Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

Toksales und Vermischtes.
Dudweiler, den 1. Mai 1909.
F Engesandt. Am Sonntag den 25. d. M hielt vder
ZSing- Zier und Vogelschutzverein eine außerordentliche Ver—
ammlung ab in welcher beschlossen wurde eine vom 28. -31.
Mai im Saale des Herrn Wirt Huber Scheideistraße statt⸗
indende Ausstellung in Aquarien und überseeizen Vögel
ibzuhalten. Es wurd en bereits eine ganze Anzabl von noch
unicht hier gesehenen Vögel sowie aus allen Erdteilen stam—
nenden Fische angemeldet und wird es sich lobhbnen bti dem
zeringen Einttitisgeld von 30 Piß. die Ausstellung zu be—⸗
uchen, da eire jere Perion zwei Goldsische gratis erbält.
52 ist dies die erste Aquarien-Ausstellung, die in hiesizer
Regend veranftaltet wurde.
g Unier dem Verdachte, in Völklingen durch Einbruch für
400 Mark Silbersachtn gestohlen zu habtey, verdaftete der
Sendarm Schieich von Forbach einen JItaliener, der seiner
Fg stnahumc lebbaften Widerstand entgegensetzte. Auf die Er—
‚zreifung des Diebes ist eine Beloh yng von 303 Malk ge—
ett gewesen. — Bei den Bobronzgen auf Kohle stieß man
im sog. Schinderhof bei Memersbronn in 600 Meter Tiete
uuf einen Föz von 1,10 Mir. Dicke und darunter stellte
nan noch eme zweite Kohlenichicht fest.
8 Die Sonutagsruge. Das gesamte gutachtliche Material
as über die Nugeftaltung der Bestimmungea über die Sonn—
agsrube von der zunändigen Behörde eingefordert worden
var, ist nunmehr gesihtet. Die kommissarischen Verhandlun—
en der Reichsbebörde wit der preußischen Regierung werden
»emnächst ausgenommen. Da eine große Anzahl von guut—
ichtlichen Aeußerungen sich füt eine Differenzietung der Be—
timmungen für die Großstädie, Provinz alstädte, lleinere
randftädte und des Land ausgesprochen hat, so wird ver—
nutlich eine neue Anzahl enisprechender unterschiedlicher Be—
dimmungen platzareifen.
8 Aus der Pfalz, 27. Apil. Ene niu« Zusammen;«
telluug der Burgen und Schlösser der Pfalz ergab außer
207 wirklichen Burg- und Schloßruinen 45 verschüttete Ru—
inen, 82 Klosterruinen, 7 Kapellenruinen und 5 Jagdischlösser—
uinen. Aussichtstürme befinden sich in der Plalz 16.
Beratungen über die Reichsinvalidenrenten haben von
Montag bis einschließlich Mitntwoch im Sitzungssagle dies
Saarbrücker Knapp'chaftsgebändes stattgejunden, wobei gleich—
eitig eine eingehende Nachprüfung einzelner Fälle von Renten—
„ewilligungen statrtfand. Un den Versammlungen haben
dommissare des Ministers für Handel und Gewerke, des
sReichskanzlers und des Medizinalministers teilgenommen.
xsVonden Saargruben. Wie dum Voistand des
fördetmaschinisten-Vereins füc das Saargebtet von dem
Oireltorium des Abgeordnetenhauses mitzeteilt wurde, ist die
PBet!tion des Fördermaschinisten-Vereins an das Haus der
Abgeordneten betreffs Verleihung der Bramt⸗r-Quoltät an
»ie Fördermaschinifsten der Staaisgruben nach Beschluß des
dauses der Koniglichen Staatsrezierung als Material über—
viesen worden. — Wie gerüchtweise verlautet, soslen mehrere
Beomte der fiskalischen Zeche Waldrop in Westsiolen, melche
inlängst ersoffen ist, ins Saarrevier versetzt werden.
8TDrier, 29. April. Die beabsichtigte Verlegung einer
Abteilung des Artillerte-Regiments nach Saarbrücken wurde
sugunsten von Saarlouis entschleden. Nach der jüngsten En—
cheidung des Fiskus wird in Saarlonis eine neue Kaserne
zebaut.
SBoch um, 29. April. Der Mord an dem Landwirt
Leick in Günnigfeld dei Watsenicheld hat nuunmehr seine
Sühne gefunden. Vor dem hiesizen Schwurgericht wurden
jzestern die Bergleute Jzugtius zu lebenslaͤn zlichem Zuch; haus,
Temssig zu 15 Jahren und Veorichewe'y zu 12 Jaähren
zuchthaus verurteilt. Tie drei weren am 14. Stzember
1904 in die Wohnung Leicks eingebrungen und baben ibn
nach heftigem Kanpfe etöter.
8Gelsenkirchen, 30. April. Das seltene Fest der
isernen Hochzeit beginnen hier am Montag bei voller geistiger
Feische und gutem körprerlicher Befieden dite Egeleute Fritz
kilhardt. Beide Edega ten sind über 92 Jahe alt und
runmehr 75 Jahre verheiratet. Der EPemaan war fast 20
uhre lang auf Zeche Koniolidatfion und wurde dann In—
Jalide

