Full text : Dudweiler Zeitung

Nummer 12 Tel. 6s, 269, 269 uxb 1261. Feĩitag, den 15. Jannar 1909. Zeitungeliste 501 23. Jahrgang.
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Allgemeiner Anzeiger für den Rürgermeistereiß⸗ꝛi
DZudmeiler.

Mit Veilagen: „Welletristische Wochenschrifte“ und
„Lustige Blätter“.

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dedakrion, Druck und Verlag von J. Unter keller
in Dudweiler.

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Politische Rundschau
Deutsches Reich.
— sich schon jetzt, acht
lage nach Ercisnung des Postscheckverkehrs in Deutich⸗
and, die Notwendigkeit ergeben, neue Postssche cl⸗
mter zur Entlastung der bestehenden 13 Verrech⸗
ungsstellen zu errichten, und die Konoauszüge nur wön
hentlich anstart täglich zu versenden. Es war von An⸗
ang an vorauszusehen, daß die Vorkehrungen der Post⸗
erwaltung sür den neuen Dienstzweig nicht ausreichten,
uch fehlt es naturlich dem Personal noch an der Uebung.
Ohne Zweifel werden die Ansorderungen an die Aemter
n den nachsien Wochen rasch wachsen. Wenn erst das Pu'
Attum die Vorteile des Postischeckverkehrs aus eigner Gr⸗
otzrung kennen lernt, darf man sich auf eine rapide Zu—
iahme der Kontenzahl gefaßt nrachen.
xGegen den deutsch-poriugiesischen Handelsvertrag
ehmen nun auch die bedeutenderen Importeure deutscher
Produkte in Lissabon in einer Eingabe an das Auswär—
ige Amt Stellung. Die Unterzeichner, sämtlich Deuische,
ctlagen sich mit gutem Rechte darüber, daß sie nicht
or Abschluß des Vertcages gehört worden sind; sie ha—
jen erst nachträglich und von portugiesischer Seite den
Inhalt des Vertrages tennen gelernt. Den Vertrag selbst
rklären sie für eine kolossale Schädigung der deutschen
Interessen, hauptsächlich jener der Textil- und Kurzwa—
en⸗Industrie.
* Die Meldungen über eine Meuterei in Deutsch-Ntafrika
 beruhen nach amtlichen Mitteilungen auf fal—
chen Gerüchten. Keine Askaris, sondern Zivil-Eingebo—
ene habven auf einen Transporteur gespuckt, der einen
ingeborenen abführte, und diese Exzedenten wurden so—
ort bestraft.
* Das hessische Ministerium der Finanzen hat im Ein—
ernehmen mit dem Ministerium des Innern, wie amt—⸗
ich mitgeteilt wird, für die Rus bil dung und die
ßzrüfung für den mittheren Staats- und Kreis—
iens im Baufach,, die durch eine Verordnung vom 15.
zuli 1908 neu geregelt worden war, ——
nungen erlassen. Danach kann die praktische Ausbüdung
m Bauhandwerk bei den Bewerbern, die diese Ausbild—
nig bereits vor Erlaß der neuen Verordnung beendigt
zaben, auch dann als ausreichend angesehen werden, wenn
e nur zwei Bausommer umfaßt hat und auch, wenn sie
n einem anderen Bauhandwerk als den in der neuen
herordnung vorgeschriebenen erlangt wurde. Von dem
ẽrfordernis des Bestehens der Gesellenprüfung ist dem—
emäß in solchen Fällen abzusehen. Die praltische Tätigeit,
 die ꝛx« der Prüfung liegt, kann auf den Vorberen—
ingsdienst anzerechnet werden. Auch die Altersgrenze, die
uf 25 Jahre festgesetzi ist, kann ausnahmsweise auf ein
öheres Lebensalter ausgedehnt werded.
Desterreich⸗ Ungarn.
*.Im niederösterreichischen Landtage besprach der
bg. Silberer mehrere öffentliche Mirß stande in
iaßloser Weise, wodurch er mehrere Ordnungsrufe durch
Landesmarschall. Prinzen Liechtenstein, erhielt. Si.

