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— und Feiertage. —
Montag, 5. Juli o9
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Zeppelin IJ.
Als nach jenem unglücklichen Zufall bei Echterdingen
Graf Zeppelin plötzlich ohne Lufischiff dastand und die
ganze Welt mit Spannung die Fertigstellung des „Ersatz
oter agen⸗ erwartete, da kam der greise Erfinder auj
die Idd, das alte aus irgend einem Grunde außer Tö—
ligkeit gesetzte Luftschiff „Z. 1.“ mit den Neuerungen des
verbrannten Vallons zu versehen und nach wenigen Wo—
chen erhoo sich ein stolzer Luft-Kreuzer aus seiner Halle
um sich majestätisch in die Lüfte zu schwingen und unczer
dem Jubel der Bevölkerung nach München zu sahren. Nach
11fscündiger Fahrt durch Sturm und Regen erfolgte die
glatte Landung des sturmerprobten Luftschifses an der
Aufstieghalle in Manzerl. Das Kriegsministerium warmi
dieser grandiosen Leistung zufrieden und kaufte „ZB3. 15,
um dadurch des Work Zeppelins zu unterstühen und zu
kräftigen, zugleich aber auch, um diese geniale Ersindung
für militärische Zwecke dienstbar zu machen. „Z. 1“ sollte
nun seit Wochen nach Metz überführt werden, wo es mit
einem Parseval- und einem Militärballon zu militärischen
Uebungen Verwendung finden und ständig stationiert wer—
den soll. Lange verzsgerte sich die Abreise, bis endlick
Montag gegen Mitternacht das Kommando zum Aufsfstieg
erfolgte. Mit gewohnter Sicherheit und ohne jeden Zwi—
schenfall volzog sich der Start und nach wenigen Minu
ten war der ircuzer mit seiner Besatzung im Duuke
der Nacht verschwunden. Toch schon nach einer halber
Stunde goß es in Strömen vom Himmel die ganze Nach
hindurch. Das Luftichiff mußte wegen völliger Durch
nässung bei Biberach landen. Vier Tage und vier Nächt
war es nun dort auf einer Wiese ohne jeden Schutz den
strömenden Regen und dem Sturm ausgesetzt. Die Land
ungsstelle war eine sehr glückliche. Der Zufall mag da
bei ein Spicl gewesen scin. Die Landung selbst aber war
eine außergewoshnliche Leistung. Bei stochd unkler
Nacht unter immer noch strömendem Regen und scharfer
Brise, mit einem im Regen triefenden Luftschiff, mit ei—
ner Besazung von nur sieben Mann aut zu landen, und
das Lufischiff zunächst mit den Lustschistankern zu veran—
kern, gegen den Wind zu richten und oßne weilere Hilsfe
etwa drei Stunden festzuhalten, muß als große Leistung
anerkannt werden. Es ist ein Beweis dafür, daß die Be
satzung des Luftschiffes ihr Fahrzeug kennt — es ist aber
auch ein Veweis dafür, daß das Lufischiff leicht zu hand—
haben ist, willig einer guten Führung folgt und sich in
jchveren Zeiten viel zumuten läßt. osmne Hostnungen 3
enttäuschen.
Zeppelin hat viel Pech gehabt in seinem Leben. Ge—
tad. seine Lufeschiffe hatten sast bei jedem Ausssieg mil
den Elementen zu kämpfen, die sich der Eroberung der
Luft, ihrer vollständigen Beherrschung mit allen Mitteln
widerseßten. Bei Echterdingen fiel „3. 2.“ den Natur—
gewalten zum Opfer, aber Zeppelin hat nicht geruht, aus
der Asche des verbrannten entstand ein neuer Phönix, der
mit seiner 375Stundensfahrt einen Weltrekord auffestellt
)at. All die Unfälle sind sür Zeppelen lehrreich gewesen
er hat jedesmal neue Erfahrungen mit nach Hause ge
nommen und sie verwertet. Ebenso wird es den tapß'erer
Führern und Mannschaften bei der unfreiwitligen Land
ung bei Biberach gewesen sein. „Z. 1“ ist narurlich noch
nicht so massiv gebaut wie die neueren Ballons, insbe—
sondere wird bei Neubauten die Umzüllung eine wasser—
dichte sein, sodaß die neuen Schifse auch bei Regenweite
fabren können. Alles in allem: Auch durch die unfcei
willige Landung bei Biberach und dem laugen Ausent
halt unter freiem Himmel hat sich das Zeppelinsche Sy
item voll und ganz bewährt. Solche Beweise der abso
uren Sicherheit haßben die anderen Syssteme noch nicht er
hracht, und solange diese nicht vorliegen, solange müs
sen wir das Zeppelinsche System als das beste betrachten
we tigstens als das am weitesten vorgeschrittene. Daran
laͤßt sich durch Reden und Verdächigungen nichts ändern.
