egnndigungen. In der Zeit vom 1. Juli bis 30.
er d. 3. sind, wie wir ersahten, im ganzea 32 Gna⸗
uche seuens solcher Personen eingereicht worden, die
n Saarbrücker Strafkammern bezw. Schöffengericht
näßiz zu Strafen verurteilt wurden. Nur 11 Besuche
von Erfolg begleite‘, der ausschließlich in eine Straf⸗
zung bezw. n der —EXDVDDO
srasen bestard. Die bedingten Begnadigungen Ju⸗
jer bleiben dabei außer Berücksichtigung.
x Zucker wird teurer. Ein größerer Preisaufichlag
Zucker bevor, da samtliche Fabrikanten ihre Vreise
aben. Bei den ohnehin schon teuren Zeiten und dem
etenden größeren Bedarf verden den Hausfrauen
vieder arößere Opfer auferlegt.
ne denischen Sänger nach Franukreich! In der
ersawmmlung des Mainzer Männergefang-⸗Vereins«
zer Vereinsvorsizende die Aufsehen erregende Mit⸗
„daßz die von dem Verein für 1910 geplante Sänger⸗
ach Frankreich auigegeben werden mußte, da dem Vei⸗
Paris, wohin er ——
Konzertsäle zur Abhaltung eines Konzerts verweigert
u. Dem Vierein wurde auch vom deutschen Botschafter
atis dringend von einem Besuch der frauzöfischen Haupt⸗
— E
deutschir Saänger durchaus ungeeignet sei und sehr zu
hien stehe, daß man die deuischen Sänger nicht auftre⸗
issen wTürde. Der Verein wird sich nunmehr gastfretere
et aussuchen und im kommenden Jahr Belgien und
ud befuchen. Wenn wir auch durchaus der Ansicht bei⸗
en, man solle sich Frankreich nicht aufdrängen, so möch—
ir doch den Hinweis darauf nicht unterdrücken, daß
ror wenigen Monaten ein frauzösischer Männergesangu
Wiesbaden vor dem Kaiser sang, ohne daß sich
Volk barüber aufgeregt hätte.
900 Mart Geldstrafe. Die Dortmunder Straf—⸗
er verurteilte den Redakteur der sozialdemoktatischen
tterzeitung, Rottebohm, zu 1000 Mar? Geldstrafe. Die
nerzeitung hatte am 19. Februar eirnen Artikel der
itschen Bergarbeiterzeitung“ übernommen, in dem gesagt
daß der Grubeninspekteur Holländer bei dem Radboder
uick in der Srube dem Direktor Aadre gefagt habe
ruleben noch Leutte!“, worauf dieser erwidert habe.
i lebt, lebt, wit müssen heraus!“ Diese Aeußerunz ist,
zer Angeklagte auch zugibt, nicht gefaller. Mit Rücksicht
e Schwere der dem Direktor Andre zugefligten Belei⸗
ig wucde auf die hohe Strafe erkaant. Als strafmildernd
in Betracht, daß der Angeklaate zur Zeit der Tat noch
g vorbestraft war. Zu bemeriken ist noch, daß Redakteur
ebohm durch stinen Verteidiger zu Beginn der Verhaxd⸗
en erkläten ließ, daß er den Bewers der Wih'sheit nicht
eten könne, und daß er die aufgestellten Bebauptungen
aufrecht erbalte.
Lathams fliegendes Schnellfeuergeschütz. Habert
am, der wohlbekannte franzosische Abiatiker, ist zum ersten
e auf dem Urburgseplaz in Chalons mit der neuen speziell
—XX
Aeroplaus aufgestiegen. Die Militärbthöcden verfolt⸗
eine Veisuche mit gespanntester Aufmerk'amkeit. In den
sten Tagen will Latham versuchen, praktische Schießver⸗
e mit dem Seschütz im vollen Fluge vorzunehmen. Es
n, daß verschiedene Aenderungen in der Konstruktlion des
oplans notwendig sind, um eine bequeme Bedienung des
bützes zu eimöglichen. *
Protest der Fleischer geAn die Fleischteuerung. Die
iner Fleischer-Innung beschloß in ihrer letzten Vondtsuimmlung
einstimmig, an den Reichstag eine Denlschrift
Sachen der Fleischteunerung abzusender. In dieset wird,
der „Deutschen Fleischerzei ung“, erklärt, daß die deutsche
wirlschast nicht mehr in der Lage sei, die Viehmärkte
tichend mit autem Schlachtvieh zu versorgen. Zur Be⸗
sjung des fortwährenden Mangels au gutem Söblachtvieh
in der Denktschrilt die Oeffnung der Gierzen gefordert.
