Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

Lokales und Vermischtes.
Dudweiler, den 23. Dezember 1909.
Enthebung von Neujahrswünschen. Wie in frü—
zeren Jahren, werden wir auch lin diesem Jahre Beiträ ze
»d Enthebnyg von Neujahrsglückwünschen am Orte entgetennehmen.
 Die eingegangenen verrüge verden ie zur Hälfte
)en hiesigen Frauen⸗Vereinen überwiesen. Wir bilten die
zerehrliche Einwohnerschaft, uns die Beträge so rechtzeitig zu⸗
ommen zu lassen, daß wir die Liste in der Sulbefie rnummer
zeröffentlichen können.
Ferrfprechzentrule Dudweiler. An den belden Weih⸗
nachtsfeiertagen wird die Zentraie von vormittags 10 bis
nittags 1 Uhr bedient. Uxrsere Teilnehmer werden gebeten,
das Televhon nur in dieser Zeit zu benutzen.
Keinematograph. Der im Gafthaufe der Ww. Maul
Eingang neben Warenhaus Hanau) eingerichtete Kinemalo—
ziaph ist in seinen Vorführunßen so leistangesähig, wie dies
die Kinematorgaphen in Saarbrücken sind. In den ersten
Vorsiellungen kamen leider Störungen vor, was jetzt gänz—
lich ausgeschlossen ist Die Apparate funklionieren tadellos,
odaß man ruhig sagen kaun: in keiner Großstadt ist ein
Zinematograph, der besseres und schöneres leiset! eir Besuch
ann mit qgutem Gewissen Alt und Jung empfohlen werden.
Gemeiner Bubenstreich. Vor dem Verkauftladen des
derrn August Louis am Markt wurden gestern 6 dort aus⸗
zaͤngende Schulranzen gänzlich zershnitten sodaß sie
vollständig unbtauchbar geworden sisd. Herrn Louis entsteht
dedurcqa ein Schaden von über 30 Mark. Wünschenswert
vaͤre es, daß der Verüber dieses niederträchtigen Streiches
ermittelt würde, damit er des Lohnes für soiche Heldental
aicht verlustig gedt.
Instrumental-Verein. Wie aus bdem Anzeigenteil er—
ichtlich, veranstaltet dieser Verein am 1. Weihnachtsfeiertag
m Kaisersal (Fritz Reiter) ein Konzert. Das Programm is
ꝛin ausgewähltes und dutrfte einen genußreichen Abend ver—
prechen.
Militärisches Um den Mannschaften des Beurlaubten⸗
dandes, die sich vor Ableistung einer Uebuag auf ihre
debungsfähigkeit ärztlich untersuchen lasseu wollen, die ihnen
gierbei zustehende Fahrt auf Milltärkarte zu erleichtern, is
wischen den Ministerien der öffentlichen AÄrbeiten und des
drieges folgendes vereinbart worden: Jeder Reserve⸗ oder
dandwehrmann, der sich vor dem Antrit einer Uebung ärzi⸗
liich untersuchen lassen will, erhält nach Vorzeigung des Ge⸗
tellungsbefehls bei der Fahrkartenausgabe auf Ve lan sen
ine Rilitärfahrkarte für die Reise zum Bezirkskon man do.
Das R.eiseziel ist aus dem Gestellungsbefehle des aussie ienden
 Bezirkskommandos zu ersehen. Wird der UVebn138⸗
yflichtige bei der ätztlichen Untersuchung übungsfähig bufun⸗
)en, so hat das Bezirkskommando auf dem Gestellur gsh fehle
zeben der Abstewgelung durch die Eisenbahn (oergi. 8 32
ziffer 3 der Militar⸗-⸗Transportordnung) seinen Dieustftempel
iud außerdem den Vermerk zu setzen: Gültig zurt Lösung
»on Militärfahrkarten 1) zur Rückceise nach (Heimatstatton)
) zur Fahrt zum Truppenteil. Bezirlslommando. Den
Mannschaften. die übungsunfähig befunden worden sind,
vird beim Bezirkakommando dei Gestellungsbefehl abgenom—
nen und füͤr die Ruckreise ein besondeter Auzweis ausgestellt
Ddieses Verfahren tritt am 1. Januar 1910 in Kraft.
Ende des Oberharzer Bergbaues. Das tiefsie
Srzbergwerk in Europa, der in St. Andereasberg im Ober⸗
zarz liegende, 2000 Fuß tief geführte „Samson“ wird auf
