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Mittwoch 24. Nov. 09.
Brsqcoint
VAich neit Ausnahme
der Bouu⸗
νιι Aritliches Publikatiousorgan
äνιM;q 70 4 frei in's für die Bürgermeisterei Dudweiler.
Haus gebracht,
hel der Post bestelt 225
viertelsaͤhrl. Fernsprech⸗ Anschlugz Saarbrücken Nr. o8, 259 260 u. 1261
Mit zwei Veilagen:
zonntagsblatt uud Humoristische Blätter
Reklam en
7 pro AIpaltige
Petitzeile.
dJei Jahres⸗Abounement
hochster Nabatt.
Grunuoung vie er Schule einen Vortrag, m dem er um
ieue Unterstützuung für diese Schule plädierte. Prä—
ident Fallteres wohnte der Feier bei. Zahltreiche Kolo—
uen haben nämlich die Unterstützung, die sie früher der
Schule gewährt haben, zurückgezogen, nachdem die Zah
zer Schuler auf die Hälite gegen irüher zurückgegangen
var
* Aus Nancy wird berichtet: Der Bischof Msgr. Tori—
naz kündet an, daß er eine neue Flugschrift vorbereite,
die er demnächst verösentlichen werde, in welcher die
Schulfrage in der Auffassung der kirchlichen Behörde ge—
iau klargelegt werde. In einer Unterredung erklärte der
Bischoi, es müsse vor allem Einheit der Katholiken unter
inem Programm der Freiheit herbeigeführt werden. Die
Verteidigung der zivil-religiösen Freiheiten sei ein Pro—
gramm, über welches alle guten Franzosen einig sein
müfßten.
Aedaktion. Oruct und Berlag von J. Unterkeller, Dudweiler.
Sꝛe neue englisde Flottenstation.
Die erste Nachredet, über die Errich ung einer engli—
schen Flottenstation auf den Orkney-Infseln bat sich aͤlse
doch bestäzigt. Die englische Seemacht erfährt in den hei—
mischhen Gewässern wiederum eine Verstärkung, uobei die
zweite D'vision der Heimatflotie, die aus acht Schlacht
schifsen der „King Edward“-Klasse, fünf Panzerkrenzern
und 24 Torpedobootzerstörern bessteht, Anfang nächsien
Jahres als dauernden Stützpuntt d'e Orkney-TInseln er—
hält Diese neue Flottenstation soll in der Näihe ven
Scapa Flow eingerichtet werden, al'o an einem Punkte
der Nordsee, von dem aus man micht nur diese in ihrem
nör lichsten Teil beherrschen würde, sondern auch jeder
—
Atlantischen Ozean unmöglich machen könnte. Die Nordo—
ee, die man ja auch das Deutsche Meer nennt, würde
aburch zu einem unter englischer Secherrschait stehenden
Zewässer. Verfügte doch dann die britische Marine, von
Züden ausgehend, über fsolgende Flottenstützpunkte: Do—
er (Flotten asen, besonders für Torpedos), Sheerneß
Schwimmdocks für Dreadnoughts. qinn erctte.
Ranges), Harwich (Station für Unterseeboote und Tor
pedos), Grimsby und Tynemündung (Unterseeboote, Tor
pedos, Schwimmdocks), Rohheh am Firth of Forth (Flot
lenstation ersten Ranges, im Bau be'indlichs, Dunde«
Unterseeboote), Cromarty (trreuzerstation), Wick (Land—
tation) und Kirkwall (Station für Radiotelegraphie). Di
zrei Hauptpunkte sind jedenfalls Dover-Sheerneß das den
stanal verteidigt, Rosyth, das eine Bedrohung für die
dänischen Durchfahrtsstraßen nach der Ostsee bildet, und
die neue Flottenstation Scapa Tlow, durch welche für
jede iremde Flotte eine Expedition nach der scho tisch—
englischen Westlüste um Schottland herum unmöglich ge—
nacht wird. Der Ring um die Nordsee wäre al'o — da
Rorwegen neunal ist, Dänemark und Holland aber viel
ju schwach sind, um etwaigen eng schen Ueberrumpelun—
jen ernsthaften Widerstand zu bieten — geschlossen, wenn
kngland noch Helgoland besähße. das es, als die deut'ch—
engli chen Beziehungen noch über jeden Zweisel erhaben
waren, 1890 gegen Sansibar an Deutschland abtrat. Wie
die Franzosen auf das Loch in den Vogesen bei Belfort,
so werden die Engländer wohl in Zukunft ständig aui
dieses Loch in der englischen Nordseeverteidigung blicken
wo bei einem englischedeutschen Zu unstskriege ganz na
lurgemäß die ersten Zusammensftöße stattsinden müßten
Die Miteilungen des Herrn vom Rath über die Unter
seeboote bei Helgoland mögen auf Grund einer Taäusch
ung gemacht worden sein, obwohl Herr vom Rath seine
behauptung auch jetzt noch gegenüber dem englischen De—
nenti aufrecht erhäͤlt, aber sedenfalls härte seine Phanta
le im Kriegsfalle einen sehr realen Hintergrunb.
