Full text : Dudweiler Zeitung

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Agemeiner Anzeiger für den Zürgermeissereißez'
Dudweißfer.

P. 2 7 * *
RNit Reilagen: „Ressetristisce Wachensärift““ und
„Tustige Blätter“

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Redakrion. Druck und Verlag von
in Dudme!t

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Mn
* VDudweiler Reitung“ erscheint täguch mit Ausnabme der Sonn
und Feiertage

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HMa⸗ 2271
WMochen-Nundschau

α
cbeint auch wenig Lust zum Einlenken zut haben,
nenigstens tut sie so, als ob ihr die Zache farchtꝰar
leichgültig sei. Ob aus den bulagrisichen Mafnabmen
in Krieg entitehen kann, läßt sich vorlänfig noch nich
gocen, jedenfolls sind kriegersche Nerrwiselunaen keines
ouis ousaeschlossen Serbien wifl auch rüsten, aber
inen Nie mit DeslerreiczAnagorn wird man äch in Bet
rrad auch noch einmal überlegen Der Schah ven
RPersien hat noch etumal alle räfte anuigcboten, um
die Revosutionäre zu schlagen. edoch seine Trupren miß
n der Uebermacht der Nifrührer weichten. Trondem beugt
ich der Känig der Fnige dem Volkswillen wichht Nuißt
nd wird wosl für die Zache des S458 eintreten ingd
die Nevosution mit Giaete nutarricten