serer nannte den Landtag ein reines Affentheater,
n das man ebensogut hundert Diensimänner schicken
ünnte, wie Abgeordnete. Er behauptete ferner, es sei
ine große EtabUeberschreitung bei einem Landesausbau
in Aussicht, die sich auf 10 Mill. belaufe. Der König von
Serbien sei nichts anderes als ein gemeiner Mordbube
und der Kronprinz ein rotziger Lausejunge. Auf die
viederholten Ordnungsruse des Landesmarschalls erklärte
der Abg. Silberer, er nehme die Ordnungsrufe mit Hand⸗
uß an könne aber seine Ueberzeugung nicht ändern
Frankreich.
Aus Toulon meldet der „Matin“, daß in dem
Banzer des Kriegsschiffes gRerr'ible⸗ ein neues Lec
ich herausgestellt hat, nachdem dem Schiff erst kürzlich
iin Un ffall zugestoßen war. Es wurde erst Alarm
zeichlagen, als bereits Wasser in den Mafchinenraum und
n die Nebenlammern eingedrungen war. Das bedeniend
eschädigte Schiff wurde fofort ins Trockendock gebracht.
die Ursache der Entstehung des Leckes konnte noch nich!
rmittelt werden

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3»* Das „Journal“ meldet aus London: König
Eduard wird während seines Aufenthaltes in Deutsch—
land auch Dresden besuchen, um dem König von
Sachfsen persönlich den Hosenbandorden z30
berreichen.

Die Krise ausf dem Balkan
dönig Peter hat den Ministerrat einberufen,
zu dem sämtliche aktive und nichtaktive Staatsmänner ein—
geladen waren. Im Minisierrate wird König Peter seine
Abficht, von der Regierung abzudanken und
sie dem Kronprinzen Georg zu überlassen, kund—
geben. (7) Zwischen Belgrad und Cettinje findet
lebhafter Depeschenwechsel statt, iu dem Fücrst Nitita
ebenfalls seine Absicht kundgetan hat, Abzudanken.
Der serbische Minister des Aeußern, Milowano—
wistsch, erklärte in einem Interview, es sei ein günsti—
ges Zeichen, wenn Oesterreich begonnen habe, matcerielle
Konzessionen zu machen. Der Minister drückte die Hoff—
nung aus, daß auch die serbische Regierung nicht geschä—
digt würde. Trotz aller Zugeständnisse und besonderer
Al machungen bleibe jedenfalls die bosnische Frage eine
europäische und das österreichisch-türlische Ahkommen än—
dere nichts an dieser Tatsache.
In Saloniki sind zwei Dampfer angekommen
und zwar ein dänischer mit Munition und ein rus⸗
ijcher mit Pferden und Gewehren für Serbien.
Aus Belgrad kommen Nachrichten, die von einer
heunruhigenden Steigerung der Erregunng infolge der
osterreichischtürlischen Verständigung sprechen. Dies benutze
der Kronprinz, um neuerdings zum Kriege zu hetzen.
MNan müsse auf ernste Folgen der Agitation gefaßt sein,
vobei es allerdinzs auch möglich sei, daß sich die Spann—
uing auf dem Gebiete der inneren Politik entlädt.