Tatsachen lassen sich nicht perieuanen
* Tie Verhandsungen zwischen der Regierundg
und der neuen Wehrheit werden fortgesettt. Es if
aber unrichig, daß das onipromiß schon so gus wie ab
geschloössen ist. Man ist vieimehr noch zu keinem positiver
Ergabnis geeommen. Es joll in Aussficht siehen, demnäch
eine onkerenz mit den Finanininistern der Ginzeitaatet
zusammen zu rufen
* Als Nachhtpiger Bülcws werden der Oberpräsident
der Rheinerobinz von Schorlsemer und der deutsehe Ge—
saudte in Rom, Graf Bouts, genannt. Von anderer
Seite wird dagegen gemeldet, von Schorlemer sei von sei—
ner Berufung zum Reichstanzler „nichts bekannt“. — In
ernsthafsen dircisen ßlauht man übrigens an Bülows
Nückteett noch immer nicht; Graf Kanitz, der konservative
Führer, hat einem PRariser Blatte gegenüber Fesagt, die
Krise werde mit der Zurücknahme der eniison Bülow—
enden.
*In Sachhen der Beamtenbesolvsung ist jestt ein Kom—
promiß zu stande getommen, sodaß die Vorlage, betref—
fend die Aufbesserung der Beamten wohl noch imn Laufe
der nächsten Woche, vielleicht zwischen der zweiten und
dritten Lesung der Recichssinanzvorlage erledigt werden
kann. Die Regierung hat sich bereit ertlärt, 17 Millioner
mehr, ais sie ursprimglich bewilligen wollte, für die Be—
soldung bereit zu stellen, sodaß im Ganzen 117 Wiillio—
nen statt der von der Rommisston ursprünglich verlangten
132 BRllionen erforderlich si
*Ueber die Borgeschichte der Scheckstenern hört
die Rh. Wesif. Ztg.“ von parlamentarischer Seite, „daf,
diese in den Nonferenzen, die im vorigen Monat 3wi
schen der Regierung und den Vertretern der Banken und
von Handel und Industrie im Reichsschatzamte stattgefun
den haben, von den Vertretern der Großbanken nmierkwür—
diger Weise durchaus befürwortet worden sind, mit der
Motinerung, daß unser Scheckverkehr sich ungesund ent
vickelt habe und nur zu einer Belästiauna der Großban
ken führe, da ja der Scheck in der Hauptsache nur klei—
neren Zahlungen diene Die Veraatwortung für diese, in
der Oeffentlichkteit viel befezdete Steuer ruht also nich
so ganz auf der RNegierung, als auf der Hochsinanz.“
* Die Eisenbahnverwaltung hac kürzlich eine Verfügungç
an die Bahnhossowirtschaften ergehen lassen, die beson
ders für die ärmeren Schichten des Reisepublikums vor
Bedeutung ist. Danach soll seitens der Wirtschaften i
der wärmeren Jahreszeit ausgiebig dafür Sorge getrager
werden. daß frisches Trinkwasser zum soforti
gen Genuß in Gläsern usw. für die Reisender
in den Zügen bereit gehalten wird. Neben den sonstiger
Erfrischungen, die feilgeboten werden, sondern vor allen
auch Selter⸗ und Mineralwasser owie frisches Obst ver
aAhreicht werden
er UMüachte verstandigt, daß diese die Fortdauer sve
zürkischen Souveränität garantieren
Lleichzeitig werden ie Wachte der Türkei notifizieren, daz
ie bereit sind, ein die Selbstregierung Kreta regeinde—
Icen auszunrbeiten, sobald das Verhalten der kretliche
hHölterung dies gestaf
Tuͤrkei.
