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für die Bürgermeisterei Dudweiler
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Sonntagsblatt und Humoristische Blätter. ——
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7* J ¶
* ni α Krise.
Unverläßlichkeit und Unausrichtigkeit der ungarischen
Unabhängigleitspartei haben, seit sie im Wege der Koa
lition in Ungarn mitregiert, schon manche Ueberraschung
geliefert. Das Höchste in dieser Richtung ist aber woh
das Ergebnis der Schlußsitzung des Exekutivausschusses
dieser Partei. Auf die erfte stuͤrmische, allen Kogliuvus,
cseln die Sprenzung androhende im Schlagworte: „Jetzi
oder nie!“ stehende Sitzung dieses Ausschusses solgte eine
zweite, von den Anhäüngern Kossuths beherrschte Sitzung
und wurde nach kaum enstündiger Beratang beschlossen,
die Lösung der Krise einach bis zum Herbst durch einen
neachstwschentichen Rar eibeschsuß zu ve schieben? Die Mo
tive dieser übverraschenden KRenderung in der Tauit der
Unabhäantigteiispartet sin) vorläufig wohl das Geheim⸗
nis Rosshtes und ieines in der eriten Ausschußsizung ihn
geradezu niit bder Auslebnaung bedroenden Generalstabes;
aber sie werden sich vald in jener Broksanation sinden
laissen. welche Mossutn an die „unabhängigen, die Majo⸗
rität des Landes bisdenden (1 Bürger“ demnachst richten
zu wollen im Russchusse ertert hat. Man darsf erhöht
darauf gespannt sein, wie sich die Arone zu der plötz⸗
lichen Wasfenstilticand-Offerte der Unabhängigleitspartei
tellen wero. Kohuth rkapazitierte wohl die Ausschußmit⸗
zlieder fjür die Proconcation der Losung der Krise bis
zum Herbst mit der Eril rung, daß die KRrone dies wün
che, wonn aber — wie die Unabbängiake tszartei ganz of⸗
en ertlären läßft — das treibende Roment ihrer jetzigen
Abrüstung tatsüch ich die Spenlation sein otle, im Herbfi
durch die dann notwendig werdende Zustimmung des Ab—
Jjeordnetenliauies zu den an Ungarn neue inangielle An
prüche steklenden geineinsamen Gesetzesvorlagen der Krone
gegenüber eine stär ere Position zu erlangen, das heißt,
dann mehr von derselben erpressen zu können, so kann
man nur mit dem größten Zweise an die von Kossuth
bebaupteten Dispositionen der Krone glauben, deren ge—
ringes Vertrauen in die Unabhängigkeisspartei gerade
durch deren lettes Mansver nur noch gestiegen scin dürfte.
des etzigen Frontwechsels der Unabhängigkeitspartei scheint
oelmehr darin zu liegen, daß derzeit weder Kossuth noch
Justh für den Fall des äetigen in der ersten Sitzung des
Frekutivausschusses bereits unvermeidlich erschienenen Auf
einanderstoöohens der Masorität in der Partei sicher waren,
wie dies bezüglich Jusths der der Unabhäng gkeitspartei
angehörende Abg. Ugron in seinem Blatte umumwuünden
er lärt, so daß sie jebztt beschlossen, auf offener Szene wie
der Arnt in Arm zu erscheinen und mit der „Wiedereinig—
ung“ der Unabhängigkeltspartei deren Wähler von sonst
drohender Fahnenflucht zurückzuhalten. Das jetzige Ma—
növer Koffuths und Justas ist nichts anderes als ein
Putichversuch, der bei aller angestrebten Schlaubeit so
»lump ausgefallen ist, daß weder die Krone, noch aber
die 67er Parteien demselben zustimmen werden. Mini—
terbräsident Dr. Wekerle wird das Resultat der Plenar⸗
onferenz der Unabhängigkeitspartei bezw. die Ratiftkation
des Planes dessen Ausschusses gar nicht abwarten, son⸗
dern bereits in den nächsten Tagen abermals zur Audienz
»eim Kaiser erscheinen; die 67er Parteien aber werden in
er naächsten Woche in Konferenzen zur Verschleppungsten
denz der Ker Stellung nehmen. Wenn dieselben aus ih—
rer bistzerigen Passivität treten, so kann es keinem Zwei—
fel unteriegen, daß die Herren von der Unabhängigkeits—
bartei sich jet gründlich verrechnen, wenn sie die Lösung
der zbrise bis zum Heröste verschieben lalsen möchten, um
in der Zwische izeit — wie Herr Inith erk ärt — natür
lich die wildeste Agitation ür die selbständige Bank im
Jahre 1911 3zu betteiben und das Land zum Trotze ge—
jen den abweislichen Erfolg der letzten Kossuthschen Au—
dienz aufzuhetzen, was von ibrer nächsten Protlamation
zu erwarten steht.
