Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

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Saemstag 27. Nov. 09.

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as sie anf 6 Kilomeier herangekommen waren. Dieser
Abstand verringerte sich dann infolge der beiderseitigen Ma—
növer mmer mehr, so daß schließlich der entscheidende Kaupf
sich auf 3—24060 Meter abspettte.
Daß die Jap«ner bouptsächlich ihre Etfolge durch die Mittel⸗
artilleris errur gen baten, kaun auch daraus entrommen wer⸗
den, das sie seibst beim Bau ihrer „Dreadnvughts“ nicht auf
eine Rarke Minelartillerie veszichtet haben, denn „Satsuma“
uud „Aki“ haben je 12 Siück 25,4 Zentimenter⸗ und 8
bezw. 12 Stück 12 Zentimeier-Schnelladekanonen, während
die neu⸗nen jetzt zun Stavel liegenden Linienschffe von 20—
bezw. 21000 Tornen Wasserverd äuüßnung außer 12 Stück
30,5 Zentuntter-Geschützen noch 10 Stück 15,2 und 8
Stück 12 Zentemeier Geschütze in der Mittelartillerie erhal⸗
en Vise Japaner, deren doch die Erfahrungen des letzten
Krießes am bestem bekannt sind, sind den Engländern in der
Mittelarticlerie nicht gefolgt, was wiederum ein Beweis
ist, daß unsere Marineverwaltung bei der S schützarmierung
unserer „Dreadnoughis“ keinen Fehlgriff getan hat. Sie
meaß mit oem Kruppschen langkalibtrigen 28 Zeutimeter⸗
Schnuelladekanonen ser zufrieden sein, sonst wäre sie auch zu
cd wereren Kalibern übergegangen. Auch unsere neuesten
Ponzerkreuzer, neuerdings „Lirienschiffakreuzer“ genannt, ha—
»en eine bedeutende Vergrößerung erhalten. Der neue
Kreuzer „Blusder“ der diesen Herbst in Dienst gestellt wird,
3 152 Meeter lang, 24,6 Meter breit und hat einen Kon⸗
ärukrionsiefaang von 8 Metern und eine Wasserverdrängung
pvoa 15 500 Tonnen. Seine drei Stück dreifachen Expau⸗
sior smaichinen geben ihm bet 32 000 ind. Pferdestärken eine
Gelchwindigkeit von 24 Seemeilen. Sein normaler Kohlen⸗
vorrat berägt 900, sein Geiomtunterhalt 2300 Tonner.
Armiert ist „Blücher“ mii 12 Stück 21 Zentimeter⸗Schnell⸗
adekanonen in der schweren Attillerie, ebensolcher Aufstellung
wTie „Nassau“ mit 8 Stuück 15 Zentimeter Schnelladekanonen
in Kassemattenaufstellung uad 16 Stück 8,8 Zeutimeter⸗
Schnilladelanonen in der Torpedoabwehr.
Aus diesen Ausführungen mögen unsere Leser ersehen,
daß es mit der Verstärkunz unserer Wehrkraft zur See
rustig vorwärts geht, es also wirklich nichl des Ansporns
xiremer Flottenenthusiasten bedarf.

Zweites Blaͤtt.