*Vie dem „Neuen Wiener Tagebkatte aus Saloni!
gemeldet wird, hat in seiner leßbten Stzung das jungin
lische Komitee mit 340 gegen 144 Stimmen befchloner
den Ersustan vor Gericht zu stellen. Ein Kurler hab
desen VBeschluß bereics nach onstantinopel über
ifttest, —9 die Gitiheitirue sft voau 42
RPersften.
* Unter den russtschen Aasakenoffigteren herrsich
Stimmung für die Nationalisten. Sine
Bersammstung der Kosatenoffiziere wurde über dieser
Bunkt bexraten. Ungesähr die Hälfte, war gegen der
rampf; diese sandte eine DTeputation zum ommandeur
die ertläre, daß er bis zum äußersten auf sie zählen
ezune. Die Lage wird also immer kritischer, und es er
cheint nicht ausgeschlossen, daß die größte Zahl der Of
aiziere mit den Kosaken sich im entschetbenzßen Momen
zuf die Seite der Nationalisten schlagen und gegen de
zchahtruppen kämbvfen wird.
Zur Lage,
Zur Krisis nichts Reues! Rber gerade weil von 2
zu 24 Stunden nichts Neues eintritt und weil man di
Zauptsache abwarten muß: wie die Besitztieuern der neuen
Mehrheit aussehen werden, und obd sie sich darüber mi
den verbündeten RNegierunzgen einigen wird, werden viel
Politiker nervös. Im Reichstage zirkulieren jehr vag
und sehr törichte Gerüchte über die Verson des Rachsfot
gers des jetzigen Reichskanzlers, vor dessen Palais in de
Wilßelmstraße lustwandelnde Abgeordnete einen Möbelwa
zen stehen sahen, ein interessantes und wichtiges Synip
som zur Beurteitung der politischen Lage. Was jetzt al
Fanzlerkandidasen ausgekramt und von Parlamentarieri
und einzelnen Blättern auch ernst behandett wird, wirt
vielfach komisch. Es gibt Leute, die sich mit der Tatsach
nicht abfinden können, daß höchstwahrscheinlich der Kaue
bis jetzt selber noch nicht einen bestimmten Nachfolger su
Bulotv hat, und so unterhielten sich sonst ganz ernsttzatt
Männer im Foyer des Reichstages mit der Behauptung
der Mann sei schon gesunden, er sei so gut wie ernanm
Wie er aber heiße, das wisoe mir einen d der wohn
un Hamburg.
Ueber die Besitzsteuerfrage ist eine Cinigung zwischer
der Regierung und der neuen Mehrheit noch nicht zu
tande gekommen. Die Führer der beteiligten Parteici;
ziehen sich zuweilen während der Reichstagssitzung einig
Zeit zurück und halten vertrauliche Vesprechungen ug
Daß über diese Verbandlungen nichts in die Oe
sentlichkeit dringt, ist ein Zeichen innerer Geschlossenhein
Wann ein gangbarer Weg gesunden sein und wie lanug
die Session noch dauern wird, ob 8 oder 14 Tage, dan
über Erörterungen anzustellen, ist also zwecllos. Es häna
alles von dem Verlausf und dem Resultat der Verband
lungen zwischen dem Bundesrat und der neuen Wiehn
heit **
Oesterreich-Ungarn.
* Die Andienz des ehemaligen Finanzministers Lukaes
beim Monarchen dauerte eine Stunde. Es heißt,
daß Lukacs noch einen Versuch zur Verständigung mit der
Unabhangigkeitsßartei machen werde.
* Eine wichtige Reuerung wird im Winisterium des
Aeußern vorgenommen. Eine Reihe von Raufleuten, die
besonders auf dem Gebiet des Erporthandels als Auto
rirät gelten, werden in die handelspolitische Sekttion des
Minmisteriums berufen und als Commercial-Direkloren an
gestellt werden.
*Erne Entschridung in der ungarischen Ministerkrifis
dürfte erst gegen Ende dieser Woche zu erwarten sein.
Lukacs wird bis dahin nochmals zu einer Verständig—
ung mit der Unabhängigkeitspartei zu kommen suchen
Aus dem Vatitan.
