Full text : Dudweiler Zeitung (22.1909)

Nummer 27

A. o9, 269, 2608 nub 1261. Dienstag, den 2. Februar 1909. Zeitun geliste 801
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A

25. Jahrgangz.

2536 —
—
Mit BVeilagen: „Relletristische Wochenschrift“ und
Lusliage Blätter“

*
Allgemeiner Anzeiger für den Bürgermeistereiße
Dudweiler.

*—

ispreis
monatlich 70 Pfg. . gebracht; bei de.
besellt Ue — 25 piertelißbrlich.
Re „Dudweiler Zeitung“ erscheint täglich mit Ausnahme der Sonn
und Feiertage.

kosten 10 Pfg.

mehrmaligen Inserationen
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Redaktion, 8.

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Die RWork oi Soa Gtrafaesesbuches
oll, wie kürzlich gemeldet wird, in einzelnen Bestimmun—
gen, in denen sie zweifellos eine Stütze findet, nunmehr
ruf gesetzlichem Wege beseitigt werden. So soll der Dieb—
tahl, der sich auf die notwendigsten Gebrauchsartikel be—
ieht, deren widerrechtliche Aneignung zudem zur Ueber—
vindung einer uugenblicklichen Notlage erfolgt ist, weit
milder als bisher beurteilt und nach Analogie des „Mund—
raubes“ behandelt werden. Es darf erwartet werden,
daß der Reichssstaga dieser Nbänderung einbelsiag zustintmen
 wird. J
Wie notwendig eine solche Aenderung ist, das ist wie—
er einmal bei einem Diebstahlsvergehen geringfügigster
Art eklatant hervorgetreten. Eine Arbeiterfrau hatte, da
ie kein Feuerungsmaterial und kein Geld besaß, um solches
uu kaufen, aus einem Keller mittels Nachschlüssels Holz—
päne im Werte von 40 Pfennig gestohlen, um ihrem erst
drei Tage alten Kinde Milch wärmen zu können. Das
Münchener Gericht bestrafte die Frau deshalb wegen Dieb—
tahls im Rückfalle unter Annahme mildernder Umstände
tach Vorschrift des Strafgesetzbuches mit einem Jahr Ge—
ängnis.
Das Reichsgericht, vor dem die Sache jeßt anchand,
»ermochte, wie aus Leipzig geschrieben wird, einen Grund
zur Aufhebung dieses Urteils nicht zu finden, obgleich der
Reichsanwalt auf den 8 54 des Strafgesetzbuches hin—.
vies und die Aufhebung des Urteils verlangt hatte. Die
Frau hatte sich bei ihrer Revision gegen ihre Verurteilung
Jleichfalls auf diesen Paragraphen gestützt und dabei ver—
ichert, daß das kleine Wesen, das sie vor ein paar Tagen
Jeboren, bei ihrer eigenen Schwäche nur durch warme
Milch hätte am Leben erhalten werden können. Es müsse
daher Straflosigkeit eintreten. F 54 bestimmt
„Eine strafbare Handlung ist nicht vorhanden, wenn
die Handlung außer dem Falle der Notwehr in einen
unverschuldeten, auf andere Weise nicht zu beseitigenden
Notstande zur Rettung aus einer gegenwärtigen Gefahr
ür Leib oder Leben des Täters oder eines Angehörigen
begangen worden ist.“
Schon vor der Strafkammer hatte die Frau überdies
gegeben, daß sie bei Begehung ihrer Tat infolge ihrer
Schwäche ganz die Besinnung verloren gehabt hätle. Der
Arzt hatte ihr bescheinigt, daß sie durch den großen Blut⸗
»erlust bei der Geburt des Kindes sehr wohl in einen
hre geistige Tätigkeit beeinträchtigenden Zustand versetzt
vorden sein könne. In dieser Beziehung lautet eine an—
dere strafgesetzliche Bestimmung in 8 51 wie folgt:
„Eine strafbare Handlung ist nicht vorhanden, wenn
der Täter zurzeit der Begehung sich in einem Zustande
don Bewußtlosigkeit oder krankhafter Störung der
Beistestätigkeit befand, durch welchen jeine freie Willens—
bestimmung ausgeschlossen war.“
Da der eine oder der andere der beiden zur Milde—
rung der harten Strafbestimmungen geschaffenen Para—
zraphen in dem vorliegenden Falle selbst nach Ansicht
des Reichsanwalts zutraf, hätte die Straflosigkeit der
Angeklagten doch wohl vorausgesetzt werden duͤrfen.
Es wäre von Interesse, zu wissen, warum die Para⸗
graphen, 534 und 54 weder von der Strafkammer noch
om Reichsgericht berücksichtigt werden konnten. Das vom
Präsidenten des Reichsgerichtssenats erklärte Urteil ent—
zehrte der Anfügung einer Begründung; es wurde nur
zum Musdruck oehracht. daß die Härte dos Urteiss nicht

S —
den Richtern, sondern dem Gesetz zur Last falle.
Eben deshalb: Um derartige UÜrteile von vornherein
uinmöglich zu machen, muß das Strafgesetzbuch deutlichere
ind minder dehnbare Bestimmungen treffen, die eine ge⸗
radezu barbarische Strafe für einen in der äußersten Not—
age begangenen, kaum der Rede werten „Frevel“ ein
ür allemal ausschließt.

