Full text : Dudweiler Zeitung

Lokales.
nutzung höherer Wagenklassen. Der Minister
Zlat ichen Arbeiten hat die Eisenbahndirettionen inp⸗
* Abn r Beschwerden darüber, daß Reisende bei
den Rin die —0
nochmats Besitze entsprechey eo Ahrkarten zu sein,
Vorschriftei Itsiß arnach der gegebenen
ind Zugperfe engste Renden nied
Ino wiesen Ig! das Stations
hei Nuwe sundo ie e in der böh dene pe
icher Form dae aufmerkfam machen, n * hoͤf⸗
tächsten Station mit längerem Anenthatce auf der
en, falls in der niedrigeren Klasse Pläte eigen ha—
D-Zünen kann der Platzwechsel auch wahreutig In
tattiinden. In allen Fällen hat das Personal Zahn
enden nach Wöglichteit bei dem Umsie'gen zu und ane
Tie Verwerrnug in derBezeichünung der *
ahrenden Züge scheint immer noch nicht ganz beh
obgleich die Einrichtung und genaue Unterscheidung ⁊
Zchretügen und Eilzügen seit Jahr und Tag besiehl
Das Krlegsministerium hat jetzt wieder ein Verzeichnis
der „Schneillzüge“ aufgestellt, mit denen Weilitärpersonen
und Militärtransporte zu deenstlichen Zwecken nach den
Sätzen des Mititärtarifs, befördert werden können Ver
anlassung, gab der neue Sommerfsahrplan. Eine Anmerk
unz spricht von „zuschlagfreien Schnellzügen“, die durch
den Zusatz „Eilzug)“ geteunzeichnet wären. Bekauntlich
nennen aber die deutschen Eisenbahnen die z'ischlagfreien
Silzüge eben nicht mehr Schnellzüge. In der Bezeich—
nung der einzelnen Züge, die aufgeführt werden, wird
bei den einzelnen Bahnverwaltungen wieder nicht gleich
näßig unterschieden. Richtig sind „Eilzüge“ bei der Preu—
zischen und Hessischen Eifenbahndirektion Mainz, der Ge—
neraldirektion der Eisenbahnen in Elsaß-⸗Lothringen, der
Eisenbahndirekkion Stettin und der Bayerischen Eisenbahn—
direltion Ludwigshafen aufgeführt. Die sächsischen Stiaate—
bahnen sprechen dagegen einmal von einem Schnellzug 2,
das andere Mal von einem Schnellzug D 101, während
in Wirklichkeit die beiden Züge D-⸗Züge sind. Bei den
württembergischen Eisenbahnen, der Lübeck-Büchener Ei—
senbabhn, sowie den Badischen Eisenbahnen sindet sich noch
die Bezeichnung „Sz. (Gilzug“

Zweite Apotheke in Dudweiler In dem Fachblatt für
Pharmacie ist unter amtlichen Bekannimachungen folgendes
vperöffentlicht: „Mit Genehmigung des Oberpräfidenten soll
in Dudweiler-⸗Saar eine zweite Apothke ertichtet werden,
uind zwar in der Nähe des Bahnhofes.“
Ausstellung Im Saale des Herrn Huber in der Scheidter⸗
iraße findet vom 23. bis 31 Mai eine Aquarien- und über⸗
eeische Vogel ⸗Ausstellung statt. Die Ausstellung ist so reich—
ich beschickt, daß die Räume kaum ausreichen, die aus zu⸗
lellenden Aquarien, Vögel ulw. zu fassen. Unter den
Ausstellungsgegenständen befinden sich sehr schöne, auserlesene
Sachen. Ein Besuch dieser Ausstellung dulrfte für jeden
Interessenten recht lohnend sein.
Straßenbahnunfall Das so leidige Abspringen von der
Straßenbahn hatte gestern wieder ein Unglück im Gefolge.
uuf dem Markiplatz in Dudweiler sprang gestern morgen ein
twa 10jähriger Junge aus Sulzbach so unglücklich ab, daß
er unter den Wagen kam und ihm ein Fuß abgefahren
vurde. Herr Dr. Frank legte dem Jungen einen Nolver⸗
hand an, worauf er in das Krankenhaus nach Saarbrücken
nerbracht wurde.
