Full text : Dudweiler Zeitung

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Oweites Blaͤtt.
Kunst und Wissenschaft.
O Zum Direktor der Berliner Natiounalgalerie
st an cotelle von Tschudi Professor Dr. Ludwig Justi
errannt worden. Derselbe wirlte bisher als erster ständi—
ger Se retär an der Kgl. Akademie der Künste in Berlin
uur git als sehr besähiat. In seiner früheren Tätigken

man fie am Ta in der Nacht etwa alle nden. J
dani gelang d Me jäugende , —E geckenyafte unverfrorenheit, am der Sie Jedenfalls lavo⸗
uiß utreiben, man beließ dieser Lines ihrer eigenen FJune tieren. Stecen Sie Ihr Gesicht lieber in die Pandelten
gen und legte ihr die jungen Fischotter unter. Ddiese usw., als solche Dummheiten zu machen. Kommen Sie
Purden sofort angenommen und zunächst gründlich be— umgehend zu mir, und ich will gern den Dienstmann be⸗
cdi Daun bot hnen die Pflegeinuster' die Brufr und zZahlen, der Ihnen genügend „Renomimierschmisse bei⸗
bald ließen sich die Fischotterbabys die Katzenmilch treff⸗— bringt'. — Der nach dem „Renommierschmisse“ lüfterne
lich munden. Als Beigabe erhalten die Otter noch zwei— Herr hat nichs mehr von sich hören lassen.
mal am Tage stark mit Lebertran versetzte Kuhmilch. Das Rollschuhlaufen vor Gericht. Ein Berliner
Dadurch, daß man der Hauskatze so viel Fische und Student erhielt wegen „Unfugs“ ein Strafmandat von c
Lebertran bietet, wie sie nur mag, hofft man die Zusam— Mark, weil er, wie es in dem amtlichen Schriststück hieß
mensetzung ihrer Milch für die jungen Fischotier beson— auf Rollschuhen lief und dabei allerlei Kunststücke, wie
ders zuträglich und naturgemäß zu machen. Die Oiter— Holländern uswe, vorführte“; er beantragte geuichtliche
hen find bis jsetzt ausgezeichnet gediehen und seyr mun— Entscheidung, und nun fand infolgedessen die Verhand—
ser, sie nehmen sichtlich zu und die Augen haben sich be— lung statt, zu deren Schluß der Staatsanwalt das Wort
reils eöffnet Das reizende Familienbisd aus der Tier- zu solgenden Ausführungen nahm, die in den Kreisen
welt soll den Besuchern des Gartens nicht vorenthalten der Rollschuhläuser lebhafte Freude erwecken werden: „Dem
bleiben. Angeklagten wird zur Last gelegt, daß er durch Rollschuh⸗
Sie verzaruberten Sier. Aus Bozen wird der nufen Unsug verübt habe. Nun meine ich, daß selbst
Leipz. Neuesl. Nachr.“ geschrieben: Eine köstliche Szene durch Kunst'aufen kein Unfug verübt werden kann, wie
die einen förmlichen Menschenaufslauf verursachte, spielte viel weniger durch Rol schuhlausen überhaupt; im übrigen
ich kürzlich auf unserem Marlktplatze ab. Kommt da eir zibt es noch keine Paragraphen, die den Rollschuhverkehr
vornehm gekleideter Herr zu dem Stande einer biederer regeln. Außerdem ist durch Zeugenaussage bewiesen, daf
anrae nd beriugt Tier zu dausen, Frrnimmt ein ein Kunstlaufen „nicht stattgesunden hat usw. Des halt
Ei und zerschlägt es, um zu sehen, ob es srisch sei, pro muß auch der Angeklagte freigesprochen werden. Das
biert dann ein zweites und drittes und begibt sich dann, ericht erlannte denn auch dem Antrag des Staatsan