Aus den Gewässern von Helgoland würde die deut
che Kriegssltote — dafür würde Englands Uebermacht au
Zdee schon Sorge tragen — nicht in die Nordsee auslau
rn können. und die Ausfahrt aus den dän schen Gewäs—
ern müßte sie sich, auch wenn es ihr gelänge, das in
zulunft start befestigte Fsropenhagen zu nehmen, erst gegen
ie Flotte des Firth of Forth erkämpfen. Aber selbst wenn
se die freie Rordiee gewänne, wie will sie sich dort har—
sen, wo die an sich schon übermächtige englische Flott
Werall an der Ostküste Englands über Stützpunkte ver
Uugt. um ihre Vorräte zu ergänzen und Reparaturen vor
mnehmen? Eiue dieser Flottenstationen zu überrumpeln,
wäre unmöglich. weil die ganze Ostküste Großbritanniens
derart mit radiotelegraphischen Stationen beseßt ist, daß
ruch die kleinste Altion der deuntschen Flotte sofort in Eng
lernd bekaunnt werden und eine zweckdienliche Konzentra—
lon der englischen Flotte zur Folge haben würde. Aber
cwbenso ericheint eine deutsche Flottenbewegung nach dem
Atlantischen Ozeau hin in Absicht einer Landung an der
VWesilüste Grosoritanniens ausgeschlossen. Den Kanal ver
leidigen Dobver und Sheerneß, die Umfsahrt um Schott⸗
and vwerbietet die neue Flottenstation auf den Orkney In—⸗
an so daß, ganz abgesehen von der zahlenmäßigen Ue—
berlegenheit der englischen Flotie, schon aus takiischen
Srunden, au eine deutsche Invasion auf englischem Bo—
den gar nicht zu denlen ist. England beherrscht die Nord—
ee voll und gauz, sein Handeil würde dort auch im
delegsfalle unbeeinträcrtigt bleiben, während der deutsche,
etange Eugland am Kaperrecht iesthält, vollständig un
erbunden ware.
Die CEyristblume.
Iãutung von KC. Burgep.
Kachdrud verboren.
En Vias in das durchfurchte, weitergebräunte Antlitz
prach deutlicher von den Nühen und Strapazen dea dor⸗
tgen Dedena, ala Vorn es vermocht hätten. Herr Laster
tand san ja der Ritte der PVierziger; vor etwa zwol
Jahe hatte es ala aiu rüsiger, traftiger Mann daa neu⸗
Ante nehzmen in dieser Wintenei in voller Tattraft begon⸗
Aat, und seiner Hände Flettg verdankte ex den jesigen
Wohlsand der dlühenden VBesitzung. Doch zwölf Jahre an
lestreugtor Arbeit waren nicht spurlos an ihm vorüberge
aangen. Die hohe, krästige Gestalt war jebzt leicht gebeugt,
ahlteiche Suͤberfaden ducchzogen das üppige Haar, und
das Auge schaute nricht meit so energijch in die Bukunijt.
Das einförmige Landleben, wo er tatsachlich auf den en⸗
jeu Vertehr um Fanmil ientreise und der ziomlich bedeuten⸗
den LUnzatzl von Knechten und Magden angewiesen war,
datten den früher so redseligen Mann worttarg und ein⸗
ilbig gemacht, der alles Interejsse an der Außenwelt ver⸗
oren zu haben sanen.
Frent mich, daß Sie gelommen sindl“ rief es Saar⸗
eld entgegen, mid schiüttelte träftig die dargereichte Rechte,
Aud ea ist gut, daz Sie sich einen Gefährten mitgebracht
zaben. der Ihre Sinsamleit teilt, denn wie ich höre, sind
XEXYIQ
Ja, an Y9enat denle ich noch lange nicht, ebenso
die hier mein Uercelter, —57 Waldau. Wenn uns das
deden zusaat aud vece Ruhe lohnend ist. so werden
neine Eltern uno Veschwister bald nachtommen.“
.Sie dirsen de Urbeit nidtt scheuen, ebensowenig Ihr
berwalter,“ lachete Ester und reichte auch Kurt die Hand.
wvenn Sie hier etatge Jahre fleitßzig gearbeitet haben, so
nuen Sie leicht ein hinteichendes Suminchen ersparen,
nch auch hier angutaufen,“ ermunt rie er ihn.