Melitärische Vergünstigungen für die preußischen Krieger⸗
opereine. Die preußischen Ministerien des Innern und des
arteges haben durch Erlaß vom 16. Apriled. J. gestattet,
aß Infanteriegewehre Modell 71 —84 und Jaägerbüchsen
Modell 71, sowie schatffe Parronen Modell 71 von den Ar—
illertedepots an Kriegervereine abgegeben werden können.
Der Preis soll betragen für ein Gewehr 3,50 M. und fuür
100 scharfe Patronen 2,60 M. Weites ist die Genehmigung
zur Benutzuug von Truppenschleßständen nebst deren En—
richtungen und Geräten zu den Schleßübungen der Krie, er⸗
pereine erteilt worden. Werden die Gewehre wegen Unbrauch—
»arkelt oder aus anderen Gründen, z. B. Auflösung eines
striegervereins, nicht mehr benutzt, so find sie g gen Ecstatlung
des Materialwertes an das nächstgelegene Arlilleriedepot ab—
uliefern. Die Auslieferung der Gewehre an die Krieger⸗
ereine erfolgt seitens des zuständigen Artilieriedepots durch
Vermittelung der Vorstände der Krets-Kriegerverbände.
Die Klage der Radbod-Witwen. Aus Dortmund wird
zeschrieben: Das furchtbare Ungluck auf der Zech? „Radbod“,
)as mehreren Hundert Bergleuten das Leben bostete; hat
inige allgemein als häßlich empfundenc Folgeerscheinungen
zezetiigt. In einer Versammlung von Zecdheninteressenten
wurde der Meinung Ausdruck gegeben, daß die Unterftützung
der Hinterbliebenen so reichlich bemessen sei, daß die Wilwen
der Verunglückten direkt als begehrenswerte Partien für eine
Heirat betrahtet wurden. Das uugeschickte Wort hat naur—
ich den Witzblättern reichlichen Stoff zar Satire gegeben.
Anderseits hat die Klage von 6 Witwen der verunglückten
Bergleute auf anteilige Herauszahlung der gesammellen Be—
räge, die vor der Zivilkammer des Dortmnunder Landgerichts
zur Verhandlung kam, auch nicht sympatiich berütert. Die
Verhandlung leitete Justiztat Rademacher. Die Klägerinnen,
die durch Rechtsanwalt Frank vertreten werden, sind persön—
ich zur Stell⸗. Rechtganwalt Frank gibt in der Klagebe⸗
zründung zu, daß die juristische Seite der Frage schwierig
iege. Das beklagte Lokalkomitee in Hamm bezw. dessen
Mitglieder (dem u. a. Oberbürge meister Mathäi, Geh. Jufitz ⸗
'at Wendthorst und Geh. Obeijustizrat Holtgreven angehören)
ei aber nicht berechtigt gewesen, die bei ihm eingelausenen
Interstüzungsgelder an das Zentralkomitee in Munster abzu⸗
ülren. Es sei anzunehmen, daß es in dem Willeu der
Spender gelegen habe, daß die Gaben den Hinierbliebenen
mverkürzt zugute kommen sollten, also das gesfamte Kapitol,
nicht nur die Zinsen. Nach den Berechnungen eines Mathe⸗
nalikers werde bei dem jetzigen Unterstützungsmodus ein
zeitpunkt intreten, an dem keine Hinterbliebenen mehr,
vohl aber noch ein Teil des angesammelten Kapilals vor—
janden sei werde. Rechtsanwalt Frank beantragt, die Be⸗—
laglen zu verurteilen, die Beträge, die für die Witwen ge⸗
ammelt worden sind, anteilig auszuzahlen, eventuell die
Renten so hoch zu bemessen, daß bei dem voraussichtlichrn
Tode der Hinterbliebenen kein Kapital mehr vordhanden ist.
