Full text : Dudweiler Zeitung

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F Juni nachmittags ur dnung; für alle Verläufer
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Gesamt-⸗-Debhung zeke in enug
Es in iee in issutdige Hrieben und in öffentlichen
igen sind möglichst zu vermeiden. VLerkaufslokalen an sichtbarer
Für die — auszuhängen sind, ver—
lund II am Sonntag früh u 273 *
uhr Tebunge (GKichardschahr“ auft das Stück zu 20 Pfg.
serager. Oberbrandmeinen zuchdruckere; Dudweiler
IJ. Unterkeller).
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Sonntag nachm. 2 Uhr Man verlange kostenfrei Muster«
USsSftuag nach Bildatoek. ach Nr. 773.
Abfahrt um oben besagte Stunde Gebrüder Ziegler,
mit der Straßenbahn von Halte— Lüneburg.
telle Sudstr. (Carl been IEII
Die Mitglieder neb nge⸗ Alte p38 359
hörigen werden A — erbrochent
ich recht zahlreich gunbergen. sohne Ausnahme kittet dauernd
—aufs bewährteste ges. gesch.
Aniversalkitt
Athleten⸗Club Echt bei Heinr. Heinz, Dudweiler
* 4 —Z— B23
Siegsried 154 F Fag
„Sieg rird n Hrimu üchmewmsteine
Der Club beteiligt sich mit Fahne
in dem Waldtest des Gesellen garantiert abgelagerte sirhain
zlubs Frohsinn am Sonntag den iche Ware, liefert jederzeit prompt
2N. Jüni. Antreten am Vereins⸗ Va raesten Preifen
eg Weiler m 1 Uhr J. Kleinfelder. Neuwied.

Plahnte

Msbel⸗Lager

ochrüder u. Wahner
Inhaber:

Die Boeerdigung des verstorbenen Mitgliedes
herrn Karl Poller
indet am Sonntag nachmittag 3 Uhr statt.
Um zahlreiche Beteiligung der Mitglieder wird gebeten
NB. Der Ausflug findet wegen des Sterbefalle
später statt
— —
Gesellenklub Frobsinn Dudweiler.
Am Sonntag den 27. Juni hält der Klub sein diesjähriges
Frühjahrsfest in Form eines Waldfestes ab.
Hierzu sind Freunde und Gönner des Klubs freundlichst einge
laden. Antreten am Vereinslokal Reiter um 1 Uhr. Abmarsch nachk
dem Festplatz (Thullenhaus), woselbst
EKonzert mit VoISsbelustigungen
tattfinden Der Vorstand.
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Der Verein beteiligt sich am
Sonntag den 27. Juni mit Musik
und Fahne an dem Waldfest
des Gesellenklub Frohsinn.
Antreten punkt 1 Uhr.
Um zahlreiches Erscheinen der
Mitalieder bittet

