Lonales und Dermtiectes.
Dudweiler, 6 Januar.
Berschiedenen Anfragen gegenüber lassen wir hier die
zefnimmun gen Über die Gemeinderechte, wie solche laut der
ßemeindesrdnuug für die Rheinprovvinz maßgebend sind,
olgen „Zur Teilnahme an den öffentlichen Geschäften der
emejube find nur diejenigen Mitglieder der Gemeinde be⸗
echtigt weiche preußische Untertanen und selbständig sind, und
.sen einem Jahre keine Armenunterstützung aus öffentlichen
daitteln emofangen, die sie betreffenden Geweindeabgaben be⸗
ahlt haben und in dem Gemeindebezirke mit einem Wohn⸗
jause angesessen sind und von ihren daselbst gelegenen Grund⸗
desitzungen einen Grund- und Gebäudesten rbetrag von min⸗
zenens sechs Mark entrichten; doch kann dieser Satz, wo be—
onbere Ortsverhältnisse es nötig machen, ausuahmsweise mit
Senehmigung des Keisausschusses geringer fefstgesetzt werden,
der Wihren Wohnsitz im Gemeindebezirke haben und außerdem
niweder zur Einkommensteuer oder mit einem Jahresbetrage
»vou mindestens 6 Mark zur Klassensteuer veranlagt sind.
Steuerzahlungen und Grundbesitz der Ehefrau werden dem
khemanne, Steuerzahlungen und Grundbesitz der Minderjähri—
zen, bezw. der unter välerlicher Gewalt befindlichen Kinder,
em Vaier angerechnei.“ Das Gemeinderecht umfaßt daa
echt zur Teilnahme an dem Stimmrechte in der Gemeinde⸗
ersammlung und wo diese durch eine gewählte Gemeinde—
zertretung ersetzt ist, durch Teilnahme an den Gemeinderais
vpahßlen
(Gingesandt). Eine Anzahl patriotisch gesinnter Manner
zus allen Krejisen vun Dudweiler haben sa zujam mengetune
jen um gemeinschaftlich einmal den Bürge n von Dudwe'ler
twus hervorragendes im Theaterspiel zu un rer Sie
aben das Zugslück einer grßeren Bühne gewe te Der
tzuckliche oder die Macht der Arbeit. Shorsplel in 4
Arten. NRach allen den Vorbereitungen zu ac ilen, steht uns
Hürgern ein genußreicher Abend bennn. Da der Reingwinn
u einem edien Zweck, zur Etbauung des Sen mals Ver
vendung sinden foll, ist den Beranstaltern ein recht von
daus und eine gute Kasse zu wlnschen
dRach der Polizeive ordnung des Herrn Regierung 3⸗
rasidenten zu Trier rom 17. Mali 1803 abgedruckt im
edlerungaumisblait 1893 Selte 268, iß das Auflassen
wnus ländischer Brieflauben verboten. Zuwiderhandlungen
egen dieses Leabot werden, sofern nach den allgemeinen
Atrafdenmmrangen nicht eine höhere Strafe verwirkt ist, mit
mner Geldzrafe bis zu 60, Mark im Unvermögensfalle mit
tspreche ider Haft bestraft.
3Die Generalversammlung des Sulzbacher Volksbil⸗
. . Bereine findet erst am 15. d. M, nicht am 7. statt.
„Gegen die Schundbücher, die unsere Jugend vergiften,
st der Rat der Stadt Leipzig in ersreulicher Weise vorge⸗
zuagen. Auf Antrag des Leipziger Sittlichkeits-Vereins hat
reden Verraus von 15 zu den sogenannten Nick Carter
Küchern gehörigen Schreften in den Zeitungeständen und
duagken vom 1. Januar 1909 ab verboten und den öffent⸗
schen Aushang oder die Auslegung anderer hlerher gehörigen
Schriften erheblich eingeschränkt.
