Full text : Dudweiler Zeitung

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Samstag, Seæias 24. April 1ο α. genunge lisie 3203
5 — — ν J

25. Jahrgang.
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D.

J
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Allgemeiner Anzeiger für den Bürgermeistere
DZudweiler.

Beilagen: „Besserristische Wochensthrifte“ und
„Lustige Rlätter“.

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Die „Dudweiler Zeirung“ erscheint täglich mit Ausnahme der Somm tedaktion, Druck und Verlag von J. Unterkeller
und Feiertage in Dudweiler.
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ieüden Siteunertustenn. i alles ganz richtig urne
i zentzutege micht jumer ein Vergnügen, den Unter—
hner au spielen. Tie meisten sind froh, wenn sie mi—
er Buühe und Plage sich eine anständige Existenz sicherr
Anen und die BRillionengewinne sind recht dünn gesuüi
eileictt dünner, als die absoluten Fehlichäge. Aber di
uügeaben set Löhne und für soziale Versicherungszwerk
ud, das sollte nie vergessen werden, die produkttvften vor
en. Das Geld, das in die breiten Massen kemmt, geh
t versoren. Im Gegenteil: es ist beständig im 674
d veckriecht sich nicht, wie das Geld des reichen Geiß
Acs, im Schrank. Je breitere Volksschichten satt und
ut zu leben haben, desto kräftiger ist der Markt für ail—
rrdukte
Richtig betrachtet, ist das ganze soziale Versicherungs—
»esen in seinen Folgen nichts als ein noch unbollkoin—
irner Versuch einer gerechteren und vernünftigeren Gü—
ervertielrung. Dieser Prozeß kommt indirekt niemand
rehr zu aut. als den produzierenden Schichten
Die Bernunft bricit durc;.
Mit der in den letzten Wochen die Gemüter in Eng—
und so sehr erregenden Flottenfrage beschäst'gt ich die
un London erscheinende „Contemporary Review“ in ei—
em „Ein offener Bricf des deutschen Michel an John
zull“ überschriebenen Aufsatz, der wegen seiner nmuüͤpar—
ischen, sachlichen und ruhigen Vetrachtung der Ver—
Atnisse weitere Beochtung verdien
Aunächsi wird fesigestellt, daß, wenn alte Freunde
niteinander in Streit geraten, dies gewöhnlich seinen
zrund in bedauerlichen Mißverständnissen habe, eine of—
ene Aussprache am ehesien aber gecignet sei, die Lujf
»icder zu klären. Niemand in Deulschland hege gegen
cnaland nationale Abneigung oder Rassenhaß. Im Ge—
enterl, man bewundere Englanrd in hohem Maße und
zinsche mit ihm gut Freund zu sein.
Des weiteren wird die Notwendigkeit einer Flotte
ür Deutclaud begründet und dabei ausgeführt, daß,
venn VDeuischland übertzaupt eine Flotte nötig habe, es
ne starte besiren müsse, denn eine schwache Flotte wäre
ichts anderes als eine Geisel in der Hand eines mäch—
gen Gegnerss. Tie deutische Flotte sei zum Schutze un—
eres weltumspannenden Handels, zum Schutze unserer
delsvnien und unserer bedeutenden Handelsmarine ge⸗
chaffen, nicht aber zu einem Angriff gegen England. Sie
ei geschafsen, damit nicht eines Tages die Schwäche un—
erer Flotte England ernutigen könne, unsere Schisffe zu
erstören und unseren Handel vom Welimeer wegzufe—
en. Sie sei deshalb also nichts weiter als eine Forde
ung der Selbsterhaltung
Energisch wird dann der Vorwurf zurückgewiesen, daf
3 „ein Alt moralischen Verrates“ sei, daß Deutschlant
mter Ausnuzung der Koniunktur und weren der herr
chenden Arheitslosigkeit bereits im Herbst 1908 hinsicht
ich der fuͤr 1909 bestimmten Schisse einen Vorbertraäͤg
zeschlossen habe. Es habe hierbei keinerlei Absicht einer
Beichleunigung des Baues dieser Schiffe vorgelegen, noch
zabe man in Deuischland daran gedacht, vier weitert
zchifse in diesem Jahre auf Siapel zu legen.
Von „moralischem“ oder irgend einem anderen „Ver
at“ zu sprechen, sei daher, um das Kind mit rechtem
statnen zu nennen, „heilloser Unsinn“. Deutschland habe
och keinen Vertrag mit England hinsichtlich seines Schiff
aues geschlossen. Es habe doch auch nie im entfernteften
daran gedacht, sich in Eng“ands Freiheit des Handelns
n Bezug auf, den Bau von Dreadnoughts einzumischen,
bensowenig könne es sich aber auch eine Einmischung in
ein Recht, Kriegsschisse wo und wann es ihm imme'
*t1ebe 4z3u bauen, gepuen läassen.

