Tokeles und Bermtusentes
Dudweiler, 27. Februar.
F Verband der Kommunalbeamten im Saargebiet hat füͤr
Sountog dea 7 März Os eine Bezieksversammlung in Saar⸗
ouis (Vunchener Kind'l) anberaumt, zu welcher zahlreiche
Ei ladungen ergangen sind. Herr Vechtsanwalt Bürger⸗
neister a. D. Dr. iur. Hottenrodt zu Vonn hat sich in zu—
orkommender Weise bereit erk ärt, einen zeitgemäßen Vor—
rag zu halten. Außeidem stehen mehrere innere Vereins
mgelegenheinen beteffe den Punkte auf der Tagesordnung.
Möge darum die Versammlung recht zahlrelch besucht werden.
Z Die Straskamme verhandelte u. a. gegen den Berg
nann Jakob Peter Herrmann aus Sulzbach wegen Oiebstahls
m wiederholten Rucksall. Er hat seinem Logiswirt einen
Zragen und einen Schlips entwendet. Das Gericht erkannte
nuf die gesetzliche Mindeststrake von 3 Mongaten —A
ZF Nach Beendigung der Ofterferien wird das neue 18
lassige Schulhaus bezogen werden. Alsdaan kommt das alte
Schulhaus (hinter dem edangelischen Küsterhaus) zum Abbruch.
das betreffende Haus ist schon längst baufällig und nur
och notgedrungen als Schelhaus verwandt worden. Der
zurch den Abbruch dieses Hauses gewonnene Platz wird als
Spielplatz für die Kinder des neyen Schulhauses hergerichtet.
Das neue Schulbaus wird, die Klasse zu durchschnittlich 60
Andern gerechnet, über 1000 Kinder aufnehmeu. Dafir
päre der jetzt zur Voasugung stehende Plat nicht groß genug
Wen was jedoch nach Asbruch des alten Schulhauses det
Fall is.
gz An der Scheide zwischen Winter und Frühl:ng. Der
Binier fängt nachnerade an, langweilig zu werden. XD
aß schon die Zeit da wäre, unbedinge Lenzwehen verspuren
u müssen, aber gerade die wechselvolle Gestaltung des Win⸗
ers macht ihn nicht recht erträglich. Dauer im Wechsel ist
zuch hier das allg meine Kennzeichen. Wetterstürze haben
7 wahrend des dieejärrigen Wiuters oft genng zugettagen.
d waren verhältmismaßkta warme Tage, bald hohe Käite⸗
ae id Hochwasser, unmittelbar
m üuͤber Nacht entstandenen
. Eine gewisse Unbeständig
erdrüssig werden, nachdem
ur Genüge gekostet werden
m Fruͤhling. Das wach⸗
Lärme durch das Tagesge⸗
iur, daß es Frühling wer⸗
arz waͤchst unsere Hoffaung
wirbel und Viilchenduft!
neine Verein für deutschen
esten des Deutschen Reichs⸗
—— .Heinen Aufruf, betitelt:
Vrußt densch!“ herausgegeben, in welchem an der Hand
ulturgeschichtlich interessanser Angaben nachgewiesen wird,
zaß jeder Deutsche die soziale und nationale Pflicht hat,
er frauzöfischen Sitte des Hutab ehm.n zu entsagen und sich
zem deutschen Giuß durch „Anlegen der Hand an die Kopf⸗
edeckung“ zuzu venden. Die Zasendung des Aufrufs eifolgt
om „Grußocrein Darmstadt“ sur 10 VPfa. 10 Stuck 40
Bfennig.
8 Aus Pommern, 18. Febr. Ein polizeiliches
Sttaͤfmandat in Höhe von 15 Mark erhielt in Köslin die
dändlerin A. Wanholz, well sie bei Vornahme ihrer Abend⸗
Zlleite in der pattetre gelegenen Wohnung — die Vorhänge
uicht vollstän ig zugezogen hatie, so daß in ku zer Zeit ein
zroßer Auflauf auf der Straße sich gebtedet hatie! Die Poltzei
Wückte hierin „groben Unsug“ und auch die angetufene
tichterliche Jastanz entschied in diesem Sinne. In zweiter
Instanz wurde jedoch die Frau freigesprochen, weil angenom⸗
nen wurde, sie habe unwessenilich die Vorhäage nicht ganz
zeschlossen. Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur Schritt.
F Die Abanderung der rheinischen Gemeindeordnung wird
auch den diesjährigen rheleischen Provinzioliag beschäfligen.
