Aummer 95. Tel.co, 258, 268 126).
FEreitag, den 23. April 1949. Zenungs liste tor
253. Jahrgaung.
J
—2
Algemeiner Anzeiger für den Bürgermeistereibez
QDudweiser.
* v
Mit Veilagen: „Vessetristische Wochenschrift“ und
—ustige RBlätfer“
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monatlich 70 Pfig. frei ins Hous gebracht; bei der Pri—
bestellt N. 2,23 vierteljährlich.
Die „Dudweiler Zeitung“ erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn⸗
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Redaktion, Druck und Verlag von J. Unterkeller
in Dudweiler.
· D
Das plauderlufstige Rustvärtine Autt.
Die Sympathien für die Veremigten Staazen, die
rüher bei Handel und Industrie in Teutschland' vor,
jerrschten, sind, soweit es sich um dieenigen Kreise ham
»elt, die ant Erport nach Nordamerilta inleressiert sind,
ehr viel geringer geworden, seitdein das Schußtzzollsystem
euseits des Atantischen Ozcans zu ungeheurer Blüte
zediehen ist. Daß sie bisher noch nicht auf dem Nullpuntt
ingekommen sind oder sich gar in ihr Gegenteilve—
ehrt haben, ist nur aus der Hoffnung zu erklären,
— DDDD
in dem Ein uhrhandel gunstigerer Wind sich erheben
verde. Wie tkrügerisch diese Hosfnung gewesen ist, hai
die „Tarifreform“ ergeben, mit der sich augenblicklich der
amerikanische Senat beschöfüigt. Und den letten Recg
on Sympaihie wird den Veremnigten Staaten das
Spionagesystem rauben, das sie seit Jahren in den eu—
opäischen Industrieländern zu dem Zwechke unterhalten,
Anter die Geschüflsgeheimnisse der einzelnen Industrie.
—V
eutsche Regierung gegenüber den Versuchen der Ameri—
aner. nähere Mitteilunzsen über die Produktionstkosten
»on Waren, die haupisächlich nach Nordamerika ausge
ührt werden — darauf legen sie in erster Linie Gewich
— zu erhalten, genügende Widerstandslraft bewiesen, wie
je jüngsten Enthüllungen haben erkennen lassen.
Die „Disch. Erxp.-Reve“ hat sich das Verdienst er
vorben, die Oeffentlichkeit darauf hinzuweisen, daß das
ßersiner Auswärtige Amt den Anierikanern alle ge
vünschten Informationen über Löhne und andere Pro
ukrionslosten bereitwilligst erteilt hat, obwohl die deut—
che Industrie das dringende Interesse hat, ihre Konkur—
enten auf dem Weltmarkte möglichst im Unklaren zu
assen. Die „American Association os Commerce and
Lrade“ in Berlin hat diese schier unglaubliche Tatsache
ürzlich ausgeplaudert. Nach ihren Mitteilungen im vor—
ehten halbmonatlichen Bulletin hat das amerikanische
Ztaatsdecpartement — wohl, nachdem seine Bemühungen
urch verschiedene nach Curopa entsandte Sachverständ'ge
en Schleier des Geheimnisses zu lüften, vergeblich ge
vefen waren — sich einsfach an das deutsche Nuswärtige
mt mit dem Ersuchen um Insormation über die Pr
uktlonskosten aller für den amerikanischen Trust in Vo
rocht kommenden Waren gewandt. Und dem Wunsch
st denn auch durch Lieferung eines umfangareichen Daofn
nents entsprochen worden!
Das Entgegenkommen der deutschen Regterung in
diesem Punkte wird nun in der „Nordd. Allg. Ztg“
durch höchst lendenlahme Auslassungen zu entich ildigen ge—
sucht Danach isi das von den Handelsklammern einge—
rrderte Material dem amerikanischen — dann
iber noch durch den deutschen Botschafter in Washington
»em dorligen Staatsdenartement unmittelbar überreicht
orden!