O, wenn Kurts Elterm diesen Vorsdnag gehert hätten
e dear TBLxæca Ghor dmaf⸗ ii—-Bolitische
Rundschau.—
Deutsches Reich. 7
* Der Minister des Innern hat durch einen ergange—
nen Erlaß unter Hinweis auf die Inlandslegirimation
der ausländischen Arbeiter den Arbeitgebern nahe gelegt.
aufj die bei ihnen beschaäftigten ausländischen Arbeiter ein—
zuwirten, daß sie sich bei ihrer Wiederlehr schon beim
Ueberschreiten der Grenze in den Grenzämtern der Deut
schen Feldarbeiterzentralstelle legit mieren lassen. Die über
die Osigrenze zurückkehrenden Arbeiter sind besonders dar—
auf hinzuweisen, daß sie nach dem 1. Mai in landwirt—
schaftlichen Betrieben an der Arbeitsstelle überhaupt nicht
nehr legzitimiert werden. Der Minister betont, daß es im
Interesse der Arbeitgeber liege, nur an der Grenze legit
imierte Arbeiter inzustellen, weil nur diese Gewähr bö
en, daß sie polizeilich einwandsfrei seien, daß also nicht
hre Abschiebung und damit eine vorzeitige Beendigung
des Arbeitsverhaͤrtnisses zu bvesorgen sei.
* Wie von mitärischer Seite verlautet, war die Kri
ninalität im deutschen Heere im vergangenen Jahre
im vieles gunstiger als die Kriminalität im französischen
drere. Während die Gejanitzahl der Bestrasungen der
Zoldaten im ganzen Deutschen deiche im Jahre 1908 nur
3980 Falle betraf, dienen augenbliclich in der sranzösi—
chen Armee nicht weniger als 13 631 in dem ernen Jahre
1908 bestrafte Leute. Auch die Art der Verbrechen ist
harakteristisch für die Verfassung der verschiedenen Heere
Während in Deutschland im ganzen Jahre wegen Mordes
»der Totschlages nur drei WMann verurteilt wurden, hatte
Frankreich mehr als das Zehnsache dieser Zahl auzuwei
en. Fernerhin ist wegen Feigheit im ganzen deutscher
deere nicht ein Mann bestraft worden, in Frankreich da
zJegen wurden aus diesem Grunde 52 Mann den Gerich
en übergeben. Wegen Diebstahls wurden 11665 Perso
nen bestraft, ein riesig großer Prozentsatz. Wegen Betrug
wurden 820 Mann den Gerichten übergeben, von dener
715 überführt und bestraft wurden. Wegen Sittlichkeits
erbrechen hatten sich im ganzen 592 Mann zu verant
waorten, von denen 486 der Straftat überführt und verur
teilt wurden. Diese Zahlen zeigen, daß die Verwahrlos
ung im französischen Heer einen starken Umfang ange
zommen haben muß, und daß gerade solche Vergehen be
traft werden mußten, die der Tauglichkeit der Soldater
ein sehr schlechtes Zeugnis aussiellt.
* Gegenüber der wiederholten Behauprung der „Dent
chen Nachrichten“, es seien Erwägungen über den Erlaß
eines preußzischen Beamtengesetzes im Gange, sitelli
die „Berliner Korrespondenz“ fest, daß Erwäqungen über
ein Beamtengesetz. sei es ein Reichsgesetz oder preußi—
ches, an den zuständigen Stellen nicht stattfinden und
daß die „Deutschen Nachrichten“ nicht in der Lage find,
den entsprechenden Entwurf der preußischen Regierung zu
veröffentlichen, weil ein solcher nicht existiert.
*Bei der Stichwahl im Reichstagswahlkreise Lands
herg⸗Soldin erhielten Amtsgerichtsrat Holtichke (tj)
12306, Erpedient Paäntzel (Soz.) 11258 Stimmen
Holtichke ist somit gewählt.
Desterre iche Un aaru.
*Der ungarische Kronrat unter dem Vorsitz des
staisers am Dienstag dauerte von 11 bis 1 Uhr. Rach
demselben teilte Minister Koshuth mit, daß im Kron—
tate der Entwirrungstompler detail iert und
ingehend verhandelt worden sei. Eine definitive Ent
cheidung sei aber noch nicht getroffen. Auf die Frage
ob die Verhandlungen fortgesetzt werden, antwortete Kos
uth auch, darüber sei noch keine Entscheidung getroffen
worden
Rußland.
