Full text : Dudweiler Zeitung

Tokales und Vermischtes
Dudweiler, den 17. April 1909.
Schwurgericht. In der am Montag, den 19. April
beginnen den Schwurgerichtsverhandlang wird verhandelt : Mon⸗
tag, 18. gegen Jakob Jang, früher Postboie, jetzt Ackerec,
wegen Unterschladung im Amte; Verteidiger Herr Rech'san⸗
valt Scheuer. Feraer gegen Michael Fücher, Schlosser in
Itzbach, wegen Notzucht; Verteid ger Herr Rechtsanwali Au⸗
gust 1., Dienstag 20. geger Jakob Baltes, Frileur zu Meich⸗
weiler wegen Totschlag; Verteid. Herr Justizrat Simous.
Mittwoch 21. gegen Greßzor Dahm, Taglöhner (irlher Post⸗
vpote in Loutienthal) wegen Unterschlagung im Amte; Ver⸗
zid. Herr Reichtganwalt Abraham. Donnerstag 22. gegen
Peter König und Maihtas Schäfer, Teglöhner in Außen,
vegen Straßenraub; Vert. die Herren Rechtsanwälte Wen—
»eroth und Giersberg. Freitag 23. gegen Martia Sckmidt,
Dienstmann. wegen vtnsuchten Kindesmord; Vert. Rechtsan
walt Steegemann. Samstag 24. gegen Phillpp Bohländer,
Bergmann zu Gioßreßeln, wegen Meineid; Verteid. Herr
Rechlsanwale Angust. Dienstag 27. gegen Johann Oswald,
Zeitungsexpedient zu Malftoit⸗Burbach, wegen Totschlag;
Verteid. Herr Rechtsanwalt Nugun. Ferner findet Mittwoch
und Donnerstag noch zine Verhandlung stott. Donnerstag
Meincid.]
z Nachsten Montag beginnt der Unterricht in den Volkschulen.
 Von diesem Zeitpunkt ab wird au, in dem neuen
18klassigen Schulhause mit dem Unterricht begonnen. In
das Schulhaus kommen 6 latholische Knaben- und 3 kath.
Maädcheuklassen (obere Klassen), serner 6 evangelische Kraben«
und 3 Mädchenklassen (Unterklassen). Evangelifcherseits sind
dies die Klassen der Herren Lehrer Blatter, Blauth, Hoos 2.
Walter, Sommer, Brückner, serner die Lehrerinnen Frl. Bäcker
Frl. Töpfer und Frel. Martin.
8 Auf gräßliche Weise verunglückt ist auf Gtube Kreu,
wald bei Fordach ein Schußmeister, der mehrere Spreng
patronen lose in det Tasche tiug. Auf der Sohlenstrecke
zur Arbeitsstätte dam er zu Fall und stieß so unglücklich mit
den Patronen wider einen Stein, daß diese mit einem ge—
waltigen Krach explodierten. Der Bergmann wurde buch
däblich in tausende von Fttzen gerissen,
8 Der Geschäftsbericht 1903 der Gesellschaft füür Stra—
henbahnmen im Saarial verzeichnet eine wesentliche Steigerung
des Verkehrs und der Einnahmen auf allen Linien. Die
Gewinn⸗ und Verrustrechnung ergibt nach DUeberwelsung von
Ml. 53574 61 an den gesetz!. Reservefonds einen Gewinn
aon Mi. 51163,56. Als Dividende kamen zur Verteilung
2 Prozent des Atienkapitals von 2einhalb Millionen, isit
Mk. 530000 und M. 116356 wurden auf neue Rechnung
orgetragen.
8 Saarbrücken, 17. Aptil. Die ersten Stadtrats—
vahlen für die Großstadt erfolgten gestern durch die Wahlen
oer dritten Ableilung. die trotz lebyafrer Azitation keine
Aenderung in der bisherigen Zusammensetzunz dieser Ab—
tellung ergaben. Im Beztak Ssarbelicken wurden gewählt
die Herren Vogel, Thiel, Towae, Wahlster, eine Süͤchwahl