dene die hershiagenen Eier beahlt“ hat, scheinbaz valts ent prechend, umd die Zahllosen Rollschuhläufer wer
eedit dn en Stande. Hier weederhole sich den den, Behoöͤrden Dank wissen, daß sie dem in ritr
der gleiche Vorgang nud bald liegen abermals etliche Eies gem Aufblühen begriffenen neuen Sportzweig keine Schwie—
erbrochen am Boden. Auch die Ware einer dritten Eier— rigkeiten bereiten, sondern ihm wohlwollend gegenüber—
händlerin sindet nicht den Beifall des Fremden, und ers tehen.
»eim vierten Stande bleibt er wie gebannt stehen und
ucht sich aus der Korbschüssel das größte Ei aus. Na
ürlich hat der sonderbare Käufer schon eine große An—
zahl Begleiter gefunden, die mit ihm gehen und sein un—
erklärliches Benehmen verfolgen und eingehend bespre—
hen. Da ereignet sich das Wunderbare: Der fremde Herr
zerbricht wieder ein Ei, und zwischen den Schalen fällt
ein glitzernder Gegenstand- heraus, der klirrend auf das
Pflaster rollt und sich bei näherem Zusehen als ein —
Joldenes Zehnkronenstück entduppt. Auch das nächste E
hirgt den gleichen wertvollen Inhalt, und das Staunen
der Menge, die den Fremden umgibt, wird noch größer
als aus dem dritten Ei gar ein Zwanziagkronenstück her—
ausfällt. „Was kostet der ganze Korb Eier?“ fragt der
fremde Herr. Aber die kostbaren Dinger sind der biede—
ren Händlerin jetzt um keinen Preis mehr feil und so
nuß sich der seltsame Käufer unverrichteter Dinge entser—
nen, nachdem er vorher noch die paar Goldstücke sorglich—
in der Tasche verwahrt hat. Kaum hat der Fremde sich
entfernt, so fängt ein großes Eierschlagen an, denn jetz
will die Verkän'erin selbst den goldenen Schatz heben
Aher nicht das kleinste Geldstück zeigt sich, und zu spän
erführt man, daß der fremde Herr ein fahrender Zau—
zerkünstler ist, der in Bozen Vorstellungen geben und
zurch diesen Reklametrick die Leute auf seine Kunst auf
merksam machen will.
Künstliche Menfurschmisse. In der „Pharm. Btg.“
tand fürzlich eine Anfrage: „Wie und wodurch präparier.
ian frische Mensurichmisse“ Das gab Anlaß zu einen
eröffentlichung eines praktischen Arztes, der etwas Aehn
iches ersebt und den betrefsenden Briefwechsel mitteilt
lus Lauban schrieb ein Student an ihn: „Geehrter Her:
dre! Bevor ich Sie mit dem Zwecke meiner Zeilen be
Aunnt mache, ersuche ich Sie höflichst um sercnaste Dis⸗
retion. Ich bin Student und halte mich hier einige
Tage auf, ich bin kas Opfer einer großen Eitelkeit. Trot
nehrfacher Mensuren habe ich außer Kopf⸗ und Stirn
hieben nie einen Renommierschmiß bekommen. Ich wil
jern alles dafür aufwenden, es ist mir nichts zu viel,
beun Sie mir in Narkose einen solchen Renommierer, wie
esagt, diskret beibringen würden. Falls Sie darauf ein
zehen, bitte ich um gefällige umgehende Antwort, wie
iel Sie für Ihre Mühe iquidieren würden. Ich würd
ofort hänkommen. Mit ergebenem Gruß A. M., Stud
ur.“ —Die Antwort lautete: „Sie müssen doch ein
ganz hohler iunger Mann sein! Halten Sie Ihr Gesicht
iur hübsch hin und ziehen Sie nicht zurück, wenn die
dlinge kommt, dann können Sie noch genug Renommier—
chmisse besehen. Einem Arzte so etwas zuzumuten, wie
Sie in Ihrem Schreiben tun dazu aehört die aan⸗——