J Kohlen in Süddeutschland. Der süddeuische Kohlen⸗
narkt zeigte sich auch während der jüngsten Zeit in einem sür
ie Händler recht ungünstigen Lichte. Wenn auch in den
epren Lagen infolge Eintritts größerer Kälie die Nachfrage
iach Hausbrandköohlen etwas zugenommen, so war doch der
zundel im allgemeinen noch ohne größere Bedeutung, weil
hen die süddeutsche Industrie nur geringe Anforderungen
in den Markt siellte. Beifuhren an den Markt von der
*uhr aus ziemlich schwach infolge der ungünstigen Wassec⸗
tandsverhältnisse, aber Vorräte an den oberrheinischeyv Plätzen
mallen Sorten ziemlich belangreich. Direkte Bezüge ab
echen auf dem Schienenweg würden sich also vorerst, wenn
g infolge des Frostweiters zu einer Eirstellung der Schiff⸗—
fahrt kame, vermeiden lassen. Das Kohlenkontor setzt gegen⸗
hartig alle Hebel in Bewegung, die Abschlüsse für das neue
deschaͤstszahr fertig zu machen. Allgemeine Situalion ist
ich, gerade günstig, zumal auch von den außerhalb des
Soandikats stehenden Zechen wesentlich billigere Angebote ge—
aucht worden.
In Volkliagen trug sich gestern ein blutiges Ehedrama
u. Em italien'sches Ehepaar Cincolani lebte in beständigem
Ztreit, seit sich die Feau einen Geliebten namens Marino
teslo zugelegt hatte. Die Frau trachtete ihrem Manne nach
ein Leen und schon am Sonntag drohte sie ihm mit Tod⸗
hlag. Als die Eheleute Cincolani gestern frih wieder
noden Haaren agen, kam gegen 9 Uhr der Geliebte des
zeihets hinzu. Stello griff, wie die „Völkl. Ztg.“ schreibt
Woas?“ rief Alfred entsetzt.
FJa. Sie halten mich für Fräulein Fie'den, die Frau
ESommerfeld für ihre Kinder engagierte, aber die bin
nicht. Ich bin Lydia Hegendorf, die heimlich ihres
Saters Haus verließ, und die seit einem Jahre für tot
halten wird.“
In fiebechafter Eile, als ob sie das Ende ihrer trau⸗
Agen Geschichte nicht exwarten könne, erzählte sie dann die
n sen Ereignisse. Alfred stand an ihrer Seite, er war
erschuttert, dann bededte er seine Augen mit der Hand,
m seine Erregung zu verbergen.
IIst das Alles?“ age er, als Lydia schwieg und
af gesentt die Augen zu Boden heftete.
Za, Sie sehen, ich habe Sie betrogen und verdiene
Ire Liebe nicht.“
GEr hielt sie wieder in seinen starken Armen, rich⸗
e ihr traͤnenfeuchtes Gesichtchen zu sich empor und flü—
rte ihr heiße Liebesworte zu. Du bist mein, und
Asc Dich nicht, meine süße, kleine Braut.“ und neiate sich
iher aimd küßte sie.
Arm in Arm saßen sie zusammen, dann erzählte er
Im der Ardunft ihres Vaters und seinem Verlangen nach
x nerm geliedten Kinde.
N wuht ihn wieder lieb haben, das soll Deine
Ahgns sein, weil Du ihn so lange im Glauben ließest,
stn Komm, ich sühre Dich zu ihm als seine
herrae Dene Tochter und meine holde kleine Braut.
w ge sanem Arm betrat sie klopfenden Herzens den Sa⸗
R—
9⸗
— *2 4* —
Wieder war es ein rauher⸗ stürmischer Dezemberkag.
und chnee bededten Wald und Feld, und wohin
oehaute, trieb der Wind die wirbelnden Flocken
» sich her oder jagte die aufgehäuften Massen wild
ααιαν . LCydia, stand an der Seite ihres Gatten
ad blutte sinnend in die winterliche Landschaft hinaus.