fiadet statt zwischen den Herren Gustav Schmidt und Simon
Im Bezirk St. Johann wurden gewählt die Herren Muth
Klein, Kroneuberger, Köhl und May'änder. In Malstati—
Burbach siegte die Hütterpartel. Gewählt wurden die Herren
Weißdorf, Dr. Maurer, Schmer, P. Kiefet und Andre.
(G) Kamp GRheingau), 16. April. (Kein M or d.)
Die Obduktion der bei Bornhofen gelandeten weiblichen
Leiche hat den Verdacht, als ob ein Verbrechen vorlage,
nicht bestätigt. Die Verletzungen sind nach dem Tode, sehr
wahrscheinlich durch Schifisschrauben, eutstanden. Die Lei—
che wurde als die der seit 15. März aus Wiesbaden ver
schwundenen Köchin Wilhelmine Schneider festgestellt. Ihre
leider fand man damals am Rheinufer bei Biebrich.
() Essen, 16. April. (Eun Räub er.) Der Mus—
etier Maraun. der irüher bei dem Wirt stump als Qeli⸗
ner beschäftigt war, lauerte seinem früheren Chef auf,
schlug ihn mit dem Seitengewehr nieder und fuchte ihm
die Kassette, die Rump bei sich trug, zu entreißen. Auch
die herbeigeeilte Ehefrau des Rump wurde verletzt. Der
Rauber wurde jedoch gestellt und sestgenommen.
Velbert, 16. April. (Mettte Früch iche n.) Am
Tstermontag begaben sich zwei eben der Schule ent—⸗
wachsene Burschen, die in einer hiesigen Schloßfabrik als
Lehrlinge beschäfngt sind, ohne Wijfen ihrer Eltern auf
Reisen und sind bis heute noch nicht zurückgekehrt und
haben auch kein Lebenszeichen von sic gegeben. Einer
derselben hatte vorher, um sich das nötige Reisegeld zu
nerschaffen, die Kasse seines Valers um 100 M. erleichtert
Trier, 16. April. (Er d sto ß3) NRach telegraphi—
chen Pitteilungen an die Trier Landeszeitung wurden
zestern Vormittag 8 Uhr 45 Min. in den Hundsrückdör—
icin Schöndorf, Olmuth und Lampaden ein von Osi
noch West lausender heftiger Erdstoß verspürt, der von
amierirdischem dumpfen Rollen begleitet war.
0 Sagen, 16. April. (Schweres Ungläsd.) Meh—
tere Knechte einer hiesigen Speditionsfirma waren im hie
igen Guüterbahnhof mit dem Verladen eines leeren Pio
elwagens beschäftigt, mußten aber, bevor der Eisenbahn
wagen erreicht war, den Wagen einige Meter vorwärts
ichieben. Hierbei schlug durch einen Zufall die Wagen
Richsel zur Seite und traf einen der beteiligten Knechte
o umglücklich gegen den Unterleib, daß der Mann untet
jen schredlichsiten Schmerzen starb.
) Schwerte, 16. April. (Ein folgen schwerer
Sturz) Die Frau des WMiaschinijsten Wilhelm Muüller
aus Ergste ftürzte den Bahndamm hinunter und zog sich
dabei schwere innere Verletzungen zu, an denen sie balsd
darauf starb.
„. Wiesbaden, 16. April. (Falsifikate.) Falsche
Zweimarlstücke mit dem Wiünzzeichen A, der Jahreszahl
1605 und dem Bildnis Kaifer Wilhelm 2. sind bier im
Umlauf.
) Rotenburg (Fulda), 16. April. (Das alte Ue—
F 1). Zwei Kinder einer Arbeilerfamilie zündete mil
Petroͤlcum Feuer an. Es entstand eine Explosion. vei
der das eine Kind aetötet, das andere schwer velebt wor