o s dogedbrochen worden. Vie Rar onaluveralen und die
Freisinnigen behzarren nach wie vor auf der Erban
fallbsteuer, während die Konservativen dieselbe ent—
schieden ablehnen. Bezüglich aller anderen Stenervor—
schläge sor len die Konservativen einem Nachgeben nicht
abgeneigt sein. Welche Haltung die Regierung einnehmen
wird, ist seibst in sehr gut unterrichteten politischen Krei—
sen mit Sicherheit nicht bekanat. Es zirkulieren die ver—
chiedensten Versionen. Im altgemeinen herrscht die An—
icht vor, daß Fürst Bülow zurücktreten wird, wenn die
Vorschlage der Regierung vom Plenum des Reschstages
ibgelehnt werden sollten.
* Die Andeutungen liberaler Blätter über eine Ver—
tagun,g der endgürtigen Regelung der Reichssfinauz—
eform bis auf den Herbst sind lediglich als private Komm—
binationen anzusehen. Die verbündeten Regierungen ha—
hen sich mit dem Gedanken einer Nertagung nicht be—
chaãftigt.
* Kardinal Für st bischo s Dr. von Kopp richtete,
vie die „Rordd. Alig. Ztg.“ mitteilt, folgendess Télhe—
zramm an den Reichskanzher: „Ich begrüße
dankbar Ew. Durchlaucht vom Krankenbetie aus bei
blangsam fortschreitender Genesung.“ —
Der Reichskanzler erwiderte telegraphisch: „Ich bin
aufrichtig erfreut, von Ew. Eminenz wieder direki zu hö⸗
cen, und dante herzlich für die freundliche Begrüßung.
Höchten Ew. Eminenz recht bald wieder in voller Kraft
ür das Wohl Ihrer Diszese und des Vaterlandes tütig
sein.“
* Der „Reichsanzeiger“ veröffentlicht das Gesetz gegen
den unlauteren Wettbewerb.
*Die in auswärtigen Blättern verbreitete Nachricht, nach
welcher der Sudent Freiherr Zorn von Bnlach,
der Sohn des Staatssekretärs, in einem Straßburger die—
staurant einen Zusammenstoß mit anderen Studenten ge⸗
habt habe, ist falsch. So meldet lakonisch das Wolffsche
Bureau. Bei dem großen Interesse, das diese Sache aber
ür weite Kreise des deutschen Volkes hat, wäre es bes—
ser gewesen, wenn die amtliche Nachrichtenstelle eine so
ichtsjagende Richtigstellung nicht aufgenommen haben
würde, ohne in den ausunrlichen Sachverhalt Licht zu
bringen.
*Die Mannheimer Handelskammer hat
ich gegen das von der Finanzreform-Kommission des
Reichs:ags beschloössene System der Besteuerung der Ta—
ak-Industrie in Form eines Rohtabak-Falturen-Wert
olls ausgesprochen. Sie ersucht den Reichstag, er möge
dem Beschlusse der Kommission die Zustimmung vorsagen
ind die Mehrbelastung im Rahmen des jetzt gettenden Ge—
vichtssteuer-Systems nach den Naor'chlägen der Inhak⸗In⸗
zustrie beschließen.