Lerfügung des Minifters am 1. April 1910 geschlofsen.
Damit hört St. Andreasberg, das lediglich dem Bergbau
eine Entstehung und einstige Blute verdankte — es hatte
in der erftea Haͤlfte des 18. Jahrhunderts 20 000 Einwobner
— auf Feine Bergkadt zu sein.
Weihnachtsbaum. Um diesen möglichst lange frisch
m erhalten, stelle man ihn in den Stander so ein, daß das
untere Stammende in ein Gefäß mit Wasser zu stehen kommt.
Der Tannenbaum saugt das Wosser auf nud teill in der
zxsten Zeli die Feuchtigkeit noch den änßersten Zweigen und
Spitzen mit. Dadurch wird also das fo lästige frühe Ab—
jallen der Nadeln, die zum Aerger der Habdfrauen bald
iach dem Feste schon Boden und Teppiche der Zimmer be⸗
zecken und dort festgetreten werden, meistens so lange hintan⸗
zehaltendaß sich ein Verdorren der Zweige und Nodeln
ist um Nujahr herum bemerkbar maht.
Saarbrücken, 24. Dez. Durch die hiesige Kriminal⸗
poltze: wurden gestern zwei isjährige hoffnungsvolle Zurschen
aus Sutzbach sestge ommen. Die deiden Ausreßer, die seit
einigec Ziit ihren Eltern durchg?brantt waren, hatten einem
Metzgec im Siadtieil St. Johann einen Schiuken gestohlen
und ebenbei die Frechheit befr ssen, den geftohlenen Schirken
em Elsenümer zum Raäͤuchern zu übergeben. Hierbei wurden
nie beisen Spitzbuben sestanomnunen. (Sbi. Loldalanz.u
Goch, 20. Dez. Die kLinfuhr geschlachreter Schweine
zus Holland nach Heuischland ninimt andanernd zu. In der
erten Zeit wurden wöchentlich durcoschairich zehn bis zwölf
Wagen, jeder 30 bis 40 geschlochtete Schweine enthaltend,
iach Preußen ausgeführt. Die Sendungen find größtenteils
ur Koln, Ditfseloorf und Krefeld besteumt. Das Fleisch
vird auf ber staatlichen Auslandefleischdeschaustelle in Goch
interfucht. Die hier angestellten Trichinenschauer sind mit
Urbeiten derart überlastet, daß Trichinenschauer aus den
sachbargemeinden zetweise mur Ausbülfe hecangezogen wer⸗
yen müfsen.
Elberfeld, 22. Dez. 123 Protokolle hat ein jungerer
Zrimtnalbeamler, wie in der letzten Stadtverordnetenversa nm⸗
jung festgestellt wurde, in einem Monat gemacht. Der Poltzei⸗
dezernent leitete daraus ab, daß dieser Beamte feine Pfllicht
rxfüllt habe. Im übrigen seine sowohl die Strafverfügungen
als auch die Höhe der Strafigelder zurückgegangen. Die
Stadiverordneten betonten demgegenlüber daß man zweierlei
Meinung sein könne. Ss lasse fich aus der Zahl der Pro⸗
tokolle auch folgern, daß die üdrigen Beamten ihte Pflicht
nicht getan hätien. Das sei aber nicht der Fall; sie häcten
sich vielmehr mit der Burgerschaft in Verbindung gesetzi, um
leine Uebertretungen zu regeln. Die Burgerschaft musse sich
dagegen wehren, daß noch mehbr berartige Herren wie der
bige angestellt würden.
Aus Baden. Das Ehepaar Schlachter in Bretien
vurde verhastet, wel sie ihr Zeinhalb jähriges kräuklsches Kiad
erart mißhandelten, daß es letzie Woche geftorben in. Das
mnum Sklett abgemagerte Kiad woqg noch Nindriuel Piund.
Duünchen, 283. Dez. Eine Sersammlung von Maunchener
Bast wirten hat beschlossen, den Biauerelen die hösheren Bier⸗
gieise nicht zu bezahlen, nachdem die Seweckichaften gedroht
gaben, beieiner Preiserhöhung den Bierboylott zu arrangieren.
Breslau, 24. Dez. Auf dem Felde bei Neuhof wurde
ine janze Arbeiterin aus Heintichsan, dee feit einigen Tagen
vermißt wurde, ecschlagen aufgefunden. Von der Leiche
varen Beine und Kanf abnotesnunte Gerhbnandeleßene
5