Aborem dentst Du, Geliebte?“ flüsterte er ihr aärtlich
w und vrnerbrach das lange Schweigen. —
dachte soeben, wie wenig sch es verdiene, so
dschezu sein,“ gab sie leise zurüc. Mein Vater hat
nn vergeben, meine Sliefmutter ist jehzt freundlich gegen
h, und jehzt es gerade ein Jahr, seitdem meine ar⸗
ie Wertruv starb.“ Dann schmiegte sie sich liebevoll an
be und frterte: Wie gut ist es mir doch ergangen, ung
it bans will ich Dir Fdafür donkbar sein“ —
dsort zum Revolver und jagte dem Ehemann Cinegland 6
zuͤgeln in den Körper, und oh mit der Ehefrau und den
eiden Kindern des Cincolaäni. Dec schwerverlezte Shemann
ynrde später aukgefunden und ins Häattenlazareit eingeliefert.
8 Eingefandt, Gemeinderatzwahl. Bezugnehmend
zuf die bevorstehende Gemetnderatswahl sei bier noch folgen—
es erwaäͤhnt: In mehreren Wählerversammlungen wurde
ie Notwendigkeit der Wahl des Bauunternehmers H. Micka
nicht genügend anerkannt. Herr Micka wäre jedenfalls eine
ehr geeignete Persönlichleit, um den Anforderungen eines
Zemeinderatsmitgliedes in jeder Hinsicht gerecht zu werden.
Derselbe ist, wie jebem Juteressenten bekannt sein dürfte, mit
den Verhältnissen der Gemeinde Dudweilet durchaus vertraut
ind llegt ihm jedenfalls das Wohl und Weh der Gemeinde
nehr am Herzen, als manchem einstimmig aufgestellten Kan⸗
zidaten. Was Herr Micka in der Gemeinde getan hat, läßt
ich uicht verkennen, und richten wir daher die Bitte an alle
n Frage kommenden Wähler, dem Hercen Micka ihre Stimme
u geben. Falls er aber in der 2.. Klasse nicht Sieger wer⸗
zen sollte, so richten wir die dringende Bitte an alle Wähler
)er ersten Klaße, einstimmig für Herrn Micka einzutreten
amit diele Kraft im Gemeinderat nicht verloren geht.
Mehrere Wähler.
g Saarbrücken, 5, Jan. Sonntag früh wollte ein
zchuͤljunge auf dem Deuischmühlenweiher noch Schlittschuh
aufen trotzoem das Eis schon bedenkliche Sprünge zeigte:
oc hrach ein und krirank. Der Etctrunkene ist 18 Jahre
ilt
sHeinitz, 4. ZDan Auf schreckliche Weise ertitt am
. TDember in der Feuhschicht der Schlepper und Pferde⸗
ührer seter Schach aus Neunkirchen auf Grubenabteiluug
einie den Bergmarnsted. In der dritten Tiefbausohle
uhr Schach mit einem beladenen Kohlenzuge dem Sachte
u wobet auf Kloz Gneisenau“ auf der dorttgen Bechiel
Relche, der varderste belatꝛeene Wagen aus dem Gleije ri
ind Schach sa gegen den Stoß druückte, daß der Tod auf Der
Ztelle eintraf
te Thratey r, . Vann. (Ruedbtt
Deagg Gen deld ug der erceu
une entuante 4wischen usländischen Grube rurrheitera nt
Iutige Schrecteren, het der zwel Teiluetaner Fetotet vn
nehrere schwer verletzt wunrde
(2) Aachen, b. Jan. Guchbindeebreh cte
huchbinder und sonstige in Buchbindereten beschäftigte Ar⸗
eiter und Arbeiterinnen sind nach voraufgegangener Kün⸗
gung in den Ausstand getreten, da eine Einigung über
en von den Arvettern geforderten Lohntarif nicht her
eigeführt worden ist. In Betracht kommen etwa 1560
Arbeiter.
() Mörs, 5. Jan. (FRusammenstoß.) Kurz vor
dem Bahnhof Möoͤrs sind zwei besetzte Straßenbahnwa—
sen in voller Fahrt aufeinandergefahren. Ein Wagen
uührer wurde schwer, der andere leicht verletzt. Eine An—
ahl Fahrgäste hat leichtere Verletzungen durch Glassplit—⸗
er erlitten. Das Unglück ist dadurch entstanden, daß ein
Vagen die Weiche zu früh passierte.