Wenn die deutsche Industrie Nenutnis von der Ab—
cht der Regierung, in so weitgehendenn Maße einem
remden Lande, und noch dazu gerade den Vereinigten
ztaaten, Einblick in ihre Produkuonsverhältnisse zu ge—
vähren, erhalten hätte, würde sie sicher nicht versäumt
jaben, auf die große Gefahr die mit einer solchen Maß—
iahme verbunden war, ausmerksam zu machen. Glaubte
as Auswärtige Amt wirklich, daß seine Informationen
en Erfolg einer Herabsetzung von Zollsfätzen bei sol—
jen Waren gehabt haben, deren Produtktionskosten sich
öher steltlen als nach den Angaben der amerikanischen
ind ußriellen? Harmlosigleit ist eine Eigenschasft, deren
jetätgung in handelspolitischen Fragen besonders unan—
ebracht ist. Hoffentlich tritt in Zukunft an ihre Stelle,
amentlich den Vereiniaten Stacten gegenüber, eine arö
ere Vor sicht
ü—
Matnisterberantortichtfeft.
—— ——
*VerSentorentonbent des Reihetasee bve—
bloß, zur meglichst raschen Erledigung der Finaugrte
forrna die Dienstaäge und Donnerstage jeder Boche dih
ingssrei zu lassen, damit die Finanzkammi sien au die—
sen Tagen in voller Stärke arbeiten könne. Die Finan
dommisfon wird keine sihungsfreien Tage haben
ODesterreich Uugarn.
* Der ungarische Staausselretär Szterenyi hat sich
zur Unterzeichrung des rumänischen Handels
rvertraqges nech Bukarest begeben,
Fraukreich.
*zJaures erzahlt in der „Humanite“, rüissische
Nevolutionäre hatien ihn gebeten, einen von russischen
Luckspigeiln angezettelten Plan zu enthüllen, der den
Zweck habe, die in Frankreich lebenden russischen Revo—
utibnäre zu gefährden. Die Lockspitzel hätten einen An—
chlag oder vielleicht nur ein Scheinattentat gegen Cle—
nencegu und den Präsidenien Fallleres gelegentlich deren
bevorijtehenden Rizzaer Reise vorbereitet. Wenn dicser
Anschlag zur Ausführung gelangen würde, so würde
dies etn großer Erfolg für die europaäische Reaktion und
die russische Geheinpolizei sein, weiche dadurch den Zorn
der öfsentlichen Meinung Fraufreichs gegen die russüchen
ievoltiondre aufstacheln würden. Jaures schließt: Aber
uir werden nicht erlauben, daß diese unheilvolle Ko—
Rödie nsch länger dauert und sich vielleicht in ein
Trauerspiel umwandelt. Ich benachrichtige hiermit die
poltischen Ränteschmiede, daß ich, falls sie Frankreich
nicht unverzüglich verlassen, ihre Namen, deren Adressen
und alle Einzelheiten ihrer Machenichasten veröffentl'
hen werde.
* Schwere Mangel wurden an den Kühlapparaten
des Panzerschiffes „Verite“ wahrgenommen, sowie auch
in den Kohlenlagern des Panzerschifses „Husticee“. Das
Panzerschiff „Demokratie“ wird wegen dringend notwen
diger Veräünderungen seiner Artillerie nach Toulon zu—
rückbeordert. Ferner ist das Panzerschiff „Gaulois“ nicht
in Ordnung befunden worden. Auch einige Unterseebooie
»xwiesen sich als deckwidrig
Rußland.
*Auf dem altslawischen Kongreß befürwortete Scha—
ra prow die Versöhnung mit den Polen, um dadurch
die österreichischen Slawen auf die Seite Rußlands zu
ziehen und das österreichisch-deutsche Bündnis zu sprengen.
