Full text : Dudweiler Zeitung

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Die kommende vieichstagsession.
durch kaiserliche Kabinettsordre ist der deutsche Reichs
ag zu jeiner Herbsttagung für den 30. November ein
erufen worden, also zu einem um reichlich drei Wocher
päteren Termin, als im vorigen Herbst (6. November)
zs in dieses darauf zurückzuführen, daß dem Reichstacç
n seiner jetzigen neuen Session nicht so zeitraubende unt
ringende Materien vorgelegt werden sollen, wie es die
stteichsfenanzresorm des vorigen Herbstes, Winters, Früh.
ahrs, ja, Sommers war, und es laͤßt sich daher cuct
mnehmen. daß die am 30. November beginnende Reichs
agstagung im Gegenjatz zu der letzten schon zu der üb
schen Zeirt alfo im Ptai, gesichlossen werden wird.
Was der Reichstag in diesen sechs Monaten durch
us erledigen muß, ist bekannt Neben dem Reichshaue
altsetat und den verschiedenen Nachtragsetats muß e
or allem seine Zustimmung zur Erneuerung bezw. Aen
erung einer Rethe von Handelsabkommen geben, die in
ächsten oder übernächften Jabre ablaufen. So zu den
nit Port gal abgefchlossenen vielumstrittenen Handelsver
rag, o zur Erneuerung des Handelsverhälinisses m
en Vereinteten Staten, das von amerikanischer Seit
— V
nit Schweden, Bulgarien und schließlich mit Japan. Au
nnerpolitischem Gebiet werden den Reichstag vorzugs
veise Gesetze juristischen und sozialen Inhaltes beschäft
en. An erster Stelle stehen hier natürlich die Gesetzesvor
agen, die dem Reichstag schon in voriger Session vor
jelegen haben. ohne erledigt zu werden, und die min
za der Reschssstag geschlossen und nicht vertagt wurde, vor
jseuem ihren Weg durch erste Plenarberatungen und drei
dommisiionsberatungen bis zur endgültigen Verabschied
mg oder Ablehnung antreten müssen. Es sind dies aujf
er einen Seite die Aenderung des Gerichtsverfafsungs
zesetzes, die Novelle zum Strafzesetzbuch 2c,. und au
er anderen Seite das Arbeits“ammergesetz und die gro
e Gewerbenovelle. An zweiter Stelle stehen diejenigen
zesetze, die bere ts dem Reichstag zugegangen, von ihm
iber noch nicht in die Kommissionsveratung geleitet wa—
en, wie das Gesetz über die Haftung der Reichsbeam
en und das Gesetz über die Sonntagsruhe. An dritter
iejenigen Gesetzentwürfe, die bisher nur veröffentlicht
vurden. wie die Strafprszeßreform, das Gesetz über die
zusammenlegung der Reichsversicherungen und die Re—
jselung des Apothekenwesens. von denen es aber noch
ehr zwei elhaft ist, ob sie den Reichsstag noch im Laufe
zieses Winters beschäftigen werden, was ja hinsichtlich
»es neuen Strafgesetzbuches überhaupt ausgeschlossen ist
deu sind und werden vielleicht zur Vorlage an den Reichs—
ag gelangen: das Gefetz über die Entlastung des Reichs—
erichts, die Refsorm. der kolon'alen Gerichisbarkeit, die
steuordnung der Gebühren sür Zeugen und Sachverstän—
je, sowie auf sozialem Gebiet ein Reichstheatergesetz und
ein Gesetz über die Stellenvermittelung.
Wie viel von diesen Gesetzen, wenn sie wirklich an
hn gelangen, der Reichstag erledigt, ist schon deshalb
iußerst fraalich, weil er auch auf anderen Gebieten ge—
mug zu tun findet. So muß er sich über die Relikten—
zersicherina der Arbeiter, die im Jahre 1910 in Kraft
reten soll endlich klar werden. die Sätze für Reisekosten
und Tagegelder der Beamten auf eine neue Basis siellen
und die Aushebung der Steuerfreiheit des Fiskus in die
Wege leiten Und wenn auch die beiden letzten Materien
m der jetzigen Reichstagssession noch fortbleiben dürften:
im eine Novelle zum Talonsteuergesetz wird der Reichs
ag ebenso wenig herumkommen, wie auf kolonalem Ge
»iet um die Verstaatlichung der Otavibahn, den Umbau
»er Linie KaribiWindhuk? und ihre Verlängerung nach
deermannshoov. auf dem Gebiete des Postwesens um die
Keuregelung der Fernsprechgebühren und im Ressort des
Auswärtigen Amtes um die Reform des Gesetzes über
zen Verlust der deutschen Staatsangehörigketit. Daß da—
ieben den Reichstag noch die Ausgestaltung der deutschen
Wehrkraft im Rahmen des Quinquennatsgesetzes und Flot⸗
engesetzes vbeschästgen wird, mag hier nur anagedeutet
werden.
So findet der deutsche Reichstag ausgiebig Stoff zu
einer Betaigung, wenn nicht — und darauf läßt schon
»er späte Termin seiner Einberufung ichlieken — die Re
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J