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Dicke Schneesloden flelen in der leßsten Woche und
iin Herzenswunsch unserer Zugend war erfüll, jedoch
ie Freude sollte nicht von lauger Dauer in, denn schon
lach eintgen Tagen setzte Tauwetter ein nuud die welbe
zchnerderne verschwand so schnell sie gekommen war. — Iu
Deutschländ hat der Reichstag einige Tage aus—
esetzz, um die Berammngen der Nonmigienen zu foͤrdern.
Bichtige Verhandlungen hat die Woche nicat zu verzeicz;
xen. Bur Rechtferunging Raiser Wühelius erschien diae—
er Tage ein Buch des betaunnten oner lien Jourua—
sten Stein, das die schon halb in BSerdegernuele gerateuen
debatten über das persontiche Regemente wieder uu frisch
e. Stein siellt die beruhmte Krügerdesesche und die Tan
jerfahrt der Kaisers als wohlerwogene Scaatsatte hin.
ie keinessalls dem impulswen Charäbkier Raiser Witheras
ntsprungen seien. Das Erscheinen der Stein schen „HMi⸗
torien“ wird bei den verschiedenen Parteien versttiesen
infgenommen. Die Rechten seren in Stein einen Anwan
»es Kaisers, dessen Buch die Vorgänge der lebren Jeit
nanderem Lichte erscheinen lasse, waährend die Linken die
luslegungen nicht ernust neyuten. Man kann nicht leug—
ten, daß das Buch, das in Dietrichschen Berlag in Leig—
ig erschienen ist, manche mteressante Momente entwickelt,
ber einige Geschehnisse der letzten Zeit werden deras
iaiv ausgelegt, da man unwillkürlich die Wahrheit der
Varsteihniigen vezweinern muß. Jedenfells iüßt sich da—
über streiten, ob das Buch gerade zu der jetzigen Zeiu
em Kaiser von Nusen sein wird — Armand ipfel, der
ranze sische Aeronautiker, zeigt den Berlinern qauf dem
Lenpelhoter Felde wie man „sliegt“. Große Erfoldde dat
zipsel noch nicht zu verzeichnen gehabt und er wird sich
choun noch dazuhalten muüssen, um uns Deutschen das „lie—
en“ zu zeigen, denn wenn wir auch mit Drachenfliegern
rläufig keine nennenswerte Erfolge aufzuweisen haben,
stehsen wir doch in der Luftichiffahrt an erster Stele
Ser Welt. Zudem sind deutsche NAeronautiker fleißig
»i der Arbeit, um auch hierin den Vorsprung des Aus
andes einzuholen. — Zaglreiche Wahlrechtsdemonstratio—
ien haben die Sozialdemokraten am letzten Sonntag in
»en meisten größeren Städten Preußens veranstaltet und
in einigen Stellen ist es sogar zu blutigen Zusammenst zj⸗—
en mit der Polizei gekommen. Die Urheber dieser Um—
tiebe solsten doch endlich soviel Einsehen haben, daß sie
»as Zwecklose dieser Veransialtungen anerkennen, denn
et uns sind wir noch nicht so weit, daß durch Straßen⸗
olitis etwas erreicht wird. Die Opfer dieter Tumulte ha—
en 3uguterletzt die Konseauenzen zu zietzen — Unfer
undesgenosse
Oesterreich- Ungarn, befindet sich in einer wenig
kneidenswerten Lage. Im Innern sind die Krisen noch
mwmer nicht gelöst. Zahlreiche Konferenzen hervorragen—
er Policiter mit Kaiser Franz Josef haben startgeiunden,
ber dennoch ist an der Sachlage noch nichts geändert, si—
ber ein Beweis dafür, wie übergus schwierig die Situg—
ien ist. Die Sprachenkämpfe haben einen bedenlichen
Imfang angenommen. Die deutschen Studenten sind in
rag ihres Lebens nicht mehr sicher. Ueberall sind sen
Btttgeingen der tschechischen ageftihet werden können.
Han kann es sich vorstellen, daß ein solcher Plan einmal
jefaßt wirs, aber daß es wirkich g'eschieht, ist zunächst noch
inwahrscheinlich.“ Sir William Ramsay weiß seinen Lands⸗
euten auch keinen besseren Rat zu geben, als ihte Kohlen⸗
vorräte zu schonen und auf das Schicktal ihrer Enkelkinder
ytdacht zu sein. Im andern Falle sinht er nach Ablauf von
wei Jahrhuaderten eine allgemeine Auswanderung aus
cngland voraus und den völlizen Verfall aller Industiien,
ie auf die Kohlen ongewiesen sind.
⸗ In diesem Frühjahr wird mit den Erdarbeiten fücr die
önertalbahn begonnen. Zam Chef der neuzuerrichtenden
Zauabtetlung ist der vom Bau der linkzufrigen Saarbahn
»tannte kgl. Bauinspektor Lehmann ernannt morden. Da
ie Strecke namentlsch im oberen Köllertal größere Bauwerke,
Anlagen und Berlegungen erfordert, dürfte an die Inbetrieb
iahme vor Ende 1911 nicht zu denken sein.
IJunsterburg, 3, Febr. In einem Hause am Futter⸗
natkt brach heute Morgen gegen 6 Uhr Großfeuer aus.
ehrere Bewohner des Dadhgeschosses sprangen in ihrer
Todegangst auf die Straße hinab. Eia Maler und seine
Fiau, die ihr 7jahriges Kand retten wollten, kamen in den
—X
(5) Düsseldorf, 3. Febr. (BWerhastete Erpres—
eir.) Ein hiesiger Fabrikant erhtelt vor einigen Tagen
inen unterschrisftoͤlosen Drohbrief, in dem er aufgeforderi
vurde, unter einer angegebeuen Ziffer 300 Mark in ei—
iem Briefe postlagernd niederzulegen, andernfalls ihm
nit einem Revolveranschlag gedroht wurde. Der Fabri—
ant benachrichtigte die Kriminalpolizei, der es gelang,
»en Erprefser in der Person eines siellenlosen Kaufman—
ics von hier heute in dem Augenblick abzusassen, als er
ꝛeu Brief auf dem Haupipostamt abholen wollte. In
einen: Besitze wurde ein geladener Revolver gefunden.
., 6) Mülheim (Ruhr) (Selbstmord) der
keutnant Leitsmann vom Infanterie-Regiment 159 ist
xschossen in der Kaserne gefunden worden. Gründe für
inen Seibstmord sind unbekannt, die Taͤterschaft eines
nidern ist aber ausgeschlossen.
6) Hamborn, 4. Febr. (Unvorsichtigkeit.)
Im benachbarten Schmuͤdthorst ist das vierjaͤhr ge Sohnher
 eines Backermeisters verbrannt Die Klewerves
tindes hatten durch eine umjallende Kerze, die die Mut
er zu löschen vergessen hatte, Feuer gefangen.
E Bielejeld, 30 Febre (Gn un mensch.) Der Ar—
iter Fritz Seidewiß in Sieker stieß seiner Frau, weil
ihni nicht schnell genug das Abendefsen zubereitete, ein
düchenmesser in die Brust. Die Frau ist lebensgefährlich
rletzt der Täter, der dem Truntke ergeben ist, wurde
erhaftot