Weun sich dit Ealwurk, wie es in der beigefügten Begilin⸗
dung heißt, auf das Maß des hervorgetretenen „prakeischen
tedürfniffes“ beschtänkt, so muß dies Maß als recht minimal
zezeichnet werden. Es sind der „K. V“ zufolge folgende
Bunkte zur Abänderung vorgeschlagen:
1. Beseitigung dis 8 41, welcher Führung eines beson⸗
zeren Verzeichnisses !der zur Ausubung des Gemernderechts
efahigten Meistbeerbten (SGemeinderolle) vorschreibt;
2. Abanderung der Bestimmungen über die Meistbe⸗
terten;
Z3. anderweitige Regelungen der Vornahme einer eifor—
zerlich werdenden engeren Wahl;
4 Amtsantritt der neugewählten und Amtsdauer der
zusscheidenden Gemeindeberordneten;
5. Einfühtung einer beschränkten Deffentlichkeit bei den
Sitzungen des Gemeinderates;
6. Wegfoall des Etgänzungsbeschlusses des Kielsaus—
chufses. wenn der Gemeinderat zweimal veschlußunfähtg war.
7. Rückwirkung der unter 2 erwähnten Aenderung der
gestimmungen über die Meistbegüterten auf die Zusammen ⸗
etzung der Bürgermeistereiversammlung.
G e Eitorf, 271. Febr. Gonsder, ingestürz⸗
en Brüce.) Von der Hammerbrücke, einer gewalti⸗
gen, gemauerien Brücke, die in sechs Bogen unterhalb
des Ories Herchen die Sieg überspaunt, sind am 5. Fe⸗
bruar zwei Bogen eingesturzt. Noch ehe das Geleise selbs
einen Fehler gezeigt hatte, wurde dank der lorgfaͤlugen
Vrtacheng des Vabnmeisters der Verkeyr über
nenesteiin. Der zweite Bogen ist glüchlicherweise
herunter, daß der dritte Pfeiler eine genügende Stü ve
erhielt; andernfa!ls wären wahrscheinlich auch die andern
Bogen nacheinander eingestürzt. Auch bei der Gewoͤlbe⸗
orucde unlerhalb der Station Merten wurde, als sich über
dem untersten Pseiler eine kurze Senkung des Geleises
zeigte, der Verlkehr der Züge eingestellt. Die Güterwagen
die den nunmehr abgeschnittenen Stationen Merten, Si—
wrf und Herchen zugehören, werden einzeln hiuuberge⸗
lit. Die Uniersuchungen haben Unterspuͤlungen des un—
twersten Pfeilers festgestellt und weitere Untersuchungen wer⸗
en ergeben, in welcher Weiie weiterhin zu veriahresn
e ird.
id datfurt, 26. Febr. (K a iserprei —X ett⸗
singen.) An dem in Frantfurt a. M. stattiindenden
daiserpreis⸗Wetisingen werden im ganzen 86 Vereine min
554 Sängern teilnehmen.
Frankfurt, 27. Febr (Tod durch einen
Schußautomaten.) Der Inhaber des Uhrengeschustes
auf der Zeil Ar. 15, Georg Schäfer, war damit
heschastigt, zum Schutze gegen Einbrüche, wie sie in let⸗
er ZJeit herschledenllich bei ihm versucht worden waren.
i die Tür seiner Ladens eine Selbjtschußvorrichtung au⸗
Awbringen. Bei der Probe entlud sich die Waffe und das
Seichoß drang ihnt in den Kopf etwaé oberhalb der lin⸗
en Scolafe ver Tod trat aui der Stelle ein
wWewrffenlioser Zahnarzt. Bom Haager Gericht ist
zer Zahnarzt Hambirger wegen Vergewaltigung einer
ldatientin, welche er vorher chloroformiert hatte und wel
he Mutter wurde, zu 6 Jahren Gefängnis verurteilt
vorden. Es hatten sich mehrere Zeuginien gemeldet, die
ingaben, der Zahnarzt babe auch mit ihnen in der Nar—
ose unsitliche Handungen vorgenommen. Die meisten
Madchen und Frauen aber, welche er vergewaltigte, ha—
zen wohl aus Scham über ihre Erfahrungen geschwiegen.
