Lokales.
. Uebungen der Reserve im kommenden Jahre.
die Uebungen der Reserve im nächsten Jahre sind nach
nehr als einer Richtung hin bemerlenswert. Bisher wur.
ven im Frühjahr 13 deserve-Infanterie-Rtegimenter auf—-—
Schlagfertigkeit
zes Beurlauotenstandes 34 Regimenter, also 21 Regimen—
er jährlich mehr aufgestellt werden. Es werden aiso bei
edem Armeekorps je zwei Reserve-Infanterie-Regimenter
iben. Von Ofsizieren, Sanitätsoffizieren und Veterinar—
nffizieren sollen eiugezogen werden zu den Uebungen der
deserve: 35 Stabsofsiziere, 170 Hauptleute bezw. Ritt—
neister, 443 Oberleutnants und 3951 Leutnanis auf 56
Tage, 48 Veterinäre, 500 Unterärzte und 78 Untervpeteri—
äre auf 628 Wochen, 34 Stabsoffiziere, 135 Hauptleuie
ezw. Rittmeister, 301 Oberleutnants, 600 Leumants, 20
Oberveterinäre auf 325 Wochen, 18 Oberapotheker und
30 Unterapotheler auf 42 Tage, 19 Stabsoffiziere, 110
dauptleute, 178 Oberleutnants, 479 Leutnants, 150 Ober⸗
irzte und 50 Unterveterinäre auf 28 Tage, 170 Oberaͤrzte
ind Assistenzärzte auf 21 Tage, 44 Rittmeister, 44 Ober—
eutnants und 88 Leutnants auf 17 Tage, 6 Stabsoffi—
iere, 84 Hauptieute, 154 Oberleutnants, 916 Leutnauts
ind 10 Stabsveterinäre auf 15 Tage. Gegen das Vorjahr
ind dies 168 Veterinäre und 807 Leutnants mehr. Das
aͤgliche Uebungsgeld beträgt bei dem Stabsoffiziet 12 M.,
ei dem Hauptmann, Rittnieister, dem Kompanieführer
hne Rücksicht auf seinen Dienstgrad oder dem Stabsvete,
inär 7,650 M., dem Oberleutnant, dem Oberarzt, Assi⸗
enzarzt, dem Oberveterinär, Veterinär 3 M., dem Leut
ant 2,50 M., dem Unter rzt, Unterapotheker und Unter—
eterinär 1,50 M.
Viehzaͤhlung. Nach der stattgehabten Viehzählung
waren am 1. Dez. ds. Irs. in der Gemeinde Dudweiler
vporhanden: 394 Pferde, 204 Stuick Rindvieh, 4 Schafe und
1182 Schweine gegen 429 Pferde, 197 Stuck Rindvieh,
3 Schafe und 1185 Schweine am 1. Dezember 1908. —
In der Gemeinde Fischbach waren vorhanden; 15 Pferde,
32 Stück Rindvieh, 2 Schafe und 129 Schweine gegen
12 Pferde, 83 Stück Rindvieh und 149 Schweine am 1.
Dezember 1908. Die viehhaltenden Haushaltungen sind in
heiden Gemeinden um 7 bezw. 9 gegen das Vorjahr zurück⸗
geblieben.
Ein neuer Kanal vom Stillen nach dem Allantischen
Oztan? Aus Karthagena in Kolumbien wird gemeldet:
Die Regierung soll mit dem Plan umgehen, einer Gesellschast
ausländischer Kapitalifsten die Konzession zum Bau eines
Kanals zu geben, der den Stillen Dzean, von der Cubica⸗
Bucht ausgehend, mit dem in den Rtlantischen Ozean jließen⸗
den Atratefluß verbindet. Dieser Kanal würde innerhalb
der Gienzen Boliviens verlaufen. Dieses Werk würde nur
zeringe Schwierigkeiten bereiten, da kediglich ein tiefet Ein⸗
chnitt gemacht merden muß, während 'm übrigen das Ge—
ände durch eine Ebene führt. Die Kosten werden auf 20
Millionen Pfund Steiling geschätzt. Rotschild und andere
große europäische Kapitalisten sollen an dem Unternehmen be⸗
teiligt sein, das von den Vertretein der Vereinigten Staaten
aufs schärfste bekämpft wird. Es gilt jedoch als sicher, daß
ie Regierung von Kolumbien die Konzession erteilen wird.