„*Auf Grund geraten. Der Dampfer des Rorddeut—
schen Lloyd, Witletind', ist auf der Fahrt von valu—
more nach Breinen in der Nähe des Cap Charles auf
Grund geraten. der Dampfer führt gewöhnliche Ladung
und hat kcine Passagiere an Bord. — Nach einet späteren
Meldung ist der Elo yddampfer Gettetnde bhne Snatt
freigekontmen und bal die Fahrt sortgesehtt.
— *Brügelei im Zirfkus. Im Zirlus Sarrasani kam
es in Dresden bei den Entscheidungs-Mingkaͤmpfen zu
Prügeisenen, die eiuen bedrohlichen Charakter annah—
nen. Die Ringer Carlos aus Portugal und Jackson ans
Australsen wurden von der Pottzei verhbabet ie woer
tellung mußte abgebrochen werden.
Berschoͤllener Ballsn. Ais London wird berch—
tet: Man hegt lebhaftse Besürchtaäng wegen des er'ch.vin
— Ehroniele“, der am Blen—
ag uner Fuhrung des frauzösschen Lus iere Tei.
—DD— aufsieg. Der Ballon wunede
unn aarz: Dnen enn Jentnn

zjefehyen und vewegte sich in der viichtung auf die yollän
Asche Küste. Maun hoffte, daß er dort sicher gelandet sei
at jedoch bisher leine Nachricht erhalten. Ein anderer
zaslon unter dem englischen vLuftschiffer Spencer, welcher
vensalls vom Kristall-Palast aufgestiegen war, konnte mit
Nühe, nachdem er bei Southend über das Meer getrie—
den war, auf der Insel Foulneß landen. Dieser Ballon
var von dem Winde mit einer Geschwindigkeit von 60
ngl. Meilen in der Stunde getrieben worden.
Feuersbrunfst. Eine Feuersbrunst zerstörte in der
acht die Verlagsdruckerei der Firma Catman Leon, in
Paris, in welcher mehrere Zeitungen gedruckt werden, so—
daß die Morgenzeitungen nicht erscheinen konnmen. RMPer⸗
vnen sind nicht zu Schaden gekommen, dagegen ist der
Vaterialschaden bedeutend.
*Hinrichtung mit Hindernissen. In New⸗-NPYork sollte
ein junger Mann namens Carlin, der seine Muͤlter er
moöordet hatte, durch Elektrizität hingerichtet werden. Der
-Zcharfrichter mußte den Strom dreimal einlassen, wei
eine der Kupferplatteu vom Fuße des Delnquenten ab.
zeglitten war und den Strom unterbrochen hatte. Ers'
nachdem der Unglückliche zehn Minuten auf seine Hinrich
tunz hatte warten müssen, kounte diese vollzogen werden
*Große Hungersuot in Mazedonien. In Maze
donien herrscht grobe Hungersnot. 8000 Famlien sind
ohne Nahrung und 400 Versonen sollen schon Hungers
gestorhen sein.

Neueste Nachricehzten und Teleg ramme
Depeschen Bureau Herold.
* Berlin, 16. April. Der für nächsten Dienstag an
deraumte neue Termin im Molkte-Harden⸗-Prozeß wird mög'
icherweise vertagt werder, weil Graf Cuno von Miltk
potaussichtlich nicht erscheinen wird Graf Moltke befinde
ich in Meran und hat dem Gericht ein ärztliches Atteft
ingesandt, wonach er zur Kräftigung seiner Nerven für
ängere Zeit ein Sanakorium auffuchen müsse. Gleichzeitig
ersucht Graf Moltke das Gericht, ihn vom persönlichen Er—
scheinen in der Hauptverhandlung zu eutbinden. Eine Ent—
scheidung über diesen Antrag ist noch nicht getroffen.
*Dresden, 17. April. Tas sächsische Kriegsmirste—
rium genehmigte die Teilnahme von 143 Soldaten an
dem am Sonutag stattfindenden Dresdener internationa—
en Armeegepächkmarsch.
*Waris, 17. April. Alle Beamten des Haupttelegra—
phenamtes erklärten sich in einer abgehaltenen Versamm—
ung für die Umwandlung des allgemeinen Verbandes der
Poft⸗, Telegraphen- und Telephoubeaniten in ein Syn
dilat und wiesen die Einführung eines Beamtenstatules
urück.
* Paris, 17. April. Aus Toulon wird gemeldet, daß
her Marinelommissar Belet sein Entlassungsgesuch einge—
reicht habe, weil er von den Mitgliedern des Marineun—
ersuchungsausschusses in Betreff der Lieferungen für die
Flotte getadelt worden sei.
*London, 17. April. Der „Morning Leader“ und
„Daily Expreß“ bringen Artikel aus einer ziemlich unbe⸗
kaunten Fachzeitschrift, die ein Interview mit den
deutschen Kaiser gehabt haben will. Der Inter⸗
biewer läßt Kaiser Wilhelm sagen: Die Engländer be—
zehen einen großen Irrtum, wenu sie weiter glauben,
die Deutscheu wollten die Handelsmacht auf der See
an sich reißen. Ich bedauere es sehr, daß es trotz aller
neiner Proteste und wrotz der ojfiziellen Erklärungen mei—
ner Minsster dennoch nmisglich ist, daß das englische Volk
eine so feindliche Halblund gegen Deutschland ion