, LAachen, 50. April. (TSödlicher Unglücks—
falI.) Beim Spielen siel ein vierjahriges Kind in ci—
nem eingefriedigten Garten in der Elsaßsitraße so un—
zlücklich in eine Bierflasche, daß es an Verblintung starb.
(5) Duisburg, 30. April. De schwarzen Pok
den.) Im benachbarten Homberg erkrankten im Kranken
yause an schwarzen Poden eine Kranlenschwester, der An—
taltsgeistliche und ein Kuecht. vVetzterer ist bereits ge—
torben.
⸗) Essen, 30. April. Verschüttete Bergleu—
de.) Auf Zeche „Hugo“ wurden vier Bergleute verschüt—
⸗t: zwei von ihnen wurden gerötet.
⸗) Langendreer, 30. April. (Gerbrüht.) Die 5—
sührige Tochter der Familie K. in Weorne zog einen Top
vochende Milch vom Ofen, wobei sie so schwere Brand—
wunden erlitt, daß sie schon kurz nachher starb.
() Siegburg, 30. Auril. (Berhängnisvoller
TDrunk.) Boi einem Umzug sah ein mithelfender Aw
deiter eine Flasche stehen und gedachte einen Schluck zur
Stärkung zu nehmen. Die Flasche enthielt aber Karbol—
äure. Die Verbrennungen sind derart, daß der Mann
die Sprache verlorcn hat und sein Aufkommen sehr be—
zweiselt wird.
) Offen bach, 30. April. Mord und Selbst-—
mord.) Der Schußriann Zimmermann hat seine Frau
erschossen, die totlrank im Beltte lag. Darauf erschoß er
iich selbst.
6) Frankfurt, 30. April. GGalleneinsturz.)
Gegen 12 Uhr heute mittag stürzie infolge eines plötzlich
insetzenden schweren Sturmes auf dem Ausstellungsgelande
der Internationalen Luftschiffahrts-Ausstellung (Ila) die
ir Aufnahme des Parsevalballons erbaute große Halle
m sich selbst zusammen. Verleßt wurde niemand q
(c5) Frankfurt, 30. Apeu. (Udesserstecherei.) Um
10 Uhr heute vormittag gerieten in einer Wirtschaft in
ber Altstadt zwei Gäste in Streit, in deren Verlauf der
eine, ein Kellner, lein Messer zog und seinem Gegner,
inem 36jährigen Kaufmann, einen tiefen Stich in den
Unterleib versetzte. Der Gestochene brach sofort bewußt
los zusammen und wurde alsbald in das Heiliggeist-Ho—
pltal verbracht. Der Täter ist entflohen.
⸗Muünchen, 30 April. (Albert Langen 7.)
deute sriih 4 Uhr verstarb nach kurzem Kranksein der Ver—
eger des „Zimplizissimus“, Albert Langen, im 40. Le—
175313 *