Fortdauernde Belebung des Ruhrkohlenmarltes. Auf
oem Ruhrkohlenmarkt hat, wie der soeben erschienene Mo—⸗
natsberigtt des Essener Fachblattes „Glückauf“ ausführt, die
dereits für die beiden Vormonate festgestellte leichte Besserung
uuch im November angehalten, wozu neben der durch die
alte Witterung gesteigerten Nachfrage für Hausbrandzwecke
vor allem der flottere Abruf der Industrie beitrug. Infolge⸗
dessen waren die Versendungen fast in allen Sorten größer
als im Vormonagat und die Zahl der Feierschichten konnte eine
Verminderung erfahren. Nur für die hauptsächlich für die
Ausfuhr in Betracht kommenden Stückkohten machten sich
jorübergehend Absatzschwierigkelten geltend. In Koks machte
ie Steigerung des Versardes an die Hochofenwerke im
sovember weitere Fortschritte, dagegen blieb die Ausfuhr
iber See, sowie der Abruf in Brech und Siebkoks hinter
vem Voranschlag zurück. Auf dem Brikettmarkt hat die ver—⸗
tärkte Nachfrage angehalten. Was die Ueberprodukte anbe⸗
anqt, so blieb die Siimmung fur schwefelsaures Ammoatak
ehr fest. Der Markt für Teer und Teererzeugnisse blieb un⸗
jerändert. Für Benzol, Toluol, Xylol und Solventnaphta
var die Beschäftigung nach wie vor ungenüügend
Auftraliens Kohleumäuner. Sidney, 6. Dez. Trotz
r Bemuhungen des Premierminifters von Neu⸗Süd-Wales,
zade, hat bisher eine Ginigung zwischen den streikenden
ohlenbergleuten und den Grubenbefitzern nicht erzielt wer⸗
en können. Die Anzahil der streikenden Kohlenarbeiter be⸗
igt im Norden 12800 und im Wesnen 12 200 Mann.
800 andere Arbeiter sind infolge des Ausstandes arbeits⸗
8, da ihre Betriebe infolge des Kohlenmangels geschlossen
erden mußten. Vierundsechzig Dampfer liegen im Hafen
nn Slidney, ohne abfahren zu können.
Rache ist süß. Friedrich von Hoffs veröffentlicht im
Viesbadener Tagebl.“ folgeundes Gedichtchen:
Kindliche Rache.
deute umittag kam ich an zwei
Zalgenden Schulknaben vorbei.
Stiefel, Kleider, Tornister nicht minder,
Lerrieten vornehmer Lente Kinder.
Plötzlich der eine, sapper ot!
Fäldt auf die Ras' in den Straßenkot.
—A
Die ihn von unten bis oben bedecken,
zieht ein Maul als wollte er weinen,
Aber ein Besseres will ihm scheinen:
Faßzt den verdutzten Gegner an,
Drückt ans Herz ihn was er kann —
die Wang' an Wang' — eia, wie nett!
Ra nun bast bu auch hein Fett“
Aus Aab und Fern.
Duisburg, 6. Dez. Eine Gerichtsverhaudlung in einem
ihlenbergwert dürfte sicher nicht zu den alltäguichen Ec—
seinungen gehören. Eine solhe soll am 6. d. M. in
gacht einhalb der Zeche Neumubl in Hamborn stattfinden.
esem selisamen Umstande liegt folgender Tatbestand zu
tunde. Am 26. Marz d. J. wurde der Hauer Flach
uch ein frühze tiges Hoch zehen des Fördetkorbes zu Tode
quetscht. Diesen Tod sollen zwei Anschlager durch grobe
;hrlässigkeit verschundet haben. Einer soll den Kord in Be⸗
gung gesetzt haben, ohne ein Signal zu erhalten. Der
dere soll die Seilfahrt nicht auf der ihm zugewiesenen Sohle
gehalien haben Ueber die Vorgänge follen an Ort uud
relle nähere Feststelungen gemacht werden.