Redner erging sich in heftigen Schmähungen gegen
Deutschland. Hierin stimmten ihm alle spaͤteren
Redtier bei, mit Ausnahme des früheren Ministergehilfen
Burkow. der ein deutschruisisches Bündnis empfahf
Cie Geschaͤftssordnungskommission des Reichstags wird
ich olsbald mit den Anträgen auf den Ausbau der Ver
assung und insbesondere die Durchsührung der Min
terverantvortlichkeit zu beschäftigen haben. In der preu
zischen Verfassung ist ein Ministerverantwortlichteitsgejse
uusdrückich zugesagt, aber dies Gesetz ist nie erlassen wor
den. Die Reschsverfassung sietzt die Verantwortlichteit des
steichskaänzlers vor, ohne daß ein Gesetz zu ihrer WVer
wictlichung in Aussicht gesiellt ist. Es war nicht nötig
ein solches Verspcechen zu geben, wenn man es mit d
Lerautwortlichkeit ehrlich mceinte. Wer den Zweck walt
e; mußte auch die Mittel zu seiner Verwitilichung wol
en, und das einzide Mittel ist ein Verantwortlichkeits
lejetz.
Bon welcher Bedentung für das Staatsleben die
durchführung der Minisierverantwortlichkeit ist, zeigt de
englische Geschichte. Die Kraft und Einheitlichkteit der
uiglischen Poliuk ist im Lause der Encwickelung au⸗
»er Ministerverantwortlichkeit, aus der Mosglichkeit der
MNinisteranklage erwachsen. In der Fortbildung der staats
echtlichen Einrichtungen ist die Min' sterauklage tatsäch
ich durch die Vertrauenssfrage ersetztt worden. Bei uns
ebricht es an beidem, an der rechtlich durchzuführenden
Ninisterverantwortlichkeit und an dem Zwang für einer
Ninister, der nicht das Vertrauen der Mehrheit besitt
einen Abschied zu nehmen oder Berusung an die Wäh
er einzuisegen. Teshalb ist der Konstitutionalismus hier—
ulaude nur ein Scheinkonstitutionalismus. Ein Minister,
er des Rückhalts an der Krone sicher war, konnte sich
elbst über klare Bestimmungen der Verfassung hinweg—
etzen. ohne besürchten zu müssen, daß er dafür verans
portlich geniacht werde. Er durfte dem Parlament zu
ufen: „Halten Sie Ihre Monologe!“ Nicht selten wurde
ie Stellung eines Ministers durch das Mißtrauen der
Zolksvertretung gecadezu befestigt. Daß sie durch Nieder—
agen im Landtag oder Reichstag erschüttert werde, galt
ls aus geschlossen. Er fiel nur, wenn er die Gunst der
krone oder des leitenden Staatsmannes verloren hatte
die Verantwortlichkeit fand eine Deutung, dak sie sich
n nichts auilöste.
Und doch ist die geordnete Mänisterverantwortlichkeit
er beste Schutz gegen jedes persönliche Regiment. Sie
ichert den Minister gegen unliebsame Eingriffe des Mon—
rchen, aber auch den Monarchen gegen Launen und ge—
en Mißarifse des Ministers. Es illt aut, wenn sich der
Ninister der Krone gegenuber auf den Voilswillen ve—
iezen kaun, aber auch gqut. wenn der Monarch in dem
Loltswillen ein Mittel besitzt, sich gegen vedenkliche Zu—
nutungen seines Ratgebers zu schützen. Die Staatsein—
lichtungen sind suür die Tauer bestimmt, sie müssen den
»erschiedensten Verhälinissen angepaßt sein. Ueberall, wo
as konstitutonelle System herrscht, sindet es seine sicherste
Bewähr in einer geregelten Ministerverantwortlichkeit. Daf
s zu dieser Regelung in Preußen und im Deutschen
Reiche noch immer nicht gekommen ist, ist um so beschä—
nender, je älter die Versassungsurkunde ist
Hof und Gesellschaft.
xx Anfang Mai wird Kaiser Wilhelm mit dem
KönigVikbtor Emanuel in Italien zusammen
treffen. Der Ort ist noch unbekannt. Eine guͤt unter
richtete Korrespondenz neunt als wabricheinlichen Zusam
nentunstsoöort Reaovies
Volitische Rundschan.
Deutsches Reich.
*æ Herr von Holstein, der chemalige Direktor im Aus—
värtigen Anit, ist bedentlich erkrankt
* Dem preußischen Herrenhaus ist der Entwurj
ines Gesetes beir. die Umzugskosten der Geist
ichen der evangelischen Kirche der älteren Provinzen zu
Jegangen.