inter der zarten Hand Bei den diejahrigen Re—
neinsellungen im Reicht lande hat sich wiederum ergeben,
zahlreiche Militärpflichtige nach Frankteich zum Eintritt
ie Fremdenlegion desertiert sind. In einzelnen Bezirks—
nandos au der Grenze sind 10 bis 15 Militärpflichtige
bzeitig als „fehlend“ gemeldet.
das internationale Komitee zuc Bekämpfung der
citslosigkeit hat jetzz, vie man der „Soz. Praxis“ au«
in schreibt, Landessektionen in Deutschland, Oesterreich,
gien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritanien,
dand; Ungarn, Italien, Norwegen und Schweden werden
en, ebenso Veremigte Staaten und Kanada. Weiter sind
rühungen im Gange, auch Australien, Argertinien und
ere Lander heranzuzieben.
W. alle Jahte vor dem Weihnöechisfeste, so machen
dujetzt wieder verschiedene Waren- und Versandhäuser
marktschreierische Reklame in Uhren, Gold⸗ und Silber⸗
len.
bei solchen Versandhäusern kaufende Publikum ist
fast immer getäuscht, denn es erhält meistens eine Ubr
sehr schwachen Gehäusen oder minderwertiges Gold mit
»chtem unabgezogenem Werk usw.
Wer Bedarf an solchen Urtikein hat, wendet sich deshalb
bisten an einen erfahrenen Uhrmacher am Platze, der
eine gut abgezogene preiswerte Ubr unter voller Garantie
ern wird, und der auch imstande ist, allenkalls sich eir⸗
nde Rehler sa*-emäß zu beseitigen.
Aus RNah und Fern.
Saarbrücken, 12. Dez. Ein ebenso rätselhafter wie
piellos frecher Diebstahl wurde gestern Rachmittag im
teau der Maretschen Holzhandlung am Torhaus begangen.
Maret hatte die Wochenlöhnung für seine Arbeiter im
age von 1050 Mark aus der Stadt mitgebracht und in
Vult eingeschlossey. Er verließ dann das Bureau auf
Viertelnunde. Als zurückkam, war das Geld ver—
unden. Man kann sich nicht erklären, wie jemand in der
en Zeit undemeikt in das Bureau gelangen und das
stehlen konnte.
Bischmisheim, 13. Dez. Die 30jährige Frau des
wirtes Alipeter wollie gesiern abend eine Petroleumlampe
die Wand hängen, dabei löne sich der Haker, sodaß die
Ape zur Erde fiel und explodierte. Die Kleider der Ftau
eten in Flammen, Brennend ktürzte fie auf die Straße,
nan die Flammen erstickte. Die Frau haite jedoch solche
adwunden erlitten, daß fie nach zwei Stunden starb. Sie
alaßt 7 Kinder und sah einer Riederkuxst entzegen.
Fürth, 12. Dez. In Langenzenn hat der Jaadeleve
el seinen 20jährigen Kolegen Sowaätßti aus Cronan
irieußen) bei Manspulationen mit einer Bromninapiftole
Unnnrkichtigkeit ⸗rschnen
—
Berlin, 11. Dez. Die PVerlönlichkeit der Toten, deren
dumpf am Sonntag von 2 Schiffern aus der Oberspree ge⸗
ogen wurd?e, ist heute durch die Polizei ermittelt worden
54 handelt sich um die wohnungslose Prosti‘uierte Anna
Arnholz aus Sietten. geboren am 1. Mai 1872, die sich
neist in Lokalen in Rxdorf aufhielt. Die Auestellung der
dleidungsstücke der Tolen hat deren Ermittelung ermöglicht.
*Frankfürt, 11. Dez. (170000 Mart Defizit
er „Jha“.) Der Finanz-Ausschuß der Ila“ hat seine
brechnung heute beendet und das Defizit der „Ila“ auf
70 900 Mark festaestellt. Nach diesem Ergebnis werden
»ie Garantie-Fonds-Zeichner mit 15 Prozent herange
ogen.
*Stuttgart, 11. Dez. Graf Zeppelin,) Graf
deppelin verbrachte im Katharinen-Hospital die vorige
dacht zienlich unruhig, doch trat im Laufe des gestri—
jsen Tages eine leichte Besierung ein. Die Wunde am
dalse ist leicht entzundet, zu Besorgnissen liegt aber
ein Ankaß vor.