* Sturm. Seit drei Tagen wütet in Triest eine fürch
erliche Bora. Das Passieren der Straßen ist nur mit
debensgefahr möglich. Zahlreiche Personen ⸗wurden
tiedergeworsen und schwer verletzt. Die Arbeiten in den
zäfen ruhen vollsiändig. Das Thermometer fiiel bis zu
16 Grad unter Null.
* Eisenbahnunglück. In Brüssel ereignete sich
in schweres Eisenbahnunglück. Der Expreßzug Calais-Brüssel,
der um 4 Uhr 45 Min. in Erquelinnes ein—
rifft, stieß bei Requignis mit einigen dort haltenden
vüterwagen zusammen. Dabei wurden drei Personen
getötet und 12 schwer verletzt, 8 trugen leichte Verletzun—
gen davon. Unter den Opiern befindet sich kein Deut—
schet. Alle Züge erlitten große Verspätungen.
*ESchmiergeld. Bei einer Gerichtsverhandlung in
Pittsburg (Vereinigte Staaten) wurde festgestellt, daß der
rühere Präsident der German-National-Bank Ramsay und
zas Stadtratsmitglied Klein eine Verciubarung getroffer
—VVVVVVVD
dafür erhielt, daß er im Stadtrat einen Beschluß durch—
zrachte, kraft dessen die Gelder der Stadt in der Banfk
niedergelegt wurden gegen einen Zinsfuß. der aeringe—
war als der übliche.
* Die Messerstecherei in Berlin nimmt rein Ende
Ecke Ziegel⸗ und Friedrichstraße wurde eine Dame von
iem Manne mit einem Messer angefallen, ohne daß
je indes verletzt wurde. Es wurden ihr nur die Kleider
erstochen. Der Täter floh in ein Haus der Ziegelstraße
vo er von Passanten ergriffen und verhaftet wurde. —
In Großlichterselde wurde unter dem Verdacht, Messer—
echereien verübt zu haben, der 23 Jahre alte Agent
zchröder, ein mehrsfach vorbestrafter Mensch, verhaftet.
dieser soll den überfallenen und gestochenen Frauen ge—
enüber gestellt werden.
*Selbstmord. In Berlin erschoß sich in einer Bade⸗
instalt das 26 Jahre alte Fräulein Marie Fischer, die
Tochter eines reichen Rittergutsbesitzers aus der Nieder
ausitz. Vor zwei Monaten hatte sie ihren Vater verlas⸗
en, weil sie mit ihm wegen einer Liebesgeschichte in
seftige Zwistigkeiten geraten war.
*Einbruch in eine Kirche. In Heidelberg wurde
n die Santt Bonifaziuskirche eingebrochen und goldene
delche und silberne Geräte geraubt und der Opferstock er⸗
rochen und demoliert. Es scheint sich um eine organi—
erte Einbrecherbande zu handeln, da in Mannheim und
imgegend in letzztter Zeit wiederholt Airchendiebitähle vor—
jJekommen sind.
* Festsithender Dampfer im Eise. Der Dampfer
Expreß“ aus Tangermünde, der von Arneburg aus die
gefucher nach der Deichbruchstelle Sandauer Fahrholz/ be⸗
örderte, sitzt im Eise auf der Elbe fest. Die Feuerwehr
in Sandau ist zur Rettung der Passagiere alarmiert.
*Unglaublich! In Differdingen losten junge betrun—
ene Burschen darum, wer sich töten wolle. Das
2os traf einen Bäckergesellen, der sich sofort durch einen
stevolverschuß entleibte.
*Eisenbahnunfall. Auf der Eisenbahnlinie Genf⸗-An.
iecy erplodierte während der Fahrt durch einen Tunne!
der Lokomotivkessel. Der Heizer wurde getötet.
UNeneiste Nachrichten unod Celegramme
Depeschen Bureau Hereld.