—
uf dem Staählwerk der Gutehoffnungshütte stürzte ein
20jähriger Mann von der 10 Meter hohen Fußgänger—
rücke auf das Geleise der Hüttenbahn und wurde sofort
getötet.
) Gelsenkirchen, 5. Jan. Opfer des Beru—
es.) Auf der Verbindungsbahn zwischen dem Eisenwerk
zrilld und Funke und der Zeche Consolidation kam ein
erheirateter Platzarbeiter dadurch zu Tode, daß er von
nem Wagen eriaßt und in vier Stücke zerschnitten wor—
den ist.
() Dortmund, 5. Jan. MMesserstechere i.) Ge—
tern abend hat der 20jährige Bergmann Gustav Beist
»en Bergmann Nikslaus Matinta überfallen und durch
»rei Dolchstiche getötet. Der Täter wurde verhaftet.
( ) Hamm (Wesif.), 5. Jan. (SFur Radbodkata—
brophe.) In der Erwartung, daß die Schächte auf
zeche Radbod von den eingeführten Wassermassen nach
iebzehntägigem Wasserfördern soweit entleert seien, daß
ie erste Sohle — 717 Meter unter Tage — frei sei, be—
uhren Bergassessor Andre und Betriebsführer Berg den
rsten Schacht. Unten angelangt, mußten die Beamten
ie Enthdeckung machen, daß das Wasser noch etwa 50
Neter oberhalb der ersten Sohle — Wettersohle — steht.
inter diesen Verhältnissen wird es noch zehn Tage wäh—
en bis die erste Sohle fFrei sein wird.
* Verschwundener Hauptmann. Der Hauptmann
ind Kompaniechef im 81. Juf.-Reg., Malotki von TIrze—
ctowski, ist ohne Urlaub von Frankfurt a. M. abwe—
end. Von Seiten des Kriegsgerichts der 21. Division
inoen umfangreiche Vernehmungen von Unteroffizieren
ind Mannschaften statt. die sich in der Richtuna des s
75 bewegen.
* Gasvergiftung. Der in Hanau bei seiner Mutter
in Ferien weilende Dr. Ferd. Wallschmidt fand in dem
Wohnzimmer des Hauses Fasanerieweg 3, seine 31 D4hre
alte Schwester, die Telegraphen-Assistentin Auguste Wall—
chmidt und seine 57jährige Mutter Lisette Wallschmidt
o am Boden vor. Der Tod der beiden Frauen war
zurch ausströmendes Leuchtgas erfolgt. Es ist noch nicht
esigestellt, ob es sich um einen Unalücksfalls oder Selhit⸗
nord handelt.
* Wagennnglück. Auf dem Bahnhofsplatz von Fritz⸗
ar bei Kassel schlug infolge zu schneller Anfahrt ein
drümperwagen der Artillerie-Abteilung um. Freifrctulein
on Buttler und ihr Bräutigam, Oberleutnant Hueck vom
Feldartillerie-Regiment Nr. 47 in Fulda wurden her—
iusgeschleudert. Beide flogen gegen einen Baum und er—
itten derart schwere Verletzungen, daß an dem Aufkom—
nen des Freifräulein von Buttler gezweifelt wird. Auch
nehrere vorübergehende Personen wurden verletzt. Der
Eagen ging vollständig in Trümmer.
* Messerhelde. Ein Waldarbeiter in Altmannshausen
ei Landshut, hat seinen Vater im Streit erdolcht. Der
dienstknecht Büchsenmacher wurde ebenfalls erstochen.
* Erschlagener Postränber. Im Postamt in Stuhl—
veißenburg erschien ein maskiertes Individuum und zwang
das dort mit der Expedition von Geldbriefen beschäftigte
bersonal mit vorgehaltenem Revolver, ihm die Geld—
riefe, enthaltend 50 000 Kronen zu übergeben. Der Räu—
er tötete einen Postbeamten durch einen Schuß und ver—
vundete einen anderen. Zwei Postbedienstete packten nun
er Räuber, entrissen ihm den Revolver und schlugen
olange auf ihn ein, bis er seinen Geist aufgab. Die Po—
izei konstatierte, daß der Räuber mit dem Diener der
Ztuhlweißenburger Korrektions-Anstealt, Steyhan Kern
dentisch ist.