25 009 Mark verloren. Eine zugereiste Dame ver—
»x in Berlin in der Nähe des Potsdamer Platzes eine
Hhwarze Ledertasche mit 25 000 Mark Inhalt. Die Ver—
ererin setzte auf die Wiedererlangung des Geldes 3000
Kark Belohnung aus.
Die Hamburger Explosion. Der Arbeiter Brügg—
nann, der bei der Gas-Erphosion in Hamvurg schwere
zerletzungen erlitten hat, ist diesen erlegen. Die Zahl der
fdoten einschließlich eines Vermißten, beläuft sich nunmehr
uf 18. — Das Beiinden zweier schwer Verletzten ist be—
»entlich. Samstag fand die gemeinsame Bestattung der Op—
er statt. — Im Anichlug an einen Dringlichkeitsantrag
»es Senats betressend die Wiederherstellung des Gas—
verl!ls wird Wiitinwoch eine offizieble Ertlärung des Prä—
es der Deputation für das Beleuchtungswesen erfolgen.
Opfer des Sturmes. Von den elf Seefischerboo—
en aus Finkenwärder, die seit dem Sturm vom 3. De—
ember vermißt werden, ist bis zur Stunde keine Nach⸗
richt eingetroöossen. Vlan muß daher annehmen, daß sie
nit der gauzen Bemannung von über 40 Fischern in der
dordsee untergegangen sind.
Zur Aifäre Hofrichter. Aus Wien wird berichtet:
das zweite Verhör Hofrichters hat stattgesunden und
ehnte sich auf mehrere Stunden aus. Ueber dessen Er.
gebnis ist bis jert nichts velannt geworden. Der Zu—
tand Hofrichters hat sich wesenttich ver'chlechtert.
Wegen Mord freigesprochen. Das Geschworenen
svericht in Leitmeritz sprach die Gastwirtin Geyer aus So—
»orten in Nordböhmen, die ihren Gatten im Streit er—
nordet und die Lesche in der Kegelbahn verscharrt hatte,
rei, obwohl sie in der Verhandlung die Tat zugestan—
den hatize.
Tat einer Räuberbande. Aus Prag wird berich
et: In der Stadit Wieznitz verübte eine 12köpfige Rau⸗
erbande eine furchtbare Tat. Die Banditen drangen in
zie Wohnung des Gastwirtes Kurz ein, wahrend dieser
nit seiner Familie das Abendbrot einnahm. Sie gaben
m Hause 15 Schusse ab, töteten zwei Söhne des Kurz
ind verwundeten die Tochter und die Frau schwer. Dann
nerwüsteten sie das Haus und raubten 4500 Kronen.
Demonstriereude Kriegsschüler. In St. Cyr in
crankreich fand eine große lärmende Kundgebung in der
kriegsschule statt, wodurch das Gerücht entstand, daß un⸗
er den Schülern eine Meuterei ausgebrochen sej. Die
kriegsschüler waren mit einer Anordnung des Kommaun—
»eurs unzufrieden, welcher die Erlaubnis für die Jahres.
eier der Begründung der Schule durch Napoleon, die all
ährlich am 2. Dezember siattgefunden hatte, diesmal ver—
veigerte. Die Schüler drückten ihre Unzufriedenheit da⸗
urch aus, daß sie in allen Zimmern lärmende Kundgeb—
aungen veranstalteten. Der Studien-Direktor intervenierte
ind stellte die Orduung wieder her. An den kommandie⸗
enden General wurde Bericht erstattet, worauf achtzig
kriegsschüler vestrast wurden.
Havarie eines Kriegsschiffes. Während eines
ehr hestigzen St irmes, welcher längs der algerifchen
kuͤste würete, wurde das Steuer des Panzerschiffes „Gau—
ois“ zertrümmert. Das Schiff mußte infolgedessen vor
inker gehen, während zwei andere Panzerschiffe für alle
Fälle in seiner Rähe verbleiben. Die Reparatur des
zleuers wurde soösortem Anariff genommen.