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sammlung löste sich unter dem Absingen der Arbeiter—
Marseiltaise auf. Die zahlreich versammelte Schutzmann⸗
schaft fand keinen Grund zum Einschreiten.
Oesterreich⸗Ungarn.
*Int Ministerrat soll eine Einigung zwischen dem
deutschen und tschechischen Landsmannminister über den
Sprachenentwurf zu Stande gekommen sein. — Das Her
renhausmitglied Hofrat v. Felttebes sehr schwe
erkranf

Politische RNundschau
Deutsiches Reich.
x*»Tie Münchener Neuesten Nachrichten dementie—
en die von einer Berliner Korrespondenz aufgestellte
zehauptung, die Bülow seindlichen und dem Kaiser freund
chen Artikel des Pariser „Figaro“ wären vom Für—
nenn Euleuburg inspiriert und sagen: Fürst Eu—
enburg ist so schwer leidend, daß er in fast völlige Apa—
hie verfallen ist. Er nimni an den politischen Ereig
lissen keinen Anteil und liest kaum mehr Zeitungen. Daf
r selbst jenen Rachefeldzug gegen Bülow unternommen,
si bei dem Stande seiner geistigen und körperlichen
dräfte unmöglich. Aber auch als Inspirator kommt er
ticht in Betracht, da er ganz vereinsamt lebt.
Am 1. April d. Is. treten die Artikel 1 und 2 des
vesetzes, betreffend die Aenderung des Gesetzes über den
ünterstützungswohnsitz und die Einführung dieses Ge—
etze? in Elsaß-⸗Lothringen, vom 30. Mai v.
F. int Kraft. Durch dieselben wird das bisher gültige
seichsgesetz über den Unterstützungswohnsitz in wesentü—
hen Punkten abgeändert bezw. ergänzt. Im Hinblick
ruf die mancherlet Rückwirkungen, die sich hieraus auch
ür Preußen ergeben, fordert ein Runderlaß des Mini
ters des Innern die zuständigen Regierungsbehörder
zuf, die Armenverbände, soweit erforderlich, in geeigne
er Form auf jene demnäcdh in Kraft tretenden Abän
rungen des Armenrechts hinzuweisen.
* Der Provinziellaudtag der Provinz Pommern
st zum 17. März d. J. noch der Stadt Stettin und
»er Provinziallandtag der Provinz Westfalen zum
. Mai d. J. nach der Stadt Münster berufen wor—
en
*In verschiedenen größeren preußischen Provinzstäd—
ten wurden am Sonntag von den Sozialdemo—
raten politische Kundgebungen, speziell Wahl
echts-Demonstrationen veranstaltet, wobei es zwar nir—
ends zu größeren Ausschreitungen kam, jedoch zu ver
hiedenen kleineren Konflikten mit der Polizei, die reich
ere Verletzungen und Verhafangen einzelner Demon
dranten zur Folge hatten. In Breslau wollten mehrere
ausend Sozialdemokraten vor das Rathaus ziehen, um
jegen die Steuer und das preußische Wahlrecht zu de—
nonstrieren. Ein gewaltiges Aufgebot von Schutzleuten
zielt alle Zugänge besetzt und drängte die Menge, die
mit den Rufen: „cieder mit Bülow“, herangezogen, in
die Seitenstraßen. Eine Anzahl Verhaftun gen wurden
ergenommen. In Hannover machte die Polizei beim
rinschreiten gegen die Wahlrechts-Demonstranten von der
Waffe Gebrauch, wobei 20 bis 25 Personen Verletzunger
litten. In Frankfurt a. M. fanden 10 Protest-⸗Ver—
ammlungen statt. Die Teilnehmer der einzelnen Ver—
on· milungen zogen in geschlossenen Zügen nach dem Kauf
nännischen Verein, vor dem sich bald eine vielhundert.
öpfige Menschenmenge versammelt hatte. die die Arbel
er-Marseillaise sangen und Hochrufe auf das geheime,
leiche und direkte Wabhlrecht ausbrachten. Im Saale
pras ein Redakteur der „Volksstimme“ in sehr scharfer
Veisfe gegen das Dreitlassenwahlren und das preußische
—orrree TDye kuapp eine halbe Stunde dauernde Ver.