— Der Vertreter der Beklagten Geh. Justiztat Tewag führte
zus, daß der Aufruf des Kamitees zur Unterfstützung der
hinterbliebenen ganz allgemein gehalten sei und keine Maß⸗
nahmen für die Veiwendung der eingelaufenen Gelder ent⸗
jalte. Wenn man die Spender als Zengen vernehmen
önate. so würden diese sicher sagen, das Geld solle zugunsten
der Hinterbliebenen verwendet werden, die Art der Unter⸗
lützung sei von ihnen aber dem freien Ecmessen des Komitee
iberlassen worden. Man hätie ja z. B. Unterstützungsgelder
nuh zum Ankauf von Kleidungsstücken und fehlendem Haus—
zerät, für Nahrungsmittel usw. verwenden können. Es ist
Us sicher anzunehmen, daß die Spender nicht daran gedacht
jabhen, daß jeder Hinteibliebene in gleicher Weise aus dem

rn sie haben
mieninnumuean be chtwhen son pryit
F e deh deetan Ermessen handeln
er einzel esser kenne, ge:n di
— der Beklagten bittet schließlich, die
lage abzuweisen. — Das Geticht erkannte nach langerer
rdiung auf Abweisuna der Kaaa
Aus Jah und Sern ud
S ücken, 21. Mai. Heute nacht gegen
Raͤhe des Paul Warlen ⸗Stiftes, vollstandig niedet.
Sulbach 19. Mal. Verunglückt ist. gestern nanm.
fGsrube Auenwald der ergmann Pubhl. Derselbe ge⸗
au den vei Wagn und erlitt dadurch so schwere
e fein alsbaldiger Tod Zach
us Knappschaftslazarett eintrat. Der Verunaluckte in 2
ahre alt.
hoh Brebach, 19. Mai. Von der —S
ern na hmiitag die Ubec 60 Jahre alte Frau K va sie
auhörsg ist übecfahren und so schwer derleti, da
rt starb.
d ee I8. Mai. Von einem Neubau am Ka—
Sdoppeinzte geftein vormittag der Dachdicket Jakob
ichwere Ver wobei er einen Amn⸗ und Beinbruch
* agen am Kopfe davontrug.
nut eeen —— einem Aufall von Schwer—
a⸗ ——— —— zulttzt
irch⸗ ütersloh besuchte, ei *
treeurwenen Am Wittwoch findet in der
45 ier Sy. Rusplzierung der Gendarmerie der
dreise Ditweiler, Si. Kuspizierung de ,
fait. Es werden eiwa bol, Saarbrückes und Sa
*Kölu, 19. Mai. (VW ondarme teil nehmen. J
LSeneralversammlung des 38böhner Dom.) In der
Dombaumeister Regierungsrateldombauvereins erstattete
»aucichen Zustand des Kölner Ditel Bericht über den
her bauliche Zusiand in mancher und hob hervor, daß
merfreulicher, sogar ein sehr schlechüiehung ein recht
Bauwerks sei aber in allen seinen Téei. Der Kern des
und und fest und der Dom an keiner C durchaus ge—
Bestande unmittelbar gefährdet. Der Umse in seinem
vendigen Instandsetzungsarbeiten sei sehr ga der not—
eyr ernster Natur und die Kosten auf vielen die Art
zu schätzen. Zu Befürchtungen wegen der Staub, Mark
odes Domes oder auch nur seiner wichtigften Teilderheit
aber durchaus keine Veranlassung vor— liege
* Düsseldorf, 20. Mai. (Ginne Lu ftschiffha.
Le?) Hier hat eine Besprechung zwischen dem Geschäftsführer
 der Luftschijfbau Gesellschaft, Herrn Colsmann, und
den leitenden Herren des Luftschiffverlehrsvereins unter
Zeieiligung der Stadtverwaltung wegen Baues einer
zuftschiffhalle stattgefunden. In der nächsten Zeit soll
ine größere Versammlung stattfinden, in der über die
Aufbringang der Mittel beraten werden soll. An dieser
Kersammlung wird voraussichllich auch Herr Krupp von
Bohlen-Halbach teilnehmen.
*Bonn, 19. Mai. (Es i si nichts so fein ge⸗
ponnen. . . . Wegen eines vor zehn Jahren an dem
Knecht Gettner in Limperich verübten Mordes ist der Ar—
beiter Philipp Busch von dort verhaftet worden. Busch
hat seine Mittäterschaft eingestanden.