* Der von dem sozialdemskratischen, Hirich⸗Dunckerschen
ind, polnischen Verbande veranstaltete Bergarbeiterkon
zreß nahm einstinmig oeine Erklärung an, in der ein«
einheitliche reichsgesetzliche Regelung der Grudbden
ontrolle unter voller Zusicherung der Unabhängig,
seit und Setbständigkeit der Arbeiterkontrolleure verlang:
vird. Die Arben rkontrolleure sollten, um Unabbhäng'g
eit, Selbständigkeit und eine ständige Aufsicht zu ermön—
ichen nicht im Arbeitsverhältnis zu den Zechen siehen,
rus diretter und geheimer Wahl hervorgeben und alleir
ind zu jeder Zeit eine Grubenbesahrung vornebmen n
ien. Auf je 2000 Mann Belegschaft musse ein vom Staat
»ecsoldeter Arbeiterkontrolleur entfallen. Wahlberechtigt
otle jeder großjährige Arbeiter, wählbar jeder Arbei
cin, der fünf Jahre Hauer und ein Jahr auf einem
Werke oder im Bereich des Inspeknronsbezirks auf Geu
en beschäftiagt war. Beschwerden und Mittcilungen der
Arbeiterkontrollenure über Mißstände auf den Zechen müß
en von der Berahepürde ieder Zeit' Rerücksieh igune
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Politische Aundschan
Deutiches Reich.
Von einem augenolicklich in Berlin weilenden Deut—
chen. der durch 150 Jahzre auch zur Zeit des Jameson—
zinfolles in Transpaal in Pratorig anwesend war, wied
olgende Schilderung zur Entsendung der Kerü geer⸗D e⸗⸗
essehe gegeben. Am 30. Dezember 1895 ber'eten uu
Leranlassung des deutschen Kanfmanns Karl Friedruh
Wolff. Direktor der Nationalbank der südafrikanischen Ra
»ublik, die Deutschen Pratorias die Absendung solgender
Ddepesche an Kaiser Wilhelm: Die Deutschen Prasorias
itten Ew. Majestät demütigst und ehrfurchtsvoss um so
ortige Intervention zur Vermeidung unsäglichen Elends
ind Blutvergießens. Drei Tage später konnte der deut,
che Konsul in Prätoria die Mitteilung machen von dem
Zieg der Buren-Truppen üder die Truppen Jamesons und
zon der Entsendung der Devesche Katfer Rrhelms au
drüger.
*Zwischen der Reichskommission zur Beratung des
Antomobilgesetzes und der Regierung sind bei
der ersten Lesung so wei gehende Meinungsverichiedenhei—
en zutage getreten, daß das Zegtandekommen des Geset—
zes ernstlich gefährdet erfcheint.
* Eine Meldung der oberrheinischen Korresponden; be—
sagt unter Berniung auf eine angeblich woßlinformierte
Quelle: „Das Blockabkommen der Nationallibe—
ralen mit den Freisinnigen in Baden dürfte
boraussichtlich nicht zustandekommen, sondern an dem
Verlangen der nationallib alen Varteileitung nach Un—
erstützung Dr. Oblirchers in Lörrach-Land durch die
reisinnigen Wähler scheiterr. Onm diesem Fakle ein
Blockabkommen zmischen Marionattiheralen und Demo—
raten zustande kommen werde, serscheint, wie die Korre—
pondenz zum Schluß versichert, mehr als fraglich.“
* Die preußische Wahlrechtsfrage wird in der Wo—
henschau der „Norod. Allg. Ztg.“ sehr kühl behaudelt.
das offiziöse Blatt schreibt: Schon die Erklärung des
Ninisters des Innern von Molt“e mußte es jedermann
ur Gewißheit machen, daß die Frage einer Wahlreform
uür Preußen sich augenblicklich in einem Stadium befin
