JokRases
Gartenbauball. Wie allijäslich, fivdet auch dieses
zahr im Saale des Sauheuses P. Bayer der Gartenbau⸗
Zoeil statt. Dieser ist einer der delebtesten Bälle bei unserer
durgerschaft. Der Ball fi⸗det achsten Souuntag statt, be⸗
ninnend um halb 9 Uhr. Da Kitei und Küche des Gaft⸗
Jauss Bayer ein sehr gutes Renommee haben, kann die
dznnger scafi auch diesmal auf ewen recht vergnügten Abend
aͤhlen!
Personaluachrichten aus dem Berzwerksdirektionsbe⸗
irk Saarbiücketn. Vom 14 as werden versetzt: die Steiger
dotenz WVolf, Wilß. Kampuhzw. Gtust Lämmert der Berg⸗
vdenke Von der Heydt Fredrichs hal bezw. König, nach den
zergwerken Serhaed, Reden bezw. Heinitß.
Geschäsisabernahme. Des am Markt gelegene Herrn
zliebenstetu gehörige Droxengeschäft giug unter dem Namen
Adler Drosgerie“ an Hers Karl Apler über.
Erlauchte Reklamehelser. Eine gauz originelle Re⸗
clame befindet sich, wie nan uss aus Ungarn mitteilt. im
Zroßwardeiner Journal, wvo ein spekulativer Kaufmaun alle
moͤglich hervorragenden Sestalten aus Mylhus, Geschichte
und Dichtung, vom grauer Altertum bis auf die jungste
Hergangenheit heraufbeichwört, um sie als eine Art Referenzen
fur die Güte der Artikel seines Warenhauses anzuführen
Der findige Mann stellt u. a. folgende kühne Behauptungen
ue Juans Eroberungen vervielfachen sich, hat er unfere
drawatten an.
Venus ist reizender, beuutzt sie unsere Parfums.
Der Juno Gestalt ist in unseren Korsetts geschmeidiger.
Medeas Zauberkraft wird durch untere A jour⸗Strümpfe
n Schatten gestellt.
Die Tranen Niobes verschwänden, benutzten sich unsere
Caschentücher.
Selbst Macbeth könnte in unseren Rachthemden schlafen.
Laoy Windermeere virden ihr: Fächer bei uns kaufen.
Usere Pepp. sind vollkommener als Hoffmanus Olympià.
Prospero wülrde seinen Zauberstab nur durch uns be⸗
iehen.
Norfolk würde et nicht übers Herz bringen, uxseren
dandschuh hirzuwerfen.
König Leat wunde den Undank seiner Töchter vermindern
können, hätte ei unsere Spielzeuge zum Zeitoertreib
Damokles wäre beruhigt, hingen unsere Spielschwerter
über seinem Kopi.
Die Frau Lois wurde doppelt erstarren, hoͤrte sie unsere
billigen Preise.
Hamlel waͤre gleich entschlofsen, bei uns einzukaufen.
Wir glauben, Münchhausen würde sich an seinem eigenen
Zopf aufhaängen, hörte er die Aufschneidereien seines Kollegen
aus Großwardein.
Der unterjochte Ehemann. Fur bedtllckte Ehemän⸗
ter ist die jüngste Entscheidung eines Richters in St. Louis
ein willkommener Trofi; er hat die Klage einer von ihrem
Ehemanne verlassenen Frau mit der Begrundung abgewiesen,
daß eine Frau nicht das Recht habe, gezen den Gatiten
wegen böswilligen Verlassens zu klagen, wenn fie selbst durch
ichlechte Behandlung und fortge etztes Schikanieren den be—
dauernswerten Ehegenossen zur Verzweislung und zur Flucht
treibt. Mr. Fleischmann, der veklagte Gatte, entwarf ein
aussKhrliches Bild von dem tzarten Regiment, das seine
Gattin im Hause führte. Ein Schlag gegen den Gong war
das Zeichen für den Ehemann, schlafen zu gehen, und ein
Schlag auf den Kopf das Signal zum Aufftehen. Die
Haustür wurde um sieben Uhr abends geschlossen, war er
nicht zu Hause, so mußte er im Stallschuppen schlafen. Er
durfte die Wohnung nie mit GSiiefeln betreten, sondern das
Fußzeuz immer bereits vor der Vortürt ablegen. Zugleich
mußte er 40 Mk. wöchentlich suür Logis und auch die Rech⸗
nung des Kraͤmers bezahlen. Er mußte Wasser vom Brunnen
holen und seine Kleider felbst waschen. Außerdem zwang fie
ihn, mit der Gabel zu essen, wo er doch an das Messer ge⸗
wöhnt war, und er durfle nie mit ungewaschenen Händen
zu Tisch kommen. Er durfte nicht rauchen, weil die Vor⸗
hänge darunter l iden, auf der Straße mußte er vor ihr her⸗
gehen, ia den Straßenbahnen ihr gegenübersitzen, damit er
keine andere Frau ansehen könne. Morgens mußie er früh
aufftehen, gleichdiel, wie lunge er am Abend gearbeitet hatte,
und wenn er um hald acht nicht punktlich am Kaffeetisch
erschien, so gab es Aberhaupt kein Frühstück. Als der Rich—⸗
ter den Gatten fragte, warum er nicht früher redoltiert habe,
erwiderte Fleischmann: „Ich dachte nie darüber nach; meine
Frav liek mir keine Zeit, üherhaupt zu denken.“
Aus Aah und Jern.