*Mainz, 19. Mai. (Kinderausfagent) Vor
inigen Tagen machte ein etwa 10 Jahre aller Junge
»e Anzeige, daß ihm eine Verletzung am Kopfe durch ei—
ien Schuß beigebracht worden sei. Es wurde von sei—
en der Polizei eine Untersuchung eingeleitet und nach
zernehmung einer Anzahl angeblicher Zeugen stellte es
ich heraus, daß die ganze Mordgeschichte von A bis 3
rTlogen war. Die Verletzung rührte von einem Stein
vurf her.
*Frankfurt a. M., 19. Mai. Todessprung
rus einem D-Zug.) Aus dem Berlin-Frankfurter
D-Zug Nr. 6 sprang zwischen Bebra und Hersfeld wäh—
end voller Fahrt eine aus Kopenhagen stammende Dame
ind blieb tot auf dem Geleise liegen. Die Dame, die
seidend war, sollte nach einem Wiesbadener Sanatorium
zebracht werden.
* Friedrichshafen, 19. Mai. (ßZeppelin 2.) Die
rsten Fahrten des „Zeppelin2“ (Ersatz Echterdingen) wer⸗
»en schon in der nächsten Woche, also noch vor dem
pfinzsifest, beginnen, da die Reichstagsmitglieder, die der
xinladung des Grafen folgen, eine Fahrt mit dem Luft—
chiff erst unternehmen werden, nachdem es bereits er
»robt ist. Die Unterbringung der Reichstagsmitglieder,
die jedenfalls in ziemlich großer Zahl erscheinen werden
»ürfte mit Schwierigkeiten verknüpft sein, da Friedrichs
jafen die Gäste nicht beherbergen kann. Es isi deshaälb
jeplant, einen großen Teil der Abgeordneten in Konstanz
interzubringen, wohin sie mittels Ertradampfers gebracht
verden sollen.

— —
Aus aller Welt.
* Erplosion in einer Gasfabrik. In der Charlotten
»urger Gasanstalt Nr. 1 hat aus bis jebt noch nicht fesi—
zestellten Gründen eine Gasexplosion siattgefunden, wobei
»Personen zum Teil erheblich verletzt wurden Die Ver—
etzten wurden nach dem Krankenhause überführt. Das
Naschinenhaus ist erheblich beschädigt worden. Der durch
»ie Exrplosion entstandene Brand konnte rasch gelösch
werden.
* Unter Eisenmassen begraben. In der Kgl. Eisen—
ahnwerkstätte in Tempelhof bei Berlin riß beim Umban
ines Munitionsschuppens, den eine Berliner Firma aus—
ührt, die eiserne Kette, an der eine Eisenlast von etwa
undert Zeniner hing, und die ganze Last fiel herunter.
Ddabei wurde ein Schlosser, der zufaͤllig unten stand, von
den Eisenmassen getroffen und zu Boden geworfen. In
soffnungslosem Zustande kam er ins Krankenhaus.
* Verhaftnug. Auf Anordnung der Leipziger Staats⸗
inwaltschaft ist der Herausgeber der Zeitschrift „Der
Kampf“, Dr. Pleißner, verhaftet worden Die Verhaftung
hängt zusammen mit den sensationellen Veröffentlichun
gen, die Pleißner in seiner Zeitschrift und in zahlreichen
Flugblättern über den Friedrichschen Doppelmord machte.
*Ein, Honorar von 320 000 Mark. Der in Ber—
iin populär gewordene Schimpanse, Konsul Peter, hat ein
sngagement nach Amerika erhalten und erhält für die
Dauer von 32 Wochen ein Honorar von 320 000 Mart.
Humoristische Ecke.