* Die „Augsb. Abendztg.“ meldet gerüchtweise. der erst
kürzlich ernannte Müenchener Näuutius Früͤhßzwirth
solle im November nach Wien versett und als ein Nach⸗
olger ein Mitglied eines anderen kirchlchen Ordens —
Frühwirth ist Dominikaner — deutscher Runtius werden.
Wie aus zuverlässiger Quelse verlautet. ist dieses Gerücht
inbeagründ⸗
Acheint neireihtugs wieder zu steigen,. Wie wir vereits
früher mitteilten, hatte der Brave den Major Okanowitsch
ruf offener Sraße schwer beleidigt. Als sich nun der Be—
eidigte die „übliche“ Genugtuung verschaffen wollte, setzte
prinz Georg die strafweise Pensionierung der Majors
zurch. Diese Pensionierung hat namentlich unter den Os⸗
izieren die der jetzigen Synastie zum Throne verhalfen,
»öses Blut gemacht. Sie hielten am Jahrestage der Er—
nördung des Königspaares (11. Juni) eine Konferenz
ib. In dieser Versammlung, an der Alexander Maschin,
Beorg Gentschitsch, Damjan Damjanowitsch usww. teilnah⸗
nen. wurde auch die Pensionierung des Majors Okano—
vitsch besprochen und dabei die Unzufriedenheit mit dem
triegsminister Zivkowitsch geänßert, der die Pensionier⸗
ing durchführte. Die Konferenz wird als Demonfstration
gegen den Prinzen Georg und den Hof aufgefaßt.
*In Belgrad wird, wie die „Zeit“ meldet, mit
ziemlscher Bestimmtheit behauptet, daß Fuad Paseha von
der Pforte die nötigen Instruktionen zum Abschluß eines
ürkischserbischen Bündunisses erhalten hät
Amerika.
*Großen Eindruck machte in New-Nork unlängst der
nerziscee Protest des Präsidenten Taft gegen eine un—
züchtige Theatervorstellung. Der Präsident war zur
Erstaufführung des Dramas „Der Offenbarer“ im Theater
Bbelasco eingeladen und wohnte in einer Prosceniums,
oge dem Spiele bei. Als nach dem ersten Akt, der das
Leben und Treiben einer großstädtischen Lasterbhöhle dar—
tellte, ein junges Mädchen auf der Bühne erschien und
chamlose Tänze aufführte, erhob sich der Präsident und
Herließ osten:ativ unter Mißbilligung des eben Vorgeführ—
ten das Theater. Das Publikum. welches davon erfuhr.
olate alshald seinem Beispiel.
— —
Zur Kaiserbegegnung.
Unser heutiges Bild zeigt die Route, die die Kaiser—
jacht „Hohenzotlern“ mit dem Kaiser an Bord genommen
jat, um in den finnischen Meerbusen zu gelangen, wo
das, in der gesamten europässchen Presse noch immer auf
as lebhafteste kommentierte, Zusammentreffen mit dem
Zaren stastlinden wird. Bemerkenswert ist daß die Nu
England
* Die Birminghamer, Daily Post“ versichert, in den le 3⸗
en Tagen sei eine Begegnung zwischen Könißs Eduard
ind Kaiser Franz Josef verabreet worden, die
vahrscheinsich im Herbst in Isschilestattftinden wird. Jie
jsterreichische Regierung werde König Eduard zu enem
amtlichen Besuch in Wien einladen Dicier Einladung
werde allem Anschein nach en sorochen weroen
Vom Balkan.
*In der Umgebung von Castoria fand ein mör—
derischer Kampf zwischen griechi sche'n Banden
ind türkischen Gendarmen siat, wobei letztere
nöllig aufgerieben wurden. Die Griechen zogen sich mit
ẽinbruch der Dunkelheit in die umliegenden Wälder zurück.
ach Nachrichten aus Saloniki haben die Türken an
der thessalischen Grenze bereits große Tru ppenmas
en vereint. Eine Salonitker Firma erhielt den Auftrag,
ür 40 Bataillone Mehl zu liefern. Die türkisschen Kriegs—
orbereitungen verursachten in griechischen Kreisen eine
örmliche Panik
218 *
Volitische Rundschan—.