Prof. Dr. Ludu. Justĩ
d meue birektot d derürier Netlonalegaleris
als Direktor des Städtischen Kunstinstitutes in Frank
furt a. M. hat er sich als tüchtiger und besähigter Leiten
einer größeren Kunstsammlung gezeigt. Professor Justi
ein Sohn des berühmten Kunstgelehrten Karl Justi, if
am 14. März 1876 zu Marburg geboren.
(1) Das krankhafte Erröten. Das krankhafte Errö
ten wird meistens als eine Bwangsvorstellung aufsge
faßt, die mit Angsterscheinungen eintzergeht, sei es, dai
der derart Behaftete in ständiger Angst vor dem Erröten
lebt, jsei es, daß mit dem Erroten selbst Angstgefühle ver
bunden sind. Andere indes führen es auf eine neurasthe
nische Grundlage zurück. Da ein solches kranthaftes Er
röten für die davon Betroffenen höchst unangenehm ist, so
ist es wichtig, die Heilmittel dagegen kennen zu lernen
Wie Dr. Aronsohn in der „Berl. Kun. Wochenschrift“ aus
einandersetzt, ist es tatsächlich zur Heilung zu bringen,
wenn es nicht mit anderen schweren Krantheitserscheinun—
gen verbunden ist, und zwar handelt es sich um die psfy—
chische Heilmethode. Der Erröter, der von seinem Uebel
befreit sein will, muß darauf verzichten, einen besonderen
Wert auf die Form, gewählte Ausdrucksweisen, auf im
ponierende Gebaͤrden zu legen. Er muß alles Schauspie—
lern lassen und nur bestrebt sein, sich der jedesmaligen
Lebenslage anzupassen, sich nicht über sie zu erheben und
niemals ein anderer scheinen zu wollen, als er, ist. Er
muß die Ueberzeugung haben, daß er niemals Dinge be—
geht, über die er zu erröten braucht. Zunächst handelt es
sich um Wachsuggestion, dann aber um eine Wiederholung
des Gesagten im Schlafzustand, in dem dem Patienten
Mut und Vertrauen zur Heilung eingesprochen wird. Der
Erfolg soll in den meisten Fällen ein sehr guter sein,
weil der Patient in kurzer Zeit mit sich selber fertig wird
und sein Erröten vermeiden lernt. Uebrigens ist auch
eine sachgemäße Anwendung der Elektrizität als Heitmit—
tel bei dem kranksaften Erröten schon mehrsach von gro—
ßem Nusen gewesen.
Bermischtes.
Eine Hauskatze als Fischotier- Amme. Dem Jraut—
nurter Zoolgijchen Garten wurden drei junge etwa 10
a a Fischetter geschentt, die aus einem Bau ausaeoben
 waren Diese Schenkung t schon deshalb über
ese, alß der Suerennder allseiugen Nach
flellungen bereits zu den SeltenAan in den Zoologischen
Gaͤrten zählt, und den aussterbenden einheimischen Tierer
beigerechne werden muß, was freilich um so bedauerli
her ift, da der gewandte und üntelligente Fischräuber
zweifellos das merkwürdigste marderartige Raubtier ist.
Zald nach der Ankunf, wurde den reizenden, noch blin—⸗
de ieschen laue Kuhmilch mit Zusatz von Sebertran ge—
boten. Da diese Nahrung angenommen wurde reichte

Gerichtszeitung. —
SDer Prozeß gegen Zeppelin. Zu dem Prozeß
des Mechanikers Köhler in Stuttgart gegen den Gra—
sen Zeppelin, von dem wir kürzäich berichteten, wird
roch folgendes mitgeteilt: „Böhler verlangt nicht bloß Be—
zahlung von 10 000 Mark., er macht erhebrich größere
Ansprüche; die 10 000 Mark fordert er nur als sogenann—
tes Schmerzensgeld; die Höhe seines gesamten Schadens
hat er in seiner Klage noch nicht bemessen, dagegen hat
er schon vorher brieslich von Graf Zeppelin außer den
10 000 Mark noch zirka 4000 Mark urkosten und Zahl—⸗
ung einer lebenslänglichen zährlichen Rente von 3950 M.
gefordert. Trotzdem der Kläger nicht, wie von verschie—
zenen Seiten angenommen zu werden scheint, in eine
Dienstverhaltnis zum Grafen Zeppelin stand, sondern m.
ils Zuschauer von Stuttgart nach Echterdingen gekommen
var, und trotzdem von Seiten der Luftschiffer jegliche
Schuld an der Verletzung bestritten wird, bestand beim
Brasen Zeppelin an sich Geneigtheit, dem Verun
zlückten eine Entschädigung zu bezahlen. Allein bei der
döhe der Ansprüche des Klägers, insbesondere der Höhe
»er geforderten Rente und andererfeits bei dem Umstand,
»aß nach den angestellten Erhebungen der Kläger seit 20
zahren sein Gewerbe als Mechgniker gar nicht mehr ver
ehen, sondern von den Einkünften seines ziemlich erheb
ichen Vermögens gelebt hatte, war nach Auffassung des
anlen mit dem Kläger eine Verständigung nicht zu er
elon “

