Full text : Dudweiler Zeitung

Agien ymnlerienen »zu kampfen hart um dae WB—
ittiet Anen ribech zu ermöglichen, — beünich ist es als⸗
einal, daß er eine neue Bulgensrijt rreicht.
ban nahestehenden Presse mehren sich übrigens
A Anerringen auf eine „bessere“ Lösung der Eulen—
α⏑ Man weist immer wieder auf „große Bei—
te Gus der Geschichte hin, bei denen ein „plötzlicher
n derurtigen Fällen sehr gelegen kam. Ofsenbar
ielen Leuten gngenebn wenn Eulenburg z3um
*i7

r Ernit der Lage in Marokko.
Abrecnd aus Fez die Nachrichten über neue Er—
—ae wley Hafids bestätigt werden und die
Foee arotko⸗Zeitung“ sogar sein siegreiches Vorge—
n aen en Hidina-Stfamm nleldet, bringt die „Depe⸗
rne“ immer noch beuntuhigende Berichte zu
ene Ritley Hafids und beginnt Sleichzetrig neue
h u Dakala an der Südgrenze Schanas zu er—⸗
. Durch soll gegen Wiüuley Hasid Atinmmung ge—
en. Sleichzennig wird für Abdul Aziz PBropa—
eneht. Der Zwock dieser Machenschaften ist der,
e, Zentralregierung zu einem Eroberungs
nn darugen und die Räumung der Schama zu hin⸗
eue französische Machenschaften wuürden den
ttalen Handel schwer schüdigen, so daß die den
lawelt alle Urfache zur Wachsamleit hat, um
n duegen Einspruch erbeben zu können.
neche Nachrichten berichten sogar von einer
nörung VWuley Mohammeds; bald nach der
ennn dicser Verschwörung sei Mohammed, bekannt
beeinn Vauder von Maͤley Hasid, im Gefängnis iot auf⸗
weden; er sei offenbar vergiftet worden. Auch
annid snd Depefchen aus Tanger eingetrofsen, die
nd in Fez als ernst bezeichnen. Der dortige
inue Fonsul foll seine Landsleute zum sofortigen
oten de Städt ausgefordert haben. Der „Correspon
as Wird aus Tanger gemeidet, die auf Besehl Mmu—
Dd nas vertolgte Vergiftung seines Bruders Auler
tnted dei damit mouviert worden, daß Muley Mo—
nined denichtigt habe, Abdul Aziz wieder zum
912e44verhelfen. Wiehrete Nolabein soller
int enott gewesen sein