*Essen, 23. DTez. (Zugarttentat.) Auf den
bends 8 Uhr 14 Min. in Cleve eintressenden D-Zug
urde zwischen den Siationen Nieulerk und Geldern zwä
zchusse abgegeben. Die Fenster in zwei Abteilen wurden
urchschlagen, zwei Herren durch Glassplitter verletzt.
* Lüdenscheid, 23. Dez. (Qualvoller Tod.)
kin fünfiähriges Kind in Mühlenrahmede warf eine breu—
iende Perroleuntanpe vom Tisch. Bie Xampe eap dierta
ind setzte die Kleider des Kindes in Brand. Es erlit!
o schwere Brandwunden, daß es nach einigen Stunden
einen Verletzungen erlag.
* Herboru, 23. Dez. (Abgestürzt.) Ein auswär—
siger Monteur, der beim Aufsiellen der Eisenkonstruktion
am Gesellschaftshause der Landes-Heil- und Pflegeanstan
deschüftigt war, stürzte aus beträchtlicher Höhe in die Tiefe.
Auf dem Wege zum Krankenhaufe erlag der Mann sei—
nen schweren Verlcdungen.
* Witten (Ruhr), 23. Dez. (Gin schwerer Un—
Jhücks fall.) Auf dem Wittener Gußstahlwerk stürzt
»eine Gießpfanne mit flüssigem Stahl ab. Drei irbeitet
vurden getrossen. Einer pon ihnen wurde bis zur Un—
enntlichteit verbrannt und war sosort tot, die übrigen
ind schwer verlekt.
* Kreuznach, 23. Dez. Tödlicher Absturz.)
Im Flonheimer Steinbruch stürzte ein Arbeiter 6 Melel
yoch ab und war sojort tot.
* Worms, 23. Dez. (FIm Gefängnis gestor—
dein.) In vergangener Nacht starb im Untersuchungsge—
jängnis in Mainz die wegen des Mordes an dem Lehrer
rüger inhaftierie Witwe Scheidt an Herzschlag.
* Butz bach, 23. Dez. (Opfer des Beruses,)
Der hier stationierte Bahnmeister Rüfser wurde heute früh
gegen 7 Uhr von einem Zuge überfahren und sofort ge—
ötet.