* Spion? In Toulon verhaftete die Polizei einen jun—
gen Deutschen, wescher der Spionage verdächtig ist. Es
wurden bei ihm viele vhotogravhische Aufnahmen qge—
unden. J
g (Vom Urlaub zurüchk) Sergeant: „Na, Huber, was
Du denn während der ganzen Zeit zu Hause getrieben?“
— Soldat: „Vor allem mal wieder gut gespeist, Herr
Sergeant!, Sergeant: „Kerl, quaischt nicht so ein Blech.
Merke Dir, Majeflät speift, ich esse. und Du frißt; verstander
dummer Kersꝰ?“
Nenste Nachricten ng ν
Pepeichen Buregu Herolt
e Pandehut, G. Jan. Der ugienareitet
vohnhaft in Piarrkiechen hat seizen Weter im 52
schohsen. — In wriesbeich wurde der Vieiu t
neder im Streit erschlagen.
* Lübeck, L. Jan. Das Antamobi ee t
von Mecklenburg ⸗Schwerin fuhr im Nebtl gegen eine e
ene Bahnschranke bei Altrahlstädt nad wurde zertibnnut
Gleich darauf passierte der Zug die Stelle Der Grokderz
blieb unverletzt.
* Berlin, 5. Jan. In allen Teilen des Richts werde
im Anschluß an das deulsche Hilfskomttee Berlin Proninziu:
und Lokalkom tees gebildet oder sind in der Bilduag begelt
fen. Das deutsche Hilfskomitee ersucht alle Sandes⸗ Poriegern
und Lokalkomitees, soweit sie nicht bereits dem deunt
Zilfskomitee angeschlossen sind, um Anschluß zut onlitaer
ubeit des deutschen Hilfskomitees, um die Eiabeitlichkeit d⸗
gesamten deutschen Kundgebung nicht zu beeinträchtigen.
* Berliu, db. Jan. In dem Befinden des rpratente
Fastro ist eine wesentliche Verschlimmerung ense eα
der Patient schwebt, obwohl die Operatiun gat vertit
n Lebensgesahr.
* Schleswig, 5. Jan. Auf die telegrapzirie a
chwerde des Bürgermeisters Schücking hont 26 rarn
her hat jetzt der Minister die Antwort erteitt E l
darin, der Regierungspräsident zu Schlesweg vabhe b
her zu dem Entlassungsgesuch noch nicht Sterunug nehare
önnen, da das ihm, dem Regierungsprästdenten, uaeg⸗
eichte Gesuch, erst vom Tage der Beschwerde danet —
—E
Amtsniederlegung.
* Paris, 5. Jan. Im heutigen Minsserral ersentte
der Minister des Aeußern Bericht über die α
Abge Rage, insbesondere über den Stund deg che
ae Oriente Der Minmuster teilte ferner dir nsteutitganen
vn, weiche der Gesandte in Marokko Meantuln fur elh
. Fezu hei dem Gußtlan duley Hafid 4au uee e
san rhelten hat Diese Instruktinnen altsprecgen es
ulch die Konventton von Algeciras sespaeiteien ert
nihatien ferieer die Bedingungen, nae weiteent
zanrernehmen mit dem Suttart die Raienun neg
a⸗edetes erfolgen soll. Die fronzöiuaenun s
den zunschit von ihren üußeren Posten en
Nofsen das Geblet nach Maßgabe der dan
erhnltung der Oronung getrotsenen Mabreneta
* Paris, 5. Jau Die Blätter, inspeete be
wanite“ erheben Einspruch gegen denn ettn
n Marokko. Die Abenteuerpolitik gesnee
äischen Frieden.