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Am Sonntag den 27. Juni fin
»et im Vereinslokal bei Marthic
Wendel ein
VBall
statt, wozu alle Mitglieder höflichst
eingeladen sind.
Auch Nichtmitglieder könner
ufgenommen werden.
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D b/ 3 Bl ohnaerin ebenfalls emen warmempsundeneu ächrufs Callet so bekannt, vorkommt. Ich kenne das Stammschloß
R Unge att. gewidmet eee sernicg e I Den am Ufer der kleinen Bucht von Carry. Die
—E JJ am vom Friedhofe, denn au ie Alltäglichkeit forderle! Familie ist ja wohl ausgestorben, wenn ich nicht irre,
Original⸗Roman von Gustav Lange. vieder ihr Recht. Jaherr wundert es mich, daß man heute hier eine Trä—⸗
Es war im Jahre 1852. In Aix, der altehrwürdiger Der Bürgermeister, ein alker würdiger Herr, schritt gerin dieses Namens zur letzlten Ruhe gebektet hat.“
noch aus der Römerzeit stanmenden französischen Stadt eben etwas in Gedanken versunken durch das hohe, Die beiden Männer waren bei dies em kurzen Gespräch
herrschte untker der gesammtken Einwohnerschaft eine kunstvolle eiserne Friedhofsskor. Er hatte absichtlich seine! kKon am Eingange der Stadt angekommen, wo die erster
große Freude. Es war bekannk geworden, daß der -—Schrikke eltwas verlangsamt, um den Menschenschwarm ääuser inmitken prächtiger Garkenanlagen sich erheben,
ZSfkadt ein VBermäch inis von rund fünf Millionen Fran“ ꝛtwas verlaufen zu lassen, um dem fortgesetzlen Hutab- benn Aix ist eine reizende Stadt, die von dem Römer
und ein schönes, stattliches Gebäude zugefallen war. Di. ehmen überhoben zu sein. Da hörie er sich von einer Tnejus Sextius wegen der heilkräfligen Mineralquellen
Zinsen dieses großen Vermsgens sollten uneingeschränk' vohlklingenden Männerstimme angerufen und sich um- zegründet wurde.
an die Bedürfligen der Stadl verkeilt und das Gebäude vendend gewahrle er einen vornehm aussehenden, in Die Verstorbene war die Letzte ihres Namens und
zü einem Hospilal für alte und gebrechliche Leute ein der Mitte der vierziger Jahre stehenden Herrn, der sich sktammes,“* nahm der Bürgermeister das Gespräch wie⸗
gerichtet werden. War es ein Wunder, daß darüber Iym mit ehrerbieligem Gruß näherte. er auf. „Sie lebte vollständig abgeschlossen und ohre
große Freude in der Stadt herrschie? „Saint·Simon.“* stellte sich der Fremde mit wohl· den geringsten Verkehr mit der Welt. Daher mag es
deuie war die große Wohltäterin, die reiche Erblas liingender Slimme vor. ommen, daß Niemand mehr von ihrer Existenz Kennt—
serin zur letzien Ruhe auf den dirett vor dem Tore der „Ah, Herr Saint-Simon.“ entgegnete der Bürger. us halle und die Familie für aus gestorben genalte
Stadt liegenden Fried hof gelragen worden. Ganz A neister erfreut und streckke dem fremden Herrn mit freund· vurde ·.. D
war auf den Beinen und schloß sich dem Leichenzuge icher Miene die rechte Hand enkgegen. Auch Sie hierUnkerhielt sie wirklich keinerler Verkehr mit ihren
am an der Spitze die Behörde der Stadt. Von Ver- um Begräbnis unserer unvergeßlichen Wohlläterin. Sic Mitmenschen; empfing sie keine Besuche ouer stattet—
wandlen oder soustigen Leidlragenden war aber niemand vwollen dieselbe wohl verewigen durch ihre Feder, die ie solche irgendwo ab? Es ist doch nicht gut denkbar
zu sehen — nur ein altes, weißhaariges Mütterchen alles Gute und Schöne so glaͤnzend darzussellen vermag?“ vie Jemand so abgeschlossen leben kann.“ frogte Sain'
humpelte mühsam hinler dem Sarge her — die Dienerin „Erinnern Sie sich meiner wirklich noch, Herr Bür. vimon.
der Verstorb enen, die sich aber gar nicht um die vielen ermeister?“ fragke Saint⸗Simon, ein weit über die „Nein,“ entgegnele der Bürger meister und zeigte mi
neugierigen Blicke kümmerle, mit denen sie von allen brenzen Frankreichs hmaus bekannler und berühmker der Hand auf ein in einiger Entfernung stehendes, weit
Seifen betrachtet wurde. ochriftsteller. änfiges Gebäͤude, dessen Fensterläden geschlosen waren
Zein Meusch hatle sich sonst um die Verslorbene ge⸗ „O, wer sollte einen so ber ühmken Mann so leicht Dieses Haus dork hat die Vorstorbene wohl an diu—
ümmert; den meisten war sie nicht ein Mal dem vergessen, wenngleich unsere Bekanntschaft auf dem echzig Jahre mit einer Dienerin alleine bewohrit. Nie
Ramen nach bekannt, noch viel weniger konnte sich Je- letzsen Kongreß nur eine flüchtige war.“ — mand hier in der Stadt kann sich erinnern, daß di
mand erinnern, sie jemals gesehen zu haben. Aber heute „Sehr schmeichelhaft. Herr Bürgermeister, wirklich Marquise jemals dieses Haus verlassen hat. Nieman
war ihr Rame in aller Mund — laut pries man die sehr schmeichelhaft. Mich führt heute der Zufall durd hat sie, von Angesicht zu Angesicht gesehen, bis jetzt dur
urcuse von Callet, die Wohlläterin von Zirx, der mar Aix und konnte es nicht ausbleiben, daß ich pon diesem hren Tod durch ihr großes Vermächtnis die Aufenes
uindedingt ein Denkmal setzen müsse. — — — Begräbnis erfuhr, denn halb Aix ist ja auch daran be amtkeit auf sie gelenkt worden ist und man in der ga—
Die Zeremonien auf, dem Friedhofe waren vorüber; eiligt und im Hotel war kaum Bedienung vorhanden en Stadt von der bisher Undekannten spricht ung
der Vürgermeister von Air batte nach der —— bringt es mit sich, daß ich mich für so et- Undenken ehrek.“
Kede des Piarters als Verkiteler der Sltadt der großen was interessiere, umsomehr, als mir der Name von

Nooforrol.
            
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