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Amtliches Publikationsorgan
für die Vörgermeisterei Dudweiler.
Mittwoch 8. Dez. O9.
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XV Unterkeller, Dudweiler.
— Bolitifche dundschau.
— Deutsches Reich. 9
*Der Handelsvertrag özwischen Deutschlant
ind Bolivia ist dem Reichstage zugegangen. Er ist eir
Veeistbegunstigungsvertrag mit einigen Kautelen und ähnel
den übrigen Verträgen, die mit südameritanischen Staa
en abgeschlossen sind. Er sichert in Bezug auf die Aus
bung des Handels und die damit verbundenen Steuern
ind Aullagen den beiderseitigen Staatsangehörigkeiten die
echtsstellung der Einheimischen zu. Die Abmachungen
iber den Schutz der Person, den Erwerb von Eigentum
ind die Ausubung von Industrien, über Zölle, Einfuhr—
ind Ausfuhrverbote und -Beschräntungen entsprechen dem
zrundsatz der Meistbegünstigung, wobvei Begunstigungen,
velche einer der beiden vertragschließenden Teile unmit—
elbar angrenzenden Staaten in Bezug auf Zoliförmlicheiten
zur Erleichterung des Grenzvertehrs gewährt hat,
on dem anderen Teile nicht in Anspruch genommen wer
en konnen, solange diese Begünstigungen auch allen an
eren nicht angrenzenden Staaten vorenthalten werden
da Bolivia alle im Staate Geborenen für Bolivianer er—
lärt, ist fiür die dort geborenen Deutschen die Bestimm
ing in den Vertrag aufgenommen, daß sie bis zum 21
zahre vom RMilitardienst befreit sind und sich selbständig
ür die zu wählende Nationalität alsdann zu ensscheiden
saben. Der Vertrag gilt für zehn Jahre und wird von
a für jedes weitere Jahr stillschweigend verlängert.
* Der Verband deutscher Arbeitsnachweise hat an
en Reichskanzler eine Eingabe gerichtet, die Scha—
en des gewerbsmäßigen Arbectsnachweises dadurch zu
eseitigen, daß entweder in der Gewerbeordnung oder
urch ein Spezialgesetz bestimmt werde, daß die Erlaub
is zum Betriebe des Stellenvermittlungswesens von der
zedürfnisfrage abhängig gemacht werde. Die Bedürfnis—
rage sei dort zu verneinen, wo durch öfsentliche oder ge
teinnützige Arbeitsnachweise für eine ausreichende Gele
enheit zur Arbeitsvermittelung bereits gesorgt ist. Die
zrlaubnis sei dann zu versagen, wenn Tatdachen vorlie—
en, die den Bewerber wegen seiner persönlichen Eigen—
haften als nicht geeisneher den nachgesuchten Betriet
escheinen lassen. Vor ber Erteilung der Erlaubnis sei
⸗rner ein Gutachten des sür den Bezirk zuständigen öf
tlichen Arbeitsnachweisverbandes oder, wenn ein so
er fehlt, des örtlichen Trägers des öfsentlichen Arbeitsachweises
einzuyolen. Die Entziehung der Konzession
abe dann einzutreten, wenn Tatqachen vorliegen, die den
nhaber der Erlaubnis wegen seiner persönlichen Ver—
ältnisse und Eigenschaften als nicht geeignet für den
etrieb erkennen lassen. Den öffentlichen Arbeitsnachwei—
n solle ferner ein Recht zustehen, Auträge auf Entzieh—
ing der Erlaubnis stellen und gegen deren Ablehnung
dechtsmittel einlegen zu können. Hinsichtlich der Gebüh—
en wird gewünscht, daß sie von der Polizeibehörde nack
linhörung des öffenttichen Arbeitsnachweises festzusetzer
nd öffentlich bekannt zu machen seien. Die Herausge
er von Stellenlisien hätten als gewerbsmäßige Stellen
ermitt er zu gelten. Im Interesse der Beurteilung der
sage des Arbeitsmarktes sei es auch wünschenswert, wenn
ie gewerbsmäßigen Nachweise angewiesen würden, in
aonatrichen Zeiträumen über ihre Geschäftstätigkeit etwe
in die öffentlichen Arbeitsnachweise Bericht zu erstatten
* Die Reichstagsersatzwahl in Eisenach ift auj
en 29. Januar festzesetzt. Als deutsch-sozialer Kandidai
t anstelle des zurückgetretenen Abg. Schack der Post—
erwalter Hae drich-Dermbach aufgestellt.