Keine Heirats-Ausssischt. Mutter: „Warum
villst Du denn nicht mit den Töchtern des Geheimrales
erkayren? Es sind doch so nette Menschen!“ — Tochter:
Ach, Mama, die haben weder Brüder noch Vellern—
olcher Umgang ist ja zwecklos!“
Ein angenehmer Gast. Wirt: „ie elektri—
che Klingel ist leider augenblicklich nicht in Ordnung.“ —
rremder: „Schadet nichts, ich habe einen Revolver“ bel
nir; wenn ich einmal schieße, kommt der Hauslnecht, bei
weimal das Zimmermädchen, und wenn ich dreimal mil
em Revolver schieße. der Sellner“

Telegramme.
Berlin, 19 Mai. Das Abgeordneten haus erklärke heute
die Marcate der fozialdemokratischen Abgeordneten Borgmaun
Heimann, Kir sch und Hoffmann für unaültig.
an, id Mal. Die Nauonalliberalen beantragten in
der Finanzkamm ssion in Form einer Resolution die Aus—⸗
dehnurg der Erbschaf asteuer auf Kinder und Eteg ten.
Frankfurt, 18. Mai. Aus dem Berlin-Fruntfurter D⸗
Zuge Nr. 6 sprang zwilschen Bebta und Hersfeld während
er vollen Fahrt eine aus Kopenhagen stammende Dame und
eb rol auf dem Gleise liezen. Sie wat von Verwandten
Feglelten und sollie, da sie hochgradig nersßs war, n ein
Wlesbadener Sanatorium gebracht werden.
Flrankfurt a M, 18. Mu. Das Kuserpreis Weitsingen
ad un zum zwesten Mal in, Frankfsuct abgehalten wird,
iede heute abend unter Anwesenheit des Kaiserpaares und
Farsten Bulow in der von Peofessor Thiersch erbauten
Festhalle durch ein Begrüßungskonzert eingeleite:. In der
ibpasant auegeschmckten Halle befinden sich auch Gemächer
ur das Katfeipaat. Die eigentlichen Wettgelänge, bei denen
kanntlich auf Wupsch des Kaisers der volkstümliche Gesang
onders zur Geltung kommt, beginnen am Donnerstag. Die
sHrais verleilung sindet Samstag Mittag statt. Außer dem
daiserpreis, dem Ehren-Wanderpreis sür deutsche Männer—
esangvereine, einer Kette reich an Zierart und geschmückt
i Raͤbinen und Reliefs aller Act, sind 11 Ehrenpreise zu
iazen Die Siadt hat. aus diesem Anlasse teichlichen
Iis Kug angelegt.Dei Kaiser, der per Automobit von
Wlesbaden ko umn wird auch im Automobil wieder zurück⸗
ahren.
* Frankfurt a. M., 21. Miat. Bei dem vom 19. vis
23. d. M. stattfindenden dritten W euntstreint deutscher
MNänunergesangvereine um den Kaiserpreis, der am Mitt⸗
Abend uimter Anwesenheit des deutschen Kaisers durch
n eruüßungstonzert eroffnet wurde, fungieren als
preisrichter: Generalmusikdireltor Geh. Hofrat v. Schuch⸗
resden. Direltor der Sing-Akademie Prosessor Schumann-ZJerfin,
 Kapellmeister Professor Dr. Beier-Kassel, Musik⸗
ittor Professor Ferd. Hummel-Berlin, Professor E. E.
bertVerlin Professor Siegsried Ochs-Berlin, Brofesor
 M. Fleisch-Frankfurt, Kapellmeister Dr. Rottenberg⸗
Frantsurt Musisdirettor Professor Schwickerath-Aachen und
apellmeister Professor Sitt-Leipzig.
Slraßburg, 21. Mai. Dem Landesausschuß ist der—
Fulwrf ines Lehrerbesoldungsgesetzes für Elsaß-Loth—
ringen zugegangen.
Essen 19. Maß. Auf der Strecke Rellinghausen⸗Steele
wurde ein Aaschlag auf einen Personenzug verübt, indem
jne Dyaamitpatrone auf die Schienen gelegt wurde. Die
Raone explodierte, ohne Schaden anzurtchten. Der Täter
ist Atommen.
eine Imn. d. 19. Mai. Bei verbotswidrigem Benutzen
une dpoorbes bei der Aufahrt sind auf Zeche Btuch—⸗
Mann verunglüuckt; einer starb sofort.