* Der Geseßentwurs über Gewährung von Beihilsen an
driegsteilnehmer vurde von der Budget-Kommission des
teichstages im wesentlichen nach den Vorschlägen der Sub—
nnintiifinen andenommér
Das neue Weingesetz—
Mit der am 175 April 1909 im „Deutschen Reichs—
Anzeiger“ erfolgten Verlundigung des neuen Weinge—
ethes vom 7. April, das am 1. September d. J. in
rast tritt, ist für den Weinhandel bereits ein wichti
ger Wendepunkt eingetreten. Während nämlich die erst in
mehreren Wochen zu erwartenden Ausführungsbestimmungen
die Einzelheiten für die Handhabung des Gesetzes
und für die Uebergangsmaßregeln bringen werden, er—
klärt der Schlußparagraph 34 des Gesetzes selbst schon
klar und, deutlich: „Der Verkehr mit Getränken, die bei
der Verkuündung dieses Gesetzes nachweislich bereits be—
br
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m 4a. —
„Jal Augenblidlich der alteste Sekretar; ich hofste,
nkurzer Zeit eine höhere Stelle zu erhalten. Mr. Darra—
ote deutete mir neulich dergleichen an; aber meine Hoffung
wird sich wohl nicht mehr erfüllen. Ist es wirklich
daht, — seine Stimme klang traurig — daß Mr. Darraote
sterben wird?“
„Leider muß ich diese Frage bejahen,“ erwiderte Ha—
ings; die Aerzte hatten vorhin eine Besprechung und ge—
en keine Hoffnung mehr.“
Ist er bei Bewußtsein?“ fragte Wilkens gespannt.
„Augenblicklich ja; aber man weiß nicht, wie lange
eser Zustand anhält.“
Dann bitte ich Sie, Mr. Hastings, mir zu gestatten,
n zu sehen. Weisen Sie mich nicht zurüd; ich will nicht
inge bleiben, ich habe nur einige Worte zu sagen, aber es
jt sehr wichtig — umbedingt notwendig. Ich muß ihn se—
en, bevor er stirbt.“
„Mer. Wilkens,“ sagte Hastings ernst, „als Freund Mr.
rarracote's tann ich es nicht zugeben, daß er auf dem
WW noch durch persönliche Anliegen belästigt
7 *
en sein Hirn. Toch er bezwang sich und mit einer RNuye,
die grell von der Aufregung des anderen abstach, meinte
:. „Es hängt wirklich nicht von mir ab, Mr. Wilkens,
Ihnen diese Bitte zu gewähren oder abzuschlagen. Mr.
darracote's Arzt —“
„Ist er hier?“
„Jetzt nicht, aber wenn er zurüdkommt, will ich ihn
ragen, ob es möglich ist, Ihre Bitte zuerfüllen.“
Der alte Sekretär machte eine Geste der Verzweiflung,
zie einem Tragöden alle Ehre gemacht hätte. „Und wäh—
end wir auf den Arzt warten,“ rief er, „wird der Tod
zicht warten. Ich bin überzeugt, Mr. Hastings, wenn Sie
neinen Auftrag kennten, so würden Sie selbst sagen, daß
ein Aufschub möglich sei!“ —
„Still!“ sagte Hastings schnell. „Sagen Sie mir nur
as Eine: Betrifft die Sache Mr. Darracote selbst ebenso,
vie die Personen, in deren Auftrag Sie handeln?“
„Es geht Mr. Darracote näher an, als irgend etwas
uuf der ganzen Welt,“ war die nachdrückliche Antwort.
„Dann will ich die Verantwortung auf mich nehmen
ind Mr. Darracote fragen, ob er Sie sehen will. Aber
Zie müssen warten. Sein Rechtsanwalt ist bei ihm —“
„Sein Rechtsanwalt!“ stieß Wilkens heiser hervor, den
Arm des andern ergreifend und tihn heftig drückend. „Sagte
6Ihmnen nicht.“ schrie ex. dab keine Veit au perlieren se
wenn ich Sie rufe, Ste imstande sind, ruhig mit Ver. Var⸗
raccte zu reden — falls er einwilligt, Sie zu sehen.“
Der alte Sekretär sah mit ernsten Augen zu ihm auf
Er gab sich die größte Mühe, sich zu bezwingen, doch seine
bebenden Hände ließen die Tiefe seiner Erregung er—
kennen.