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Bum Schlusse wird dann nochmal darauf hingewie—
sen, daß es Enland war, das mit dem Vausder Deuad
nahrs begennen hat, daß es Teusschlaund nicht ein⸗
le, eunas gegen die caglische Ueberlegenheit zur See
inzuwenden. fWas es aber nicht dulden könne, sei ein so
irnßzes Uebergewicht, daß unser Uebersechandel, unsere
rolonien und unsere Flotte auf Gnade oder Ungnad-—
unter englifctze Winltur gestelst würder

Der Schuetz der Eitunchen
zor einigen Wochen sind die Entwüärfe herausge—
oemmen, die eine Neugestaltung des sozialen Versicher—
ingswesens bezwecken. Es ist ein Riesenwert mit Tau—
enden von Paragraphen. Seine Einzelheiten können mir
on Fachleuten beurteilt und vbesprochen werden. Wir
nürdigen es als einen Foritschritt auf dem Weg zu dem
ernen Ziel, wo der Staat jedem Einzelnen seiner Bur—
er ein Mindestmaß von Lebensbedürfnissen sichersteltt.
Wenn jetzt außer sür die Kranlen, die Invaliden, die
zreise und die Verunglückten auch für die Witwen und
Laisen ein Recht auf Unterstützung geschafsfen wird, so
reift das bereits über auf das Gebiet einer GExristen;⸗
ersicherung, die wir vom Standrunkt des Volkswohls
us im Auge haben.
die nächsten Stusen dieser Entwickelung müssen die
Rutlerschafts- und die Arbeitslosenversicherung sein. Die
ine ist so wichtig, und so nötig wie die andere. Die
autterschastsversicherung gibt den Frauen der minder—
emittelten Stände die Möglichkeit, in der Zeit vor, wäh-—
end und nach der Geburt der Psflege ihrer Gesundheit
nd ihres Kindes zu leben. Die Summe von Unglück
id Elend, die aus ungünstigen Verhältnissen bei der
eburt für ganze Generationen entsteht, kann dadurch
esentlich vermindert werden. Einen Anfang auf die—
em Gebiet bedeuten die Hauspflegevereine, die in erster
tinie der unermüdlichen sozialen Arbeit des Franffurter
tadtrats De. Flesch zu verdanken sind. Die Arbeits—
senversicherung, die jetzt noch entweder gar nicht oder
ichst ungenögend auf dem Weg der Selbsthilse besteht,
ebenfails eine Aufgabe der Allgemeinheit, wenn auch
e Schwierigieit besteht, daß in einzeinen Fätlen die
zrenze zwischen ÄArbeitslosigleit und Arbeitsumviiligleit
hwer zu ziehen ist. Aber durch die Verbindung mit ei—
ent stiraff zentralisterten Arbceitsnachweis körnte jeden
dißbrauch begegnet werden. Nur muß eben das Prob—
m sest augefsaßt werden und mit weiterem Blick, als
an vielfsach noch bei Behbörden und mauchen Varteler
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uaufmäunische Lehrkouferenz.
Bie aus allen Teilen des Teutichen dieiches sicar
cruchte, von Verband der Handlungsgeditsen einerufent
qusmannische Lehrkonferenz hat in Veipzig begonnen
dertreter habenznu. a, eutsandt das tönigliche Ministerinm
ür Handel und Gewerbe in Berlin, die koniglich süchsi⸗
he Regierung, der Teutsche Handelstag, der Rat' der
tadt Leiptig, zahirciche Handelskanmmen und andere
ornoratonen., Ter Verbandsvorsißende Georg Hiller
rhinete die Konferenz mit einer Begrüßungsansprache.
Er drückte die Hossnung aus, daß die Konferenz für die
Aniuge FInvbsung vdes deutschen Handels von Nutzen
ein und dazu beittagen werde, daß der Begriff „Hand—
nasgeniitte“ als Wiilarbeiter nicht leerer Sunil blebon
noge. Geyeimer Oberregierungsrat eumann be—
ructe die Verammlung im Naumen des preußischen Hau—⸗
delsmintsters, Geheimer Kommerzienrat Steckner im
Lannen des Deutschen Handelstages, Regierungs? rat
chem ö ger im Ranien der sächsischen Regiexung. Die
gruüͤtzung?ansprachen wurden mit lebhaftem Beisall auf
enouunen. Daͤnn reserierte Felix Marquart, Vor
andznitglied des Verbandes Deutscher Handlungsgehil
sen, über den heutigen Stand der praktischen Lehre umn
vie Borbildurnog der Lehrling

