Full text : Dudweiler Zeitung

Ar. 1090 40. M*α-1832

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— und Feiertage. — F —— * B —* — —S — w
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für die Vergermeisterei Dudweiler.

Atittwoch 7. Juli 09.

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Redaktion, Druck und Verlag von J. Unterkeller, Dudweiler.

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Das Romplott gegen den Zaren.
Die Unteriuchungen der Stockholmer Polizei Haben
rgeben, daß mehrere in der schwedischen Haupistadt woh⸗
tende Russen eine Berschwörung gegen das
Leben des Zaren gebildet haben, und daf
erschiedene Pläne gefaßt worden sind, um ein Attenta
vährend des Aufenthaltes des Zaren in Stockholm aus—
uführen; die Pläne sind aber alle durch die umfassender
Vorsichtsmaßregeln der Polizei vereitelt worden. Weiten
st festgessellt worden daß die betreffenden russischen Re
olutionzre mit dem schwedischen Jungsozialisten Vang
»em Mörder des Generals Beckmann, in Verbindung ge
tanden haben, und die Annahme, daß die Erschießung
es Generals nichts als eine Demonstration gegen das
Berhalten der Polizei gewesen sei, welches das Heran
ommen an den Zaren unmöglich gemacht hat, gewinm
äglich an Wahrscheinlichkeit. Der Chef der Stocholmen
detekribpolizei läßt darüber, daß ein russisches Komplot
legen das Leben des Zaren bestanden habe, keinen Zwei
el mehr walten; die Untersuchung ist aber sehr kompli
ierter Art, und Einzelheiten werden natürlich — aus seh:
eicht ertlärlichen Gründen — noch nicht bekannt. Wie
edoch aus guter Quelle verlautet, hat in Stockholm ein
evolutionäres russisches Komitee bestanden. Von der
Nitgliedern dieses Komitees sind schon acht Versonen i
ie Untersuchung mit verwickelt und verhaftet worden
diese acht Verionen haben von einer nihillistischen Orga
lisation Rußlands regelmäßig Unterstützungen bekommen
die Verhafteten sind: der ehemalge Sudent Pruß, de
inige Zeit mit dem Mörder des Generals Beckmann zu
ammengewohnt hat, der Chemiker Silzerowitsch, Volts
chullehrer Serschun, die Post- und Telegraphenbeamte;
rirschaum und Girgensohn, der Schneider Tobelis, die
Braut des Pruß, die 18ahrige Natalia Saschen, und
»er Zeitungskorrespondent Ornet. Wie ein schwevdischer
Ztudent, der den verhafteten Russen nahe gestanden hat
der Polizei mitteilte, haben diese alle sorgfiltig die Be—
timmsngen der schwedischen Polizei hinstihtlich der Woh
tungsmetldepflicht befolgt, weil sie wußten, daß ein Ver
ehen in dieser Beziehung leicht die Auswéisung zur Folge
aben konnte. Die Revolutionäre haben regelmäßig ihre
zusammenlünfte gehabt, bald hier, bald dort, am häu
igsten in dem Lotale der schwedischen Juugsozialisten
Foctets Hus“. Solche Zusammenkünste sind in den let
en Tagen vor der Ansunst des Zaren besonders häuf
uwe len auch Nachts, abgehalten worden. Die Stocthol
ner Polizei hat anläßlich des Zarenbesuches eine über—
nenschliche Arbeit zu bewältigen gehabt. Einen gunzer
Monat vor der Anlunft des Zarenpgares dauerten du
VBorbereitungen der Sicherheitsmaßregeln, die für den dret
ägißen Besuch zu treffen waren. Waährend eines auigzer
Pongats ist jeden Tag von der Stockholmer Deteltvpoli
zei eine Menge solcher Personen vernommen worden, vor
enen man aunehmen konnte, daß sie revolutionärer Ge
innung seien. Während des Aufenthaltes des Zaren
»aares in Stockholm am 26. Juni war das ganze Per—
onal der Deiettivpolizei mit der Bewachung des Schlos
es und seiner nüchsten Umgebung beschästigt. Im Schlosse
elbst wurden nicht allein die Eingänge bewacht; viele De
elt!vpolizisten hielten sich auch in den Korridoren und Ge—
mächern des Schlosses auf. Nicht viel leichter war der
Schutz des Lebens der Gäste im Lustschlosse Tullgarn.
Hier hatte ein ganzes Regiment Infanterie einen Rinq
im das Schloß und den weiten Part gebildet; die wein
ausgedehnten Varkanlagen wurden bei Tag und Nachl
von Patrouilken des Militärs und der Detektivpol—
ei durchsutnt. . . . So reist der Zar.

