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für die Vürgermeilterei Dudweiler
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gonntagsblatt und Humoristische Blätter.
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—A Zzspoltia⸗
Petitzeile.
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Sei Jahres W.On nentet.
bachstee Fabatt.
lows Eneschluß, nach dem Zusanderommen ver ei
finanzreform — man muß des ursächichen Zusauuie
zanges wegen hinzufügen: gegen die Viberateit — Usg
Anem Amte zurückttreten, ist, wie nun oft gentta e,
eilt worden ist, unwiderrustich, und wird atic i ee
n vierzehn Tagen sich vollziehen. Eine Aenderung an
ur einitreten, so nehmen wir an, wenn die neue veei
jeie die Finanzreform nicht zustande brächte oder sieen
nit sogenannten Besißsteuern zusiande braͤchte, die 61u.
etzt noch den verbündeten Regierungen unangehinbaen
ei. Dann würde, oder müßte vielleicht Bürorn in X
leiben, um in kürzester Frist in einer neuct
nit einem neuen Reichstag die Finanzreforin und dar
elbstversraändlich wieder mit einer allgemeinen und geie
nasßigen Besitzstteuer zu verfuchen. Eine solche neen
ing ist sehr unwahrscheinlich, und deshalb ist die Seu
rach Bulows Nachfolger berechtigt. Unseres Rinenseh
er Kaijser noch keine bessimmte Person in Auts
nen. In Berracht kommen einige zurzeit in a
mitern boder militärischen Stellungen befindtian e.
zeren Namen bei solchen Gelegenheiten zupisen
enannt worden sind und die noch einmal zu neιctii
Jaen 2weck bot. Natürlich iit auch eine eeree
Fernsprech⸗Anschluß Saarhrücken Nr. 69, 269, 2609 u. 126*
Nedaktion. Druch und Verlag von J. Unterkeller, Dudweiler
Porettische RNundichau.
Deutsches NReich.
* Zu den Kompromißverhandlungen mit der neuer
sNehrheit will das „Berl. Tagebl.“ aus gut unterrichteter
Welle ersahren haben, daß der Neichsstanzler die Er—
lärung, daß die Kotierungssteuer, die ayhlenum assteuer
nd der Rohrenausfunrzoll unanntehmbar seien, nicht nun
ur sich, sondern sür die Vervuündeten Regierungen ahge⸗
eben habe. Hierüber bestehe zwischen dem Neichslanaen
d dem Bundesrat voliständiges Eiwernehmen.
* Die „Lpz. N. N.“ melden: „Von partamentarischer
Zeite erfahren wir, daß man es dort far ausgeschlossen
„‚ült, daß der vom Scudrentonvent jur den Schtufz ver
neichstagssessibn in usficht gensmmene Termin G
Zuliy wird eingehalten werden onnen. Man glaubt viel
nehr allgemein auch in Regierungestreisen, daß vor vier⸗
ehn Tagsen oder drei Wochen ein Aoschluß der dicichs
agsarbeien üder die NReichsfinanzreform nicht zu erwar—
en ist. Natürrich wärde dieser Termin noch weiter sict
hinausschieven, wenn die Sozialdemotraten nunmehr zur
Obstruttion übergehen sollten. Eine derarüge Rosicht laß
die letzte Nummer des „Vorwärts“ an ver chiedenen Sick⸗
len durch zarte Andeutungen ertennen. Wie vertautet, be
ent diese Absicht hat sä chisch und wird aler Wahr⸗
cheinlichleit nach auch ausgefuhrt, wern mean nur indt
Ate Stenern zur Verhandlung stellen sone. Van glaub
uf sozialdemorratischer Seite, auf diese Weise die gauzt
Neichsfinanzreform illbusorisch imnachen zu konner
und so die diegierung zu der sehnlichst herbeigewünscheen
eichstagsauflösung zwingen zu koͤnnen.“
*Donnersteg vormittag 9 Uhrr hielten im Reichstags
gebäude die Vtinister von Bethmann⸗Hollweg, SEydow
theinbaben und Delbrück mit den Berichtersialtern de
Finanztommission, Grafen Westarp und Freiherrn voä
Ramp eine Beratung über das Kompromitz ab, welche—
swischen dem Bundesr at und der neuen dieichstags
nehrheit über die Finanzre« form angestrebt wird
Auch die Parteien treffen ihre Vorbercitangen fur die
un' tommenden bedeutungsvotlen Situngstage. Die Na
ionalliseralen, Konservativen, Freikonservanven und Frei
innige Frattionsgemeinschaft hahen Donnerstag vormitoẽ
trattionssibungen abgehalten. Die so zialdemotratische Par
ci hat bereits am Miltwoch über die Lage beraten.