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Ein iuteressanter Vortrag.
Ueber die politische VLage in Oesterreéich sprach
nAlünchen in einer vom Zentrumsverein ein
runjenen Versanmmslung der österreichiiche Reichsratsabge
rdnete Dr. Rich. Mayr, Unersitätsprofessfor in Inns
ruck Der großte Teir seiner Ausführungen galt ver
etztet KRriegsgefahr. Unter dem stürmischen Vei—
all der Zuhörer sprach Redner dem Deutschen Reich Tank
ind Anerkennung dafür aus, daß es Oesterreich auf alle
xventuctitäten hin so wirksam die Bundestreue gewahrt
abe, so daß die viel angefeindete Habssburger Monarcht
nit allen Ehren aus der Afsäre hervorgehen lonnte.
Scharf ging Redner mit dem britischen Inselreiche ins
Bericht. Er charakterisierte die Halung Englands als ei—
ien neuen Versuch, das Deutsche Reich zu isolieren, und
iihrte als Beweis dasür an, daß König Eduard dem
daiser Franz Josef bei ihrer letzten Zusammenlunft in
Jichl volle Unterstützung in der österreichischen Orient—
»olitit zugesagt habe, wenn Oesterreich sein Bündnis mir
em Deutschen Reiche löse. Kaiser Franz Joseph habe
dieses Ansinnen zurückgewiesen, und das Deutsche Reich
zabe Treue mit Treue vergolten. Abg. Dr. Mayr be—
onte dann noch, daß aus den letzten Ereignissen als
zärhst beachtenswerte Lehre die Verstärkung der marii—
nen Streitkräf!e Oesterreichs sich ergibt, die auch im In—
hlick auf die Bündnisfähigkeit mit dem Deulschen Roche
geboten sei. Die Versammlung gestaltete sich zu einer
machwolssen Kundgebung für das deurich-österreichische
31“98618