Humoristische Ecke.
Wahres Geschichtchen. Der das Bataillor
tührende Maltor beim Stabe X. hat einen fortwahrenden
Zant mit dem Kompanieführer Leutnant Yy. Er benutzt
einen Tag des Batallonsererzierens, an dem die Kom—
»ance des Veutnauts in Reserve ist, um diesen bei der
ritik gehörgg abzutanzeln. Zu diesem Zwecke beauftragt
ex den Adsutanten, dem Veutnant Y. mitzuteilen, Wajoe
E. sei gefallen, und er, Y., solle selbständig ins Ge
jsecht eingreifen. Greift er gleich ein, dachte der Major
bei sich, jo sage ich, es sei zu früh, tut er's erst später
saze ich, es sei zu spat gewesen Der Adjutant lomm
allso inn Galopp zum Veurmant mit dem Auftrag: „Herr
Ptalor läßt sagen, er sei gesallen, Sie sollen selbständig
jandein.“ — Darauf befiehrt der Leutgant: „Erste Grupp
Shaten los, um den Herrn Maior zu begraben“

J 23577
Das Piadem des Verderbens.
Original-Roman von 5. Hirschfeld.
558 Wie vernichtet stand Annette da⸗ EStarren Blickes
ruhten ihre Augen auf der Mestize.—5
Die Mestize rief: „Triumph! Triutaph! Nun gibt es
ein Zurück mehr, sür Dich Sennor TntiosAls' Räu—
ber sseht dieser hien g ebraudmarkt und seine Schwefter
e, Mit einem Aufschrei laumelle sitz“ von dem hefligen
Stoß Norberis seitwäris veschleudert zurück; der junge
Mann hatke den Augenbuͤc ihrer Reigenden Erregung
benutzt, um mit einem Sprunge die Tur zu gewinnen
Ses war ihm gelungen, und sicher wäre jhm die Flucht
zeglückt, wenn nicht in demselben⸗ Momenteine fefie
Hand den vergeblich sich Sträubenden ergriffen und wie
eine Eisenklammer seinen Arm umschlossen hätke.
Auf der Schwelle stand, hoch auf gerichtet, der Herr
des Hauses, Chatlos Alberque.