Unterschleife. Bei der Firma di. Israer u. Eo. in
Berlin sind Unterschlagungen von Waren entvdeckt wora⸗
»en. an denen zahlreiche Angestellte und Arbeiter beteiligt
ind. Es soll sich um Werte von 60000 M. handeln.
Zugzusammenstosz. Der Röln⸗-Hamburger D⸗Zug,
der aus Bremen um 5 Uhr morgens abgefahren ist, stieß
zei Scheessel auf einen dort haltenden Guüterzug, zertrüm—
nerte dessen letzte Wagen und seine eigene Lokomotive.
fine Frau ist tott, zwei Personen schwer, mehrere Per—
onen leicht verwundet.
Ausgerutscht. Infolge der herrschenden Glätte ist
n der Nähe von Alttendorf bei Kassel ein Krastwagen
uusgeglitten und in den Chausscegraben gestürzt. Die
zrei Insassen wurden erhebüich verletzt.
Mit Mann und Maus untergegangen. Aus
Flensburg wird gemeldet: Vor der Einfaährt der Haders⸗
ebener Föhrde ist der Flensburger Dampfer „Kanal“ un-⸗
ergegangen. Die acht Mann der Besatzung sollen ertrun
en sein. Nährre Nachrichten waren bisher nicht zu er—⸗
alten, da der Telearphendienst nach dem Norden inrolge
es Sturmes gestört ist
Erschofsenne Gefaugene. Aus Stolp i. P. wird be—
ichtet: Im Geianganis zu Schlawe versuchte die Kinde⸗ß
törderin Juhl die Frau des Gefängnis-Inspektors zu er⸗
ȟrgen. Der auf ihre Hiljerufe herbeieilende Inspektor
rschoß die Täterin.
Eisen bahn-Uuglück. Infolge Entfernung des roten
Varnungs-Signales durch Verbrecherhand stießen in der
tation Przebillie (Galizien) zwei Züge zusammen. Ei—
sige Wagen wurden zertrümmert6Werfonen wurden
hwer verleht.
Verkleideter Strolch. Aus Le Puy (Frankreich)
vird berichtet, daß ein junger Schüler einem Gendarmen
nittciste, er sei auf der Rückkehr von der Schule von ei—
er Nonne angehalten und veranlaßt worden, ihr zu sol—
len. Plöttzlich habe die angebliche Nonne ihn mit einem
Ztock niedergeschlagen. Das ist das vierte Attentat, wel—
— ist
ind man aglaubt, daß es sich um einen Strolch handelt
der die Kleidung einer Nonng angselegt haf

Lelegramme.
Berlin, 24. Dez. Die Stürme der letzten Tage, die
iamentlich den Norden Deutschlands heimsuchten, haben viel⸗
elephonische und telegraphische Leitungen von hier nach dem
Westen und auch nach Hamburg unterbrochen.
Berlin, 28. Dez. Auch in hiesigen gut unterrichteten
Zreisen fieht man die Lage in Athen als äußerst ernst au.
Die nächsten Stunden können bereits Entscheidungen von
veittragender Bedeutung bringen. Sollte das Minifterium
jeftürzt werden, fo dürfte die Militär⸗Diktatnr die unmitlel—
zare Folge fein. Es ist anzunehmen; daß in diesem Falle
nuch König Georg „ans der unhaltbaren Situation die
donsequenzen ziehen werde und sich zur Abdankung entschließt.
Bremen 28. Dez. Der Koͤln⸗-Hamburger D⸗Zug, ber
jus Bremen um 5 Uhr morgens abzefahren ift] siteß bei
„cheessel auf einen dort haltenden Güteczug, zerirümmerte
essen leßte Wagen uad seine eigene Lokomoiive. Sine Frau
st tot, zwei Peisonen schwer. mebrere Versonen leicht per
vnudet.
Breslau, 24. Dez. Die Eisenbahnobersekretäre Teu—
dera und Thomak, welche bei den Kattowitzer Stadtver⸗
ordnetenwahlen auf der polnischen Kandidatenliste gestan—
den, wurden dem „Oberschlesischen Tageblatt“ zufolge in
die Direlt onsbezirke Köln und Münster versetzt.
Athen, 24. Dez. Der Of fizier s bu'n d publi—
iert einen Beschluß des Inhalts, da die berufenen Slaatsaltoren
 ihre Geltung verloren hätten, würden Heer und
Aotte für die Sicherheit des Vollkes energisch sorgen. Die
Bevölkerung iolle deshalb rudig ihren Geschäften nach⸗
gehen. —
Neapel, x24. Dez. Es wird gemeldet, daß Cook auf
ninem Dampfer in Neapel gelandel sei.
Konstantinopel, 23. Dez. Jn Erzerum erschltterte
in furchtbares Erdbeben alle Quartiere der Stadt. Die
Bendarmerie-Kaserne staärzte ein. Die geretteten Soldaten
ind die ganze Bevölkerung kampiren im Freien irotz der
j)errschenden Kälte. Die Größze des Verlustes an Menschen—
eben ist noch unbelaunt. Bereits seit mehreren Tagen
aachten sich Auztichen der heraunabhenden Kataftroube vbe
merkbar.
Madrid, 24. Dez. Ganz Spanien wurde von furcht⸗
aren Regengüsseu, begleitet von orkanartigen Stüurmen,
heimgesucht. Die ganzen Telegraphenlinien sfind zerstört.
Nadrid ift vollstandig isoliert. Der Sturm war derart fiark,
aß etn Eisendahnzug mit 4 Wagen durch ihn zum Eul—
leisen gebracht wurde, wobei s Perfonen verletzt wurden.
zahlreiche Boote find gesunken, wobei viele Mair sen um—
kommen fsind