*Der Zar hat dem Beschlusse des Ministerrats seine
Zuftimmung erteilt, nach welchem in Zukunft auf den
usländischen Kongressen, Kon erenzen, Ausftellungen und
nternationaten Feiern, sobald sie einen politischen Cha—
talter tragen, die Vertreter des finnländischen Re—
gierungsressorts nicht mehr selbständig auftreten dür—
sen. Wenn derartige Kongresse und dergleichen nicht po⸗
litesch sind, dürfen die Finnländer nur als Privaiperso⸗
nen oder als Vertreter privater Vereinigungen fungieren.
Zofern es notig erscheint, daß offizielle Vertreter Finn—
rands zu irgendwelchen internanonalen Versammlungen
1zuordnen sind, können solche Vertreter als Mitglieder
cussiicher Abordnungen aufcreten Wenn diese jsedoch feh⸗
en, haben finnländeische Vertreter an den Verhandlungen
richt teilzunehmen.
Italien.
* Der „Matin“ meldet aus Rom: Die Wechselagenten,
Bankier und Börsenmatler von Rom haben sich deir
Protestkundgebung ihrer Kollegen von Genua und von
Mailand angeschlossen, welche Einspruch erheben gegen die
zeplante Finanzreform, die nach ihrer Ueberzeug⸗
ung Handel und Industrie schwer schädigen mußz.
Marotko.
* Der „Matin“ meldet aus Tanger: Muley Hafid hat
die französischen Vorstellungen im Sinne eines Ulti—
matums au'igefaßt. Pichon hat angeblich bei den ma—
roklan schen Abgesandien daraus gedrungen, daß ihnen
der Sultan die noöt gen Vollmachten erteile, um die große
Anleihe abschließen zu können. Wenn der Sultan diesße
Vollmachten nicht erteilen sollte, würde Frankreich auf
der Rückberuiung des Gesandten bestehen und diejeni—
zjen Maßregeln treffen, die es für geboten erachtet. Ob⸗
zleich der Brief El Mokris set zehn Tagen in Fez ein⸗
zetroffen ist, ist bis jetzt keine Antwort eingegangen.
Abdul Samids Depot bei der Reichsbank.
J. Während Abdul Hamid seine bisher bekanm
gewordenen Depots bei französischen und deutschen
Banlen zurückgezogen hat, stößt die Vornahme derselben
Transaltion bei der Beurschen Reichsbankf —X
zrobe Schwier gleiten. Das Depot des Ersultans bei ve
Reichsbant beträgt ungefähr 16 Millionen Frants v
diese beträchtliche Sunme seinerzeit hinterlegt wurde,
Rüpftie Aodul Hamid die schrisniche Bediugung dara
Aß ihre Ausfolgung nur erioigen dürse, wenn seinei
Amierschriit oin besonders konftruierter Stempei beigefüq
verde, von welchem die Reichsbanl das Duplilat erbielt.
Bei den Exeignissen vom 18. bis 24. April, die die Ein
hronung des Subtanus herbelflührren, war aber dvieses
Stempel verloren gegangen und konnte woh aller Be—
ailhungen nicht mehr auscefunden werden. Die Reiche—
ant mußie daher das wiederbolte Verlaugen des Ge⸗
ngenen von Salonik nach Herausgabde des Depots
lagig besche den, da fie geseiich gezwunten in sich an
die ihr auferlegten Bedingungen zu halten. Sultan Ab⸗
uil Hamid wird nunmehr zur Geltendmachung seiner Au
prũche den Klageweg ze3 die Deutsche NReichzbank be
reten. Die juungfte Neise des ürtischen Botschaftere
berlin Osman Nizami Pascha nach Konstantinopel hing
fAermit zusammen. Der frübere Sultan hat mist Zustim⸗
aruung Konsiantinopeler amtlicher Kreise einem Berliuer
Rechtsanwalt Vollmacht erte nn. in dem jehe vor den hter⸗
zu kompetenten Berliner Gerich7 ehangig c
nachten Prozeß seine Inleressen wahrzunehmen.
nicht den einer geborenen Amerikanerin. Jedech, welchs
Stelleing sie auch im der Familie einnahm, sie war ag
cheinlich der auserkorene Viete Frau VLefters sargan
ꝛlles. trũbes Antlih ethellte sich dei thiem Anbtic saug
iber des Hauaherrn 33e glitt eim Lächeln wie XX
Zennenschein. ye
Warum hasß Du Deine Schwester micht nut hereinge⸗
uchtꝰ fragte er.