* Die Verfassungsauträge der freisinnigen Fraktions—
emeinschaft sind im Reichsstage eingegangen. Sie unter
heiden sich nur wenig und nur formell von den gleichen
m vorigen Jahre gestellten Anträgen. — Die freisinnige
jraltionsgemeinschaft war Montag abend wieder versam—
ielt, um den Etat zu beraten. Es wurde beschlossen,
ei der ersten Besprechung des Etats im Plenum dies—
nal im Gegensatz zum vorigen Jahre nur ei nen ge—
ieinsamen Redner für alle drei freisinnigen Fraktionen
orzuschicken. Als dieser erste Etat-Redner wurde der
sbaeordnete Wiemer bestimmt
Fraukreich.
* Der Kommandeur des 10. Armee-Korps dementiert
ie Meldung, das er an den Sekretär des Bäcker-Syn—
——
dikats einen Brief gerichtet habe, in welchem er sich ve—
reit erklärt hätte, in der Arbeitsbörse eine Rede gegen
die Nachtarbeit der Bäckergehilfen zu halten.
* Wie aus Montpellier gemeldet wird, haben die ge—
zinigten Sozialisten des Bezirkes von Narbonne für die
ommenden Wahlen die Kandidatur des Führers des Win—
er⸗Ausfruhrs, Ferroul, aufgestellt
Nervenkitzel-Blätter. —
Auf zwei deutschen Journalistentagen ist in diesem
‚jahre das Thema „Pflichten der Berichterstattung“ unler
em Gesichtspunkte behandelt worden, daß die Presse
hre ernsteste Aufmertsamteit darauf richten sollte, der
endenz zur Sensation entgegenzutreten und sich nicht nach
em schlechten Beispiel mancher französischen und ameri
nischen Blätter zu sensationellen Uebertreibungen per—
iten zu lassen. Ein neuerer Vorfall zeigt in ganz be—
nnders ellatanter Weise das Berechtigte und Notwendige
eser Mahnung. Eine Reihe von Samstag-Morgenblät—
en in Berlin, in München, in Wien und anderen Or—
n brachten höchst sensationell klingende Meldungen über
nen Riesenbrand in Baltimore, wonach man annehmen
ußte, daß fast die ganze Stadt in Flammen stehe, daß
uch sehr viele Menschenleben dem wütenden Element zum
pfer gefallen seien und die Schadenssummen steigerten
ch von Stunde zu Stunde so, daß sie schließlich schon
uf Hunderte von Millionen begziffert wurden. Ein Blait
ab sogar direkt an, nach den bei deutschen Feuerversiche—
ungsgesellschaften vorliegenden Mitteilungen werde der
Jrandichaden in Baltimore auf 400 Millionen M. ge—
hätzt. Und was siellte sich schließlich heraus? Die Mel—
ung war im wesentlichen eine gewaltige Ente. Aus ei—
em nicht sonderlich bedeutenden Feuer, das einen Ge—
aintschaden von vielleicht 15300 000 Dollars angerichtet
at, und deutsche Versicherungsgesellschaften mit wenigen
undert Dollars in Mitleidenschaft zieht, war die unge—
euere Brandkatastrophe gemacht worden, und es wür—
en in einigen Blättern wahre Schreckensszenen berichtet,
e start an sehr ähnliche Schilderungen vom vorjährigen
ostoner Brande erinnerten, aber glücklicherweise nur Phan—
isieprodukt waren. Es wird niemand vermißt. Men—
henleben sind nicht in Gefahr gewesen, und der Sach—
haden hält sich in relativ bescheidenen Grenzen.
Wie waren solche Sensationsmeldungen, die auch in
)eutschtand viel Beunruhigung hervorgerufen haben, über—
aupt möglich? Bei aller Gewissenhaftigkeit ist keine Zei—
ung unbedingt gegen Falschmeldungen geschützt. Die Presse
uuß fich in vielen Fällen auf die Zuverlässigkeit bewähr—
er oder aus sonstigen Gründen als glaubwürdig erschei—
ender Mitarbeiter verlassen. Aber darüber hinaus darf
natürlich nicht sich jede Sensationsmeldung ohne Prüs—
ag zu eigen machen, und an dieser Prüfung hat es im
orliegenden Falle durchaus gesehlt. Man mußte nach der
ert der Meldungen annehmen, daß es sich um eigene, zu—
erläjstge Mitteilungen handelte, die teils aus Parißs,
»ils aus London, teils aus New-York datiert waren;
tfächlich aber war ihre eigentliche Quelle ein Berliner
elegraphenbureau, der „Preß-Telegraph“, das, wie von
mem Blatt behauptet wird, diese Meldungen von einem
ondoner Depeschenbureau übernommen haben soll; es
väre von Interesse, dieses Londoner Bureau, wenn es
hirklich existiert, näher kennen zu lernen. Es ist auch
icht ganz richtig, daß, wie ein Berliner Blatt sagt, es
ich hier um eine „fette Ente von echt amerikanischen Um—
ang“ handelt. Denn in diesem Falle ist die Ente lei—
er dentisches Produkt und das Bestreben, sich keine Sen—
ation eutgehen zu lassen. hat bedauerlicher Weise eine
teihe von Blättern verleitet, der Richtiakeit nicht weiter
achzugehen.
