen hatte, sank sie schon beim
r dem Burschen reichte. Alle Zweifel waren damit bei! »ie Gegend vom Feinde besetzt sei. Als letzlen Wunsch desen der ersten Zeilen mit einem leisen Aufschrei in
em Boten geschwunden. es war doch undenkbar, daß des Grafen fügke er noch hinzu, datßz Marguerite mit einen Sessel. Vor ihren Augen begann es zu flimmern
irgend eine ändere Person Interesse für die Nachricht hrer Mutter sich unter den Schutz des Herrn von Serin ind die Buchstaben tianzten wie kleine Kobolde auf dem
sjaben und noch Geid dafür ausgeben konnte. Der feine lellen und sofort in dessen Schloß übersiedeln möge, Japier. Ihre schreckliche Ahnung, die sie gleich gehabt
herr gehörle ganz sicher in das Schloß und war viel-bhne indeß irgend einem Menschen, selbst nicht Denis, dalle, sollle sich nur zu rasch erfüllen. Also flüchtlig,
eicht ein Verwandter des Grafen. zenntnis von dem Aufenthaltsort zu geben, da die chwer verwundet dem Tode nahe, war der von ihr
Der Bote nahm seine Kopfbedeckung ab, unkter wel- ache der Weißen verloren sei und eine große Gefahr iber alles gelieble Mann; sie würde ihn niemals
her er nach Art der Landleute den Brief Joseph ür alle Royalisten bestehe. viedersehen, wie hier der bei ihm weilende Freund
Fheniers verwahrt hatke und reichte denselben Herrn, Herr von Serin zweifelte keinen Augenblick an dem chrieb. Sie schlug abermals die Hände vor das Gesich—
»on Serin, dann machte er sich wieder auf den Weg ößelingen seines Planes, derselbe war zu meisterhaft aus-und meinte, daß es einen Stein erbarmen konnke
en er dgekommen war. seine Gedanken waren jeßt nur »sonnen. Hatte er die Frauen hier im Schlosse, dann
            
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