enn alle diese soziaslen Fragen darf man gar nich
Ringe auffassen, die „nur“ im Interesse der Arbei
‚enacht werden, die ja doch „nie zufrieden sind“. Es
delt sich vielmehr um Rulturaufgaben, die für die
inze Nation von der höchsten Bedeumng sind. Ein
tagt, der zuließe, daß eine immer breitere Schicht des
olfes im eigentlichen Sinn des Wortes ins Prolcta—
at herabsinlt und zu einer hilss- und haltlosen Masse
ird, die körperlich und geistig verarmt, der würde ebenfe
ndernünstig handeln, wie etwa ein Bergwerksbesitzer
er seinen Vetrieb so einrichtet, daß er für fünf oder
ehn Jahre große Erträge liefert und dann „versäufit“.
ine Politik der rücksichtslosen Ausbeutung, ein „Kaub—
au“, rächt sich in allen Fällen, nirgends aber mehr alẽ
m Menschenntaterial. Wenn die Gejellschaft nicht da
ir sorgt, daß die breiten Massen gesunde menschenwür
ige Existenzbedinaungen baben. gräbt sie ihr eigenes
rai.
Ja, aber woher soll denn das viele Geld für alll
e Versicherungen kommen, so fragen die Arbeitgeber.
chon jetzt geht es namentlich dem Kleinhandwerk sehn
slecht genug und die Großindustrie rechnet scharf mit de
onturren des Auslandes Daza kammoeon d'o immoe

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Irma.

„Es ist sehr freundiich von Ihnen, fur mich in solche
Weise zu sorgen,“ sagte Hastings, der im diesem Augen
lice nichts weniger als Dankbarkeit empfand. „Aber wi
Fie wissen, müssen sich selche Dinge pon ielbit machen un
veshalb —“
— „Unterbrich mich nicht!“ erwiderte Mr. Darracote.
Was Du tust oder nicht tust, wenn ich einmal nicht mehr
n, kann ich nicht ändern; aber ich mußte es Dir sagen,
as ich mit Dir im Sinne hatte. Wenn dieses Mädchen
erher kommt, hängt es ja von Dir ab, ob Du sie heira—
à Wwillst odet nicht. Was ich Dir hinterlassen habe, —
nn selbstverständlich habe ich bis zu einem gewissen Gra⸗
auch für Deine Zukunft gesorgt — ist mil keiner Be—
ingung verknüpft. Ich werde Dich reich genug machen,
iß Du mit vollständiger Unabhängigkeit Dich jeder Frau
ihern kannst, ob diese reich ist oder nicht. Danke mir
cht dafür, sondern bedenke, daß ich hinwieder von Dir
lange, wenn es Dir möglich ist, dieses Mädchen zu hei⸗
D Versprich mir. daßk Du Dir diese Sache überlegen
sn“
„Ich verspreche es selbstverftändlich,“ sagte Hastings und
de mich all Ihrer Wünsche stets gern erinnern.“
Ich habe meinem Vetter meine Wünsche auch mitge⸗
in; mehr kann ich nicht tun. Es ist mir ein freudiger
edanke, daß alles, was ich habe, doch noch in Deinen Be—
3übergehen wird! Es ist — kein anderer Erbe dal“
Wuas war es, das ploͤtzlich in Hasuings Seele die Er—
erung an den alten Sekretär in der Bibliothet wach
„an seine Bitten, seine Erregung, seine Worte: Wenn
ihn nicht schnell sehe, wird eine unverzeihliche Ungerech—
keit begangen! War diese Ungerechtigkeit schon geschehen?
ad wann? Er zögerte einen Augenblick; sollte er es wa—
Rm sierbenden Manne diese Aufregung zu bereiten?
ooch, konnte er die Verantwortung zu schweigen auf
ind sein Sart dem alten Manne, der sc un
r rerchon? Wieder Wor