* Saarbrücken, 27. Febr. Eine Beleidigungskloge ge—
angte genern vor dem di sizen Schöffengericht unter demn
zoisize des Amtsrichters Glan zur Verhandlung, deren Ur
ache auch in polilischen Kreisen viel besprochen wird. Der
doiumerzienrat Louis Vopelius hatte gelegentlich der Han
elstammerwahlen zu einer Anzahl St. Johanner Stadiver
rdneten ohne ersichtlichen Grund sih in Redensarten über der
Juftizr. DrMuth, geäußert, die diesen schwer beletdigen mußten
hie Worte sind so derber Ratur, daß sie sich nicht wieder⸗
jeben lassen. Kommerz enrat B. dersuchte gestern klarzulegen,
jaß er gegillndete Ursache gehabt hätte, auf De. Muth zu
chelten wegen dissen Siellung zu der von der Handelskam⸗
ner in Aussicht genom enen Kaufmännischen Fortbildungs⸗
chule. Dieser Birsuch des V, der u. a auch der Vo sitzende
zer Saarbrücker Handelskammer ist, mißlang. Das Gericht
zeruttetite Vorelius wegen Beleid quna des Dr Muih 32
00 Mt. Geldstrafe.
eRecklinghausen, 26. Febr. Eiie verwe zener Einkruchs—
jebstahl, bei welchem den bisher unerminellen Spitzbuben
ein Koffer mit 15 000 Mark barem Gelde und Reupapieren
n die Hände fiel, ist in der Nicht zum Fafmöchts- Dienstag
erübi worden. Die offenbar sehr ortskandigen Diebe er⸗
rachen die Werkstatt des Klempatrmeisters Ennig, begaben
ich von da in die Wohnung und holten aus einem Zimmer
n welchem die Gebrüder Ennia schliefen. unbeb lliat den
doffer beraus
* Berlin, 27. Febr Vie englischen Arbeiterabgeordne
en von beiden Seiten des Unterhauses haben beschlossen,
doutschland wahrend der Pfingsiwoche einen Besuch ab—
nestaten. Die Abgeordneten würden von ihren Frauen
egrertet sein
Paris, 27. Febr. Wie aus Madrid verichtet wird
rest Seneral D'Amade heute in Sevilla ein, wo thu
»er Aanig empfangen wird. Morgen wird der General
n Mabrid eintrefsen und den Kriegomintser begrüßen.
* goudoun, 27. Febr. In der Adreßzdebatte zu
Tbroverede ertlarte Stactesekretraͤr GSree y dezaslich der
rdengofrage im Underhzause, Englarrd würde die
EX
venortennnnig des alten Regimes amn Koczo zeer 24
Aben. Die Regierung würde beine Schrete tun,
as Parlament GSelegerchott hatde seine Neinung auf die
Agtsihe Autwort, die in vierzehn Tagen ontreffen dün
e, zu au dern. Die Adresse wurde vom Haufse amueærorv⸗nn
* Gaeramento, 27. Febr. Der Siaatssenat hat mi
gegen 7 Struumen eine Resslunion angenommen, die
sich lur den Ausschluß saller Asiaten aus der
borennngren Staaten aus spricht.
* Sautiatgo de Chile, 27. Febrt. Von dentscher Seite
vicd der Witwe des von dem Hilfskanzlicen Bechern
mordeten chilenischen Pförtners der deutschen Gesande
wat eine Pension Aezablt wmerden.
Berl u 29. Febi. Die für heute früh anberaumt ge
visene Sitzung der Finanz⸗- und Steuerkommifsion fand nicht
dait. weil inzwücken neue Verhandlungen Uüber ein Konn
romißß zur Nachlaßsteuer und zu den sonstigen Ersatzsteuern
vischen gen Bieckbarzteten angebehn: worden find. Die
zahter der Bleckoastezen waten beue Vormittag beim
keichskanzeer, um mit ihm Über Finarzreform nud die
Nachlaßsteuer zu verbandeln. Auch die Finanzminister der
—A V
* Kanstantinepel, 26 Febt. Der Psorte zugegangen
Noelgraber BRetigte sückn einen Handsireich Serbiens und
montenegtos auf den Sandschak Nowibazar in den Bereich
der nahen Möglichkeit. Das dritte Saloniker Korps ifl
nach Ansicht militärischer Kreise vollfitändig auf einen derar⸗
tigen Coup vorbereitet und in der Lage, ihm mit Energie
zu begegnen. An türkischen tonangedenden Siellen wird an⸗
denonimen, das Oesterreich-Angarn in Falle der Ausfuh rung
diesen Absicht in Serbien einmarschieren würde.
*Paris, 26. Febr Dem „Matin“ wird aus Lille be—
richtet, daß im dem dorttgen 6. Jäger⸗Regiment in beun—
ruhigender Weise die Genickftatre ausgebrochen sei.
*Paris, 27. Febr. Dr. Ilgenstein, der im Berger⸗Pro⸗
zesse 6 Monate Gefängnis erbielt, aber vor der Urteils⸗
veiküündigung verschwand, hält sich in Paris auf. Er hal
durch seinen Belliner Rechisbeistand erklärt, er habe nicht dit
Absicht, sich der uber ihn verhängten Strafe zu entziehen
Er halte es für eine Ehrenvflicht die Ge'ängnisstrafe aul
sich zu nehusen.
Petersburg, 27. Febt. Das Auswärtige Ams hat jetz!
die in Aussicht gestellse Note an Serbien abgesandt, in der
Rußland zum Flieden mahnt und belont, daß Serbien au
eine Hilfe nicht zu rechnen babe
— — — — —
Evangeliscyher Gottesdienst.