— 7 —
25945
J

S vor und desnir soann den Klauer zce mit inen
onrorboo, der Mecktenburger Pocariachtkumpante. Späre,
gob r sich in inem Motorbonn nach inichonr Um dumr
nit dem Bürgermeister zu konferieren und das Gelände
bei Trostberg in Augenschein zu nehmen. Hierauf fuhr er
nach Waren, wo er in gleicher Angelegenheit mit dem
Bürgermetster und Vertretern der Bürgerschaft Rücksprache
nahm. Der Zentralpunkt der Fliegerstation soll entweder
iach Plau oder Waren kommen, es sind aber auch an an—
eren nahegelegenen Seen Stationen in Aussicht genom—
nen. Für die bei den Flugversuchen zur Verwendung
ommenden, mit Schwimmern ausgerüsteten Flugmaschinen
st bis auf weiteres sowohl das Starten als auch das
anden auf dem Wasser vorgesehen, aus diesem Grunde
st das seenreiche Gebiet in Mecklenburg gewöhlt worden
— —— —
Deutscher Deichstag.
Berlin, 1. Juli.
Zur Beratung steht die zweite Lesung der Brausteuer.
Ddie zrommisston hat den in der Vorlage zur Behandlung
jesteltten Staftfeltariß in der Fassung der Vorsage anae
ommen.
Abg. Zehnter (Z3tr.): Meine Freunde und die
Nehrheit der Kommisston waren der Meinung, daß das
ßier seyr wohl die Mehrlast von 100 Millonen tragen
önne. Bayrische Mitglieder meiner Partei Mmeinen dage—
gen, daß man die Bierbelaitung sehr aut auf 20 Milun
ien herabsetzen könne.
Abg. Weber (natl.) meint, der vorgeschlagene Staf—
eltarif verberge die Gesahr einer Konzentrauon des Vier
ewerbes, wiederum zum Schaden der mitileren und kiei—
—
erweitige Staffelung vorschlagen. Redner erklärt zum
Schlusse, seine Partei werde, selbst wenn ihr Antrag am
zenommen werde, trotzdem die Brausteuer-Vorlage aͤbleh—
ien, denn nachdem die Erbanfallsteuer gefalten sei, könne
eine Partei auch den indirekten Steuern nicht zustimmen.
Die Abgg. Zehmter und Pichler (Zir) treten
lebhaft für die von ihnen gestellten Anträge ein.
Abg. Gamp Gleichsp.) hält eine vermehrte Für⸗
sorge für die kleineren Brauereien für notwendig.
Schaßzselretär Sy dow aizeptiert einen Zehniterscher
Antrag zu den Bestimmungen des 8 5 über die Staffel
ung des für die Höhe der Steuer maßgebenden Gesamt—
Gewichts, bittet aber. an dem Staffseliarif der Vorlad—
iestzuhalten.
Abg. Zubeftl (Soza) werklärt, seine Sartei würde
die Vorlage ablehnen.
Darauf erhält Staatssekretär Bethman n⸗Hol l⸗
weg das Wort zu einer außer der Tagesordnung stehen⸗
den Erklärung. Diese lautet: Zu den Presse⸗Aeußerungen, die
in den letzten Tagen behaupteten, daß verschiedene per—
sönliche Differenzen zwischen dem Bundesrat umd dessen
Weitgliedern und dem Reichskanzler bestehen, habe ich na
mens des Herrn Reichskanzlers zu erklären, daß der Bun
desrat, der mich in seiner soeben abgehalienen Sitzungç
ausdrücklich ermächtigt und ersucht hat, diese Behauptung
auf dieser Grundlage zurückzuweisen. Der Bundesrat ij
mit der Haltung, und dem Vorgehen des Herrn Reichs
kanzlers in der Finanzreform durchaus einverstanden. Er
ist dem Reichskanzler dankbar, daß er Kaiser und Reich
den Dienst erwiesen hat, solange im Amie zu bleiben, bis
die Finanzresorm in aunchmbarer Geslialt erledigt sei.
Bayr. Bevollmächtigter Graf Lerchenfeld: Nach
dem der Herr Staatssekretär diese Erklaͤrung abgegeber
hat, verweise ich noch ganz besonders die Behauptung ei—
ner angeblichen Verstinmmung zwischen Mitglicedern des
Bundesrats und des Reichskanzlers in das Gebiet der Fabel.
Abg. Singer Goz.) drückt die Absicht aus, zu be
gen, daß diese Erklärungen auf die morgige Tages.
rdruue gejetzt werden, da sie heute nicht statihaft seien.
Wasgasscche: Die Mitglieder der Ver—
aben verfassungsmäßig vollauf das
ait haben ja das Recht.
er verhandelt wird.
Die gehörten Erklär—
ganz damit einver
agesordnung gesetz
h au erftären, un—
»m 3ustande komm⸗
annehmen
As, in Bayern je
Nabrungsmittel
t. müsse der
ir werden der
— Vha

und quc; ver her orertei Fofjung gegen die ganze Borsau
Are Suimmen abgeben. Rebue üen neg 3
Abaͤnderungsantrag.
Nach Bemerkungen der Abgg. Weber (natl.) umn
Südekum Goz.) begründet Schatzsekretar S ydon
nochmals den ablehnenden Standpunlt der Regierung ge
gen die Staifel. und biltet, den nationalsiberafen Ann
1bzulehnen.
Der Antrag Zehnter wird gegen die Suͤm
men der Linken angenommen. Sodann kommt on
Skala im Antrag Pichler zur Abstimmung. Der Autrat
wird mit 188 gegen 161 Summen abgelehnt. Gie
gen den Antrag stimmen die beiden konservativen —
teien, das Gros des Zentrums, die Nationailibere
Freisinnigen und Soziademokralen. In einfacher Abstin
mung wird dann die Sklala des Antrages Weber n
eohebnit ebenso die aunderen Niae

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Tie Ueberführnug des „eppelin