ie n annahernd 1490 600 Bart quebrachte und ein
zut Teil zu den Pretsen, die einen Wert von übder zwei.
underttausend Wart repräsentieren, auförachte. Es lat
rahe, diese Ausstellung von vornzerein als eine interug
iorale zu veranstalten, da sich ja fast alle Kulturstaater
nit der Frage der Eroberung der Luft beschaͤftigen. Und
aß es gerade Deutschland gewesen ist, das mit einer Aus
tellung für das Lustichisfwesen vorangegangen ist, erklär
ich zwangslos aus dem Umstande, daß hier die führen
en RNanner auf dem fraglichen Gebiele zu Hause sind
den Wättelpunktt der Aussiellungsholle bildet der großt
treiballon „Preufen“, um den sich die Abteilungen der
usländischen Ansstellungskomitees gruppieren. Ein grö⸗
erer Raum ist den deutschen Ausstellern reserviert, un
r denen sich die bekanntesten Firmen besinden. Die Aus
ellungsleitung legt hohen Wert darauf, daß die wissen
hafiliche Seite, der Frage, die Aufllärung der Bevölfer
ug über Wesen und Ziele der Lufrtichiftahrt behande
»ird. Daher sind eine Reihe von wissenschaftlichen Vor
ägen über dieses Thema vorgesehen. In der historischen
bteilung der Ausstellung besindet sich u. a. der Ballon,
iit dem Professor Sühring in die größte, je von eincn
denschen erreichte Höhe aufstieg, und ein Gegenstand, der
ecignet ist, traurige Erinnerungen auszulösen: die Trum
ier des Lilienthalschen Fluginstrumencs. Da als stärk—
es Anziehungsmittel ein neuer Zeppelinballon für die
lusstellung gebaut und dort vorgeführt werden soll, sind
lle Bedingungen gegeben, um den Erfolg der Ausstell⸗
ug sicher zu stellen. Für den Verlauf der Aussiellung
nd verschiedene Preisfliegen geplant, wobei den Siegern
eiche Preise winken. Um die Füllung der Ballons zu
eschleunigen, hat man sich die Erfahrungen des großen
ordon⸗Bennett⸗Fahrens der Lüfte bei Schmargendorf zu—
utze gemacht und einen besonderen Füuiplatz eingerichiet,
uf dem 9 Ballons zugleich ihren Gasinhalt aufnehmen
znnen. Es ist zu erwarten, daß entgegen dem Beispiele
aderer Lausstelsungen die „Ila“, wie sie genannt wird,
echtzeitig bis zum affirellen Ersssnungstage sich fertig
räsentieren wird