Saarbrücken, 10. Nov. Verschwunden ist seit gestern
mittag ein Lehrling der Aklienbrauerei vormale Gebr. Mägel.
Der Lehrling war beauftragt, 6000 M. bei dem Bankhau«
Rochling eirzuzuhlen, ist aber dort nicht augekymmen. Ob
ein Verbrechen oder rine Unerschlagung vorliegt, wird die
Untersuchung ergeben.
—AL
mein dewalde ein hiesiger Einwohner. Ein vorüubergehender
Knecht sah zufä reig den Mann an dem Walobaum hängen
und brachte ihn mit Hilfe eines des Weges daherkommenden
Spatiergäugers aus der Schlinge. Da der Körper noch
warm war, wurde sofort energiich mit Biederbelebungever⸗
suchen beaonnen, die auch von Erfolg waren.
St. JIugbert, 10. Nop. Ein Becgmann aus Wiebele⸗
kirchen faud deim Ausschachten T.ile eines menschlichen Ske—
lettes, dessen Alter auf 200 Jehre geschätzt wird.
Germersheim, 9. Nov. Leutnant Rofsenbauer der 5.
Kompagnie dis 2. Fuß ⸗Art.⸗Regts. hat sich heute nachmittag
3 Uhr wmit seinem Dienstrevolder erschossen. Das Molid
nuur Tat ist noch unbekannt.
Witten, 9. Nov. Etn Prozeß, der seinesgleichen sucht,
schwebt num dald ein Jahrzehnt zwischen der Gelsenkirchener
Bergbau Akt.Ges. als Rechtsnachfolgerin der srliheren Ge—
weilschaft Hamburg und Franziska hierselbst und dem kisen ⸗
bahnfistus Beide haben Geld und können das Prozessieren
vernragen. Es handelt sich um den Kaufpreis des Wiesen⸗
gelaͤndes. das im Besitze der Gewerlschasi war und auf dem
der meue Eiterbahnhof zum Teil angelegt ist. Für dieses
deiunde wollte der Eisenbahnfiskus 46 000 Mark zahlen.
* hatte dann von der Gewerkichaft, die 55 000 Ma'k für
* neuen Bahnanschluß zahlen sollte, noch 10 000 Mark
at herausbekommen. Die Gewerkschaft aber bewertete ihren
Bisitz zu einem mehrfach höheren Preise unter Berücksichtig
nwades Berabauss. Jetzt sollen die Gutachten abgeschlossen
nn Das Ende des teuren Rechtsstreites ist noch nicht ab⸗
Tusseldorf, 10. Rov. (Sedens m a
deverfahren.) Der Photograph Wilhelm Lü, In
aber eines der ersten Photographengeschäfte in hiesiger
Stadt, hat seinem Leben durch Vergistung mit Cyandali
ein Ende gemacht. Zn zwei hinterlassenen Briefen an
seine Frau und Kinder gab er als Ursache des Selbstmordes
Lebensüberdruß an. — Der 21)3ährige Werner Güs—
gen aus Köhnn wurde in der Nähe von Benrath von er—
nem Personenzug überfahren, wobei ihm der Kopf vom
Rumpfe getrennt wurde. Nach binterlassenen Papieren
hat G. freiwillig den Tod gesucht.