erhoben. Hoch aufgerichtet stand sie Charles Mezieres uatte in meinem Zimmer ein Schreiben zurückgelassen
gegenü ber. Offen bekannte ich darin unsere Liebe, meinen Eutschluß
„Mein Recht ?“ wiederholke sie. „Es ist das Recht, als Dein Weib, Dei Schicksal mm keilen. Erst an Mon
das die Nakur, die heiligste Gesetzgeberin, mir verliel gen hoffte ich, sollle man den Brief in meinem Zimmnec—
— die dem schwachen Vogel Kraft und Mut verleiht inden. Es kam anders. die Pompadour war anae—
seine Jungen zu beschüten. Ich bin NReberts Mutter.“ kommen — nur wenige Minuken und sie wußte Aulles.
Die Hand des Tätowirlen sank schlaff herah; aber Gab es noch ein Zurück für mich? In der ypeill.—
der Jngling benutzte nicht die willkommene Gelegen- Zairke unsere, Deine Mutter. Sie halte mir unker de
heit zur Flucht. Wie gefesselt von dem Wort, das er darve der Beschützerin mikgekeilt, dafz sie von unsere:
soeben vernommen hatte, stand er da. Liebe wisse und sich damit in mein Verkrauen zu steh
Nicht minder fassungslos starrle Charles auf die vor len verflanden. Sie hatke uns ihren Segen am Alkar
ihm stehende Frau. versprochen. Zu ihr eilte ich. Ich fand an Ihre
„Alexandrine, die Todgeglaubte, wärst Du? Niemals Seite Ernst, Deinen Bruder. Mit Mäßde hielt ich si⸗—
— mache diesem Gaukelspiel ein Ende.“ zurück, einen Fluch über Dich auszuiprechen, den sie einer
„Laß nicht die Maske Dich käuschen, die ich trage, Treulosen nannte, und im Namen der Edre Ihdres
Charles Mezieres.“ fuhr Anneite fort. „Was Du Zaufes beschwor fie mich, den zweiten, besseren ihre
siehst, ist die Hülle, die unlser Mutkei Annetken, Alexkan- Sshne des ersten Schande sühnen lassen. Ich wal
drine verbirgt, die gestorben sein wollte für die Welt dem Wahnsinn nahe, wie ein Chaos wühlten meine
seit langen Jahren Alexandrine, die Dich einst erwarteke Sinne sich durcheinander, und doch — doch zaudert⸗
im Senliswälde, in der verfallenen Kavelle, um sich als ich. Da erschien eine bleiche, sctöne Frau auf de—
Dein Weib Dir antrauen zu lassen —“ Gotleshauses Schwelle. Es war die Pompadour. Sic
„Ich harrke Ihrer,“ unkerbrach der Gouverneur die erhob gebielerisch die Hand — das Rechk der Mutte
Sprechende. „Von meinem treuen Jean Renaud begleitet, stand ihr zur Seite. Sie öffnete die Lippen. In dem
wartetle ich ihres Kommens. Plötzlich sahen wir uns elben Augenblick ward ich Ernsi's Weib — die Gaktit
amringt, überwältigt. In sammengekoppelt mit Verbre- Deines Bruders. Unwissend war Ernst ein Teilhabe
hern, wurden wir gleich Verbrech ern deportkiert. der Intrigue. Monate vergingen, ehe mein Geist
Sie zog ein vergilbtes Blatt hervor, dasselbe, das weit geklaͤrt war, daß er es vermochte, einen Sirad
dor Jahren Alexandrine von des Geliebten feiger Fiucht des Lichtes zu erhaschen in der lrostlosen Finsterni
benachrichtigt hatte. meines öden Daseins Aber auf einmal als die ge
Sie sah, wie der Gouverneur die Lippen zusammen- fährliche Ahnung eines frev elhaften Spieles in mir au
preßke, daß sie sich blutig färbten, während er die dämmerte, das Deine Mu iter mit uns Dreien getrieben
Schriftzüge überflog, die seinser Hand nachgeahmt, aber in der Hoffnung als nächste Verwandte der alnmschtige
derselben nimmer entflossen waren. Favoritin, sich selber und die Ihren mit Suren un
„Das tat eine Musiter — meine Mutter!“ stieß er deichtum umgeben zu sehen'
itter hervor.
‚Höre weiter. Charles“ iner Alerandrine fort. Ich.

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Minukenlanges Schweigen herrschte in dem Gemach
Iötzlich sank Annetke zu den Füßen des Tätowirken nieder.
„Bist Du, geheimnis voller Mann, selber Charles von
Mezieres, oder bist Du nur seines gerechken Sornes
ereger. flehte sie; „übe Gnade, um des Allmächtigen
illen.“
Da hörke sie die Worte: „Ich bin Charles Mezie⸗
ces und gekommen, um den Schwur zu lösen, dessen ich
aur entbunden werden könnte, wenn Tole auferfünden
aus ihrem Grabe. Ich habe ein Recht an diesen —
und welches, Weib, das Du mich um Gnade anflehst,
welches ist das Deine ?
Eine kurze Pause entistand, deuklich vernahm man
»as schwere, keuchende Atmen der geängstigen Frau—
Nun war es vorüber. Sie hafle in bar hren Knieen
            
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