Sonntag, den 28. Februar 1909.
Kollekte für das Waisenhaus in Godesheim
8.30 Uhr Pfr. Trommershausen.
10 Uhr Pfr. Schmidt.
2 Uhr Christenlehre Pfr. Trommershausen.
Herren fohr.
9.30 Uhr
10.30 Uhr Christenlehre
*
00
v
ʒerfloeken
— *
— J e— *
hestes Rohaterial und soltige
Fabrikation bedmen o ertvollen
Eigenschaften vonæ Knorr's Haferllocken
als telent verdaulichd ahr
hafte und kömmliche Speise.
f—indernahrung empfehlen
æsę Aerzte Knort's Haformotr
, — —77 — 7—
un-ören die Dur, vie's dex Leyer macht:
' Der kauft allemal zum Beginn der schlechten Jahreszei
für 50 Mark Sodener Mineral-Pastillen — natürlich nur
die ächten von Fay, denn minderwertiges kauft Meyer nicht
Die Pastillen verbrauchen die Angestellten, wenn sie erkälie
sind, und sie bleiben gesund. Der Spaß kostet nun zwar
50 Mark. Aber dem Meyer fehlt fast nie Personal und er
lacht die andern aus, die in der Hodhsaison sich nicht zu
helfen wissen, weil das halbe Personal krank ist. Fay—s
aͤchte Sodener sind eben ein Mittel par excellence gegen
alle Erkältungen. — Man kauft sie für 85 Pfennigin
allen einschlägigen Geschäften meise aher Machahmunger
entschieden zuruck
Saalbau Saarbrücken.
170 Mitwirkende. März —1909. 170 Mitwirk end
Oeffentliche Aufführung
Reformations⸗Festspiele
Luther
— ———
mit Musit und mehrstimmigem Gesang von Or—
Hans Herrig.
Auf Anregung der evangelischen Gemeinde Saarbrücken, unter
xeitung des Hauptdarstellers Herrn Rezitator M. Malter aus
dhannover, aufgeführt von Bürgern und Bürgerinnen der Saar—
siädte unter Mitwirkung des evangelischen Kirchen-Chors Saar⸗
brũcken (Dirigent: Herr Lehrer Anschütz)
— Prachtvolle historische Kostime. —
—II?᷑TLLR—
806 14. Marz, abends 8 Uhr.
An den beiden Sonntagen, 7. und 14. März außer
dem nachm. 4 Uhr.
e2
Eröffnungs-Vorstellung:
am Samstag, den 6. März, abends 8 Uhr.
Hauptinhalt.
Luther im Kloster. Die 85 Thesen, Verbrennung der Banx—
pue. Reichsstag zu Worms. Luther auf der Warthurg
uuthers Familie
Luther, Staupitz, Melanchton, Eck, Kaiser Kari
Personen: 57 RFriedrich der Weise, Georg von Sachsen
Frich von Braunschweig, Philipp von Hessen, Schloßhauptmann
gon Berlepsch, Ehrenhold, Ratsherr, Kardinäle, Bischöfe, Aebte
deutsche und spanische Edelleute. Ritter, Landsknechte, Stu⸗
Fenten. Bürger, Bauern, Bilderstürmer, Schwärmer. Luthers
Tßrau, RKinder und Freunde
p i der Plàtze: Mittelloge (nummeriert) 3 M
re 8e Seitenloge 1. Reihe. nn
Fert 2 Mark Ecklogen und Mittelsaal 1 Mark alle übrigen
Plãtze 50 Pfennig.
Vorverkaufsstellen: für Saarbrüchen Buchhandlung Schmidtke
Eisenbahnstraße 58 und Papierhandlung Böhler, Vorstadtstraßze 28
für St. Johann; Buchhandlung von Bock u. Seip. Bahnhofstr. 88
für Malstadt: Papierhandlung Karl Becker, Breitestraße 72
für Burbach: Zigarrenhandlung Gebt. Sarg, Wilhelmitraße 6
In den auswärtigen Gemeinden wird der Billettvertrie⸗
durch die evangelischen Pfarrämtern geregelt.
Geschäftsstelle morgens 1021 Uhr und nachmittags 83-6 Uh
Ludwigspiatz 4, daselbst Anskunftserteilung nach auswärts
Telephonruf 1350.
v —* *
— *
Der Festspielausschuß
α *
— — — — — —
§ 524
349 3395831 —
Evangelischer Kircienchor
Morgen, Sonntag, nachm. halb 3 INhr
Probe für Dmen