Barmen, 4. Dez. Eingestelltes Verfahren. Vor einigen
achen ist hier, wie wir derichtet haben, ein Knabe dadurch
Z einem Straßendahnwagen überfahren und getötet worden,
ð er einer Ohrfeige, die ihm der Rektor a. D. Steinmet
ben wollie. Juß eichen sucn, unde dabe geradement
vot der Straßenbahnwagen lief. Der verunglückte Knabe
satte den Rektor, der ihm entgegenkam, mit einem Stüch
dolz, das er bei sich trug, angerannt. Gegen den Rekior
var von der Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen fahr—
ässiger Tölung eingeleitet worden. Das Berfahren ist ein—
estellt worden, weil durch die Untersuchung der Nachweis
nicht erbtacht werden konnte, daß Rektor Steinmez den Tod
es Knaben verschuldet hat bezw. den traͤurigen Ausgang
zätte voraussehen milssen.
* Köln, 8. Dez. (Schnellkommt der Tod.)
Vom Kolner Schoffengericht war eine Frau wegen Dieb—
rahls verurteilt worden. Während der neuen Verhandung
vor der Strafkammer als Berufsinstanz brach die
zrau nach ihrem Freispruche ohnmächtig zusammen und
tarb bald darauf.
* Efssen (Ruhr), 8. Dez. (Der Strafe entz o⸗
en.) Der Vorsteher des Kruppschen Konfsum⸗-Vereins in
shünigfeld, Gustav Dreyer, der vor einigen Tagen wegen
Lerzgehen gegen 3 175 verhastet worden war, hat sich in
er Gefängniszelle die Kehle durchichniten und wurd«
päter tot aufgefunden.
* Schwerte Roubr), 8. Dez. (cTödlicher Ab—
tur z.) Hier stürzten drei Zimmerleute, welche an einem
yölzernen Turm mit Instandsetzungsarbeiten beschäftigt
oaren, in die Tiefe; einer blieb sosort tont, während die
eiden anderen mit keichteren Verletzungen davonkamen.
* Heidelberg, 8. Dez. EExplo sibn.) SIm hiesigen
hemischen Labvoratorium erxrplodierte bei Versuchen mit
Zäureazid ein Glaskokven, wodurch die Prattikanten O.
»ofmann aus Heidelberg und Fritz Sander aus Stade
hwer verletzt wurden. Die Verletzten wurden mittekst
lutomobil in die Augenklinik gebracht, wo Geheimrat
reber die Behandlung übernahm —W
Aus aller Welt.
Sich selbst gestellt. Der Bureau-Assistent Heinrich
Bolt, der nach erheblichen Unterschlagungen von Geldern
ri der Berliner Stadt⸗Synode geflüchtet war, hat sich der
zolizei selbst gestellt. Bei seiner Festnahme fand man
ei ihm noch 9 Mark. Er gibt zu, im Laufe von 18
Fahren etwa 80 000 Mark veruntreut zu haben, von de⸗
ien er jedoch nichts mehr besitzt, Die unterschlagene Sum—
ne will Bolt verzjubelt haben.
Ehetragödie Die Frau des Maurers Knoche aus
Bunderthausen bei Biedentopf erschlug in der Nacht ihren
Nann mit einer Arxt.
Die Zyankali-Briefe. Wie verlautet, wird der Kai—
er gestatten, daß für den Prozeß Hofrichter die neu
Nilitär⸗Strafprozeßordnung Anwenduͤng findet, nach wel
zer das Versahren öffentlich ist, und dem Angeklagten ein
ichtmilitärischer Verteidiger zur Seite gesiellt werden
inn. Hofrichter wurde noch nicht vernommen. Die Ver
ögerung ist darauf zurückzuführen, daß umfangreiche Re
herchen angestelt werden, ob sich das Gerücht bewahr
eitet, daß Hofrichter, welcher 1904 eine evangelische Pfar⸗
erstochter aus Siebenbürgen bewogen hat, nachdem er sich
nit ihr hatte he lich trauen lassen, mit ihm nach Böh⸗
nen zu gehen, wo er sich ihrer durch Zyankali entledigt
aben soll.
Tolstois Befinden. Aus Moskau wird gemeldet:
das Befinden Tolstois hat wieder eine ungünstige Wend.
iug genommen. Der greise Dichter ist von der Schlaf
rankheit befallen.
Fünf Kinder verbranut. In Roedby (Insel Loa
and), brannten die Scheune und das Wohnhaus des
dofes Sarfied nieder. Fünf Kinder kamen in den Flam
nen um.