Schweiz.
*Nach einer Nachricht aus Bern haben die schweize—
eische und italienische Regierung Noten ausgetauscht über
zie militärischen Arbeiten, welche Jialien in
»emjenigen Teile des Simplon⸗Tunneis vorzunehmen ge⸗
entt, welcher sich auf italienischem Gebiete befindet. Das
talienische Personal wird durch dieses Uebereinkommen
rmächtigt, unbeanstandet den Tunnel zu betréten.
Amerika.
* Der Sonder⸗Ausschuß der Budgei-rwommission ist
etz mit der Untersuchung über die Verwendung der für
zen geheimen Dienst ausgesetzten Gelder betraut wor—
»en. Er wird die Untersuchung unverzüglich in Angriff
iehmen. Senator Tillman hal die Ueberzeugung geäu—
zert, das Ergebnis der Arbeiten des Sonderausschusses
werde zu einer glänzenden Rechtfertigung für ihn führen
Er werde, ehe die Amtszeit Roosevelts zu Ende geht
m Senat eine neue für Roosevelt vernichtende Rede hal⸗
sen, in der er alle seine Umtriebe unter Beibringung von
heweisen schonunaslos darlegen werde.
Marokko.
2Nach einer Nachricht aus Tanger bringt ein fran⸗
sisches Blatt die aufsehenerregende Meldung aus Fez,
»aß Raifuli, der bekanntlich zum Kaud vorn Fachs
rnannt war, auf dem Wege dorthin vom Sultan Muiey
zasid nach Fez zurückberusen und ins Gefüängnis gesetzt
vurde. Als Grund der Verhaftung wird angegeben, daß
aisuli der Wahrheit entgegen behauptet habe, nicht mehr
malischer Protegierter zu sein
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Hof und Gesellschaft J
*s Der offiziös unterrichtete „Corriere della Seraks de—
nentiert die Nachricht englischer Blätter von einem Briej-⸗
vechsel zwischen König Ebuard und König Bit—
or Emanuel, sowie einem bevorstehenden Besuch
es Königs von Jialien in England, den die Tribung“
ür wahrscheinlich erklärt. König Viltor Emannel habe
lat nicht an König Eduard geschrieben, infolgedessen sind
uch alle daran geknüpften Betrachtungen himfällig.

Preußischer Landtag
113. Sitzung.)
Berliu, 183. Januar.
Im Abgeordnetenhause wurde heute die Besprechung
ver Juterpellationen und Antrage betrffd. die
xinderung der Arbeitsltosigkeit fortgeseßt Bei
er Abstimmung wurde der Antrag Rahardt (tons.)
ꝛagenonemnen, der möglichst beschleunigte Vergebung der
aa Eiat vorgesehenen Arbeiten, insbesondere im Bauge⸗
werbe sordert. — Es folgte hierauf die Besprechung der
Interpellation Roeren (3.) betreffend die Verhinderung
der Schaustellung nachter Personen. Nach
der Begründung durch den Autragsteller erklärte der Mi
niller des Innern v. Moltke u. a., daß derartige Vor⸗
üellungen künftig unter die Gewerbeordnung gestellt wer⸗
»en sollen, womit die allgemeinen Polizeivorschriften in
kraft treten. Die Nackaufführungen feien vollftaͤndig aus⸗
eschlofsen. Daun wurde noch in die Besprechuna der
Interpellation eingetreten.