nierung mit vielen, nicht unumgänglich drinien Geset
sen zurückhalten zu wollen schiene, bis sich die parlamenarische
 Lage einigermaßen geklärt hat. J
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Er 3*
Bolitische Mundschau.
— Deutsches veich. J
* Wie die „Neue pol. Kor.“ mitteilt, ist dem Bun—
esrat eine Vorlage über die im Tabaksfteuergesetz vor⸗
esehene Unterstützung beschaftigungsloser Arbeuer zuge⸗
angen. In dieser Vorage wird, so wird weiter ver⸗
chert, den Wünschen, die in der Zwischenzeit namentlch
us Arbeiterkreisen vorgetragen sind, im wesentlichen Um—
ange Rechnung getragen werden. So soll bei der Prüj—
ing der Unterstützungsberechtigung auf die Zuziehung von
zewerbeaufsichts beamten und Vertrauensmännern aus der
srbeiterschaft Bedacht genommen werden und auch die
rage ihre Regelung finden, wie diejenigen Personen be—
andelt werden sollen, die nicht als selbständige Arbeiter,
»ndern als Gehilsen von Hausgewerbetreibenden beschäf⸗
gt gewesen find. Der Ausdruck „Vorlage“ tktann zu der
Neinung verleiten, als handelte es sich um einen Ent—
orf zu einem dem Reichstag zu unterbreitenden Gesetze.
Rie Regelung der Entschädigungsfrage im Wege des Ge—
tzes ist aber vom Reichstag, obwohl sie beantragt wor—⸗
en war, abgelehnt worden. Es wird sich wohl um ein
degulativ handeln, nach welchem die Entschädigung der
abakarbeiter einheitlich für das Reichsgebiet eriolgen soll.
* Während noch vor nicht langer Zeit sämtliche
Zostbeamte in einem großen Verband, dem Postassisten⸗
enverband, später Verband mittlerer Post⸗- und Telepra⸗—
hen⸗Beamten genannt, zusammengesch ossen waren, brot⸗
elt sich jetzt eine Beamtenkategorie nach der anderen ab.
58 ist hier nicht der Ort, zu untersuchen, aus welchen
zründen das einstmals eindrucksvolle Gebäude ins Wan—
en gebracht worden ist. Zuerst haben sich die Postver⸗
valter zu einer Postverwaltervereinigung abgesondert,
ann folgte der Bund geprüfter Sekretäre, die dem Ver—
and das, was sie geworden sind, verdanken, mit weite—
er Abbrocgelung, und letzt wollen die Ober-Postasststenten
ine besondere Vereingung ins Leben rufen. Mit dieser
zersplitterung der Kräfte dürfte nicht sonderlich viel zu
rreichen sein. Die Spaltung kann unmöglich von Vor—
eil für die Gesamtheit der Postbeamtenschaft sein. Neuer—
ings haben sich auch die deutschen Postagenten und die
zostunterbeamten zu Verbänden zusammengeschlossen.
* Bei der am Mittwoch vorgenommenen Präsiden—
euwahl zur Zweien sächsischen Kammer wurde der na—
ionalliberale Abgeordnete Dr. Vogel zum Präsidenten
ewählt. Erster Vizepräsident wurde der konservative Ab⸗
eordnete Opitz, und als weiterer Vizepräsident wurde
er freisinnige Abgeordnete Bär gewählt.
England.
* Die „Times“ kommentieren die Rede Asquiths
uf dem Bankett in der Guildhall. Der Prem erminister
klärte, daß nach seiner Meinung kein ernstes Hindernis
estehe, das der Herbeiführung eines freundschaftlichen Zu
mmengehens Englands und Deutschlands entge—
enstehe. Wir zweifeln nicht, fuhr der Minister fort, daß
ieses Ziel erreicht werden wird, und diesen Wunsch ver—
oirklicht zu sehen, das englische Volk glücklich wäre. Die—
e Freundschaft, so sagt die „Times“, kann nicht weniger
son denjenigen gewünscht werden, die Asquith für die
instesten Staatsmänner Deutschlands hält, als eben von
er ganzen deuischen Nation. Unglücklicherweise bestehen
ber andere Elemente, welche auf den Gang der deutschen
zolitik einzuwirlen suchen, und es besteht Grund zu der
lnnahme, daß ein Einverständnis mit England diesen Ele—
ienten nicht angenehm sein würde.
Vom Balkan.
* Der englische und türkische Botschaf—
er in Petersburg hatten wegen der Kretafrage
ine längere Konferenz mit dem russischen Mi—
ister des Aeußern Iswolsti.
Griechenland.
* Unser Bild stellt den derzeitigen eigentlichen Füh—
er des Geschickes von Griechenland dar, nämlich den
qOfRbersten Zorbas, der jetzt in Griechenland als Che