Ein sanberes Pärchen. Der Engländer Clark und
die amerikanische Tänzerin Vallier sind in Paris verhaf
et worden. Beide wußten sich Einladungen zu alleinste—
senden wohlhabenden Damen zu verschaffen und verübten
»abei auf raffinierte Weise Diebstähle von Schmucksachen
In einem Falle liegt beglaubigter Verdacht vor, daß sie
inem Opfer Gift in den Tee deschüttet haben.
Ein Bülow erträukt. „Daily Mail“ meldet aus
New-York: Ein anzeblicher Vetter des früheren Reichs
anzlers Fürsten Bülow, Eduard von Buͤlow, beging
Zelbstmord, indem er sich im Missifsippi ertränkie. Bülon
jeiratete 1902 ein Mädchen, das durch einen Elternien
von Negern abstammte. Vor einiger Zeit wurde dies
»is dahin geheim gehaltene Tatsache entdeckt. Bülow,
eine Frau und Kinder wurden seitdem verhöhnt, schließ
lich sogar verbannt, da Mischehen im Staat Louisianc
verboten sind. Gegen Bülow wurde ein Gerichtsverfah—
en eingeleitset. Die Verzweif!tung scheint ihn in den Tod
Jetrieben zu haben.
Coots Beweisstücke. Cooks Privatsekretär, Lons—
zale, ist in Kopenhagen cingetrossen mit den Popieren
ber Cools Nordpolfahrt, die für die Kopenhagener Uni—
ersität bestimmt sind. Die Papiere werden bei der
»andnannsbant derzriert
—
Luftschiffahrt.
*Angriff auf die WrightPatente. Wie
yor eineger Zeit in den Tagesblätiern gemeldet wurde
jaben die Gebrüder Wright alle diejenigen Erbauer von
xfugmaschinen, die sich der gekrümmten Tragflächen be—
ienen, wegen Patentverletzung verklagt, sie
jaben sogar eine Pfändung bezw. ein Einfuhrverbot der
Blexiote und Farman Apparate, die eine ähnliche Kon—
iruktion aufweisen, für Amerika beantragt. Die beiden
umeist hiervon betrofsenen Firmen, die American Aero—
nausie Society und H. Curtiß haben aber nunmehr zu
der ihnen zugestellien Klage Stellung genommen und
wollen den Nachweis führen, daß die Patente der Brü
dr, Wright gänzlich wertlos sind, weil schon früher, so—
vohl in Europa als in den Vereinigten Staaten Patente
iuf das gleiche System erteilt wurden. Während die Pa—
ente Wright aus dem Jahre 1906 dat eren, sollen Pa
ente, die den gleichen Gegenstand betreffen, schon aus den
zahren 1869, 1884, 1890, 1897 und 1903 vorhanden
ein. Außer diesen rein amerikanischen Patenten sollen
ioch vier in Deuischland und fünf in England eingetra—
sen sein, so daß kein einziges Detail der Wright schen
konstruktion Anspruch auf Originalität erheben könnte Es
oll auch unter Beweis gestellt werden, daß ein Teil die
er Erfindungen schon praktisch benutzt worden iß. Sollie
»as Gericht sich dieser Ansicht anschließen, so dürfte die
kinführung der Wright-⸗Flugmaschinen, die ja nir durg
»ie auf ihnen ruhenden Patente einen so hohen Preis
jaben, bald allgemein werden. Der deutschen Flug-Ge—
ellschaft aber, die die Wright⸗Poatente mit grohen Kofien
wecks eigener Ausnütung erporben hat, duͤrste ein gro⸗
zer Schaden entistehen ——
Lelegramme.
Kiel, 6. Dez. Die Kosten sfür die Verteidigung im Werft
rozeß, die der Staatskafse auferlegt wurden, werden nu
jJach den tatsächlichen Sätzen der &ebühtenotdnung bezechne
uind betiagen 40 Veark sür den ersten und 20 M. für jeden
olgenden Tag. Die durch besondere Vereinbarung bewillig
en viel hözperen Honorare, die tatsächlich gezahlt warden
aben die Freigesprochenen selbst zu tragen. Es verlauset
aß einer der Verteidiger 1000 Mart pro Tag und im
anzen 50000 Mark erhalten hbaben sold DPes Honorar
ines andern Anwaltes wird auf insgetfamt 20 000
zeschätzi.