*Der von deutschen Kaiser wiederholt ausge
zeichnete und beim Papsst sehr beliebte Benedittiner-Aoöt
rug von Monte Cassins, ist beim GEottesdienst von
schweren Herzträmpfen befallen worden und wurde mi
den Sterbe-Satramenten verlehen. Der Papst sandte tele
graphisch seinen Segen. Im Laufe des Tages trat ein—
ieichte Besserung ein
Nach einer parlamentarischen Korrespondenz sollen
folgende Grundlagen fjür das Steuer-Kompromiß getrosse:
sein: Die gesamten 500 Millionen werden bewilligt, onn—
daß neue Besitzsteuern vorgesehen sind. Tie Gesamtsumnua
der indirekten Steuern wird auf 397 Millionen bemesen
Von dem bisherigen Plan der neuen Mehrheit fällt di
Nühlenumsatzsteuer und der Kohlenausfuhrzoll wea. 75
Kotterungssteuer wird vielleicht unter Verzicht ausf e
NTamen zu ermäßigtem Satze bewilligt, sodaß sie etwa de
dälfte der ursprünglich vorgesehenen Summe einbrind.
Fin Teil der Rortierungssteuer soll jeboch nur mit de
Maßgabe bewilligt werden, daß er btos tie dret Jote
gelten darf. Zum Ersatz dieses Teties iull de. Werezu
vachssteuer auf Immobilten unt Nerwpoptere dar eαα
ing vorgeschlagen werden. Ter Sampel auf re
cherungspoliceen soll in Hohe von iiteinien sems
igt werden. Ursprünglich woren Bitjtetu voren
Zcheckfterwel. Wechsesitenrnef une ffet ee i rbeee Her
—
— * — —
921345
Nolitische Rundschau.
Deutsches Reich.
* In parlamentarischen Kreisen verlautet. daßz zur Ei
nigung üvber die Besitzstenern noch einnicit ene on
ferenz der Finanzminister in Berlim nanün
den solse
Vom Balkan.
* Die vier Schutzmächte Kretas haben definitiv ver
einbart, daß die Zurückziehung der Oktupacous
ruppen am 24. Juli volhzogen sein wird. Am glei
hen Tag wird die Bevölkerung Kretas durch ein Manije
—
1 bl 3 —Bl t Marguerite von Callet war schon froh gewesen, mit bei diesem Gefecht haben Sie vicht sesren gesehen,
as Ulige à J. durfke sie doch hoffen, daß hett von Sern ur Drge wie der Graf verwonde wurde?“ untecbrach höchs
F nimmer kreuzen werde. a war sie bei der Verlob⸗ verwundert die Marquese Heren vorn Serm Ich glaubte,
Original-Roman von Gustav Lange. ungsfeier mit ihm zusammengekroffen und nun sollte ei Sie höklen versprochen que: mit zum Feere der Vendeer
15 Wie schnell war das erlräumte Glück zerronnen gar ihr Beschützer werden. Sie glaubke auch die Gefühle aqufzubrechen.“
was sie vor zwei Tagen nicht für möglich gehalten haktte des Grafen gegen Herrn von Serin zu kennen und seit „Sehr rihtig, gusdtglie Natentse,“ entgegneke Herr
wo sie an der Seite des edlen Mannes sich die zukunf Wunsch war ihr daher um so unverständlicher. Von von Sefiu, der deese 5ruge schon vorbereitet war.
o hoffnungsvoll ausgemalt hatke, war eingekreken. welchem Rätsel stand sie hier? „Aber ein pliches ssurres Anwohlsein meines Vaters
—Lange verharrke sie in diesem Zustande, bis die erster — — — — — — — — — — — spertenderte wih, n dein Morgen mitzureiten. Ich war
Tränen ihrem Schmerz elwas Linderung verschafft hat— „Herr von Serin gibkt sich die Esre, der Marg usesschon im Begrase, memen lieben Freunden nachzueilen,
ten. Nun besann sie sich erst auf den Boten, der ihr von Callet seine Aufwarkung machen zu dürfen!“ Schals mich die Augluck votschaft traf, die mir die schwere
diesen Brief gebracht halke, aber wo war derselbe, wur he ein Diener in diesem Augenblick. Ifflicht auserlegi, vorläufig noch hier zu bleiben.“
er schon so schnell wieder zurückgekehrt? Sie konnke ihn Die Marquise fuhr zusammen; sie drückte ibre Händeß „Welche Pfeicht meinen Sie, Herr von Serin,“ fragte
dann doch gar nicht einmal fragen, wo sich der Graf auf die heftig pohende Brust; dem Nanne, ait dem Am,,ee oon Callet.