Die modernen deuischen Kampfschiffe. Ueber
unsere neuen deutschen Kampfscheffe kennie man sich bisber
ein Lanz zutriffendes Bud nicht machen, weil unstre Marine—
Lerw. Uung sen einigen Johren ouch dem Beispiel arderer
Nauonen gefolet ist und die Enzesheiten über unsere neuen
Scheffe so lange mie wögl ch geherm gehalien bat. Aber je
aher die bisher vom Stupel egtiasseeen Saiffe ihrer
Pollendung enlbegengehen, defto wiriger ist es mögslich, diese
Linzelhenen gehrimn zu dalten. Es lieet ja ktlat auf de—
Hand, daß man ein Scheff, dop bemächt in die Front ein⸗
zererhr weiden sob, nicht der Bucken der Inler⸗ssenten ent
ziebein kaun. Das zoben ja irezeit die Franzosen beim
Ausbruch dis deuisch frapztsi chen Krießes zu ihrem Sckoden
ber den Veitraleustn Gutzelspitztu) geehen. Diese neuen
Schnellfeuerwaffen härien ganz andere Wirkungen erzielt,
venn man sie vor ihrer Eusührnug beim Auksbruch des
Krieges nicht allzu änzst ich mun einem undurchdringlichen
Schleier umgeben häue. Dadurch kam es, daß serbst die
tig inen Bebienunge mannschasten die Kononen nicht genügend
kennen gelernt hatten, um sie ersolgreich in den eisten Kam—
pfen bet Werrenburg und Wörrih bedienen zu können. Daher
iie Vaßersoige. Statt zu einem Siegeszuge über den
Rheim nach Berlin zu verhelfen, manderten sie nach den bel.
den Schlachten als Kriegsbeute Uüber den Rhein. Fast alle
zrößeren Staalen haben sich in ihren Neubauten nah dem
englischen Linienschiff „Dreadnought“ richten wüssen. so daß
man heate schon allgemein diese großen Lintenscheffen, Dre—
adnoughr“ diesen Ramen (auf deutsch: „FJurchte nichis“) ver⸗
dient konnen wir dahin gestelit lassen. Die „Dieadnought“
hat denselben Fehler, den wan öunsern Linienscheffen der
Kaisertiasse nachsagt, ste geht 60 Zentimeter tiefer im Wasser
als projektiert. Dadurch Lommt der in ener Breite von2
Melein rund ums Scheff sührende Panzergürtel so tief zu
ieger, das kaum 40 Zentimenter Panzerschutz über der
Wasserlinie vorhanden ist. Dadurch verlieri das Schiff
einen obengenannten Kampfcharaklter. Es würde diesem
Dreadnought“ ähnlich ergehen wie den russischen Liniinsch ffen
in der Schlacht bei Tschuschima, die inforge ihres durch
Ueberladung mit Kohlen hervorgerufenen außergewöhnlichen
Tiefganges in verhältrismäßig kurzer Zeit kemerten. In⸗
olge dieses hohen Tiefganges lag der Seitenpanzer der
enssischen Lintenschiffe sasr garz unter Wasser, so deß jede
apanische Granate, die in der Nähe der Wasserlinie ein
chlug, den Ersolg hatte. daß das Wasser sofort in das
Schiff strömte und zwar über dem Panzerverdeck. Dadarch
vurden die Schiffe oberlastig, verloren ihre Sliabiluat und
lenterten. Unsere deutsche „Dreadnoughts“, von denen die
„Noassau“ „Westsalen“ und „Rhetnlant⸗ demnachfi zur Ab⸗
ieferunggelangen, haben folgende Dimensionen; Länge 137.7
Meter, Breite 27,1 Meter, Konstruktionetlefgang 8 Meter
Deplacement 18 500 Tonnen. Diei stehende Expanfions—
naschinen, die dem Schiffe bei 20 000 indizierten Pferde
järken eine Geschwindigkeit von 20 Seemeilen geben, ethalter
hren Dampf aus 12 engröhrigen Marinckessein. Der'Koh.
envorrat beträgt 950, der Gesamtkohlenbunkerinhali 2700
Tonner. Die Armierung der „Nossau“ besteht aus zwölf
Stück achtundzmanzig Zentimeier⸗Schnelladekanonen, die in
b Doppellutmen aufgestellt sind. Diese befinden fich jen?
auf beiden Seiten, je einer auf dem Vor⸗ und Achterdeck
Unsere Marineverwaltung hat utcht. wie die englische, aus
die Mitte artillerie verzichten wollen und damit scheint sie
auch das richtige getroffen zu habeu. Unsere „Nassau⸗
ührt in der Mittelartillerie 12 Stück 15 Zentimeter-Schneu—
adekanonen, die in Kasewaistellung untergebracht find, außerdem
 noch 16 Stück 8,8 ZentimeterSchnelladekanonen ale
Torpedoabwehrwaffer. Während man in England und an
deien Staaten nach der Schlacht bei Tsu'chimna annahm, die
knt scheidung sei durch die schwere Artillerie herbeigeführ!
und dementsprechend nun die Mittelartillerie volldändig aue—
schaltete, wurden spstter aber auch anderslautende Bericht
vperöffe aulicht. Nach diesen haben die Russen das Feuer woh'
auf 8 Kilometer eröffnet, aber die Japaner antworten erft