VPerd 221
qfAnmera gIn.c unarlig⸗
der Militärliga Herr über Leben und Tod ist. Oberst Zor⸗
as ist ein älterer Offizier, der zweifellos großes diplo—
natisches Geschick besitzt, und der zur Beit wohl noch die
inzige Stirtze des schwankenden Königsthrones bildet.
·—
Koloniales.
Nach einer Mitteilung der „Deutsch-Ostafrikanischen⸗
zeitung“ über die Grenzregulierung in Deutsch—
Istafrika sollte Deutschland einen Teil seines kolonialen
zrenzgebietes, unter anderen die Landschaft Mpororo, an
snzland abgetreten haben. Die „Rh.⸗W. Zig.“ bezeich—
iet das als unzutreffend. Sollte Deutschland an einer Siel—
le Teile feines Gebietes hergeben, so würde das nur un—
ler der Bedingung geschehen, daß an anderen Stellen
Entschädigungen an Land gemacht werden.

Heer und Flotte.
* Vor dem Kaiser fand Miitwoch vormittag im
Lustgarten die feierliche Eidesablegung der Retrucen von
Berlin, Charlottenburg, Spandau und Großichterselde
tatt. Nach Ansprachen der beiden Geistlichen erfoigte bri—
jadeweise die Eidesablegung, während der Kaijser jedes—
nal vor dem betreffenden Truppenteil hielt.