* Biberach, 1. Juli. Seit gestern abend 7 Uhr 4
keine nennensßwerfe Aenderung in' des
Lage eingetrzeten. Die Ulmer Pioniere halien an der Lam
dungsstelle in Mittelbieberach getreulich Wacht. Das Bi.
watbild war dasselbe wie in der vorigen dacht. Die Un—
zunst des Wetters, das wicderum mehrmals die euen
auslöschte, zwang die Mannschaft, soweit sie entbet nd
war, Rotquartier zu beziehen. Regengüsse setzten handic
mit großer Hestigleit ein und schienen zeitweil'g in erm
Sintsut auszuarten. Dann ließen sie wieder etsvas nach
Aber eine mertüche Besserung des Fetlers war bis zun
Tagesgrauen nicht zu konstatieren, obgleich das Baͤrs
meter langsam zu sieigen begann. Der Wind blies au⸗
fortwährend wechselnder Richtung und zeitweilig mit srar
ken Stößen, sodaß die zweite Verankerung des Lufdchif
es mehrmals gewechselt werden mußte und die Mann
chasten an den Tauen schweren Dienst hatten. Die Be
arung des Lustschiffes hat sich auch diese Nacht hindurg
Ianzend bewührt; sie isi nicht mehr vollzählig auf der
Platze, sondern hat schon seit gestern abwechteind Rul⸗
im Quartier gesucht. Ma'or Sperling verbrachie den groͤf
ten Teil der Nacht in einem Hotel in Biberach. Aune—
nen Aufstieg ist vorlaͤufig immer noch nicht zu denken.
Friedrichshafen, 1. Juli. Aus Mittelbiberach wir
zemeldet, daß die Lage des 38. 1* noch unverändertiß
Auch die letzte Sturmnacht hat das Lufischiff trotz antzal
endem kräftigen Regen und starkem Südwestwinde ver
zältnismäßig gut überstanden, sodaß an die Weiterfam—
bei Nachlassen des Windes gedacht werden kann. Aeußer
lich ist eine Beschädigung der Wotor— und Transmissionen
niicht mehr zu sehen und man hofft, die Fahrt ohne ein
retenden Defekt fortsetzen zu können. Der Regen ba
eit einigen Stunden aufge h ört und das Schiff kanr
rocknen, doch ist der Südwesiwind immet noch 12 Se
undenmeter stark und läßt die Weitersahrt ohne Abtreib—
ing von der Zielrichtung nach Ost noch nicht möglich er
cheinen. Zwar geht hier die Nachricht um, Waoör Epor
ing habe die Weiterfahrt auf Mittag festgesetzt, doch durf
dies nur bei Eintreten einer wesein vermindern
der Rinnitärke der Fall seiß

Stuttgart, 2. Juli. Aus Viberach wird gedrahtel,
daß sich im ersten Telle der Nacht das Wetter eswas günstigen
geftaltet habe und daß um 12 Uhr nachts die Absicht be
ttanden hätte, fals nicht eine bedeutende Verschlechterun
der Witterung eintrete, um 3 Uhr morgens mit dem „8. 1*
aufzusteigen. Während der Nacht braab sich Maide Sperlin
zu der Landungestelle des Ballons.
Biberach, 2. Juli. Während der späten —XRD
zing ein hefliger Regen nieder, der die Hulle des Reichs
luftschiffes wiederum durchnäßte. Der Aufstieg ist fuͤr heutt
unmöglich; erst wenn der heutige Tag trocken bleibt, daf ma⸗
auf einen Aufstieg für die kommende Nacht rechnen.
Mittelbiberach, J. Jüli. Heute vormittag trieber
hesrige öen das Vufischiff hin und her und es mußlen
energische Maßregeln zur Sicherheit des Fahrzeuges getroffen
werden. Mittags brach die Sonne durch, der Wind ließ
nach und der Regen gaëe auf. Einhalb's Uhr erschien ein
Automobil in rasenrem Tempo auf ber Landungsstelle, den
Vajor Sperling *»tstieg, Die Absperrungsmannschaften xwur
den eingezogen und die Wachmannschaften verließen —*
AabDurchdringende Kommandoruse hollt⸗
mi cilärische Abteiluragen
reckten —
            
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