M

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7
Ichicksale des Lebens.
Eine Erzählung aus der Vrärie
Schlun statt Fortsetzung. y
Harty Chapman war es hawesen, der Ralf Dover in
er Prärie übersallen und beraubt hatte. Der Negerunge
stubbin bestätigte es.
Bertha schauderte bei dem Gedanken, daß sie so nahe
daran war, das Weib des Verbrechers zu werden, und
danlte Gott auf den Knieen für die wunderbare Fuͤgung.
*8* das Vnee stürmisch Xä3 — vor dem Früh⸗
ahr an eine Reise gen Often nicht zu denlen war, miote⸗
wr * 533* Dover in der Nãhe ee
* ü äuschen, das ein Speku gebaut hatte.
Auch Amos Niles zählie g* Familie und fand ein dehag⸗
iches Nestchen bei den Geschwiskkern Doner, die bald die
—5 Familie der Ansiedelung wurden. Sie galten
ür das erhöhle natürlich ihren Wert in den Au⸗
gen der Leute.
Der Frühling kam und wieder tafen, wie ver Jah—
xnn. die Geschwister Dover Vorbereitungen zur Abreise
Das Wetter war regnerisch, die Temperatut aber so
rücdend warm, daß der Schnar rasch schinolz und jedes
Bächlein zum Flusse anschwoll und der Fluß bei Neu Balimore
 zum wilden reißenden Strom ward. Inmer hö⸗
her stieg das Wasser und bedrohte die Ansiedelung.
Eimnes Tages kehrten die gen Raunen im düsterer
dtimmung p O, daß wir einen Verg hätten, um guf
n enr zu flüchten! ries Rals. als er sich an den
ee ette.
„Oder wenigsuna inige patentierie Schwimmblasen,“ er⸗
viederte Allen.
Steig, das Walser witlach so schnece“ ragte Beriha.
„Es wächst mit vasender Eile,“ inmaοgneie Ralj, aber
s3 isst nicht zu befürchten, daß es unler Heim wit
ortschwemmt.“
‚Wenn das whe im Bereich der Möoglichkeit
ijegt, wird es geschehen,“ seulzte Bertha. Du kennst unler
-zchicksal.“
Wubit Du an Prädestination, Bettha?“ rief Allen.
Das tun alle lachte Ralf, „und ihnen
zietet sich nun die schönste Gelegenheit unterzutauchen.“
„Scherze nicht über solche Dinge, Ralf,“ bat Bertha,
sag uns lieber, ob es nicht klüger wöre. das Haus zu
iorlassen?“
—8— aber sollten wir gehen? Warten wir bis mor⸗
ien. dann werden wir ja sehen, was zu tun ist.“
den ganzen Adend nömte der Regen; wie ein Gieß⸗

kaum die eigenen Worte verstehen konnte. Plötzlich öffnete
ich die Türe und die alte Vienerin meldete, daß das Was—
ser bereits fußhoch im Hofe stehe. Erschreckt eilten die
Männer hinaus und überzeugten sich rvon der Sachlage.
„Wir müssen schleunigst dasHausverlassen, rief Ralf.
Padt zusammen, was Ihr nicht hier zu lassen wagt, ich
chirre inzwischen die Pferde.“
Wasser, Wasser allüberall. Das trübe Glitzern und
Burgeln des entfesselten Elcmentes war grausig.
Nach wenigen Minuten stand der Wagen vor der Haus⸗
türe; zwei oder drei Koffer wurden aufgeladen, die Be—
wohner des bedrohten Hauses stiegen ein und die Pferde
ogen an.
* „Wir wollen in's Hotel, es steht ziemlich hoch,“ sagte
X
IIch sah den Wirt heute, wie er ein Boot an der
zintertüre seines Hauses befestigte, und lachte ihn aus,“
—
Sie sanden das Hotel noch über Wasser, aber voll von
Leuten, die sich aus ihren niedria stehenden Wobhnunmgen
eflüchtet hatten.
Doer Regen hörte nicht auf, und noch hevor des Morgen
maute, war das Boot im Hose flott. Man beriet, was zu
sun sei. Die Meisten waren der Ansicht, sich nach einem
wöher gelogenen Puntt zu begeben; nur der Wirt erklärte,
t werde bei dem Hause bleiben, so lange dteses selbs
zicht fortschwimme.
Gehen wir doch zu Tante Polly,“ rief Bertha, „ich
zabe ihr ohnedies einen Abschiedsbesuch versprochen.“
„Wer wad denn zwanzig englische Meilen weit bei sol⸗
hem Wetter reisen, ganz abgesehen davon, daß wir mit
dem Wagen ohnedies nicht durchkommen!“
Bartha aber ließ nicht ab, bis die Brüder sich endlich
u dem Wagen entschlossen. In Mäntel zehüllt, fuhren
ie ab, gefolgt von mehreren Wagen, die wenigstens die
vꝛäichsie Anhöhe zu erreichen strebten. Im Anfange guaq
UAllos gut, bald aber verlor einer der lezten Wagen, auf
zem fich Frauen und Kinder befanden, die Richtung und
seriet in tiefeta Wasser. Amos und Ralf eilten sofort zu
dilje. Nachdem die Menschenleben gerettet und die Pferde
on dem eingesunkenen Wagen losgeschnitten waren. schten
illas in Ordnung — wo aber war Amos?“
„Amos? Wo ist Amos?“ riesen die Brüder umd Bertha
exbebte in namenloser Angst.
Sie eilten in's Wasser zurück und fanden ihn bewußt—
los unter inem Rade des schweren Wagens. Als die bäu—
nenden Pferde losgeschnitten worden, hatten sie plößslich
»en Wagen zurückgesioßen, Amos war gestürzt und unter
das Rad gekomnien. Mecan brachte ihn glücklich hervor
ber es dauerte lange, bis Veben in den beinahe erjiarrt⸗