Bestochene Soldaten. Mitte August nahmen der
dölner Lolal-Anzeiger und die in Köln erscheinende Rhei—
ische Zeitunz Notiz von dem in Köln umlaufenden Ge
ücht, daß die Besichtigung des am 5. August angekom
nenen „Z. 2“ in der Bickendorfser Halle von den wacht
abenden Soldaten zugelassen werde, wenn man ihnen 50
zfennig in die Hand drücke. Der Gouverneur haätte we
zen Beleidigung durch die Presse Strafantrag gestellt. Die
ingelegenheit kam vor der Ersten Strafkammer in Köln—
zur Verhandlung. Der Platzmajor der Luftschiffhalle und
in Haupimaun des 53. Regiments, dos vom 3. bis 14.
lugust die Wachmannscha'ten stellte, etklärten, daß von
rgendeinem Falle, in dem von Soldaten Geld für die
zulassung zur Ballonhalle angenommen worden sei, ihner
uchts zur Kenntnis gelommen sei. Durch fünf Zeugen
ie meist selbst in die Halle gekommen waren, und die
lesehen hatten, daß die Soldaten Geld angenommen hat
en, wurde aber der Wahrheitsbeweis für den wesentli
hen Inhalt der Arti?e erbracht, so daß die Staatsan
valtschaft selbst die Freisprechung beantragte. Nach ganz
Arzer Beratung erkannte denn auch das Gericht auf die
Fzreisprechung und legte die Kosten des Verfahrens der
ztaatskasse zur Last. In der Begründung des Urt:ils
»urch den Vorsitzenden, Landgerichtsdirektort Dr. Caspar
vurde ausgeführt, daß dem Redakteur des Kölner Lo'al
Anzeigers, Herrn Bestler, die Wahrung berechtigter In
eressen zuzubi Igen sei, denn er habe als Reichsangehö—
iger das Recht gehabt, eine Schädigung des Reiches, die
ius der Besichtigung der einzelnen Teile des Lufischiffes
entspringen konnte, zu verhindern. Es komme hierbei
nicht darauf an. ob der Inhalt des Artikels richtig war
»der nicht. Der Redakteur der Rhein. Ztg., Hr. Ändree
satte die Wahrung von Interessen der Reichsverteid' gunc
iicht als Grund für Ausnahme des Art kels angegeben
ßleichwohl mußte auch er freigesprochen werden,weil
»er Wahrrheitsbeweis im wesentkichen als erbracht anzu
ehen sei. Daß der Artkel Verallgemeinerungen enthalte
ie immer Uebertreibungen seien, sei irrelevant und nichts
ußergewöhnliches bei solchen Angelegenheiten. Durch fün!
zeugen sei erwiesen, daß der we'entliche Inhalt des Ar
ikels richtig war. Mit Ausnahme von zwei Zeugen
ie sich aus dem Zuschauerraum meldeten, waren sämt—
che Zeugen. durch die der Wahrheitsbeweis geführt wor—
en ist, vom Kölner Lokal-Anzeiger geladen.
J Verurteilte Zug-Diebe. Vor der Straftammer in
zranksurt a. M. standen drei internationale D-Zug-Diebe,
üämlich der Konsiturenhändler Baruch Schapiro aus Grod—
o, der Pferdehändler Teofil Szersoutowitz aus Uischian
nd der Kauimann Wirnelm Jankowitsch aus Dorpat.
)as Uriteit lautete wegen Bandendiebstahls in drei Fällen
iuf je 8 Jahre Zuchtbaus, 10 Jahre Ehrverlust und Po—
Reiaussicht.
d Soldaten⸗-Mißhandlung. Wegen Mißhandlung ei—
ies Untergebenen im Tienst in zwei Fälien verurteilte
as Kriegsgericht in Thorn den Leutnant Albert
zIchimmelpfeng vom 6i. Insanterie-Neag ment 31
IJIhndoen Stuhenarrof⸗
Tese ramme.
Solingen, 13. Dez. Durch einen Wilddieb haben in
Dunuwall zwei pflichttreue Beamte ihr Leben eingebüßt. Bei
inet beginnenden Treibjagd in den Diergartschen Waldungen
emerkte der Feldhüter Uhler einen aus dem Gebölz eilig
lüchtenden Mann, der ihm seit langer Zeit als Wilderer be⸗
annt war. Uhler rief dem Verdächtigen zu, stehen zu blei⸗
den, der Wilderer beautwortete saber die Aufforderung mit
einem Schuß, der den Feldhüter leicht verletzt. Uhler und
ein Gendarmeriewachtrneister nahmen sodann bet dem Wilderer
zine Haussuchung vor, fanden aber die Wohnung von dem
Inhaber veriassen. Als beide das Haus verließen, schoß fie
der Wilderer hinterrücks mit zwei Schüfsen nieder. Der
Doppelmörder wird mit Volizeihunden verfolgt.