„Ich will mich beruhigen,“ sagte er. „Aengstigen Sie
sich deshalb nicht, mich zu ihm zu lassen. Es hängt so
viel davon ab — so viel!“
„Ich will alles fuür Sie tun, was in meiner Mach
teht.“ antwortete Hastinas und er verließ das Zimmer.
4.
An der Tür bestellte Hastings bei dem Diener, der au
den Ton der Glocke herbeigeeilt war, ein Glas Wein für
Mr. Wilkens. Dann zögerte er einen Augenblick, wuͤßte e
doch nicht, was er jetzt gleich beginnen sollte. In das
Vohnzimmer zurückkehren und —
Fragen bestürmen lassen! Dazu hatte er keine Lust, umso
veniger, da er ihr doch keine befriedigende Erklärung ge
»en konnte. Weshalb auch hatte er den alten Mann nich
infach fortgeschift mit der kurzen Erklärung, daß Mr
Darracotes Zustand es unmöglich machte, irgeud jemander
zu sehen? Weshalb hatte er seinen Bitten Gehoͤr geschent
uind versprechen, dieselben, wenn möglich, zu erfüllen? Und
varum hatte er sich — Mrs. Tteherne würde es geradezr
indegreiflich sinden — geweigert, die Erklärung seiner mert
vürdigen Behartlichteit, die Wilkens ihm geben wollte, an
zuhören? Eine sremde Macht mußte ihn dazu getrieben ha—
ben, daß die leidenschaftliche Bitte und der sich liche Kum
mer des Alten in solchem Maße auf ihn eingewirkt hatten.
Aber er wußte, all diese Gründe würden nicht hinreichen,
Virs. Treherne zusrieden zu stellen. Und so kehrie er dem
nicht ins Wohnzimmer zurick, sondern schritt der Treppe
zu, die hinauf sührte, um nach dem Weggang des Redhts
inwaltes wenigsiens den Versuch zu machen, in dem al
en Sekretär gegedenes Versprechen zu erfüllen In Gedan
en vertieft, schritt er die Emten emnor ohne aaublegen
cchald fbtaf er in es
„Rieber Himmell“ unterbrach ihn Wilkens. Denken
ie denn, ich hätte persönliche Anliegen, mit denen ich
n jetzt noch belästigen will. Ja, wenn dies der Fall
üre, verdiente ich hinausgeworfen zu werden. Nein! Wos
h ihm sagen möchte und was ich ihm sagen muß — be—
ifst eine Sache, an der ich persönlich kein Interesse habe.
3 betrifft vielmeht Mr. Derracote selbst und zwar so
hr, daß ich mich weder vor Gott noch den Menschen
chtfertigen könnte, wenn ich es unterlietz, zu ihm zu ge—
n. Nehmen Sie nicht die Verantwortung auf sich, mich
rückzuweisen, Mr. Hastings. Diese Verantwortung konnte
sein, als Sie ahnen.“
güngs sah das tief erregte Gesicht des Alten. Was
—7 2 — I VV d po
Wenn ich ihn nicht sofort spreche, wird eine grenzenlode Un
gzerechtigkeit begangen! Kommen Sie! Lassen Sie uns aui
»er Stelle zu ihm gehen! Kommen Sie!“
Mit festem Griff erfaßte Hastings den Arm des erreg—
en Mannes und führte ihn durch die Halle in die Viblic—
hek — ein prächtiges, schönes Gemach.
„Setzen Sie sich, Mr. Wilkens,“ sagte er mit der größ—
en Ruhe. „Ich habe Ihnen versprochen, für Sie zu tun,
»as ich kann; Sie müssen nun aber auch die geeignete Ge—
»genheit abwarten. Ich glaube, eine eigentliche Todesage—
ihr ist noch nicht zu befürhten. Aber nit wealen aus
EBivperstnesin dafs