Italien.
* An maßgebender Slielle wird erklärt, Ministerpräsi
dent Giolitti werde nach einem Appell an die Klughei
und den Patriotismus der Abgeordneten es zu verhin—
dern wissen, daß die Angelegenheit der stalienischen
Rechts-Fakultät in Oesterreich in der Kammern, zu
Sprache gebracht wird, falls sich eine dahinzielende As
icht bemerfhar machen sollte.
Frankreich.
* Dem „Matin“ zufolge wird der Marineminister dem—
nächst der Kammer einen Gefetzentwurf unter—
breiten, betreffend die Reorganisation der verschiedenen
Verwaltungsfragen.
Portugal.
* Der Ministerpräsident erklärte in einer Unterredung
daß die Regierung unbesorgt sei hitnsichtlich der ange⸗
kündigten repuublikani'sschen Kundgebung. Es
seien alle erforderlichen Maßnahmen getroffen. Zu dem
gerücht von einer bevorstehenden Kammerauflösung er—
klärte der Kabinettschef: das Ministerium dei fes
eutschlossen, unter Mitwirkung des Parlaments zu regie
ren. Die Kortes würde am 1. März wieder zusammen
treten. Es müßte gerade eine äußerfi scharfe Obstruktion
einsetzen, welche die Regierung zwingen würde die 6
ßerstene Maßnabmen zu treffen.
Amerika.
*Die Kammer bewilligte dem Kriegsminister einen
besonderen Kredit von 14 Millionen Dollar in—
Versuche mit Luftschiffen
Marokko.
* Einem Lastträger namens Zerrac gelang es in Fez,
miit offenem Messer sich dem Sultaͤn MuleyHa—
find zu nähern, während dieser im Palast mit einem
Offizier der französischen Mission sprach. Dem Atten
äter, der angab, daß er es auf den Offizier abgesehen
hätte, wurde die Waffe entwenden und seine sofortige
dinrichtung versügt. Nach einer anderen Meldung er—
klärte der Lastträger, nur aus religiösen Motiven ge⸗
handelr zu haben. Er zürne den Christen, womit er den
französischen Ofsizier meinte. Seine Hinrichtung wurde
cfort vollzogen, indem er solange, geprügell wurde, bie
ar tkot nnmnenbrack

—ZZWWER
Hof und Gesellschaft
** Nach einer Mitteilung des „Echo de Paris“ wird
Qönig Eduard unmittelbar nach seinem Besuch in
Berlin für einige Tage nach Paris kommen und dori
bis zum 14. Februar verbleiben.
** Die Meldung, des „Echo de Paris“, daß König
Eduard auf der ackreise von Berlin in Paris mehrer—
Tage Ausenthat ecmen werde, entspricht nach einer Mel
dung aus LVonden nicht den Tatsachen

Sozialdemokratischer Vertrauensbruch
Unser Bild zeigt die beiden sozialdemokratischen Ab
geordneten Noske und Lehmann, welche bekannt—
Hqgeheime wꝛ sungen qus der Mus iien 8

Die beiden Müller.
Erzählung von Hedda Lengauer.
23 Nachdruck verboten.
Franz Müller eilte hinab, um zu öffnen, es konnte
tiemand anderes sein als Marx, der es abgewartet hatte bis
Aunerl zu Bette sei und nun die Glocke nicht ziehen wollte,
im sie nicht zu weclken.
Der Riegel fuhr zurück — — — eine dunkle Gestalt
chlüpfte herein. ...—
„Du bist's?“ 53*
„Ich bin Max Müller und komme zu dir um Auslunft
vegen des Briefes.. ..
„Welches Briefes?“ J
„Des Briefes aus Amerika, den dir der Postbote für
nich übergeben hat, weil du behauptet hast, meine Adresse
zu wissen und ihn mir nachzuschicken.“
Franz Müller war tief erbloßt; das Licht, das er in der
hand hielt, schwankte, die Füße schienen ihn nicht mne tra⸗
zen zu wollen.
Max Müller in seiner Gutherzigkeit stützte ihn. „
„Du bist krank, Franz.“
Er konnte es nicht glauben, daß sein Kommen den ehe⸗
naligen Freund so erschreckt habe.
Franz Müller atmete schwer.
„Ich weiß von keinem Briefe .. das muß ein Irr⸗
um des Poftboten sein .., mir hat er nichts für dich ge—
zeben,“ hauchte er mühsam.
Max Mülier erschrak heftig über das verstörte Aussehen
und die offenbare Furcht seines Freundes. n
„Nun“, sßagte er beruhigend,“ rege dich doch nicht so
auf, es mag ja wirklich ein Irrtum vorliegen. Ich bin nicht
gelommen, um dir Vorwürfe zu machen und, wenn dich
meine Anwesenheit ängstigt, dann gehe ich lieber wie—
der.
Erx reichte Franz die Hand.
„SGrüße das Annerl von mir.“
WDann ging Max Müller wieder und wußte nicht, wie
er sich das Benehmen Franzens deuten sollte. Die Geschichte