VRAfiisfantte. Es wiro gegennrn, ein neues
Nezär u'tujchei geban, das den BRamen „Groß 3“ er—
ält. Das neue Luf.schiss vird 70 Wieter lang werden.
die öllerrcichtnungarische Arieg?verwaltang hat den
nanf cines Litattous nack; dem Systsenn Parseval 6
clasene In erster Linte wegen der Borzüalchkeit
15 N'—ostore

* Verbrannter Bauon. In Berlin riß sich der M
itär-Fesselballon, in dem sich ein Infanterie-Offizier be
and, los und flog in der Richtung nach Wilhelmsrut)
‚avon. Plöplich sez ug eine helle Flamme aus dem Bat
on, der sich rasch sente. Die Reste des Ballons kaniecy
n Reineckendorf nieder. Der Offizier wurde gerettet.
*GEroße Urnterschlagung,. Ter Buchhalter der eng—
isch botnischen Steinkohlen-Geseilschaft in Lanna, Wla—
nir Kutzer, wurde verhastet. da er 90 000 Kronen unter
chlagen hat.
* Feuersbrunst. Die blühende Ortschaft Mike (Un—
garn! dourde samt ihren berütmten Tabaälkfeldern ein Rcub
der Flamme
*Gerober Urand. In der Baunmwollfabrik Cards
Ditolrni unweit der Fadritsiadt Busio Arsizio, nahm en
nisgebeohener Braud so großen Umfang an, daß unge
idtet der Läschbemühungen Wiaichsnen und Warenvorräte
inn Werte von einer Billion Lire verbrannten.
*KRie zisarze Hans“. Die Schwarze Hand naßm
rieder ire alten Auésschreitungen aus. Iu Odessa brachk
nan in die Redaltivnscgureaus zweier Blätter ein und
nißrnndelte die Mitglieder, die Eigentümer und deren
zrauen mir Guammimuappern und Stöcken. Die Poltz
rar nitht aufundbar.
*Sceanerstürne in Amerika. Die Mitte, der Osien
iud der Sudwesten der Vereinigten Staacen wurden vor
eftigen Schneesrurmen heimgesuch
*Secitige Stürme suchten den Westen und Südwesten
ordanerisas heim und zerstörten zahlreiche Gebände. 3
Alcago wurden sechs, in Memphis sieben Persenen é6
ötet und vrele verkeht. Der Schaden an den Besitztummn
i bedeutend. Hornlale Geissisippij und Cocke (Tennessee!
zurden völlig zerüört