Berlin, 11. Dez. Da das Gesetz über die Veteranen⸗
beihilfen, weil der Tag des Inkrafttretens darin fehlt, nicht
in Birkong treten kann, haben die Fteisinnigen is nunmredr
wieder tingebracht mit der Bestimmung, daß es am 1. Apil
1910 in Kraft treten sol.
Inns⸗Bruck, 10. Dez. Eine nitdergegangene Lawine
begrub in Lappach den Bauern Thomas Kuer. Seine Leiche
konnte bisher voch nicht geborgen werden.
Neapel, 13. Dez. Bei Brückenarbeiten im Hafen von
Neauel riß die Kette, die eine 13500 Zenmer schwere Taucher⸗
zlocke dielt, in der sich 16 Ardeiter befanden. Das Uaglück
geschah in dem Augenbück, ols die Glocke ins Wasser ge⸗
afsen werden sollte, Die Glocke schlug um, die Arbeiter
dürzten ins Wasser. Neun ertranken, sieben konnten gerettet
verden, sind aber durch die Glocke schwer vetletzt worden.
Brüffel, 12. Dez. Der Gesundheitszustand des Königs
Leopold hat sich in Besorgnis erregender Weise verschlimmert,
odaß der Zustand als hoffnungslos zu bezeichnen ist.
Petersburg, 11. Dez. 3899 katholische Geistliche
Polens mit dem Bischof von Kowno an der Spitze sind vor.
Bericht gestellt worden wegen ungesetzlicher Taufe Orthodoxer,
vozu die Erlaubnis des Souverneurs eingeholt werden muß
Die Geistlichen wurden außerdem wegen Gründung geheimer
Schulen angeklagt.
Buffallo, 11. Dez. Der durch den Sturm am Erie⸗
See am litzten Mittwoch und Donnerdtag angerichtete Scha⸗
den wird auf eine Million Dollars geschätzt. 59 Menschen
sind umgekommen.
RNewyort, 12. Dez. Die Einwanderungskommission berich⸗
tet an den Kongreß, der Mädchenhandel für Zwecke der Pro—
titution habe einen großen Umfang und übe einen schlim⸗—
men Einfluß auf das ganze Land. Tausende von Frauen
würden jährlich importiert. Die Kommissien empfiehlt eine
chärfere Ueberwachung der Auswandererschiffe und Häfen.
steue Einwanderungsgesetze scheinen wahrscheinlich.
Newyort, 11. Dez. Einer Meldunz aus Cleveland in
Dhio zufolge ist das Staähl⸗Fährboot Marquette, das auf
dem Sri⸗See den Verkehr von Conecticut an der Kuste der
Bereinigten Staaten nach Port Stanley auf kanaseischer Seite
zeimittelt, im Sturm untergegangen. Die 30 Mann starke
Besatzung des Fährschiffes ist ertrunken
in der Königlichen Oberförsterei Fischbach am
Freitag, den 17. Dezember 1909, nachmittags
3 Uhr im Botel zur Post am Bahnhof Sulzbach
(Saar).
Forst Sulzbach. Distr. 5, 10, 11, 14. 16 19, 20,
21, 22, 24 26, 30, 32. Eichen: 14 7m Roll'scheit 2,4
und 2.0 m ælaug, 6 Nutzknüppel 20 m lanaga, 31 Sbbeit,
47 Scheit -—, 15 Knüppel 1,1l m lang, 30 Reiser J. Kl.;
Buchen: 62 Scheit, 17 Scheit F, 43 Knüppel, 23 Reiser
IJ. Kl.; Weichholz: 1 Rollicheit, 2 Schett, 5 Kaͤuppel;
Fichten: 2 Kaiwpel, 2,00 m lang. Forst Camphausen:
Distr. 33 34, 35, 36, 37, 41, 43. 49, 50, 53 Eichen:
149 rm Rollscheit 2,4 m lang, 83 Sheit, 12 Scheit , 72
Krüppel 1,2 und 2,0 melang, 83 Reiser J. k&l, 22 lange
Reiser II. l.; Buchen: 107 Scheit, 6 Scheit , 468
Knüppel 1,0 m lang, 65 Reifer JIKl.; Weichholz: 2Scheit
8 Knivpel, v Reiset J. Kli; Fichten: 6 Stämme V. Kl
— 081 fim 25 Stangen J. Kl, 6 desgl. Il. Kl., 11 desal
III RI.
Fischbach, den s Diz. 1000.
Der Königliche Forstmeister
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