ꝓ„et. Darraote,“ sagte er, „unten ist ein Mann — Pe—
ter Wilkens ist sein Name — der sehr begierig scheint, Sie
u sprechen, so begierig, daß ich ihm versprach, Ih—
geime Anwesenheit mitauteilen. Wollen Sie hn
ehen?“
„Peter Wilkens!“ entgegnete Mr. Darracote, die Stirn
unzelnd. „Ich weiß, weshalb er kommt,“ sagte er. „Aber
bie kann er es wagen —? Sage ihm, daß ich ihn nicht
ehen will!“
Hastings berührte die Schelle neben dem Bette und
Jasper erschien.
„Gehen Sie hinunter in die Bibliothet und sagen Ste
zemjenigen, den Sie dort finden, daß Mr. Darracote ihn
iicht sehen will. Geben Sie ihm auch zu verstehen, daß
ies endgültig sei.“
„Und sehen Sie zu, daß er das Haus verläßt,“ fügte
ein Herr scharf hinzu.
„Ja, Herr,“ entgegnete Jasper, von einem zum andern
chauend, und er verschwand geräuschlos.
„Wilkens!“ wiederholte dann der Sterbende wie zu sich
elbst, während seine Hände nervös zuckten. „Wie oft habe
ch ihm schon verboten, von der Sache zu sprechen! Und
lun wagt er es, hierher zu kommen, in mein Hausl! Viel—⸗
eicht denkt er, weil ich auf dem Todesbette liege, sei ich
eistesschwach. Und doch — doch — es könnte sein, daß
r etwas Neues erfahren hat. Gerard, ich denke, daß ich
hn doch für einen Augenblick sehen muß — nur für einen
lugenblick!“
„Ich fürchte, daß er Sie zu sehr aufregen wird, Mr.
darracote,“ sagte Hastings unschlüssig. „Es wird befsser
ein, wenn Sie warten, bis der Arzt kommt —“
„Der Arzt!“ Mr. Darracote richtete sich in seinen Kis—
en in die Höhe mit einer Kraft, die Aufregaung der Schwö—
he verleiht. „Glaubst Du, daß ich den Dokter um Erlaub—
nis fragen werde, was ich tun sell oder nicht, besonders,
eitdem er mein Todesurteil gesprochen hat?!“ schrie er
Geh' hinunter und bringe den alten Mann herauf. Ein
Klick in sein Gesicht wird mir sagen, ob es dieselbe Ge—
—o ader otne andere ist mre

„Vcein lieber Ver. Darracote, lassen Ste mich —“
Eine magere Hand streckte sich emper, ein knochiger
Finger deutete auf die Tür; und mit einer Stimme, die
nur die kannten, die es gewagt hatten, ihm ungehorsaw
1 sein. wiederholte er: Geßese—

Hastings gehorchte dem gebieterischen Befehle. Als er
herunterkam, fand er Jasper gerade damit beschäftigt, Pe—
ter Wilkens hinauszusühren. Der alte Sekretär leistete
teinen Widerstand; er mochte die Nutzlosigkeit desselben ein—
gesehen haben. Sein graues Haupt tief geneigt, den Hut
n der Hand, schickte er sich an, das Haus zu verlassen.
—chon hatte seine hagere Figur die Schwelle über'chritten
8 Hastings hastig rief:
„Mr Wilkens!“
Er wandte sich um und ein Hoffnungsschimmer flog
iber sein Gesicht, als er sah, wer ihn gerufen hatte.
„Mr. Datracote hat sich anders besonnen,“ sagte er.
„Er will Sie für einige Augenblicke sprechen. Ste sollen
zleich zu ihm heraufkommen. Aber bedenken Sie wohl, daß
Sie ihn nicht aufregen dürfen. Was Sie ihm zu sagen
haben, muß kurz und ruhia gesaat werden Nergessen Sie
das nicht!“
Ich werde es nicht vergessen,“ erwiderte der alte Mann
tirig. „Ich dante Ihnen, Mr. Hastings, ich dande Ihnen
ausendmal. Gott wird es Ihnen lohnen!“
„Mir schulden Sie keinen Dank!“ wehrte Hastings ab.
Anfangs weigerte sich Mr. Darracote, Sie zu sehen; plötz—
ich änderte er seinen Sinn und befahl, Sie zu holen.
Jasper, führen Sie Mi, Wilkens hinauf.“
„In Mr Darracote's Zimmer?“ fragte Jasper, kaum
einen Ohren trauend, in denen noch die letzten harten
Vorte seines Herrn nachtklangen.
„Ja!“ entgegnete Hastings und schaute dann sinnend
den beiden sich entfernenden Gestalten nach. Was konnte
»en Kranken wohl bewegen haben, den alten Sekretär doch
ioch zu empfangen? Sich alsdann umwendend, sah er sich
Uré Trehernie geoenühbert
            
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