en Borisschichten. Namentlich das Verhalten des Zen
trums, das seine Hand dazu biete, die Taschen der Be
ihenden zu schonen, gehöre an den Pranger“. In sämt
lichen Versammlungen wurde eine Resolution ange
nommen, in der dringend die Auflösung des Reichstage‘
Jefordert wird.
* Der Haudelsvertrag zwischen Benezuela und
em Deutsschen Reiche ist dem Reichstage zuge.
zangen. Er ist ein Vleistbegünstigungsvertrag mit zehn
ähriger Dauer, und kann von da ab jedes Jahr gekün⸗
igt werden. Die Racisttattion soll spätestens au 1. Sep;
ember d. J. ersolgen.
* Nach verschledenen Blättermeldungen verlautet, daß
ine jungkonservative Sartei in der Bildung begriffen
st. Wian führt ihre Entstehung auf den Gegensatz in der
Erbschaftssteuersrage und in anderen schwebenden Fragen
uruck, der zwischen der konservativen Parteileitunz und
nigen konservariven Vereinen entstanden ist.
*In einer der leten Sitzungen des Reichstags hat der
bg. Dr. Rösicke gesagt, daß, wenn das aninationale
zebaren des Kalisyndirats nicht aufhöre und daran die
zrneuerung des Eyndikates scheitere, die ne ue Mie her⸗
eit einen Ausfuhrzoll auf Kali und Kalifabri
ate beschließen werde. Dem Vernehmen nach soll aud
ie Regierung bereit sein, einem solchen An
rage zuzustimmen
* Der Reichstags⸗Abgrordnete Graf Oriola veröffent
icht in der „Deutschen Tageszeitung“ eine Grklär
ein g, in der es heißt: Infolge der jetzigen, durch di
deichsfinanzreform herbeigesführten Krise hat sich leiden
in scharfer Gegensatz der nationalliberalen Reichstags
raktion zum Bunde der Landwirte herauchebitdet, sodaß
nir die Möglichteit genommen ist, in der Fraktion in dem
inne zu wirken, der den meinen Wählern gegebenen Er—
arungen entspricht. Entgegen dem seit meinem Eintritt
anden Reichstag geübten Fraktionzgebrauch wurden bei
er Reichsfinanzreform Fractionsbeschlüsse gefaßt, die alle
Ritglieder bezüglich ihrer Abstimmuug banden Da mif
udem mitgeteilt worden ist, daß ein Verbleiben ats Lan—
esvorsitender des Bundes der Landwirte für Hessen mi—
reiner Angehörigteit zur nationalliberalen Reichstagsfrak
'on dieser unvereinbar erscheine und ich damit vor die
rage gestellt werde, ob ich das mir von den hessischen
andwirten übertragene Ehrenamt niederlegen sollte, sehe
h mich zu meinem lebhaften Bedauern veranlaßt, mei—
en Austritt aus der Fraltlon zu erklüren, der ich so—
inge angehört habe, und mit deren Mitgliedern mich
alitiiche Anschauungen und aufrichtige persönliche Freund
Haften verbunden halten

1222 22* Jenlni
Volitische Mundschan.
Deutsches Reich.
*Wie verlautet, ist es wahrscheinlich, daß der Kab
er die Nordlandreise nicht nur a ufschise bt, jon
ern gänzhich aufgibt. Dem Kapitän Kampf von
Meteor“ ist aufgegeben worden, die Jacht für eine Kreuz
ahrt des Kaisers in der Ostsee bereit zu halten. Der
Lerzicht des Kaisers auf die gewohnte Rordlandreise ij
uicht nur in den innerpolitischen Vergzältnissen zu suchen
ondern auch durch einen eventuellen Besuch des Zarer
ecanlaßt worden, der auf der Fahrt nach Cherbourg i—
4 Tagen in iel eintreffen dürfte.
* Die ordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen
euftflottenvereins hat am Montag in Leipzig stattge,
unden. Ihr ging eine Vorberatung der Vertrauenkniat
ter der Landesverbände zwecks Beratung der endgulugen
Zatzungen voraus. Zu den Beratungen waren Abgeord⸗
iete aus fast allen Teilen Deutschlands erschienen, u. a.
der Vorsitzende des Vorstandes Kommerzienrat Lan 3
Nannheim, der geschäftsführende Direktor, Generalleut—
iant von Nieber, für Bayern Baron Bassus und
dommissionsrat Jodelbauer, für Württemberg SGeneral
eut jsant von Berger, aus Köln der Direktor der Hau⸗
elsschule Eckert, aus Berlin der Syndikus des deutschen
Luitschifferverbandes, Rechtsanwalt Eschenbach, Oberst
eutnant Modebeck u. a. Die Satzuugen selbst wurden mit
nehreren von den bayerischen Teiegierten eingebrachten
lbünderungen angenommen. Der Luffflottenverecin wird
ich künstig in Zentrale, Landes- bezw. Provinzial⸗
cerhände und Ortsgruppen gliedern. Der Sitz verbleis:
is auf weiteres in Mannheim. Allgemein wird
»er erfreuliche Fortschritt des Vereins konstatiert, der jes
ercits fast 10 000 Mitglieder zählt.
* In acht in Kiel abgehaltenen fozialdemokratischen
zersammiungen wurde entschieden Wrotest eingelegt ge—⸗
en, dievon „Zentrum, Polen und Konservativen ins Wert
esetzte ungeheuerliche Mehrbesgaituna der minder bemiutel