*Mörs, 10. Nov. Grubenunfaälle.) Auf
Schacht 58 der Zeche „Rheinprenßen“ wurde ein Bergmann
zurch herabfallendes Gestein und auf Schacht 1 ein zwei
er durch Explosion von Sprengklörpern getötet.
*Kobleuz, 10. Nor. Opfer des Berufs5) Ein
Züterzug überfuhr bei Andernach den Zugführer Schorz.
⁊oblenz Schorz wurde getöͤtet.
eEssen, 10. Nop. Ein Rachsolger des
epeniders.) Von einem Gauner bös angeführt
wurde die hiesige Polizeidirektion. Am Vormittage siellte
ich dort ein angeblicher Inftallateur vor, der angab, der
Auftrag zu haben, die Glühbirnen der nep Lichtan
lage auszuwechjseln. Die Entfernung der vorhandenen Bir
nen wurde dem ZInfstallateur“ in allen Bureaus ahnungs
los gestatiet, nur vergaß er später, für die entfernten al—
ten Glühbirnen wieder neue anzubringen und als am
Abend die ganze Polizeidirektion im Dunkeln saß und in
der ganzen Stadt kein Installateur zu finden war, ver
einen derartigen Auftrag bekommen und ausgeführt haben
wollte, ging verschiedenen Beamten statt der elektrischen
Beleuchtung ein anderes Licht auf: man war einem Gau—
aer in die Hände gesallen. Von dem Glubbirneudiebe
ehlt bis jetzt jede SEpur.
BSudianer auf dem Kriegspfade. RAus Diewi wird
der Times“ gekabelt, daß die Kospier⸗Indianer, die im
Lorden von Britisch-Kolumbien wohnen, aufständisch ge
vorden seien. Eie wollten den Bau einer nenen Babn
ime verhbindern, vertrieben die Arbeiter und nahmer
dem Ingenieur die Pläne weg. Daranf umzingelten Po—
izeiabteilungen in der Nacht das Indianerdorf, verhafte.
ten die Rädelsführer und führsen senin dvas Gefängnis
aoch Hazleton ab. Man besfltechtet, dah der Aufftand um
ich arcisen wird.
Eine eerei Peary8ß. Aus Freun⸗
deskreisen Pearys verlamet, dieser wolle den Wersuch
nochen. den Südpol zu erreichen und zwar noch vor dem
Jahre 1910.
*Mülhausen i. E. 10. Nop. (Berdafteter Sen
ratsschwindler.) Am hiesigen Bahnhof wurde ein
heiratsschwindler gefährlichsfsier Sorte, der von der Köl—
ner Staatsanwaltchaft steckbrieflich verfolgte Ernes, alias
A. Vidal, alias Emil Schmied verhaftet. Eine früher
von ihm betogene Dame hatte den Schwindler durch
eine dritte Person, in der er ein neues Opfer vermutete,
hierherbestellt und auf diese Weise seine Verhaftung er—
mög'icht. Der Ganner kam von London.
* Offenbach, 10. Novp. (VLeiche nfund.) Im Walde
zei Sprendlingen wurde die Leiche eines 38 jährigen
Anbekannten gefsunden. Der Mann war mit einem Betn
kieid aus gutem schwarzen Tuch bekleidet. Es dürfte fich
um einen Trinker oder Epileptiker handeln. der fich dem
Anschein nach schon in der Nacht zum Sonntag im Walde
herumtries und dort seinen Tod fand. Die Leiche weisi
keinerlei Verlerung aui
Feleßramwie.
Neuftadi a. d. H. 9. Ror. Im benachbarten Diedes⸗
feld find vergangene Nacht durch Eubruh im Gemeindeh aus
Wahlakten und Stimmzettel der tags zuvor erlegten Geme in⸗
deratewabl gestohlen worder. In einem Weinberge fand
nan die Reßfte der verbrannten Papiere. Ss ist desbalb eine
nochmalige Wahl erforderlich.
Müncdhen, 10. Nov. Gestern Abend wurde Burger—
neister von Traubing am Starnberger See, der mit dem
Bemeindediener zwer Linbrecher fesinehmen wollte, von dem
Zautechniler Knutel, det mit seinem Knechte ebenfalls die
kinbrecher suchte, erschossen. Beede Parteien hatten sick
zegenfeitig für die Diebe gehalten.