Dieser eine Fall würde vielleicht noch nicht eine all—
emeine Betrachtung und Mahnung rechtfertigen, wenn
icht die Entwictlung der letzten Jahre allgemeiner die
zefahr einer ungesunden Entwicklung, einer Pflege der
zensation auf Kosten der Gewissenhaftigkeit, gezeigt hätte.
die deutsche Presse stand bis vor kurzem inbezug auf Ge—
issenhaftigteii und Ernsthaftigkeit an erster Stelle und
erhorreszierte durchaus das Erfinden und Umfälschen
zon Nachrichten, sowie die sensationelle Uebertreibung.
darin ist in den letzten Jahren eine Verschlechterung ein⸗
jetreten, wenn auch nur erst bei einem kleinen Teil der
Zlätter, und es muß deshalb bei Zeiten dem entgegen—
zetreten werden, damit ein solches Unwesen nicht ein—
eißt und das Ansehen der deutschen Presse, den guten
tuf ihrer Ernsthaftigleit schädigt.
Italien.
* Der römische Korrespondent des „Echo de Paris“ de—
nentiert entschieden das Gerücht, daß die katholi—
sch en Abgeordneten der italienischen Kammer beschlossen
zätten, ein Zentrum nach de ut schem Muster zu grün
den. Der Valikan sei Gegner eines solchen Planes.
Marokko.
* Meldungen aus Fez zufolge hat Muley Hafid mi
bem französischen Konsul mehrere Unterredungen gehabt,
nfolge deren er an El Morri einen neuen Brief rich
tete, worin er den französischen Vorschlägen zustimmt
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lie bestsltung aes lockehrs vas lachrichtenwesenẽ
neutsch-Sudwestafrika,
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Bekanntlich ist in der Thronrede bei der Eröffnung
des Reichstages auch des beabsichtigten Ausbaues“ der
Verlehrswege in Südwestafrika Erwähnung getan wor—
den; die diesbezügliche Denschrift ist soeben dem Reichs⸗
tage zugegangen. Sie gibt in ihrem allgemeinen Teile
eine Uebersicht über die wirtschaftliche Entwicklung und
augenblickliche Lage des Schutzgebieises und gehi dann
des Näheren auf den, die Weilterentwickelung der Kolo—
nien sehr hemmenden Mangel an Eisenbahnen ein. Die—
ser Mangel an Verbindungen zwischen vem Zentrum
des Schutzgebietes und der Küste einerseits, sowie zwiĩ⸗
chen dem Norden und Süden andererseits find auch der
Grund. weshalb wir gezwungen sind. viel stärkere Sreu
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Dda⸗ Die Showarmgeister.
BGistorischer Roman von Gustav Lauge.
1. Fortsetzung.) Machdruck verboaten.
Die Witwe des Rauschenburgers, Sibylla, aus dem
zräflichen Geschlechte von Waldeck, hatte von dem Herzog
zu Kleve das alte Ritterhaus auf dem Sparenberge sammt
dandesgemäßen Unterhalt zum Leibgedinge erhalten. Voll
Hoffnung auf ihren heranwachsenden einzigen Sohn hatte
ie Witwe den Landesherrn gebeten, die Stelle des Burg—
auptmannes auf dem Sparenberge bis zu der Zeit, dafß
ur Sohn Kuno diese übernehmen könne, nur interimistisch
rsetzen zu wollen, war ahber mit diesem Gesuch nicht durch—
ebrungen.
Herr von Ascheburg, der mit dem Rauschenburger Ge—
Hlechte auf keinem besonders gutem Fuße stand, alter
domiliengroll, wie solcher mitunter forterbte, wurde viel—
mehr zuni Burghauptmann ernannt und hatie bald darauf
tinen Einzug auf dem Sparenberg gehalten. Wenn der
Herzog angenommen hatte, Herr von Ascheburg werde
zielleicht um die noch jumge und schöne Sibylla von Rau⸗
chenburg werben, damit“ deren Leibged inge in Wegfall
am, so war dies nicht geschehen, denn der neue Burg—
sauptmann war schon mit Enna von Elmshorn verlobt,
he er nach dem Sparenberg kam. Der Herzog, mit wich—
geren Dingen beschäftigt, als daß er sich sonderlich um
die Llebesverhältniffe seiner Lehensleute kümmern konnte,
atte, als er davon erfuhr, schließlich nichts gegen das
Verloͤbnis des Herrn von Ascheburg einzuwenden. Nun
mochte Sibylla von Rauschenburg ihre Tage einsam in
dem alten Ritterhaus verbringen, wenn sich ihr anderweit
eine Gelegenheit zu einer standesgemäßen Heirat bot.