Klagenfurt, 19. Mal. Die Ooerlehrer⸗Frau Samomigg
erschoß ihren im Beit seolafenden Mann und verwundete sich
dann selbst ducch mehrere Shüsse schwer. Das Motiv der
X unbetonnt.
reslau, 19. Mai. Auf der eslau⸗
unweit Kammendorf wurde n e dernhere
In rie eines Gutsbesitzers überfahren und geiötet.
— der das Automobil führte, stellte sich der
»Ronm, 21. Mai. Der Zustand d öni i
ae errst und — Dder Köniain ——
schmerzen uud erhäli zut Linderung ihrer Leiden vielfach
I beruhigender Mittel.
aris, 21. Mai. Das Eisenba ß
Abeit fast vollzählig wieder —— 8 8*
zemeinen Ausstand. den alle organisierten Arbeiten orga
ieren sollten, ist zu melden, daß außer den ——
ind einigen andern Gewerben gestern Abend noch die —*
chneider und die Bäckergehilfen den Beschluß gisaßt hab
sich dem Generalausstand anzuschließen. Man zweifelt 3
uuch bei diesen Katogorien sehr, ob sie in e De —
bei der im ganzen verunglückten Lage der ——
wegung ihre Arbeit einstellen werden. Die eete
vegm. an — gescheitert. —
Belgrad, 19. Mai. Die Stam ⸗
tischer Quelle, Kaiser Wilhelm — p da 8* ten
HoeSoiree Cercle hielt, auch den Gesendten Simiisch ——
ängeres Gispräch gezogen. Der Kaiser erkundigte sich *
zehend nach dem Prinzen Georg und äußerte sich seh 8
erxkennend über die Absich: des Königs Peter, den Kron *
A Venz nnsie iimmairikulieren pee
erichtete hierü b
en J er dem König, der davon sehr an⸗
Petersburg, 19. Mai. Am gestri
Zaren wurden die zum Tode eee re
Stöfsel und Admiral Nebogatow begnadigt. era
Budapest, 21. Mai. E ü i
zeblichen —2 Briefe egennpen ene — 3
Ausdruck gelangenden scharfen Angriffen auf Baron gum
ental, dem der Vorwurf gemacht wird, daß entgegen
Wünschen Deutschlands, Aehrenthal miitarische Kon *
nen an Ungarn verhindert hat, betont der „Pester * —*
daß manche Episoden der Vergangenbeit reineswe 3
ine besonders lebhaste Gutheißung der — *— —
Isnate durch die höchsten reichsdeutschen Kreise
* Budapest, 21. Mai. Es wir
ugegeben, z. die e eee bhchenden Suee
ommen gescheitert sind. Wekerle wird in den a
Tagen über dieses negative Resultat dem Monarchen —*
eichten. Jetzt glaubt man, es werde noch ein Vers —
drassys behufs Konzentrierung der 67er n—n *
der jedoch gleichfalls scheitern wird, da der — zor
zeit von einer wirischaftlichen oder politischen Kon —*
nichts hören will. — Ob ein neuerlicher Versuch ——
ung der Lage noch vor der Mitte Juni e —*
reite des Monarchen nach Ischl —8 wird an. *
R g neqhe ist, daß der Einfluß der Anhanger 8
mer dedinler gidder und die Sumennnia im
Paris, 21. Mai. Die vo
werkschaften ausgegebene 8 Idnannned 5*
bisher keinerlei sichtbare Wirkung geübt. Sie Vits *
eztes Mittel sein, die Postleute zum Aussland n
zen. Der Postdienst funltioniert wieder dan u
Die letzten noch rückständigen Zeitungen 3
, Telephon und Telegraph arbeiten wie W8
ed Ie Der ernie die Arbeit einstellen werden, ist
Briefkasten.
Die 3 Eishelligen siud bei ue 11., 12. und 13. Mai
(Mamertus, Servatius und Panktatius). In Suͤddeuischl⸗ d
aes en sie auf den 12. 13.
i (Servatius, Pan aifaci Bei' ä
n lesenn gtegluß Bonifacius). Bei'uns a b
            
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