Kunst und Wissenschaft.
zZu Anzengrubers 70. Todestag. Am 29. No—
sember sind 70 Jahre vergangen, seit dem Tage, an dem
zudwig Anzengruber geboren wurde, den nun schon 20
ahre die kühle Erde deckt. Eines poetisch beanlagten
ziandouchhalters Sohn wurde er nach einer mühseligen
ind harten Jugendzeit Kanzlist bei der Polizei und dann
zchauspieler. Sein erstes Bühnenwerk „Der Pfarrer von
irchield' kennzeichnet ihn als Dramatiker ersien Ranges
d machte ihn gleichzeitig populär. Das Wert wurde mi

LCOOGWiꝗqG Anzenꝗqruber
em Schiller⸗ und Grillparzer-Preis gekrönt. Auch
genden Sticke „Meineidbauer“, „Kreuzelschreiber“, „das
erte Gebot“, „Gewissenswurm und „Heimat g'funden“
zielte große Wirkung. Seine Beobachtungsgabe ermög—
mwes, daß alle Figuren vollstes Leben almen, steis
t bis in den innersten Kern ihres Wesens und keine
uppen oder Marionetten sind. Gleich Fritz Reuter hat
ich er nichts geschildert, was er nicht selbst erlebt und
en hat, oder was sich doch in seiner unmittelharen
achbarschaft abgespielt hat

runks XR
1 —W
Eine Prohe von dem POUTDRE ZENENTO wlrd gratis gesandt.
Die Neigang z2u berauschenden Getränkon üann dauernd
vernichtet -erden. Stlaven der Trunkaucht Lönoen jotet bofreit
nordon, sogar gegon
ihren eigenen Willen.
Ein haralosos Polver,
 POVDRE 2B-NENTO
 genannt iset
arfundeon worden, iat
leicht z2u nehmen, sur
jedes Goschlecht und
Alter goeignet und
kann in Speisou oder
— Getrànkon gegeoben
verden, relbat ohno
Wissen des Betreffenden. »OUDRE 7FNEFNTVO vind ala uuschãcdlich
 garautlert.
Diejenigen, die einen Frunksichtigen in ihrer Familie odor
Bekanntenkreise haben, sollen nicht vorsiumen eine Gratls⸗
Prohe von dem POUDRF ZENXENTO B veorlangon. Dieselhe
vird per Brles geschickt; Korrespondenz in dentsch-POUDRE
 ZENENTO EO.,
76, Warpon Street, LONDON 20I6, (Eugland)
Porto fir Briefe 20 Psg.; fur Postkarten 10 Psę.

Lokales.
Weihnachtsarbeiten. Das schöne, für Alt und Jung
herrliche Weihnachtsfest ist nun nicht mehr allzufern⸗
ad wir müssen anfangen, daran zu denken, womit wir
bu unsere Lieben erfreuen können. Ein billiges, dabei
gantes und neues Geschenk sind Umschläge für unge—
indene Bücher, die man aus Restern schöner Seidenstosfe
icht und mit sehr geringer Mühsé herstellen kaun.dDie
rden Deckel bestimmte Oberseite wird innen mit einem
marbigen, leicht viereckig durchnähten Atlas- oder Sa—
ifutter versehen, das seinerseits gegen die beiden Sei—
abänder hin mit dreifingerbreiten Taschen versehen ist,
welche man die beiden Buchdeckel und das leere Am
igs⸗ und Schlußblatt des Buches schiebt. Alsdann wird
Umschlag ringsum mit einer Borde umrändert, die
itter und Oberzeug zusammenhält. In der Mitte oben
ird ein schmales Band angenäht, welches als Buchzei⸗
in dient. Auf die eine Tasche ist eine schmale, tleine
andagraffe aufgesteppt, in der ein zierliches Papiermes
steckt, sodaß man vollkommen gerüstet an die Lektüre
hen kanu. Beim Lesen schiebt man dann die erledigten
lätter stets in die linke Tasche, fo daß das Buch auch
imer sestgehalten wird und nicht herausrutschen kanm'
ill man das Gecchenk recht vollständig machen, so
ähle man drei recht gut gangbare Groößen und yhelle
oͤne Farben für die Umschläge. Dann hat man ein
bsches Weihnachtsgeschent für eifrige Lejerinnen oder
ch kir Leser. S