Bamberg, 8. Nop. Der wezgen Meineids zu 1 Jah'
Zuchthaus vernrieilte Rudolf Pöllmann aus Hammergemünd
vurde heute, nachdem er bereits drei Monate der Strafe ver—⸗
büßt hatte, aus dem Zuchthause Earach entlassen, da sick
eine Schuldlosigkei herausgestellt hat.
Berlin, 11. Nop. Der Bundesrat hat in sei—
ner letzten Sitzung einer Vorlage zugestimmt über den
Bezug der Invaliden- und Altersrenten in auslandischen
Brenzgebieten. Das Invaliden- und Alters⸗Versiche rungs
zesetz vom Jahre 1899 sieht in 9 48 eine Reihe von—
Fällen vor, in denen das Recht auf Bezug der Renten
ruht, so z. B. wenn der Berechtigte nicht im Inlande
einen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Durch Beschluß des
zundesrats kann aber diese Bestimmung für bestimmte
Srenzgebiete oder für solche auswärtige Staaten, durg
deren Gesetzgebung deutschen Arbeitern eine entsprechend
Fürsorge für den Fall der Erwerbsunfahigkeit und de—
Alters gewährleistet werde, außer Kraft gesetzt werden
Von seiner Befugnis bat nun der Bundesrat auf An
egung der österreichischen Regierung Gebrauch gemacht
und für eine Reihe von auslaäͤndischen Greuzbezirken, ir
denen Arbeter wohnen, die im Auslande ihre Beschaͤftig
ung haben, den Weiterbezug der Rente zugestanden
Berlin, 11. Nov. Der Schriftsteller Err isch Müh
sam, der vor kurzem im Zusammenhang mit dem Mün—
hener Dynamitfunde verhaftet wurde, ist jetzt auf An—
ordnunz des Münchener Untersuchungsrichters wieder aus
der Haft entlassen worden.
Wien, 11. Nov. Wie von christlich oz ialer Seite
mitgeteilt wird, wird das Adgeordnetenhaus im Laufe
der nächften Woche, wahrscheinlich Donnerstag, wieder zu
ꝛiner Plenarsitzung zusammentreten.
Wien, 11. Nov. Die österreichische Regierung ver
ucht, die ungarschen Forderungen bei ihren Verband
ungen mit den österreschischen Parteien als Vorspann zur
Flottmachung des Parlaments zu bemttzen, bisher ohne
crfolg. In Ungarn spitzt sich alles aus die Frage zu,
2b Kossuth Mut genug hat. den Kampf g7 Justh auf⸗
zunehmen. Darüber wird er in nächster Audienz vom
MNonarchen gefragt werden. Wenn er sich schwach zeigt.
o wird ihm nichts übrig bleiben, als sich ins Wrivateben
zurückzuziehen.
* Madrid, 11. Nov. Auf dem Kriegsschauplatz
jat wieder Unwetter eingesetzt. Hungrige Schakale
nerlassen die Berge und umkreisen heulend das spanische
Lzager. Dort wüten die Krankheiten fort, besonders das
zelbe Fteber und Brustleiden. Täglich gehen Kranken—
ransporte ab: einige taußfend Mann Ersatztruppen sollen
zafür neu hingeschickt werden.
Londou, 11. Nov. Der Birminghamer „Daily Post“
zufolge ist es ziemlich sicher, daß König Eduard einen
o fiziellen Besiuch in Varis im nächssen Jahre machen
wird.
Danzig, 10. Noß. Bei dem heule mittag auf der kai—
erlichen Werft anzei tzten Verkauf der ehemaligen Kaiseryacht
Taiseradler wurden sichs Gebote aus Swinemunde, Stettir
Zamturu und Danz'g abgegeben. Sämtliche Gebote laute⸗
oen den Intenn ionen der Werfst entagegen Die Rieter rech
neten nur mit dem Abwracen, da der Unhau des Shiffes
zum Salon⸗Schraubendampfer weit Abec 100 000 Bart
'osten würde, auch die ständig erfotderliche Zesitzugg zu groß
väre. Das Höchtzeboi gab Cariius a. Labdeck Swi emünde
mit 156 300 M. ab, wührend die Wesft mindetens das
Doppelte erhoffie. Den Zuschlag erteilt das Reichem arine⸗
amt.