hefand, denn an der Echkheit des Briefes zu zweifeln soeben noch ihre Gedanken besch äftigt hatten, soille ie „Gocdigste Marquise ich empfing den letzten Wunsch
kam ihr nicht in den Sinn, dagegen machte sie sich Vor- jetzt gegenübertreten, wo sic am allerwenio?en dazu it meines Freun des, dessen Lebeusstunden waährscheinlick
vürfe, daß sie in ihrem Schmerze das Nächstliegende Stimmung sich befand. Es war ihr, als wenn Sne freyel schon gezählt sind. Er beschwört mich, seirer teurer
übersehen halkke. Sie rief schnell ihre Dienerin herbei jafte Hand sich nach ihr ausstrecke und sse hnab ie Braut an seiner Statt fortan ein Freund und Beschützer
und fragke nach dem Boken, doch diese konnke nur be- den Abgrund zu reißen drohte Was sollte sie tun? zu sein.“
tunden, daß der Mann das Sschloß ganz eilia wieder Ihn nicht empfangen. das würde ihr nichts nükßen. er Maqguerites Brust entrang sich ein kiefer Seufzer
erlassen hakke. würde wieder tommen. also auch Herr von Serin hatke, wie deutlich aus seinen
Als die Marquise wieder alleine war, enftfaltete sie Sie nickte leise mit den Kopfe, der Dienet verschwand Worken hervorging, eine Mitteilung vom Grafen er—
nochmals den Brief und las ihn mik etwas größerer Fasshum Herrn von Serin zu welden, daß die Marquise be halten. Sie konnte sich auch jetzk noch nicht diesen
ing durch. Wenn sie das traurige Geschick ihres Ver- reit sei, ihn zu empfangen. Rasch krocknete sie di Wunsch ihres Verlobten erklären. Hatte ihr Verloblker
lobten zu Tode befrübke, wenn sie meinke, ohne ihn auch Spuren der Tränen, der sie sich zwar nicht zu schämer vor seinem Forkgang nicht ausdrücklich sie an den kreuer
nicht weiter leben zu können, so legte es sich weiterhin brauchte aber dieser Mann jollte nicht sehen, daß sie ge Gärtiner verwiesen, welche Ursache lag diesem geänder
wie aiter Reif um ihr Herz, als er verlangte, sie solle weint hatte. ten Willen zu Grunde?
ich unker den Schutz des Herrn von Serin stellen. Siet Mii Selen Verbeugungen trat der auf das sorgfäl „Herr von Serin, ich danke Ihnen,“ entgegnete Mar
annke diesen Edelmann nur flüchlig; bei den Hoffestlich kigste getleidete Herr von Serin in das Gemach. Seinem! guerie die fest entschlossen war, den ihr unsympathischer
keilen in Versailles war sie mit ihm zusammengetroffen. forschendcen Blick entging es nicht, daß der Brief bereits mann abzuweisen. „Doch wollen Sie sich vorläufit
Ssie hatte stets eine unerklärliche Abhneigung gegen ihn scine Wirkung getkan hatte und er nur mit der aller nicht weiter bemühen, da ich irgends eine Gefahr fö
empfunden, obwohl er sie mit seinen Liehesanträgen grötzten Vorsscht und Zurückh alkung sich nähern durfte mich erblicke.“
uuf Schritt und Tritt verfolgte. Erst als sie ihn in un „Zu meinem allergrößktem Bedauern wurde mir vo „O,. da irren Sie, gnädigste Marquise, die ganze Ge
weitiger Weise abgewiesen hatte und es unker der Hof* um einer Stunde die Mitteneng gemasbte daß mei rend eist vom Feindée besetz“ und stuͤndlich können 8
eiellichaft bekannt wurde, daß ie den Krafen enror Fronvo —A— b —
LLAI —* 12 2722