* 4.38
Die Ehrisiblume.
Erzählimg von C. Burger.
Nachdrud verboten.
Das wäre ein Lamm unter den Schutz des Wolfes
Alt,“ brummte der alte Herr. „Und außerdem haben
beiden nicht die geringste Zuneigung gefaßt, es besteht
jat nicht einmal Freundschaft zwischen ihnen.“
Der Plan ist doch nicht zu verachten,“ erwiderte Lester
helnd, „beide sind später auf sich engewiefen, da wird
Liebe schon von felbst kommen.“
Um diese Zeit erkrantte Frau Richter und dadurch
de die Zukunft des jungen Mädchens noch bedent.

smden. Von Jugend auf hatte sie Wangel, Entbehrung,
jo fsogar Armut kennen gelernt; aber anstait in der harten
redensschule sanft geduldig und ergeben zu werden, war
ihr Gemüt verbittert, ihr Herz verhärtet worden, und nur
das Streben nach Glanz und Reichtum war in ihren kurz⸗
sichtigen Augen das größte Glüd auf Erden. — Sie haßte
Valeska, noch ehe sie das Adoptivtind ihres Onkels gese⸗
hen hatte, aber sie freute sich, daß ihre eigene gute Erzie—
hung ihre Weltkenntnis sie weit über ein Mädchen erheben
pürden, das wild und einsam in der Einöde aufgewachsen
war. Als sie jedoch das von ihr so ungerecht gehaßte und
berachtete Mädchen sah, biß sie in ohmnächtiger Wut die
Zähne zusammen. Diese hoheitsvolle Würde, verbunden
mit lieblicher Anmut, wäre eher in einem Koͤnigsschlosse,
als bei einem Farmer zu suchen gewesen. Dazu kam noch,
daß Valestas Toiletten höchft geschmackvoll, kostbar und
ꝛlegant waren. Eine berühmte Modistin hatte den Auf⸗
rag und dazu ‚carte blanche“, den verwöhnten Liebling
in Waldbrunnen mit allen Neuheiten der Saison zu ver—
ehen, und die großen gefüllten Kisten, die in nicht allzu
großen Zwischenpausen regelmäßig eintrafen, bewiesen deut
tich die gewissenhafte Lösung der Aufgabe.
Um Valeslas geistige Vorzüge hervorzuheben, hatte
chon Frau Richter Sorge getragen, ihre bedeutenden mu⸗
ikalischen Talente auszubilden, die während ihres Auf⸗
enthaltes in Kalnotrnien nach Kräften gepflegt und vervoll⸗
teomennet wurden. Der sorgliche Pflegevater hatte für sei⸗
en Liebling ein reizendes, achtediges Musikzimmer her⸗
richten lassen; die Wände glänzten in Azur und Silber,
und große Blumenvasen mit duftenden Gewächsen standen
in jeder Nische. Zwischen den Spiegeln hingen kostbare
Gemälde in breiten Goldrahmen, aber auch zahlreiche Stiz⸗
zen ihter eigenen Hand zierten das trauliche Gemach, und
sogar die Staffelel hatte hier ihr Plätzchen gefunden. In
ꝛinem eleganten Glasschrank prangten die Werke ihrer
dieblingsdichter in prachtvollen Einbanden, kurz, alle kaum
rhofften und ausgesprochenen Wünsche fand si— hier herr
— 07f134