Rußlaud.
* Der Zar reist heute, Mitwoch, nach Pohtawea zu
»en dort stattfindenden Feierlichkeiten. Es ist dies seit
anger Zeit die erste größere Reise, die der Zar in Ruß—
and unternimmt. Die fremden Militär-Attachees gehen
nicht nach Poltawa, da der schwedische Militär⸗Attacheec
»s für unmöglich erklärte, daß er an der Feier eines Sie
ges über die Schweden teilnehme. — Anläßlich der Reise
st die ganze Bahnlinie militärisch abgesperrt und dqud
onst sind alle Vorsichtsmaßregeln getroffen

Vom Balkan.
* Die Ueberreichung der Kretandte wird sich noch ei
zige Tage hinziehen. Der von den vier Botschafrern ih
en Regierungen proponierte Tert ift noch nicht zurückge
angt. Gleichzeitig werden dann die vier Konsuln der
rretamächte eine korporative, tkategorische, keinem Zwoeilse
an die Imentionen Europas Raum gebende Erklär—
ung der Regierung in Lanea überreichen und hiervdor
der Pforte eine Kopie zustellen. — Die türkische Kriegsber
valtung fährt in der Ergreifung größerer misitärr
cher Maßnahmen 'fort.
* Die Botschaster der vier kretischen Schub
nächtee haben sich üder die Antwortuote an Fie Tur
ei geeinigt und der Tert der Note ist nun zur encschei—
senden Prüfung an die Regierungen der Schutzmächte ab—
segangen. Die Note wird in den nächsten Tagen über—
eicht werden. Sie mird der Türkei epenfall ennuc

⸗ — * * F
Die „Ila“ in Frauksurt a. M.
Zum ersten Mae wird in Frankfurt a. M. in der
iächsten Tagen eine große internationgle Aussiellung ihr«
Kforten öffnen, um dem Beschauer einen Ueberblick über
die Entwickelung und ein Bild von den Errungenschasfter
»es neuesten Kindes unserer Technik, des Luftichifsahrts.
vesens, zu geben. Die Mainstadt besitzt für solche Ver
instaltungen in der dieses Jahr für das Kaiserpreiswett
ingen benutzten Festhal e wohl den geeignetsten Ausstell
ungsraum, besitzt aber auch eine zu finanziellen Opferr
bereite Bürgerschaft, die in kurzer Zeit die Garantiesin
—EV