* London, 5. Jau. Die Blätter nehmen e enis Ger
Jekündigten Besuche des Könnig s in rhan ech Aegun
KRotiz. Der „Daily Graphie“ bespricht hm u
erhofft davon die Anbahnung einer enguutceen
teute. Nach einer Meldung der Times Berte
28 nicht richtig, daß der 9. Februar als ,,
eststehe.
* Belgrad, 5. Jan. Der König haßo
fion des Kabinetts Welimirowitsch auee e
tommen. Die Lösung der Krise wirß n ben d
Wiederzusammentritt der Skupschtina in der inetten xã”
des Januar erfolgen. Es steht fest, daß das nnge e
nisterrum durch ein Kabinett Passchitheh qaoαιοι αια
* New-York, 5. Jan. Heute wurde die neuttehe dFann
ausstellung eröffnet. „Times“ und „Sun“ bhrintzen grs
ßere Berichte üUber die Eröffnung. Andere »nglische Ble
ter widmen ihr nur wenige Zeilen; allerdeue, nde
den letzten Tagen die Ausstellung vielsiach shon en
zialartikeln besprochen.
* Sidney, 5. Jan. Eine Pinasse des enalifchen greu
zers Enefunten“ ist infolge eines Zusammenfte s
einem Kohlenschiffe im hiesigen Hafen a
Mann der Besatzung sind ertrunken.
* Belgrad, 5. Jan. Das Organ der serbischen Ka
mannschaft schreibt: Wenn Oestereich die Forderungen Ser
biens nicht erfüllt, sollten die Großmächte nicht üderrasch
sein, wenn die serbischen Komitatschis ihre patrietisczt Achet
damit beginnen, daß sie in Wien Bomben werfen.
* Toulon, 5. Jau Hier verhaftete die Volizei einen
jungen Deutschen, welcher der Spionage verdächtig t E
wurden bei ihm viele photographische Aufnahmen gesunden
* Philadelphia, 6. Jan. Auch hier warde gesiern e
veiterer Erdstoß verspürt. In der Stadt und Umgegen
zeigen die Häuser überall Risse und drohen einige einsa—
dürzen.
* Palermo, 6. Jan. Ein Sanilätssoldat, welcher
schöpft von den erlittenen Anstrengungen und infnige de
steten Lebensgefahr fahnenflüchtig geworden, wurde vehafte
auf ein Kriegsschiff gebracht und dort standrecht erschessen
* germatt, 6. Jan. Hier und in St nolais ward
gestern abend 6 Uhr 20 ein kurzer aber keitiger rdat
gerspurt.
* Rom, 6. Jan Aus Messina wird gemeldet daß e
zestern endlich nach endloser Mühe gelangeunist in da⸗
Kinderheim einzudringen Die Rettungsmannschaften bot sig
ein tief erschütternder Anblick Sie fanden in ihrer
Bettchen 25 Säuglinge, die nicht die geringfen üußeren KDer
etzungen aufwiesen Die Kinder sind verhungert Nehe
ihnen lag die Leiche einer ebenialls durch Hunger umgeknc
nenen barmherzigen Schwefler.
Briefkaken.
Vetter Michel. „Der größte Lump im gzanzeu Vand ep
hekanntlich det Denunziant!“ Briesschreiber, die unter ben
Deckmantel der Anonymität über andere Persoönen gemei—
Niederträchtigkeiten schreiben, stehen noch eine Stufe iele
vie Denunnanten Red
Da hah jen vag dehöndes jus ee dan gescdiehun
den hartnäckigsten Katarrh von der Belt Wrockene
Hals, schmerzende Bronchien, Stechen butorr
Atemzug — dann der Schleim der sich aut ni⸗
lösen will. — Aber Mensch, warum uslen Sie
denn damit? Verlangen Sie in der nausten eroeseti
Drogerie oder Mineralwasserhande ur 530 deig
eine Schachtel Sodener Mineral⸗unen de hie
und ich wette, Sie sind alle Beschiwerden 1a8 ν
wir uns abeuds am Stammtisch seßen —
Fabe mich in Sulzbach als bßändige
Tandmesser
niedergelassen.
S*—schulte
noreideter Lanemesier