Mansfeld, 11. Now. Die Abwanderunz der Bergleute
aus dem Streilgebiet nimmt täglich zu. Jwanidece Scuben⸗
jebiete fuhren am Dienstag Abend 150 Zergleute ab, denen
eine noch größere Anzahl Kameraden folgte, die in den
zroßen Städten Uaterkommen suchen wollen. Die Streik—
eitung hat Arbeit gefunden für etwa 1700 Auskändige;
zemeldet haben sich aun noch 1354 Kaappin, die zur üh⸗
vanderung bereit find.
Essen, 11. Nor. Zur Grundung einer Aktien⸗Gesellschaft
jüt die Forderung der Luftschiffart unter der Fuͤzrung der
Zeppelin⸗Gesellschaf wurden hier 110 000 M. gejeichnet.
Zu gleicher Ziit hat die Stadt unentgeltlich ein giößeres
Belände der Gesellschaft zur Verflügung gestellt.
Görlitz, 11. Nop. In der Penziger Kactonagenfabrik
explodierte gesterr die Trockentrommel, in deren unmiittol⸗
barer Nahe 12 Personen, standen. Drei derselben wurden
sofort getötet, zwie liegen noch nater den Tiummern und 6
wurden mehr oder minder schwer verletzt. —
5* Vanconver, 11. Nov. Infolge falscher Weichenstellung
find hier zwei elektrisch betriebene Bahn vagen zu 1umenge⸗
toßen und zwar in voller Fahrt. Von den Passagieren
waren vierzehn sofort tot, sieben wurden schwer verletzi.
Wien, 10. Nosr. Wie aus Ausoitz gemeldet wird, ent⸗
lud fich auf der Jagd das Gewehr eines Jagdteilnehmers
so unglücklich, daß die ganze Ladung einem Treiber in die
Bruft drang und er auf der Stelle verschied.
Wien, 10. Nerb. Ju Trient wurde gestern die Mutter
und Schwester des verbasteten Kafsiters der Banca Cooperativa
jestgenommen. Bekannilich wurde durch einen Prieker der
zanze gestohlene Betrag, den er im Beichistuhl empfangen
jatte, (4710 000 Kronen) zurückerstattet mit der Begilladung,
der Dieb könne nicht ertragen, daß statt seiner ein Unschul⸗
diger im Kerker schmachte. Run besteht begründeter Verdacht,
daß der vrerhaftete Kassirer dennoch schuldig ist, mit seinen
Angehbrigen sich verstaändigte und diese dann. um ihn zu
befreien. die Komödie, mit dem reuigen Diebe im Beichtstuhl
ausfuührten. Weitere Verhaftungen in dieser Anugelegenheit
siehen bevor.
Paris, 10 Nov. In einem Brester Fort wurde ent⸗
deckt, daß ein Kustengeschütz großen Kallbers durch Eat⸗
wendung eines Verschlußftückes unbrauchbar gemacht worden
sei. Von den Militär⸗Behörden wird Über den Vorfall
Nenges Stillschweigen beobachtet.
Newyortk, 11. Ros. Ja Jamaika hat ein Wirbelsturm
zroßßzen Schaden apgerichtet. Einzelheiten fehlen noch, da seit
am Montagze, dem Unglückttage, alle Kabel zerstört find.
Cherbourg, 11. Nor. Unter dem Namen eines Grafen
Nita hat gestern der japanische Thronfolger das hiefige
Marine⸗Arsenal besichtigt. Er zeigte großes Inter⸗Re.
De gierber eine Beilage der Firma Maas u. Comp.
Hamburg 25, worauf wir unsire Leser besonders aufmerksaw
nachen.
—— —⏑—,
—— 4
D fix und fertig ⸗ 3 Teller 10 —J——
—— —
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7 Rnorr⸗ 9 V 9
würgt samos 4
— Suppen, Saucen, Gemüse, —
sensnesen etg ———
scnlaüꝰ ) — ————
tilt als Gulschei — — —— — Znthalt l Gutschem
—VJc— 9 69
empfiehlt
Daul Jennewein.
Bringe mein vergrößertes
Möbel-Geschäst
in empfehlende Erinnerung
Grohe Jasnahl in ĩm Arkta Mösbeln.
Spezialität:
Rüchen und vchlafzimmer⸗
Cinrichtungen.
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in eigener Werkstätte angefertigt, vr. Ausführung
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B. Benglsch.