Vrozeß Steinheil.
Die fortgesetzte Zeugenvernehmung hat wiederum
iur unwesentliches zu Tage gefördert, sodaß man in
Fournalistenkreisen altgemein der Ansicht ie daß Frau
Zteinheil mangels ausreichender Beweise freigesprochen
verden wird. Die einzige Zeugenaussage, die von In—
eresse war, ist die des Juweliers Sonlany. Frau
Zteinheil war jahrelang seine Kundin und kam auch 12
kage nach dem Verbrechen zu ihm, um einige Ringe,
iamentlich den Ring im modernen Stile mit der Perle
imformen zu lassen. Der Zeuge gibt sodann ausführliche
echnische Einzelheinen über die von ihm vorgenommenen
lroeiten. Dabei entstehen hestige Auftritie mit der Ange⸗
lagten, welche verschiedene Einzelheiten berichtigt, aber
»och nicht die gewünschte Aufklaͤrung gibt. Auf das
Drängen des Präsidenten um deutlichere Angaben erwi—
dert sie: „Ich antworte überhaupt nicht mehr, ich bin
im Ende meiner Kraft. Man kann eine arme Frau
»och nicht zur Verzweiflung treiben!“ Der Gehilfe des
voldarbeiters Escat, bestätigt die Angabe seines Meisters.
Dder Juwe ier Gaillard erzählt, daß der Ring im
nodernen Stile im Jahre 1906 bei ihm gekauft wurde.
Den Namen des Käufers will er jedoch nicht nennen.
Dder Präsisdent fordert nun die Angeklagte auf, sich
iber die Erxistenz ihres imitierten Schmuckes auszüspre—
hen. In der ersten Untersuchung hatte sie davon über—
aupt kein Wort verlauten lassen. Erst in der zweiten
Untersuchung, nachdem fie vorher Alexander Wolff des
Nordes beschuldigt hatte, machte sie Angaben über die
alschen Stücke. Frau Steinheil antwortet wiederum mit
ielen Worten, ohne jedoch die gewunschte Klarheit zu
ringen. Belastend für sie erscheint jedenfalls, daß sie

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Ori ginal-Roman von 5. Hirschfeld.

jnen Momenkt lang in das Anklitz. Sie meinen es
zut mit mir!“ sagfe sie dann einfach.
„Gut!“ — Wie ein Dolchstich zuckle es durch
»es Tätowirten Seele. Ihm war es, als müsse er den
Arm von sich stoßen, der vertrauend auf dem seinen
uhte — als müsse er rufen: „Fliehe, Kind Alexanrinens
 — Du kraust Deinem Judas!“
Ei rief es nicht. Das Schicksal mußke sich erfüllen.
In Tonys Gestalt, die von einem Seitenkorridor her
im Arm des Chevaliers Norbert de la Haye kommend,
ich dem Zuge anschloßß, mahnte es ihn an seine Pflicht.
Der sunge Mann drängte sich an die Seite seiner
chwester. Die Mestize widerstrebte nicht als er sie
zlanche vorstellte und sie dringend ihrer Freund schaft
mpfahl.
Alber que schwieg. Er ließ es geschehen, daß Tony
ich des jungen Mädchens bemächtkigte und die ganze
schwiegsamkeit ihres Wesens aufbok, ihr zu gefallen.
Auf die verlassene Heimat ienktie sie das Geipräch
q, selbst von Mutier Annette hatte ihr Norbert erzähll.
zie hegle den Wunsch, die Gute kennen zu lernen, sie
at Blanche um ihren Schutz, ihre Freundschafk, ihren
zesuch — und bei solchen guch um Annettens Kommen.
jreudig sagie Blanche zu; die Südländerin hatke ihr
herz im Sturme gewonnen.
Zu Ende ging das Fest. Die Säle leerken sich.
In den beiden ileinen, von den übrigen Räumen,
die die Wohnung der Familie de la Haye bildeten, ge⸗
rennten Zimmern, von Blanche zu ihrem Heim ausge—
vählt, harrte eine ältliche, dunkelgetleidete Frau der
kückkehr des jungen Mädchens von dem Feste.
Nun aber kam eine Karosse näher und hielk gleich
arauf vor dem Portal. Stimmen wurden laut und we⸗
uge Augenblicke später eilte Blanche in's Zimmer, in
die Arme ihrer ireuen Freundin.
Wie erregt Du bist. wie glühend, mein keures Kind.“

ief Mulker Annekke, die kühlende Hand auf des jungen
Mädchens Sstirn legend.
‚Mir ahnke es, daß jenes Haus nicht die Stätlesei, die
Deiner holden Reinheit geziemt!“
Glühende Röte überflog des jungen Mädchens Wangen.