Eben heute, am Tage Johannis des Täufers, machten
D Sues von Ascheburg und seine reizende Braut Hoch—
SMa en in der Stads die Glocken erklangen und
den Beginn des Gottesdlenstes ankündigten, da fielen ober
bom Sparenberge herab drei furchtbar krachende Schüsse
nus den nach Norden schauenden Halbschlangen. VTann
olgte eine lustige Fanfare mit Troͤmbete und ZJubelhöp
iern.
Unter dem Vorantritt der Musikanten bewegte sich der
hochzeitszug langsam den gewandenen Weg salabwärts
ind schlug dann die Richtung nach dem mit einer Kapelle
zekrönten Johannisberge ein.
Auf der Mitte des Kreuzweges, von wo ab die Hoch—
zeitsgesellschaft nach der Johanniskapelle abbiegen mußte,
land der Pater Vicarius Ansgar von der Maritkirche der
Stadt, festlich angetan und von seinen Ministranten um
geben. Er setzte sich an die Spitze des Zuges; die Mu—
ik schwieg; die Braut, welche neben ihrem Bruder daher—
chritt, öffnete gleich den ihr folgenden Kranzjungfern das
Sebethuch; der Bräutigam brach das Gespräch mit feinem
Bräutigamsjunker, dem Herrn von Vahrendorf ab und
elbst die zahlreichen Neugierigen aus der Stadt, welche sich
ingeschlossen hatten, daͤmpften ihre Stimmen. wenn sie
ruch nicht ganz schweigen konnten.
Plötzlich kam aus der aus dichtem Strauchwerk ge—
»ildeten Böschung, welche die Straße auf der linken Sate
insaͤumte, ein Kind, ein kleines Mädchen von etwa sechs
Jahren hervorgestürzt und wollte gerade vor dem Hoch—
eitszug über den Weg laufen. Eine bezaubernde Hold—
eligkeit war auf dies Kindesgesicht gehaucht. Die Kleine
rug nicht die landesübliche Kleidung; sie hatte weder ein
Riebeldook oder eine Mütze auf dem glänzenden Haar;
tatt Brusttuch und Wamms trug sie nur ein Hemdchen
ind einen blutroten kurzen Rock. Ihre Füße waren nackt.
Als sie die vielen Menschen so plötzlich vor sich sah,
hlieb sie gerade vor dem Pater stehen und schauite ver⸗
virrt und ängstlich zu diesem auf. Auch Vicarius Ans—
ars Fuß stockte und diese Stockung teilte sich dem ganzer
30hzeitszud mit
T ,Hast Du Dich verirrt, mein Kind? Wer bist Du?
fragte der Pater freundlich und seine Stimme verriet nichts
von Groll über diese Störung.
„Heah! Heah! Da ist Wawer! Heah! Wawer, fiehst
Du mich denn nicht?“ rief das Kind, ohne auf die freund⸗
lichen Worte des Paters zu achten.
Alle starrten das mnbekannte Kind mit entsetzten Bli—
cken an. Wawer — der Name eines Nachtgespenstes, ein
Wort, das man sich nur Whnstũ tern wagte Ddier jubelte
ein Kind dies schreckliche Wort in wilder Freude hervor.
„Wawer!“ rief die Kleine abermals und llatschte in
die Hände.
Die Augen der Menge wandten sich nach der Richtung
der Böschung, wohin jetzt die ausgeftreckten Arme des
Kindes deuteten. Die Maͤnner runzelten die Angenbrauen
und griffen umwillkürlich nach ihren Schwertern; die Frauen
und Kinder schrieen vor Angst.
Von der Böschung herab kam in rasend schnellem Lauf
ein Tier gerannt, das man einen Augenblick für einen
großen Hund halten konnte. Aber das gesträubte fahl⸗
graue Haar, der buschige, starke Schweif, daß wild fun⸗
kelnde Auge zeigten, daß es kein Hund, sondern einer der
in den deutschen Wäldern damals noch viel verbreitelen
und gefürchteten vierbeinigen Räuber — ein Wolf war.
Jetzt war das Tier so nahe, daß man den keuchenden
Atem desselben schon hören konnte, aber in der Bestürzung
dachte Niemand an Flucht. Der Junker von Ascheburg.
stellte fich wie zum Schutz vor seine Braut und die ander
ren Frauen des Hochzeitszuges suchten nach Möglichkeit
hinter den Männern Deckung. Aber der Wolf kuͤmmerte
fich nicht um die Menschen, sondern stieß nur ein kurzes
rauhes Geheul aus und sprang auf das fremde Kind zu.
Dieses schlang furchtlos seine Armchen um das gefürchtete
Tier, als sei es ein lieber trauter Spielkamerad, dann
eigte es mit der Hand nach der Böschung und Wolf und
diüß ejftet ?