seine Augen und ihre Blicke und Hände begeqneten sich.
Amos flüsterte Bertha ein paar Worie zu und sie
nickte lächelnd. Ein leichter Wind zerteilte die Wolten und
ein Sonnenstrahl fiel wie grüßend auf das Haupt des viel⸗
geprüften Mädchens.
Tante Polly bewillkommte die Gäste herzlich und be⸗
stand darauf, dafß sie mindestens eine Wocht blieben. Bald
entdeckte ihr schaärfes Auge, wie die Verhältutfse gwischen
ihrer jungen Freundin und Amos Niles standen Sa
reute sich und beschloß daß die Trauung in ihrem Hautbe
tattftnden sollte.
„Ich bin Deine zweite Mutter,“ sprach sie zu Berthe,
un will Dich glücklich vermählt sehen, bevor Du bon nmiu
scheidest.“
— war über den Vorschlag entzückt — und so wars
der Hochzeitstag bestimmt
Unter Harry Chapmans — fand sich noch
der größte Teil des Geldes, das er Ralf geraubt. Es wurde
elbstverständlich dem rechtmäßigen Eigentümer zurückgegeden.
 Dieser aber bat die Familie Chapman, als Zeichen
der Erkenntlichkelt für alle seiner Schwester erwiesene Liebe
wenigstens den Ankaufspreis für das Blockhaus sich ersta
en zu lassen. Und als bald darauf drei schöne Grobletnre
anlangten, trug einer detrselben des kleinen Rudocks Mas
men. Auch NYankee-Paul ward nicht vergessen: die Gebruü⸗
der Dover schenkten ihm ihre Pferde — es gab weit àn
breit in der Prärie keine edleren Tiere.
Nach langem Regen kam herrliches Wetter. Die Was⸗
ser setzten sich, ohne namhaften Schaden zu tun, und die
die Ansiedelung am Fluß erstand wie verjüngt aus den
Fluten. Die Prärie kleidete sich in liebliches Grun, die
janze Natur prangte im Festtleide. Und der alte Geist⸗
iche, der zweimal schon gekommen war, Bertha Dover zu
rauen, erschien zum dritten Male und num erfolate kein⸗
Störung.
Bertha Dover und Amoes Niles wurden vermählt.
An einem schönen Sommermorgen befand sich eine
leine Gesellschaft auf dem Verdeck des Dampfers, der sich
iangsam in Bewegung setzte. Am Ufer standen die Freunde
der Scheidenden und winkten mit den Tüchern ein letztes
Lebewohl. Unter ihnen befand sich Yankee-Pauls träftige
Sestalt. Trotz aller Rührung kaute er ein mächtiges
Stück Tabakt, und als der Dampfer in die Stremung drehbte
und die Freunde einen letzten Grufßz herüherwinkten. rief
r begeistert:
„Jerusalem, ist sie nicht reitzend? Wer weiß, was ich
etan hätte, wäre ich um zehn Jahre zünger gewesen! Tich
»kßt ist's «m vesten, ich sehe nach manen Rierden“
— 6xnDo
            
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