Deutsches Reich.
*Eine hochstehende Versönlichkeit, die weder der
Regierung, noch dem Reichstage angehört, hat in den
letten Tagen mit den Führern der Blockparteien
dersandelt, um den Block zusammenzuschweißen. Wie die
„B. 3.“* Lört, sind diese Verzandungen «,rgebni
Serbien.
— WW *1
* Der Ei uß des Exkronprinzen Geora
rma
und Wilkins, fortfahrend, erzahite genau jene Szene in
Mr. Darracotes Zimmer, wie er den sterbenden Mann
endlich überzeugt habe, und wie leidenschaftlich Mr. Dar—⸗
acote darnach verlangt habe, nach dieser Ueberzeugung zu
andeln; von dem Boten, den man eilig nach dem Notar
geschickt hatte, und von seinem (Wiltins) Zusammentreffen
nit Mrs. Treherne in der Halle Hier sprach Irma zum
rsten Male.
„Es ist alles klar,“ sagte sie. „Als Sie sie verließen
jing Mrs. Treherne in Wr. Darracotes Zimmer. Sie
var dort mit ihm allein, als er jenes Blatt schrieb, und
der Gedanke bemächtigte sich sofort ihrer, das Testament
zu verbergen und zum eigenen Vorteil zu gebrauchen.“
„Und deshalb wollte sie nicht, daß ich mit Ihnen
prach — deshalb schickte sie mich mit einer Lüge fort!“
agte Wiltkins verächtlich. „Sie hatte dies die ganze Zoit
n Besitz! Welch' schlechte, niedrig denkende Fraul
„Ich habe sie gezwungen, es herauszugeben,“ fuhr
Irma fort, „und ich beabsichtige, es sofort in Mr. Kirbys
Hände zu legen. Welchen Wert es als Testament hat,
veiß ich nicht, und das ist auch Nebensache. Mr. Darra—
otes Enkelin ist die wahre Erbin; und ich werde meinen
Nechten — wenn ich überhaupt welche habe angesichts
dieses Papiers entsagen.“
„Sie haben entschieden Unrecht,“ sagte Wilkins hastig.
„Sie sind die Besitzerin des Vermögens nach einem geseß—
lich völlig gültigen Testament, wahrend dies ein form—
widriges, ohne Zeugen angefertigtes Dokument ist. Das
äußerste, was von Ihnen verlangt werden könnte, ist, daß
Sie das Vermögen mit Lily teilen follten —“
Irma sah ihn müde lächelnd an. „Von Teilung ist
eine Rede. Für mich hat das Papier mehr bindended raft,
gerade weil es formwidrig und ohne Zeugen ist. Es ap⸗—
delliert an die Ehre, an das Mitleid, an alles, was hei—⸗
ig in menschlichen Gefiühlen ist. Und es kann nicht schnell
jenug anerkannt und darnach gehandelt werden Deshalb
nuß Vily Vadel hier in ihres Großvalers Haus bleiben.
das ihr Eigentum ist.“
Nein, nein!“ unterbrach Wilkins. „Ich kann das nich
n Miß Dorn H trloanlen
Sie so yandeln — ohne Ihren Rechtsbeistand au befragen.
ohne zu überlegen —“
„Was für Ueberlegung ist notwendig, um eine Sache
so klar zu sehen, wie diefe hier?“ fragte sie. UUnd was
meinen Rechtsbeistand anbelangt — der, wie es scheint,
die ganze Zeit von der Sache gewußt und es mir ver—
»orgen gehalten hat — so habe ich ihn nicht um Rat
zu fragen, sondern ihm nur Anordnungen zu geben. Sie
brauchen nichts mehr zu sagen, Mr. Wittius. Nichts könnte
mich bewegen, einen Teil des Darracote-Vermögens zurüc—
zusehalten, jetzt, wo ich die Wahrheit weiß.“
„Aber es ist — es ist weder nötig noch recht!“ rief
Wilkins beschwörend. „Mr. Kirby wird Ihnen das auch
iagen, ich bin davon überzeugt. Und Wer Hastings —“
Irma erhob sich. Etwas in ihrem Wesen, in ihrem
Besichht ließ die Worte auf seinen Lippen ersterben.