et, in welchem Wünsche für die spezielle NAusgestaltungs⸗
eise vorerst nur registriert werden könnten.“ In der
en ieh σι αα, SOι ιι
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aben uns die Deutschen gezeigt. Nun begreifen wir mit
inem Male, wie er möglich ist, daß jiene Nation die
chwierigsten Aufgaben, mit solcher Leichtigkeit löst, wäh—
end wir immer hinten nachhinken.“
Die versöhnende Visitenkarte. Eine heitere Duell—
geschichte, die sich dieser Tage während der Probe an
zinem Wiener Theater abspielte, erzählt das „Neue Pe—
ter Journal“. Zwei Schauspieler gerieten aneinander
aine kräftige Beleidigung fiel. Der Beleidigte erbleichte
agte dann dem Kollegen, der erst neu ins Enfemble ge
reten war: „Werden Sie mir für diese Beleidigung Ge
tugtuung geben?“ „Ja!“ „Hier, meine Karte!“ üeber
eichte sie und kehrte dem Gegner den Rücken. Der Be
eidigte nimmt die Karte, guckt sie genau an und finde
nus der Rückseite mit Blei geschrieben: „Vereyrter Hecr
zekretär! Ich bitte Sie dringend, mir ausnahmsweise
in Cconto von 50 Kronen zu bewillbigen.“ Nun eilt er
um Sekretär, holt für den Kollegen die 50 Kronen, geyt
uf den Künstler zu und fragt: „Soll ich die 50 Kroner
hre Zeugen übergeben?“ Und sie haben üich nicht age—
chlcagen!
Schwere Erdftösze. Schwere Erdstöde haben in der
weiten Woche des Monats Januar den nordwestlichen
Ztillen Ozean in Unrude versetzt. Das amerikanische Re
nierungskabel nach Alasta wurde unbrauchbar, und Ver
uche ergaben, daß es an verschiedenen Siellen gebrocher
vart. Die Beunruhigung, der man sich infolge des Ka—
elbruchs über das Geschick des nördlichen Gebiets hin
zab, war jedoch unbegründet. Es wurde durch draäht
ose. Telegraphie nach Victoria, Britisch Columbia, ge—
neldet, daß nur zwei der nördlichen Städte sehr schweré
Ztöße verspürt haben. Eine andere, aus St. Michaels
ummende drahtlose Meldung stellt fsest, daß am 153. Ja—
umar nachmittags in dem letztgenannten Orte ein Stof
yon 15 Selunden verspürt worden ist, dem ein zweiten
»on sieben Sekunden folgte. Die Erdbewegung schien von
Lesten nach Osten zu gehen. Der angerichtete Schaden
dar nus gering. In Keischican wurde an demselber
sage um 3 Uhr nachmittags ein leichter Stoß gespürt
die Orte Juneau, Valdez und Douglas erfuhren erit vor
inem Erdbeben durch die Anfrage, ob sie noch stünden.
Auch geschmuggelt. Die englischen Zollbeamten un—
erhalten sich, so wird der „Köln. Ztg.“geschrieben, mit
zroßem Behagen über das AÄbenteuer einer in England
ehenden vornehmen Amerikanerin, die den Versuch mach
e, zu schmuggeln. Die Dame hatte in der Schweiz sehr
vertvolle Spitzen gekauft, so daß, wie sie berechnete, die
ẽinschmuggelueng nach London ihr berrächtliche Ausgaben
ripart hätte. Sie wand sich deshalb, ehe sie Frankreich
erließ. die Spitzen um die Taille. Die augenblickliche
Mode war für ein derartiges Versahren nicht ganz gün—
stig und die Dame sitand, noch ebze das Schiff Frankreich
verließ aroße Oualen aus. Sie konnte ihre Leiden nur
eini jermaßen erträalich machen. wenn sie eine sieife Hau