Sie wollie nicht, Bater. In einece halben Stunbe
zeht der Mond auf, und sie reitet gern im Mend
schein. 4
Frau Lester schütielta bese rn ihr Ova
Walesta ift mch snarl; sie dat sich heuie scheu zu viel
ugemutet, und jeht noch einen Ritt von mindestens vtes
Stunden zu machen geht Uber ihre Kräste, mahnue sie.
* Vauma sah bestünzi auf. Doch bald erhellten sich ihrs
üge
Vally reitet so gern, iund Diana in bin seo wreuca
Tter, das seden Schritt und Tritz im Walde XAIEC
higte sie. —
Laura und Frau Lester brachten die Kleinen zur Ruhe
die dret Ranner blieben allein.
Ich werde mich sreuen, wenn wir hier sort fud,e be⸗
zann Herr Lester, meine Frau zählt die Tahe bid zu un
erer Abreise, aber sur unsere Laura wund die Trruug
chwer werden,“ beganm der alte Farmer.
Int sie Ihre Tochterse fragte Soanfeld, dee gang
iberrascht über die feinen, qraatosen Bewegungen des gr
gen Madchens war. 2
Gott bewahrel! Mein guter Knabe, der vor secha Ro.
aaten starb, war mein ältestes Kind, und er war woch nicht
woͤlj Jahre alt. Lang gehön aber ganz zu ung, obgleich
sie gar nicht mu ung verwandt ijt
„Wer ist denn Vauran warf Kurt ein, der wehl merlte,
daß der alte Mann gern erzählen wollte
Solland.
* Entgegen der Mitteilung holländischer Blätter, die
Kegierung werde von der Erhshung der Einfuhrzölle
absehen, ist nunmehr ein Regierungsentwurij
der Kammer zugegangen, der eine vorläufige Erhöhung
der Zölle um 30 Prozent vorschlägt. Der „Nieuwe Rot—
terdamsche Courant“ bekämpit das Gesetz und vor allem
die mangelhaften Erlänterungen, die durch den Minister
dem Gesetz beigegeben sind.
Fraukreich.
* Der französische Kolonialminister hielt in Paris in
der Kolonialschule aus Antaß des 20. Jahrestages der
gelähm haben, doch Lesser schien auch leine Antwore zu
erwarten, e hatte bereits die Zügel in die Haud gounom⸗
nen und winlte ven beiden, einzaistelgenn.
Nach wmehr als zweistündiger Fahrt langten be cu
ꝛdem Gutahose an. Die Dammerung war bedorts hereinge
zrochen. aber die Lust war noch immer warm und mild,
s daß Feau Leilter mit ihten vier Kindern iim Freicrn der
XXX
I das Abendessen jertigt“ sragte den Haushere, aa
die ersie Begrußzung vorüber war, Ach vespure eaen ge
valtigen Appetit, und uner zuuiger Freund aicht mder
Doch. ws ii Nautar“ fügte ee belorgt hinzu. sich in den
leinon Kreise unuchauend.
.Vally kam herubes,“ collarte die Muter, da wolllen
ꝛeide noch oanen Spazierritt machen; sie werden bald hie
ein.
Hätten die vier Kleinen während der Abendmahlzen
nicht muntor gelacht ud geplaudert, jso wäre das Mahl g0
wißz schweigend und einfübig eingenommen worden, doch
die Keinder hatten dem WVater so viel zu erzählen, daß die⸗
er bald ungeduldig fragte, warum Vaura immer noch
aicht hier sei, un die Kleinen in Ordnung zu halten?
Sie wünschtie mit der Schwester allein zu jein,“ ent⸗
schuldigte Frau Lester das sunge Mädchen; Du weißt, da
vix in der nächsten Woche von hier fortziehen, wird sie die
Trennung schon lesi schmerzlich genug sühlen
Die beiden Freunde sahen beuofsfen auf; sie wußten
nicht, daß Herr Vester eine erwachsene Tochtet hatte; doch
ehe sie danach fragen konnten. wurde die Tür geofsnet
and ein Madchen von kaum achtzehn Inhren, im tadello⸗
en Reitanzug, trat ein. Sie war eine Blondine von sel⸗
ener Schoönheit. Das fseine Gesichtchen war von dem
chnellen Ritt leicht gerötet, das volle lodige Haar hatte
ich gelöst und fiel in schweren Flechten aus die Schultern
serab, die lachenden blauen Augen steahlten im hellen
slanz, als die Kleinen von ihren Sitzen aussprangen und
ie sturmisch an den Tisch und im ihre Viitte zogen. Su
4580⏑ν S C —r rjeiien 5doiuitsichen Uäatefrof
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