Hamburg, 9. Dez. Die Zahl der Opfer, die die Kat
ärophe bis jetzt gefordert hat, belträgt nach den letzten Feft⸗
lellungen 33 Tote. Sets davon waren sofort tot, elf sind
m Laufe des gestrigen Tages in den Krankenhäufern ihren
Beilezungen erlegen. Weitere sechs liegen unter den
Trümmern des zusammengenurzten gewalligen Eisengerüstes.
Berlin, /. Bez. Auf dem tonservatiwen Partettage
wiro an e uene doneroallbe Vereinigung vertceict.
ein. Die tdonservatwe parteueitung will ihr gesuut en,
ihren Stanopuutu auf dem Parteitäg rednerisch zu ver
treten. worauj daun Herr von Heydebrand antworten
will. Die Konservatiwe Wereinigung wül ihren Vorsitzen⸗
den Vredereckt mit dem dieserat für den Paͤrteitag beauf—
ragen, jedoch nur unter der Voraussexyung, daß nach
Herrn von Heydebrand auch noch ein Vticglied der Kon—
serbativen Vereinigung, Pfartrer Julus Koch, zu Worte
tommt und im ubrigen sur ihre Peitglieder eine Anzahl
Sintrittstarten vewilligt werden. Wird das alles abge⸗
ehnt, so wird die Bereinigung auf jede wWertretung ver—
ichten.
i Rom, 9. Dez. Die Ministerkrisis ift in eine neue
Phase getreten. Marchese Guicciardini, der 1906 unter
Zonnino schou Minister des Aeußern war und als solcher
ebt wieder designiert ist, erklärte sich bereit, dies Porte—
euille an Martini abzutreten. Doch Martini vestand auf
dem Umerrichtsmimsterium, um sein Schulprogramm
durchzuführen. Insolgedessen zerschlugen fich die Unter—
andlungen. Man fucht jezt de Marinis, den früheren
Anterrichtezmeinister, ansiatt Nartinis zu gewinnen
Amsterdam, 8. Dez. Die Diamantenfabrik Halberstadt
und Hakter in Amsterdam wurde durch einen Hochstabler
um 69 000 M. bestohlen. Der Mann, ein Amerltaner, der
ich als Direktor der Waltham⸗Watsch Company ausgab,
jaufte Diamanten im Preise von 50 000 M. und zahlte mit
einem Scheck auf die Amsterdamer Bank. Dieser Scheck er⸗
wies sich als gefälscht. Man nimmt an, daß sich der Schwind⸗
ler nach Deutschland gewandt hat.
Newyork, 8 Dez. Eine Abteilung von 5150 amerikani⸗
chen und 50 mexitanischen Soldaten ging vor 4 Wochen
aach der Insel Tiburon im Solf von Mexiko. Sie werden
jetzt vermißt und man bejürchtet, daß sie von Eingeborenen
aufgefressen wurden
Brieftasten.
Herrn W. und 8. Teefland ist eine Oper. Red.
fix und fertig — 3 Tollor 10 pfg.
Knorr-Sos
9 würzgt samos
J —ãAA ⏑ ⏑ —⏑
leschsbeisen se
—XXX —
J.
—
———
2
Bassende *
Weihnachlegeschenhte!
Kuliestüsile unck Sessel
Flurstüntler unck Spiegel
Serdier-, Aüsi- unl Zierkiscie sF
sowie eine große Auswahl in —
Sofas, Vertikos, Büffets, M
Tische, Stiihle etc.
— empfiehlt zu billigsten Preisen —
Schröder & Wagner
Inh.; Philipp Fink
Bahnhofstraßze M.
r
Diejenigen, welche auf einen
holzschein
Anspruch machen und bedürftig sind, mögen sich
geute nachmittag von 3—4 Uhr bei mir melden.
Dudweiler, den 8. Dezember 1909.
Frau Pfarrer Trommershaufen,
Norfihende des Ey. Frauennereins
—
f Turner-Bund
5 J
Dudweiler.
Heute Donnerstag, den 9. d. Mts. abends 7.30 Uhr—
Curnen
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