Oeiterreich-Uugarn.
»Minmnisterpräsident Wekerlbe wurde vom Kaiser
in langerer Audienz empfangen und berichtete über sämt
iche mit der aktuellen polinschen Sitnation zuammenhän
genden Fragen, ohne daß eine Enticheidung geiallen ware
Zodonn hatte Wekerle im Ministerium des Acußern ein—
Aonferenz mit Aehrenthal und dem Ministerpräsidenter
Licnerth, stattete darauf dem Leiter des Finanzministeri
umes einen Besuch ab und kehrte nachmittäas nach Buda
cĩt 2ur ijick

Italien.
* Trotz gegenteiliger Behauptungen wird versichert,
daß die Regierung das Datum der Generalratswohlen
anf den 21. März festgesetzt hat. Der sozialdemokratische
„Avranti“ und das radikale Blatt „Vita“ fordern ihre Freun
de auf sich zu eintgen, um einen Blot gegen gemäßige
Liberalen und Katsouten zu bilden.
* Inso!ge Erhöhung der Brot preife haben in
allen gröperen itg ienischen Städten arose Prauee ünin
lungen stattaefunden, die einen sehr erreaten Verlauf nah.
inen. In Parma doll der Generalstreitk ver
kürnde! PporSen

Belgien
Halbamilich wird bekanntgegeben, daß Prin;
Aubert von Belgien, der Thronkolger, am 13. Mai
eine Reise nach dem Kongo in Begleitung zweier höherer
Oftiziere antritt. Die Reife isf offiziell. 30 Soldaten be—
gleiten den Prinzen Die Mückkehr eriolat Ende Au—
usi

Ru
* Das Nrieasminifterium dat beschlossen, die Gar—
nisonen von Blagoweschtschenst. Nikolst und Mandichuria
ie bi, auf ein Armee-Korps zu ver st är kein. um ir—
gendwelchen aagressiven Pläuen Japans gegenüber bes—
ser gerüstet zu sein. Gleichzeitig sell das rollende Mate.
rial der sibirischen Bahn derart vermehrt werden, daß vei
den genannten Garnisonen steta Militärzüge zu Mobilisa,
irnszwecken bereit stehen

— ·—
Heer und Flot
Birmingham iun deer und Flotte
Bergleute getötet und 14 nerwtinneeedeun Jena und 6
— — — rie⸗

Vekanntmachung.
Gefunden: ein Trouring. Eigentümer dann sich zur
Empfangnahme auf dem Bürgermeisteramt — Zimmer Nr
8 — melden.
Dudweiler, den 30. Jan. 1909.
Der Bürgermeister J o st.
Bekannkmachung.
Anteage auf Befresung oder Zurückstellung Verpflichtete—
yom Militärdienst werver in der Zeit
vom 8. bis einschl. 15. Februar d. J.
auf dem Bürgermeisteramte Zimmer Nr10 entgegengenommen
In gleicher Zeit können frühere Reklamationen erneuer!
werden.
Bei Antragstellung sind die Sterbedaten der eventnell
derstorbenen Eltern und die Geburtsdaten der sämtlichen
Beschwister bezw. Stiefgeschwister der Reklamferten genar
anzugeben.
Ich mache darauf aufmerk'am, daß Militärpflachtige,
die wfolge Reklamation vom Militärdienst befreit werden,
fich aber durch Verheiratung voc zurückgelegtem 25. Lebens
jatre der Ersüllung des Retlamationszweckes eatziehen, jeder—
zeitige Einst.ung zu gewärtigen haben. (8 39 44und
5 40 6 Wehrordnung,)
Dudweiler, den 2. Febr. 1909.
Der Bürgermeister J o st.
ind hah je lben udoen qid Uadide gedogt
D und und nun sollen sie noch einen guten Nat hören: Wenr
NsSie sich wieder einmal erhälten, dann kaufen sie sich in der
*Avpotheke, Drogerie oder Misteralwasserhandlung gleich ein
X Schachtl Sodener Mineral-Pastillen, aber die ächten vor
EFay: die gebrauchen Sie dann nach Vorschrift und danr
ES kanns Ihnen nicht wieder passieren, daß sie Tage lang da—
DT heim hocken müssen. Die Schachtel koflet nur 85 Pfennidg
— weisen Sie aber jede Nachahmung enschieden 2ui

i Der heutigen Nummer liegt eine Beilage des
Warenhauses M. —
liche Leser auimerksam machen

Der heutioen Nunmer litgt eine Beilage der
Firma Hauau und Co. bei, worauf wir unsete dertbel. Lei
aufmerisam machen
            
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