*Dresden, 17. April. Wüste Prügelszenen ereigneten
ich heute im Zikus Sarrasani, der zurzeit hier Vorstellungen
zibt, bei den Eaticheidungs-Ringkäm fen Sie nahmen etnen
o bedrohlichen Charalier an, daß zwel der Ringet verhaflet
ind die Vorstellung abgebrochen werden mußte.—
* Paris, 17. April. In allen Arbeiterverbänden ist die
zefürchtete Spaltung eingetreten. Die neuere Organisation
wurde gestern ins Lben gerufen und ttägt den C,arakter
eines revolutionären Arbeiterverbandes Mauerauschläge
wurden bereits gemacht, worin sich der neue Verband mit
den Bestrebungen der Anümilitaristen einverstanden erklärte
und eine vollnändige Neuorganisation der gesamten Poltzei
und der Gerichte verlangt.
*Konstantinopel, 16. April. Es steht fest, daß bis her
iwa 30 Oifiziere von Soldaten ermordet worden find.
*Salonkt, 16. April. Es wird gemeldet, daß 16
Bataillone gestern abend unter Führung aller Osscziere nach
donstantinopel einwaggonisiert wurden.
* Newyotk, 17. April. Telegramme aus San Franclsco
melden von einem verhängnisvollen Hotelbtand, Infolge der
Erplosion eines nachlässig behaadelten Gacofen entstaud in
dem Hotel „S'. George, das nach dem Erdbeben als Pracht-»au
 wieder errichtet war, ein Feuer“ das das große Gebäude
kurzer Zeit einäscherte. Ja dem Hotel befanden sich beim
Ausbruch des Brandes außer dem zahlreichenBediensteten 230
Bäste. Leider hatie man in dem Hotel weder Noitreppen
ioch Notleitern, sodaß die in den oberen Stockwecken Woh
nenden entweder nur mit großer Mühe geietlet merden
lonrten oder in den Flammensiumkamen. Vermißt werden
55 Personen, von denen man annimmt, daß sie verbrannt
ind. Die Zahl der Hotelgäste, die schwere Brandwunden
ꝛrlitten haben, ist seht groß. Bis jetzt wurden aus den
Trümmern 6 Leichen heivotgezogen.
*London, 17. April. Der Kön'gsmiaistec hat das ge—
plante Fußballwetispiel zwschen den stanzöschem 28. Inkan—
terie-Regimenies und deim englichen Garde-Grenadier-Regi⸗
nent untersagt, mit dem Hinweis daß über derartige West—
piele das Winisterinm des Aeußerea zu entscheiden habe.
das Ministerium habe sich bis dahen geäußert, man von dem
Matsch Abstand vehmen. Die Beteiltaten haben sich heteiteviesen
 Besehlen gefüat

Zur Entwöhnung der Säuglinge von der Mutter—
»der Ammenmilch eignet sich vor allein aͤnderen Nährmitteln
„Kufeke“, da es sehr leicht verdaulich ist und von den Kin—
dern seines Wohlgeschmackes wegen sehr gern genommer
wind. Man kann es in Milck oder Flesschbruhe (Kalbfleisch—
»ruhe von Kalbsknochen) getnocht, als Suppen geben. die
einen zweckmäßiges Uebergang zur pemischten Kost bilden.
Auch von größeren Kindern und Erwächsenenen mit ge⸗
chwächter Verdauung wied „Kufeke in Milch, Fleisch uppe
oder mit Kakuno seor gein genommen und ausgezegnet ver—
ragen. Es breeiflußt den darniederliegenden Appetit und
das Körpergewicht in der güustigsten Weise und ist dahir
mch für Rekonvaleszenten als leicht vendanli Yven. wohlschmeck⸗
ndes Nahrungsmittel sehr zu ernfehsen