„Ich denkte,“ sagte sie, „wir brauchen nicht länger über
die Sache zu reden. Wollen Sie ietzt koͤmmen und Lily
sehen?“
Wilkins erhob sich ebenfalls, doch bevor er etwas er—
widern konnte, erschien ein Diener in der Tür. Wr— Ha⸗
stings, jagte er, wünsche Miß Darracote zu sprechen.
Emen Moment herrschte Schweigen. Tann blickte Ir⸗
ma auf den alten Mann.
„Wollen Sie ohne mich zu Lily heraufgehen?“ sagte
sie, dieser Mann wird Ihnen das Ziunmer zeigen. Ich
muß hier bleiben — um Mr. Hastings zu empfangen.“
I1.
Irma sagte sich nachher, daß es am besten war, daß
dieser Augenblict der Entscheidung so plötzlich tam, so
dan sie nicht mehr Zeit gehabt hatte nachzudenlen, zu
fürten, oder sich darauf vorzubereiten. Ehe sie überhaupt
zur Besinnung kam, siand Hastings schon vor ihr, strecke
ihr die Hände entgegen und saglte zärtlich:
„Wie lang ist mir der Tag ohne Dich geworden! Hast
Du vergessen, daß wir für heute nachmittag eine Verab—
cdung hatten, da Du fort warst, als ich kam?“
„Ja — ich habe es vergessen,“ antwortete sie.
Ihre Stimme klang fremd und gezwungen, was ihm
rt aufftel: und ols sie zuUrückbich iimd ihre Hände ener
VDan dliote o ZIrma mit einetu
Ausdrudg von ersftauuen, gemischt mit Frohlogen und
Schrecken an.
„Es ist seine Schrift,“ sagte er. IIch würde das bei
jedem Gericht beschwören. Er muß es geschrieben haben,
zleich nachdem ich ihn verlassen hatte. Aber wo ijt es die
janze Zeit gewesen?“
„Ich will es Ihnen gleich sagen,“ sagte Irma. „Aber
erst möchte ich gerne, daß Sie sich hinsetzen und mir alles
etzählen, was Sie wissen — alle Ereignisse jener Nacht.“
Sie nahm selber Platß bei diesen Borten „Ich will Se
nicht lange aufhalten, aber ich möchte die Geschichte m
»Ihren eigenen Lippen hören.“
Wilkins sah sie einen Moment zweifelnd an. Er ver—
stand sie nicht, ebenso wenig, wie er verstand, durch wetche
HMitlel dies so lange verborgen gehaltene Dokument in jhle
Hände gelangt sein konnte, noch weshalb sie ihm dasselbe
zeigte. Aber er fragte nicht lange, sondern er gehorchte,
er setzte sich niedet und fing an zu erzählen.
Nicht nur die Geschichte, um die er geheten war, er—
zählte er, sondern die noch längere Geschichte seiner Be—
ianntschaft mit Lily Vidal und seine leibenschaftliche Ver—
teidigung ihrer Rechte. Er fing damit an, sein Zusam—
mentreffen mit dem Schauspieler, der ihr Vater war, zu
schildern, erzählte dann all' die Versuche, die er gemacht,
um Mr. Darracote von des Kindes Anrechten zu über—
zeugen, und dann alles, was er geian, um den Beweis
ür diese diechte zu finden. Er schloh mit der Schiidenn,
sener Nacht, als er, endlich den lang gesuchten Beweis in
der Hand habend, nach Argyle eilte, um zu erfahren, daß
der Mann, den er zu sprechen wünschte, im Sterben We.
Und als er sprach, saß Irina regungslos, die Augen 4)
m Gesicht geheftet, und lauschte, vhne ein Ba
ichen der Unterbrechung. Nur, als er Hastings erwähnre,
ils er beschrieb, wie er nur durch seine Vermittlung Ge—
egenheit erhielt, Mr. Darracote zu sehen, zogen sich ihre
n mie im Schmerz zusammen Nor iie ivrach nmi