var ihm lästig; er wollte am andern Tag, gleich früh am
Morgen. wieder abreisen. So hatte er es sich fest vorge—
iomme.
Nun ging das nicht mehr, er mußte zum mindesten noch
inige Tage bleiben, bis Frauz sich beruhigt hatte oder bis
r auf irgend eine andere Weise hinter das Geheimnis mit
dem Briefe gekommen sein würde.
Aber sehr bald daraui erlebte Max Müller eine Ueber⸗
aschung.
Der sehnlichste Wunsch seines Herzens, den er sich selber
richt einzugestehen waate, wird Wirklichkeit.
Während der Nacht hatte er oft an Annert gedacht. Ob
ie vielleicht imstande wäre, das Rätsel zu lösen und über
den Brief Auskunft zu geben.
Er selber aber durfie sie nicht fragen und nicht zu ihr
jehen! Er wollte ihr ja nicht mehr in den Weg treten, ihro
Kuhe nicht stören.
Und nun stand sie plötzlich vor ihm und hielt ihm die
dand zum Gruße hin.
Alles war vor ihm wie ein Traum; sie hatte ihn auf⸗
zesucht, sie war gekonmmen um mit ihm zu reden.
Aber die in seiner Brust auflodernde Freude erstickte wie—
»er, als er Annerl betrachtete. Ihr Gesicht war vom Wei—
ten gerötet, die Augen verschwollen, der Mund zuckte in
verhaltenem, heftigen Schmerze.
⸗ Sie war unaglücklich, das sah er mit tiefstem Mitge—⸗
ühl.
„Annerl ... Frau Mülleyp . .“sagte er heftig sich
verbessernd, „was ist geschehen? Was isst vorgefallenn lann
ich helfen?“
Und da erzählte Annerl, daß Franz seit heute Nacht im
seftigsten Fiebev liege. Er set ohne llares Bewußtsein und
n seinen Fantasien rufe er immer nach Max Müller, dem
r einen Brief zu übergeben habe. Da habe sie sich erinnert
inmal einen Brief versteckt in seiner Hosentasche gefunden zu
hJaben und da sie glaube, daß es der nämliche Brief sei, der
hren armen, kranken Mann so viel Angst und Pein verun
ache, habe sie ihn gesucht, richtig gefunden und nun mit
jebracht. Dabei überreichte Annerl dem ganz verblüfft Da

reinschauenden ein zerknülltes und abgegriffenes Kouvert, das
merkwürdigerweise seinen Namen trug, aber von anderer
Hand schon geöfsnet worden war.
Aufs höchst erstaunt griff Max nach dem Papier. Ei
entfaltete es eilia und begann zu lesen;

„Lieber Freund Max!
Solltest du den Gewinn, den ich dir zugeschickt habe,
noch nicht verbraucht haben, so möchte ich dir den Vor
schlag machen, mit dem Gelde hierher zu kommen. Ich
hätte nämlich Gelegenheit, ein schönes Geschäft kaufen zu
lönnen, doch reicht die Summe, die ich von meinem Lose
noch habe zum Ankauf nicht cus. Ich kann dir nur raten,
schleunigst nach Amerika zu kommen. Es geht mir famos,
die Arbeit wird hier tüchtig bezaͤhlt und, wenn wir ersi
ein eigenes Geschäft haben, dann sind wir für alle Zeit
zesichert. Ich grüße dich herzlich und erwarte mir eine bal
dige Antwort

Dein alter Freund Konrad.

Marx Müller stand da wie vom Donner gerührt! Das
Blatt entsank seiner Hand: Annerl hob es auf und las dern
Inhalt.
Dann schrie sie plötzlich laut auf. Ein Gespenst stand
vor ihr, das Gespenst der Schuld, der Sünde, des Verra—
tes am Freunde. Furchtbar klar sah sie mit einem Malel
Franz hatte sich in unrechtmähßiger Weise in den Be—
sitz des Geldes gesetzt, das er für eine Erbschaft ausgab.
Ihr war es ja immer schon verdächtig vorgekommen, dieser
Besitz. Und um dieses Geldes willen hatte sie, nach dem
Willen der Mutter, dem ungeliebten Mann die Hand reichen
müssen, während der heimlich und heiß Geliebte der wirkliche
Eigentümer desselben gewesen wäre.
Aber auch Max begann jetzt allmählich die Lösung des
Rätsels zu finden.
Mit zorniger Wut faßte er Annerls Hand.
„Du und ich, wir sind die ahnungslosen Opfer eines
Schurken geworden.“ — —
Da fing das Annerl bitterlich zu ichluchzen am.
Fortsetzung folat
            
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