* Anlaßlich der Anwesenheit des Kaisers Fran
Frosef in Bregenz zur Besichtgung des Zepperinscher
Lufstschises wird eine Wiĩnmmenkunst mit dem Rön1
— 33
bon WwUrren derg erfelrgen. Es sient aber noct
nicht fest, ob der KRönig nach Bregenz kommt oder der
asser im königlichen Schloß zu Früedrichshafen einen Be—
uch abstattet.
* Die „Nordd. Allgem. Itg.“ schreibt: Wahrend doer
Zeit der Gerichtsserien wird die Spruchtätigkei
des Reichsversicherungsamts wie in der
srüheren Jahren eingeschrͤnkt. Vomn 15. Juli bis 15
September werden zur Erledigung be onders eilbedũr sti
ger Sachen, sowohl in Unfalls— wie Invalidenversicher
uingsstreiugteiten, wöchentlich mehrere Sitzungen starfin
den. Auf die Fristen zur Einlegung des Rechtsmittels
deturses und der Revision, cin Monat vom Tage der
Zustelnung des Schiedsgerichtsurteies an gerechnet, hat de
e ierung leinen Erniluß.
Frankreich.
*zAus Toulon wird berichtet, daß die Mannichaf⸗
»es 3. Araͤllerie⸗ro onialregimenis die Schießübunugen vJ
An Batterie Ste. Sarguerite aus vornahni, irrtümlich ci—
len Schleppdampfer baͤchossen habe, der ernste Havoi.
uitt. Die sofort einzeletiete Untersuchung soll, dem „Ec
de Paris“ zusolge, ergeben haben, daß einige von Der
Arsillteristen betrunken gewesen seien.
* Der frühere Ariegsminister Galtafet erlint einen Ge—
irnschlag. Der Zufstand des greisen Generals, dessen recht.
Seit. vpo sundi aelunme iit oiht en ernsten Besoraniner
Anlaß
nicht ausgeschlossen, aber vorerst darf man neiten,
der Naiser mit Bülsw unter den wenigen, die oerns
in Vetracht kommen. die Auswahbl des geeienciitene
ten wird“
Englaud.
* In einer von der Aondoner Handelskam—
ner einverufenen Versammeung hiett LBord LVeresjßsore
ine neue Alarmrede. Er verweist auf die düsteren
eden des Premierministers und des Staaussekretärs det
Auswärugen und erklärt die Lage Englands für sehr pre—
ür. Redaer fordert zu den schon bisher bewitligien
Schiffen zehn weirere Dricadnonghts, 36 Krenzer, etwa 8
zZerstorer, serner dier neue Schwimmdockts und 16 —
ZSeeleute mehr. Das ganze Prograͤmm soll bis zum März
1914 durchgeführt sein und mindestens 550 bis 60 Millio—
nen Pfund kosten. Es ist nicht anzunenmen, daß diese
Rede die Aufregung steigern wird, da einfltußreiche Grup—
pen der konservativen Partei und die Presse von Beres
sord abrzurücken beginnen
zürst Eulenburg.
In Sachen Eulenburg sind anscheinend sebhr ber
liche Triebkräste am Werke. Jetzt muß die ⸗ u Wiest
hende Presse verkünden, es haͤtten sich wiederamt 8
Schwierigkeiten eingestellt, die es fraglich » rnen
hßen, ob die“ Verhandlung gegen ihn werde rsinnen te
len. Dem Vernehmen nach gehen, so schreibt etn Bet
ner Lolalteporter, fast täglich von den durch duee
als Geschworene bessimmten Herren ärztliche Aitegi.
nach welchen die Betressenden dringend einer vur
Wiederherstellung ihres Gesundheitszustandes dvedn
und nicht fühig sind, an einer längeren Verhand ung
zunehmen. In den meisten Fällen mußte Ben Bintt
auf Beurlaubung stattgegeben werden, so daß bis jen
11 Geschworene ausgelost sind, waährend eine Bine
25—30 erforderlich ist, aus denen daun in der
sung das aus 12 Personen bestehende Geick
gewaͤhlt wird. Ferner sind viele der als G
Felosten Herren verreist, so daß dier
—
Kanzlerwechsel.
Die „Frtif. Ztg.“ schreibt in einem grsderen Artite
Ber n “analernechiel einteitend fotgendes: Fürit Zü
dresebzes gira die groste
dasz gith ehne weitere t
Pamen-eluxen aus,
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Tamen-RIisen aus weo
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