vtde und es reizte ihn daher. ihr einen Streich zu Ein unverkennbarer Schirmer der Freude iiog über das
Das biutige Blatt pielen. Verbrechergesicht des Sekretärs. Er zag die Wittwe
e uu. ß bn e eee —— — i an n gae ihr e J ae
aingl- einend zerknir über die Zurehktweisung. ns Ohyr. worüber diese entsehzt einen ilt zurückwich.
Original-KRoman von Gustav Lange. „Nun, ich will ihm dieses Mal die Ungeschicklichkeit „Der schlechte Mensch!s grollke die Haushälterin.
17. Als Antwort erhielt er aber eine so heftige Ohrfeige, ergeben,“ entgegnete die Haushälkerin, indem sie den Aber er soll mich kennen Lerten. Roucher, ver zeiht
daß er einen Schritt zurückkaumelte und mit der Hand zekretär durch eine offene Tür in die Käche schob. nir, wenn ich Euch vorhin im mesnem Arger etwas hart
e getroffene Backe rieb. „Was hak denn drinnen der alte Sünder wieder“ ingçelassen habe,“
Esel, reißt man denn in einem vornehmen Hause uhr die Haushälterin hier fort. „Was ist das mit den „Wo werde ich Euch irnen Madame; dieses Pflaster
die Türe so auf!“ f5rauen? Heraus mit der Sprache, was sollt Ihr denn jeilt alle Wunden,“ enigegneke der Sekrekär, indem er
Es war die Häushälterin des Gouverneurs, eine da wieder ausspionieren ?“ eise mit dem von der Häusshälkerin empf angenen Gelde
nicht mehr ganz junge Wittwe, die diese Scheltworke an Roucher faßte die stattliche etwas robuste Wittwe 'limperte und deren Hand zu erhaschen suchte.
koucher richteke. Sie führke das Regiment im Hause' im die Hüfte und drückle einen Kuß auf ihre Lipoen. KRoucher. schließen wir einen Bund!“ fuhr die Haus—
uind vor ihrer spitzen Zunge strich selbst Claude Mouriez, sie stellle sich zwar sehr entrüstet und wehrte ihn auck Aallerin mit zischenden Lauten fort. „Unterrichtet mich
)er redegewandte Advokat. der blutdürstige Revolutionär ib, aber sie schien doch schon etwas besänftigt zu sein paon allen Schriklken, die der Treulose unkternimmt und
»ie Segesl. Da er krotz seines vorgeräckten Alters noch „Wenn das nun ein Mensch gesehen hätte!“ ch werde es Euch fürstlich beloh nen.“
iicht verheiratet war, führke sie ihm den Haushalj. .Das wäre doch nicht so schlimm; ich bin unverhei— FJär Euch gehe ich durch das Feuer; aber Ihr
rFrüher, als Mouriez noch in Paris lebte und durch sein aket und Ihr eine ehrbare Wittwe und der Bürger wäßt mir auch versprechen, daß Ihr mich mit keiner
vüstes Leben sich in den denkbar schlechtesten Verhält- Nouriez heiratet Euch doch nicht der will jetzt viel zilbe verralet, wenn der Gouverneur Verdacht schöpfen
zissen befand. da hakte er sie kennen geleint, ihr die söher hinaus und haf seine Augen auf eine Margquise ollte.“
heirat versprochen und schließlich ihr Bermögen, das eworfen.“ „Da könnt Ihr unbesorgt sein, aber ich verlasse mich
ie ihm anveriraut hakke, bald durchgebracht. Nunmehi „Ja, nachdem et mich jahrelang an der Nase herum auf Euch,.“ mit diesen Worten schob sie Roucher zur
var es ihm nicht mehr möglich, sie wieder abzuschütteln, seführt und mein Geld durchgetbracht hat. Eher kratze üche hinaus.
rotz aller Versuche, die er hierzu schon unkternommen h ihm die Augen aus. Alio was haf er Euch soeben Als der Sekretär das Haus verlassen halke, da wandke
atte. So war sie denn auch mit ihm von Paris nach uufgetragen, während Jar io lange drinnen velihm ge— er sich noch einmal verstohlen um, ob ihm auch niemand
Jersagilles übergesiedelt und sie war sehr zufrieden mit besen seid?“ nachfolgke, dann brummte er vergnügkt vor sich hin:
em Umschwung der Verhältnsse: unzufrieden war sie Das ist Amtsgeheimnis, Madame. „Ja, mein Täubchen, ich werde dafür sorgen, daß
ur mit Claude Mouriez, der krotz allen Drängens sich „Ach was, Amtsgeheimnis! Wenn es wirklich ekpas Dir der Gouverneur nicht wieder aus dem NRetze entgoch
 immer weigerke sein Ver'prechen einzulössen. Sie ergleichen wäre, dann hättet Iht das auf dem Stadk- wischt, mich für so einfältig zu haltken. Und Dir, alter
aAhnte wohl, daß er ihrer überdrüssig war, aber sie wat ause beipreches können und nicht hier, also heraus mitSunder. werde ich die schöne Mar quise als Gattin ver—
ruch fest entschlossen, ihn nicht aus dem Garne zu las— er Sprache, schiell. Wenn der Zufall' den Gouverneur schaffen! Der Gedanke ist köstlich. Rein, vorläufig werde
en und hatte noch immer die Geweßheit, eine große Ge ierherfihrte und er uns beisammen sehe, könnte ein 'ich euch alle beide ein wenig rupfen und was dann
valt über den Gouver ne ur zu besitzen. gewaitiges Gewitter üver uns beide hereinbrechen.“ folgt ist mir gleichgiltig.“
Der schlaue Roucher, der mit den Verhältinissen im Lie Haushälterin strat schnell an ein — Vor Freuden hätte er fast einen Lufsprung gelan;
hause des Gouvecneurs sehr wohl vekraut war, wußte den, aus dem sie eine handvoll Münzen nahm, die sieer besann sich aber noch rechtzeitig, daß er sich auf der
wotl. daß die Haushälkerin hinter der Tür horheo Tancder mit emem vielsagenden Blick in die Händ dräckte Straße befand.
            
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