— — —
Humoristische Ecrke.
*Stimmei. „Was, der Baron, der das ganze Geld
einer verstorbenen Frau durchgeputzt hat, heitatet wie
der?“ — „Ja, — auf vielseitiges Verlangen noch einmal“
*In unserer Zeit. Millionär (der im Wald.
»on einem Räuber angefallen wird): „Na, mein Licber,
ch sinde das ein wenig plötzlich.“ — Strolch: „Wissen S'
h bin, nämlich kein Freund von langen Erpressungẽ
riefen.“
*Die Hyperemanzipiertze. „Mian spricht mit
on einer Junggesfellen-, nicht auch von einer Jungfern
teuer... also eine neue Zurücksetzuna des weiblichen
gJeschlechts!“
*Esnsacher Ausweg. Arzt: „Was, Sie trin—
en Bier zum Essen — das ist ja gesundtzettsschädlich.“ —
batient: „So?! . . . Da nimm mal das Essen weg, Frau!“
*]Gindermund. „Was möchtest Du denn ng:
verden, Pepi?“ — „Dachdecker! Sie sehen die Lustchssse
im besten.“
*Verliebt. Herr: „Riechen Sie auch Veilchen so
gern, Fräulein?“ — Fräulein (dessen Bräutigamn in ci—
iem Käsegeschäft ist)?: „Ach ja; Veilchen und Käsel“
* Glaublich. „Mir können die Zehnmarkscheine in ih
er unkünstlerischen Ausführung nicht gefallen.“ — Studis
us: „Ja, mir gefallen die Hundertmarkschetne auch besser.“
*Phlegmatisch. „Heda, Diensimann, kann ich
in dies Hoter hier mit Frau und Kindern gehen?“ — „O
zewiß.“ — ‚Wir gehören aber zu der besseren Gesestschaft
— MAch, das merkt ja niemand
Jenene Nactbtichren uang Celeramne
Pebeschen Bureau Herold.
*BRe slin, 30. Avyril. Zu dem freudigen Ereignis ir
Zaag schreibit die „Nordd. Allgem 89.“: Unser daderla
ind körigliches Hauz, mit dem Ha ise Ocanien seit Jad
junderkten vervandt, und die deuische Nation benüßeann
»er Geburt der Thronerbin die verbeißungs-zolle Aussich
ruf das gedeihliche Weiterblühen des Hausis Otanier. D
öniglichen jungen Mutter und dem Peinzgemahl der Niederande
 wird des Weiteren stiters der deutschen Regierung
Blück⸗ uad Segenswünsche dargebracht.
* Vom Schwarzwald, 23. April. Auf den Höhen be
Todinauberg ist bis quf 1100 Meter berab wieder Schnt
zefallen.
* Bits'au, 30. Abril. Der Termin im Piozeß der
Bahnwrärtersfrau Meyec gegen die Erben der Gäfin Kwil cko
vegen Herausgobe des jungen Grafen findet Ende Mai stat
* München, 30. April. Der Magistrat der Stad Müin
hen hat zeute, wie die Münchenecr Neuesten Nachrichten ve—
ieh nen, cinstimmig beschlossen, dem Grafen Zeppeliag des
ẽhrenbürgerrecht der Stadt München zu verleihen.
*Haag, 30. April. Die neugeborene Prinzessin wird
Lilhelmire Eina Henriette heißen. Außerdem wird si
soch weitere 14 Namen tragen. Die Gesundheit des Kind s
—DDV
indung verlief ror nal ohne Komplikationen. Prinz Heir⸗
cich teilze das freudige Er ignis pecsönlich dem Dienstversor al
ves Schlosses mit.
Rotterdam, 30. April. Zur Erinnerung an den gro
jen Taß für die Oranien⸗Dynastie und das holländisch
Zolk werden im ganzen Lande Bäume gepflanzt. Auch in
en Kolonien sind große Fefilichkeiten geplant. In allen
Aitillecie-Kuüfernen und von den Kriezsschiffen in Holland
ind den Kolonien wurden nach Empfang der Freudenkunde
Zalutschüsse abgeftuert.
* London, 30. Aprii. Bus Newyork w'ird telegtraphiri.
vaß das ganze Land von den großen Seen bis zum Ozeor
von einem furchtbaren Sturme heimgesucht wird. Bald fäll
Schnee in dichten Flocken und bedeickte das Land mehrer
Zoll, dann plötzlich prasselt unter Blitz und Don er Reger
sa schweren Teopfeu herab und dann wieder hagelt les. J
Bitisburg lag der Schnee gestern 11 Zoll hoch.
* München, 1. Mai. Das Befinden des Erzbischof.
»on Stein hat sich gebessert. Das Bewußtsein ist wieder
urückgekehrt
* Wien, 1. Mai. Kaiser Franz Josef begibt sich an
1. Mai nach Budapest um dort sechs Tage wegen de
Noalitionskrise zu verbleiben.
*Rom, 1. Mai. Nach einer Meldung der Agenzie
Stefani aus Korfu, wird am 12. Mai in den Gewässern
bon Brindisi eine Begegnung des deutschen Kaisers und
der Natserin mit dem König und der Königin von Ita
lien stattfinden.
* London, 1. Mai. Einer Meldung des „Daily Tele
zraph“ zufolge haben die Muley Hasid feindlichen Stäm
nenFez eingeschlossen und bercits die Zusuhr nach de
dauptstadt abgeschnitten. Die kürzlich nach Fez zurück
Ehrten englischen und spanischen Gesandischaften sol?c:
24i det sein.
* Tabris, 1. Mai Vormittags um 9 Uhr ist die Vor
hut der russischen Truppen in Stärte von 110 Rosaken
ind Infanteristen, von ciner großen Vollsmenge und
yon der europärschen Kolonie sreudig begrüßt, mit Ge—
ag Tabris eiagerurntt. Tie Revorntionäre riefen feind—
BAe zoilchenfalle nicht hervor