Herr Richter war ein wohlhabender Mann, für seine
Valeska war ihm kein Luxus zu teuer, aber der Anblid
der vielen Juwelen und der kostspieligen Einrichtung ging
wie ein scharfer Stachel durch Marthas neidisches Herz
Sie hatte von den örtlichen Verhältnissen in der Umge⸗
bung von Saratonta sich nur eine mangelhafte Vorstellung
zemacht und gehofft, dort bald an der Seite eines treuen
Batten ein eigenes Heim zu finden, doch darin hatte sie
ich bitter getäuscht. — Herr Lester, der nächste Nachbar,
war ein verheirateter Mann, und sie mußte sich selbst ge⸗
stehen, daß sie durch Valeskas Vorzüge in den Schatten ge⸗
stellt wurde.
Die Geschwister hatten oft ernstlich überlegt, wie sich
die Zukunft für sie vorteilhaft gestalten könnte.
„Es ist am besten, Du heiratest Valesta,“ schlug Mar⸗
tha beständig vor, ‚und dann darf Deine Gattin kein trä—
Jes, nutzloses Leben führen, wie sie es bisher getan hat.
Ich möchte gern erleben, sie arbeiten zu sehen, denn jetzt
vildet sie sich ein, keinen Finger rühren zu brauchen. Ohl
verlasse Dich darauf, Michael, wir werden sie schon zahm
machen, wenn der Onkel tot und sie Deine Gaͤttin ist,“
und ein grimmiges Lachen begleitete ihre Worte.
Der Angeredete sah düster ver sich hin. In den ersten
Jahren hatte er Vally gehaßt, aber ihre seltene Schönheit,
und ihr unnahbarer Stolz hatten ihm Achtung eingeflößt.
Er stand zwar nicht mit ihr im freundschaftlichen Verkehr,
im Gegenteil, sie standen sich äußerlich schroff einander ge—
zgenüber, aber dennoch liebte er sie, wiewohl seine Liebe
jelbstsüchtig und gering war. Er wollte die Besitzung sei—
nes Onkels erben und schon deshalb eine Verbindung mit
Valeska eingehen. Als seine Gattin wollte er sie dann
ebenso reichlich mit Luxrus überschütten, wie sie es he—
wohnt war; sie sollte zu ihm aufschauen, wie zu einem
Wohltäter, aber er wollte sie nicht von seiner Schwester
tyrannifieren lassen.

3 Kapitel.
Michgel Richters Schwester Martha stand allein, schutz
und heiniatlos in der Welt. In allen thren Briefen
é sie den Onkel angefleht ihr in seinem Hause ein Ob
dewähren, und zuletzt hinzugesügt, daß sie ihte liebe
Tante in ihren Krantheu wie eine Tochter liebevol—
gen wolle. Vielleicht war es dieser letzte Gedanke, der
h langem Widerstreben den allen Herrn zu einer Ein
ugung bestimmte die er früher, da er die Charaktet⸗
er deidenn Berwandte leider zu genau kannte. hart
ig berrdeie ert hatte
Jeox Ro he Richter kam zu spät. Noch ehe sie die
am RMoetse beendet hatte, hatte der Tod mit sonfter
da nackernde Lebenslicht der stissen Duldetlen ge
. in den Armen ihrer geliebten Chrisibume war sie
in bessere( Leben eingegangen. Es war der se schnelle
ür Valesla verh'ingnisvoll geworden. Die Verstor—
ewar nicht allein eine kluge, geistteiche Frau gewesen,
dern sie besaß auch große Menschenkenntnis, und die
e zu Valesla würde ihr in kurzer Zeit die Augen über
tthas wahren Charatter geöffnet haben, den später ihr
te allzu nochsichtig beurteille
So war Mortha Richter nur gekommen, um einen
mntfgeworfenen Hüoel und die Tamilie in tiefer Tenne

Forlsebumg fele
            
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