ESvangelischer Gottesdienst
Sonntag, den 11. April 1909
Dudweiler.
8 Uhr: Pfr. Schmidt.
10 Uhr: Pfr. Trommershausen.
Herreun fohr.
9.30 Uhr — —
Vierteljahr- Versammluug
in Dudweiler im Schweflernheim, Sonntag, den
18. April, nachm. 8 inhalb Uhr. Zur Besprechung
ommt 1. Cor. 51, 6-68.
Alle Freunde des Wortes Gottes sind hierzu herz—
ich eingelanden

Die Pfarrer
Trommershanfen und Schmidt.
Bekanutmachung.
Die Herstellung ven 250 Meter Pflaster im vorderen
Teile der Provinzialstraße hierselbst soll im Wege der öffent⸗
ichen Ausschreibung vergeben werden.
Angebote verschlossen und mit entsprechender Aufschrift
versehen, sind bis Montag, den 26. d. Alis. vorm.
11 Uhr auf dem Büro des Unterzeichneten einzureichen,
voselbst auch das Oeffnen der rechtzeitig eingegangenen An—
jsebote in Gegenwart der etwa erscheinenden Bewerber er—
olgt.
Ueber die Angebotsformulare können vom Gemeinde—
Bauamt hierselbst, Zimmer Nr. 2 des Rathauses, gegen
Erstattung der Selbstkosten (0,25 M.) bezogen werden;
ebendaselbst liegen auch die besonderen Bedingungen wäh—
rend den Dienststunden zur Einsicht offen.
Dud weiler, den 16. April 1909.
Der Bürgermeister J o st.
—SHierbei ene Beilage der Firma Auagust Rettia,

samb

DANEKSAGUNG.

Für die äberaus grosse Anteilnahme
wei dem Hinscheiden unseres geliebten Vatecs,
chwiegervaters, Grossvaters, Bruders, Shwazers
 und Onkels
RKARL POLLPR 3.
zagen wir allen Beteiligten, besonders den
Hlerren Beamten der Berginspektion Dudweiler,
dem Kriegerverein und den verehrl. Kranzspendern,
 innigsten Dank.
Die trauernden Angehörigen.
Dudweiler, den 16. April 1909.

— —
weschäfts-Aebernahme.
Der verehrten Einwohnerschaft von Dudweiler die
rgebene Mitteilung, daß ich die
Gastwirtschaft

in dem von mir angekauften Hause, neben den evangelischen
Pfarrhäusern, von heute ab selbst übernommen habe.
Es wird mein Bestreben sein, eine verehrte Kundschaft
zurch flotte Bedienung, Liefernng nur bester Speisen unß
Hetränke. zufriedenzustellen.
Um aeneiaten Zuspruch bittend, zeichnet
vochachtungsvollst
Halentin Bohn.
Dudweiler, den 16. April 1909.
NB. Bemerke noch, daß meine Lokalitäten möglichst
ald durch Umbau bedeutend erweitert werden. D. O.
Wirtschafts-Uebernahme.

Ich beehre mich hiermit ergebenst anzuzeigen, daß ick
am Sonntaa, den 18. ds. Mts. de
Galtwirt!chaft
der Fran Wwe. Peter Kronenberger übernommen habe
und bitte unter Zusicherung bester Bedienunag um aütige
Unterstühnnng meinos Unfernehmorn

Hochachtungsvollst
Hugo Mertens.
NB. Gleichzeitig bemerke ich dabei, daß mein
photographisches Atelier
äglick geö ffnet ist.
Vi Rilehbl
—D — —
Sonntag nachmittag von 3 Uhr ab
Frei⸗Konzert
Jakoh Galln

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4 onol v

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