Paris. 1. Wai. Nach Meldungen aus vielen Provinzen
Aen ant 1. VBial keine besondtren Untuhen zu befürchten
sein. Die Polizei hat Anordnung erdalten, durch taktvollee
3trückhalten aBe Zwischenfälle zu vermeiden
— EEEÆAÆffßAIEEE —Z— c—,,s,, ——— —„ZWW—eo—O—
Die Zuung muß spätestens 3 Uhr im Besitze der
Abonnenten sen. Uepunktliches Eintreffen wolle man de—
Expedition mitleilen

—ü —
Briefkasten.
Schreiber: mehrere Bewohner der Scheidterstraße. Win
haben schon so oft eitläct, deß anonyme Einsendungen kein—
Aufnahme finden kööen. Wer seine Meinung öffentlich
zum Rusdiuck bringen will, muß der Red-klion aegenüber
wvwenlasten seinen Nomen hergeben

Aoy

heim 430— ;
oim b48—n

8

verlange man ansdrtelläen echte
AGGI- Vurne u. nelte darru
Le o aus der grossen GOriginal
MI-FIa-che naehgefüllt wird,
da in dieser gesetzlieh nor ehte
MLAGGI-urre feilgehalten wer
ein darf

Evangelischer Gottesdienst
Sonntag, den 2. Mai 1909.
Kollekte für die Berliner Stadtmission
Dudweiler.
9,15 Uhr: Beichte
10 Uhr: hl. Abeudmahl Pfr. Schmidt
Herrer sohr.
9.30 Uhr
10.30 Uhr Christenlehre.

J,
8334 — 3349
zwaͤngznersfeigtrung.
Im Wage der Zwrangs veläreckung soll das in der Ge—
neinde Dudweilet belegen, im Grundbuche bon Dudweilen
Zlait 2689 zur Zeit der Eintraßung des Verstigerung! ver—
nerkes auf ben Namen der Ezeleute Jakob Chrusstian Schmidt
)aimmerführer und Maria geb. Streit zu Jagersfreude einge—
regene Grundstück
klur 25. Parzelle Nr. 796027 Geb.Rolle
2021, St. Johannerstraße 5 3
Wohnhaus mit Bausgarten, groß
3,07 Ar mit 360 Nutzunasswert, j
Anbau frei,
— 2
am 24. Juni 1909
— 8* J
vormittags 0 Uhr
urch das unterzeichnete Gecht in der Wirtlchaft von Lud—
vigz Bruckner za Jäersitrunte Tudwetler verstetgert werden
Saarbrüscken den 23 Aprꝛil 1909.
Könialieches Amtsgericht 11.

Todes⸗Amzerlge.

Es ist bestimmt in Gottes Rat
Daß man vom Liebsten was man hot
Muß scheiden

In Gottes unerforschlichem Ratschlusse hat es gefallen
unser herziges Töchterchen

Paula
im zarten Alter von 8 Monaten und 8 Tage. gestern
abend 6 Uhr in die Schar seiner Engel aufzunkhmen
Um stilles Beileid bitten
Friedrich Reichert u. Frau
Uath. geb. Weishae

4

Die Beerdigung findet Montag morgen 7.30 Uhr vom
Sterbehause. Berastraße 27 aus statt

Wahenbrüler Vtrein
Dudweiller.

Am Sonntag den 2. Mai, nachm. 4 Uhr findet im Ver
inslokal (Gasthaus zur Post, eine
Generalversammlung
tatt. Die Tagesordnung wird in der Versammlung bekann.
emacht. Es' wird aebeten, recht zahlreich zu erscheinen.
Der Vorstand.
NB. Der Vorftand hat eine halbe Stunde früher
»rscheinen.
Sonntag morgen 6 Uhr
Ueben der Spielleute
zuf den Kitten.
T CT ö—— —— —
I⸗ — 2306
eer Burentenhouf

empfiehlt

—8 * 3 F—
Franz Loris Wwuer
—H
            
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