.Jenes Haus — o, schilt es nicht. Du selber sollst
es kennen lernen. Eine Pflegebefohlene des Herrn des⸗
elebn, die er aus der Sklaverei errektet hakl, die mit
indlicher Dankbarkeit an ihm hängt und ihn verehrk,
ie sehnt sich nach Dir, von deren Güte sie durch Norsert
 vernommen hat und durch mich kennt Dich der
ßouverneur; er weiß, wie lieb, wie gut Du steis gegen
nich warst und ladet Dich zu sich ein. Und Du wirst
nit mir kommen, Liebste — Du wirst ihn sehen — den
Mann, von dem Paris spricht, und der, ohne daß ich
hn kannke, schon beim ersten Anoblick meine Teilnahme
erregke. Schwere Schicksale muß er gelikken haben —
unr sie vermögen so zu wirken, im Innern wie im
ueren!“
Und wie in stummem, raschem Gebeke emporblickend,
prach es im Janern der Vielgeprüͤften.
„Sie liebt ihn — ich kenne diesen Blick der unenkveihten
 Leidenschaft, dieses Blukes erste, stürmische Wal—
lung, es ist ja mein eigenes Blut, das durch ihre Adern
innt! Sei gnädig Herr, in dieser Stunde! An ihr ver⸗
süte, was ihre Mutter litt, was sie noch leidet. Laß sie
ücklich werden, mein Gott! Blanche heißtk meines
herzens Baliam, meines Herzens Dorn — Norbert!“
10.
Im Salon, der zum gewöhnlichen Aufenkhalt des
Tätowirlen und seiner jungen Hausgenossin diente,
veilte der Herr des Hauses und Tony.
Ein Diener glitt geräuschlos über den kostbaren Tepdich,
 auf silbernem Plateau überreichte er dem Herrn
des Hauses einen Brief.

9.
*l Alberque fand das junge Mädchen an der Seite
hrer Großmulter als Mittelpunkt eines dichten Kreises.
 Man hatte gesehen, daß der König die Fremde
usgezeichnet halte.
Bei Alberques Herannahen machte man dem Herrn
des Hauses sogleich Plaß. Er fand Blanche bleich und
raurig. zum ersten Mal befangen, seit ihrem Eintritt in
ie Fefiräume. Ihm war es als richtekten sich des Mädhens
 Augen wie hilfesuchend auf ihn.
Er boi Blanche seinen Arm. Ohne Zagen nahm das
unge Mädchen denselben und verließ an seiner Seite
ie Säle. Schaarenweise folgte den beiden Voranschreienden
 in ungezwungener Mischung der lange Zug der
Häste. Alles drängte sich dem umfangreichen glänzend
Aluminlerlen Garlen zu.
Schweigend schritten Beide einige Augenblicke dahin.
F Jer Goͤuverneur war der erste, der die Stille unker⸗
rach.
Se. Majeslät, der König, war sehr gnädig,“ be⸗
merkte er.
Blanche zitterle leicht an seinem Arme.
Zu guadig vielleichtt Die Huld, die er mir und
den Meinen erwies, verwirrle, betäubt, mich,“ erwi—
derte sie. Ich fuͤhite mich so bang so beklommen —“
„Und mit mir?“
Fast wider Willen war die Frage den Lippen des
bouverneurs entschlapft. Er schrak vor dem eigenen
raut zusammen — —
„Mii Ihnen 7*
Ohne jede Spur von Prüderie heb Blanche das
Auge zu dem etusten Ranne envpor und schaute ihm
            
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