Evangelischer Gottesdienst.
J. Weihnachtstag, den 25. Dezember 1909.
Kollelte füt die Pfarrwitwen- und Waifenkasse der Sym
Saarbrücken und St. Johann.
Dudweiler.
9.16 Uhr. Beichte Pfr. Schmuldt.
10 Uhr. Hl. Abendmahl Pfr. Trommershausen.
õ Rhr. Liturg. Gottesdienst Vfr. Schmidt.
Herreusohr⸗Jägersfreude.
9 Udhr. Beichte Pfarrer Uhrmacher
9.30 Uhr. Hl. Abendmabhl derselbe
2. Weihnachtstag, den 26. Dezember 1909.
Kollekie für das Syrische Waisenhans in den Jerusaun
Verein.
Dudweiler.
10 Uhr. Pfarrer Uhrmacher.
Herrensohr-Jäzersfreude.
230 Uhr. Pire Schmidt
bs igt zehreckhion, venn zu dm Lecjertagt
die Kinder krank oder auch nur unpäßlich sind. Es lie
dann ein Druck über dem Haus und die rechte Freud
kommt im ganzen Hause nicht auf. Darum behütet ma
die Kinder in dieser Zeit doppelt ängstlich und dabei leiste
Fays ächte Sodener Mineral⸗Pastüillen vorzügliche Dienst⸗
Wo sie verständig verwendet werden. kommen Reizunge
des Halses und der Atmungsorgane fast gar nicht auf ode
sie werden doch schnellstensbekämpft.“ Sodener sind fü
seden empflndlichen Organismus wirklich eine Wohlta
Der Preis ist gering, 88 Pfg. für die Schachtel, die mar
in allen Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhand
lungen kaufen kann. Nachahmungen aber weise man m
Entrüftung zurüch

Bekanntmachung.
In letzter Zeit ist wiederholt zu Tage getreten, daß die Zentra
auskunftsstelle für Auswanderer (Berliu W. 9. Schellingstraße
obwohl mehrfach in der Presse auf ihre Tätigkeit hingewiesen wurde
nicht genügend bekannt gewesen und daher von Ausgewanderten
die dann in ihrer neuen Heimat Enttäufchungeu erfuhren, nicht be
nutzt worden ist.
Es erscheint daher angebracht, daß die auswanderungslustige
Kreise erneut auf die Stelle und die durch sie gebotene Gelegenhe
zur Einholung sachgemäßer Auskunft in Auswandecungsangelegen
heiten aufmerksam gemacht werden Insbesondere wird den zur
Auswanderung entschlossenen Personen nochmals ausdrücklich ange
aten, nicht eher auszuwandern, als bis sie sich bei der Stelle ode
einer ihrer Zweigstellen Auskunft über die Verhältnisse der Au—
vanderungszieles, die kostenlos erfolgt, eingeholt haben
Saarbrücken, den 14. Dezember 1909.
Der Kgl. Landrat
Vorstehendes wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht
Dudweiler. den 23. Dezember 1909
Der Bürgermeister J

Rassende
Ahnachl ht
Ahnachlzgeschente
—X uncd 8essel
Flurstänller unck Spiegel
Servier⸗, Aäsi- unll Zierkische
sowie eine große Auswahl in
Sofas, Vertikos, Büffets
Tische, Stihle etc.
empfiehlt zu bilsigsten Preisen
Schröder & Wagner
Inh. Philipp Fink
Bahnhofstuasßze I1.

* —
— ——
—
J
eimniss der firra:
2767
4.. C(
liofliefera.. einet Use3¶ — Kaisers ung enge ineim i.
amhasthausa in PNEINBERGem liederrhein
J 846.
ßitterlikõr!l
Adailleni
⸗. Bon ye k an

*

—RES
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.